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vor 5 Stunden
Leonid Kulikov
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Cloudflare Inc. (13,44%)

Cloudflare (NET) – Der KI-Infrastruktur-Pionier hebt Umsatzprognosen an und profitiert vom Boom des Agentic Internet!

Cloudflare Inc. (13,44%)

Cloudflare sorgt mit starken Geschäftszahlen und einem optimistischen Ausblick für deutliche Kursgewinne. Mehrere Brokerhäuser reagieren mit angehobenen Kurszielen, während der Analystenkonsens weiterhin überwiegend auf Kaufen lautet – mit einem Median-Kursziel von 245 USD. Treiber der Dynamik ist vor allem der rasant steigende Bedarf an Cloud-Infrastruktur durch Künstliche Intelligenz. CEO Matthew Prince spricht von einer grundlegenden „Neuplattformierung des Internets“, die die Nachfrage über sämtliche Cloudflare-Dienste hinweg antreibt. Besonders stark wächst laut Management der Datenverkehr durch autonome Software-Agenten, deren Nutzung im Januar allein mehr als verdoppelt hat. Diese Entwicklung verstärkt laut Prince einen positiven Netzwerkeffekt: Mehr KI-Agenten führen zu mehr Code auf der Cloudflare-Plattform, was wiederum zusätzliche Nachfrage nach Sicherheits-, Performance- und Netzwerklösungen generiert. Für Anleger ist entscheidend, dass das Unternehmen trotz kräftigen Wachstums weiterhin in einem hochkompetitiven Cloud-Umfeld agiert. Zudem liegen die Aktien nach dem starken Kursanstieg von über 83 % im Jahr 2025 bislang rund 8 % im Minus im laufenden Jahr – ein Zeichen dafür, dass die Erwartungen bereits hoch sind. Dennoch könnten steigende KI-Workloads, große Vertragsabschlüsse und strukturell wachsender Internetverkehr die Investmentstory weiter stützen. Cloudflare betreibt eine globale Cloud- und Netzwerkplattform, die Websites, Anwendungen und digitale Dienste beschleunigt, schützt und miteinander verbindet.

Gestern
Leonid Kulikov
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Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (3,00%)

Taiwan Semiconductor (TSM) – Der dominierende Auftragsfertiger profitiert vom KI-Boom und möglicher US-Zollentspannung!

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (3,00%)

Taiwan Semiconductor Manufacturing setzt seinen beeindruckenden Wachstumskurs fort und liefert Anlegern neue Argumente für den anhaltenden Optimismus. Der weltgrößte Chipauftragsfertiger meldet für Januar einen Umsatz von rund 401,6 Mrd. Neuen Taiwan-Dollar, was etwa 12,7 Mrd. USD entspricht. Das bedeutet ein Plus von 37 % gegenüber dem Vorjahr und rund 20 % im Vergleich zum Vorquartal. Damit liegt die Entwicklung klar über den eigenen Jahreszielen. Zwar kommentiert das Unternehmen seine Monatszahlen traditionell nicht, doch die Dynamik signalisiert eine weiterhin sehr hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten – ein zentrales Signal für Investoren, die zuletzt vereinzelt eine Abschwächung der Nachfrage im KI-Sektor befürchtet hatten. Zusätzliche Fantasie erhält die Aktie durch geopolitische und industriepolitische Entwicklungen. Laut einem Bericht der Financial Times könnten große US-Technologiekonzerne von geplanten US-Zöllen auf Halbleiter ausgenommen werden. Diese Sonderregelung stehe im Zusammenhang mit der Zusage von Taiwan Semiconductor, insgesamt 165 Mrd. USD in den Ausbau von Produktionskapazitäten in den USA zu investieren. Für Anleger wäre dies gleich doppelt relevant: Zum einen sinkt das Risiko von Margenbelastungen durch Zölle, zum anderen wird die strategische Bedeutung des Konzerns in der westlichen Lieferkette weiter gestärkt. Parallel treibt das Unternehmen seine Investitionen massiv voran. Für 2026 plant das Management 52 bis 56 Mrd. USD an Investitionen, rund 30 % mehr als im Vorjahr, und signalisiert auch für die kommenden Jahre ein hohes Investitionsniveau, um die enorme Nachfrage nach KI-Chips bedienen zu.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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Ambarella Inc. (-0,77%)

Ambarella (AMBA) präsentiert auf der Embedded World 2026 leistungsstarke Edge-AI-Lösungen von agentischer zu physischer KI!

Ambarella Inc. (-0,77%)

Ambarella kündigt an, auf der Embedded World 2026 vom 10. bis 12. März in Nürnberg unter dem Motto „The Ambarella Edge: From Agentic to Physical AI“ aufzutreten und seine neuesten Edge-AI-Halbleiterlösungen zu präsentieren. Im Mittelpunkt stehen Live-Demonstrationen, die zeigen, wie Ambarellas energieeffiziente AI-SoCs, der integrierte Software-Stack sowie Entwicklerwerkzeuge eine breite Palette von Anwendungen ermöglichen – von agentischer Automatisierung bis hin zu physischer KI in realen Einsatzumgebungen. Der Fokus liegt dabei auf Robotik, Automobiltechnik, industrieller Automatisierung, Sicherheit und AIoT. Das Unternehmen hebt insbesondere sein skalierbares AI-SoC-Portfolio hervor, das eine hohe KI-Leistung pro Watt bietet und durch eine Softwareplattform ergänzt wird, die schnelle Entwicklung, konsistente Performance und effiziente Implementierung am Edge erlaubt. Die Live-Demos zeigen Differenzierung auf Stack-Ebene, Partnerlösungen sowie typische Entwickler-Workflows für Edge-Infrastrukturen, Automotive-Anwendungen und industrielle Systeme. Damit adressiert Ambarella die wachsenden Anforderungen an KI-Anwendungen, die unter strengen Vorgaben bei Energieverbrauch, Latenz und Zuverlässigkeit arbeiten müssen. Ergänzend stellt Ambarella seine Developer Zone (DevZone) vor, die Entwicklern, Partnern und Systemintegratoren praxisnahen Zugang zu Software-Tools, optimierten Modellen und agentischen Blaupausen bietet. Ziel ist es, die Integration zu vereinfachen und den skalierbaren Einsatz von Edge-AI-Lösungen zu beschleunigen. Ambarella positioniert sich damit als Plattformanbieter, der nicht nur Hardware, sondern ein umfassendes Ökosystem für die Entwicklung und den produktiven Einsatz von Edge-KI in unterschiedlichsten Branchen bereitstellt.

06. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Tapestry Inc. (0,40%)

Tapestry (TPR) – Der erschwingliche Luxuskonzern trifft den Zeitgeist: Gen Z treibt Coach-Wachstum und führt zur Prognoseanhebung!

Tapestry Inc. (0,40%)

Tapestry hat mit starken Quartalszahlen und einer deutlichen Anhebung des Jahresausblicks für Begeisterung an der Börse gesorgt. Getragen wird die positive Entwicklung vor allem von der Marke Coach, deren Handtaschen bei jungen, kaufkräftigen Kunden stark gefragt sind. Im zweiten Geschäftsquartal gewann der Konzern weltweit rund 3,7 Mio. Neukunden hinzu, etwa ein Drittel davon aus der Generation Z. Diese frühe Kundenbindung zahlt sich laut Management langfristig aus, da jüngere Käufer mit der Zeit häufiger und hochpreisiger einkaufen. Operativ spiegeln die Zahlen diese Dynamik wider: Der Konzernumsatz stieg im Quartal um 14 %: Die Erlöse der Kernmarke Coach kletterten jedoch um 25 % und übertrafen damit selbst optimistische Analystenprognosen. Laut Todd Kahn, Präsident der Marke Coach, wirkt die starke Resonanz bei Gen Z wie ein „Wärmeeffekt“ auf ältere Zielgruppen und stärkt die gesamte Markenwahrnehmung. Analyst Simeon Siegel von Guggenheim Securities lobte, Coach habe es geschafft, höhere Preise durchzusetzen und gleichzeitig den Absatz zu steigern – eine Seltenheit im aktuell schwierigen Einzelhandelsumfeld. Vor diesem Hintergrund hob Tapestry seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich an. Risiken bleiben jedoch sichtbar: Die Marke Kate Spade verzeichnete erneut einen Umsatzrückgang von 14 %, da der Konzern Promotions reduziert und die Marke strategisch höher positionieren will. Kurzfristig belastet dies das Wachstum, langfristig soll es jedoch die Profitabilität stärken. Tapestry ist ein internationaler Anbieter von Premium- und „Affordable-Luxury“-Marken und vereint mit Coach und Kate Spade zwei bekannte Namen im globalen Accessoire- und Handtaschenmarkt. Der Fokus liegt auf Lederwaren, Taschen und ergänzenden Lifestyle-Produkten. Das Unternehmen profitiert strukturell von Trends wie der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Luxus, einer starken Social-Media-Präsenz bei jüngeren Konsumenten sowie gezielten Marketinginvestitionen. Für Anleger ergibt sich ein attraktives, aber nicht risikoloses Bild: Coach liefert derzeit starkes Wachstum und Margenstärke, während der Umbau von Kate Spade Geduld erfordert. Gelingt dieser Balanceakt, könnte Tapestry seine Position als wachstumsstarker Konsumtitel weiter festigen.

04. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Super Micro Computer Inc. (12,60%)

Super Micro Computer (SMCI) – Der US-Server-Spezialist überrascht mit KI-getriebenem Wachstum, doch Margendruck bleibt das zentrale Anleger-Risiko!

Super Micro Computer Inc. (12,60%)

Die Aktie von Super Micro Computer erlebt nach schwierigen Monaten ein deutliches Comeback. Auslöser sind überzeugende Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres, die klar über den Markterwartungen liegen. Der Konzern meldet einen Umsatzsprung um 123 % auf 12,7 Mrd. USD sowie ein bereinigtes Ergebnis von 0,69 USD je Aktie. Auch der Ausblick fällt besser aus als befürchtet: Für das laufende Quartal stellt das Management Erlöse von rund 12,3 Mrd. USD und ein Ergebnis von 0,60 USD je Aktie in Aussicht, womit die bisherigen Konsensschätzungen erneut übertroffen werden. Für Anleger ist das ein wichtiges Signal, dass sich verschobene Aufträge aus dem Vorjahr nun materialisieren und die Nachfrage nach KI-Servern weiterhin hoch ist. Trotz der operativen Stärke bleibt jedoch ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor bestehen: die Profitabilität. Die Bruttomarge rutschte im Berichtsquartal auf lediglich 6,3 % ab, nach 11,8 % im Vorjahreszeitraum. Unternehmenschef Charles Liang führt dies auf einen ungünstigen Kundenmix, höhere Kosten durch Zölle sowie Engpässe und Preisanstiege bei Speicherkomponenten zurück. Auch Analysten sehen hier Handlungsbedarf. Brandon Nispel von KeyBanc (Einstufung: „Sector Weight“) betont, dass sich die Nachfrage im Servermarkt zwar robust entwickle, Investoren jedoch mehrere Quartale mit stabiler Margen- und Umsatzumsetzung abwarten müssten, um wieder mehr Vertrauen zu fassen. Wedbush-Analyst Dan Ives verweist zusätzlich auf steigende Speicherpreise und den intensiven Wettbewerb, die insbesondere das margenärmere Geschäft mit großen KI-Cluster-Aufträgen belasten. Für Investoren ergibt sich damit ein gemischtes Bild: starkes Wachstumspotenzial trifft auf strukturellen Margendruck, der die Kursfantasie begrenzen könnte.

03. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Teradyne Inc. (23,92%)

Teradyne (TER) – Der Halbleiter-Testexperte erlebt KI-getriebenen Prognoseschub und überrascht Anleger auf ganzer Linie!

Teradyne Inc. (23,92%)

Teradyne sorgt mit einem außergewöhnlich starken Ausblick für Aufsehen an den Märkten und katapultiert seine Aktie nach oben. Der Hersteller von Testsystemen für Halbleiter und elektronische Schaltungen legt eine Gewinnprognose vor, die laut Analysten rund 60 % über den bisherigen Markterwartungen liegt. Evercore-ISI-Analystin Vedvati Shrotre hebt hervor, dass allein der Gewinn rund 30 % über den Erwartungen liegt. Noch größer ist der Abstand zwischen Erwartung und Realität beim Blick nach vorn. Teradyne stellt für das laufende Quartal Erlöse zwischen 1,15 Mrd. USD und 1,25 Mrd. USD sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,89 USD bis 2,25 USD in Aussicht. Der Analystenkonsens lag zuvor bei lediglich 958 Mio. USD Umsatz und 1,34 USD Gewinn je Aktie. Cantor-Fitzgerald-Analyst C.J. Muse spricht von einem „absoluten Paukenschlag“ und rechnet hoch, dass sich daraus eine annualisierte Ertragskraft von etwa 8 USD je Aktie ableiten lasse – deutlich mehr als die derzeitigen Konsensschätzungen von 5,74 USD für 2026 und 6,41 USD für 2027 Für Anleger ergibt sich daraus eine neue Bewertungsdiskussion: Die bisherige Gewinnbasis dürfte die strukturelle Ertragskraft des Unternehmens unterschätzt haben, wenngleich die Zyklik der Halbleiterindustrie ein zentrales Risiko bleibt. Teradyne entwickelt und vertreibt automatisierte Testsysteme, mit denen Halbleiterhersteller und Elektronikkonzerne Chips und Baugruppen auf Funktionalität und Qualität prüfen. Besonders stark profitiert das Unternehmen aktuell vom Boom rund um Künstliche Intelligenz, da moderne KI-Prozessoren, Netzwerkchips und Speicherlösungen deutlich komplexere Testanforderungen mit sich bringen. Zusätzlichen Rückenwind liefert der beschleunigte Technologiewechsel in der Chipfertigung, etwa durch kürzere Innovationszyklen bei Auftragsfertigern wie TSMC, sowie die wachsende Bedeutung von High-Bandwidth-Memory und NAND-Speichern. Für Investoren positioniert sich Teradyne damit als klarer Profiteur des KI-Superzyklus – mit attraktiven Wachstumschancen, aber auch der Abhängigkeit von Investitionsbudgets der Halbleiterindustrie.

02. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Usa Rare Earth Inc (7,05%)

US-Rohstoffoffensive treibt Minenaktien – Trumps Milliarden-Reserve für Seltene Erden entfacht neue Fantasie bei Anlegern!

Usa Rare Earth Inc (7,05%)

Aktien von US-notierten Produzenten seltener Erden und kritischer Metalle legen deutlich zu, nachdem Bloomberg über den geplanten Aufbau einer strategischen Rohstoffreserve der USA berichtet. Demnach will Präsident Donald Trump ein Projekt mit dem Namen „Project Vault“ starten, das mit insgesamt rund 12 Mrd. USD ausgestattet ist. Ziel ist es, wichtige Rohstoffe wie Seltene Erden, Lithium oder Nickel auf Vorrat zu kaufen und so US-Lieferketten gegen starke Preisschwankungen abzusichern sowie die Abhängigkeit von China zu verringern. An der Börse reagieren Anleger prompt: Titel wie Critical Metals, USA Rare Earth oder MP Materials verzeichnen teils kräftige Kursgewinne. Nach Angaben von Bloomberg soll das Vorhaben rund 1,67 Mrd. USD privates Kapital mit einem Kredit über 10 Mrd. USD der US-Export-Import Bank kombinieren. Die Rohstoffe würden für Industrie- und Technologiekonzerne eingelagert, darunter Automobilhersteller und große Tech-Unternehmen; als Teilnehmer werden unter anderem General Motors, Boeing, Alphabet und Stellantis genannt. Aus Anlegersicht könnte das Projekt die Preisstabilität erhöhen und die Investitionssicherheit für heimische Minengesellschaften verbessern. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie schnell die Reserve aufgebaut wird und ob sie ausreicht, um strukturelle Angebotsengpässe dauerhaft zu entschärfen.

02. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Albemarle Corp. (-6,20%)

Albemarle (ALB) – Der Lithium-Spezialist unter Druck: Gewinnmitnahmen und Rohstoffsorgen belasten die Aktie!

Albemarle Corp. (-6,20%)

Die Aktie von Albemarle geriet zuletzt deutlich unter Druck, obwohl es keine unternehmensspezifischen Negativmeldungen gab. Aus Anlegersicht dürfte vielmehr eine Kombination aus Gewinnmitnahmen und wachsender Sensibilität für die Entwicklung der Rohstoffpreise ausschlaggebend gewesen sein: Nachdem der Titel zuvor außergewöhnlich stark gestiegen war – seit Jahresbeginn um fast 30 %, in den vergangenen drei Monaten um fast 90 % und binnen sechs Monaten sogar um mehr als 160 % – reichte bereits ein leichter Rücksetzer beim Lithiumpreis, um Nervosität auszulösen. Zwar liegt der Referenzpreis für Lithium mit zuletzt rund 23.000 USD je Tonne weiterhin deutlich über dem Niveau von etwa 9.000 USD zu Jahresbeginn, doch die kurze Unterbrechung des steilen Aufwärtstrends fällt in ein Umfeld allgemein schwächerer Rohstoffmärkte, in dem auch Gold, Silber und Kupfer kräftig nachgaben.

30. Januar 2026
Leonid Kulikov
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SanDisk Corp (20,90%)

SanDisk (SNDK) – Speicherchip-Spezialist profitiert massiv vom AI-Datenboom – Rekordausblick lässt Aktie explodieren!

SanDisk Corp (20,90%)

Die Aktie von SanDisk schießt massiv nach oben, nachdem der Speicherchip-Hersteller mit seinen Quartalszahlen und vor allem mit dem Ausblick die Erwartungen der Wall Street deutlich hinter sich lässt. Für das laufende dritte Geschäftsquartal stellt SanDisk einen Umsatz von rund 4,6 Mrd. USD in Aussicht – etwa 60 % mehr als von Analysten erwartet. Noch deutlicher fällt die Prognose auf der Ergebnisseite aus: Der bereinigte Gewinn soll mit etwa 14 USD je Aktie mehr als 150 % über den bisherigen Marktschätzungen liegen. Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll die außergewöhnliche Dynamik des Geschäfts, das durch den globalen Ausbau von AI-Rechenzentren befeuert wird. CEO David Goeckeler führt die Entwicklung auf eine verbesserte Produktstruktur, beschleunigte Auslieferungen von Enterprise-SSDs und eine stark angespannte Angebotslage zurück. Gegenüber Reuters betonte er, dass Kunden derzeit Versorgungssicherheit klar höher bewerten als Preise. Gleichzeitig sicherte sich SanDisk langfristige Produktionskapazitäten durch die Verlängerung des Joint Ventures mit Kioxia in Japan bis 2034 – ein strategisch wichtiger Schritt in einem Markt, in dem die Nachfrage das Angebot auch 2026 voraussichtlich übersteigen wird. Analysten sehen darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, da Engpässe bei NAND-Speicher die Preissetzungsmacht der Anbieter erhöhen.

28. Januar 2026
Leonid Kulikov
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C3.ai Inc. (17,28%)

C3 AI (AI) – Übernahmefantasie treibt Aktie an: Gespräche über Zusammenschluss mit Automation Anywhere sorgen für Kursplus!

C3.ai Inc. (17,28%)

Die Aktie des Unternehmenssoftware- und KI-Spezialisten C3 AI legt deutlich zu, nachdem Medienberichte auf laufende Fusionsgespräche mit dem Automatisierungssoftware-Anbieter Automation Anywhere hinweisen. Laut dem Branchenportal The Information befindet sich C3 AI derzeit in Verhandlungen über einen Zusammenschluss, bei dem Automation Anywhere das Unternehmen übernehmen und im Zuge der Transaktion selbst an die Börse gehen könnte. Im Handel springt der Kurs zeitweise um rund 17 % an, was die spekulative Fantasie der Anleger widerspiegelt. Offizielle Stellungnahmen der beteiligten Unternehmen liegen bislang nicht vor; auch Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig bestätigen. Bereits im Vorjahr hatte Reuters exklusiv berichtet, dass C3 AI nach dem Rücktritt von Gründer Thomas Siebel als CEO strategische Optionen inklusive eines möglichen Verkaufs prüft. Für Investoren eröffnet die neue Übernahmefantasie kurzfristige Chancen, gleichzeitig bleibt das Risiko hoch: Die Aktie hat im Jahr 2025 mehr als 60 % an Wert verloren, was die angespannte Ausgangslage und die Unsicherheit über den langfristigen strategischen Kurs des Unternehmens unterstreicht.

27. Januar 2026
Leonid Kulikov
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CoreWeave Inc. (6,25%)

CoreWeave (CRWV (I)) – Der KI-Cloud-Spezialist rückt mit Milliarden-Investment von NVIDIA ins Rampenlicht der Anleger!

CoreWeave Inc. (6,25%)

Die Aktie von CoreWeave (i) verzeichnete am 26. Januar einen kräftigen Kursschub, nachdem NVIDIA seine strategische Beteiligung an dem Cloud-Infrastrukturanbieter deutlich ausgeweitet hat. Der Chipkonzern investiert 2 Mrd. USD in CoreWeave-Aktien zu einem Preis von 87,20 USD je Anteilsschein und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung des Partners im globalen KI-Ökosystem. Laut Reuters steigt NVIDIA damit zum zweitgrößten Aktionär auf und hält künftig rund 6,3 % der Anteile. Für den Markt ist das mehr als ein reines Finanzinvestment: Die vertiefte Kooperation zielt darauf ab, den Ausbau leistungsfähiger KI-Rechenzentren zu beschleunigen. Diese sollen künftige Generationen von NVIDIA-Systemen nutzen, darunter die kommende Rubin-Plattform sowie Vera-CPUs und BlueField-Speicherlösungen. Entsprechend positiv fiel die Reaktion der Anleger aus. Auch von Analystenseite erhält CoreWeave Rückenwind. Evercore-ISI-Analyst Amit Daryanani räumte zwar ein, dass die Transaktion erneut Diskussionen über eine mögliche „Zirkelfinanzierung“ im KI-Sektor anheizt, sieht jedoch per saldo eine Stärkung der Bilanz und strategische Vorteile gegenüber Wettbewerbern. Ein früher Zugang zu NVIDIAs Rubin-Architektur könnte CoreWeave laut Daryanani einen Vorsprung gegenüber anderen sogenannten Neocloud-Anbietern verschaffen. Zusätzlich bestätigten die Experten von Jefferies mit einem zwar gesenkten Kursziel von 150 USD auf 120 USD dennoch ihre Kaufempfehlung und verwiesen auf ein Aufwärtspotenzial von rund 20 %. Sie argumentieren, dass das NVIDIA-Investment Risiken reduziert und die Basis für hochmargiges Wachstum legt. Dennoch bleiben aus Anlegersicht Risiken bestehen: Die hohe Kapitalintensität, eine relevante Verschuldung und die Abhängigkeit von Großkunden wie OpenAI machen die weitere Kursentwicklung sensibel für Zinsniveau, Projektverzögerungen und Finanzierungsbedingungen.

26. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Usa Rare Earth Inc (37,06%)

USA Rare Earth (USAR) – Politischer Rückenwind treibt Aktie: Washington plant Milliardeninvestment in strategische Rohstoffe!

Usa Rare Earth Inc (37,06%)

Die Aktie von USA Rare Earth explodiert zum Wochenauftakt und legt zeitweise um rund 40 % zu, nachdem Medienberichte über ein mögliches staatliches Engagement der US-Regierung für neue Fantasie sorgen. Laut Financial Times verhandelt die Regierung von Präsident Donald Trump über ein Investment von rund 1,6 Mrd. USD, das dem Staat eine Beteiligung von etwa 10 % an dem Unternehmen sichern würde. Demnach soll Washington 16,1 Mio. Aktien sowie Optionsrechte auf weitere 17,6 Mio. Papiere zu einem Preis von 17,17 USD je Aktie erhalten. Der Kurs reagiert prompt und steigt vorbörslich auf über 34 USD. Für Anleger ist dies ein starkes Signal, denn die Förderung seltener Erden gilt als strategische Priorität der US-Regierung, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Die Rohstoffe sind essenziell für Hochleistungsmagnete in Smartphones, Elektrofahrzeugen und militärischen Systemen wie dem F-35-Kampfjet. Der Kurssprung strahlt auch auf den Sektor aus: Titel wie MP Materials und Ramaco Resources verzeichnen ebenfalls deutliche Zugewinne. Aus Investorensicht eröffnet das potenzielle Staatsinvestment erhebliche Chancen durch langfristige Abnahmegarantien und politische Unterstützung, zugleich steigt jedoch die Abhängigkeit von staatlichen Entscheidungen – ein Risiko, das bei der Bewertung der Aktie nicht ausgeblendet werden sollte.

23. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Intuitive Surgical Inc. (3,58%)

Intuitive Surgical (ISRG) – Der Robotik-Pionier überzeugt mit starkem Quartal, doch das Wachstumstempo normalisiert sich!

Intuitive Surgical Inc. (3,58%)

Die Aktie von Intuitive Surgical reagiert positiv auf die Zahlen zum vierten Quartal 2025 und legt im vorbörslichen Handel deutlich zu. Der Medizintechnikkonzern übertrifft sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz die Erwartungen des Marktes. Nach Angaben des Unternehmens ist diese Entwicklung vor allem auf ein kräftiges Plus bei der Anzahl robotergestützter Eingriffe sowie auf zusätzliche Installationen der da-Vinci-Systeme zurückzuführen. Weltweit nimmt die Zahl der mit den Systemen durchgeführten Operationen im Schlussquartal um etwa 18 % zu. Für Anleger ist dies ein weiteres Signal für die anhaltend hohe Nachfrage nach minimalinvasiven chirurgischen Lösungen, auch wenn das extrem hohe Wachstumstempo der Vorjahre perspektivisch etwas nachlässt. Mit Blick nach vorn schlägt das Management einen realistischen Ton an. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Intuitive Surgical ein Wachstum der da-Vinci-gestützten Eingriffe von 13 % bis 15 % weltweit – weniger als die rund 18 % im Jahr 2025, aber weiterhin auf einem strukturell attraktiven Niveau. Gleichzeitig stellt das Unternehmen eine bereinigte Bruttomarge von 67 % bis 68 % in Aussicht. Darin enthalten sind laut Unternehmensangaben auch Belastungen durch Zölle in Höhe von rund 1,2 % des Umsatzes. Für Investoren ergibt sich daraus ein gemischtes Bild: Auf der einen Seite stehen hohe Margen, starke Marktposition und planbares Wachstum, auf der anderen Seite deuten die Prognosen auf eine graduelle Normalisierung der Dynamik hin. Bewertungsseitig bleibt die Aktie anspruchsvoll, was sie anfällig für Enttäuschungen machen könnte, falls sich das Wachstum stärker abschwächt als derzeit erwartet. Intuitive Surgical ist einer der weltweit führenden Anbieter von robotergestützten Operationssystemen und gilt als Pionier der minimalinvasiven Chirurgie. Das Kernprodukt ist das da-Vinci-System, das unter anderem bei urologischen, gynäkologischen, kardiothorakalen und bariatrischen Eingriffen eingesetzt wird. Ergänzt wird das Portfolio durch das Ion-System, das vor allem in der minimalinvasiven Lungen¬diagnostik Anwendung findet. Das Geschäftsmodell profitiert von mehreren langfristigen Trends: der alternden Weltbevölkerung, dem steigenden Bedarf an schonenden Operationsmethoden sowie der zunehmenden Standardisierung robotischer Assistenzsysteme in Krankenhäusern. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Intuitive Surgical damit ein Qualitätswert im Medizintechniksektor – mit soliden Perspektiven, aber auch mit dem Risiko, dass hohe Erwartungen bereits einen Großteil der positiven Entwicklung vorwegnehmen.

21. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Netflix Inc. (-6,59%)

Netflix (NFLX) - Aktie unter Druck: Solide Quartalszahlen, schwächerer Margen- und Cashflow-Ausblick sowie Unsicherheit durch Warner-Deal!

Netflix Inc. (-6,59%)

Die Aktie von Netflix gibt deutlich nach, obwohl der Streaminganbieter solide Quartalsergebnisse vorlegt. Belastend wirkt vor allem der Ausblick: Netflix stellt für 2026 eine operative Marge von 31,5 % in Aussicht und liegt damit unter den Markterwartungen von rund 32,7 %, zudem bleibt die Prognose für den freien Cashflow mit etwa 11 Mrd. USD hinter den Analystenschätzungen zurück. Auch das erwartete Umsatzwachstum verlangsamt sich nach 16 % im Vorjahr auf rund 13 %, was die Sorgen der Investoren verstärkt, zumal die Aktie nach dem Erreichen eines Rekordhochs im Sommer bereits deutlich korrigiert hat. Parallel dazu sorgt die strategische Neuausrichtung im Zuge der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery für Unsicherheit. Netflix passt die Transaktion auf eine reine Barzahlung an, was die Wettbewerbsposition gegenüber anderen Bietern stärkt, jedoch regulatorische Hürden und politische Einflussfaktoren mit sich bringt. Gleichzeitig steigen die Kosten für Inhalte, insbesondere durch den Einstieg in teure Bereiche wie Live-Sport, während der Wettbewerb im Streamingmarkt intensiver wird und der Marktanteil in den USA sinkt. Insgesamt zeigt Netflix zwar ein weiterhin robustes Kerngeschäft, steht jedoch vor der Herausforderung, Wachstum, Profitabilität und strategische Expansion in Einklang zu bringen.

20. Januar 2026
Leonid Kulikov
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International Business Machines Corp. (-0,27%)

IBM (IBM) – Der US-KI- und Cloud-Spezialist treibt agentische KI in Unternehmen voran: Strategische Allianz mit e& setzt neuen Standard für Governance und Compliance!

International Business Machines Corp. (-0,27%)

IBM stärkt seine Position im wachsenden Markt für Unternehmens-KI mit einer strategischen Partnerschaft mit dem globalen Technologiekonzern e&. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kündigten beide Unternehmen den Einsatz einer unternehmensweiten, sogenannten agentischen KI an, die zunächst in den Bereichen Governance, Risiko- und Compliance-Management eingeführt wird. Laut einer gemeinsamen Mitteilung basiert die Lösung auf IBM watsonx Orchestrate und ist tief in bestehende Kontroll- und Compliance-Systeme integriert. Ziel ist es, KI nicht mehr nur als unterstützendes Analysewerkzeug einzusetzen, sondern als aktiv handelnden, nachvollziehbaren und regulierten Bestandteil zentraler Geschäftsprozesse. Ein gemeinsamer Praxistest von IBM, Gulf Business Machines und e& wurde innerhalb von acht Wochen umgesetzt und zeigte, dass die Technologie bereits heute im Unternehmensmaßstab einsatzfähig ist. Aus Anlegersicht ist die Kooperation ein wichtiges Signal für IBMs langfristige KI-Strategie. Während viele Unternehmen noch mit isolierten KI-Pilotprojekten experimentieren, demonstriert IBM den Schritt hin zu produktionsreifen, regulierungskonformen Anwendungen. Die agentische KI ermöglicht laut IBM eine schnellere Bearbeitung komplexer Compliance-Anfragen, einen 24/7-Self-Service-Zugang für Mitarbeiter sowie transparente, prüfbare Entscheidungsgrundlagen durch die Anbindung an watsonx.governance und OpenPages. IBM-Managerin Ana Paula Assis betonte, dass mit zunehmender Integration von KI in den operativen Kern von Unternehmen Fragen der Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung entscheidend werden. Für Investoren erhöht dies die Visibilität künftiger KI-Umsätze, da genau diese regulierten Einsatzfelder – etwa in Finanzdienstleistungen, Telekommunikation oder dem öffentlichen Sektor – hohe Eintrittsbarrieren und stabile Budgets aufweisen.

19. Januar 2026
Leonid Kulikov
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International Business Machines Corp. (-2,14%)

IBM (IBM) – Der US-IT- und KI-Veteran sieht Künstliche Intelligenz als zentralen Wachstumsmotor bis 2030 – große Chancen, aber auch strategische Risiken für Anleger!

International Business Machines Corp. (-2,14%)

Künstliche Intelligenz entwickelt sich nach Einschätzung von IBM vom Effizienzwerkzeug zum entscheidenden Innovationstreiber der globalen Wirtschaft. Eine neue Studie des IBM Institute for Business Value, für die 2.007 Top-Führungskräfte weltweit befragt wurden, zeigt einen tiefgreifenden Wandel: Während heute rund 40 % der Unternehmen KI bereits spürbar zum Umsatz beitragen sehen, erwarten bis 2030 fast 79 % der Entscheider einen signifikanten Erlösbeitrag. Gleichzeitig prognostizieren die Befragten einen Anstieg der KI-Investitionen um rund 150 % bis zum Ende des Jahrzehnts. Besonders bemerkenswert ist der geplante Strategiewechsel: Laut Studie sollen künftig etwa 62 % der KI-Ausgaben in Innovation fließen, nachdem aktuell noch fast die Hälfte auf reine Effizienzsteigerung entfällt. Für Investoren zeichnet sich damit ein attraktives, aber anspruchsvolles Bild. Einerseits erwartet IBM bis 2030 einen durchschnittlichen Produktivitätszuwachs von 42 %, der laut 70 % der Befragten direkt wieder in Wachstum investiert werden soll. Unternehmen, die KI breit skalieren und dabei verstärkt auf kleinere, maßgeschneiderte Modelle setzen, rechnen laut Studie mit bis zu 24 % höherer Produktivität und rund 55 % besseren operativen Margen. Andererseits offenbart die Untersuchung erhebliche Umsetzungsrisiken: Nur 24 % der Führungskräfte geben an, klar zu wissen, woher künftige KI-Umsätze stammen sollen, und 68 % fürchten ein Scheitern ihrer KI-Strategien durch mangelhafte Integration in das Kerngeschäft. Auch beim Zukunftsthema Quantencomputing klafft eine Lücke zwischen Erwartung und Realität – zwar rechnen 59 % mit einem disruptiven Einfluss quantengestützter KI, doch nur 27 % planen deren Einsatz bis 2030. IBM positioniert sich selbst als einer der großen Profiteure dieses strukturellen Wandels.

16. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Keysight Technologies Inc. (0,43%)

Keysight Technologies (KEYS) – Der US-Messtechnik- und EDA-Spezialist beschleunigt Chipentwicklung mit KI und stärkt seine Position im Halbleiterzyklus!

Keysight Technologies Inc. (0,43%)

Keysight Technologies treibt die Automatisierung in der Halbleiterentwicklung weiter voran und adressiert damit einen der größten Engpässe der Branche: die aufwendige Modellierung moderner Bauelemente. Mit der neuen Machine-Learning-Erweiterung innerhalb der aktuellen Device-Modeling-Software verkürzt der Konzern laut eigener Angaben Entwicklungs- und Extraktionsprozesse von bislang mehreren Wochen auf wenige Stunden. Für Chipentwickler bedeutet das schnellere Process Design Kits (PDKs) und effizientere Design-Technology-Co-Optimization-Prozesse – ein klarer Produktivitätsgewinn in einer Phase, in der Zeit-to-Market über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet. Aus Anlegersicht unterstreicht dieser Schritt die strategische Ausrichtung von Keysight auf margenstarke Softwarelösungen mit wiederkehrenden Umsätzen. Der technologische Hintergrund ist komplex, aber für Investoren relevant: Neue Chiparchitekturen wie Gate-All-Around-Transistoren, Wide-Bandgap-Materialien wie GaN und SiC sowie 3D-Integration erhöhen den Modellierungsaufwand drastisch. Klassische, physikbasierte Ansätze stoßen hier zunehmend an Grenzen. Keysight setzt deshalb auf KI-gestützte Optimierungsverfahren, die hunderte manuelle Abstimmungsschritte auf wenige automatisierte Prozesse reduzieren. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dabei mehr als 80 Modellparameter in einem einzigen Optimierungslauf erfassen – inklusive Temperatureffekten und dynamischem Verhalten. Nilesh Kamdar, General Manager der EDA-Sparte, erklärt laut Unternehmensmitteilung, dass KI-Methoden die Qualität und Vorhersagekraft der Modelle deutlich erhöhen und Entwicklungsrisiken reduzieren. Für Anleger eröffnet sich damit die Perspektive, dass Keysight von steigenden F&E-Budgets der Halbleiterindustrie überproportional profitieren könnte. Risiken bleiben konjunkturelle Schwankungen im Chipmarkt und der zunehmende Wettbewerb im EDA-Segment, insbesondere durch spezialisierte Softwareanbieter.

14. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
NVIDIA Corp. (-0,68%)

NVIDIA (NVDA) – Der US-KI-Chipchampion zwischen geopolitischer Chance und China-Risiko!

NVIDIA Corp. (-0,68%)

NVIDIA erhält grünes Licht aus Washington, doch die entscheidende Hürde liegt nun in Peking. Die US-Regierung hat den Export der leistungsstarken H200-KI-Chips nach China offiziell genehmigt – allerdings unter strengen Auflagen. Laut dem Bureau of Industry and Security des US-Handelsministeriums muss NVIDIA eine ausreichende Versorgung des heimischen Marktes sicherstellen, zudem sind umfassende Sicherheitsnachweise der Abnehmer erforderlich. Investoren warten jedoch auf klare Signale aus China. Denn ohne Zustimmung der chinesischen Behörden bleibt das Exportpotenzial reine Theorie – trotz der hohen wirtschaftlichen Bedeutung für den Konzern. Und genau hier spitzt sich die Lage zu: Nach Informationen von Reuters untersagen chinesische Zollbehörden aktuell die Einfuhr der H200-Chips, während Regierungsvertreter heimische Technologieunternehmen angewiesen haben sollen, auf Käufe weitgehend zu verzichten. Ob es sich um ein formales Verbot oder eine temporäre Maßnahme handelt, ist bislang unklar. Analysten sehen darin vor allem geopolitisches Kalkül. Reva Goujon vom Analysehaus Rhodium Group interpretiert das Vorgehen als Versuch Pekings, Druck auf Washington auszuüben, um Zugeständnisse bei den US-Technologiekontrollen zu erzwingen. Aus Anlegersicht ist das Chancen-Risiko-Profil damit extrem: Laut KeyBanc-Analyst John Vinh könnten chinesische Kunden rund 1,5 Mio. H200-Chips nachfragen – ein Umsatzpotenzial von etwa 30 Mrd. USD. Allerdings müsste NVIDIA davon 25 % an die US-Regierung abführen. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass politische Blockaden den Markteintritt erneut vollständig verhindern, wie bereits zuvor beim schwächeren H20-Chip. Unabhängig vom China-Poker bleibt NVIDIA strukturell exzellent positioniert. Das Unternehmen ist der weltweit führende Anbieter von Grafikprozessoren und KI-Beschleunigern, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle unverzichtbar sind. Neben Rechenzentren beliefert NVIDIA auch die Gaming-Industrie, den Automotive-Sektor sowie High-Performance-Computing-Anwendungen. Der Konzern profitiert massiv von den Megatrends Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Automatisierung. Für langfristig orientierte Anleger bleibt NVIDIA damit ein Schlüsselwert der globalen KI-Ökonomie – allerdings mit zunehmendem geopolitischem Risiko, das kurzfristig für Volatilität sorgen kann und bei der Bewertung nicht ignoriert werden darf.

13. Januar 2026
Leonid Kulikov
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LS - Öl (Brent) (1,35%)

Rohöl (BRENT/WTI) – Das „Schwarze Gold“ im geopolitischen Aufwind – Trumps Zoll-Keule gegen Iran-Partner beflügelt die Kurse!

LS - Öl (Brent) (1,35%)

Die internationalen Ölmärkte verzeichnen derzeit deutliche Aufschläge, getrieben durch eine massive Zuspitzung der geopolitischen Rhetorik: Nachdem US-Präsident Donald Trump via Truth Social angekündigt hat, Strafzölle in Höhe von 25 % auf Waren aus Ländern zu erheben, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran tätigen, kletterten die Notierungen für die Nordseesorte Brent auf 64,19 USD und für die US-Sorte WTI auf 59,81 USD je Barrel – die höchsten Stände seit November. Diese Drohung, die vor dem Hintergrund tödlicher Proteste im Iran und einer US-Intervention in Venezuela erfolgt, hat laut Soojin Kim, Stratege bei der MUFG, die bisherigen Sorgen vor einem globalen Überangebot durch konkrete Ängste vor physischen Angebotsausfällen verdrängt, wobei insbesondere die Handelsbeziehungen zu China als weltweit größtem Abnehmer iranischen Öls (ca. 90 % der Exporte) unter Druck geraten könnten. Während die Rohölpreise im Jahr 2026 damit bereits um gut 4 % zugelegt haben und eine Trendwende nach den massiven Vorjahresverlusten von rund 24 % einleiten, mahnt Jim Reid von der Deutschen Bank allerdings zur Nüchternheit, da die Märkte den Social-Media-Vorstoß bislang noch ohne panikartige Ausschläge verarbeiten, solange keine offiziellen Exekutiverlasse zur Umsetzung vorliegen. Dieses verschärfte Angebotsumfeld dürfte insbesondere die Aktienkurse integrierter Branchenschwergewichte wie Exxon Mobil (XOM) oder Chevron (CVX) beflügeln, da die anziehenden Notierungen direkt deren Margen ausweiten und die zuletzt gedämpften Gewinnerwartungen revidieren lassen.

12. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Walmart Inc. (3,19%)

Walmart (WMT) und Google (GOOG) setzen auf KI-Shopping – Gemini integriert Handel, Personalisierung und Expresslieferung!

Walmart Inc. (3,19%)

Walmart und Google haben eine strategische Partnerschaft vorgestellt, mit der sie das Einkaufserlebnis durch künstliche Intelligenz grundlegend verändern wollen. Kern der Zusammenarbeit ist die direkte Integration von Walmarts und Sam’s Clubs Sortiment in Googles KI-System Gemini über das sogenannte Universal Commerce Protocol. Kunden erhalten dadurch während natürlicher Dialoge mit Gemini automatisch passende Produktempfehlungen aus dem stationären und Online-Angebot von Walmart – inklusive wettbewerbsfähiger Preise. Ziel ist es, Produktsuche, Inspiration und Kaufentscheidung nahtlos miteinander zu verbinden und den klassischen Wechsel zwischen App, Websuche und Online-Shop zu ersetzen. Der Start ist zunächst in den USA geplant, eine internationale Ausweitung soll folgen. Für Verbraucher steht dabei vor allem Komfort im Vordergrund: Verknüpfen Nutzer ihre Konten, profitieren sie von personalisierten Empfehlungen auf Basis früherer Einkäufe, können bestehende Warenkörbe ergänzen und Vorteile aus Walmart+ oder Sam’s Club Mitgliedschaften nutzen. Ein zentrales Element ist zudem die schnelle Lieferung: Lokal verfügbare Produkte sollen innerhalb von weniger als drei Stunden, teilweise sogar in nur 30 Minuten, zugestellt werden können. Aus Anlegersicht unterstreicht die Initiative Walmarts Ambition, sich als technologiegetriebener Omnichannel-Händler zu positionieren, während Google mit Gemini einen weiteren Schritt in Richtung sogenanntes „agentenbasiertes Commerce“ macht – ein Trend, der die Art, wie Konsumenten einkaufen, nachhaltig verändern könnte.

09. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Schlumberger Ltd. (SLB) (0,56%)

SLB (SLB(i)) – Der globale Ölfelddienstleister als potenzieller Gewinner einer Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie!

Schlumberger Ltd. (SLB) (0,56%)

Die politischen Umwälzungen in Venezuela rücken das Land mit seinen enormen Ölreserven wieder ins Blickfeld internationaler Investoren. Während US-Präsident Donald Trump amerikanische Ölkonzerne öffentlich dazu aufruft, den Wiederaufbau der venezolanischen Energieinfrastruktur zu unterstützen, ist die Lage für klassische Förderunternehmen aus Anlegersicht heikel. Historische Erfahrungen mit staatlich dominierten Ölgesellschaften wie Saudi Aramco oder Petrobras zeigen, dass politischer Einfluss häufig zulasten der Aktionäre geht. Hinzu kommt ein schwieriges Marktumfeld: Der globale Ölmarkt gilt als gut versorgt, Trump strebt explizit Preise von rund 50 USD pro Barrel an, und notwendige Investitionen in Venezuela würden sich schnell auf zweistellige Mrd. USD summieren. Für Produzenten, die sich zuletzt bewusst von kapitalintensiven Projekten zurückgezogen und stattdessen Dividenden priorisiert haben, wäre ein solches Engagement mit erheblichen Risiken verbunden. Deutlich attraktiver erscheint die Situation aus Sicht von Dienstleistern – allen voran SLB (i). Der weltgrößte Anbieter von Ölfelddienstleistungen kann von neuen Projekten profitieren, ohne selbst Kapital in Förderanlagen oder Infrastruktur binden zu müssen. Marktbeobachter argumentieren, dass unabhängig davon, welcher Akteur letztlich den Wiederaufbau finanziert, spezialisierte Technologie- und Servicepartner unverzichtbar sind. SLB, früher unter dem Namen Schlumberger bekannt, ist eben kein Ölproduzent, sondern liefert Technologie, Ausrüstung und Software für Exploration, Bohrung und Förderung. Das Unternehmen profitiert damit indirekt von steigenden Investitionen der Branche, ohne direkt dem Ölpreisrisiko ausgesetzt zu sein – ein klassisches „Schaufelverkäufer“-Modell. Ein wesentlicher strategischer Vorteil liegt in der breiten internationalen Aufstellung: Rund 80 % der Umsätze erzielt SLB außerhalb Nordamerikas. Während das Wachstum im US-Permian-Becken nachlässt, verlagern viele Ölkonzerne ihre Investitionen verstärkt in internationale Offshore-Projekte, den Nahen Osten und potenziell auch zurück nach Venezuela. Da SLB dort bereits über Erfahrung und Strukturen verfügt, könnte der Konzern überproportional von dieser Verschiebung profitieren. Für Anleger eröffnet sich damit eine Möglichkeit, an einer geopolitisch getriebenen Neuordnung des Ölmarkts teilzuhaben – mit vergleichsweise geringerem politischem und bilanziellen Risiko als bei klassischen Ölproduzenten.

07. Januar 2026
Leonid Kulikov
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SanDisk Corp (-1,86%)

SanDisk (SNDK) – Kursexplosion dank NVIDIA-Rückenwind: Speicher-Aktien dominieren den KI-Handel, während der Chip-Gigant auf China-Lizenzen wartet!

SanDisk Corp (-1,86%)

Die Dynamik im KI-Sektor verschiebt sich spürbar von den reinen Prozessorherstellern hin zu den Produzenten von Speicherlösungen, was am 6. Januar in einer historischen Rallye gipfelte. Die Aktie von SanDisk (SNDK) explodierte um über 27 % und verzeichnete damit den stärksten Tagesgewinn seit Februar des Vorjahres; im Sog dieses Aufwärtstrends kletterten auch die Papiere der ehemaligen Muttergesellschaft Western Digital (WDC) um fast 17 % sowie Seagate (STX) um 14 %. Auslöser für diesen massiven Kaufdruck war laut Marktbeobachtern die Keynote von NVIDIA-CEO Jensen Huang auf der CES. Huang betonte die kritische Rolle von Speicherhardware für die neue „Rubin“-Chiparchitektur und sogenannte „Agentic AI“-Anwendungen. Analysten von Morningstar und Mizuho leiten daraus ab, dass die Integration von zusätzlichen SSD-Kapazitäten in KI-Infrastrukturen das ohnehin knappe Angebot weiter verengen wird, was SanDisk eine enorme Preissetzungsmacht verleiht. Während William Kerwin von Morningstar warnt, dass sich diese Margen in drei Jahren normalisieren könnten, spielt der Markt derzeit das Szenario einer akuten Unterversorgung. Der „Run“ auf Speicherwerte ist dabei ein globales Phänomen, das durch bevorstehende Quartalszahlen aus Asien zusätzlich befeuert wird. Berichten des Korea Economic Daily zufolge planen die Branchenriesen Samsung und SK Hynix aggressive Preiserhöhungen für DRAM- und NAND-Chips, während der taiwanesische Anbieter Nanya Technology bereits einen Umsatzsprung von 445 % vermeldete. Paradoxerweise partizipiert der KI-Platzhirsch NVIDIA (NVDA) aktuell kaum an dieser Euphorie. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Investoren immer noch auf die finale Bestätigung der US-Regierung für den Export des H200-Chips nach China warten. CEO Huang zeigte sich zwar optimistisch, dass die Lizenzen erteilt werden, doch die Unsicherheit bremst. Ein potenzieller Katalysator für NVIDIA bleibt jedoch der Heimatmarkt: Das KI-Startup xAI von Elon Musk hat eine Finanzierungsrunde über 20 Mrd. USD abgeschlossen und plant den massiven Ausbau seines Rechenzentrums in Memphis, was neue Großaufträge für NVIDIA-GPUs verspricht.

07. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Lenovo Group Ltd. (-2,05%)

Lenovo (LHL) – Der PC-Weltmarktführer transformiert sich zum KI-Ökosystem: Schulterschluss mit Nvidia und Start des „Super-Agenten“ Qira!

Lenovo Group Ltd. (-2,05%)

Lenovo nutzt die CES 2026 für eine massive strategische Neupositionierung, die weit über das traditionelle Hardware-Geschäft hinausgeht. Im Zentrum steht eine vertiefte Allianz mit dem US-Chipgiganten NVIDIA (NVDA), die in der Ankündigung einer „AI Cloud Gigafactory“ gipfelt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Bereitstellungszeiten für KI-Rechenzentren von Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen, indem Lenovos proprietäre „Neptune“-Flüssigkühlungstechnologie mit NVIDIAs modernster Blackwell-Ultra- und Rubin-Architektur kombiniert wird. Flankiert wird diese Infrastruktur-Offensive durch den Launch der Unternehmenslösungen „Agentic AI“ und „Lenovo xIQ“. Diese Software-Suiten sollen Firmenkunden ermöglichen, KI-Agenten ohne Programmieraufwand (No-Code) zu erstellen und den Zyklus vom Konzept bis zur Implementierung auf bis zu drei Monate zu drücken. Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß den Versuch, die Margen durch hochpreisige Server-Infrastruktur und B2B-Services jenseits des zyklischen PC-Marktes strukturell zu verbessern. Auf der Endgeräteseite präsentierte CEO Yang Yuanqing die Vision „One AI, multiple devices“, personifiziert durch den neuen KI-Super-Agenten „Qira“. Dieser soll als einheitliche Intelligenzschicht nahtlos über PCs, Tablets und Wearables hinweg agieren und Nutzer proaktiv unterstützen – ein direkter Angriff auf die fragmentierten Ökosysteme der Konkurrenz. Um diese Software zu tragen, erneuert Lenovo sein Hardware-Portfolio radikal: Neben neuen „Aura Edition“ KI-PCs, die in Kooperation mit Intel (INTC) entstanden, sticht vor allem die Tochter Motorola hervor. Mit dem „motorola razr fold“ (8,1-Zoll-Display) und dem „motorola signature“ (50-MP-Vierfachkamera) positioniert sich der Konzern im Premium-Segment. Zukunftsweisende Konzepte wie die KI-Brille, die in Konkurrenz zu Produkten von Samsung und Alibaba tritt, sowie das Wearable-Projekt „Maxwell“ unterstreichen den Anspruch, nicht nur Hardware-Lieferant, sondern Architekt der „Hybrid AI“-Ära zu sein.

06. Januar 2026
Leonid Kulikov
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D-Wave Quantum Inc. (0,56%)

D-Wave Quantum (QBTS(i)) – Technologischer Meilenstein treibt Aktie: Durchbruch bei der Chip-Steuerung läutet neue Skalierungs-Ära ein!

D-Wave Quantum Inc. (0,56%)

Die Aktie des Quantencomputer-Pioniers D-Wave Quantum (i) legt zu, nachdem das Unternehmen einen entscheidenden Fortschritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung von Großrechnern gemeldet hatte. Im Kern geht es um die Lösung eines der größten physikalischen Probleme der Branche: die Steuerung der extrem empfindlichen Qubits ohne riesige externe Hardware. D-Wave gab bekannt, dass es gelungen sei, die kryogene Steuerung (Cryogenic Control) direkt auf dem Chip zu integrieren. Diese Innovation reduziert die notwendige Verkabelung drastisch, ohne die „Fidelity“ – also die Genauigkeit der Rechenoperationen – zu beeinträchtigen. Bislang benötigten Quantencomputer oft zimmergroße Kühlsysteme („Fridges“) und komplexe Kabelbäume, um die Qubits nahe dem absoluten Nullpunkt stabil zu halten. Trevor Lanting, Chief Development Officer bei D-Wave, bezeichnete die neue On-Chip-Architektur als fundamentalen Schritt hin zu skalierbaren Systemen mit deutlich geringerem physischem Fußabdruck. Strategisch positioniert sich D-Wave damit aggressiv gegen Tech-Giganten wie IBM und Google, die primär auf sogenannte Gate-basierte Modelle setzen. Interessanterweise zeigt der aktuelle Durchbruch, dass D-Waves Technologie aus dem Bereich der „Annealing“-Computer (wo das Unternehmen Marktführer ist) erfolgreich auf diese universelleren Gate-basierten Systeme übertragen werden kann. Analysten von Jefferies lobten diesen „zweigleisigen Ansatz“ bereits im Vorfeld und sehen darin ein Alleinstellungsmerkmal in einem überfüllten Markt. Während das Annealing-Verfahren bereits heute für Optimierungsaufgaben in Lieferketten kommerziell genutzt wird – und laut Schätzungen etwa 25 % des adressierbaren Marktes ausmacht –, öffnet die neue Gate-Technologie die Tür für komplexere Anwendungen in der Zukunft. Investoren warten nun gespannt auf die Konferenz „Qubits 2026“ Ende Januar, auf der das Management weitere Details zur Roadmap und zur Integration dieser neuen Chip-Generation präsentieren will.

06. Januar 2026
Leonid Kulikov
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NVIDIA Corp. (0,53%)

NVIDIA (NVDA) – Der KI-Primus forciert „Physical AI“: Allianz mit Mercedes und neue Chip-Generation sollen Billionen-Märkte erschließen!

NVIDIA Corp. (0,53%)

NVIDIA nutzt die Bühne der CES, um eine strategische Neuausrichtung zu demonstrieren, die weit über das klassische Rechenzentrum hinausgeht: CEO Jensen Huang präsentiert unter dem Schlagwort „Physical AI“ eine massive Offensive im Bereich Robotik und autonomes Fahren. Im Zentrum steht die Partnerschaft mit Mercedes-Benz; die Produktion einer fahrerlosen Version des Modells CLA, die auf Nvidia-Technologie basiert, ist bereits angelaufen und soll in Kürze in den USA debütieren. Um die Dominanz von Tesla herauszufordern, stellt NVIDIA zudem das KI-Modell „Alpamayo“ als Open-Source-Lösung auf der Plattform Hugging Face zur Verfügung. Dieses Modell soll Fahrzeugen ermöglichen, komplexe Verkehrssituationen menschenähnlich zu analysieren und Entscheidungen transparent zu begründen – ein direkter Angriff auf die proprietären Systeme der Konkurrenz. Ergänzend kündigt das Management den Start eines eigenen Robotaxi-Dienstes im kommenden Jahr an, was laut Analysten der Citi den globalen Markt für autonome Mobilität befeuern dürfte; die Bank prognostiziert hier ein Marktvolumen von fast 189 Mrd. USD bis 2034, wovon auch chinesische Partner wie BYD oder Xiaomi profitieren könnten. Für langfristig orientierte Anleger ist aktuell jedoch die Bestätigung entscheidend, dass die nächste Chip-Generation „Rubin“ bereits in voller Produktion ist und in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. Laut Analysten verspricht diese Generation eine zehnfache Kostensenkung bei der Inferenz (der Anwendung von KI-Modellen) im Vergleich zur aktuellen Blackwell-Architektur – ein Schlüsselfaktor für die Margensicherung. Während der Markt kurzfristig skeptisch bleibt, ob Robotik bereits jetzt monetarisierbar ist, zeigen sich Analysten optimistisch: Dan Ives von Wedbush sieht in der Erschließung des Robotik- und Automobilmarktes den Treibstoff, der Nvidias Marktkapitalisierung auf 5 bis 6 Billionen USD hieven könnte. Das Risiko für Investoren verlagert sich damit zunehmend darauf, ob Nvidia die hohen Erwartungen nicht nur im Datacenter, sondern auch auf der Straße ("Edge AI") erfüllen kann.

06. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Novo-Nordisk AS (ADRs) (4,78%)

Novo Nordisk (NVO) – Der dänische Weltmarktführer für Diabetestherapien lanciert Preiskampf mit oraler Wegovy-Variante!

Novo-Nordisk AS (ADRs) (4,78%)

Der Kampf um die Vorherrschaft im boomenden Markt für Abnehmpräparate tritt in eine neue, entscheidende Phase. Novo Nordisk hat am Montag (05.01.26) offiziell den Verkauf einer Tablettenversion seines Blockbusters Wegovy in den USA gestartet und setzt dabei auf eine aggressive Preisstrategie, um verlorene Marktanteile zurückzuerobern. Mit einem Einstiegspreis von 149 USD pro Monat für Selbstzahler (Cash-Pay) zielt das Unternehmen direkt auf preissensible Konsumenten und versucht, dem Hauptkonkurrenten Eli Lilly zuvorzukommen. Für Anleger ist dies ein kritisch wichtiger Moment: Nachdem die Aktie von Novo Nordisk seit Mitte 2024 um mehr als 60 % korrigiert haben, hofft das Management unter neuer Führung auf eine Trendwende. Analystenschätzungen, prognostizieren für die neue Pille bereits im laufenden Jahr einen Umsatz von 1 Mrd. USD, der bis 2027 auf 2,2 Mrd. USD ansteigen soll. Diese Zahlen verdeutlichen die Hoffnung, dass die orale Verfügbarkeit die Hürden für Patienten senkt, die Injektionen scheuen. Aus der Perspektive eines Finanzanalysten birgt die Strategie jedoch sowohl Chancen als auch strukturelle Risiken. Zwar sichert sich Novo Nordisk einen „First-Mover-Vorteil“, da das Konkurrenzprodukt von Eli Lilly (Orforglipron) noch auf die FDA-Zulassung wartet, doch die Anwendung der Wegovy-Pille ist komplexer. Sie muss nüchtern eingenommen werden, gefolgt von einer halbstündigen Karenzzeit bei Nahrung und Flüssigkeit – ein Nachteil gegenüber dem erwarteten Lilly-Produkt, das flexibel einnehmbar sein soll. Zudem wies Dave Moore, Executive Vice President für US-Operationen bei Novo, bereits im Oktober darauf hin, dass die Tablette „deutlich mehr“ Wirkstoff benötigt als die Spritze, was die Margen unter Druck setzen könnte. Preislich positioniert sich Novo jedoch attraktiv: Der Höchstpreis der Pille liegt bei 299 USD pro Monat für Selbstzahler und damit unter den 399 USD, die Lilly für sein kommendes Produkt in Aussicht gestellt hat. Investoren sollten beobachten, ob sich die Pille primär als „Lifestyle-Produkt“ für moderate Gewichtsabnahme oder als Erhaltungstherapie nach Injektionskuren etabliert, wie aktuelle Daten von Lilly nahelegen. Novo Nordisk ist ja ein global führendes Pharmaunternehmen mit Sitz in Dänemark, das sich seit Jahrzehnten auf die Behandlung chronischer Krankheiten spezialisiert hat. Der Kernkompetenzbereich liegt in der Diabetesversorgung, wobei das Unternehmen in jüngster Zeit durch seine GLP-1-Agonisten (Semaglutid) den Markt für Adipositas-Therapien revolutioniert hat. Das Unternehmen profitiert massiv vom globalen Megatrend der steigenden Adipositas-Raten und dem gesellschaftlichen Wandel, der Fettleibigkeit zunehmend als behandelbare chronische Krankheit anerkennt. Durch die stetige Weiterentwicklung von Injektionen hin zu oralen Darreichungsformen versucht Novo Nordisk, seine dominante Marktstellung gegen aufstrebende Konkurrenten zu verteidigen und neue Patientengruppen zu erschließen.

05. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Schlumberger Ltd. (SLB) (9,70%)

Geopolitischer Gamechanger: Warum die Neuordnung Venezuelas einen Superzyklus für US-Energy auslösen wird!

Schlumberger Ltd. (SLB) (9,70%)

Die spektakuläre Festnahme von Nicolás Maduro und die aggressive Durchsetzung der „Monroe-Doktrin“ durch die US-Regierung markieren weit mehr als nur einen politischen Machtwechsel; sie sind der Startschuss für eine der fundamentalsten Reallokationen von Kapital im Energiesektor des letzten Jahrzehnts. Für Investoren liegt die eigentliche Story nicht im tagesaktuellen Ölpreis, der aufgrund des globalen Überangebots stabil bleibt, sondern in der Rückkehr des „Heavy Crude“. Die hochkomplexen Raffinerien an der US-Golfküste, die technisch auf schweres, schwefelhaltiges Öl spezialisiert sind, litten jahrelang unter einer künstlichen Knappheit dieses Rohstoffs. Die Aussicht, dass US-Konzerne nun unter politischem Schutz die Kontrolle über die größten Ölreserven der Welt übernehmen, beseitigt diesen strukturellen Engpass und verspricht eine massive Ausweitung der Raffinerie-Margen (Crack Spreads). In diesem neuen Szenario profitieren primär zwei Sektoren, noch bevor der erste Tropfen zusätzliches Öl auf den Weltmarkt gelangt Zuerst stehen die spezialisierten US-Raffinerien und integrierten Öl-Multis in der Pole Position, da sie den dringend benötigten Rohstoff künftig günstiger und direkter beziehen können. Namen wie Valero Energy, PBF Energy oder der strategisch bereits in Venezuela präsente Riese Chevron sind hier die logischen Nutznießer einer normalisierten Lieferkette. Sie gewinnen durch die bloße Option, teure Substitute durch günstigeres venezolanisches Schweröl zu ersetzen, was ihre Profitabilität strukturell hebelt, völlig unabhängig von der globalen Ölpreis-Rallye. Der zweite, vielleicht noch lukrativere Sektor betrifft den gigantischen Investitionsbedarf (Capex), der nötig ist, um die ruinierte Infrastruktur Venezuelas wiederzubeleben. Nach drei Jahrzehnten Misswirtschaft ist die Ölindustrie des Landes ein Sanierungsfall, der zweistellige Mrd.-USD-Investitionen erfordert. Hier schlägt die Stunde der großen Öldienstleister und Ausrüster. Unternehmen wie SLB (i), Halliburton und Baker Hughes werden als die „Ingenieure des Wiederaufbaus“ fungieren. Ihre Auftragsbücher dürften sich auf Jahre füllen, da sie für die technische Instandsetzung bezahlt werden, lange bevor die Förderung profitabel läuft. Top-Stocks to watch wären zunächst: SLB (i), EPD, VLO, CVX, PBF, HAL, BKR.

19. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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Samsung Electronics Co. Ltd. (GDRs) (0,65%)

DRAM-Mangel eskaliert: Samsung untersucht Bestechungsvorwürfe wegen Speicherknappheit!

Samsung Electronics Co. Ltd. (GDRs) (0,65%)

Die weltweite Knappheit an DRAM-Speicher hat offenbar ein neues Eskalationsniveau erreicht: Samsung untersucht derzeit Vorwürfe, wonach Mitarbeiter Bestechungsgelder angenommen haben sollen, um Speicherlieferungen gezielt umzuleiten. Laut einem Bericht von DigiTimes sollen Distributoren – insbesondere aus Taiwan – sogenannte Kickbacks gezahlt haben, um sich trotz extrem angespannter Kapazitäten bevorzugten Zugang zu DRAM zu sichern. Der koreanische Technologiekonzern führt demnach interne Befragungen an seinem Taiwan-Standort durch und signalisiert, dass personelle Konsequenzen möglich sind. Hintergrund ist eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Arbeitsspeicher, getrieben von KI-Rechenzentren, Cloud-Anbietern und der PC-Industrie, während das Angebot kurzfristig kaum ausweitbar ist. Selbst konzerninterne Anfragen, etwa aus Samsungs eigener Mobilfunksparte, wurden zuletzt wegen fehlender Kapazitäten abgelehnt. Für den Markt bedeutet dies anhaltenden Druck: Die Lieferketten bleiben angespannt, Preiserhöhungen bei Endprodukten setzen sich fort, und Anleger müssen sich darauf einstellen, dass der DRAM-Zyklus länger und volatiler ausfällt als ursprünglich erwartet.

19. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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Oracle Corp. (5,44%)

TikTok findet US-Lösung – Oracle (ORCL) profitiert und Aktie versucht nun eine Rebound-Bewegung!

Oracle Corp. (5,44%)

TikTok schafft einen entscheidenden Schritt zur Absicherung seines US-Geschäfts und sorgt damit für Rückenwind bei Oracle: Die Videoplattform vereinbart mit dem chinesischen Mutterkonzern ByteDance sowie einem Investorenkonsortium um Oracle, Silver Lake und MGX die Gründung eines neuen US-Joint-Ventures. Das neue Unternehmen, TikTok USDS Joint Venture LLC, gehört zu 50 % den neuen Investoren, wobei Oracle, Silver Lake und MGX jeweils 15 % halten; ByteDance bleibt mit 19,9 % beteiligt, weitere Anteile liegen bei bestehenden Investoren. Das Gemeinschaftsunternehmen übernimmt künftig zentrale Aufgaben wie den Schutz von US-Nutzerdaten, die Sicherheit der Algorithmen, Content-Moderation und Software-Kontrollen und adressiert damit die seit Jahren bestehenden politischen und regulatorischen Bedenken in den USA. An der Börse kommt die Lösung gut an: Die Oracle-Aktie zieht nach Bekanntwerden der Vereinbarung spürbar an, da Anleger auf zusätzliche Erlöse, strategische Bedeutung im Cloud- und Sicherheitsbereich sowie eine langfristige Stabilisierung der TikTok-Beziehung setzen.

17. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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Circle Internet Group Inc. (-0,23%)

Visa (V) öffnet USDC-Abwicklung für US-Banken – Circle (CRCL) profitiert massiv vom Stablecoin-Durchbruch!

Circle Internet Group Inc. (-0,23%)

Visa ermöglicht US-Banken ab sofort, Transaktionen mit dem Zahlungsnetzwerk über den Stablecoin USDC abzuwickeln, und setzt damit ein starkes Signal für die institutionelle Nutzung digitaler Währungen. Die Initiative ist Teil eines Pilotprogramms für Stablecoin-Abrechnungen und soll schnellere Geldbewegungen, eine Verfügbarkeit an sieben Tagen pro Woche sowie eine höhere operative Stabilität auch an Wochenenden und Feiertagen bieten. Während die Visa-Aktie leicht nachgibt, rückt Circle Internet Group als sehr wahrscheinlicher Gewinner in den Fokus der Anleger: Circle ist Emittent von USDC, dem weltweit zweitgrößten Stablecoin, und entwickelt zudem eine eigene Blockchain, wobei Visa als strategischer Designpartner auftritt. Die Circle-Aktie wäre somit in der Lage von einer wachsenden Fantasie rund um das Geschäftsmodell zu profitieren, zumal der Titel weiterhin deutlich unter früheren Höchstständen notiert. Erste Banken wie Cross River Bank und Lead Bank nutzen bereits USDC-Abrechnungen über die Solana-Blockchain, eine breitere Einführung in den USA ist bis 2026 geplant. Rückenwind erhält der Markt zusätzlich durch die zunehmende regulatorische Klarheit: Das im Juli verabschiedete Genius-Gesetz schafft einen verbindlichen Rahmen für Stablecoins und beschleunigt deren Akzeptanz im institutionellen Zahlungsverkehr. Für Investoren signalisiert der Schritt, dass Stablecoins den Sprung aus der Nische schaffen, wobei Circle als Infrastruktur- und Emittentenplattform strategisch besonders gut positioniert ist, während Visa seine Rolle als Innovationsmotor im globalen Zahlungsverkehr weiter ausbaut.

16. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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Ford Motor Co. (1,24%)

Ford (F) – US-Autokonzern zieht die Reißleine bei E-Autos, Milliardenabschreibung soll Profitabilität zurückbringen!

Ford Motor Co. (1,24%)

Ford meldet einen tiefgreifenden Strategiewechsel und kündigt eine Abschreibung von rund 19,5 Mrd. USD auf sein Elektroauto-Geschäft an. Der Konzern stellt mehrere geplante reine Elektrofahrzeuge ein und reagiert damit auf nachlassende Nachfrage, hohe Kosten und veränderte regulatorische Rahmenbedingungen. Die Sonderbelastung soll überwiegend im vierten Quartal 2025 verbucht werden, weitere Effekte folgen bis 2027. An der Börse kommt der radikale Schnitt überraschend gut an: Die Aktie legt zu, Investoren werten den Schritt als überfällige Bereinigung eines defizitären Geschäftsbereichs. Laut TD Cowen bleibt die Einstufung zwar bei „Halten“, doch die Maßnahmen erhöhen aus Sicht der Analysten die Chancen, dass die verlustreiche EV-Sparte Model-e bis 2029 die Gewinnschwelle erreicht. Künftig setzt Ford stärker auf Hybrid- und Extended-Range-Konzepte statt auf große, margenarme Elektrofahrzeuge. So soll der F-150 Lightning in einer erweiterten Hybrid-Architektur angeboten werden, während reine E-Autos auf einer neuen Universal-EV-Plattform für kleinere und günstigere Modelle entstehen. Parallel hebt das Management die operative Gewinnprognose an: Der Vorsteuergewinn soll nun bei rund 7 Mrd. USD liegen, nach zuvor 6 bis 6,5 Mrd. USD. Zusätzlich plant Ford, bestehende Batteriewerke umzurüsten und in den Markt für stationäre Energiespeicher einzusteigen, der insbesondere durch den Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur stark wächst. Dieses Zusatzgeschäft eröffnet neue Erlösquellen, birgt jedoch Risiken, falls sich die Nachfrage langsamer entwickelt als erwartet.

15. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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JPMorgan Chase & Co. (0,58%)

JPMorgan Chase (JPM) – Der US-Bankenriese bringt Geldmarktfonds auf die Blockchain und setzt auf Tokenisierung als nächsten Wachstumstreiber!

JPMorgan Chase & Co. (0,58%)

JPMorgan Chase treibt die Verschmelzung von klassischem Asset Management und Blockchain-Technologie weiter voran. Wie das Wall Street Journal berichtet, startet die Vermögensverwaltung des Konzerns ihren ersten tokenisierten Geldmarktfonds auf der Ethereum-Blockchain. Der Fonds mit dem Namen „My OnChain Net Yield Fund“ (MONY) wird zunächst mit 100 Mio. USD Eigenkapital von JPMorgan ausgestattet und anschließend für externe qualifizierte Investoren geöffnet. Zugang erhalten vermögende Privatkunden sowie institutionelle Anleger, wobei eine Mindestanlage von 1 Mio. USD gilt. Für Anleger signalisiert dieser Schritt, dass Tokenisierung zunehmend den Sprung aus dem Experimentierstadium in regulierte Kernprodukte der Finanzindustrie schafft. Der strategische Hintergrund ist klar: Nach der Verabschiedung des sogenannten Genius Act, der in den USA erstmals einen regulatorischen Rahmen für tokenisierte Dollar und Stablecoins definiert, beschleunigt sich die Entwicklung rasant. Laut JPMorgan-Manager John Donohue besteht eine „massive Nachfrage“ seitens der Kunden nach tokenisierten Anlageformen. Der neue Fonds investiert – wie klassische Geldmarktfonds – in kurzfristige, als sicher geltende Schuldpapiere, schüttet Erträge täglich aus und kann sowohl mit Bargeld als auch mit dem Stablecoin USDC gezeichnet und zurückgegeben werden. Für Anleger entsteht damit ein hybrides Produkt: die Sicherheit und Renditestruktur eines Geldmarktfonds kombiniert mit der Flexibilität der Blockchain. Risiken liegen vor allem in der noch jungen Marktstruktur, technologischen Abhängigkeiten sowie möglichen regulatorischen Anpassungen, sollten Aufsichtsbehörden künftig strengere Vorgaben machen.

12. Dezember 2025
Leonid Kulikov
Chart
Amazon.com Inc. (-0,11%)

Amazon (AMZN) – Der US-E-Commerce-Gigant verschärft den Kampf um den Lebensmittelmarkt mit massiver Ausweitung von Expressdiensten!

Amazon.com Inc. (-0,11%)

Amazon setzt im US-Lebensmittelhandel neue Maßstäbe: Der Konzern erweitert sein Same-Day-Lieferangebot für frische Waren wie Milch, Fleisch und Gemüse nun auf mehr als 2.300 Städte, wie Reuters berichtet. Damit verdoppelt das Unternehmen seine bisherige Reichweite – ein Schritt, der Investoren optimistisch stimmt und am Markt spürbare Reaktionen auslöst. Branchenbeobachter erwarten, dass Amazon damit noch stärker am mehr als 1 Bio. USD schweren US-Lebensmittelmarkt partizipiert. Parallel dazu arbeitet der Konzern laut Business Insider an einem neuen „Rush“-Abholservice, der ab 2026 das Abholen kombinierter Online- und Store-Bestellungen innerhalb einer Stunde ermöglichen soll. Gleichzeitig testet Amazon in mehreren Städten mit „Amazon Now“ Lieferzeiten von nur 30 Minuten, ein Tempo, mit dem klassische Zustellplattformen schwer mithalten können. Zwar investieren Händler wie Walmart, Target und Kroger massiv in eigene E-Commerce-Strukturen und Kooperationen, doch deren Abhängigkeit von Lieferdiensten verschärft den Margendruck. Plattformen wie Instacart und DoorDash reagieren mit strategischen Neuausrichtungen – etwa durch Softwareangebote oder internationale Expansion – doch die zentrale Frage bleibt: Wer kann im Jahr 2026 ultraschnelle Liefermodelle profitabel betreiben, während Amazon den Takt vorgibt?

10. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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GE VERNOVA LLC (9,39%)

GE Vernova (GEV) – Energie-Innovator erhöht Prognosen, verdoppelt Dividende und setzt starkes Wachstumssignal bis 2028.

GE VERNOVA LLC (9,39%)

GE Vernova beeindruckt Anleger auf dem Investorentag in New York mit einer ganzen Reihe positiver Nachrichten: Der Energietechnologiekonzern verdoppelt seine vierteljährliche Dividende auf 0,50 USD je Aktie, erhöht sein Aktienrückkaufprogramm von 6 Mrd. USD auf 10 Mrd. USD und hebt zugleich seine Free-Cashflow-Prognose für 2025 auf 3,5–4,0 Mrd. USD an. Das Management zeigt sich optimistisch, dass der Umsatz 2025 am oberen Ende der bisher anvisierten 36–37 Mrd. USD liegen wird. Für 2026 stellt GE Vernova 41–42 Mrd. USD Umsatz, ein deutlich höheres FCF-Ziel von 4,5–5,0 Mrd. USD sowie eine klar verbesserte EBITDA-Marge von 11–13 % in Aussicht. Auf längere Sicht zeigt das Unternehmen noch mehr Zuversicht: Bis 2028 soll der Umsatz auf 52 Mrd. USD steigen, begleitet von einem Anstieg der bereinigten EBITDA-Marge auf 20 % – eine massive Verbesserung gegenüber früheren Prognosen. Für starke Impulse sorgt vor allem der anhaltende Nachfrageboom nach Strominfrastruktur, ausgelöst durch energieintensive KI-Rechenzentren und digitalisierte Industrien. GE Vernova profitiert von wachsender Investitionsbereitschaft in Netze, Gas¬turbinen, Elektrifizierungslösungen und neue Energietechnologien. Der Konzern sieht sich durch einen rund 200 Mrd. USD großen erwarteten Auftragsbestand bis 2028 strategisch hervorragend aufgestellt. Auch Analysten zeigen sich begeistert: Jefferies spricht von einem Ausblick, der „klar über den Erwartungen bei Margen, EBITDA und FCF“ liege.

09. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (-0,68%)

Taiwan – Exportnation im KI-Boom: Rekordwachstum dank Chip- und High-Performance-Computing-Nachfrage!

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (-0,68%)

Taiwans Außenhandelssektor erlebt im November einen außergewöhnlich starken Schub: Getrieben von der globalen Nachfrage nach Hochleistungs-Chips und KI-Infrastruktur steigen die Exporte um 56 % auf 64,05 Mrd. USD – der kräftigste Zuwachs seit rund 15 Jahren und der höchste monatliche Wert aller Zeiten. Nach Angaben des taiwanischen Finanzministeriums übertraf das Ergebnis die Erwartungen der Ökonomen deutlich, die im Reuters-Konsens mit einem Plus von 41,1 % gerechnet hatten. Besonders auffällig ist die Entwicklung im US-Geschäft: Trotz eines weiterhin geltenden 20-%-Zolls schnellen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten um 182,3 % auf den Rekordwert von 24,418 Mrd. USD nach oben. Auch nach China liefert Taiwan wieder spürbar mehr, mit einem Anstieg von 16,5 % im Jahresvergleich. Das Ministerium führt den Trend auf die Kombination aus KI-Investitionen globaler Tech-Konzerne und dem saisonalen Jahresendgeschäft zurück. Für Anleger zeigt sich ein zweischneidiges Bild: Einerseits deutet das enorme Exportwachstum auf anhaltend hohe Nachfrage nach Halbleitern, elektronischen Komponenten (im November +29,3 % auf 21,632 Mrd. USD) und High-Performance-Computing-Technologien hin, die das Wachstum der führenden taiwanischen Unternehmen befeuern. Andererseits mahnt das Finanzministerium zu Vorsicht und verweist auf politische Unsicherheiten – darunter künftige US-Zollentscheidungen, geopolitische Spannungen und potenzielle Änderungen in den Handelsbeziehungen. Taiwan erwartet für Dezember zwar ein weiteres starkes Plus von 40 % bis 45 %, sieht aber gleichzeitig erhöhte Volatilitätsrisiken, die internationale Investoren genau im Auge behalten sollten Im Mittelpunkt des Booms stehen vor allem Unternehmen wie TSMC, der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter. Der Konzern produziert Chips für NVIDIA, Apple und zahlreiche weitere Technologiefirmen, die massiv in KI-Rechenzentren, Edge-Computing und mobile Hochleistungsprozessoren investieren. Taiwans Industrie profitiert dabei stark von strukturellen Megatrends: dem globalen Ausbau von KI-Infrastruktur, steigenden Anforderungen an Rechenleistung, Digitalisierung in Industrien sowie dem langfristigen Wachstum des Elektronik-Ökosystems.

08. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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Albemarle Corp. (4,13%)

Albemarle (ALB) – US-Lithiumproduzent startet fulminante Rally: Analysten sehen Beginn eines neuen Preisaufschwungs!

Albemarle Corp. (4,13%)

Albemarle (ALB) – US-Lithiumproduzent startet fulminante Rally: Analysten sehen Beginn eines neuen Preisaufschwungs! Die Aktien des Lithiumförderers Albemarle ziehen kräftig an, nachdem gleich mehrere Analysten neue Hoffnung auf einen bevorstehenden Nachfragezyklus entfachen: UBS stufte den Titel mit Verweis auf einen „einsetzenden Lithium-Aufschwung ab 2026“ von Neutral auf Kaufen hoch und erhöhte das Kursziel von 107 USD auf 185 USD – ein erwarteter Aufwärtsspielraum von rund 50 %. Laut UBS-Analyst Joshua Spector dürfte die Kombination aus steigender Nachfrage nach Energiespeichersystemen und dem langsamen Ausbau westlicher Förderkapazitäten den Markt bereits ab 2026 wieder in ein Angebotsdefizit treiben. Auch Baird-Analyst Ben Kallo, der seine Einschätzung jüngst von Verkaufen auf Halten anhob, verweist auf deutliche Signale wachsender Absatzmöglichkeiten im Bereich stationärer Batteriespeicher, die zunehmend für Netzstabilität und erneuerbare Stromsysteme benötigt werden. Gleichzeitig haben sich die Lithiumpreise seit ihrem Tief im Sommer – rund 8.500 USD pro Tonne – wieder auf etwa 13.000 USD erholt, was die Stimmung im Sektor zusätzlich aufhellt. Anleger honorieren diese Perspektiven: Die Aktie liegt seit Jahresbeginn rund 50 % im Plus, obwohl weiterhin nur etwa ein Drittel der Analysten eine Kaufempfehlung ausspricht. Für Investoren eröffnet sich damit ein attraktives, aber volatilitätsanfälliges Chance-Risiko-Profil zwischen möglichem Preisaufschwung und dem strukturellen Risiko neuer Förderkapazitäten.

05. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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Micron Technology Inc. (1,32%)

Micron (MU) zieht sich aus Verbrauchergeschäft zurück – setzt künftig voll auf KI-Speicherchips!

Micron Technology Inc. (1,32%)

Micron Technology gibt das Geschäft mit Verbraucherprodukten auf und fokussiert sich künftig komplett auf den boomenden Markt für künstliche Intelligenz. Das Unternehmen kündigte an, dass es den Verkauf von Crucial-Speicherprodukten bis Ende Februar 2026 einstellen wird. Hintergrund der strategischen Neuausrichtung ist die stark wachsende Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory (HBM), einer speziellen Speicherchip-Technologie, die für moderne Prozessoren, etwa von NVIDIA, unverzichtbar ist. Micron befindet sich hierbei in direkter Konkurrenz zu den südkoreanischen Herstellern SK Hynix und Samsung Electronics, um Lieferverträge mit Herstellern von KI-Hardware. Die steigende Nachfrage nach KI-Komponenten treibt die Preise für Speicherchips deutlich nach oben: Laut TrendForce werden die Preise für konventionelle DRAM-Chips im vierten Quartal voraussichtlich um 18 % bis 23 % steigen. Mit dem Rückzug aus dem Consumer-Markt konzentriert sich Micron auf den lukrativen Geschäftszweig, der durch die wachsende Nutzung von KI-Anwendungen befeuert wird. Analysten sehen hierin eine klare Verschiebung von Standard-DRAM hin zu spezialisierten Speicherlösungen für Hochleistungsrechner und Rechenzentren, die zunehmend als Kernbestandteil der nächsten Generation von KI-Systemen gelten. Die Entscheidung unterstreicht Microns Strategie, die Ressourcen auf margenstärkere, wachstumsorientierte Bereiche zu fokussieren und den Wettbewerbsvorteil in einem zunehmend wichtigen Segment auszubauen.

03. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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American Eagle Outfitters Inc. (12,86%)

American Eagle Outfitters (AEO) – US-Modehändler überrascht mit starker Prognoseanhebung: Promi-Kampagnen, Aerie-Boom und Premiumfokus treiben die Trendwende!

American Eagle Outfitters Inc. (12,86%)

American Eagle Outfitters sorgt zum Jahresende für positive Impulse am Markt: Die Aktie springt an, nachdem der Modehändler seine Jahresumsatzprognose angehoben hat – ein deutliches Ausrufezeichen in einem von Inflation und Konsumzurückhaltung geprägten Umfeld. Das Management setzt verstärkt auf prominente Markenbotschafter wie Schauspielerin Sydney Sweeney sowie eine viel beachtete Kooperation mit NFL-Star Travis Kelce und dessen Label Tru Kolors. Laut Jennifer Foyle, Chief Creative Officer, investiert der Konzern bewusst mehr in Werbung, um Sichtbarkeit und Relevanz in der hart umkämpften Teen- und Young-Adult-Mode zu steigern. Die Strategie geht auf: Für das laufende Quartal stellt American Eagle ein vergleichbares Umsatzwachstum von 8 bis 9 % in Aussicht – weit über dem Analystenkonsens von 2,2 %. Auch die operative Gewinnprognose wurde deutlich auf 155 bis 160 Mio. USD angehoben. Die Segmentzahlen unterstreichen die Dynamik im Unternehmen: Die Lifestyle- und Activewear-Marke Aerie legte bei den vergleichbaren Umsätzen um 11 % zu, während die Hauptmarke American Eagle ein moderateres, aber positives Plus von 1 % erzielte. Damit setzt Aerie den Trend der Vorjahre fort und bleibt klarer Wachstumstreiber des Konzerns. Laut Barclays müssen jedoch auch künftig hohe Marketinginvestitionen fließen, um diese Marktanteilsgewinne zu sichern – denn der Teen-Fashion-Bereich bleibt intensiv umkämpft, und im Jahr 2026 könnten die Effekte erfolgreicher Kampagnen schwerer zu wiederholen sein. Dennoch kommt der Turnaround voran: Bereits im dritten Quartal hatte American Eagle mit einem EPS von 0,53 USD die Erwartungen übertroffen und ein Umsatzwachstum von 8,5 % erzielt, unterstützt durch zweistellige Zuwächse bei Aerie. Das Management sprach von einem „rekordverdächtigen“ Thanksgiving-Wochenende – ein weiteres Indiz für die operative Erholung.

02. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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MongoDB Inc. (22,59%)

MongoDB (MDB) – KI-Boom katapultiert Datenbankspezialisten zu starkem Ausblick und Kurssprung!

MongoDB Inc. (22,59%)

MongoDB überrascht die Wall Street mit einem deutlich aufgehellten Jahresausblick und belegt erneut, wie stark der Konzern vom globalen KI-Schub profitiert. Der Anbieter moderner Dokumentendatenbanken rechnet für das laufende Geschäftsjahr nun mit Erlösen zwischen 2,43 und 2,44 Mrd. USD – ein klarer Anstieg gegenüber der bisherigen Prognose (2,34 bis 2,36 Mrd. USD). Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie hebt das Management die Erwartungen spürbar an und signalisiert, dass die Nachfrage nach KI-fähigen Datenbanklösungen weiter an Dynamik gewinnt. Laut Vorlage meldet MongoDB einen Umsatzanstieg von 19 %. Entscheidend für Anleger: Das Cloud-Produkt Atlas – die zentrale Wachstumsplattform des Unternehmens – liefert ein Plus von 30 % gegenüber dem Vorjahr und setzt damit ein starkes Signal für die kommenden Quartale. In Gesprächen mit Analysten betont das Management, dass sowohl große Unternehmen als auch KI-native Startups massiv investieren, um ihre Datenarchitekturen zu modernisieren. Vor allem KI-Anwendungen benötigen flexible Datenmodelle, hohe Skalierbarkeit und Funktionen wie semantische Vektorensuche – Technologien, die MongoDB gezielt ausbaut. CEO CJ Desai spricht laut Analystencall von „breit abgestützter Nachfrage über alle Branchen hinweg“. Zugleich wächst die Kundenbasis weiter: 62.500 zahlende Kunden verzeichnet das Unternehmen inzwischen, ein Plus von 2.600 innerhalb eines Quartals. Dass die operative Marge trotz Investitionen in F&E und Vertrieb steigt, wird an der Börse ebenfalls positiv aufgenommen. Gleichzeitig sollten Anleger im Blick behalten, dass viele KI-Projekte noch in frühen Phasen stecken. Der Übergang von Pilotanwendungen zu flächendeckendem Einsatz in Großunternehmen könnte sich verzögern und für kurzfristige Schwankungen sorgen – langfristig bleibt der strukturelle Trend jedoch intakt.

01. Dezember 2025
Leonid Kulikov
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The Walt Disney Co. (0,54%)

Disney (DIS) – der Medien-Konzern feiert Mega-Comeback: Zootopia 2 liefert gigantischen Thanksgiving-Hit!

The Walt Disney Co. (0,54%)

Disney landet mit Zootopia 2 einen überwältigenden Erfolg und setzt ein starkes Zeichen für das angeschlagene Kinojahr: Mit einem fulminanten Start von 156 Mio. USD in Nordamerika und einem weltweiten Auftakt von rund 556 Mio. USD legt der Animationsfilm den größten globalen Disney-Start aller Zeiten hin – und das stärkste internationale Debüt eines nicht-lokalen Animationsfilms in China. Der Familienfilm dominiert damit die weltweiten Kinocharts und ist Hollywoods bedeutendster Start 2025, was der Branche in einem schwierigen Post-Streik- und Post-Pandemiejahr dringend benötigten Rückenwind verschafft. Der Erfolg kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Während das Kinojahr bislang turbulent verlief, hilft der starke Thanksgiving-Start, die US-Box-Office-Einnahmen auf knapp 7,8 Mrd. USD zu bringen – wenngleich der Rekord des Vorjahres (8,7 Mrd. USD) unerreicht bleibt. Neben Disney profitiert besonders IMAX, das ein Rekord-Thanksgiving-Wochenende verzeichnete und dank Zootopia 2, Wicked: For Good und starker China-Umsätze ein Plus von 70 % gegenüber dem Vorjahr verbuchte. Familienfreundliche PG-Titel wie Zootopia 2 und Wicked: For Good erweisen sich erneut als zuverlässige Publikumsmagneten. Der starke Start schürt nun die Hoffnung, dass der Dezember mit Blockbustern wie Avatar: Fire & Ash, Five Nights at Freddy’s 2, The SpongeBob Movie und mehreren Oscar-Kandidaten die fehlenden 1,2 Mrd. USD einspielen kann, um die 9-Mrd.-Marke im Jahresendspurt zu erreichen. Mit Blick auf vergangene Spitzenjahre bleibt zwar eine deutliche Lücke, doch Zootopia 2 zeigt eindrucksvoll, dass Familienfilme und Animations-IPs nach wie vor zu den zuverlässigsten Umsatztreibern Hollywoods gehören – und für Disney ein zentraler Pfeiler des Comebacks im Kinogeschäft sind.

28. November 2025
Leonid Kulikov
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Baidu Inc. (ADRs) (0,42%)

Baidu (BIDU) – Chinas Suchmaschinen- und KI-Pionier streicht tausende Stellen: Kostendruck steigt, KI bleibt strategischer Kern!

Baidu Inc. (ADRs) (0,42%)

Chinas Internetkonzern Baidu befindet sich in einer tiefen Umbruchphase und hat laut mehreren mit der Situation vertrauten Personen unmittelbar nach seinem schwachen dritten Quartal umfangreiche Stellenstreichungen angestoßen. Die Einschnitte betreffen demnach zahlreiche Geschäftsbereiche und sollen sich bis Jahresende hinziehen. Besonders sichtbar wird der Sparkurs im mobilen Ökosystem, während Positionen im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud-Services weitgehend unangetastet bleiben. Quellen berichten, dass einzelne Teams Kürzungen von bis zu 40 % fürchten. Die Unternehmensleitung reagiere damit auf strukturellen Druck: die Werbeeinnahmen – lange Zeit Baidus wichtigster Profitmotor – sind in den vergangenen Quartalen spürbar erodiert, und der jüngste Verlust von rund 1,59 Mrd. USD im dritten Quartal unterstreicht die Dringlichkeit des Handelns. Für Anleger ist dies ein Signal wachsender Unsicherheit, aber zugleich ein möglicher Hinweis darauf, dass Baidu Vorbereitungen trifft, um profitabler in das kommende KI-Jahrzehnt zu starten.

26. November 2025
Leonid Kulikov
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Urban Outfitters Inc. (18,13%)

Urban Outfitters (URBN) – US-Lifestylehändler überzeugt mit starkem Q3 und optimistischem Ausblick!

Urban Outfitters Inc. (18,13%)

Urban Outfitters präsentiert ein äußerst robustes drittes Quartal und liefert damit eines der bemerkenswertesten Lebenszeichen aus dem US-Bekleidungseinzelhandel während der konsumunsicheren Herbstmonate. Besonders erfreulich für Anleger: Die Retail-Same-Store-Sales steigen konzernweit um 8 %, angetrieben von zweistelligen Zuwächsen der Kernmarke Urban Outfitters. In Europa zeigt sich der Konzern laut Management mit einer besonders dynamischen Entwicklung, während Kostenoptimierungen in Nordamerika zur Margenverbesserung beitragen. Auch auf der Nachfrageseite scheint sich der Konzern aktuell geschickt zu positionieren. Das Management beschreibt die Konsumentenstimmung als „lebhaft“, verweist jedoch darauf, dass viele Käufer in dieser Saison etwas länger auf Rabattaktionen warten. Gleichzeitig berichten die Chefs der Marken Anthropologie und Urban Outfitters, dass moderate Preisanpassungen gut akzeptiert werden und „keine nennenswerte Preisresistenz“ zu erkennen ist – ein wichtiges Signal für die Bruttomarge im anstehenden Weihnachtsgeschäft. Für das vierte Quartal plant Urban Outfitters ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich und rechnet laut CFO Melanie Marein-Efron mit möglichen Mid-Single-Digit-Zuwächsen bei den vergleichbaren Verkaufsflächen.

25. November 2025
Leonid Kulikov
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Pony AI Inc. (ADR) (7,23%)

Pony AI (PONY) – Chinas Robotaxi-Pionier vor riesigem Wachstumsschub: Flotte soll 2026 über 3.000 Fahrzeuge erreichen, Technologievorsprung und IPO-Kapital stärken Expansionskurs!

Pony AI Inc. (ADR) (7,23%)

Pony AI setzt neue Maßstäbe in der Robotaxi-Industrie und hat nach einem strategisch wichtigen Profit-Meilenstein ambitionierte Wachstumsziele für 2026 ausgerufen. Das Unternehmen, das zu Chinas „Big Three“ im autonomen Fahrdienst zählt, betreibt aktuell 961 Robotaxis und will die Marke von 1.000 Fahrzeugen bis Jahresende sicher übertreffen. Für 2026 plant CEO und Mitgründer James Peng, die Flotte auf mehr als 3.000 Einheiten auszuweiten – mehr als eine Verdreifachung. Rückenwind kommt von einem frühen Durchbruch in Guangzhou, wo die siebte Fahrzeuggeneration (Gen-7) erstmals stadtweit die Gewinnschwelle pro Fahrzeug erreicht hat. Der Umsatz sprang im dritten Quartal um 72 % auf 25,4 Mio. USD, während die Verluste – bedingt durch nahezu verdoppelte F&E-Aufwendungen – auf 61,6 Mio. USD anwuchsen. Ein wesentlicher Faktor ist Pony AIs technologiegetriebenes, zunehmend „asset-light“-basiertes Geschäftsmodell. Dank Partnerschaften wie der erweiterten Kooperation mit Sunlight Mobility – einem Ride-Hailing-Anbieter mit Präsenz in über 180 chinesischen Städten – kann das Unternehmen Flotten schneller und kosteneffizienter skalieren. Während Sunlight die Gen-7-Fahrzeuge kauft, betreibt und wartet, liefert Pony AI die autonome „Virtual Driver“-Technologie. Damit sinken die Investitionskosten erheblich, was laut Peng die internationale Expansion deutlich beschleunigt. Parallel reduziert Pony AI die Hardwarekosten weiter: Nach einer Senkung der Gen-7-Produktionskosten um 70 % bereits im April steht für 2026 eine zusätzliche Reduktion um 20 % an. Der erfolgreiche Dual-Listing-Börsengang in Hongkong, der über 800 Mio. USD einbrachte, verschafft dem Unternehmen zusätzlichen finanziellen Spielraum für Massenproduktion, F&E und Markteintritt in Ländern wie Katar, Singapur, Luxemburg sowie Südkorea. Für Anleger ist diese Kombination aus hohem Wachstumstempo, klarer Kostenstrategie und solider Finanzierung attraktiv – zugleich bleibt das Modell jedoch kapitalintensiv, und die anhaltende Cash-Burn-Rate (Free-Cash-Flow-Abfluss: 173,6 Mio. USD in neun Monaten) stellt ein Risiko dar.

24. November 2025
Leonid Kulikov
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Tesla Inc. (1,60%)

Tesla (TSLA) bestätigt eigenes KI-Chipgeschäft – Ende der Korrektur ist möglich!

Tesla Inc. (1,60%)

Tesla verfügt laut CEO Elon Musk über ein eigenes, seit Jahren aktives Entwicklungsteam für KI-Chips und Platinen. Dieses habe bereits „mehrere Millionen“ eigener KI-Chips für Teslas Fahrzeuge und Rechenzentren entworfen, die das Rückgrat von Teslas selbstfahrenden Systemen bilden und entscheidend für den Anspruch seien, führend in „Real-World-AI“ zu sein. Die Aussage stützt am Montag die Tesla-Aktie, die zuletzt wegen der allgemeinen Schwäche im KI-Sektor unter Druck stand. Die strategische Bedeutung eines eigenen Chipgeschäfts ist potenziell enorm – NVIDIA verdankt seinen Börsenerfolg genau dieser Fähigkeit und dem starken Nachfrage-Momentum. Tesla nutzt dagegen seine Chips derzeit für eigene autonome Fahrzeuge und das Training der KI in eigenen Rechenzentren. Langfristig will Musk die Chipkompetenz kommerziell über selbstfahrende Autos und humanoide Roboter wie „Optimus“ monetarisieren. Er betonte zudem, dass diese Technologie künftig Millionen Leben retten und den Zugang zu fortschrittlicher medizinischer Versorgung verbessern könne – und warb gleichzeitig um neue Talente für Teslas KI-Chipteam. Und dies dürfte zukünftig sowohl eine neue Umsatzquelle eröffnen als auch eine berechtigte Wachstumsfantasie entfachen!

18. November 2025
Leonid Kulikov
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NVIDIA Corp. (-0,97%)

NVIDIA (NVDA) – Chip- und KI-Spezialist präsentiert „Apollo“: Offene KI-Physikmodelle sollen industrielle Simulation revolutionieren!

NVIDIA Corp. (-0,97%)

NVIDIA hat auf der Supercomputing-Konferenz SC25 in St. Louis ein neues Modellpaket vorgestellt, das das Potenzial hat, industrielle Simulation grundlegend zu verändern: NVIDIA Apollo, eine offene Modellfamilie für KI-gestützte Physiksimulationen. Die Modelle wurden mit Blick auf Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und Genauigkeit entwickelt und sollen Unternehmen helfen, bisher extrem rechenintensive Entwicklungsprozesse nahezu in Echtzeit durchzuführen. Laut NVIDIA werden die Modelle Bereiche wie elektronische Bauteilentwicklung, strukturelle Mechanik, Wetter- und Klimamodellierung, Strömungsdynamik, Elektromagnetik und sogar Fusionsforschung abdecken. Für Investoren ist das ein strategisch bedeutsamer Schritt: NVIDIA positioniert sich damit noch stärker als zentraler Enabler für Simulation, Engineering und digitale Zwillinge – ein Markt, der durch KI enorme Wachstumsimpulse erhält. Große Industrieunternehmen wie Applied Materials, Cadence, LAM Research, KLA, Siemens, Synopsys, PhysicsX, Rescale und Luminary Cloud kündigten an, die neuen Modelle in ihre Entwicklungs- und Simulationsplattformen zu integrieren. Dabei geht es um massiv beschleunigte Halbleiterprozesse, schnellere Flugzeugdesigns, optimierte Strömungssimulationen oder Echtzeit-Digitalzwillinge ganzer Systeme. Aus Investorensicht unterstreicht also Apollo die wachsende Rolle von KI in Ingenieurwissenschaften und industrieller Fertigung. Chancen liegen vor allem in der steigenden Nachfrage nach KI-optimierten Simulationsmodellen, während Risiken primär in der langfristigen Konkurrenzfähigkeit offener Modelle und dem hohen Abhängigkeitsgrad von NVIDIA-Hardware bestehen.

17. November 2025
Leonid Kulikov
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Elbit Systems Ltd. (7,22%)

Elbit Systems (ESLT) – Israels Rüstungstechnologie-Spezialist sichert sich Großauftrag über 2,3 Mrd. USD – Langfristige Umsatzsicht für Anleger verbessert sich deutlich!

Elbit Systems Ltd. (7,22%)

Der israelische Verteidigungskonzern Elbit Systems hat einen der größten Abschlüsse seiner Unternehmensgeschichte erzielt: Wie das Unternehmen mitteilte, wurde ein internationaler Vertrag im Umfang von rund 2,3 Mrd. USD unterzeichnet. Die Lieferung eines „strategischen Systems“ soll sich über einen Zeitraum von acht Jahren erstrecken. Auch wenn keine Details zu Art und Empfänger des Systems bekannt wurden, wertet das Management den Auftrag als Beleg für die technologische Stärke des Konzerns. CEO Bezhalel Machlis sprach laut Unternehmensmeldung davon, dass der Abschluss die „einzigartigen Fähigkeiten“ von Elbit untermauere. Für Investoren ist der Deal vor allem aus einem Grund wichtig: Die lange Laufzeit schafft hohe Planbarkeit – Elbit kann den Auftrag über Jahre hinweg in wiederkehrende Umsätze umwandeln. Aus Sicht des Kapitalmarkts reduziert der Langzeitvertrag kurzfristige Schwankungen im Auftragseingang und stärkt die ohnehin robuste Pipeline des Unternehmens. Elbit verfügte per Ende Juni 2025 über einen Auftragsbestand von 23,8 Mrd. USD, was bereits damals einer der größten Backlogs der Branche war. Der neue Auftrag dürfte diesen Vorsprung weiter ausbauen.

14. November 2025
Leonid Kulikov
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Applied Materials Inc. (-6,70%)

Applied Materials (AMAT) – US-Exportauflagen bremsen China-Geschäft, aber KI-Boom sorgt für Rückenwind ab 2026 - Aktie dennoch unter Druck!

Applied Materials Inc. (-6,70%)

Die Aktie von Applied Materials geriet am 14. November unter Druck, nachdem der Halbleiterzulieferer für 2026 eine deutlich geringere Investitionsbereitschaft chinesischer Kunden in Aussicht stellte. Grund sind striktere US-Exportauflagen, die den Verkauf von Chipfertigungsanlagen an chinesische Hersteller einschränken. Laut Berichten von Reuters und dem Wall Street Journal betreffen die Regeln insbesondere Tochterfirmen und verbundene Unternehmen, die bisher genutzt wurden, um Beschränkungen zu umgehen – ein Vorgehen, das nun massiv erschwert wird. Diese Entwicklung belastet nicht nur Applied Materials, sondern auch europäische Konkurrenzunternehmen wie ASML und KLA. Immerhin ist der Anteil des China-Geschäfts bei Applied Materials inzwischen auf den mittleren 20 %-Bereich gesunken, nachdem er in früheren Jahren noch bei fast 40 % lag. Zudem wurde eine besonders einschneidende Vorschrift – die sogenannte „Affiliate Rule“ – nach Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping ausgesetzt. Laut dem Management könnte dies rund 600 Mio. USD an zusätzlichen Umsätzen im laufenden Fiskaljahr wieder freischalten. Trotz der geopolitischen Belastungen bleibt der Ausblick des Unternehmens nicht ausschließlich negativ. CEO Gary Dickerson betonte, dass die Sichtbarkeit in die Investitionspläne der großen Chipkunden zuletzt deutlich gestiegen sei. Viele Hersteller rechnen mit einem durchschnittlichen Wachstum ihrer KI-bezogenen Chipsparten von rund 40 % pro Jahr – ein Treiber, der ab der zweiten Jahreshälfte 2026 zu einem deutlichen Nachfrageanstieg bei Produktionsanlagen führen könnte. Applied Materials zählt zu den weltweit führenden Ausrüstungsanbietern für die Halbleiterproduktion und liefert Anlagen, Materialien, Prozesslösungen und Services, die für die Herstellung von Logik-, Speicher- und Power-Chips unverzichtbar sind. Das Unternehmen profitiert direkt von strukturellen Trends wie dem Ausbau hyperskaler Rechenzentren, der Nachfrage nach energieeffizienter Chipfertigung, dem globalen Wettbewerb um KI-Beschleuniger sowie der zunehmenden Komplexität moderner Produktionsverfahren.

12. November 2025
Leonid Kulikov
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International Business Machines Corp. (2,20%)

IBM (IBM) – Quanten-Vorreiter präsentiert neue Prozessoren und Software: Meilenstein auf dem Weg zur Quantenüberlegenheit bis 2026.

International Business Machines Corp. (2,20%)

Der US-Technologiekonzern IBM hat auf seiner jährlichen Quantum Developer Conference bedeutende Fortschritte in Richtung industriell nutzbarer Quantencomputer vorgestellt. Das Unternehmen präsentierte unter anderem seinen neuen „Quantum Nighthawk“-Prozessor mit 120 Qubits und 218 neuartigen Kopplungselementen, der um 30 % komplexere Schaltkreise verarbeiten kann als sein Vorgänger. IBM plant, diesen Chip bis Ende 2025 an Kunden auszuliefern und erwartet, bis Ende 2026 den Nachweis echter Quantenüberlegenheit zu erbringen – also Aufgaben schneller oder effizienter zu lösen, als es klassische Supercomputer können. Parallel arbeitet IBM am experimentellen „Quantum Loon“-Prozessor, der alle wesentlichen Bausteine für künftige fehlertolerante Systeme enthält. Dabei wurde ein entscheidender Durchbruch in der Fehlerkorrektur erzielt: Das Unternehmen konnte Quantenfehler in weniger als 480 Nanosekunden korrigieren – ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Auch auf der Softwareseite macht IBM Tempo. Die hauseigene Entwicklungsplattform Qiskit erhält ein Update, das die Genauigkeit von Berechnungen um 24 % steigert und dank Hochleistungsrechnern (HPC) die Kosten für Fehlerkorrektur um mehr als das Hundertfache reduziert. Zugleich öffnet IBM den Zugang für Entwickler mit einer neuen C++-Schnittstelle, um Quanten- und klassische Systeme enger zu verzahnen. Ein weiterer technischer Sprung liegt in der Fertigung: Durch die Umstellung auf 300-mm-Waferproduktion am Albany NanoTech Complex konnte IBM die Entwicklungszyklen halbieren und die physische Komplexität seiner Chips verzehnfachen. Diese beschleunigte Innovationsgeschwindigkeit könnte IBM einen klaren Vorsprung in einem Markt verschaffen, der laut Branchenexperten in den kommenden Jahren exponentiell wachsen dürfte. Für Anleger bleibt IBM damit einer der spannendsten Vertreter im globalen Quantenrennen.

12. November 2025
Leonid Kulikov
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On Holding AG (9,47%)

On Holding (ONON) – Der Schweizer Laufschuh-Spezialist erhöht erneut Jahresziele: Luxus-Kunden trotzen Preiserhöhungen!

On Holding AG (9,47%)

Der Schweizer Sportartikelhersteller On Holding hat zum dritten Mal in diesem Jahr seine Umsatz- und Margenprognosen angehoben. Grund ist die weiterhin starke Nachfrage nach den Premium-Laufschuhen und Sneakern der Marke – trotz gestiegener Preise. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet On nun Erlöse von 2,98 Mrd. CHF (rund 3,76 Mrd. USD), nach zuvor 2,91 Mrd. CHF. Auch die Bruttomarge soll mit 62,5 % höher ausfallen als die bisher prognostizierten 60,5 bis 61 %. Laut CEO Martin Hoffmann habe sich gezeigt, dass die überwiegend einkommensstarke Kundschaft auch nach den Preiserhöhungen im Juli kaum zurückhaltender einkauft. „Unsere Kunden sind deutlich weniger preissensitiv“, sagte Hoffmann im Interview. Auch der Anteil der Vollpreisverkäufe habe zugenommen – ein Zeichen für die hohe Markenloyalität und Preissetzungsmacht des Unternehmens. On Holding ist vor allem für seine innovativen Laufschuhe mit patentierter „CloudTec“-Dämpfungstechnologie bekannt. Neben Performance-Schuhen wie der beliebten Cloudmonster-Reihe (ab 170 USD) vertreibt das Unternehmen auch Lifestyle-Modelle und Roger-Pro-Tennisschuhe in Zusammenarbeit mit Tennislegende Roger Federer. Trotz Zöllen auf Importwaren aus China und Vietnam bleibt On operativ robust: Man könne „die Tarife leicht verdauen“ und zugleich bessere Margen erzielen als ursprünglich erwartet, betonte Hoffmann. Für Anleger bleibt On eine spannende Wachstumsstory im Premium-Sportsegment mit einer spekulativen Rebound-Tendenz – getragen von starker Markenidentität, globaler Expansion und einer klarem Fokus auf margenstarke Vollpreisstrategien, auch im herausfordernden Marktumfeld.

11. November 2025
Leonid Kulikov
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BigBear.ai Holdings Inc. (18,22%)

BigBear.ai (i) – Der US-KI-Spezialist stärkt Verteidigungsportfolio durch Übernahme von Ask Sage!

BigBear.ai Holdings Inc. (18,22%)

BigBear.ai (i) hat jüngst die Übernahme der generativen KI-Plattform Ask Sage angekündigt, die sich auf Verteidigungs- und nationale Sicherheitsbehörden spezialisiert. Die Transaktion hat einen Wert von 250 Mio. USD und soll voraussichtlich Ende des vierten Quartals 2025 oder Anfang 2026 abgeschlossen werden. Ask Sage wird für 2025 ein jährlich wiederkehrendes Umsatzvolumen von rund 25 Mio. USD erwartet. Parallel zu der Übernahme veröffentlichte BigBear.ai die Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2025. Das Unternehmen meldete einen Nettogewinn von 2,52 Mio. USD, nach einem Verlust von 15,1 Mio. USD im Vorjahr, und einen bereinigten Verlust je Aktie von 3 Cent, besser als die von Analysten erwarteten 7 Cent. CEO Kevin McAleenan betonte die robusten Geschäftsperspektiven im Bereich Grenz- und Verteidigungssicherheit, die durch gesetzliche Ausgabenprogramme wie das „One Big Beautiful Bill“ zusätzlich unterstützt würden. Die Jahresumsatzprognose für 2025 bleibt unverändert bei 125–140 Mio. USD. BigBear.ai ist auf künstliche Intelligenz und Datenanalysen für Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen spezialisiert. Die Lösungen kombinieren fortgeschrittene Analytik, maschinelles Lernen und KI-generierte Simulationen, um Behörden in Entscheidungsprozessen zu unterstützen. Durch die Übernahme von Ask Sage stärkt BigBear.ai gezielt seine Position in einem wachsenden Marktsegment, das von steigenden Investitionen in Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien profitiert. Für Anleger eröffnen sich dadurch Chancen auf Umsatzwachstum und erweiterte Marktanteile, allerdings bestehen Risiken im Hinblick auf Integration, regulatorische Zulassungen und die Realisierung geplanter Synergien.

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