Aktien Frankfurt: Dax gibt leicht nach - Techbranche bleibt weltweit unter Druck
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die heftigen Kursverluste der Technologiebranchen in den USA und Asien haben am Donnerstag die Anleger am deutschen Aktienmarkt nur bedingt verunsichert. Sorgen vor steigenden Zinsen nach dem überraschend starken Inflationsanstieg in den Vereinigten Staaten dominierten die Stimmung in Übersee. Hinzu kamen dort Sorgen um die Finanzierung von KI-Unternehmen.
Der Dax
Mögliche weitere Zinsanhebungen, die eine entsprechend höhere Finanzierungslast, vorrangig für Technologieunternehmen, mit sich bringen würden, bereiten Sorgen. Da half selbst der vom taiwanesischen Chipriesen TSMC
"Wir sehen am Aktienmarkt gerade die zweite Welle der KI-Sorgen", kommentierte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Es seien keine klassischen Gewinnmitnahmen, sondern echte Sorgen vor einer massiven Korrektur. Im Dax allerdings, der nur mit einer geringen Anzahl an Techwerten bestückt ist, hinterließen derartige, aus KI-Sorgen heraus entstehende Verkaufswellen deutlich geringere Spuren.
Dennoch dominierte die Vorsicht auch hierzulande, denn am Nachmittag stehen mit wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen, Erzeugerpreisen und Einzelhandelsumsätzen weitere US-Konjunkturdaten auf der Agenda. "Nach dem jüngsten Inflationsschock werden die Anleger besonders genau darauf achten, ob sich der Preisdruck weiter verfestigt und die US-Notenbank zu einer noch restriktiveren Geldpolitik zwingen könnte", erklärte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Im Dax sackte die bereits am Vortag schwache Infineon
Das Papier von Flatexdegiro
Im Kleinwerte-Index SDax
Spitzenwert war das Redcare-Pharmacy-Papier
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---