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15.10. 17:58

DGAP-News: Wacker Chemie AG: WACKER senkt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019 (deutsch)


Wacker Chemie AG: WACKER senkt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019

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DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung
Wacker Chemie AG: WACKER senkt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019

15.10.2019 / 17:57
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München, 15. Oktober 2019 - Die Wacker Chemie AG rechnet nach ihren
aktuellen Abschätzungen vom heutigen Tag damit, dass wesentliche finanzielle
Steuerungskennzahlen im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich schwächer
ausfallen werden als bislang prognostiziert. Der Konzernumsatz wird im
Gesamtjahr voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (bisherige
Prognose: Anstieg um einen mittleren einstelligen Prozentsatz). Das EBITDA
wird um etwa 30 Prozent unter dem Vorjahreswert erwartet (bisherige
Prognose: 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr). Das Jahresergebnis wird
voraussichtlich leicht positiv sein (bisherige Prognose: deutlich unter
Vorjahr). Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein, aber unter Vorjahr
liegen (bisherige Prognose: deutlich positiv und deutlich über Vorjahr). Wie
bisher enthält die Prognose von WACKER keine Sondererträge aus
Versicherungsleistungen.

"Ausschlaggebend für unsere reduzierten Erwartungen sind die nach wie vor
extrem niedrigen Preise für Polysilicium", erläuterte Rudolf Staudigl,
Vorstandsvorsitzender von WACKER, die Hauptursache für die Absenkung der
Prognose. "Viele Marktexperten hatten für das zweite Halbjahr fest mit einer
Preiserholung bei Solarsilicium gerechnet - eine Annahme, die auch
Bestandteil unserer bisherigen Prognose war. Bislang jedoch haben sich die
Durchschnittspreise für dieses Material nicht verbessert, sondern sie sind
im Gegenteil im 3. Quartal auf Grund von Überkapazitäten chinesischer
Wettbewerber weiter zurückgegangen."

Darüber hinaus bremst auch die weltweit immer schwächer werdende Konjunktur
alle Geschäftsbereiche.

Wie das Unternehmen weiter bekanntgab, wird vor diesem Hinter-grund jetzt
ein umfassendes Programm erarbeitet, um WACKER für zukünftige
Herausforderungen effizienter und leistungsfähiger auf-zustellen und Kosten
in signifikantem Umfang einzusparen. "Wir müssen und werden den schwieriger
werdenden Rahmenbedingungen für unser Geschäft erfolgreich begegnen", zeigte
sich Staudigl zuversichtlich.

Nach vorläufigen und nicht auditierten Zahlen liegt der Konzernumsatz des 3.
Quartals 2019 bei 1.270 Mio. EUR. Das EBITDA des 3. Quartals erwartet WACKER
bei 270 Mio. EUR. Dieses enthält einen Sonderertrag in Höhe von rund 112
Mio. EUR aus Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort
Charleston im Jahr 2017. WACKER hat diesen Betrag im abgelaufenen Quartal im
Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON verbucht.

Die Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2019 wird WACKER am 24. Oktober 2019
veröffentlichen.

Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht steht auf den Internet-Seiten von
WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung.

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf
Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl
wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen
realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen
sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und
Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den
Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.:
Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs-
und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde
Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der
Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch
WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Wacker Chemie AG
Presse und Information
Christof Bachmair
Tel. +49 89 6279-1830
christof.bachmair@wacker.com

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