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07.03. 16:30

DGAP-News: paragon profitiert 2018 von den technologischen Umwälzungen im Automobilsektor und wächst um 50 Prozent (deutsch)


paragon profitiert 2018 von den technologischen Umwälzungen im Automobilsektor und wächst um 50 Prozent

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DGAP-News: paragon GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Vorläufiges
Ergebnis/Prognose
paragon profitiert 2018 von den technologischen Umwälzungen im
Automobilsektor und wächst um 50 Prozent

07.03.2019 / 16:30
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paragon profitiert 2018 von den technologischen Umwälzungen im
Automobilsektor und wächst um 50 Prozent

Geschäftsjahr 2018

- Vorläufiger Umsatz mit 187,4 Mio. Euro über dem zuletzt angehobenen
Prognosekorridor (180 bis 185 Mio. Euro)

- Vorläufiges EBIT verdoppelt sich auf 15,2 Mio. Euro; vorläufige EBIT-Marge
mit 8,1 Prozent wie prognostiziert

- Vorläufige Eigenkapitalquote von rund 50 Prozent; solide
Liquiditätsausstattung mit mehr als 40 Mio. Euro zum Jahresende

Ausblick 2019

- Erhebliche Umsatzsteigerung auf 230 bis 240 Mio. Euro bei rund 8 Prozent
EBIT-Marge erwartet

- Größte Wachstumstreiber bleiben die Elektromobilität und die
Digitalisierung

Delbrück, 7. März 2019 - Die Geschäftsführung von paragon [ISIN
DE0005558696] erwartet ungeachtet des derzeit schwierigen Marktumfelds im
Automobilsektor eine Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses. Der
Konzernumsatz soll der Prognose zufolge im laufenden Geschäftsjahr um rund
25 Prozent auf 230 bis 240 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von rund 8
Prozent steigen. Dazu sollen insbesondere die Geschäftsbereiche Sensorik und
Digitale Assistenz im Bereich Automotive beitragen. Größter Wachstumstreiber
wird jedoch einmal mehr die Tochtergesellschaft Voltabox AG im Segment
Elektromobilität sein, deren Umsatz in der Größenordnung von 60 bis 70
Prozent auf 105 bis 115 Millionen Euro steigen soll.

"Wir haben im vergangenen Jahr unsere eigenen hohen Erwartungen mit 50
Prozent Umsatzwachstum und rund 100 Prozent EBIT-Wachstum übertroffen und
sind jetzt als Gruppe besser denn je positioniert", sagt Klaus Dieter Frers,
Vorsitzender der Geschäftsführung von paragon. "Mit eigenen Neuentwicklungen
und gezielten Akquisitionen haben wir uns so aufgestellt, dass wir auch
weiterhin von den technologischen Umwälzungen im Automobilsektor profitieren
werden."

Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen hat das zu einem Umsatzwachstum von
50,1 Prozent auf 187,4 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von 8,1 Prozent
geführt. Mit bedeutenden Produktentwicklungen und Zukäufen hat paragon im
letzten Jahr das Segment Elektronik neu aufgestellt. Der neue
Geschäftsbereich Digitale Assistenz trug im vierten Quartal erstmals zum
Umsatz bei. Im Segment Mechanik verzeichnete die paragon movasys GmbH
mehrere Serienhochläufe. Da hier die zusätzlichen Aufwendungen im
Zusammenhang mit diversen Produktanläufen und Integrationskosten im
Jahresverlauf deutlich abnahmen, konnte das Segment Mechanik einen
deutlichen Ergebnisbeitrag leisten.

"Wir haben im zurückliegenden Jahr unsere Kundenbasis weiter ausgebaut und
wichtige neue Aufträge erhalten", sagt Dr. Matthias Schöllmann,
Geschäftsführer Automotive. "Die jüngsten Mitglieder der paragon-Familie,
die paragon semvox mit ihrer Plattform für Künstliche Intelligenz und die
paragon electroacoustic mit ihren modernen, auch für den Außensound von EVs
geeigneten Lautsprechersystemen, sind in ihren Bereichen jeweils
Trendsetter. Die Integration in unser bestehendes Portfolio nutzen wir zur
Erweiterung unseres Geschäftsmodells, um künftig noch mehr digitale Systeme,
z.B. für diverse Cloud-Anwendungen, anbieten zu können. Auf der CES in Las
Vegas haben wir im Januar gezeigt, wohin die Reise für uns gehen wird."

Die Tochtergesellschaft Voltabox AG, welche das Segment Elektromobilität
repräsentiert, trug nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen mit einem
Umsatzwachstum von rund 145,3 Prozent auf 66,9 Mio. Euro bei einer
EBIT-Marge von 8,8 Prozent maßgeblich zur positiven Entwicklung im Konzern
bei. Die automatisierte Massenproduktion von Batteriemodulen für den Einsatz
in der Intralogistik war der größte Treiber für diese Dynamik.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX)
reflektieren mit rund 38,5 Mio. Euro das starke Wachstum und lagen damit
ebenfalls über der Prognose (rund 35 Mio. Euro).

Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen betrug der Free Cashflow zum Jahresende
2018 rund - 126,8 Mio. Euro. Dies ist einerseits dem deutlichen Aufbau von
Vorräten im Zusammenhang mit der signifikanten Ausweitung der
Geschäftstätigkeit und den vier Akquisitionen des vergangenen Jahres
geschuldet. Hinzu kam die temporäre Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen aufgrund verlängerter Zahlungsziele eines wichtigen Kunden
der Voltabox AG im zweiten Halbjahr 2018. Im Geschäftsjahr 2019 erwartet die
Geschäftsführung daher eine signifikante Verbesserung des Free Cashflow.

Trotz der hohen Wachstumsaufwendungen blieben die Eigenkapitalquote mit rund
50 Prozent und die Liquidität mit mehr als 40 Mio. Euro im Konzern auf einem
weiterhin sehr soliden Niveau.

Für die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr unterstellt die
Geschäftsführung eine etwas schwächere Weltkonjunktur und einen globalen
Anstieg der Verkäufe von Personenkraftwagen um rund 1 Prozent. In den bisher
von der Tochtergesellschaft Voltabox besetzten Teilmärkten für
Lithium-Ionen-Batteriesysteme wird von einem Marktwachstum von rund 12
Prozent ausgegangen.

Aufgrund der guten Auftragssituation für 2019 erwartet die Geschäftsführung
auch angesichts der aktuell herausfordernden Marktsituation im
Automobilmarkt im Umsatz um rund 25 Prozent zu wachsen. Hierzu sollen alle
Geschäftssegmente (Elektronik, Mechanik und Elektromobilität) beitragen. Im
Segment Elektronik wird vor allem eine deutliche Umsatzsteigerung im
Geschäftsbereich Sensorik durch Luftgütesensoren für den chinesischen Markt
sowie den Serienanlauf des Feinstaubpartikelsensors DUSTDETECT erwartet; der
neue Geschäftsbereich Digitale Assistenz soll 2019 ebenfalls mit der
Einführung des Sprachassistenzsystems in mindestens 10 neue Modelle
signifikant zum Umsatzwachstum beitragen. Das Segment Mechanik wächst durch
Stückzahlsteigerungen und Neuanläufe, während das Segment Elektromobilität
durch die Umsatzausweitung in den USA u.a. mit neuen Batteriesystemen für
den Intralogistik-Markt und die zunehmende Nachfrage in Europa nach modernen
Li-Ionen-Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge und Elektroautos sowie für
Pedelecs und E-Bikes ein wesentlicher Wachstumstreiber sein wird.
Vor diesem Hintergrund blickt die paragon-Geschäftsführung sehr optimistisch
auf das laufende Geschäftsjahr. Mit einem erwarteten Konzernumsatz von 230
Mio. Euro bis 240 Mio. Euro und einer Konzern-EBIT-Marge von rund 8 Prozent
soll der dynamische Wachstumskurs der Gesellschaft fortgesetzt werden. Die
Voltabox AG, welche das Segment Elektromobilität repräsentiert, soll mit
einem geplanten Umsatz von 105 bis 115 Mio. Euro erneut überproportional zum
Konzernwachstum beitragen, bei einer EBIT-Marge von 8 bis 9 Prozent. Das
starke Wachstum von Voltabox macht paragon auch mittel- und langfristig
unabhängiger von den konjunkturellen Einflüssen im Automobilsektor und
verbreitert die Kundenstruktur.

Die Geschäftsführung plant im laufenden Jahr mit einem Investitionsvolumen
(CAPEX) in Höhe von rund 40 Mio. Euro. Davon entfallen rund 35 Prozent auf
Voltabox. Die aktivierten Entwicklungsleistungen im Konzern werden im
laufenden Jahr planmäßig rund 45 Prozent der gesamten Investitionssumme
betragen. Mittelfristig sollen durch die im Jahresverlauf geplante
Inbetriebnahme der neuen Gebäude in Landsberg am Lech, Limbach-Kirkel und
Delbrück erhebliche Synergien gehoben werden. Für das laufende Jahr sind
keine wesentlichen Akquisitionen geplant, die Integration und Konsolidierung
der bisherigen Zukäufe hat Vorrang.

Der kumulierte Auftragsbestand der nächsten fünf Jahre hat sich zum
Jahresende 2018 erneut deutlich positiv entwickelt.
Der vollständige, testierte Konzernabschluss wird mit dem Geschäftsbericht
der Gesellschaft voraussichtlich am 1. April 2019 veröffentlicht. Unter
https://www.paragon.ag/ stehen weitere Informationen über die paragon GmbH &
Co. KGaA bereit.

Portrait paragon GmbH & Co. KGaA

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt
a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt,
produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der
Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum
Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen
im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne
Anzeige-Systeme, Konnektivitätslösungen und akustische High-End-Systeme,
sowie Digitale Assistenzsysteme. Im Segment Mechanik entwickelt und
produziert paragon aktive mobile Aerodynamiksysteme. Darüber hinaus ist der
Konzern mit der ebenfalls im Regulierten Markt (Prime Standard) der
Deutschen Börse AG in Frankfurt a.M. notierten Tochtergesellschaft Voltabox
AG im schnell wachsenden Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten
und marktprägenden Lithium-Ionen Batteriesystemen tätig.
Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die
paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl
(Thüringen), Neu-Ulm und Nürnberg und Landsberg am Lech (Bayern),
Korntal-Münchingen und St. Georgen (Baden-Württemberg), Bexbach und
Saarbrücken (Saarland), Aachen (Nordrhein-Westfalen) sowie in Kunshan
(China) und Cedar Park (Austin/Texas, USA).
Mehr Informationen zu paragon finden Sie unter: https://www.paragon.ag/.

Ansprechpartner Finanzpresse & Investor Relations

paragon GmbH & Co. KGaA

Dr. Kai Holtmann
Artegastraße 1
D-33129 Delbrück
Phone: +49 (0) 52 50 - 97 62-140
Fax: +49 (0) 52 50 - 97 62-63
E-Mail: investor@paragon.ag

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07.03.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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WKN: 555869, A2GSB8,
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
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