Sartorius AG Vz. (7,27%)Sartorius: Peilt ab 2027 ein zweistelliges Wachstum an will mit der Eveo-Plattform die Zelltherapie revolutionieren. Naht das Korrekturende seit 2022? SARTORIUS VZ hat die Konsolidierungsphase nach den Pandemie-Jahren endgültig hinter sich gelassen. CEO Dr. Michael Grosse präsentiert auf dem heutigen Capital Markets Day eine Strategie, die auf maximale Effizienz und technologische Dominanz setzt. Sartorius liefert die Lösungen für die drängendsten Probleme der Biopharma-Welt: Skalierbarkeit und Kosten. Eveo-Plattform transformiert die Zelltherapie weg aus der Nische? Ein Kurstreiber der Zukunft liegt in der n Prozessintensivierung. Die neu vorgestellte Eveo Cell Therapy Platform adressiert die strukturellen Flaschenhälse in der Produktion autologer Zelltherapien (CAR-T) frontal. Durch ein geschlossenes, automatisiertes System integriert Eveo alle Schritte von der Zellselektion bis zur finalen Formulierung. In einem erfolgreichen Pilotprojekt mit dem CDMO-Partner ElevateBio konnte die Kapazität pro Operator um das Vierfache gesteigert werden – acht Patientenchargen statt bisher zwei können parallel im selben Reinraum bearbeitet werden. Finanzielle Modellierungen bestätigen eine potenzielle Senkung der Herstellungskosten um bis zu 90 Prozent. Damit transformiert Sartorius die Zelltherapie von einer teuren Nischenanwendung zu einem skalierbaren Massenmarkt-Produkt und festigt seine Position als unverzichtbarer Systemlieferant. Die Roadmap der Zukunft: Guidance und Vision 2030 Sartorius lässt keinen Zweifel an seinem Führungsanspruch und plant, die adressierbaren Märkte konsequent um 100 bis 200 Basispunkte pro Jahr zu schlagen. Kurzfristig dürfte die Öffnung der Auftragsbücher für die Eveo-Plattform im September 2026 das Momentum im zweiten Halbjahr massiv stützen. Ab 2027 schaltet der Konzern dann in den Angriffsmodus. Angestrebt wird ein organisches Umsatzwachstum von 8 % bis 11 % p.a. , wobei die Sparte Bioprocess Solutions mit erwarteten 9 % bis 12 % das Tempo vorgibt, während Lab Products & Services solide 5 % bis 7 % beisteuern soll. Parallel dazu forciert das Management die Profitabilität. Die bereinigte EBITDA-Marge soll jährlich um 50 bis 75 Basispunkte steigen, getrieben durch Skaleneffekte und einen wachsenden Anteil hochmarginaler Verbrauchsmaterialien. Mit Blick auf das Jahr 2030 positioniert sich Sartorius als unverzichtbarer Enabler für den Megatrend der Biologika, die bis dahin voraussichtlich 57 % des weltweiten Pharmaumsatzes ausmachen werden. Trader-Fazit Die Aktie könnte auf diese glasklare Roadmap mit einer neuen Aufwärtsbewegung reagieren. Die Kombination aus zweistelligem Wachstumspotenzial in der Kernsparte und der technologischen Disruption durch Eveo bietet eine Story, die Institutionelle lieben. Die Bewertung mit einem 32,6er KGV per 2027 relativiert sich auf ca. 24 bis 2029 basierend auf bisherigen Schätzungen. Trader achten auf eine neue Kursstärke und können die Aktie dann aufgreifen, bei der sich nun die Chance auf ein Ende der Korrektur seit 2022 bietet.
Nebius Group N.V. (13,64%)Nebius: Der 27 Milliarden USD-Ritterschlag durch Meta wird den Big Picture-Breakout einleiten! Wer NEBIUS seit dem Hoch im Oktober abgeschrieben hat, ignoriert das wichtigste Gesetz der Tech-Börse: Infrastruktur für Superintelligenz und KI-Agenten ist King. Nebius ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern baut als Full-Stack-KI-Cloud-Plattform die Infrastruktur, auf der die Zukunft berechnet wird – vom Modell-Training bis zum produktiven Einsatz von KI-Agenten. Mit dem heute verkündeten 27 Milliarden USD-Deal mit Meta transformiert sich das Unternehmen zum systemrelevanten Rückgrat der KI-Revolution. Wie der Meta-Nebius-Deal strukturiert ist! Der Deal ist kein simpler Cloud-Vertrag, sondern eine strategische Allianz. Über fünf Jahre stellt Nebius Kapazitäten im Wert von 12 Mrd. USD bereit und zwar auf Basis der brandneuen NVIDIA Vera Rubin Plattform. Dass Meta hier als Erstabnehmer auftritt, ist ein Vertrauensvotum in die operative Exzellenz von CEO Arkady Volozh. Doch der eigentliche Clou steckt im Kleingedruckten. Meta hat sich verpflichtet, zusätzliche Kapazitäten für bis zu 15 Mrd. USD abzunehmen, falls Drittkunden diese nicht nutzen. Damit ist das Auslastungsrisiko für die kommenden Cluster praktisch vom Tisch. Während die Guidance für 2026 unverändert bleibt, verbessert sich die mittelfristige Umsatzvisibilität. Wichtig zu wissen: Laut dem Factset-Konsens wird Nebius erst 2029 auf Nettobasis schwarze Zahlen schreiben. Der Aufbau der KI-Infrastruktur kostet erstmal Geld und verleiht der Aktie einen besonders spekulativen Charakter. Die Trader-Perspektive: Breakout-Alarm! Charttechnisch ist die Lage hochspannend. Die Nebius-Aktie konsolidiert seit dem Herbst-Peak 2025. Die heutige Nachricht ist der fundamentale Treibstoff, den die Bullen für den Big Picture-Breakout benötigen. Erstens wird jetzt die Korrektur der letzten Monate verlassen. Zweitens könnte Nebius auch um 150 USD auf ein neues 52-Wochenhoch ausbrechen. Der Pivotal News Point bietet die Basis dafür und macht die Aktie für Trader interessant.
Siltronic AG (12,57%)Siltronic: Der Wafer-Boden ist erreicht. Chart-Breakout! Die Siltronic-Aktie wird seit drei Tagen akkumuliert und startet in einem volatilen Umfeld mit Wachstumssorgend den Ausbruch. Der Grund: Investoren blicken über das schwierige Jahr 2025 hinweg und antizipieren das Ende der Lagerbereinigung im Halbleitersektor. Trotz einer gestrichenen Dividende signalisiert die Erholung im 300-mm-Segment, dass der zyklische Tiefpunkt durchschritten ist. Für 2026 gab das Management einen Ausblick, der zwar kurzfristige "Headwinds" einräumt, aber ein deutliches Volumenwachstum verspricht. Konkret rechnet Siltronic mit einem Umsatz, der im mittleren einstelligen Prozentbereich unter dem Niveau von 2025 liegt. Die Profitabilität wird dabei von den Anlaufkosten der neuen Fabrik in Singapur beeinflusst. Die EBITDA-Marge wird zwischen 20 % und 24 % erwartet, während das EBIT aufgrund sprunghaft steigender Abschreibungen deutlich unter dem Vorjahr liegen dürfte. Spannend ist die die Situation im DRAM-Sektor. Hier zeigt sich aktuell eine starke Entkopplung. Während die DRAM-Chip-Umsätze der Kunden aufgrund explodierender Preise und Angebotsknappheit um über 100 % steigen könnten, schlägt sich dies noch nicht eins zu eins in der Wafer-Nachfrage nieder. Nur etwa 6 bis 7 % dieses Wachstums erreichen die Wafer-Industrie direkt, da Kunden zunächst ihre Bestände abbauen und die Kapazitäten begrenzt sind. Dennoch ist die Stimmung positiv, da die Wafernachfrage insgesamt laut Unternehmensdaten um rund 6 % ohne Inventareffekte steigen wird. Der absolute Wachstumsmotor ist der Server-Markt, der durch den KI-Boom getrieben wird und ein Plus von 26 % beim Waferverbrauch erwartet.
KSB SE & Co. KGaA (4,21%)KSB: Das KI-Zeitalter entfacht einen Energiehunger. Kernenergie soll ihn decken. Neuer 150 Mio. Euro-Auftrag für Kernkraftwerkspumpen! Die Value-Aktie KSB (i) bricht aus der Konsolidierung aus. Ein frisches Long-Signal entsteht. Das Unternehmen untermauert mit einem bedeutsamen Auftrag die Positionierung mit seinen Pumpen im Megamarkt der Energieversorgung – speziell bei Kernkraftwerken. Darüber hinaus fungieren Data Centern und der Trend zur Rohstoffsicherung als Wachstumsmotoren. KSB ermöglicht die globalen Megatrends KSB ist weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen. Dort besetzt das Unternehmen eine kritische Schlüsselposition für die technologische Infrastruktur der Moderne. Ob in den hochkomplexen Kühlkreisläufen gigantischer KI-Rechenzentren mit der Etanorm-Reihe oder bei der Rohstoffsicherung im Bergbau durch die spezialisierte Marke GIW, KSB ist unverzichtbar. Mit einer ambitionierten Wachstumsstrategie plant das Management, den Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro bis 2030 zu steigern und die EBIT-Marge von 8,2 % auf 10 % zu heben. Neuer 150 Mio. Euro-Auftrag für Kernkraftwerk Die technologische Führerschaft von KSB wurde jüngst durch einen Paukenschlag untermauert. Das Unternehmen sicherte sich einen Großauftrag im Wert von über 150 Mio. Euro. Es ist das größte Einzelprojekt der Konzerngeschichte. KSB wird acht Hauptkühlmittelpumpen für ein Kernkraftwerk in Osteuropa fertigen. Diese über 100 Tonnen schweren Aggregate verfügen über eine Antriebsleistung von jeweils 8 MW und sind das Herzstück des Primärkreislaufs, in dem sie unter extremen Druck für die Reaktorsicherheit garantieren. In einer Welt mit steigendem Hunger nach CO2-freier Grundlastenergie ist KSB mit der RUV-Serie für die Renaissance der Kernkraft bestens gerüstet. Value-Perle vor dem nächsten Kursschub Für TraderFox-Börsianer ist die fundamentale Stärke längst kein Geheimnis mehr, doch die Bewertung bleibt attraktiv. Mit einem 12er KGV wird die Aktie weiterhin als Value-Titel gehandelt. Charttechnisch zeichnet sich nun eine neue Dynamik ab. Der Titel bricht aus seiner Konsolidierungsphase aus und läutet die nächste Stufe der Trendfolge ein.
OHB SE (13,05%)OHB wird beim Milliarden-Auftrag SatcomBW Stufe 4 wohl dabei sein. Chart-Breakout! Im Januar meldete das Raumfahrtunternehmen OHB (i), dass mit Rheinmetall über ein Joint Venture gesprochen wird. Zusammen wollte man sich auf den Bau des „Starlink für die Bundeswehr“ bewerben. Weitere im Rennen wäre noch Airbus für den Auftrag gewesen, die über Fähigkeiten für die Massenproduktion von Satelliten verfügen. Diese sind notwendig, da 100 Satelliten bereits 2029 im All sein sollen. Mit einem geschätzten Auftragsvolumen von 8 bis 10 Milliarden Euro ist dieses Projekt das größte Raumfahrtvorhaben in der Geschichte der Bundesrepublik. Schulterschluss der Giganten Nach Informationen des „Handelsblatts“ – und OHB bestätigte auch in Verhandlungen zu sein - zeichnet sich eine Kooperation ab, die den Wettbewerb im Keim erstickt und die Auftragsvergabe faktisch absichert. Während Rheinmetall ursprünglich eine Mehrheit von 60 Prozent an dem geplanten Joint Venture mit OHB anstrebte, wird das Gemeinschaftsunternehmen laut Insidern nun hälftig (50:50) aufgeteilt. In einem zweiten Schritt strebt dieses Duo eine enge Kooperation mit Airbus Defence and Space an, anstatt gegeneinander zu bieten. Dieser strategische „Drei-Klang“ adressiert die Kernforderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius nach technologischer Souveränität. Während OHB die Agilität und Expertise im Satellitenbau einbringt und Rheinmetall die Systemintegration am Boden übernimmt, liefert Airbus die notwendigen Massenproduktionskapazitäten. OHBs Auftragseingang soll sich beschleunigen. Umsatz dürfte um 20 % p.a. zulegen! Analog zu Rheinmetall im Bereich der Landsysteme könnte OHB zum zentralen Akteur für militärische Weltrauminfrastruktur aufsteigen. OHB könnte einen Anteil von durchaus 25 % am gesamten SatcomBW-Projekt halten kann und damit seinen Auftragseingang beschleunigen. Dieser soll ohnehin von 2,1 Milliarden Euro auf jährlich 3 Milliarden Euro ansteigen. In der Folge prognostiziert NuWays eine Wachstumsrate von mindestens 20 % p.a. bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus. Besonders attraktiv für Investoren ist dabei die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells: SatcomBW ist kein Einmalprojekt. Da die Lebensdauer der Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) auf etwa fünf Jahre begrenzt ist, müssen die Systeme kontinuierlich erneuert und technisch aufgerüstet werden. Dieser strukturelle Ersatzzyklus sichert OHB langfristig planbare Umsätze. Die Aussicht darauf lässt die Aktie nun ausbrechen.
GFT Technologies SE (14,08%)GFT: Legacy-Modernisierung als Goldgrube - KI-Hebel sichert ambitionierten Ausblick 2029. Mit Adesso und GFT (i) haben schon zwei IT-Dienstleister ihre Zahlen samt Ausblick vorgelegt. Die KI-Sorgen wurden eher beiseite gewischt. Vor allem GFT könnte sich mit seiner Ausrichtung als KI-zentriertes Unternehmen exakt in die richtige Richtung bewegen, um über die nächsten Jahre bis 2029 das Wachstum zu beschleunigen. Bei einem KGV von unter 10 per 2026 ergibt sich für die Aktie ein hohes Potenzial, wenn die Guidance erreicht wird. Denn es zeichnet sich ab, dass die IT-Dienstleister dank KI mehr große Projekte in kürzerer Zeit bei weniger Personalbedarf schultern können. Das Billionen-Grab: Die Chance der Legacy-Systeme Der Kern der Wachstumsstory liegt in der sogenannten Legacy-Modernisierung. Als „Legacy-Systeme“ bezeichnet man veraltete, oft Jahrzehnte alte IT-Infrastrukturen, die das Rückgrat globaler Banken und Versicherungen bilden. Weltweit sind schätzungsweise noch 250 Milliarden Zeilen COBOL-Code aktiv im Einsatz. 75 % aller Banken basieren auf solchen veralteten Kernsystemen. Diese Systeme sind starr, riskant in der Wartung und bilden eine enorme finanzielle Last. GFT schätzt, dass sich der Markt für Modernisierungen bis 2030 auf 57 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln wird. Ein Volumen, das bisher aufgrund von Komplexität und Personalmangel kaum zu bewältigen war, wird durch KI nun wirtschaftlich attraktiv. Wynxx: Skalierbarkeit statt Personal-Falle Hier setzt die „Wynxx Agentic AI“-Plattform an. GFT transformiert sich von einem reinen Personal-Dienstleister zu einem KI-zentrierten Technologiehaus. Durch den Einsatz von KI-Agenten und Modellen wie Anthropic Claude erzielt GFT Produktivitätssteigerungen von 40 bis 70 Prozent in der Softwareentwicklung. Die Plattform automatisiert den gesamten Lebenszyklus von der Analyse alter Business-Logik (mit 95 % Genauigkeit) bis zum automatisierten Code-Umschreiben. GFT kann gigantische Modernisierungsprojekte in Quartalen statt in Jahren abschließen und das mit deutlich weniger manuellem Aufwand. KI ermöglicht komplexe Aufgaben in kürzerer Zeit und mit höherer Marge zu erledigen. Vision 2029: Das Wachstum soll sich beschleunigen Bereits für das Geschäftsjahr 2026 gibt das Management eine klare Richtung vor: Der Umsatz soll auf rund 930 Millionen Euro steigen (ein Plus von ca. 5 % gegenüber den 888 Millionen Euro in 2025). Besonders im Fokus steht die Profitabilität. Das bereinigte EBIT soll auf etwa 71 Millionen Euro zulegen, wobei GFT eine stabile und solide bereinigte EBIT-Marge von 7,6 % anstrebt. Dieser Aufwärtstrend dient als Rampe für die Ziele bis 2029. CEO Marco Santos plant einen Umsatzsprung auf 1,5 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll auf 9,5 Prozent klettern. Das Unternehmen ersetzt sukzessive traditionelle, rein personalintensive IT-Services durch KI-native Engineering-Modelle und eigene IP.
United Internet AG (10,52%)United Internet: Neue Übernahmefantasie rund um 1&1. Warum UTDI der wahre Gewinner wäre! Die Spatzen pfiffen es bereits im Oktober 2025 von den Dächern, als das Handelsblatt erste Spekulationen über eine Annäherung zwischen Telefonica und 1&1 veröffentlichte. Nun verdichten sich die Zeichen. Eine aktuelle Nachrichtenagenturmeldung mit Bezug auf „El Espanol“ bestätigt, dass Telefonica offenbar Gespräche über eine 1&1-Übernahme führt. Der Wert soll bie 4,5 bis 5 Mrd. Euro liegen. Ein Profiteur wäre die Muttergesellschaft United Internet (i). Die Bewertungslücke (Sum-of-the-Parts) Ein Blick auf die nackten Zahlen offenbart eine Unterbewertung von United Internet an der Börse. Aktuell wird der Konzern mit rund 4,74 Mrd. Euro bewertet. Dem stehen jedoch Beteiligungen gegenüber, die diesen Wert bei übersteigen: 1&1-Beteiligung: Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca. 4,29 Mrd. Euro ist der Anteil von United Internet (86,46 %) rund 3,70 Mrd. Euro wert. IONOS-Beteiligung: Hinzu kommt der Anteil an dem Webhoster Ionos (i), der mit weiteren 2 Mrd. Euro zu Buche schlägt. Zusammengerechnet besitzen die Beteiligungen einen Marktwert von 5,7 Mrd. Euro. Dass United Internet selbst für deutlich weniger gehandelt wird, zeigt den „Holding-Discount“, der durch einen Verkauf von 1&1 aufgelöst würde. Befreiungsschlag beim Netzausbau Ein Deal mit Telefonica wäre zudem strategisch brillant. Die größten Sorgen der Anleger galten zuletzt den hohen Investitionen für das eigene 5G-Netz von 1&1. In einer Fusion oder engen Kooperation mit Telefonica würden diese Milliarden-Risiken für United Internet wegfallen. United Internet würde von einem kapitalintensiven Netzbetreiber-Modell zurück zu einer hochprofitablen Holding-Struktur finden. Fazit: Dommermuths profitiert, wenn United Internet viel Wert ist Für Firmengründer Ralph Dommermuth, der über 50 % an United Internet hält, ist das Ziel klar. Werte heben. Ein Verkauf von 1&1 an Telefonica wäre der ultimative Katalysator, um den Aktienkurs der Muttergesellschaft endlich in Richtung ihres fairen Wertes zu treiben. United Internet springt an und ist damit der eigentliche Gewinner eines möglichen Deals.
Schneider Electric SE (2,77%)Schneider Electric: Der Data Center-Boom sowie drei Megatrends sorgen für Optimismus bis 2030! Schneider Electric ist eines der Unternehmen, welches nicht von KI disruptiert wird, sondern ein wichtiger Helfer beim Aufbau der KI- sowie Energie-Infrastruktur ist. Das untermauern die heutigen Zahlen inklusive des optimistischen Ausblicks. Damit könnte der Titel zum Ausbruch auf das Mehrjahreshoch ansetzen, was ihn für Trader attraktiv macht. Ein Rekordjahr der Superlative Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 überschritt Schneider Electric erstmals die Umsatzmarke von 40 Milliarden Euro – ein organisches Plus von 9 %. Besonders beeindruckend zeigt sich die Profitabilität. Das bereinigte EBITA stieg organisch um über 12 % auf 7,5 Milliarden Euro, was einer Marge von 18,7 % entspricht. Mit einem Rekord-Free-Cashflow von 4,6 Milliarden Euro (+10 %) und einer vorgeschlagenen Dividende von 4,20 Euro unterstreicht das Management seine operative Stärke und die hohe Cash-Generierung des Geschäftsmodells. Der KI-Turbo: Rechenzentren als Wachstumsmotor Laut CEO Olivier Blum beschleunigte sich die Nachfrage im Bereich Data Center & Netzwerk im vierten Quartal dramatisch, insbesondere im Bereich der Rechenzentren. Hier meldet das Unternehmen für das reine Datacenter-Segment ein dreistelliges Nachfragewachstum im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts des KI-Booms investieren Hyperscale- und Colocation-Anbieter in die Infrastruktur. Am kräftigsten war die Nachfrage in Nordamerika, aber auch in Frankreich und Nordeuropa zieht der Bedarf an. Schneider Electric liefert hierfür die kritischen Komponenten von der Mittelspannung über die unterbrechungsfreie Stromversorgung bis hin zu innovativen Flüssigkühlsystemen. Die Transformation hin zu „Energy Tech“ trägt Früchte. Software und digitale Services machen bereits 19 % des Umsatzes aus, mit dem Ziel, diesen Anteil bis 2030 auf 25 % zu steigern. Optimistischer Ausblick auf 2026 bis 2030 Für das Jahr 2026 setzt sich Schneider ehrgeizige Ziele. Ein organisches EBITA-Wachstum zwischen 10 % und 15 % wird angestrebt. Das Fundament hierfür bildet ein Rekord-Auftragsbestand von über 25 Milliarden Euro. Langfristig (2026–2030) plant der Konzern eine organische Umsatzsteigerung von jährlich 7 % bis 10 % sowie eine kumulierte Margenausweitung um 250 Basispunkte. Der Optimismus speist sich aus strukturellen Megatrends. Die fortschreitende Elektrifizierung, die Alterung der Stromnetze und die Notwendigkeit industrieller Intelligenz machen Schneiders Portfolio zur gefragten Lösung für eine dekarbonisierte und digitalisierte Welt.
Nordex SE (17,95%)Nordex: Überraschend optimistischer Ausblick auf die Profitabilität - EBITDA-Marge soll auf bis zu 12 % steigen! Von den Aktien am 52-Wochenhoch sollte heute die Nordex ihren neusten Ausbruch festigen. Hintergrund ist eine sehr optimistische Prognose für die mittelfristige EBITDA-Marge. Windkraft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz Nordex ist ein führender Anbieter von Offshore-Windkraftanlagen. Ein neuer Wachstumstreiber rückt zunehmend in den Fokus. Der immense Hunger von Rechenzentren nach stabilen und grünen Stromquellen. Im Zuge der KI-Revolution fordern Technologiegiganten CO2-neutrale Energielösungen im Gigawatt-Maßstab. Nordex bedient diesen Bedarf mit hocheffizienten Turbinen der Delta4000-Serie. Das Ergebnis dieser Dynamik ist ein Rekord-Auftragseingang im Bereich Projekte von über 9,3 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2025, was die strategische Relevanz der Onshore-Windkraft unterstreicht. Der Orderbestand summiert sich auf 10,1 Milliarden Euro. Bilanz 2025: Ein Quantensprung bei der Profitabilität Die heute vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 belegen einen beeindruckenden operativen Durchbruch. Nordex steigerte den Konzernumsatz auf rund 7,55 Milliarden Euro. Während das Umsatzwachstum mit 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr moderat ausfiel, explodierte die Profitabilität regelrecht. Das EBITDA verdoppelte sich mehr als deutlich auf 631,0 Millionen Euro (Vorjahr: 296,4 Mio. Euro), was einer Jahresmarge von 8,4 Prozent entspricht. Das Konzernergebnis sprang von 8,8 Millionen Euro im Vorjahr auf beachtliche 274,3 Millionen Euro. Zudem erreichte der freie Cashflow mit 863,3 Millionen Euro einen Rekordwert. Die Nettocashposition liegt um 1,6 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert das Management einen weiteren Umsatzsprung auf 8,2 bis 9,0 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge zwischen 8 und 11 Prozent. Das eigentliche Ausrufezeichen setzte der Vorstand jedoch mit dem neuen Mittelfristziel einer EBITDA-Marge von 10 bis 12 Prozent. Technischer Befreiungsschlag: Ausbruch auf das 52-Wochenhoch Nordex gehörte schon in den letzten Wochen zu den führenden Aktien und brach am Dienstag aus. Vor allem der starke Ausblick für die Marge sowie die Fähigkeit ordentliche Free Cash Flows zu generieren, müssten die Aktie antreiben. Zudem sitzt man dank 1,6 Milliarden Euro an Nettocash auf einem guten Polster, um das weitere Wachstum zu finanzieren.
Facc AG (3,73%)FACC: Ist das ein künftiger Profiteur von Drohnen? Breakout-Chance am 52-Wochenhoch! Die Aktie von FACC rückt als Breakout-Kandidat in den Fokus, nachdem die Analysten von Oddo BHF von Neutral auf Outperform hochstuften. Zugleich steigerten sie das Ziel von 10 Euro auf 15,50 Euro. Was spricht noch für FACC, die per 2026 auf ein 12,5er KGV kommen dürften, welches 2027 laut Factset-Konsens auf 9,8 sinkt? Das Rückgrat der modernen Luftfahrt FACC aus Österreich hat sich als Tier-1-Systemlieferant für die weltweite Luftfahrtindustrie etabliert. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Leichtbaukomponenten aus Verbundwerkstoffen. Ob Aerostructures wie Tragflächenteile, hocheffiziente Triebwerkskomponenten oder luxuriöse Kabinenausstattungen – kaum ein modernes Verkehrsflugzeug von Giganten wie Airbus, Boeing oder Embraer hebt heute ohne Technologie der FACC ab. Besonders die für die nächsten Jahre prognostizierte Ausweitung der Produktionsraten der Airbus A320-Familie wirkt hierbei als starker Wachstumstreiber und sichert dem Unternehmen eine Grundauslastung. Urban Air Mobility: Die Drohnen- und Flugtaxi-Zukunft hat bereits begonnen FACC blickt weit über den klassischen Flugzeugbau hinaus. Ein zentrales Wachstumsfeld ist die Urban Air Mobility. Als strategischer Partner des Flugtaxi-Pioniers EHang profitiert FACC von der Serienproduktion autonomer Luftfahrzeuge. Das Engagement umfasst dabei auch den Bereich der Logistik-Drohnen. Mit Modellen wie der EHang 216L und der Entwicklung eigener „Heavy Lift“-Systeme zielt FACC auf Nutzlasten von bis zu 200 Kilogramm ab. Dank der Kernkompetenz im Leichtbau wird die Effizienz batteriebetriebener Drohnen maximiert, was ihren Einsatz im Katastrophenschutz, bei der Offshore-Versorgung oder im medizinischen Transport ermöglicht. Zusammen mit Projekten in der Raumfahrt (Ariane 6) sichert sich FACC so frühzeitig lukrative Zukunftsmärkte. Kurs auf das Milliardenziel beim Umsatz Die Ergebnisse zum dritten Quartal 2025 unterstreichen den dynamischen Wachstumspfad. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres konnte FACC den Umsatz um beeindruckende 8,6 % auf 697,6 Millionen Euro steigern. Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei soliden 21,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2025 peilt das Management einen Rekordumsatz von rund einer Milliarde Euro an. Die Ergebnisse für das letzte Jahr folgen bald.
Safran S.A. (6,92%)Safran begeistert mit dem 2026er Ausblick und erhöht die Guidance bis 2028. Die Aktie hebt zur Trendfolge ab! Die Aktie von Safran hat sehr gute Chancen die Trendfolge einzuleiten und auf das 52-Wochenhoch auszubrechen. Neben einem guten Ausblick auf das neue Geschäftsjahr wurde die mittelfristige Prognose bis 2028 erhöht! Ein Champion der Lüfte: Das Fundament von Safran Safran ist ein technologisches Rückgrat der globalen Luftfahrt. Als weltweit führender Akteur in den Bereichen Antrieb, Ausstattung und Verteidigung ist Safran in nahezu jedem bedeutenden Flugzeugprogramm vertreten. Besonders hervorzuheben ist das LEAP-Triebwerk (produziert im Joint Venture CFM International), das die Kurz- und Mittelstreckenflotten von Airbus und Boeing antreibt. Doch auch im Verteidigungssektor glänzt Safran, insbesondere durch die Triebwerke und Systeme für den Kampfflieger Rafale, der international eine enorme Nachfrage erfährt. Rekordjahr 2025 und glänzende Aussichten Das Geschäftsjahr 2025 markiert einen Meilenstein in der Konzerngeschichte. Mit einem Umsatzplus von 15 % auf rund 31,3 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von 5,2 Milliarden Euro (+26 %) demonstriert Safran eine beeindruckende Skalierbarkeit. Die operative Marge kletterte auf starke 16,6 %. CEO Olivier Andriès spricht zu Recht von einem „herausragenden Jahr“, getragen von einem boomenden Aftermarket-Geschäft und einer erstarkten Verteidigungssparte. Der Ausblick ist ebenso euphorisch. Für 2026 visiert der Konzern einen operativen Gewinn zwischen 6,1 und 6,2 Milliarden Euro an, während die langfristigen Ziele für 2028 aufgrund der starken Dynamik bereits nach oben korrigiert wurden. Im Zeitraum 2024 bis 2028 soll der Umsatz um 10 % (vorher Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich) expandieren. Der operative Gewinn soll nun auf 7 bis 7,5 Milliarden Euro (vorher 6 bis 6,5 Milliarden Euro) klettern. JPMorgan sieht Raum bis 375 Euro Die US-Bank JPMorgan hat ihre Einstufung für Safran auf Übergewichten belassen und sieht ein Kursziel von 375 Euro. Analyst David Perry betont in seiner jüngsten Studie, dass Safran nach diesem soliden Bericht und dem optimistischen Ausblick weiter steigen dürfte. Für die Aktie ist damit die Chance zur Trendfolge gegeben auch, wenn die Bewertung mit einem 30er KGV nicht günstig ist. Doch derzeit sind Old Economy-Werte gefragt.
Aehr Test Systems (15,41%)Aehr Test Systems sichert sich Hyperscaler-Großauftrag. Folgt der Chart-Ausbruch? In der Welt der Halbleiter entscheidet oft nicht nur die Rechenleistung, sondern die Zuverlässigkeit über Erfolg oder Milliardenverluste. Aehr Test Systems hat sich auf Test and Burn-in-Lösungen spezialisiert. Dabei werden Chips unter extremen thermischen und elektrischen Bedingungen künstlich gealtert, um Produktionsfehler auszuselektieren, bevor sie in teuren Endgeräten verbaut werden. Neuer Fokus: Vom Elektroauto zum KI-Rechenzentrum CEO Gayn Erickson betonte zuletzt mehrfach, dass die Explosion der KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur der primäre Treiber für das zukünftige Geschäft ist. Ein technologischer Schlüsselaspekt ist hier das Wafer-Level Burn-in für KI-Prozessoren. Bei modernen, hochpreisigen KI-Modulen, die Prozessoren mit HBM kombinieren, ist es wirtschaftlich essenziell, Fehler bereits auf Wafer-Ebene zu identifizieren. Nur so lässt sich verhindern, dass defekte Chips in kostspielige Substrate verbaut werden. Diese strategische Relevanz spiegelt sich in einer starken Prognose wider. Für das zweite Halbjahr 2026 erwartet Aehr Auftragseingänge zwischen 60 und 80 Millionen US-Dollar, wobei der Großteil auf KI-Prozessoren entfällt. Das Sonoma-System etabliert sich dabei zunehmend als Industriestandard für die Qualifizierung von KI-Chips. Da führende Kunden bereits Kapazitäten für die großflächige Produktion von AI ASICs angefragt haben, stehen Aehr möglicherweise Rekordaufträge ins Haus, was die Visibilität für das Geschäftsjahr 2027 massiv erhöht. Der strategische Ritterschlag durch einen Hyperscaler Wie valide diese Wachstumsversprechen sind, zeigt der heute vermeldete Großauftrag. Ein weltweit führender Hyperscaler, der eigene KI-Beschleuniger entwickelt, hat Aehr mit den Produktionstests der nächsten Chipgeneration beauftragt. Der Auftrag umfasst mehrere „Sonoma“-Systeme sowie die dazugehörigen Testmodule. Sie sind für Prozessoren mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 2.000 Watt ausgelegt und bieten eine präzise thermische Steuerung in mehreren Zonen pro Chip während des Burn-in-Prozesses. Dass der Kunde bereits für die zweite Jahreshälfte 2026 eine signifikante Ausweitung der Kapazitäten prognostiziert, unterstreicht die Marktstellung von Aehr. Folglich sollte die Aktie aus der Konsolidierung ausbrechen!
STMicroelectronics N.V. (7,22%)STMicro: Die neue Zusammenarbeit mit AWS macht den Chiphersteller zum Profiteur der 200 Mrd. USD Capex-Offensive. Chart-Breakout! Es sind unfassbare Summen, welche die Hyperscaler in ihre Infrastruktur in 2026 investieren. Amazon (i) gab am Donnerstagabend bekannt, dass im Jahr 2026 gut 200 Mrd. USD fließen werden. Der größte Teil geht an AWS. Im Vergleich, Deutschland wird über sein Sondervermögen, wenn überhaupt die Hälfte dieses Betrags jährlich ausgeben. Die großen Tech-Konzerne sind damit deutlich investitionsfreundlicher. Zu einem Profiteur wird jetzt auch STMicro dank einer neuen Zusammenarbeit mit AWS. Da die Bewertung mit einem 16er KGV nicht übertrieben hoch ist und die Aktie auch in den letzten Jahren nicht als KI-Profiteur lief, könnte sich das ändern. Der aktuelle Chart-Breakout gibt grünes Licht! Halbleiter-Innovationen für das Herz der Rechenzentren STMicro positioniert als Zulieferer für Data Center. Das Unternehmen liefert spezialisierte Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen und komplexe Mixed-Signal-Prozesse, die den enormen Datendurchsatz moderner Hyperscale-Rechenzentren erst ermöglichen. Besonders im Fokus stehen die Analog- und Power-ICs, welche die für den akademischen und industriellen Sektor kritische Energieeffizienz sicherstellen. Ergänzt durch intelligente Mikrocontroller für das Infrastruktur-Management, bietet STMicro die technologische Tiefe, um rechenintensive Workloads in der Cloud stabil und skalierbar zu gestalten. Neuer Milliarden-Pakt mit AWS Die heute verkündete, mehrjährige Erweiterung der Zusammenarbeit mit AWS markiert einen Meilenstein. STMicro agiert künftig als strategischer Hauptlieferant für die Compute-Infrastruktur von AWS und liefert hierzu ein breites Spektrum an proprietären Technologien. Der Fokus liegt auf spezialisierten Lösungen für die High-Bandwidth-Connectivity, hochperformanter Mixed-Signal-Verarbeitung sowie fortschrittlichen Mikrocontrollern für das intelligente Management der physischen Infrastruktur. Zudem integriert AWS Analog- und Power-ICs von STMicro, um die notwendige Energieeffizienz für den Betrieb riesiger Serverfarmen zu erreichen. Diese Hardware-Lieferungen werden durch die Optimierung von Design-Prozessen (EDA) in der Cloud flankiert, was die Markteinführung neuer Chip-Generationen massiv beschleunigt. Finanziell ist die Partnerschaft durch ein Volumen im Milliardenbereich und die Ausgabe von 24,8 Millionen Warrants an AWS abgesichert.
Infineon Technologies AG (2,93%)Infineon will die KI-Erlöse auf 15 % Umsatzquote heben. Ein Gewinner des hohen Alphabet-Capex für 2026? Im Bereich Data Center profitiert Infineon von seiner führenden Rolle bei Leistungs-Halbleitern. Der Konzern bietet ein umfassendes Portfolio an MOSFETs sowie Galliumnitrid- (GaN) und Siliziumkarbid-Lösungen (SiC) an. Besonders entscheidend ist der Übergang zu Vertical Power Delivery. Da moderne KI-GPUs enorme Stromstärken benötigen, müssen die Leistungsmodule räumlich so nah wie möglich am Prozessor platziert werden, um Energieverluste zu minimieren. Infineon liefert spezialisierte Module für die zweite Stufe der Stromversorgung, die technisch hochkomplex sind und deutlich höhere Margen sowie Verkaufspreise erzielen als klassische Komponenten. Der Alphabet-Effekt: Investitionsverdopplung auf 175 bis 185 Mrd. USD Die Aussagen von Alphabet vom 04.02.2026 unterstreichen die enorme Dynamik bei KI-Infrastruktur. Mit einer geplanten Verdoppelung der Investitionen auf 175 bis 185 Mrd. USD setzt der Tech-Gigant ein klares Signal für den weiteren KI-Ausbau. Für Infineon bedeutet dies eine direkte Steigerung der Nachfrage. Da Alphabet und andere Hyperscaler in eigene ASICs und GPUs investieren, steigt der Bedarf an Infineons Power-Management-Chips proportional an. Wichtig: Infineon baut nicht die Rechenkerne, aber sie bauen die hochspezialisierten Leistungs-Halbleiter, ohne die diese KI-Chips nicht funktionieren würden. Da Alphabet seine Investitionen deutlich ausweitet, müssen zehntausende neue Server-Racks gebaut werden. Jedes dieser Racks benötigt Infineons Stromversorgungslösungen. Optimistischer Ausblick für die KI-Erlöse und die Gründe Infineon rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit KI-Erlösen von 1,5 Mrd. Euro. Für 2027 wird bereits ein Ziel von 2,5 Mrd. Euro ausgegeben. Damit würde der KI-Umsatz innerhalb von nur drei Jahren um den Faktor 10 steigen. Drei Hauptfaktoren treiben dieses massive Wachstum voran. Das sind die Explosion des Energiebedarfs, der Wechsel in der Architektur hin zu Leistungsmodulen direkt am Prozessor sowie eine breitere Kundenbasis. Die KI-Fantasie sollte auch die Aktie weiter nach oben treiben, der jüngst der Big Picture-Breakout gelang.
Nextera Energy Inc. (1,14%)Nextera Energy versorgt das KI-Zeitalter mit Energie. Bis 2035 wächst das EPS um jährlich 8 %. Big Picture-Breakout! Nachdem die Stromnachfrage über Jahrzehnte nahezu stagnierte, prognostizieren Experten für die kommenden zwei Dekaden ein Nachfragewachstum, das sechsmal höher liegt als im vorangegangenen Vergleichszeitraum. Der Boom der Künstlichen Intelligenz ist der stärkste Faktor. Der Stromverbrauch von Rechenzentren soll sich bis 2030 mehr als verdoppeln und könnte dann rund 9 % bis 12 % der gesamten US-Stromlast ausmachen. Wir setzen jetzt wegen dem Big Picture-Breakout und dem neuen Ausblick bis 2035 auf Nextera Energy als Profiteur. Nextera Energy: Der Baumeister für Amerikas Energieversorgung In diesem Marktumfeld positioniert sich Nextera Energy nicht nur als Versorger, sondern als der führende nationale Energie-Infrastrukturentwickler. Den Kern bildet die Tochtergesellschaft Florida Power & Light (FPL), die die größte und effizienteste Erdgaskraftwerksflotte der USA betreibt. Gemeinsam mit der Kernkraft deckt Erdgas rund 90 % des Energiemixes von FPL ab und sorgt für eine stabile Grundlast. Ergänzt wird dies durch die Sparte Nextera Energy Resources, den weltweit größten Player für Wind- und Solarenergie sowie Batteriespeicher. Mithilfe von KI-gestützten Systemen wie „REWIRE“ optimiert das Unternehmen zudem die Einspeisung und Wartung in Echtzeit, um die Betriebskosten weit unter dem Branchenschnitt zu halten. Rechenzentren bieten eine Wachstumschance Nextera hat das Ziel ausgegeben, bis 2035 mindestens 15 GW an neuer Erzeugungskapazität speziell für sogenannte „Data Center Hubs“ in Betrieb zu nehmen. Das Management sieht hierbei ein Potenzial auf bis zu 30 GW. Diese Hubs sind skalierbare Energiekomplexe, die Hyperscalern wie Google oder Meta eine schnelle Markteinführung ermöglichen. Ein prominentes Beispiel ist die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Duane Arnold, das durch einen 25-jährigen Liefervertrag mit Google exklusiv für deren Rechenzentren reaktiviert wird. Um die Bezahlbarkeit für reguläre Privatkunden nicht zu gefährden, finanzieren Tech-Giganten ihre Energieinfrastruktur zunehmend selbst. Nextera fungiert hierbei als Partner, der die Projekte entwickelt, baut und betreibt. Das EPS wächst um mindestens 8 % p.a. bis 2035. Big Picture-Breakout! Das Management gab am 27.01.2026 eine EPS-Prognose mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 8 % bis 2032 ab und visiert denselben Zielkorridor sogar bis 2035 an. Diese zehnjährige Visibilität ist im Versorgungssektor eine Seltenheit. Dieser neue Ausblick kam bei Investoren sehr gut an. Die Nextera Energy-Aktie brach aus der 4-jährigen Korrektur aus und generierte ein bedeutsames Long-Signal. Als Profiteur vom KI-Zeitalter mit einer klaren Perspektive für ein anhaltendes Gewinnwachstum müsste der Weg für höhere Kurse geebnet sein.
Infineon Technologies AG (5,35%)Infineon: Wettbewerber Texas ist zuversichtlich für das Automotive-Geschäft. Drei weitere Gründe, die für den deutschen Chipwert sprechen! Texas Instruments berichtet ein 6%iges Wachstum im Bereich Automotive und geht von weiterem Wachstum aus. Kommentar vom Management: „Wir haben in der zweiten Jahreshälfte eine Stärke im Automobilbereich festgestellt. Ich denke, dass das langfristige Wachstum in absehbarer Zukunft anhalten wird.“ Das ist auch gut für Infineon, die daher ihren Big Picture-Breakout ausweiten. Ich sehe zudem folgende Gründe bei der Aktie, weshalb sie weiter durchziehen müsste: 1. Die Energie der KI: Während Nvidia das „Gehirn“ liefert, stellt Infineon das „Herz-Kreislauf-System“. Für hocheffiziente Stromversorgungen in Rechenzentren erwartet der Konzern im Geschäftsjahr 2026 eine Umsatzverdopplung auf 1,5 Mrd. Euro. Da die Nachfrage das Angebot übersteigt, ist dieser Bereich ein massiver Wachstumstreiber, der vom Markt bisher kaum eingepreist wurde. 2. Edge AI – Intelligenz vor Ort: Der KI-Trend wandert von der Cloud direkt ins Endgerät. Infineon besetzt diesen Markt mit spezialisierten Mikrocontrollern, die KI-Prozesse lokal verarbeiten. Das sichert Datenschutz sowie Geschwindigkeit und bietet enormes Potenzial für künftig steigende Konsensschätzungen der Analysten. 3. Der Automotive-Turbo: In autonomen Fahrzeugen steigt der Chip-Anteil pro Fahrzeug exponentiell. Marktstudien prognostizieren, dass sich der Halbleiterwert pro PKW bis 2029 auf rund 1.000 US-Dollar fast verdoppelt - bei Level-4/5-Systemen liegt der Bedarf sogar acht- bis zehnmal höher als bei Basismodellen. Trotz zyklischer Schwankungen bleibt Infineon hier der lachende Dritte, da diese Komplexität massive Rechenleistung und Sensorik aus München verlangt.
TKMS AG & Co. KGaA (2,50%)TKMS: Winkt ein 10 Mrd. Euro-Auftrag aus Kanada? Von den deutschen Verteidigungsaktien macht TKMS derzeit den charttechnisch besten Eindruck. Der Wert klebt an der psychologisch wichtigen 100 Euro-Marke, hat Eigenleben aufgebaut und könnte kurzfristig ausbrechen. U-Boote haben im aktuellen Geopolitikumfeld an strategischer Bedeutsamkeit zur (nuklearen) Abschreckung gewonnen. Das eröffnet TKMS die Chance auf ein stärkeres internationales Geschäft. Exakt danach sieht es aus. Das hohe 45er KGV, welches auf 28 per 2028 sinkt, rückt dabei in den Hintergrund. Stealth-Technologie: Das unsichtbare Rückgrat der Marine TKMS festigt seine Position als globaler Technologieführer im konventionellen U-Boot-Bau. Das Herzstück des Portfolios, insbesondere die Klasse 212CD, setzt neue Maßstäbe in der Stealth-Technologie. Durch innovative Rumpfdesigns und hocheffiziente Brennstoffzellen-Antriebe gelingt es den Kielern, Schiffe zu bauen, die für feindliche Sonarsysteme nahezu unsichtbar bleiben. Diese technologische Exzellenz „Made in Germany“ ist das stärkste Pfund im globalen Wettbewerb, um vom Wachstum des adressierten Marktes von 31 Mrd. Euro auf 61 Mrd. Euro bis 2033 zu profitieren. Der 10 Mrd. Euro-Jackpot in Kanada? Besondere Aufmerksamkeit verdient derzeit das kanadische „Canadian Patrol Submarine Project“. TKMS befindet sich im Rennen um einen Auftrag mit einem Volumen von über 10 Mrd. Euro. Für die Kanadier geht es um die Modernisierung ihrer maritimen Verteidigungsfähigkeit. Ein Zuschlag wäre für TKMS nicht nur ein finanzieller Triumph, sondern auch ein strategischer Durchbruch im nordamerikanischen Markt. Auch in Indien winkt ein 8 Mrd. Euro-Auftrag! Parallel dazu richtet sich der Blick auf den indopazifischen Raum. In Indien winkt ein 8 Mrd. Euro-Auftrag für den Bau von sechs modernen U-Booten. In einer Zeit geopolitischer Verschiebungen sucht Indien nach zuverlässigen Partnern jenseits russischer Abhängigkeiten. TKMS punktet hier mit bewährter Technik.
Westwing Group SE (21,58%)Westwing ist mit der Westwing Collection auf Wachstumskurs. Noch 60%iges Kurspotenzial nach der Prognoseanhebung! Westwing stürmt auf das 52-Wochenhoch. Das Unternehmen, welches in der Corona-Pandemie als Online-Händler für Möbel einen Boom erlebte, feiert ein Comeback an der Börse. Die Kursstärke übertrifft andere Online-Händler bei Weitem, sodass auf die Gründe geschaut werden muss. Mit der Westwing Collection zum Erfolg! Westwing hat sich längst vom reinen Shopping-Club zum kuratierten Home-&-Living-Ökosystem gewandelt. Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Massenmarkt ist die „Westwing Collection“. Das Portfolio reicht dabei von zeitlosen Polstermöbeln wie dem ikonischen Sofa „Sofia“ über minimalistische Beistelltische bis hin zu Textilien und hochwertigen Beleuchtungsserien. Durch diese Eigenmarkenstrategie emanzipiert sich das Unternehmen von der bloßen Vermittlerrolle. Die Kollektion ermöglicht nicht nur eine exklusive Ästhetik, sondern sorgt durch den Entfall von Zwischenhändlern für signifikant höhere Margen und eine stärkere Kundenbindung im Premium-Segment. Aktuell entfallen 63 % des Bruttowarenwertes auf die Westing Collection. Anhebung der 2025er Prognose und 35 % der Kapitalisierung sind Nettocash! Am 16.01.2026 konkretisierte das Management seine Erwartungen für das abgelaufene Jahr. Das bereinigte EBITDA wird in einer Spanne von 42 bis 45 Mio. Euro erwartet (vorher 25 bis 32 Mio. Euro). Beim Umsatz steuert das Unternehmen auf das obere Ende der Spanne von 425 bis 455 Mio. Euro zu. Diese Entwicklung wird von einem starken Cash Flow gestützt, der den Nettocash von 69 Mio. Euro per Ende 2024 auf 94 Mio. Euro per Ende 2025 steigert. Gut 35 % der Marktkapitalisierung sind damit unterfüttert. Ausschlaggebend für die neue Prognose war ein fulminantes Jahresendgeschäft, getrieben durch eine rekordverdächtige Performance während der Black Week. Ein optimiertes Produktsortiment und strikte Kostenkontrolle führen zu einer spürbaren Ausweitung der operativen Marge. NuWays sieht 60 % Kurspotenzial Die Analysten von NuWays reagierten prompt und erhöhten am 19.01.2026 das Ziel von 22 Euro 23,50 Euro. Die Expansion in zehn neue europäische Märkte im Jahr 2025 zeigt bereits erste Erfolge. Kritische Investoren blicken nun gespannt auf den geplanten Markteintritt im Vereinigten Königreich. Gelingt Westwing dort die Replikation des bisherigen Erfolgsmodells, wäre dies der finale Beweis für die Skalierbarkeit über die EU hinaus. Bei einem aktuellen Kurspotenzial von rund 60 % bleibt die Aktie trotz der zyklischen Risiken im Konsumgütersektor eine hochspannende Story für wachstumsorientierte Anleger. Immerhin könnte das EPS von ca. 0,94 Euro in 2025 auf 1,54 Euro bis 2027 steigen. Das KGV wäre dann einstellig!
Siltronic AG (4,90%)Siltronic: Ein neuer Chart-Breakout bahnt sich an. Sind die TSMC-Pläne auch gut für den Waferhersteller? Siltronic gehört zu den Vertretern der Chipbranche, die bisher nicht großartig ins Laufen kamen. Die Nachfrage nach Wafern hängt nicht nur am Bedarf im Bereich Server ab, sondern eben auch von Märkten wie Smartphones, PCs und Fahrzeugen. Doch die Bedeutsamkeit der KI-Nachfrage wächst und könnte damit das Business von Siltronic endlich anschieben. TSMCs 56-Milliarden-Signal an den Markt Am 15.01.2026 erschütterte TSMC die Branche mit einer massiven Prognoseanhebung. Der Capex für 2026 sollen auf 52 bis 56 Mrd. USD steigen, was ein Sprung von rund 32 % gegenüber dem Vorjahr ist. Dieser aggressive Ausbau der Kapazitäten zielt primär auf die Befriedigung der globalen KI-Nachfrage ab. Für den Waferhersteller Siltronic ist dies ein fundamentales Signal. Wo neue Fertigungslinien entstehen, steigt unmittelbar der Bedarf an der physischen Basis jedes Chips - dem hochreinen Silizium-Wafer. Der 300-mm-Multiplikator durch KI und HBM Siltronic profitiert überproportional vom Trend zu High-End-Anwendungen. KI-Server benötigen nicht nur mehr Rechenleistung, sondern auch eine deutlich größere Siliziumfläche. Schätzungen gehen von bis zu achtmal mehr Fläche im Vergleich zu Standard-Servern aus. Besonders die Nachfrage nach 300-mm-Wafern für modernste Logik-Chips und HBM spielt Siltronic in die Hände. Da TSMC seine führenden Prozesse 2nm und darunter massiv skaliert, ist die Nachfrage nach Siltronics hyperreinen Substraten strukturell abgesichert. Ein entscheidender Hebel für Siltronic ist die neue 300 mm-Mega-Fabrik in Singapur. Pünktlich zum aktuellen Investitionszyklus von TSMC läuft die Produktion dort hoch. Die Kehrseite: Zyklik und Preisdruck Trotz des enthusiastischen Ausblicks bleibt eine kritische Einordnung notwendig. Als Hersteller am Anfang der Wertschöpfungskette ist Siltronic stark von der Auslastung der Kunden abhängig und spürt Preisdruck sowie schwankende Rohmaterialkosten direkter als Software- oder Design-Unternehmen. Während 2022 das EPS bei über 13 Euro lag, dürfte es 2025 bei -2,61 Euro gelegen haben. Während TSMC mit dem Capex-Schub voranschreitet, muss Siltronic beweisen, dass die Margen trotz hoher Abschreibungen auf die neue Singapur-Fab stabil bleiben. Für Börsianer ist Siltronic eine hochzyklische Wette auf den globalen Chip-Boom, weshalb bevorzugt Trader neuen prozyklischen Long-Signalen folgen.
EssilorLuxottica S.A. (2,77%)EssilorLuxottica: Meta will die KI-Brillenproduktion auf mindestens 20 Mio. Einheiten verdoppeln. Die Ära der Wearables verlässt die Nische! Nachdem letzte Woche die News kursierten, dass die Ray-Ban Display sehr stark nachgefragt ist, konkretisiert sich das steigende Interesse nun in einer geplanten Produktionssteigerung bei KI-Brillen. EssilorLuxottica: Wenn Stil auf KI trifft EssilorLuxottica hat sich erfolgreich als unverzichtbarer Hardware-Partner im KI-Zeitalter positioniert. Aktuell dominieren die Ray-Ban Meta Smart Glasses der zweiten Generation das Portfolio – ein Hybrid aus ikonischem Design und smarter Technik, der Fotos, Videos und KI-Interaktion ermöglicht. Doch die Ambitionen gehen weiter. Mit Modellen wie der neuen Ray-Ban Meta Display, die Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert, und der Integration von KI in Marken wie Oakley (z. B. das Projekt „Vanguard“) wird die Brille zum primären digitalen Interface ausgebaut. Meta-CEO Zuckerberg ist überzeugt, KI-Brillen sind die wichtigste KI-Technologieplattform für den Alltag. Produktions-Turbo: Die 20-Millionen-Marke im Visier Die Nachfrage nach den intelligenten Sehhilfen übersteigt derzeit das Angebot, was Meta dazu veranlasst hat, die Expansion in einige internationale Märkte vorerst zu pausieren. Um diesen Engpass zu beheben, planen die Partner laut Medienberichten eine massive Ausweitung. Die Produktionskapazität soll bis Ende dieses Jahres auf 20 Millionen Einheiten verdoppelt werden. Sollte der Markt die Erwartungen halten, stünde sogar eine Skalierung auf über 30 Millionen Stück im Raum. Ein deutliches Signal, dass die Ära der Wearables die Nische verlassen hat. HSBC hebt Kursziel auf 340 Euro an Diese operative Stärke schlägt sich nun auch in den Analystenbewertungen nieder. Die HSBC hat die Aktie von EssilorLuxottica von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel deutlich von 300 auf 340 Euro angehoben. Die Größe des adressierten Marktes für KI-Brillen wurde um ein Drittel auf 200 Milliarden USD bis 2040 erhöht. Laut der HSBC könnten smarte Brillen mittel- bis langfristig sogar Smartphones verdrängen, wenn sich die Ergonomie, Technologie und gesellschaftliche Akzeptanz verbessern. Trader können darauf setzen, dass bei EssilorLuxottica die Korrektur beendet ist!
BE Semiconductor Industries N.V. (8,24%)BE Semiconductor: Glänzendes Trading-Update zum Q4! Dank dem Data Center-Boom verdoppelte sich der Auftragseingang auf 250 Mio. Euro! Unter den europäischen Chipunternehmen sticht heute der Vorstoß auf das 52-Wochenhoch sowie der Big Picture-Breakout bei BE Semiconductor heraus. Für Trader ist die Aktie wegen der Kombination guter News und charttechnischer Bedeutsamkeit interessant. Für Investoren ist der Wert wegen dem 33er KGV weniger lukrativ. Was steckt dahinter dem heutigen Aufschwung? Präzisionsarchitektur im Backend: Die Kunst der Chip-Vollendung BE Semiconductor ist der unangefochtene Spezialist für Assembly-Equipment. Wenn der Silizium-Wafer fertig belichtet ist, beginnt BE Semiconductors Arbeit. Das Unternehmen liefert die Maschinen, die winzige Chips mit höchster Präzision trennen, platzieren und verbinden. In einer Welt, in der klassische Skalierung an physikalische Grenzen stößt, wird dieses „Backend“-Packaging zum entscheidenden Flaschenhals für die Leistungsfähigkeit moderner Hardware. Die Brücke zur Künstlichen Intelligenz Warum ist BE Semiconductor ein KI-Profiteur? Das Stichwort lautet „Hybrid Bonding“. Um die enorme Rechenpower für Anwendungen wie ChatGPT zu ermöglichen, müssen Grafikprozessoren und Speicherchips extrem eng und effizient miteinander kommunizieren. BE Semiconductors Technologie ermöglicht es, Chips ohne klassische Lötkugeln direkt zu verbinden. Dies reduziert den Stromverbrauch drastisch und steigert die Datengeschwindigkeit. Das ist unverzichtbar für die Rechenzentren der Zukunft. Die KI-Dynamik verdoppelt den Auftragseingang Das heute veröffentlichte Trading-Update zum 4. Quartal 2025 übertrifft die Erwartungen deutlich. BE Semiconductor meldete einen vorläufigen Auftragseingang von rund 250 Mio. Euro. Dies entspricht einem Plus von 105 % zum Vorjahr. Haupttreiber ist die ungebrochene Nachfrage asiatischer Subkontraktoren nach 2.5D-Lösungen für Data Center sowie erste signifikante Aufträge für Hybrid-Bonding-Systeme. Umsatz und Bruttomarge für das Abschlussquartal werden laut Unternehmen am „vorteilhaften Ende“ der bisherigen Prognosen liegen (erwartet wurde ein Umsatzplus von 15–25 % und eine Marge zwischen 61 % und 63 %).
Weyerhaeuser Co. (2,44%)Weyerhaeuser: Trumps 200-Milliarden-Wette auf den US-Häusermarkt - diese Aktie ist für mich ein Gewinner! Donald Trumps radikaler Vorstoß vom Abend des 08.01.2026, ca. 200 Milliarden USD in den Kauf von Hypothekenanleihen zu pumpen, könnte sich als der entscheidende Katalysator für den US-Immobilienmarkt erweisen. Durch das künstliche Drücken der Hypothekenzinsen soll der Traum vom Eigenheim für Millionen Amerikaner wieder erschwinglich werden. Wer von diesem staatlich verordneten Bauboom neben den Hausbauern am massivsten profitiert? Aus meiner Sicht der Holz-Gigant Weyerhaeuser. Als größter privater Waldbesitzer Nordamerikas sitzt das Unternehmen auf einem gigantischen Sachwert-Schatz von 10,4 Millionen Acres in den USA und lizenzierten 13 Millionen Acres in Kanada. Weyerhaeuser ist dabei weit mehr als ein passiver Landbesitzer. Durch die eigene Holzverarbeitung kontrolliert das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette. Wenn Amerika wieder baut, führt kein Weg an ihrem Holz vorbei. Die Aktie notiert derzeit deutlich unter ihrem fairen Wert. Ein neuer Aufschwung auf dem Häusermarkt würde die Nachfrage stimulieren und das Papier zügig in Richtung seines inneren Wertes von ca. 35 USD treiben. Fazit: Die Kombination aus Marktdominanz und politischem Rückenwind ist einmalig. Weyerhaeuser ist für mich ein Top-Value-Wert mit 3,6 % Dividendenrendite, um auf eine Erholung des US-Häusermarkts zu wetten.
KSB SE & Co. KGaA (5,93%)Die Value-Aktie KSB (11er KGV) ist ein Gewinner vom Umbau der Weltwirtschaft! Während die Schlagzeilen von Softwaregiganten und Chipherstellern dominiert werden, operiert die KSB (i) im Maschinenraum der globalen Infrastruktur. Als weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen besetzt das Traditionsunternehmen eine kritische Schlüsselposition. In einer Welt, die zunehmend von komplexen Flüssigkeitskreisläufen abhängt, ist KSB kein bloßer Zulieferer, sondern ein unverzichtbarer Enabler technologischer Fortschritte. Entsprechend soll der Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro per 2030 wachsen. Beitragen dazu sollte auch ein Ausbau der Positionierung im fragmentierten Markt für Ventile. Denn dieser wird auf 89 Mrd. Euro geschätzt und KSB vereint erst 0,4 % auf sich. Profiteur vom Umbau der Weltwirtschaft: Von Kernenergie bis KI Die Neuausrichtung der Weltwirtschaft mit mehr Kernenergie, Rohstoffsicherung und dem KI-Wettrennen spielt KSB direkt in die Hände, da das Unternehmen für jeden Megatrend hochspezialisierte Lösungen bereithält. Der immense Energiebedarf moderner Rechenzentren für KI führt zu einer Renaissance der Kernenergie. Das ist ein Sektor, in dem KSB mit seinen Primärkühlmittelpumpen (wie der RUV-Serie) technologisch weltweit führt. Diese Aggregate müssen extremen Drücken und Temperaturen standhalten, um die Reaktorsicherheit zu garantieren. Gleichzeitig verlangt der Bau gigantischer Data Center nach massiven Kühlkapazitäten. Hier kommen KSB-Hocheffizienzpumpen der Etanorm- oder Etaline-Reihe zum Einsatz, die in geschlossenen Kühlkreisläufen für die notwendige Abwärmeabfuhr sorgen. Auch im Bergbau, getrieben durch den Hunger nach Kupfer und Lithium, ist KSB unverzichtbar. Unter der Marke GIW liefert das Unternehmen massive Pumpen, die Gesteinsgemische fördern können. Value-Perle mit 11er KGV und Margenpotenzial Finanziell präsentiert sich der Konzern als klassische Value-Aktie mit attraktivem Aufwärtspotenzial. Mit einem für 2026 geschätzten KGV von 11 ist das Unternehmen im Vergleich zur Qualität moderat bewertet. Das Management verfolgt dabei eine ambitionierte Strategie. Bis 2030 soll die EBIT-Marge von derzeit 8,2 % auf 10 % steigen. Der Hebel liegt hierbei im hochprofitablen Service- und Wartungsgeschäft. Da die installierte Basis in den neuen Wachstumsfeldern stetig wächst, generiert KSB langfristige, margenstarke Cashflows, die das zyklische Neugeschäft absichern. Charttechnisch bedeutet der Ausbruch aus der Base auf das 52-Wochenhoch ein neues Long-Signal.
Heico Corp. (1,96%)Heico: Ein Gigant der Lüfte hebt nach den neusten Quartalszahlen ab. Das müssen Börsianer zum Unternehmen wissen! Während große Flugzeugbauer oft mit Schlagzeilen kämpfen, floriert im Hintergrund ein Hidden Champion der Luftfahrt: Heico. Das US-Unternehmen ist ein spezialisierter Zulieferer, der vor allem durch preiswertere, zertifizierte Alternativen zu Original-Ersatzteilen für Triebwerke und Flugzeugkomponenten bekannt ist. Über 19.000 FAA-Zulassungen hat man. Auf diesem Gebiet ist Heico der Weltmarktführer. Heico ist in nahezu jedem bedeutenden Luftfahrtprogramm vertreten, von der Boeing 737 bis zum Airbus A320. Das Geschäftsmodell ist krisenfest solange Flugzeuge fliegen und gewartet werden müssen, verdient Heico mit. Heico steigert das EPS um 35 % und zeigt Optimismus für 2026 Die jüngsten Ergebnisse zum 4. Quartal 2025 unterstreichen diese Dominanz. Heico meldete einen Rekordumsatz von 1,2 Milliarden USD, ein Plus von 19 % gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge fiel mit einer Verbesserung von 21,6 % auf 23,1 % sehr stark aus. Der Nettogewinn kletterte sogar um beeindruckende 35 % auf 1,33 USD bzw. 188,3 Millionen USD. Das Management spricht von einem robusten Marktumfeld, das durch die hohe Nachfrage nach Reparaturdienstleistungen und Avionik-Upgrades befeuert wird. Auch für 2026 herrscht ein Optimismus. Das Umsatzwachstum soll wegen der gestiegenen Nachfrage nach den Heico-Produkten sowie den getätigten Übernahmen weitergehen. M&As bleiben im Fokus. Profiteur einer alternden Jet-Flotte! Der Wachstumsmotor bleibt die M&A-Strategie und die Pipeline sei sehr stark, hieß es zuletzt vom Management. Fünf Akquisitionen wurden 2025 abgeschlossen, zwei weitere sind für 2026 bereits in der Pipeline. Trotz der Zukäufe bleibt die Bilanz mit einer moderaten Verschuldung solide. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management weiteres Wachstum in beiden Segmenten. Ein kleiner Wermutstropfen: Im Verteidigungssektor wird „nur“ ein einstelliges organisches Wachstum erwartet. Dennoch bleibt das Fazit positiv. Heico nutzt die Alterung der globalen Flotten geschickt aus, um seine margenstarken Ersatzteile zu platzieren.
Rational AG (5,08%)Qualitätsunternehmen Rational automatisiert die Profiküchen. Die UBS-Analysten werden zum Bullen mit Kursziel 785 Euro. Folgt der Chart-Breakout? Die Gastronomie steht vor einem technologischen Wendepunkt. Während in vielen Bereichen der Industrie die Automatisierung längst Standard ist, setzen 75 % der weltweiten Profiküchen noch auf traditionelles Equipment. Hier setzt der Weltmarktführer Rational an. Mit einem Marktanteil von 50 % dominiert das Unternehmen das Segment der thermischen Speisenzubereitung, sieht sich jedoch erst am Anfang einer globalen Transformation. Bei 20 Mio. potenziellen Küchen – von der Mensa bis zum Luxushotel – ist die Durchdringung mit Rational-Geräten noch gering. Bei Flaggschiffen wie dem iCombi, der rund 4,8 Mio. Küchen adressiert, liegt die Penetration gerade einmal bei 12 %. Beim iVario sind es sogar nur 2 %, wobei über 90 % der dort adressierten Küchen noch auf traditionelle Geräte setzen. Technologische Hebel gegen Ressourcenknappheit Die Strategie der Landsberger ist klar. Die Küche der Zukunft ist automatisiert. Angesichts des eklatanten Personalmangels und steigender Energiekosten versprechen Systeme wie der iCombi und der iVario signifikante Einsparungen bei Wasser, Rohstoffen und Arbeitszeit. Mit der Einführung des iHexagon erschließt Rational zudem das lukrative Fast-Food-Segment. Diese technologische Evolution sichert nicht nur die Marktführerschaft, sondern macht das Unternehmen auch zum Profiteur staatlicher Modernisierungswellen in Krankenhäusern, Bahnhöfen und im militärischen Sektor. Die UBS ruft ein 785 Euro-Ziel auf. Folgt der Ausbruch? Rational strebt eine EBIT-Marge von 25 bis 26 % in diesem Jahr an. Das KGV beträgt 28, aber liegt bei Rational traditionell hoch wegen der Marktführerschaft und starken Profitabilität. Die UBS ist positiv gestimmt. Am 18.12.2025 stufte sie von Neutral auf Kaufen. Das Ziel wurde von 750 Euro auf 785 Euro erhöht. Während in Europa eine gute Aussicht auf Ersatzgeschäft gesehen werde, dürfte in den USA das Wachstum durch wichtige Abnehmer gestützt werden. Damit könnte es endlich zum Ausbruch aus der Korrektur kommen, was Rational auf der Long-Seite attraktiv macht.
Gildan Activewear Inc. (0,27%)Gildan Activewear: Ein Leader-Stock am Modehimmel. Die Hanesbrands-Übernahme kreiert einen neuen Marktführer für Basics! In den letzten Tagen konsolidierten die US-Indizes. Wenn sich in einer solchen Phase Aktien auf neue 52-Wochenhochs schwingen, erregt das unsere Aufmerksamkeit. Oft stehen fundamentale Ursachen dahinter. Gildan Activewear ist ein solcher Titel, dem es mit Eigenleben gelingt, die Trendfolge zu starten. Mit einem 13,8er KGV wirkt die Bewertung auch nicht zu hoch. Gildan Activewear: Der Basics-Anbieter für den Massenmarkt Gildan Activewear (GIL) ist weit mehr als nur ein Hersteller einfacher T-Shirts. Das in Montreal ansässige Unternehmen hat sich im Bereich der Basic- und Activewear zu einem globalen Schwergewicht entwickelt. Es deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Baumwollfaser bis zum fertigen Kleidungsstück ab. Mit seiner vertikal integrierten Produktion und dem Fokus auf niedrige Kosten beliefert Gildan vor allem den Massenmarkt sowie den sogenannten Printwear-Sektor (bedruckbare Kleidung für Unternehmen und Events). Das Portfolio umfasst neben Freizeitkleidung auch Unterwäsche und Socken. Die Übernahme von Handesbrands kreiert einen neuen Marktführer Die per 01.12.2025 komplettierte Übernahme von Hanesbrands stellt einen strategischen Coup dar, der die Landschaft der Basisbekleidung neu ordnet und einen klaren Marktführer schafft. Während Gildan Stärke in der effizienten, kostengünstigen Fertigung hat, bringt Hanesbrands eine Reihe starker, etablierter Einzelhandelsmarken wie „Bali“ und „Maidenform“ eine tiefere Durchdringung des US- und globalen Einzelhandels mit. Der Zusammenschluss ist strategisch sinnvoll und generiert 200 Mio. USD an Kostensynergien. Darüber hinaus wird für die nächsten drei Jahre eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des bereinigten verwässerten EPS im niedrigen 20%-Bereich erwartet. Die Übernahme kombiniert Gildans überlegene Kostenstruktur mit Hanesbrands' Markenstärke und Vertriebsnetz. Die UBS ist bullisch und ruft 75%iges Kurspotenzial auf Die Analysten der UBS reagierten auf diese Marktkonsolidierung überaus positiv. Sie bestätigten das Buy-Rating für Gildan am 16.12.2025 und hoben das Kursziel signifikant von 80 USD auf 100 USD an. Die UBS sieht in der Übernahme den Schlüssel zu mehr Größe, kombiniert mit dem Potenzial, die Effizienz von Gildans Herstellung auf Hanesbrands' Marken anzuwenden. Ein kluger Schachzug ist zudem die Prüfung strategischer Alternativen für das australische Geschäft von Hanesbrands, dessen potenzieller Verkauf bis zum Geschäftsjahr 2026 zur Schuldenreduzierung beitragen und die Wiederaufnahme von Aktienrückkaufprogrammen unterstützen könnte. Trotz der anfänglichen Komplexität einer solchen Fusion scheint der Weg für Gildan, zum unangefochtenen König der Basic-Mode aufzusteigen, geebnet.
Wienerberger AG (3,01%)Wienerberger ist der Top-Breakout-Kandidat unter den Ukraine-Friedensprofiteuren! US-Präsident Trump geht davon aus, eine Einigung im Ukraine-Krieg ist näher als je zuvor. Auch Bundeskanzler Merz betonte jetzt die „echte Chance“ auf Frieden. An der Börse zeigt sich das auch daran, dass die Rüstungsaktien um Rheinmetall & Co. vorbörslich rund 4 % schwächer notieren. Im Gegenzug könnten am Markt die Profiteure vom Wiederaufbau der Ukraine gespielt werden. Der aktuelle Top-Breakout-Kandidat ist die österreichische Wienerberger. Das Unternehmen erzielt 26 % seiner Erlöse in Osteuropa und hatte bereit mitgeteilt, dass man auch am Wiederaufbau der Ukraine mitwirken will und die notwendigen Kapazitäten hat. „Die Werke in den Nachbarländern ermöglichen es dem Unternehmen, den Bedarf an Ziegeln, Dachziegeln, Flächenbefestigungsprodukten und Kunststoffrohren zu decken." Vor allem bei Dachziegeln wird eine führende Position eingenommen. Es wird geschätzt gut 175 Mrd. Euro sind allein für den Wohnungsbau notwendig in der Ukraine. Eine Sonderkonjunktur aus der Ukraine gepaart mit mehr Nachfrage aus Deutschland könnte dazu führen, dass auch das EPS des Unternehmens von 1,90 Euro auf 3,05 Euro bis 2027 erhöht. Die Aktie würde das mit einer neuen Aufwärtsbewegung quittieren! Die Wienerberger-Aktie ist kurzfristig für den Ausbruch um 30 Euro prädestiniert. Trader können die Aktie daher jetzt aufgreifen, zumal der Markt die Gewinner und Verlierer von einem hoffentlich eintretenden Frieden in der Ukraine spielen müsste.
EchoStar Corp. (-0,72%)Echostar: Mit dieser Aktie kann auf das SpaceX-IPO und eine Billionen-Bewertung gesetzt werden! 2026 könnte ein Jahr mit einem der spannendsten IPOs werden. Verschiedene Medien berichten, dass Elon Musk seinen SpaceX-Investoren einen möglichen Börsengang des Raumfahrtunternehmens im 2. Halbjahr 2026 signalisiert hat. Parallel dazu wird aktuell ein neuer Aktienverkauf vorbereitet. Dieser soll SpaceX bereits mit 800 Mrd. USD bewerten, was eine Verdopplung gegenüber der letzten Platzierung wäre. Bei einem IPO dürfte SpaceX beste Chancen haben auf eine Billionen-Bewertung zu kommen, weil es das wichtigste Raumfahrtunternehmen der USA ist. Missionen zum Mond, Mars oder der Aufbau von „orbital computing“ gehen nur über die Fähigkeiten von SpaceX. Ein Nutznießer der steigenden Bewertung sowie eines IPOs ist Echostar. Mit dieser Aktie kann auf SpaceX gesetzt werden. Warum? Durch den Verkauf des eigenen Spektrums an SpaceX erhielt man 11,1 Mrd. USD in SpaceX-Aktien. Wenn diese Aktien basierend auf einer Bewertung von 400 Mrd. USD abgegeben wurden, würde Echostar rund 2,75 % an SpaceX halten. Damit wäre die aktuelle Kapitalisierung von Echostar weitgehend durch den Wert der SpaceX-Aktien abgedeckt, insofern die Bewertung in Richtung 1 Bio. USD steigt. Ein IPO zu einer nochmals deutlich gesteigerten Bewertung würde der Echostar-Aktie-Auftrieb geben. Es ist derzeit das heißeste Asset, um auf einen Nachfrageboom nach SpaceX-Aktien sowie eine Billionen-Marktkapitalisierung im Zuge eines möglichen IPOs in 2026 zu wetten!
Einhell Germany AG (1,39%)Breakout-Chance Einhell: Drei Gründe, warum der Nebenwert mit 11,8er KGV noch Potenzial hat! Bei den Aktien am 52-Wochenhoch steht EINHELL (18 % Marktanteil bei Werkzeug und 36,8 % bei Gartengeräten in Deutschland) vor dem nächsten Ausbruch, nachdem es jüngst zu einer Etablierung am Breakout-Level kam. Wegen der günstigen Bewertung mit einem 11,8er KGV gepaart mit mehreren Wachstumstreiber bietet sich die Aktie auf der Long-Seite an, sobald sie ausbricht. 1.) Bis 2029 will Einhell den Umsatz von 1,15 bis 1,175 Mrd. Euro auf 2 Mrd. Euro heben. Ein Power-X-Change-Akku soll es in jedem Haushalt geben. Die regionale Expansion wird entscheidend zum Ziel beitragen. Im Fokus stehen Märkte wie die USA, Mexiko, Saudi-Arabien und Indien. 2.) Produktseitig adressiert man Privatkunden und mit der „Professional Line“ auch Handwerker. Die Geräte sind dort leistungsfähiger. In den kommenden fünf Jahren sollen Produkte für Profis für über 30 % der Erlöse mit Power-X-Change stehen. Das zu erreichen, würde Einhell auch zu einem Gewinner einer steigenden Bauaktivität im deutschen Wohnungsmarkt machen. 3.) Der dritte Wachstumsmotor sollen neue Produkte werden. Auf dem EK-Forum bestätigte Einhell, dass man mit seinen Akkus auch Produkte aus den Bereichen Reinigung, Speicher sowie Messgeräte adressieren will. Dort sieht man „großes Umsatz- und Margenpotenzial“.
Bilfinger SE (5,55%)Bilfinger: Plant sein Wachstum auf 10 % bei steigenden Margen bis 2030 zu beschleunigen! Der Industriedienstleister BILFINGER rückt mit seinen Kapitalmarkttag am 02.12.2025 in den Fokus, weil man dort neue Ziele für 2030 herausgegeben hat. Bilfinger hilft industrielle Anlagen fit zu machen, wenn es um Energieeffizienz, Anschluss ans Wasserstoffnetz oder deren Wartung geht. Kernmärkte sind Chemie, Energie, Öl und Pharma. Um Kosten zu sparen, hat ein Trend zum Outsourcing bei der Wartung von Industrieanlagen eingesetzt. Bilfinger setzt bei der Wartung von Energieanlagen sogar auf Roboter. Zudem ist der Konzern durch die Planung, Bau und Wartung von Gaskraftwerken ein Profiteur der geplanten Gaskraftwerksreserve in Deutschland. Wie Bilfinger mitteilte, soll der Umsatz um 8 bis 10 % p.a. bis 2030 wachsen. Die EBITA-Marge soll sich auf 8 bis 9 % (bisher: 6 bis 7 %) erhöhen. Bilfinger hat das Ziel die Nummer 1-Position einzunehmen, wenn es um die Effizienz- und Nachhaltigkeitssteigerung in der Prozessindustrie geht. Die steigende Nachfrage nach Outsourcing sowie die Marktexpansion sollen neben M&A-Aktivitäten zur Steigerung des Umsatzwachstums beitragen. Unverändert bleibt die Ausschüttungsquote mit 40 bis 60 %. Bilfinger lief in diesem Jahr gut, da man vom Sondervermögen für Infrastruktur profitiert. Zudem glaubt der Aktienmarkt an eine steigende Marge. Das KGV26e von 16,1 geht in Ordnung und kann sich wegen den ambitionierten Zielen bis 2030 erhöhen. Trendfolger setzen damit auf eine Ausweitung der mittelfristigen Aufwärtsbewegung!
Intel Corp. (7,64%)Intel: Lässt Apple bald die niedrigsten M-Prozessoren bei unserem Musterdepotwert fertigen? Für Aktie von Intel (i) gibt es zwei Trigger, damit sie eine weitere Rally absolviert. 1. Präsentation eines großen Kunden für das Foundry-Geschäft wie Apple, Microsoft, Broadcom, Tesla oder NVIDIA. 2. Erfolge Skalierung der 18A und 14A-Prozesse, weil damit auch die Auftragsfertigung gegenüber TSMC wettbewerbsfähiger wird. Jetzt berichtet der renommierte Apple-Analysten Ming-Chi Kuo, dass Intel voraussichtlich 2027 mit der Auslieferung der niedrigsten M-Prozessoren von Apple starten dürfte. "Meine jüngsten Branchenumfragen deuten jedoch darauf hin, dass sich die Sichtbarkeit hinsichtlich einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Intel und Apple als Lieferant für fortschrittliche Halbleiterchips in letzter Zeit deutlich verbessert hat", heißt es vom Analysten. Derzeit laufen die Simulations- und Forschungsprojekte. Genutzt wird der 18A-Prozess. Im Q2 und Q3 2027 könnte Intel dann die M-Prozessoren für das MacBook Air und iPad Pro bereitstellen. Die Mengen dürften bei 15 bis 20 Mio. Einheiten liegen. Für Intel wäre das eine erste, gute Referenz im Foundry-Geschäft. Gelingt die Kommerzialisierung und Skalierung vom noch fortschrittlicheren 14A-Prozess in den nächsten Jahren, dann rechnet der Analysten mit weiteren Aufträgen von Apple und anderen Tier1-Kunden. Das wäre der Durchbruch für Intel im Foundry-Business gegenüber TSMC!
Bechtle AG (3,22%)Breakout-Alert Bechtle: Das Ende der Korrektur seit 2021 startet - neue Ausschreibung über 501 Mio. Euro vom Bund gewonnen! Die Aktie von Bechtle springt um 3 % an und bricht zugleich aus der Korrektur seit Ende 2021 aus. Das ist ein bedeutsamer Breakout, der auf den Gewinn einer neuen HPE Netzwerk- und Server-Ausschreibungen im Volumen von 501 Mio. Euro zurückzuführen ist. Dazu heißt es. „Die Bechtle AG hat zwei Rahmenverträge mit ProVitako e.G., der zentralen öffentlichen Beschaffungsstelle für kommunale IT-Dienstleister und deren kommunale Träger in Deutschland, geschlossen. Die Vereinbarungen umfassen die bundesweite Bereitstellung von Produkten aus dem Netzwerk- und dem Server-Portfolio des Herstellers HPE sowie damit verbundene Dienstleistungen.“ Der Auftrag zeigt, dass die öffentliche Verwaltung ihre Digitalisierung vorantreibt und Bechtle dafür ideal positioniert ist. Zuletzt berichtete das Unternehmen im Conference Call zum 3. Quartal, dass sich eben diese Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand seit auflöst – verstärkt seit September. Im Oktober ging der Trend weiter und wie der Auftrag zeigt auch im November. Ab 2026 könnte das Sondervermögen mit einem 10%igen IT-Bezug einen Zusatzboost geben, was bisher im Aktienkurs nicht eingepreist ist. Die Zeit der Korrektur bei Bechtle müsste beendet sein. 2026 wird der Beginn einer neuen Aufschwungsphase. Die Aktie quittiert das bereits mit dem Big Picture-Breakout!
Medpace Holdings Inc. (-0,10%)Top-Breakout-Kandidat Medpace: Profiteur von KI und Quantencomputern, der jetzt aus der Pivotal Base ausbricht! Von den Aktien am 52-Wochenhoch in den USA ist Medpace ein Top-Breakout-Kandidat für den restlichen Wochenverlauf. Nachdem im Oktober ein Pivotal News Point entstand, bildete sich seither die Pivotal Base. Ein neuer Ausbruch kündigt das Chartbild an. Medpace ist eine weltweit agierende Auftragsforschungsorganisation (Contract Research Organization, CRO), deren Mission es ist, die Entwicklung sicherer und wirksamer medizinischer Therapeutika zu beschleunigen. Das Unternehmen agiert als Full-Service-Partner für die Durchführung klinischer Studien aller Phasen, insbesondere für kleinere und mittlere Biotech-Firmen mit einem adressierten Markt von 29 Mrd. USD. 81 % der Erlöse entfallen auf kleine Biotechunternehmen, 14 % auf mittelgroße und lediglich 5 % auf Big Pharma-Konzerne. Das Service-Portfolio umfasst Studienplanung, klinisches Monitoring, biometrische Auswertung sowie integrierte Labordienstleistungen (Zentral-, Bioanalytik- und Core Labs). Ein Pivotal Point entstand im Oktober, weil man die 2025er EPS-Prognose von 13,76 bis 14,53 USD auf 14,60 bis 14,86 USD anhob. Zudem beschleunigte sich das Neugeschäft auf ein Wachstum von 47,9 %. Zukünftige Technologietrends könnten das Geschäft sogar befeuern. KI und Quantencomputer werden helfen neue Wirkstoffe schneller zu Identifizieren und zu Evaluieren. Entsprechend werden mehr Produkte in die F&E-Phase gehen, was mehr Business für Medpace bedeutet. Beispielsweise können Quantencomputer helfen die vielseitigen Wechselwirkungen zu analysieren und damit eben viel Zeit beim Suchen von Wirkstoffen und dem Design einzusparen.
VAT Group AG (3,29%)VAT Group: Dominiert 75 % des Marktes für Hochleistungsventile und ist unverzichtbar für KI-Chipfabriken. Frisches Long-Signal! Die NVIDIA-Zahlen geben dem gesamten Aktienmarkt neuen Rückenwind, weil Sorgen über nachlassende Investitionen in den Hintergrund rücken. Vor allem Aktien von Unternehmen, die vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitieren, gehören zu den Favoriten. In diesem Zuge startet VAT Group einen frischen Chart-Breakout. Die VAT Group ist ein Chipausrüster aus der Schweiz. Das ist mit einem Marktanteil von ca. 75 % der führende Konzern bei Hochleistungsvakuumventilen für die Chipherstellung. Konkret angeboten werden Transfer-, Isolations-, Pendel- und Dosier-Ventile, die eben für ultra-reine Vakuumprozesse benötigt werden. Denn es dürfen keinerlei Partikel – auch nicht im Nanometer-Bereich – in die Produktion gelangen und die Temperaturen müssen konstant bleiben. Dabei steuern die Ventile beispielsweise den Transfer von Wafern zwischen Kammern. Da die Vakuumprozesse komplexer- und reiner werden müssen mit kleineren Strukturgrößen und aufwendigeren Chips, sind die Ventile von VAT Group unverzichtbar. VAT Group ist damit ein Gewinner von neuen Node-Generationen wie 2 Nanometer sowie den Kapazitätserweiterungen. Der Konsens erwartet im Zeitraum 2025 bis 2027 eine Umsatzsteigerung von 1,05 Mrd. CHF auf 1,38 Mrd. CHF sowie einen EPS-Anstieg von 7,34 CHF auf 11,22 CHF. Die Aktie knackt ihre kurzfristige Widerstandslinie, nachdem heute auch die UBS von Neutral auf Kaufen ging und das Ziel von 285 CHF auf 380 CHF steigerte.
Dycom Industries Inc. (2,87%)Dycom: KI-Boom, BEAD-Milliarden und ein Rekord-Quartal. Der Infrastruktur-Gigant schluckt Power Solutions und baut das Datacenter-Geschäft aus! Dycom ist ein führender Anbieter von Spezialbau-Diensten für die Telekommunikations- und Energiewirtschaft in den USA. Das Unternehmen plant, baut und wartet Netzwerkinfrastrukturen wie Glasfaserleitungen, Mobilfunkmasten und Stromversorgungssysteme für Telekom-Anbieter, Energieversorger und Tech-Konzerne. Zu den zentralen Wachstumstreibern zählen der Boom bei Glasfaser-Ausbau, steigende Nachfrage nach High-Speed-Connectivity durch explodierende Datenverbräuche sowie Regierungsprogramme. Die Nachfrage nach Strom und Glasfaser für KI-gestützte Rechenzentren soll bis 2035 um das 30-Fache steigen, was Dycom durch Bau von Long-Haul- und Middle-Mile-Routen nutzt. Ergänzt wird dies durch das 42,5 Mrd. USD BEAD-Programm (Broadband Equity, Access, and Deployment), ein US-Bundesprogramm mit Milliardeninvestitionen für den ländlichen Breitbandausbau. Das 3. Quartal liefert neue Rekord. Anhebung der 2025er Prognose! Dycom hat ein starkes 3. Quartal bekannt gegeben. Der Umsatz stieg um 14,1 % auf 1,452 Milliarden USD. Das bereinigte EPS erreichte durch eine Steigerung von 35,4 % gut 3,63 USD, was klar über dem Konsens von 3,15 USD liegt. Das Geschäft wurde beflügelt durch die fortgesetzten Investitionen großer Telekommunikationsanbieter in ihre glasfaserbasierten Breitbandnetze. „Die Nachfrage nach Telekommunikations- und digitaler Infrastruktur war noch nie so stark wie heute, angetrieben durch den beschleunigten Ausbau von Glasfasernetzen, einen massiven Anstieg des Bedarfs an Rechenzentren und die mit Spannung erwartete Einführung von BEAD“, so das Management. Der Auftragsbestand erreichte mit 8,2 Mrd. USD einen Rekordwert. Infolge wurde die 2025er Umsatzprognose von 5,29 bis 5,425 Mrd. USD auf 5,35 bis 5,425 Mrd. USD angehoben. Kauf von Power Solutions stärkt das Datacenter-Business! Gleichzeitig gab Dycom die definitive Vereinbarung zur Übernahme von Power Solutions, für einen Gesamtwert von 1,95 Milliarden USD bekannt. Power Solutions ist ein führender Elektroinstallateur für Rechenzentren und kritische Einrichtungen im Großraum Washington D.C., Maryland und Virginia - dem weltweit größten Rechenzentrum-Hub. Die Gründe für die Übernahme sind eine Erweiterung des Rechenzentrumsgeschäfts, Diversifizierung und eine Steigerung der Facharbeitskapazitäten um 2.800 ausgebildete Mitarbeiter, um die steigende Nachfrage durch die Hyperscaler sowie Tech-Unternehmen zu stemmen. 2025 erzielt Power Solutions rund 1 Mrd. USD an Umsatz.
Amer Sports Inc (6,63%)Amer Sports: Dieser Outdoor- und Sportartikelanbieter wächst um satte 30 %. Optimismus für 2025 und 2026! Amer Sports ist wenigen Leuten bekannt, doch zum Portfolio gehören Marken wie Salomon (Schuhe), Wilson (Tennisprodukte) oder auch die Outdoor-Jackenmarke Peak Performance. Wie das Unternehmen am 18.11.2025 meldete, wuchs es um 30 % auf 1,756 Mrd. USD im 3. Quartal. Die Bruttomarge stieg um 240 Basispunkte auf 57,9 %. Unter dem Strich gelang es den Nettoertrag um 161 % auf 185 Mio. USD oder 0,33 USD je Aktie zu steigern. Eine starke Leistung, mit der man sich von der Peergroup abhebt. Die Marken Salomon und Arc'teryx's trugen zum Erfolg bei, wo man auf einem starken Wachstumskurs ist. Dabei sprach das Management von einer anhaltenden Dynamik, weshalb der 2025er Ausblick angehoben wurde. Das Wachstum wird bei 23 bis 24 % statt 20 bis 21 % erwartet. Das EPS soll bei 0,88 bis 0,92 USD statt 0,77 bis 0,82 USD landen. Auch für 2026 wurde schon ein erster Optimismus verbreitet. Das Wachstum soll im niedrigen zweistelligen bis mittleren 10 %-Bereich liegen und die operative Marge sich um weitere 30 bis 70 Basispunkte verbessern. Der starke Ausblick sollte die Aktie am 18.11.2025 aus der Korrektur katapultieren und den Wert als einen Favoriten unter den Outdoor- und Sportartikelanbietern positionieren. Derweilen ist die Bewertung mit einem 30er KGV für 2026 nicht günstig, doch der aktuelle Optimismus sollte die Aktie wieder in Richtung der 40 USD antreiben können, was sie für Trader interessant macht.
Munters Group AB (14,47%)Munters Group: Heimst einen 215 Mio. USD-Rekordauftrag für KI-Rechenzentren ein. Europäischer Gewinner vom KI-Zeitalter! Von den europäischen Aktien aus dem KI-Anlagetrend kann die Munters Group am 12.11.2025 gleich mit zwei positiven Entwicklungen ein Ausrufezeichen setzen. Erstens bricht die Aktie aus der Pivotal Base aus. Zweitens meldete man einen Rekordauftrag für KI-Rechenzentren aus den USA. Munters Group stammt aus Schweden und hat sich auf die Entwicklung und Bereitstellung energieeffizienter Lösungen für Luftbehandlung, Klimakontrolle und Entfeuchtung spezialisiert. Konkret werden Kühler, Filter, Wärmetauscher und Steuerungssysteme bereitgestellt, um optimale Innenraumbedingungen zu schaffen. Ein großer Bereich des Geschäfts sind dabei auch Rechenzentren, wo es um Kühlung, Feuchtigkeitskontrolle sowie Wärmerückgewinnung geht. So wird der SyCool Liquid Cooling Evaporator für die Flüssigkeitskühlung für große Anwendungen angeboten. Allein im 3. Quartal verzeichnete Munters Group bei Rechenzentren einen 141%igen Zuwachs auf 2,16 Mrd. SEK beim Auftragseingang. Wie Munters Group am 12.11.2025 meldete, gingen mehrere Aufträge über insgesamt 215 Mio. USD (2 Mrd. SEK) von einem Hyperscaler aus den USA ein. Kundenspezifische Kühlsysteme werden von Ende 2026 bis Anfang 2028 ausgeliefert. Das ist der größte Auftrag, den jemals ein Kunde bei Munters Group platzierte. Sie zeigt auch, dass das Unternehmen nicht nur von europäischen KI-Gigafabriken profitieren wird, sondern auch vom KI-Rechenzentrumsausbau in den USA – einem viel größeren Markt.
Elmos Semiconductor SE (0,71%)Wird Elmos als neuer Favorit geboren? Was dafür spricht und wie das Wachstumspotenzial der kommenden Jahre aussieht! Mit einem Abstand von weniger als 7 % sowie einem laufenden Breakout aus der Korrektur entgegen dem Gesamtmarkt wird Elmos zu einem neuen Favoriten in Deutschland. Elmos ist auf Automotive-Chips spezialisiert, ist führend bei Ultraschall-ICs, und ein Gewinner vom wachsenden Chipcontent in den künftig elektrifizierten Fahrzeugen mit ADAS-Funktionen. 2025 soll bekannterweise der Free Cash Flow stärker ausfallen. Für 2026 zeigte sich das Unternehmen gegenüber Investoren „sehr zuversichtlich“ wegen den Design Wins und mehr Chipcontent. Die Lagerbestandskorrektur bei den Kunden ist weitgehend abgeschlossen, eine Rückkehr zu realen Bestellmengen setzt ein und das bestätigte der beschleunigte Auftragseingang mit einem Book-to-Bill-Ratio von deutlich über eins. Analysten, wie von MWB, erwarten nun einen EPS-Anstieg von 5,45 Euro in 2025 auf 6,90 Euro in 2026. Das Management bestätigte auch im Conference Call, dass man sich sehr wohl mit Blick auf 2026 fühlt. Als Wachstumsmotoren sollten auch neue Produkte, wie Ultraschall-ICs für Abstands- und Parksensorik, neue Airbag-ICs sowie Motorsteuerungsprodukte fungieren. Zudem sind die Design Wins laut Elmos deutlich über dem Vorjahresniveau, sodass die Auftragsgewinne eine gute Basis für ein Umsatzwachstum im nächsten Jahr sind. Vorteilhaft auswirken könnte sich in China, dass europäische Anbieter eine positivere Wahrnehmung als amerikanische Wettbewerber haben. Daher sollte der dortige Wachstumsmarkt intakt bleiben. Per 2026 hat Elmos ein KGV von 13,3. Das ist nicht teuer, weil sich die Erlöse bis 2030 auf 1 Mrd. Euro fast verdoppeln sollen bei einer konstanten EBIT-Marge von 25 %.
Nordex SE (3,69%)Nordex: Wichtige Facts zum Ausblick auf 2026! Nach dem Pivotal News Point hat die Aktie Raum auf über 30 Euro! Einer der neuen Favoriten am deutschen Markt der Institutionellen ist der Windkraftanlagenbauer Nordex. Denn das Unternehmen hob vor wenigen Tagen die Prognose an. Die EBITDA-Marge wird bei 7,5 bis 8,5 % statt 5 bis 7 % erwartet. Damit realisiert man die mittelfristige Guidance von 8 % bereits in diesem Jahr. Das drückte die Aktie auf ein neues 52-Wochenhoch. 2026 könnte laut der CFO-Aussage sogar besser werden. Deutlich höhere Umsätze sind möglich. Erfreulicherweise ist der Markt auch nicht von starken Preiserosionen beeinflusst. Daher sollten sich die Erwartungen an die Marge erhöhen. Europa, insbesondere Deutschland, ist mit Onshore-Auktionen von über 11 GW im Jahr 2026 ein anhaltender Wachstumstreiber. Das Servicegeschäft treibt mit zunehmender installierter Basis, weil dort eine EBIT-Marge von über 18 % erzielt wird. Zudem ermöglicht die Nettocashposition von über 1 Mrd. Euro ein weiteres Wachstum ohne Kapitalerhöhungen. Eine neue mittelfristige Prognose wird es aber erst nach 2026 geben. Analysten sind zuversichtlich. Goldman Sachs ging von 25,10 Euro auf 31,90 Euro. Deutsche Bank erhöhte von 28 Euro auf 30 Euro. Das gleiche Ziel hat jetzt auch die Citi. Analysten erwarten nun auch eine bessere Profitabilität. Infolge der neuen Ziele könnte die Aktie aus der Konsolidierung ausbrechen, was sie für Momentum-Trader interessant macht.
Ormat Technologies Inc. (2,39%)Ormat Technologies: Die stille Kraft hinter dem KI-Boom! Bei den Aktien am 52-Wochenhoch gehört Ormat zu den KI-Profiteuren aufgrund des immensen Hungers an Energie. Ein neues 52-Wochenhoch steht an. Ormat ist ein Geothermie-Riese für das KI-Zeitalter! Ormat ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung, dem Bau und Betrieb von Geothermie-Kraftwerken und Energiespeicherlösungen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Nutzung der konstanten Wärme des Erdinneren, um grundlastfähigen sauberen Strom zu erzeugen. Eine Eigenschaft, die Ormat in einer neuen Ära des Energiehungers zum Schlüsselakteur macht. Der rasante Aufstieg von KI-Modellen und -anwendungen hat den Energiebedarf von Rechenzentren explosionsartig ansteigen lassen. Diese energieintensiven Zentren benötigen eine zuverlässige, unterbrechungsfreie und zunehmend grüne Stromversorgung. Während Wind- und Solarenergie fluktuieren können, liefert Geothermie stabilen 24/7-Strom. Ormat profitiert direkt von dieser Entwicklung, da große Technologiekonzerne verstärkt langfristige Abnahmeverträge (PPAs) für stabile, erneuerbare Quellen suchen, um ihren massiven Energiebedarf zu decken und gleichzeitig ihre Klimaziele zu erreichen. Das 3. Quartal war von einem 18%igen Wachstum geprägt! Im 3. Quartal gelang es Ormat den Umsatz um 17,9 % auf 249,7 Mio. USD zu steigern. Der operative Ertrag nahm um 13,3 % auf 40,4 Mio. USD zu, sodass unter dem Strich 0,41 USD hängen blieben. Die wesentlichen Wachstumstreiber sind die Einnahmen aus der Stromerzeugung sowie das dynamisch wachsende Segment der Energiespeicher, welches sich um 3. Quartal auf 20,4 Mio. USD um 108,1 % verbesserte. Letzteres profitierte von der Inbetriebnahme neuer Kapazitäten und den hohen Marktpreisen in Schlüsselregionen. Der Ausblick bleibt positiv, gestützt auf eine starke Projektpipeline, Strombedarf durch Rechenzentren und die anhaltend hohe Nachfrage nach zuverlässiger grüner Energie. Die 2025er Prognose wurde erhöht. Folglich soll bei Umsätzen von 960 bis 980 Mio. USD ein EBITDA von 575 bis 593 Mio. USD hängenbleiben. Dazu heißt es vom Management. „Angesichts der Beschleunigung der globalen Energiewende und der Ausweitung unseres Marktes durch den steigenden Energiebedarf für KI und Rechenzentren sind wir davon überzeugt, dass Ormat gut positioniert ist, um skalierbare, nachhaltige Energielösungen anzubieten.“ Der charttechnische Leader-Stocks ist in Breakout-Position. Während Energiewerte zuletzt schwächelte, bewegte sich Ormat in einer flachen Basis. Relative Stärke entstand, die zu einem neuen Long-Signal führt, weil es mit der Aktie auf über 110 USD geht.
RWE AG (0,38%)Der enorme Strombedarf könnte bei RWE zu einer Gewinnverdopplung bis 2030 beitragen! KI-Aktien und damit auch Energie-Werte stehen in der Gunst der Anleger an höchster Stelle. In Deutschland gibt es nur wenige Profiteure, doch unter den großen Titel gehört RWE dazu. Mit der Aktie geht es auf ein neues 52-Wochenhoch und der Big Picture-Breakout startet! 1. RWE ist ein führender Ökostromproduzent mit 38,4 GW an installierten erneuerbaren und flexiblen Kapazitäten. Weitere Projekte mit 11,2 GW sind in der Bauphase. Den Schwerpunkt bilden Offshore- und Onshore-Windparks, Solarparks sowie Batterien. 2. Um den steigenden Strombedarf durch KI und die Elektrifizierung zu decken, sollen 35 Mrd. Euro in den Bereich der Erneuerbaren Energien sowie flexible Erzeugungskapazitäten fließen. Durch den Ausbau des Portfolios will RWE das EPS von 2,6 bis 3,4 Euro auf 4 Euro in 2030 heben. 3. Geht es nach den Analysten von Goldman Sachs, dass hat RWE das Potenzial wegen dem Hunger nach Strom das EPS sogar auf 4,36 bis 5 Euro bis Ende der Dekade zu verdoppeln. In Deutschland gibt es wenige Profiteure vom KI-Zeitalter, die gespielt werden. RWE gehört aktuell dazu. Das macht die Aktie für Trader spannend.
Cameco Corp. (8,82%)Cameco ist bei einer 80 Mrd. USD-Partnerschaft für mehr Westinghouse-Kernreaktoren in den USA dabei! Um den Energiehunger durch das KI-Zeitalter zu stillen, haben Cameco (Anteilhaber an Westinghouse mit 49%), das Infrastrukturunternehmen Brookfield Asset Management (Besitzer von Westinghouse mit 51 %) und die US-Regierung einen Deal bekanntgegeben. Dieser soll den Bau von Atomkraftwerken auf Basis der Westinghouse-Technologie vorantreiben. Im Rahmen dieser Vereinbarung sollen Investitionen von mindestens 80 Mrd. US-Dollar fließen, um neue Reaktoren wie den AP-1000 zu errichten, Genehmigungen und Finanzierung durch die US-Regierung zu sichern sowie die heimische nukleare Wertschöpfungskette wiederzubeleben. Cameco ist als Uranlieferant bekannt. Mit der Partnerschaft sichert man seinen Status als westlicher Zulieferer und Kernbrennstoffdienstleister ab und wird damit direkt vom Ausbau der Westinghouse-Kernreaktoren in den USA sowie weltweit profitieren. Denn das Volumen des Deals signalisiert eine enorme Aufwärtsdynamik in der Expansion der Kernenergie in den USA und somit der Nachfrage nach Kernbrennstoffen. Die neuen Kernkraftwerke sollen vor allem die Stromversorgung für die wachsende Rechenpower und Datacenter-Infrastruktur für das KI-Zeitalter unterstützen. Die Cameco-Aktie wird auf ein neues 52-Wochenhoch ausbrechen. Der Deal untermauert auch die Bestrebungen des Unternehmens sich entlang der Kernenergie-Wertschöpfungskette mit der Verarbeitung von Uran, Beteiligung an Nukleartechnologien (Westinghouse) sowie SMRs zu forcieren. Gerade die 49%ige Beteiligung an Westhouse ist jetzt ein Wachstumstreiber, weil Westinghouse in den USA durchstartet und mit seinen Nuklearreaktoren mit als führend gilt. Cameco wird damit als Anbieter integrierter Kernenergie-Lösungen wahrgenommen.
Kitron ASA (9,75%)Kitron: Norwegischer Elektronikkonzern erhält einen 100 Mio. Euro-Rüstungsauftrag und erhöht die 2025er Guidance! Kitron ist ein führendes skandinavisches Unternehmen im Bereich Elektronikfertigungsdienstleistungen (EMS). Kitron ist in Norwegen, Schweden, Dänemark, Litauen, Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik, Indien, China, Malaysia und den Vereinigten Staaten tätig. Gefertigt werden u.a. vollständig montierte elektronische Leiterplatten. Heute gab es gleich zwei positive News: 1. Durch die starke Nachfrage aus dem Luftfahrt- und Verteidigungssektor gelang es um 3. Quartal von 145,1 Mio. Euro auf 167,8 Mio. Euro zu wachsen und das EBIT von 10,7 Mio. Euro auf 14,5 Mio. Euro zu steigern. Der Orderbestand erhöhte sich um 31 % auf 598 Mio. Euro! Infolge hob man den 2025er Ausblick an. Der Umsatz soll bei 700 bis 740 Mio. Euro statt 675 bis 725 Mio. Euro landen und das EBIT bei 59 bis 66 Mio. Euro statt 55 bis 65 Mio. Euro. 2. Der Konzern meldete heute einen neuen 100 Mio. Euro-Auftrag aus dem Verteidigungssektor. Dieser untermauert die starke Nachfrage und wirkt sich positiv auf 2025 und 2026 aus. Kitron ist mit einem 19er KGV per 2026 bewertet. Das geht wegen dem Wachstum in Ordnung. Die Aktie geht zur Trendfolge über.
MBB SE (4,01%)MBB: Die 50%ige Friedrich Vorwerk-Beteiligung deckt den kompletten Wert ab. Warum Oddo BHF-Analysten zurecht Raum bis 235 Euro sehen! Mit der Aktie von Friedrich Vorwerk geht es am 22.10.2025 um weitere 4 % auf 104 Euro nach oben. Metzler erhöhte das Ziel auf 116 Euro und geht von einer zunehmenden Umsatzdynamik in den nächsten Jahren aus. Für MBB wäre das gut, weil man das Unternehmen konsolidiert. Damit würde auch das Umsatzmomentum der Beteiligungsgesellschaft ansteigen. Die MBB-Aktie (i) hat weiterhin Raum nach oben. Die Oddo BHF-Analysten warfen am 22.10.2025 ein auf 235 Euro erhöhtes Ziel in den Raum. Woher resultiert das Potenzial? Weil der innere Wert der MBB trotz eines typischen Holdingabschlags deutlich höher als die aktuelle Bewertung ist. Die Rechnung: Der Friedrich Vorwerk-Anteil ist 1,05 Mrd. Euro wert. Hinzu kommen 317,6 Mio. Euro an Nettocash in der Holding. Die börsennotierte Aumann (i) ist weitere 80 Mio. Euro Wert. Allein diese drei Assets summieren sich auf knapp 1,44 Mrd. Euro bzw. 265 Euro/MBB-Aktie. MBB wird bei 5,436 Mio. Aktien aber nur mit 1,032 Mrd. Euro bewertet. Das zeigt schon die große Diskrepanz, die aber weiter steigt, weil die Cybersecurity-Perle DTS (Jahresumsatz ca. 100 Mio. Euro) noch komplett unberücksichtigt ist. Positiv ist die Annahme der Metzler-Analysten eines beschleunigten Umsatzwachstum bei Friedrich Vorwerk auch für die MBB-Aussichten der nächsten Jahre. Im TraderFox-Musterdepot sind wir bei MBB nun 100 % im Plus seit unserem Einstieg zu 94 Euro.
Usa Rare Earth Inc (15,18%)USA Rare Earth: Diese Seltene Erden-Aktie wird als nächstes Investmentziel der US-Regierung gehandelt! Es ist ein Kampf um die Versorgungssicherheit mit Seltenen Erden entbrannt. China dominiert über 90 % des Marktes und setzt diese Position im Handelsstreit mit den USA ein. Auch gegenüber anderen Nationalen wird man restriktiver, was den Export von Seltenen Erden betrifft. Das ist klar, Europa sowie Amerika werden versuchen ihre Versorgungssicherheit auf anderem Weg zu sichern. Das kann über mehr Kapital für die heimische Exploration erfolgen oder durch Deals mit anderen Ländern, wie Australien. Sowohl die USA als auch die US-Bank JPMorgan kündigten an sich an Unternehmen aus dem Bereich der kritischen Materialien zu beteiligen. An MP Materials hält die US-Regierung schon Stücke. Wo könnte ein weiteres Investment folgen? Die Analysten von William Blair gehen davon aus USA Rare Earth dürfte eines der nächsten Unternehmen sei, welches von einer Beteiligung durch die USA profitiert. CEO Barbara Humpton bestätigte auch in enger Kommunikation mit der Trump-Administration zu stehen. Das Unternehmen sei eines der wenigen vollständig integrierten Seltenerdunternehmen. Es verfügt über eine Forschungseinrichtung, in der proprietäre Technologien zur Gewinnung und Reinigung von Seltenerden entwickelt werden, eine Magnetfertigungsanlage und eine Mehrheitsbeteiligung an der Round Top-Mine in Texas. Die Abbaurechte für die Lagerstätte in Texas sind spannend, weil man aus dieser Gallium und Konzentrate schwerer Seltenerdmetalle gewinnen kann. Anfang 2026 soll die Magnetfertigungsanlage ihre Produktion aufnehmen. Die Übernahme von Less Common Metals sichert dabei das Ausgangsmaterial für die Magnetfertigungsanlage. Mit einem Hochlauf dürften dann auch die Erlöse von 44,9 Mio. USD in 2025 auf 395,53 Mio. USD in 2028 laut Factset zulegen. Seltene Erden-Aktien sind ein heißes Thema an den Aktienmärkten, weil China Seltene Erden als Druckmittel verwendet. Die Lieferketten dürften sich neu formen und USA Rare Earth könnte ein hochspekulativer Profiteur sein.
PVA TePla AG (8,96%)PVA Tepla: Will mit Metrologiesystemen vom KI-Zeitalter und modernen Fabriken profitieren. Chart-Breakout! Bei den Aktien am 52-Wochenhoch sticht heute der Ausbruch bei PVA TEPLA (i) über eine seit Anfang September gebildete Widerstandslinie ins Auge. Damit ist der Wert lediglich noch ein Prozent vom 52-Wochenhoch entfernt. Dahinter steckt eine Zielanhebung der Oddo BHF-Analysten von 30 Euro auf 36 Euro. Die Einstufung mit Outperform wurde bestätigt. Einen Aufschwung bei Chipausrüstern sehen wir in Europa bei Leader-Stocks wie ASML und PVA Tepla, aber auch in den USA bei den großen Chipwerten wie TSMC, Applied Materials, LAM Research und KLA. Dahinter steckt der anhaltende Boom bei KI-Chips, der durch neue Partnerschaften wie von NVIDIA mit OpenAI, AMD mit OpenAI oder auch dem Stargate-Projekte untermauert wird. Die gigantischen Investitionszusagen in neue Data Centern befeuern die Nachfrage nach KI-Chips. Folglich müssen die Fertigungskapazitäten auf fortschrittlichen Knoten, bei HBM und auch die regionalen Standorte, wie in den USA, ausgebaut werden. Daher ist über die nächsten Quartale mit einem neuen Investitionszyklus zu rechnen. PVA Tepla steht dafür mit seinen akkustischen, chemischen und optischen Metrologiesystemen parat. Mit diesen Systemen lassen sich komplexeste Chips automatisiert inspizieren. Potenzial verspricht man sich von der neuen hyperspektral Sichtprüfung, die einen enormen Geschwindigkeitsvorteil bietet. Hauptanwendung ist die gleichzeitige Messung von Schichtdicke, Rauheit, Verfärbung, Rissen sowie Oberflächenfehlern. Das Ziel ist es die Systeme künftig stärker bei asiatischen und amerikanischen Chipunternehmen zu positionieren. Hinzu kommt die Wachstumschance in der industriellen Materialverarbeitung. Im Bereich Industrial Systems erhielt man zuletzt Aufträge für raumfahrtbezogene Beschichtungsverfahren. Metrologiesysteme und Material Solutions sollen helfen den Umsatz auf 500 Mio. Euro bis 2028 zu verdoppeln. Wenn dieser Schritt gelingt, sollte das EPS auf deutlich über 2 Euro nach 0,79 in 2025 klettern.
NVIDIA Corp. (2,56%)NVIDIA: Mit einem neuen Spitzenziel von 320 USD sieht die HSBC noch 75%iges Potenzial. Die Gründe! Im US-Musterdepot sind wir bei NVIDIA seit vielen Jahren dabei und froh, dass wir den KI-Aktien-Highflyer mit einer ordentlichen Gewichtung halten. Die Position ist 24.500 % im Buchgewinn. Die massiven Investitionspläne von Oracle, OpenAI, Meta & Co. lassen den Schluss zu, dass die optimistischen Aussagen von NVIDIA-CEO Huang eintreffen werden. Er geht von anhaltend starken Ausgaben für KI-Infrastruktur von 3 bis 4 Bio. USD bis 2030 aus. Die HSBC hat sich in einer Studie vom 15.10.2025 sehr bullisch gezeigt. Die NVIDIA-Aktie wurde von Halten auf Kaufen gestuft. Das Kursziel hoben die Analysten von 200 USD auf 320 USD an. Demnach hätte NVIDIA noch ein Potenzial von 75 %. Das ist ein starker Bull Case, welchen die Analysten folgendermaßen begründen. Es wird das Potenzial für einen signifikanten Gewinnanstieg im Geschäftsjahr 2027 gesehen. Dazu heißt es. „Die aggressiven CoWoS-Wafer-Prognosen von Nvidia für das Geschäftsjahr 2027 bei TSMC werden zu einer Aufwärtskorrektur der Umsatzschätzungen für Rechenzentren für 2027 führen.“ Die HSBC nimmt jetzt eine Umsatzprognose für Rechenzentren von 351 Mrd. USD gegenüber dem Konsens von 258 Mrd. USD an. Zudem könnte ein mögliches Handelsabkommen der USA mit China für eine Erholung der Nachfrage auf dem chinesischen Markt sorgen. Für 2027 prognostiziert die HSBC jetzt ein EPS von 8,75 USD vs. Konsens von 6,48 USD. Das Potenzial für einen höheren Ertrag ist da, weil in dieser Schätzung keine Einnahmen aus Chip-Exporten nach China enthalten sind.
Advanced Micro Devices Inc. (1,48%)AMD: Neues 300 USD-Ziel und Oracle ordert 50.000 KI-Chips! Nachdem NVIDIA mit 100 Mrd. USD bei OpenAI einsteigt, geriet AMD kurz unter Druck. Doch mittlerweile hat man seine eigenen Deals und diese zeigen, die Nachfrage nach KI-Chips wird auf eine breitere Basis gestellt. AMD ist nicht abgeschlagen, sondern dürfte auch in den nächsten Jahren stark bei KI-Chips wachsen. OpenAI-Deal als strategischer Wendepunkt AMD hat sich durch eine strategische, mehrjährige Partnerschaft mit OpenAI endgültig als ernsthafter Rivale von Nvidia im KI-Sektor positioniert. Der Deal umfasst die Lieferung mehrerer Generationen von AMD Instinct GPUs für eine Gesamtleistung von sechs Gigawatt (GW), beginnend mit der MI450 Serie in der zweiten Hälfte 2026. Analysten schätzen, dass diese Zusammenarbeit AMD über die Laufzeit zweistellige Milliardenumsätze bescheren könnte, wobei einige Prognosen allein für 2027 bis zu 35 Milliarden USD an zusätzlichen GPU-Einnahmen sehen. Der Vertrag beinhaltet zudem die Zuteilung von Warrants, die OpenAI eine Beteiligung von bis zu zehn Prozent an AMD ermöglichen und das gemeinsame Interesse am künftigen Kurserfolg zementieren. Oracle setzt auf AMD: 50.000 Chips als Alternative Die strategische Bedeutung von AMDs Chips als Alternative zu Nvidia wird durch einen Großauftrag von Oracle Cloud unterstrichen. Oracle plant, 50.000 AMD KI-Chips in seinen Cloud-Infrastrukturen ab dem 2. Halbjahr 2026 einzusetzen. Diese massive Bereitstellung von AMD-Beschleunigern festigt die Marktposition des Unternehmens im Rechenzentrumssegment und demonstriert das wachsende Vertrauen großer Cloud-Anbieter in die Leistungsfähigkeit und die Lieferkette von AMD. Für Kunden im Cloud-Bereich stellt dies eine wichtige Diversifizierungsmöglichkeit dar und sichert AMD einen bedeutenden Anteil am wachsenden Infrastrukturgeschäft. Wolfe Research hebt Kursziel auf 300 USD an Die jüngsten Erfolge spiegeln sich in den optimistischen Analystenstimmen wider. Wolfe Research hat das Rating für AMD von Peer Perform auf Outperform hochgestuft und ein Kursziel von 300 USD ausgegeben. Die Analysten sehen aufgrund des OpenAI-Deals ein EPS-Potenzial von über 10 USD pro Aktie. Sollte das Unternehmen über OpenAI hinaus an Zugkraft gewinnen und das traditionelle Servergeschäft weiterhin Stärke zeigen, bestehe kurzfristig weiteres Potenzial für steigende Gewinnschätzungen.
Bloom Energy Corp. (24,73%)Bloom Energy: Neue 5 Mrd. USD-Partnerschaft mit dem größten KI-Infrastrukturinvestoren Brookfield befeuert die Fantasie! Bloom Energy (BE) ist ein Anbieter von Brennstoffzellen, die mittels Energy Server für die umweltfreundliche Erzeugung von Strom dezentral bereitgestellt werden. Diese werden auch von Datacenter-Betreibern wie Oracle genutzt, um vor Ort notwendigen Strom zu generieren. Heute präsentierte Bloom Energy eine neue Partnerschaft mit Brookfield. Im Mittelpunkt der neuen Partnerschaft steht eine Investition von Brookfield in Höhe von bis zu 5 Milliarden US-Dollar für den Einsatz der fortschrittlichen Brennstoffzellentechnologie von Bloom. Die beiden Unternehmen arbeiten aktiv an der Konzeption und Bereitstellung von KI-Fabriken weltweit zusammen. Interessant dabei ist, dass Brookfield betont, dass gerade die Brennstoffzellentechnologie von Bloom Energy die einzigartige Möglichkeit bietet moderne KI-Fabriken mit einem innovativen Ansatz für den Energiebedarf zu entwerfen und zu bauen. Hintergrund sind die begrenzten Netzkapazitäten im US-Stromnetze, aber auch in Europa. Daher gewinnen dezentrale Lösungen an Relevanz. Da alleine KI-Datacenter in den USA auf 100 GW bis 2035 wachsen, werden Brennstoffzellen zu einer Schlüssellösung! Bloom Energy arbeitet mit Oracle zusammen und nun auch mit dem größten KI-Infrastrukturinvestor. Die Aktie wird auf das 52-Wochenhoch ausbrechen!
Zeal Network SE (1,80%)Breakout-Alert Zeal Network: Das 3. Quartal könnte ein 24%iges Umsatzwachstum eingebracht haben! Optimistisch stimmt die Entwicklung von Zeal Network (i) auf charttechnischer und operativer Basis. Der Top-Breakout-Kandidat am deutschen Markt beginnt die 50 Euro-Marke hinter sich zu lassen und ein neues 52-Wochenhoch zu markieren. Es gibt nun erste Indikationen, wie das 3. Quartal verlaufen sein dürfte. Das dritte Quartal dürfte erneut ein strammes Wachstum zeigen, weil beispielsweise die Ausgaben für den EuroJackpot um 28 % auf 1,35 Mrd. Euro stiegen. Für Zeal ist dies das wichtigste Lotterieprodukte - die Bedeutung von 6aus49 schwindet hingegen aktuell wegen zu niedriger Jackpots. Folglich, Zeal dürfte laut Analysten um 24 % auf 55 Mio. Euro im 3. Quartal gewachsen sein. Daher sollte die neue Guidance auch gut erreichbar sein. Kürzlich wurde wegen der guten Performance im Lottogeschäft bei der Vermittlung vom EuroJackpot sowie durch die Traumhausverlosung die 2025er EBITDA-Prognose von 55 bis 60 Mio. Euro auf 63 bis 68 Mio. Euro angehoben. Auch im Zeitraum 2026 bis 2028 will man im Schnitt zweistellig wachsen und das bei weiter steigenden Margen. Neben der Traumhausverlosung sollte das Online Games-Standbein zu einem Wachstumsmotor werden. Die Nuways-Analysten kalkulieren mit einem EBITDA von 75,8 Mio. Euro in 2026 und von 83,1 Mio. Euro in 2027. Der Free Cash Flow dürfte in den anstehenden beiden Jahren mit deutlich über 50 Mio. Euro rege sprudeln, was beispielsweise Aktienrückkäufe ermöglicht.