United Airlines Holdings Inc. (-5,27%)United Airlines Holdings (UAL), Delta (DAL) und Co. – Die US-Fluggesellschaften im Gegenwind steigender Ölpreise: Geopolitische Spannungen drücken Airline-Aktien kräftig nach unten! Chart-Tweets Leonid Kulikov Die Aktien großer US-Fluggesellschaften geraten massiv unter Druck, nachdem geopolitische Spannungen und steigende Ölpreise die Kostenperspektiven der Branche abrupt verschlechtern. Besonders stark trifft es United Airlines Holdings, deren Aktie zeitweise um mehr als 8 % einbricht und damit zu den schwächsten Werten im S&P 500 zählt. Auch Delta Air Lines, American Airlines Group und Southwest Airlines verlieren deutlich an Wert. Parallel fällt der breit aufgestellte Branchenfonds U.S. Global Jets ETF um rund 4 % – der stärkste Tagesrückgang seit Juli 2025. Hintergrund ist vor allem die wachsende Unsicherheit rund um den Konflikt zwischen den United States und Iran, der die Energiemärkte zunehmend in Bewegung bringt.Die wirtschaftliche Logik dahinter ist klar: Steigende Ölpreise verteuern unmittelbar den Flugzeugtreibstoff – einen der größten Kostenblöcke der Branche. Die Rohölpreise ziehen zuletzt spürbar an, nachdem diplomatische Spannungen rund um das iranische Atomprogramm eskalieren und mögliche militärische Schritte befürchtet werden. Hinzu kommt das Risiko einer Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels läuft. Branchenprognosen geraten dadurch ins Wanken: Die International Air Transport Association hatte ursprünglich für 2026 sinkende Rohölpreise und leicht fallende Kerosinkosten erwartet. Tatsächlich sind die Rohölpreise in diesem Jahr bislang jedoch um fast 20 % gestiegen. Analyst Daniel McKenzie von Seaport Research Partners warnt laut Branchenkommentar, ein weiterer Ölpreisschub infolge eines Nahostkonflikts könne die Gewinnprognosen für 2026 deutlich belasten – selbst wenn der Preisanstieg nur vorübergehend sei.