Schneider Electric SE (2,77%)Schneider Electric: Der Data Center-Boom sowie drei Megatrends sorgen für Optimismus bis 2030! Chart-Tweets Jörg Meyer Schneider Electric ist eines der Unternehmen, welches nicht von KI disruptiert wird, sondern ein wichtiger Helfer beim Aufbau der KI- sowie Energie-Infrastruktur ist. Das untermauern die heutigen Zahlen inklusive des optimistischen Ausblicks. Damit könnte der Titel zum Ausbruch auf das Mehrjahreshoch ansetzen, was ihn für Trader attraktiv macht.Ein Rekordjahr der SuperlativeIm abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 überschritt Schneider Electric erstmals die Umsatzmarke von 40 Milliarden Euro – ein organisches Plus von 9 %. Besonders beeindruckend zeigt sich die Profitabilität. Das bereinigte EBITA stieg organisch um über 12 % auf 7,5 Milliarden Euro, was einer Marge von 18,7 % entspricht. Mit einem Rekord-Free-Cashflow von 4,6 Milliarden Euro (+10 %) und einer vorgeschlagenen Dividende von 4,20 Euro unterstreicht das Management seine operative Stärke und die hohe Cash-Generierung des Geschäftsmodells.Der KI-Turbo: Rechenzentren als WachstumsmotorLaut CEO Olivier Blum beschleunigte sich die Nachfrage im Bereich Data Center & Netzwerk im vierten Quartal dramatisch, insbesondere im Bereich der Rechenzentren. Hier meldet das Unternehmen für das reine Datacenter-Segment ein dreistelliges Nachfragewachstum im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts des KI-Booms investieren Hyperscale- und Colocation-Anbieter in die Infrastruktur. Am kräftigsten war die Nachfrage in Nordamerika, aber auch in Frankreich und Nordeuropa zieht der Bedarf an. Schneider Electric liefert hierfür die kritischen Komponenten von der Mittelspannung über die unterbrechungsfreie Stromversorgung bis hin zu innovativen Flüssigkühlsystemen. Die Transformation hin zu „Energy Tech“ trägt Früchte. Software und digitale Services machen bereits 19 % des Umsatzes aus, mit dem Ziel, diesen Anteil bis 2030 auf 25 % zu steigern.Optimistischer Ausblick auf 2026 bis 2030Für das Jahr 2026 setzt sich Schneider ehrgeizige Ziele. Ein organisches EBITA-Wachstum zwischen 10 % und 15 % wird angestrebt. Das Fundament hierfür bildet ein Rekord-Auftragsbestand von über 25 Milliarden Euro. Langfristig (2026–2030) plant der Konzern eine organische Umsatzsteigerung von jährlich 7 % bis 10 % sowie eine kumulierte Margenausweitung um 250 Basispunkte. Der Optimismus speist sich aus strukturellen Megatrends. Die fortschreitende Elektrifizierung, die Alterung der Stromnetze und die Notwendigkeit industrieller Intelligenz machen Schneiders Portfolio zur gefragten Lösung für eine dekarbonisierte und digitalisierte Welt.