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Gestern
Leonid Kulikov
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Netflix Inc. (-6,59%)

Netflix (NFLX) - Aktie unter Druck: Solide Quartalszahlen, schwächerer Margen- und Cashflow-Ausblick sowie Unsicherheit durch Warner-Deal!

Netflix Inc. (-6,59%)

Die Aktie von Netflix gibt deutlich nach, obwohl der Streaminganbieter solide Quartalsergebnisse vorlegt. Belastend wirkt vor allem der Ausblick: Netflix stellt für 2026 eine operative Marge von 31,5 % in Aussicht und liegt damit unter den Markterwartungen von rund 32,7 %, zudem bleibt die Prognose für den freien Cashflow mit etwa 11 Mrd. USD hinter den Analystenschätzungen zurück. Auch das erwartete Umsatzwachstum verlangsamt sich nach 16 % im Vorjahr auf rund 13 %, was die Sorgen der Investoren verstärkt, zumal die Aktie nach dem Erreichen eines Rekordhochs im Sommer bereits deutlich korrigiert hat. Parallel dazu sorgt die strategische Neuausrichtung im Zuge der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery für Unsicherheit. Netflix passt die Transaktion auf eine reine Barzahlung an, was die Wettbewerbsposition gegenüber anderen Bietern stärkt, jedoch regulatorische Hürden und politische Einflussfaktoren mit sich bringt. Gleichzeitig steigen die Kosten für Inhalte, insbesondere durch den Einstieg in teure Bereiche wie Live-Sport, während der Wettbewerb im Streamingmarkt intensiver wird und der Marktanteil in den USA sinkt. Insgesamt zeigt Netflix zwar ein weiterhin robustes Kerngeschäft, steht jedoch vor der Herausforderung, Wachstum, Profitabilität und strategische Expansion in Einklang zu bringen.

Gestern
AndreasZ
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Interdigital Inc. (0,23%)

InterDigital lizenziert fundamentale Technologien – neuer LG Electronics-Deal und Prognoseanhebung!

Interdigital Inc. (0,23%)

InterDigital (IDCC) konzentriert sich auf die Grundlagenforschung in den Bereichen drahtlose Kommunikation sowie Video- und KI-Technologien, um hierdurch entstehende Patente global an Gerätehersteller, Automobilkonzerne und Plattformanbieter zu lizenzieren. Der Übergang zu 6G, Connected Cars und vernetzte Elektroladestationen bieten neue Wachstumschancen. Auch das Streaming in 4K-Qualität lässt dürfte mobilen Datenverkehr mit Videos bis 2027 auf über 280 Exabyte pro Monat mehr als verdreifachen. InterDigital sichert sich mit der Übernahme des KI-Startups Deep Render innovative Technologien für die KI-Videokomprimierung. Am 20. Januar wurde im Zuge eines mit Sony laufenden Lizenzprogramms eine neue Patentlizenzierungsvereinbarung mit LG Electronics verkündet. Diese richtet sich mit ATSC 3.0 (moderner Standard für terrestrisches Fernsehen), Wi-Fi-Technologien und Video-Codecs (Kompressionsverfahren für Videodaten) gezielt an digitale Fernsehgeräte und Computermonitore. Zudem wurde die Umsatzprognose für 2026 auf 675 bis 775 Mio. USD (Konsens: 649,6 Mio. USD) angehoben. Der Nettogewinn könnte mit 8,74 bis 11,84 USD je Aktie (Konsens: 10,11 USD) ebenfalls deutlich höher ausfallen. Die Analysten von Roth Capital bestätigten ihre Kaufeinschätzung und rechnen mit einer Umsatzüberraschung im laufenden 1. Quartal. Dazu trägt eine Vertragsverlängerung mit einem chinesischen Smartphone-OEM bei, wobei InterDigital mit 8 der 10 größten Hersteller bereits 85 % des Marktes abdeckt. Die jährlich wiederkehrenden Erlöse (ARR) konnten 2025 um 49 % auf fast 590 Mio. USD gesteigert werden. Bis 2030 wird ein Anstieg auf 1 Mrd. USD erwartet. Die Aktie generiert ein neues Kaufsignal.

Gestern
Jörg Meyer
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TKMS AG & Co. KGaA (2,50%)

TKMS: Winkt ein 10 Mrd. Euro-Auftrag aus Kanada?

TKMS AG & Co. KGaA (2,50%)

Von den deutschen Verteidigungsaktien macht TKMS derzeit den charttechnisch besten Eindruck. Der Wert klebt an der psychologisch wichtigen 100 Euro-Marke, hat Eigenleben aufgebaut und könnte kurzfristig ausbrechen. U-Boote haben im aktuellen Geopolitikumfeld an strategischer Bedeutsamkeit zur (nuklearen) Abschreckung gewonnen. Das eröffnet TKMS die Chance auf ein stärkeres internationales Geschäft. Exakt danach sieht es aus. Das hohe 45er KGV, welches auf 28 per 2028 sinkt, rückt dabei in den Hintergrund. Stealth-Technologie: Das unsichtbare Rückgrat der Marine TKMS festigt seine Position als globaler Technologieführer im konventionellen U-Boot-Bau. Das Herzstück des Portfolios, insbesondere die Klasse 212CD, setzt neue Maßstäbe in der Stealth-Technologie. Durch innovative Rumpfdesigns und hocheffiziente Brennstoffzellen-Antriebe gelingt es den Kielern, Schiffe zu bauen, die für feindliche Sonarsysteme nahezu unsichtbar bleiben. Diese technologische Exzellenz „Made in Germany“ ist das stärkste Pfund im globalen Wettbewerb, um vom Wachstum des adressierten Marktes von 31 Mrd. Euro auf 61 Mrd. Euro bis 2033 zu profitieren. Der 10 Mrd. Euro-Jackpot in Kanada? Besondere Aufmerksamkeit verdient derzeit das kanadische „Canadian Patrol Submarine Project“. TKMS befindet sich im Rennen um einen Auftrag mit einem Volumen von über 10 Mrd. Euro. Für die Kanadier geht es um die Modernisierung ihrer maritimen Verteidigungsfähigkeit. Ein Zuschlag wäre für TKMS nicht nur ein finanzieller Triumph, sondern auch ein strategischer Durchbruch im nordamerikanischen Markt. Auch in Indien winkt ein 8 Mrd. Euro-Auftrag! Parallel dazu richtet sich der Blick auf den indopazifischen Raum. In Indien winkt ein 8 Mrd. Euro-Auftrag für den Bau von sechs modernen U-Booten. In einer Zeit geopolitischer Verschiebungen sucht Indien nach zuverlässigen Partnern jenseits russischer Abhängigkeiten. TKMS punktet hier mit bewährter Technik.

Gestern
Andreas H
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Aehr Test Systems (1,24%)

Aehr Test Systems überzeugt mit schnell steigenden Auftragsbestand - Aktie vor Ausbruch aus Base!

Aehr Test Systems (1,24%)

Aehr Test Systems gilt als Spezialist für Test- und Einbrennsysteme, die in der Halbleiterfertigung unverzichtbar sind. Mit seinen Lösungen werden Chips auf Wafer- und Bauteilebene geprüft, stabilisiert und auf Zuverlässigkeit getestet. Mit einer Marktkapitalisierung von 890 Mio. USD handelt es sich noch um ein kleines Unternehmen, das zuletzt mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen hatte, weil der KI-Bereich die schwachen E-Auto-Aufträge nicht ausgleichen konnte. Das dürfte sich aber ändern. So hat das Unternehmen am 8. Januar einen starken Ausblick für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2026 gegeben mit Umsätzen zwischen 25 und 30 Mio. USD. Viel wichtiger aber ist meines Erachtens, dass der Auftragsbestand von 11,8 Mio. USD zu Ende November auf aktuell 18,3 Mio. USD angestiegen ist. CEO Gayn Erickson erwartet zudem für das zweite Halbjahr Aufträge „im Wert von 60 bis 80 Mio. USD. Das wird wohl die Voraussetzungen für ein sehr starkes Geschäftsjahr 2027 schaffen, das am 30. Mai 2026 beginnt. Die Aktie hat über die letzten Monate eine schöne Base geformt. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 30 USD könnte nun schnell das Jahreshoch bei 35 USD fallen. (AEHR)

Gestern
Marvin Herzberger
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innoscripta SE (0,12%)

Innoscripta SE: Insiderkauf und Ausweitung der steuerlichen Forschungszulage in Deutschland

innoscripta SE (0,12%)

Die Innoscripta SE (i.) positioniert sich als spezialisierter Softwareanbieter, der die oft bürokratischen Prozesse rund um staatliche Forschungs- und Entwicklungsförderung (F&E) radikal vereinfacht. Anstatt sich auf manuelle Beratungsdienstleistungen zu beschränken, digitalisiert der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette von der Identifikation förderfähiger Projekte über die rechtssichere Dokumentation bis hin zur Antragstellung bei den Behörden. Sowohl CEO Michael Hohenester als auch Co-CEO Alexander Meyer nutzten über ihre Beteiligungsgesellschaften die Kursschwankungen nach dem IPO im Mai 2025, um massiv eigene Aktien zuzukaufen. Am Abend des 20. Januar wurde nachbörslich ein neuer Insiderkauf durch Vorstand Michael Georg Hohenester über die Hohenester Beteiligungs-UG (haftungsbeschränkt) gemeldet. Konkret hat er dabei am 15. Januar zu Stückpreisen von durchschnittlich 84,88 Euro über XETRA Aktien von Innoscripta im Umfang von 118.752,20 Euro gekauft. Ein entscheidender Wachstumstreiber ist die ab Januar 2026 greifende Ausweitung der steuerlichen Forschungszulage in Deutschland. Die neuen Regeln, die unter anderem eine Pauschalierung der Gemeinkosten von 20 % und eine erhöhte Bemessungsgrundlage vorsehen, machen die Förderung für Unternehmen attraktiver und dürften die Nachfrage nach der Innoscripta-Software als „Enabler“ dieser Gelder sprunghaft ansteigen lassen. Da die Plattformstruktur von Innoscripta hohe Fixkostendegressionseffekte erlaubt, dürfte jeder zusätzliche Euro Umsatz überproportional zum Gewinn beitragen. Hinzu kommt das Potenzial einer weiteren Internationalisierung sowie die Erschließung des riesigen, bisher kaum durchdrungenen KMU-Marktes, der durch die vereinfachten Förderbedingungen nun verstärkt in den Fokus rückt.

vor 2 Tagen
Andreas H
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Ondas Holdings Inc. (2,11%)

H.C. Wainwright sieht beim Anbieter für automatisierte Drohnenlösungen Ondas gut 100 % Kurspotenzial!

Ondas Holdings Inc. (2,11%)

Ondas bespreche ich im Tenbagger-Forum seit einem Kurs von etwa 2 USD. Zuletzt ist die Aktie auf ein neues Jahreshoch bei 16 UDD ausgebrochen, könnte aber nach einem Rücksetzer jetzt wieder interessant werden. Das Unternehmen hat sich auf automatisierte Drohnenlösungen spezialisiert. Bekannt ist es u. a. für seine patentierte Software Defined Radio-Plattform für missionskritische IoT-Anwendungen und die Iron Drone Plattform. Am 16. Januar hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 von 140 Mio. USD auf 170 bis 180 Mio. USD erhöht. Darauf hat H.C. Wainwright das Kursziel für die Aktie am 20. Januar von 12 auf 25 USD angehoben. Das entspricht einem Potenzial von mehr als 100 %. Die Aktie hat die letzten Tage vom Jahreshoch korrigiert. Sollte hier zeitnah wieder Stärke in die Aktie kommen, kann spekulativ mitgegangen werden, wobei man im Bereich um 11 USD das Risiko begrenzen könnte. (ONDS)

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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International Business Machines Corp. (-0,27%)

IBM (IBM) – Der US-KI- und Cloud-Spezialist treibt agentische KI in Unternehmen voran: Strategische Allianz mit e& setzt neuen Standard für Governance und Compliance!

International Business Machines Corp. (-0,27%)

IBM stärkt seine Position im wachsenden Markt für Unternehmens-KI mit einer strategischen Partnerschaft mit dem globalen Technologiekonzern e&. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kündigten beide Unternehmen den Einsatz einer unternehmensweiten, sogenannten agentischen KI an, die zunächst in den Bereichen Governance, Risiko- und Compliance-Management eingeführt wird. Laut einer gemeinsamen Mitteilung basiert die Lösung auf IBM watsonx Orchestrate und ist tief in bestehende Kontroll- und Compliance-Systeme integriert. Ziel ist es, KI nicht mehr nur als unterstützendes Analysewerkzeug einzusetzen, sondern als aktiv handelnden, nachvollziehbaren und regulierten Bestandteil zentraler Geschäftsprozesse. Ein gemeinsamer Praxistest von IBM, Gulf Business Machines und e& wurde innerhalb von acht Wochen umgesetzt und zeigte, dass die Technologie bereits heute im Unternehmensmaßstab einsatzfähig ist. Aus Anlegersicht ist die Kooperation ein wichtiges Signal für IBMs langfristige KI-Strategie. Während viele Unternehmen noch mit isolierten KI-Pilotprojekten experimentieren, demonstriert IBM den Schritt hin zu produktionsreifen, regulierungskonformen Anwendungen. Die agentische KI ermöglicht laut IBM eine schnellere Bearbeitung komplexer Compliance-Anfragen, einen 24/7-Self-Service-Zugang für Mitarbeiter sowie transparente, prüfbare Entscheidungsgrundlagen durch die Anbindung an watsonx.governance und OpenPages. IBM-Managerin Ana Paula Assis betonte, dass mit zunehmender Integration von KI in den operativen Kern von Unternehmen Fragen der Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung entscheidend werden. Für Investoren erhöht dies die Visibilität künftiger KI-Umsätze, da genau diese regulierten Einsatzfelder – etwa in Finanzdienstleistungen, Telekommunikation oder dem öffentlichen Sektor – hohe Eintrittsbarrieren und stabile Budgets aufweisen.

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
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Virbac S.A. (5,44%)

Virbac: Zweistellige Wachstumsraten im Kleintiersegment - Ausbruch auf ein 52-Wochenhoch im Visier

Virbac S.A. (5,44%)

Virbac hebt sich im Pharmasektor dadurch ab, dass sich das Unternehmen exklusiv der Tiergesundheit widmet und damit eine reinrassige "Pure-Play"-Investition in diesen Nischenmarkt darstellt. Das Kerngeschäft des französischen Konzerns konzentriert sich auf zwei Hauptsäulen: die medizinische Versorgung von Haustieren (Kleintiere wie Hunde und Katzen) sowie die Nutztierhaltung. Der Konzern bietet dabei integrierte Gesundheitslösungen an, die von der Prävention durch Impfstoffe bis hin zur Behandlung komplexer Pathologien reichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf innovativen Nischen, wie der dermatologischen Versorgung von Tieren, dentalen Lösungen und neuerdings verstärkt auf der Behandlung chronischer Alterserkrankungen bei Haustieren. Ein konkretes Beispiel für diese lösungsorientierte Strategie ist die jüngste Integration von Produkten wie „Thyronorm“ zur Behandlung von Schilddrüsenüberfunktionen bei Katzen, womit Virbac gezielt das wachsende Segment der geriatrischen Kleintiermedizin adressiert und Tierärzten sowie Haltern präzise Dosierungsmöglichkeiten bietet. Am 19. Januar konnte der Konzern mit einem Umsatzanstieg für 2025 um 7,9 % auf 1,465 Mrd. Euro bei konstanten Wechselkursen auf sich aufmerksam machen. Dabei wurde das Wachstum durch zweistellige Wachstumsraten im Kleintiersegment und einer Erholung im Nutztierbereich getragen. Regionale Treiber waren insbesondere die USA und Europa, wo Virbac Marktanteile durch neue Produkteinführungen und eine verbesserte Lieferkette gewinnen konnte. Für 2026 ist das Management mit einem weiteren Umsatzwachstum zwischen 5,5 % und 7,5 % bei konstanten Wechselkursen und einer EBIT-Marge von rund 17 % weiterhin zuversichtlich.

vor 2 Tagen
AndreasZ
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Preformed Line Products Co. (-0,78%)

Preformed Line Products sorgt für stabile Strom- und Breitbandnetze – Aktie startet die Trendfortsetzung!

Preformed Line Products Co. (-0,78%)

Preformed Line Products (PLPC) konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von Hardwarekomponenten, die für die Stabilität von Energieversorgungs- und Kommunikationsnetzen unverzichtbar sind. Das Sortiment umfasst Produkte zur Befestigung, Verankerung und zum Schutz von Kabeln in Oberleitungen als auch in unterirdischen Systemen bis hin zu Steckverbindern für Umspannwerke und Solarmontagesysteme. Profitieren dürfte das Unternehmen von den laut Wood Mackenzie zw. 2025 und 2030 um rund 23 % steigenden Investitionen in Übertragungsnetze. Auch das US-Energieministerium prognostiziert, dass die USA das Stromübertragungsnetz bis 3035 um etwa 57 % ausbauen müssen, damit das Energiesystem zuverlässig funktioniert. Hinzukommt im Kommunikationssegment auch das BEAD-Förderungsprogramm (Broadband Equity Access and Deployment) mit rund 42,5 Mrd. USD für den Ausbau des Hochgeschwindigkeits-Internetzugangs in ländlichen und unterversorgten Gebieten. Hierfür werden mitunter Gehäuse für den Schutz von Glasfaserkabeln angeboten. Im 3. Quartal wuchs das Geschäft getragen von sämtlichen Segmenten und Regionen um über 21 %. Die Internationalisierung wird mit der Übernahme der brasilianischen JAP Telecom sowie neuen Werken in Polen und Spanien vorangetrieben. Der Analystenkonsens rechnet im laufenden Fiskaljahr 2026 mit einem Umsatzwachstum von knapp 30 % auf 770 Mio. USD, ehe dann 2027 eine Steigerung auf 829 Mio. USD gelingen dürfte. Zudem wurde Anfang Dezember die vierteljährliche Dividende um 5 % auf 0,21 USD je Aktie angehoben. Trader erhalten mit einem Breakoutversuch auf ein neues Allzeithoch ein neues Kaufsignal.

19. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Newtek Business Services Corp. (-0,94%)

NewtekOne Inc.: Insiderkäufe seit Dezember summieren sich auf 145.512 USD!

Newtek Business Services Corp. (-0,94%)

NewtekOne Inc. (NEWT) positioniert sich als technologiegetriebene Finanzholding. Der Kern des Geschäftsmodells liegt in der ganzheitlichen Betreuung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU). Anstatt lediglich Kredite zu vergeben, bietet der Konzern über seine Tochtergesellschaft, die Newtek Bank N.A., und weitere spezialisierte Einheiten ein umfassendes Ökosystem an. Dazu gehören neben der klassischen Kreditvergabe (insbesondere SBA-Kredite) auch Zahlungsabwicklung, Gehaltsabrechnungen (Payroll), Versicherungslösungen und IT-Dienstleistungen. Diese digitale Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden kosteneffizient ohne ein teures Filialnetz zu gewinnen und Cross-Selling-Potenziale aggressiver zu nutzen als traditionelle Bankhäuser. Der Januar 2026 war für NewtekOne ein strategisch wichtiger Monat, der insbesondere durch den „Analyst and Investor Day“ am 8. Januar geprägt wurde. In diesem Rahmen veröffentlichte das Management um CEO Barry Sloane eine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026, die ein EPS in der Spanne von 2,15 bis 2,55 USD in Aussicht stellt. Diese Prognose unterstreicht das Vertrauen der Führungsebene in die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass die Finanzergebnisse für das 4. Quartal 2025 am 29. Januar 2026 veröffentlicht werden. Parallel dazu trieb der Konzern seine Kapitalstruktur-Optimierung voran, indem er ein Umtauschangebot für seine 2026 fälligen Anleihen verlängerte, um diese in neue, länger laufende Papiere bis 2031 umzuschichten. Auch für Einkommensinvestoren blieb die Aktie relevant, da Anfang Januar eine Bardividende von 0,19 USD je Aktie ausgezahlt wurde, was die Kontinuität der Ausschüttungen bestätigt. Im Zeitraum zwischen dem 05. Dezember 2025 und 14. Januar 2026 gab es mehrere Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 11,28 USD und 13,91 USD. Die Käufe summieren sich dabei auf 145.512 USD.

19. Januar 2026
Andreas H
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Marex Group PLC (1,33%)

3 Gründe, warum ich gerade jetzt die Handelsplattform Marex für einen Einstieg interessant finde!

Marex Group PLC (1,33%)

Die Marex Group, mit Sitz in London, bietet über ihre Handelsplattform einfachen Zugang für Unternehmen, die auf den Rohstoff- und Finanzmärkten handeln wollen. Im Tenbagger-Depot habe ich die Aktie zu 27 USD vor gut einem Jahr besprochen. Nach einem Run auf 50 USD hat sie die letzten Monate über konsolidiert und bietet sich genau jetzt zum Einstieg an. Warum? 1. Charttechnisches Kaufsignal: Die Aktie hat am 16. Januar ein neues Kaufsignal generiert, nachdem die Analysten von TD Cowen und Piper Sandler ihre Kursziele auf 55 bzw. 61 USD erhöht haben. Mit dem Ausbruch bei 40 USD kann auf die Trendfolge gesetzt werden. 2. Wachstumsbeschleunigung: Marex beschleunigt seine Wachstumsraten, wobei im letzten Quartal das EPS um 23 % bis 25 % im Jahresvergleich. Noch wichtiger: Für das Gesamtjahr 2025 liegt das Gewinnwachstum bei über 40 %. Daneben wuchs der Umsatz im Q3 um 24 % auf 485 Mio. USD. Das KGV liegt allerdings nur bei 11. Damit handelt es sich bei Marex um ein klassisches „Growth at a Reasonable Price“-Setup, das oft in massiven Kurssprüngen endet, wenn die breite Masse der Anleger die Story versteht. 3.Mehrere Wachstumstreiber: Marex gewinnt massiv Marktanteile von größeren Banken, die sich aus dem Nischengeschäft für Rohstoff- und Energie-Clearing zurückziehen. Das ist ein "sticky business" – einmal gewonnene Kunden bleiben. Daneben sind die „Prime Services“ der neue Wachstumsmotor. Marex bietet jetzt Dienstleistungen für Hedgefonds an, die früher nur bei Goldman Sachs oder JP Morgan waren. Dieses Segment wuchs zuletzt um über 50 %. (MRX)

19. Januar 2026
Leonid Kulikov
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International Business Machines Corp. (-2,14%)

IBM (IBM) – Der US-IT- und KI-Veteran sieht Künstliche Intelligenz als zentralen Wachstumsmotor bis 2030 – große Chancen, aber auch strategische Risiken für Anleger!

International Business Machines Corp. (-2,14%)

Künstliche Intelligenz entwickelt sich nach Einschätzung von IBM vom Effizienzwerkzeug zum entscheidenden Innovationstreiber der globalen Wirtschaft. Eine neue Studie des IBM Institute for Business Value, für die 2.007 Top-Führungskräfte weltweit befragt wurden, zeigt einen tiefgreifenden Wandel: Während heute rund 40 % der Unternehmen KI bereits spürbar zum Umsatz beitragen sehen, erwarten bis 2030 fast 79 % der Entscheider einen signifikanten Erlösbeitrag. Gleichzeitig prognostizieren die Befragten einen Anstieg der KI-Investitionen um rund 150 % bis zum Ende des Jahrzehnts. Besonders bemerkenswert ist der geplante Strategiewechsel: Laut Studie sollen künftig etwa 62 % der KI-Ausgaben in Innovation fließen, nachdem aktuell noch fast die Hälfte auf reine Effizienzsteigerung entfällt. Für Investoren zeichnet sich damit ein attraktives, aber anspruchsvolles Bild. Einerseits erwartet IBM bis 2030 einen durchschnittlichen Produktivitätszuwachs von 42 %, der laut 70 % der Befragten direkt wieder in Wachstum investiert werden soll. Unternehmen, die KI breit skalieren und dabei verstärkt auf kleinere, maßgeschneiderte Modelle setzen, rechnen laut Studie mit bis zu 24 % höherer Produktivität und rund 55 % besseren operativen Margen. Andererseits offenbart die Untersuchung erhebliche Umsetzungsrisiken: Nur 24 % der Führungskräfte geben an, klar zu wissen, woher künftige KI-Umsätze stammen sollen, und 68 % fürchten ein Scheitern ihrer KI-Strategien durch mangelhafte Integration in das Kerngeschäft. Auch beim Zukunftsthema Quantencomputing klafft eine Lücke zwischen Erwartung und Realität – zwar rechnen 59 % mit einem disruptiven Einfluss quantengestützter KI, doch nur 27 % planen deren Einsatz bis 2030. IBM positioniert sich selbst als einer der großen Profiteure dieses strukturellen Wandels.

19. Januar 2026
Jörg Meyer
Chart
Westwing Group SE (21,58%)

Westwing ist mit der Westwing Collection auf Wachstumskurs. Noch 60%iges Kurspotenzial nach der Prognoseanhebung!

Westwing Group SE (21,58%)

Westwing stürmt auf das 52-Wochenhoch. Das Unternehmen, welches in der Corona-Pandemie als Online-Händler für Möbel einen Boom erlebte, feiert ein Comeback an der Börse. Die Kursstärke übertrifft andere Online-Händler bei Weitem, sodass auf die Gründe geschaut werden muss. Mit der Westwing Collection zum Erfolg! Westwing hat sich längst vom reinen Shopping-Club zum kuratierten Home-&-Living-Ökosystem gewandelt. Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Massenmarkt ist die „Westwing Collection“. Das Portfolio reicht dabei von zeitlosen Polstermöbeln wie dem ikonischen Sofa „Sofia“ über minimalistische Beistelltische bis hin zu Textilien und hochwertigen Beleuchtungsserien. Durch diese Eigenmarkenstrategie emanzipiert sich das Unternehmen von der bloßen Vermittlerrolle. Die Kollektion ermöglicht nicht nur eine exklusive Ästhetik, sondern sorgt durch den Entfall von Zwischenhändlern für signifikant höhere Margen und eine stärkere Kundenbindung im Premium-Segment. Aktuell entfallen 63 % des Bruttowarenwertes auf die Westing Collection. Anhebung der 2025er Prognose und 35 % der Kapitalisierung sind Nettocash! Am 16.01.2026 konkretisierte das Management seine Erwartungen für das abgelaufene Jahr. Das bereinigte EBITDA wird in einer Spanne von 42 bis 45 Mio. Euro erwartet (vorher 25 bis 32 Mio. Euro). Beim Umsatz steuert das Unternehmen auf das obere Ende der Spanne von 425 bis 455 Mio. Euro zu. Diese Entwicklung wird von einem starken Cash Flow gestützt, der den Nettocash von 69 Mio. Euro per Ende 2024 auf 94 Mio. Euro per Ende 2025 steigert. Gut 35 % der Marktkapitalisierung sind damit unterfüttert. Ausschlaggebend für die neue Prognose war ein fulminantes Jahresendgeschäft, getrieben durch eine rekordverdächtige Performance während der Black Week. Ein optimiertes Produktsortiment und strikte Kostenkontrolle führen zu einer spürbaren Ausweitung der operativen Marge. NuWays sieht 60 % Kurspotenzial Die Analysten von NuWays reagierten prompt und erhöhten am 19.01.2026 das Ziel von 22 Euro 23,50 Euro. Die Expansion in zehn neue europäische Märkte im Jahr 2025 zeigt bereits erste Erfolge. Kritische Investoren blicken nun gespannt auf den geplanten Markteintritt im Vereinigten Königreich. Gelingt Westwing dort die Replikation des bisherigen Erfolgsmodells, wäre dies der finale Beweis für die Skalierbarkeit über die EU hinaus. Bei einem aktuellen Kurspotenzial von rund 60 % bleibt die Aktie trotz der zyklischen Risiken im Konsumgütersektor eine hochspannende Story für wachstumsorientierte Anleger. Immerhin könnte das EPS von ca. 0,94 Euro in 2025 auf 1,54 Euro bis 2027 steigen. Das KGV wäre dann einstellig!

19. Januar 2026
AndreasZ
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Blade Air Mobility (4,19%)

Strata Critital Medical: Wandel zum Komplettanbieter für Transplantationsorgane bietet 2 Mrd. USD-Chance!

Blade Air Mobility (4,19%)

Strata Critical Medical (SRTA) war ehemals unter dem Namen Blade Air Mobility (BLDE) bekannt und benannte sich nach dem Verkauf des Flugtaxigeschäfts an Joby Aviation im August 2025 um. Joby wurde zugleich ein wichtiger Partner für medizinische eVTOL-Transporte. Ein weiterer Meilenstein war die Übernahme von Keystone Perfusion, wodurch sich Strata zu einem End-to-End-Dienstleister für Transplantationsorgane entwickelt. 84 % der Erlöse sind direkt mit transplantationsbezogen Dienstleistungen verbunden. Dazu zählen über 30 eigene Flugzeuge, mehr als 50 Bodenfahrzeuge und klinische Transplantationsservices mit über 20 Chirurgen und mehr als 35 Spezialisten für die NRP-Perfusion. In den USA befinden sich 107.000 Menschen auf der Warteliste für eine Organtransplantation. Strata unterstützt die Organvermittlung, chirurgische Organentnahme bis hin zur Transportlogistik. Dank Keystone werden auch NRP-Dienste (Normotherme Regionale Perfusion) verstärkt integriert, wobei Organe vor der Entnahme im Körper des Verstorbenen mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden. Die NRP-Marktdurchdringung nahm seit 2020 von 0 % auf 46 % zu und könnte bis 2028 auf 55 % steigen. Bis dahin soll auch das gesamte adressierbare Marktpotenzial von 1,5 Mrd. auf 2 Mrd. USD steigen. Das organische Wachstum konnte im 3. Quartal von 4 % auf 29 % beschleunigt werden und betrug inklusive Keystone sogar fast 37 %. Die höhere Nachfrage und der zunehmende Einsatz eigener Flugzeuge führten auch ohne Keystone mit einem Wachstum von über 80 % zu einem Rekord-EBITDA und einer Margensteigerung von 10,8 % auf 15,1 %. 2026 wird mit 0,11 USD je Aktie die nachhaltige Nettoprofitabilität erwartet. Die Aktie notiert unmittelbar im Bereich des Mehrjahreshochs und könnte nun zeitnah die Trendfortsetzung einleiten.

16. Januar 2026
Andreas H
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AXT Inc. (-0,52%)

Der Chipzulieferer ATX überzeugt mit stark anziehendem Wachstum — Aktie auf Mehrjahreshoch!

AXT Inc. (-0,52%)

ATX, mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,4 Mrd. USD, ist ein Zulieferer für „nicht-Silizium“-Chips. Er fertigt Substratwafer aus Indiumphosphid (InP), Galliumarsenid (GaAs) und Germanium (Ge) – Materialien, die dort eingesetzt werden, wo Silizium die Anforderungen (z. B. bei Hochfrequenz/Opto) nicht erfüllt. Im 3. Quartal überzeugte das Unternehmen mit einem stark anziehenden Wachstum gegenüber dem 2. Quartal von 18 auf 28 Mio. USD. Das Management betont, dass die Nachfrage kein kurzfristiger Lageraufbau sei, sondern ein mehrjähriger Zyklus durch KI bei Hyperscalern. Die Aktie hat einen starken Lauf hinter sich und notiert am Mehrjahreshoch bei 26 USD. Mit dem Ausbruch aus der Base könnte die Trendfolge zeitnah starten. (AXTI)

16. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Keysight Technologies Inc. (0,43%)

Keysight Technologies (KEYS) – Der US-Messtechnik- und EDA-Spezialist beschleunigt Chipentwicklung mit KI und stärkt seine Position im Halbleiterzyklus!

Keysight Technologies Inc. (0,43%)

Keysight Technologies treibt die Automatisierung in der Halbleiterentwicklung weiter voran und adressiert damit einen der größten Engpässe der Branche: die aufwendige Modellierung moderner Bauelemente. Mit der neuen Machine-Learning-Erweiterung innerhalb der aktuellen Device-Modeling-Software verkürzt der Konzern laut eigener Angaben Entwicklungs- und Extraktionsprozesse von bislang mehreren Wochen auf wenige Stunden. Für Chipentwickler bedeutet das schnellere Process Design Kits (PDKs) und effizientere Design-Technology-Co-Optimization-Prozesse – ein klarer Produktivitätsgewinn in einer Phase, in der Zeit-to-Market über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet. Aus Anlegersicht unterstreicht dieser Schritt die strategische Ausrichtung von Keysight auf margenstarke Softwarelösungen mit wiederkehrenden Umsätzen. Der technologische Hintergrund ist komplex, aber für Investoren relevant: Neue Chiparchitekturen wie Gate-All-Around-Transistoren, Wide-Bandgap-Materialien wie GaN und SiC sowie 3D-Integration erhöhen den Modellierungsaufwand drastisch. Klassische, physikbasierte Ansätze stoßen hier zunehmend an Grenzen. Keysight setzt deshalb auf KI-gestützte Optimierungsverfahren, die hunderte manuelle Abstimmungsschritte auf wenige automatisierte Prozesse reduzieren. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dabei mehr als 80 Modellparameter in einem einzigen Optimierungslauf erfassen – inklusive Temperatureffekten und dynamischem Verhalten. Nilesh Kamdar, General Manager der EDA-Sparte, erklärt laut Unternehmensmitteilung, dass KI-Methoden die Qualität und Vorhersagekraft der Modelle deutlich erhöhen und Entwicklungsrisiken reduzieren. Für Anleger eröffnet sich damit die Perspektive, dass Keysight von steigenden F&E-Budgets der Halbleiterindustrie überproportional profitieren könnte. Risiken bleiben konjunkturelle Schwankungen im Chipmarkt und der zunehmende Wettbewerb im EDA-Segment, insbesondere durch spezialisierte Softwareanbieter.

16. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Micron Technology Inc. (4,64%)

Micron Technology: Insiderkäufe im Bereich des Allzeithochs in Höhe von 7,8 Mio. USD durch den Aufsichtsrat!

Micron Technology Inc. (4,64%)

Micron Technology (MU) hat sich vom klassischen Speicherhersteller zum unverzichtbaren Infrastruktur-Anbieter für das KI-Zeitalter gewandelt. Neben DRAM und NAND-Flash liegt der Fokus auf Hochleistungslösungen wie High Bandwidth Memory (HBM). Insbesondere die HBM3E- und die kommende HBM4-Generation sind essenziell für KI-Beschleuniger, etwa von NVIDIA, um die Datenmengen großer Sprachmodelle zu bewältigen. Ergänzt wird dies durch schnelle SSDs für Rechenzentren und effizienten Speicher für den wachsenden "Edge AI"-Markt. Die dominante Marktposition belegen die Zahlen vom 17. Dezember 2025: Im 1. Quartal des Fiskaljahres 2026 erzielte Micron einen Rekordumsatz von über 13,6 Mrd. USD, wobei das Rechenzentrum-Segment bereits mehr als die Hälfte beisteuerte. Für Anleger besonders relevant ist die Nachricht, dass die gesamte HBM-Produktionskapazität für das Kalenderjahr 2026 bereits vertraglich zu festen Preisen ausverkauft ist. Dies garantiert dem Konzern eine ungewöhnlich hohe Planungssicherheit und Margenstabilität. Wachstumsmotor bleibt der enorme Bedarf an Speicherbandbreite in KI-Datenzentren. Parallel gewinnt "AI at the Edge" an Bedeutung: KI-fähige PCs und Smartphones erfordern deutlich höhere Arbeitsspeicher-Kapazitäten (mindestens 12–16 GB DRAM), was die Nachfrage strukturell treibt. Auch der Automobilsektor entwickelt sich durch autonomes Fahren und komplexe Infotainment-Systeme zunehmend zu einem wichtigen Absatzmarkt, in dem Micron führend positioniert ist. Während die Aktie charttechnisch in der Nähe ihrer Allzeithochs konsolidiert, setzen Insider auf weiteres Potenzial. Direktor Teyjin M. Liu kaufte am 13. und 14. Januar insgesamt 23.200 Aktien zu Kursen um 337 USD. Mit diesem massiven Investment von rund 7,8 Mio. USD hat er seinen Bestand auf 25.910 Aktien aufgestockt und setzt damit ein starkes Vertrauenssignal für eine mögliche Trendfortsetzung.

16. Januar 2026
AndreasZ
Chart
MYR Group Inc. (-0,14%)

MYR Group: „Pure Play“ für den US-Energieboom markiert neues Allzeithoch!

MYR Group Inc. (-0,14%)

Die MYR Group (MYRG) zählt seit 29 aufeinanderfolgenden Jahren zu den führenden fünf US-Spezialbetrieben für Elektroinstallationen. Während das Segment Transmission & Distribution (T&D) als Kerngeschäft den Bau und die Wartung von Hochspannungsleitungen, Umspannwerken und Verteilersystemen übernimmt, werden über Commercial & Industrial (C&I) komplexe elektrische Installationen in gewerblichen Gebäuden, Industrieanlagen und Rechenzentren durchgeführt. Laut CEO Rick Swartz sind Versorger sind über die Machbarkeit von Projekten besorgt, was zu frühen Vertragsbindungen und derzeit in der Planungsphase befindlichen großen Übertragungsprojekten mit Baubeginn ab 2027 führt. Der US-Strombedarf der Rechenzentren laut dem US-Energieministerium von 4,4 % im Jahr 2023 bis 2028 auf bis zu 12 % fast verdreifachen soll und die Ausgaben für den Bau von Rechenzentren laut FMI nach 32 % im Jahr 2025 um weitere vier Jahre anhalten dürften, gibt es eine gute Auftragslage. Der Auftragsbestand wuchs zuletzt um 2,5 % auf rund 2,66 Mrd. USD. Im Fiskaljahr 2026 soll das Geschäft erneut um etwa 10 % wachsen. Die Margenziele für C&I wurden von 4 bis 6 % auf 5 bis 7,5 % angehoben. 2027 könnte es mit erwarteten Megaprojekten dann auch im T&D-Segment spürbare Verbesserungen geben. Die Clear Street Analysten sehen beim „Pure Play“ für Stromübertragungs- und -verteilungsnetze zur Verbesserung des US-Stromnetzes derzeit ein Kursziel von 295 USD (Buy). Die Aktie bietet mit dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch eine neue Einstiegsgelegenheit.

15. Januar 2026
Jörg Meyer
Chart
Siltronic AG (4,90%)

Siltronic: Ein neuer Chart-Breakout bahnt sich an. Sind die TSMC-Pläne auch gut für den Waferhersteller?

Siltronic AG (4,90%)

Siltronic gehört zu den Vertretern der Chipbranche, die bisher nicht großartig ins Laufen kamen. Die Nachfrage nach Wafern hängt nicht nur am Bedarf im Bereich Server ab, sondern eben auch von Märkten wie Smartphones, PCs und Fahrzeugen. Doch die Bedeutsamkeit der KI-Nachfrage wächst und könnte damit das Business von Siltronic endlich anschieben. TSMCs 56-Milliarden-Signal an den Markt Am 15.01.2026 erschütterte TSMC die Branche mit einer massiven Prognoseanhebung. Der Capex für 2026 sollen auf 52 bis 56 Mrd. USD steigen, was ein Sprung von rund 32 % gegenüber dem Vorjahr ist. Dieser aggressive Ausbau der Kapazitäten zielt primär auf die Befriedigung der globalen KI-Nachfrage ab. Für den Waferhersteller Siltronic ist dies ein fundamentales Signal. Wo neue Fertigungslinien entstehen, steigt unmittelbar der Bedarf an der physischen Basis jedes Chips - dem hochreinen Silizium-Wafer. Der 300-mm-Multiplikator durch KI und HBM Siltronic profitiert überproportional vom Trend zu High-End-Anwendungen. KI-Server benötigen nicht nur mehr Rechenleistung, sondern auch eine deutlich größere Siliziumfläche. Schätzungen gehen von bis zu achtmal mehr Fläche im Vergleich zu Standard-Servern aus. Besonders die Nachfrage nach 300-mm-Wafern für modernste Logik-Chips und HBM spielt Siltronic in die Hände. Da TSMC seine führenden Prozesse 2nm und darunter massiv skaliert, ist die Nachfrage nach Siltronics hyperreinen Substraten strukturell abgesichert. Ein entscheidender Hebel für Siltronic ist die neue 300 mm-Mega-Fabrik in Singapur. Pünktlich zum aktuellen Investitionszyklus von TSMC läuft die Produktion dort hoch. Die Kehrseite: Zyklik und Preisdruck Trotz des enthusiastischen Ausblicks bleibt eine kritische Einordnung notwendig. Als Hersteller am Anfang der Wertschöpfungskette ist Siltronic stark von der Auslastung der Kunden abhängig und spürt Preisdruck sowie schwankende Rohmaterialkosten direkter als Software- oder Design-Unternehmen. Während 2022 das EPS bei über 13 Euro lag, dürfte es 2025 bei -2,61 Euro gelegen haben. Während TSMC mit dem Capex-Schub voranschreitet, muss Siltronic beweisen, dass die Margen trotz hoher Abschreibungen auf die neue Singapur-Fab stabil bleiben. Für Börsianer ist Siltronic eine hochzyklische Wette auf den globalen Chip-Boom, weshalb bevorzugt Trader neuen prozyklischen Long-Signalen folgen.

15. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Greenwich LifeSciences (-0,07%)

Greenwich Lifesciences: Vorstand erhöht seine Beteiligung auf 5,6 Mio. Aktien!

Greenwich LifeSciences (-0,07%)

Greenwich Lifesciences (GLSI) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, das sich exklusiv auf GP2 (GLSI-100) konzentriert. Dabei handelt es sich um eine Immuntherapie zur Verhinderung von Brustkrebsrezidiven bei Patientinnen, die ihre primäre Behandlung bereits abgeschlossen haben. Als verträgliche „Erhaltungstherapie“ nutzt GP2 ein HER2/neu-Peptid in Kombination mit einem Immunstimulans, um das Immunsystem darauf zu trainieren, verbleibende Krebszellen frühzeitig zu erkennen und zu zerstören. Vorläufige Daten der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie „Flamingo-01“ zeigten im Dezember 2025 eine Reduktion der Rezidivrate um ca. 80 %. Diese Ergebnisse wurden auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) bestätigt und legten die Basis für weitere Studienexpansionen. Als starkes Vertrauenssignal verlängerte das Management die Haltefrist (Lock-up) für Aktien von Führungskräften bis zum 30. September 2026. Die Aktie reagierte darauf bereits mit neuen Jahreshöchstständen. CEO Snehal Patel unterstrich seine Zuversicht mit einem weiteren Insiderkauf. Laut Meldung vom 14. Januar erwarb er am 12. Januar 2.900 Aktien zu je 27,54 USD (Gesamtinvestition: 79.866 USD). Sein Bestand ist damit auf über 5,6 Millionen Aktien angewachsen.

15. Januar 2026
Andreas H
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HeartFlow Inc (8,95%)

Darum habe ich die Aktie von HeartFlow jetzt ganz oben auf meiner Watchlist!

HeartFlow Inc (8,95%)

Heartflow mit einer Marktkapitalisierung von 3 Mrd. USD ist erst seit Mitte letzten Jahres an der Börse notiert, scheint nun aber die Infrastruktur für eine massive Skalierung geschaffen zu haben. Es handelt sich um ein Medizintechnikunternehmen, das mithilfe von KI aus herkömmlichen CT-Scans personalisierte 3D-Modelle des Herzens erstellt, um Durchblutungsstörungen und Plaque-Ablagerungen nicht-invasiv zu analysieren und so präzisere Behandlungsentscheidungen zu ermöglichen. Profitabilität im Blick: Am 13. Januar fand die J.P. Morgan Healthcare Conference statt. Das Unternehmen zeigte auf, dass der Fokus auf KI zu einer starken operative Hebelwirkung führt. Während man im letzten Jahr noch einen Verlust von 0,93 USD je Aktie erzielte, will man bis zum Jahr 2028 profitabel arbeiten. Daten-Burggraben: Mit über 160 Millionen CT-Bildern verfügt das Unternehmen über die weltweit größte Datenbank seiner Art, was es Wettbewerbern extrem erschwert, die Genauigkeit der HeartFlow-KI einzuholen. Dabei profitiert HeartFlow von einem "Lock-in-Effekt". Einmal im Krankenhaus installiert, werden alle CT-Daten über die HeartFlow-Cloud geleitet. Neue Funktionen wie der "PCI Navigator" oder die "Plaque-Tracking-Analyse" (geplant für 2027) können per Mausklick aktiviert werden, was das Upselling-Potenzial bei bestehenden Kunden massiv erhöht. Verdoppelung des Marktpotenzials: Aktuell bewegt sich Herabflog noch in einem Markt für symptomatische Patienten mit einem geschätzten Volumen von 5 Mrd. USD. Das Unternehmen bereitet jedoch den Sprung in den Markt der Früherkennung vor, was ein zusätzliches Marktpotenzial von 6 Mrd. USD schafft. Die Aktie bildet einen Boden aus und könnte nun bereit sein, die Base nach oben zu verlassen. (HTFL)

15. Januar 2026
AndreasZ
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Liquidia Technologies Inc. (0,32%)

Liquidia Technologies gewinnt Marktanteile mit YUTREPIA – Umsatz steigt im Quartalsvergleich um 74 %!

Liquidia Technologies Inc. (0,32%)

Liquidia Technologies (LQDA) wandelt sich gerade erfolgreich von einem reinen Entwicklungsunternehmen zu einem kommerziellen Biopharma-Akteur, der mit YUTREPIA (Treprostinil) bisher ein zugelassenes Inhalationspulver zur Behandlung von schweren Lungenerkrankungen verkauft. In nur 7 Monaten konnten seit der FDA-Zulassung 2.800 Verschreibungen erreicht werden, während das seit 15-Jahren verfügbare Konkurrenzprodukt TYVASO derzeit 10.000 Patienten erreicht. Mit YUTREPIA können Patienten zudem 3- bis 4-mal so viel Wirkstoff in die Lunge bekommen als mit der Standard-Dosis von TYVASO. Mit den aktuellen Indikationen zur Behandlung von PAH und PH-ILD wird ein 7 Mrd. USD großer Markt adressiert, der mit künftigen Erweiterungen um zusätzlich 11 Mrd. USD ausgedehnt werden soll. Hierfür werden 2026 Studien für IPF und PPF gestartet. Zudem befindet sich mit L606 ein Vernebler mit 2-mal täglicher statt 4-mal täglicher Anwendung in der Pipeline, wo nun die Phase-3 der globalen Re-Spire Studie in über 20 Ländern anläuft. Am 9. Januar überraschte das Unternehmen mit den vorläufigen Ergebnissen für das 4. Quartal mit einem sequenziellen von 74 % auf 90,1 Mio. USD (Konsens: 80,7 Mio. USD). Einen Wendepunkt signalisiert auch der erstmals positive operative Cashflow mit 30 Mio. USD. Die Produktionskapazität soll mit einer neuen Anlage verdoppelt werden. Die Analysten von Jeffries sehen mit einem Kursziel von 55 USD (Buy) immer noch ein Aufwärtspotenzial von knapp 40 %. Mit dem Big-Picture-Breakout auf ein neues Allzeithoch entsteht ein neues Kaufsignal.

14. Januar 2026
Andreas H
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Moderna Inc. (-1,49%)

Warum der Einstieg bei Moderna meines Erachtens zum jetzigen Zeitpunkt eine vielversprechende Chance für risikobereite Anleger darstellt!

Moderna Inc. (-1,49%)

Die Aktie von Moderna befindet sich in einem mehrjährigen Abwärtstrend und könnte nun eine Bodenbildung vollziehen, nachdem das Unternehmen am 12. Januar auf der J.P. Morgan Healthcare Conference seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 nach oben korrigiert hat. Wachstum wird meiner Meinung nach in diesem Jahr durch die Onkologie-Pipeline kommen. Diese steht nämlich vor entscheidenden Durchbrüchen. Besonders der personalisierte Krebsimpfstoff V940 (Intismeran) in Kombination mit Keytruda könnte die Krebsbehandlung revolutionieren. Die für dieses Jahr erwarteten Phase-III-Ergebnisse und 5-Jahres-Daten zum Melanom sind massive Katalysatoren. Sollten diese die bisherigen Erfolge bestätigen – etwa die Senkung des Rückfallrisikos um 49 % –, würde Moderna den Zugang zu einem extrem wachstumsstarken Milliardenmarkt festigen und seine Bewertung massiv steigern. Daneben überzeugt mich die erfolgreiche Diversifizierung weg vom reinen COVID-Image. Mit dem zugelassenen RSV-Impfstoff mRESVIA und der für 2026 erwarteten Zulassung des Kombi-Präparats gegen Grippe und COVID (mRNA-1083) stellt sich das Unternehmen breit auf. Moderna prognostiziert für 2026 bereits wieder ein Umsatzwachstum von 10 %. Schließlich bietet das aktuelle Bewertungsniveau einen attraktiven Einstiegspunkt für eine langfristige Erholungsstory. Moderna hat bewiesen, dass es zu finanzieller Disziplin fähig ist: Die Betriebskosten wurden bereits um 30 % gesenkt, mit dem klaren Ziel, bis 2028 den Cash-Break-even zu erreichen. Da die Aktie nach den Verlusten der Vorjahre noch unter Druck steht, bietet sich jetzt die Gelegenheit, vor dem potenziellen Eintreten positiver klinischer Daten einzusteigen. (MRNA)

14. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Basler AG (5,69%)

Basler AG: Insiderkäufe summieren sich auf 275.872 Euro

Basler AG (5,69%)

Die Basler AG hat sich fundamental von einem reinen Komponentenhersteller für Industriekameras zu einem umfassenden Lösungsanbieter im Bereich Computer Vision gewandelt. Während das Kerngeschäft traditionell in der Fertigung robuster Kameras für die Fabrikautomation lag, adressiert der Konzern heute die gesamte Wertschöpfungskette der Bildverarbeitung. Ein zentrales Element der Wertschöpfung ist mittlerweile die Softwarekompetenz, insbesondere durch die "pylon Camera Software Suite", die eine nahtlose Integration der Hardware in Kundenanwendungen ermöglicht. Statt Einzelteile mühsam zu integrieren, erhalten Kunden aus Sektoren wie Medizin, Logistik oder Robotik aufeinander abgestimmte Komplettsysteme, was die Kundenbindung stärkt und die Margen langfristig gegen den reinen Preiskampf bei Hardwarekomponenten absichert. Der Jahreswechsel 2025/2026 markiert für die Basler AG eine historische Zäsur in der Unternehmensführung. Zum 1. Januar 2026 hat Hardy Mehl den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dietmar Ley abgelöst, der das Unternehmen über 25 Jahre prägte. Gleichzeitig trat Dr. Kai Jens Ströder als neuer CTO an, um die Innovationskraft in den Bereichen Produktentstehung und technologische Entwicklung zu sichern. Diese planmäßige Stabübergabe wird von den Kapitalmärkten als Signal der Kontinuität bei gleichzeitiger strategischer Erneuerung gewertet. Sowohl der scheidende CEO als auch der neue Vorstandsvorsitzende Hardy Mehl tätigten mehrfach Aktienkäufe. Im Zeitraum zwischen dem 18. Dezember 2025 und 13. Januar 2026 wurden Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 13,70 Euro und 14,53 Euro je Aktie für insgesamt 275.872 Euro gemeldet. Diese Insiderkäufe senden ein starkes Signal an die Aktionäre, dass das Management trotz eines weiterhin verhaltenen Marktumfelds von der inneren Stärke und der künftigen Wertentwicklung des Unternehmens überzeugt ist. KI und die fortschreitende Automatisierung außerhalb der klassischen Fabrikhallen dürften Wachstumstreiber bleiben.

14. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
NVIDIA Corp. (-0,68%)

NVIDIA (NVDA) – Der US-KI-Chipchampion zwischen geopolitischer Chance und China-Risiko!

NVIDIA Corp. (-0,68%)

NVIDIA erhält grünes Licht aus Washington, doch die entscheidende Hürde liegt nun in Peking. Die US-Regierung hat den Export der leistungsstarken H200-KI-Chips nach China offiziell genehmigt – allerdings unter strengen Auflagen. Laut dem Bureau of Industry and Security des US-Handelsministeriums muss NVIDIA eine ausreichende Versorgung des heimischen Marktes sicherstellen, zudem sind umfassende Sicherheitsnachweise der Abnehmer erforderlich. Investoren warten jedoch auf klare Signale aus China. Denn ohne Zustimmung der chinesischen Behörden bleibt das Exportpotenzial reine Theorie – trotz der hohen wirtschaftlichen Bedeutung für den Konzern. Und genau hier spitzt sich die Lage zu: Nach Informationen von Reuters untersagen chinesische Zollbehörden aktuell die Einfuhr der H200-Chips, während Regierungsvertreter heimische Technologieunternehmen angewiesen haben sollen, auf Käufe weitgehend zu verzichten. Ob es sich um ein formales Verbot oder eine temporäre Maßnahme handelt, ist bislang unklar. Analysten sehen darin vor allem geopolitisches Kalkül. Reva Goujon vom Analysehaus Rhodium Group interpretiert das Vorgehen als Versuch Pekings, Druck auf Washington auszuüben, um Zugeständnisse bei den US-Technologiekontrollen zu erzwingen. Aus Anlegersicht ist das Chancen-Risiko-Profil damit extrem: Laut KeyBanc-Analyst John Vinh könnten chinesische Kunden rund 1,5 Mio. H200-Chips nachfragen – ein Umsatzpotenzial von etwa 30 Mrd. USD. Allerdings müsste NVIDIA davon 25 % an die US-Regierung abführen. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass politische Blockaden den Markteintritt erneut vollständig verhindern, wie bereits zuvor beim schwächeren H20-Chip. Unabhängig vom China-Poker bleibt NVIDIA strukturell exzellent positioniert. Das Unternehmen ist der weltweit führende Anbieter von Grafikprozessoren und KI-Beschleunigern, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle unverzichtbar sind. Neben Rechenzentren beliefert NVIDIA auch die Gaming-Industrie, den Automotive-Sektor sowie High-Performance-Computing-Anwendungen. Der Konzern profitiert massiv von den Megatrends Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Automatisierung. Für langfristig orientierte Anleger bleibt NVIDIA damit ein Schlüsselwert der globalen KI-Ökonomie – allerdings mit zunehmendem geopolitischem Risiko, das kurzfristig für Volatilität sorgen kann und bei der Bewertung nicht ignoriert werden darf.

14. Januar 2026
AndreasZ
Chart
SharkNinja Inc (1,93%)

SharkNinja: Internationalisierung und Softwaregeschäft bieten Chancen – Oppenheimer sieht „Top Pick“!

SharkNinja Inc (1,93%)

SharkNinja (SN) konzentriert sich darauf, Alltagsprobleme durch disruptive Innovationen zu lösen. Mit den Hauptmarken Shark (Haushalt) und Ninja (Küche) werden Staubsauger und Saugroboter, Beauty-Tech mit Haartrocknern und Stylern sowie auch Heißluftfritteusen, Mixer, Eismaschinen, Kaffeemaschinen bis hin zu Outdoor-Grills angeboten. Das China-Risiko ist mit einer Produktionsverlagerung nach Südostasien deutlich reduziert, wobei die dadurch entstandene Verzögerung nun 2026 mehr als die üblichen 25 Produkteinführungen zu Folge hat. Der Ninja Fireside soll als Outdoor-Heizstrahler im Jahr 2026 allein einen Umsatz von 75 bis 100 Mio. USD generieren. Bis Ende 2026 soll zudem verstärkt auf Software gesetzt werden, um mit intelligenten Apps die Nutzerbindung zu verbessern und Billig-Nachbauten abzuwehren. Darüber hinaus sollen Treueprogramme und Abos folgen. Oppenheimer sieht einen „Top Pick“ und hob das Kursziel nach einem Treffen mit dem Management am 13. Januar auf 140 USD (Buy) an. Das Management verwies zudem auf ein „sehr starkes“ Weihnachtsgeschäft. Canaccord verwies auf eine starke Nachfrage nach Ninja CREAMi-Produkten bei Target und ausverkaufte Shark Beauty-Bestände bei Ulta Beauty. Das internationale Geschäft beschleunigte sich zuletzt von 20 % auf knapp 26 %. Im laufenden 4. Quartal soll Mexiko dreistellige Wachstumsraten erreicht haben und auch neue europäische Märkte „boomen“ laut dem CEO. Schon vor dem geplanten Marktstart in Südafrika gibt es dank der starken Social Media-Präsenz eine enorme Nachfrage. Geplant sind für 2026 erstmals 24-Stunden-Live-Streams auf TikTok. Das Management hob die Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2025 von 13 bis 15 % auf 15 bis 15,5 % an. Auch der Nettogewinn soll statt 5,00 bis 5,10 USD nun 5,05 bis 5,15 USD je Aktie betragen. Nun könnte die Trendfortsetzung starten.

14. Januar 2026
Jörg Meyer
Chart
EssilorLuxottica S.A. (2,77%)

EssilorLuxottica: Meta will die KI-Brillenproduktion auf mindestens 20 Mio. Einheiten verdoppeln. Die Ära der Wearables verlässt die Nische!

EssilorLuxottica S.A. (2,77%)

Nachdem letzte Woche die News kursierten, dass die Ray-Ban Display sehr stark nachgefragt ist, konkretisiert sich das steigende Interesse nun in einer geplanten Produktionssteigerung bei KI-Brillen. EssilorLuxottica: Wenn Stil auf KI trifft EssilorLuxottica hat sich erfolgreich als unverzichtbarer Hardware-Partner im KI-Zeitalter positioniert. Aktuell dominieren die Ray-Ban Meta Smart Glasses der zweiten Generation das Portfolio – ein Hybrid aus ikonischem Design und smarter Technik, der Fotos, Videos und KI-Interaktion ermöglicht. Doch die Ambitionen gehen weiter. Mit Modellen wie der neuen Ray-Ban Meta Display, die Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert, und der Integration von KI in Marken wie Oakley (z. B. das Projekt „Vanguard“) wird die Brille zum primären digitalen Interface ausgebaut. Meta-CEO Zuckerberg ist überzeugt, KI-Brillen sind die wichtigste KI-Technologieplattform für den Alltag. Produktions-Turbo: Die 20-Millionen-Marke im Visier Die Nachfrage nach den intelligenten Sehhilfen übersteigt derzeit das Angebot, was Meta dazu veranlasst hat, die Expansion in einige internationale Märkte vorerst zu pausieren. Um diesen Engpass zu beheben, planen die Partner laut Medienberichten eine massive Ausweitung. Die Produktionskapazität soll bis Ende dieses Jahres auf 20 Millionen Einheiten verdoppelt werden. Sollte der Markt die Erwartungen halten, stünde sogar eine Skalierung auf über 30 Millionen Stück im Raum. Ein deutliches Signal, dass die Ära der Wearables die Nische verlassen hat. HSBC hebt Kursziel auf 340 Euro an Diese operative Stärke schlägt sich nun auch in den Analystenbewertungen nieder. Die HSBC hat die Aktie von EssilorLuxottica von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel deutlich von 300 auf 340 Euro angehoben. Die Größe des adressierten Marktes für KI-Brillen wurde um ein Drittel auf 200 Milliarden USD bis 2040 erhöht. Laut der HSBC könnten smarte Brillen mittel- bis langfristig sogar Smartphones verdrängen, wenn sich die Ergonomie, Technologie und gesellschaftliche Akzeptanz verbessern. Trader können darauf setzen, dass bei EssilorLuxottica die Korrektur beendet ist!

13. Januar 2026
Andreas H
Chart
ANI Pharmaceuticals Inc. (0,36%)

ANI Pharmaceuticals überzeugt mit einem starken Umsatzausblick für das Jahr 2026 — Aktie vor Ende der Konsolidierung!

ANI Pharmaceuticals Inc. (0,36%)

Im Biotechnologie-Bereich gibt es aktuell einige spannende Aktien, die mit schönem Momentum überzeugen. Eine Aktie, die vor einer neuen Aufwärtswelle stehen könnte, ist ANI Pharmaceuticals. Das Unternehmen hat sich auf Markenmedikamente und Generika zur Behandlung von entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen spezialisiert. Langfristiges Potenzial bietet vor allem das Purified Cortrophin Gel als Hauptprodukt, das seit Anfang 2022 als verschreibungspflichtiges Arzneimittel verfügbar ist und als sterile Gelatinelösung unter die Haut oder in den Muskel injiziert wird. Am 12. Januar hat das Unternehmen eine Prognose für das Jahr 2026 herausgegeben. Demnach wird man einen Umsatz von 1,055 bis 1,115 Mrd. USD erzielen, was deutlich über dem Konsens der Analsten von 950 Mio. USD liegt. Allein mit dem Cortrophin Gel wird man etwa 560 Mio. USD einnehmen. Was mir gefällt ist, dass das Unternehmen die Erweiterung des Bereichs für seltene Krankheiten um etwa 90 Mitarbeiter anstrebt, um die Chance für Cortrophin bei akuten Gichtanfällen zu nutzen. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, könnte nun aber wieder schnell an das Jahreshoch bei 100 USD heranlaufen. (ANIP)

13. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
LS - Öl (Brent) (1,35%)

Rohöl (BRENT/WTI) – Das „Schwarze Gold“ im geopolitischen Aufwind – Trumps Zoll-Keule gegen Iran-Partner beflügelt die Kurse!

LS - Öl (Brent) (1,35%)

Die internationalen Ölmärkte verzeichnen derzeit deutliche Aufschläge, getrieben durch eine massive Zuspitzung der geopolitischen Rhetorik: Nachdem US-Präsident Donald Trump via Truth Social angekündigt hat, Strafzölle in Höhe von 25 % auf Waren aus Ländern zu erheben, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran tätigen, kletterten die Notierungen für die Nordseesorte Brent auf 64,19 USD und für die US-Sorte WTI auf 59,81 USD je Barrel – die höchsten Stände seit November. Diese Drohung, die vor dem Hintergrund tödlicher Proteste im Iran und einer US-Intervention in Venezuela erfolgt, hat laut Soojin Kim, Stratege bei der MUFG, die bisherigen Sorgen vor einem globalen Überangebot durch konkrete Ängste vor physischen Angebotsausfällen verdrängt, wobei insbesondere die Handelsbeziehungen zu China als weltweit größtem Abnehmer iranischen Öls (ca. 90 % der Exporte) unter Druck geraten könnten. Während die Rohölpreise im Jahr 2026 damit bereits um gut 4 % zugelegt haben und eine Trendwende nach den massiven Vorjahresverlusten von rund 24 % einleiten, mahnt Jim Reid von der Deutschen Bank allerdings zur Nüchternheit, da die Märkte den Social-Media-Vorstoß bislang noch ohne panikartige Ausschläge verarbeiten, solange keine offiziellen Exekutiverlasse zur Umsetzung vorliegen. Dieses verschärfte Angebotsumfeld dürfte insbesondere die Aktienkurse integrierter Branchenschwergewichte wie Exxon Mobil (XOM) oder Chevron (CVX) beflügeln, da die anziehenden Notierungen direkt deren Margen ausweiten und die zuletzt gedämpften Gewinnerwartungen revidieren lassen.

13. Januar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Agree Realty Corp. (0,20%)

Agree Realty Corp.: Net-Lease-Strategie und Omni-Channel-Resilienz

Agree Realty Corp. (0,20%)

Agree Realty agiert als strategischer Partner für Einzelhändler mit Fokus auf das Net-Lease-Modell. Durch Sale-Leaseback-Transaktionen kauft der Konzern Immobilien operativer Unternehmen und vermietet sie langfristig zurück, wodurch Mieter Kapital für ihr Kerngeschäft freisetzen. ADC konzentriert sich dabei strikt auf omni-channel-kritische Mieter wie Lebensmittelhändler oder Baumärkte, die sowohl im E-Commerce als auch physisch unverzichtbar sind. Da die Mieter bei diesen Net-Lease-Verträgen Instandhaltung, Versicherung und Steuern tragen, ist der Cashflow für Anleger besonders planbar und resistent gegen inflationäre Kostenschübe. Laut Meldungen vom Januar 2026 schloss der Konzern das Jahr 2025 mit einem Investitionsvolumen von rund 1,55 Mrd. USD ab. Dabei wurde die Portfolioqualität weiter geschärft: Fast 67 % der Mieten stammen nun von Mietern mit Investment-Grade-Rating. Für 2026 prognostiziert das Management Investitionen zwischen 1,25 Mrd. und 1,5 Mrd. USD. Eine Schlüsselrolle spielt die robuste Bilanz mit über 2 Mrd. USD Liquidität zum Jahreswechsel. Wachstum entsteht nicht nur durch Akquisen, sondern zunehmend durch die "Developer Funding Platform" (DFP). ADC finanziert Bauprojekte für Entwickler und sichert sich so frühzeitig attraktive Standorte, noch bevor diese auf den offenen Markt kommen. Damit wird der Konzern zum integralen Teil der Expansionsstrategie seiner Mieter. Ergänzend treiben vertragliche Mietsteigerungen und aktives Kapitalrecycling das interne Wachstum voran. Dieser Mix aus Akquisition, Entwicklung und Partner-Finanzierung soll auch 2026 den AFFO je Aktie steigern und die monatliche Dividende sichern. Im Zeitraum zwischen dem 24. Dezember 2025 und 09. Januar 2026 haben Direktor John. Rakolta Jr. und Vorstandsvorsitzender Richard Agree Aktien zu Stückpreisen zwischen 70,67 USD und 72,18 USD für insgesamt 2.778.780 USD gekauft.

13. Januar 2026
AndreasZ
Chart
MACOM Technology Solutions Holdings Inc. (0,12%)

MACOM Technology: Hochleistungs-Halbleiter für KI und Defense sorgen für Rekordauftragsbestand!

MACOM Technology Solutions Holdings Inc. (0,12%)

MACOM Technology Solutions (MTSI) bedient als führender Anbieter von analogen Hochleistungs-Halbleitern für die Märkte Telekommunikation, Rechenzentren sowie Industrie & Verteidigung einen 5 Mrd. USD großen Markt. Geplant ist für das Fiskaljahr 2026 der Meilenstein mit einem Umsatz von über 1 Mrd. USD, wozu die am 12. Januar verkündete Aufnahme von Bryan Ingram in den Vorstand beitragen soll. Ingram verwaltete als ehemaliger Leiter der Wireless-Sparte von Broadcom bereits ein Geschäft mit 4 Mrd. USD. Ein Highlight stellten die im vergangenen November gesicherten exklusiven Rechte am T3L-Prozess von HRL Laboratories dar. Diese 40-Nanometer-GaN-on-SiC-Technologie ermöglicht Chips mit extremer Leistungsdichte für militärische Radare und LEO-Satellitenkonstellationen. Der zunehmende Einsatz kommerzieller Daten-, Sprach- und Videokommunikation per Satellit sowie militärische Aufklärungs- und Funktionsfunktionen werden zum Wachstumstreiber. Allein das LEO-Geschäft soll mit bereitgestellten Chips und ganzen Subsystemen laut CEO Stephen Daly in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf potenziell mehrere hundert Millionen US-Dollar anwachsen. Das 4. Quartal sorgte mit einem Umsatzplus von über 30 % für neue Rekorde und auch der Auftragsbestand notiert auf dem höchsten Stand der Firmengeschichte. Im boomenden Rechenzentrumsgeschäft, das im Gesamtjahr um 50 % wuchs, liefert MACOM unverzichtbare Komponenten für 800G- und 1.6T-Netzwerke. Auch das GaN-bezogene Verteidigungsgeschäft wuchs um über 50 %. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum von mindestens 15 % sowie dank höherer Produktionsmengen eine Verbesserung der Bruttomarge von 25 bis 50 Basispunkten pro Quartal. Die Aktie generiert mit einem Allzeithoch ein neues Kaufsignal.

12. Januar 2026
Andreas H
Chart
ServiceTitan Inc (5,03%)

Der Top-Pick von Wells Fargo für das Jahr 2026 ist ServiceTitan — die Aktie steht kurz davor aus der Base auszubrechen!

ServiceTitan Inc (5,03%)

ServiceTitan hat sich mit seiner cloudbasierten All-in-One-Plattform als einer der führenden Player im Bereich der Handwerksbranche etabliert. Jedes Jahr werden in den USA etwa 1,5 Mio. USD für Dienstleistungen von Handwerkern ausgegeben und es gibt etwa 6 Mio. Beschäftigte. Wells Fargo hat das Unternehmen im Bereich Software zu seinem Top-Pic ernannt. Es wird erwartet, dass ServiceTitan an einem entscheidenden Wendepunkt steht, an dem sich mehrere Wachstumstreiber gleichzeitig entfalten. Wells Fargo sieht in ServiceTitan nicht nur eine Software, sondern den Vorreiter für die branchenspezifische KI. Dabei rollt ServiceTitan mit KI-Funktionen den Handwerkermarkt komplett neu auf. Da Handwerksbetriebe oft unter Personalmangel im Büro leiden, ist dies ein massiver Mehrwert, für den Kunden bereit sind, extra zu zahlen. Die Aktie hat die letzten Wochen konsolidiert und könnte nun bereit sein, mit dem Ausbruch bei 110 USD auf neues Hochs zu ziehen. (TTAN)

12. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Walmart Inc. (3,19%)

Walmart (WMT) und Google (GOOG) setzen auf KI-Shopping – Gemini integriert Handel, Personalisierung und Expresslieferung!

Walmart Inc. (3,19%)

Walmart und Google haben eine strategische Partnerschaft vorgestellt, mit der sie das Einkaufserlebnis durch künstliche Intelligenz grundlegend verändern wollen. Kern der Zusammenarbeit ist die direkte Integration von Walmarts und Sam’s Clubs Sortiment in Googles KI-System Gemini über das sogenannte Universal Commerce Protocol. Kunden erhalten dadurch während natürlicher Dialoge mit Gemini automatisch passende Produktempfehlungen aus dem stationären und Online-Angebot von Walmart – inklusive wettbewerbsfähiger Preise. Ziel ist es, Produktsuche, Inspiration und Kaufentscheidung nahtlos miteinander zu verbinden und den klassischen Wechsel zwischen App, Websuche und Online-Shop zu ersetzen. Der Start ist zunächst in den USA geplant, eine internationale Ausweitung soll folgen. Für Verbraucher steht dabei vor allem Komfort im Vordergrund: Verknüpfen Nutzer ihre Konten, profitieren sie von personalisierten Empfehlungen auf Basis früherer Einkäufe, können bestehende Warenkörbe ergänzen und Vorteile aus Walmart+ oder Sam’s Club Mitgliedschaften nutzen. Ein zentrales Element ist zudem die schnelle Lieferung: Lokal verfügbare Produkte sollen innerhalb von weniger als drei Stunden, teilweise sogar in nur 30 Minuten, zugestellt werden können. Aus Anlegersicht unterstreicht die Initiative Walmarts Ambition, sich als technologiegetriebener Omnichannel-Händler zu positionieren, während Google mit Gemini einen weiteren Schritt in Richtung sogenanntes „agentenbasiertes Commerce“ macht – ein Trend, der die Art, wie Konsumenten einkaufen, nachhaltig verändern könnte.

12. Januar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Zenas BioPharma Inc (4,23%)

Zenas Biopharma: 56 % Wirksamkeit in der Phase-3-Studie INDIGO waren nicht genug - CEO nutzt Verkaufspanik für ein 1,6-Mio.-USD-Investment

Zenas BioPharma Inc (4,23%)

Zenas BioPharma (ZBIO) entwickelt neuartige Autoimmuntherapien. Kernprodukt ist Obexelimab, ein bifunktionaler Antikörper, der B-Zellen hemmt, statt sie zu zerstören (nicht-zytolytischer Ansatz). Dieser Mechanismus soll eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig verringertem Infektionsrisiko bieten. Der Fokus liegt auf der IgG4-assoziierten Erkrankung (IgG4-RD), Multipler Sklerose (MS) und Lupus (SLE). Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil ist die Möglichkeit der subkutanen Selbstinjektion durch den Patienten. Anfang Januar 2026 verlor die Aktie rund 50 % an Wert. Auslöser waren die Daten der Phase-3-Studie INDIGO (IgG4-RD). Zwar wurde das Schubrisiko signifikant um 56 % gesenkt, doch der Markt hatte höhere Erwartungen. Der Markt interpretierte die Ergebnisse als „gut, aber nicht gut genug“, um eine dominante Marktführerschaft gegenüber etablierten oder kommenden Konkurrenten zu garantieren. Investoren zogen Vergleiche zum Konkurrenzprodukt Uplizna von Amgen, das als potenziell wirksamer wahrgenommen wurde. Diese Enttäuschung führte zu Herabstufungen durch Analysten. Die fundamentalen Chancen bleiben intakt. Zenas plant den FDA-Antrag für das 2. Quartal 2026 und den EMA-Antrag für die 2. Jahreshälfte. Sollten diese Zulassungen erfolgen, stünde Zenas ein First-Mover-Vorteil in Europa und eine starke Alternative in den USA offen, insbesondere für Patienten, die eine Selbstinjektion bevorzugen. Darüber hinaus bietet die Pipeline weiteres Kurspotenzial jenseits der IgG4-RD. So werden für das 4. Quartal 2026 wichtige Phase-2-Daten zu SLE erwartet. Gelingt es Zenas, in diesen volumenstarken Indikationen zu überzeugen, könnte der aktuelle Kursrücksetzer rückblickend als Überreaktion des Marktes und attraktive Einstiegschance gewertet werden, sofern die Liquidität bis zur Kommerzialisierung gesichert bleibt. Ein starkes Vertrauenssignal setzte CEO Leon O. Moulder Jr.: Er nutzte den Kursrutsch zwischen dem 7. und 9. Januar für Insiderkäufe im Wert von rund 1,64 Mio. USD (Kaufkurse: 16,30–16,55 USD) und erhöhte seinen Bestand auf 366.155 Aktien.

12. Januar 2026
Jörg Meyer
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BE Semiconductor Industries N.V. (8,24%)

BE Semiconductor: Glänzendes Trading-Update zum Q4! Dank dem Data Center-Boom verdoppelte sich der Auftragseingang auf 250 Mio. Euro!

BE Semiconductor Industries N.V. (8,24%)

Unter den europäischen Chipunternehmen sticht heute der Vorstoß auf das 52-Wochenhoch sowie der Big Picture-Breakout bei BE Semiconductor heraus. Für Trader ist die Aktie wegen der Kombination guter News und charttechnischer Bedeutsamkeit interessant. Für Investoren ist der Wert wegen dem 33er KGV weniger lukrativ. Was steckt dahinter dem heutigen Aufschwung? Präzisionsarchitektur im Backend: Die Kunst der Chip-Vollendung BE Semiconductor ist der unangefochtene Spezialist für Assembly-Equipment. Wenn der Silizium-Wafer fertig belichtet ist, beginnt BE Semiconductors Arbeit. Das Unternehmen liefert die Maschinen, die winzige Chips mit höchster Präzision trennen, platzieren und verbinden. In einer Welt, in der klassische Skalierung an physikalische Grenzen stößt, wird dieses „Backend“-Packaging zum entscheidenden Flaschenhals für die Leistungsfähigkeit moderner Hardware. Die Brücke zur Künstlichen Intelligenz Warum ist BE Semiconductor ein KI-Profiteur? Das Stichwort lautet „Hybrid Bonding“. Um die enorme Rechenpower für Anwendungen wie ChatGPT zu ermöglichen, müssen Grafikprozessoren und Speicherchips extrem eng und effizient miteinander kommunizieren. BE Semiconductors Technologie ermöglicht es, Chips ohne klassische Lötkugeln direkt zu verbinden. Dies reduziert den Stromverbrauch drastisch und steigert die Datengeschwindigkeit. Das ist unverzichtbar für die Rechenzentren der Zukunft. Die KI-Dynamik verdoppelt den Auftragseingang Das heute veröffentlichte Trading-Update zum 4. Quartal 2025 übertrifft die Erwartungen deutlich. BE Semiconductor meldete einen vorläufigen Auftragseingang von rund 250 Mio. Euro. Dies entspricht einem Plus von 105 % zum Vorjahr. Haupttreiber ist die ungebrochene Nachfrage asiatischer Subkontraktoren nach 2.5D-Lösungen für Data Center sowie erste signifikante Aufträge für Hybrid-Bonding-Systeme. Umsatz und Bruttomarge für das Abschlussquartal werden laut Unternehmen am „vorteilhaften Ende“ der bisherigen Prognosen liegen (erwartet wurde ein Umsatzplus von 15–25 % und eine Marge zwischen 61 % und 63 %).

12. Januar 2026
AndreasZ
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Intel Corp. (-1,33%)

Comeback-Chance: Intel startet 18A-Fertigung und erhält Rückendeckung von Trump!

Intel Corp. (-1,33%)

Intel (INTC) könnte 2026 eine der Comeback-Storys werden. Intel profitiert im Chipgeschäft von der Verbreitung der KI und unterstützt mit Intel Foundry auch die US-Halbleiterproduktion. Der US-Präsident Donald Trump sprach am 8. Januar von einem „großartigen Meeting“ mit dem neuen und „äußerst erfolgreichen“ CEO Lip-Bu Tan, was den Schulterschluss mit der US-Regierung als größten Anteilseigner verdeutlicht. Investitionen von der US-Regierung, NVIDIA und Softbank brachten in Verbindung mit Veräußerungen von Altera und Mobileye zusätzliche Barmittel von 20 Mrd. USD ein. Die CES 2026 markierte mit Intels Core Ultra Series 3 (Panther Lake) einen technologischen Meilenstein – die erste massenproduzierte Plattform im 18A-Prozess (1,8 nm). High-End-Modelle wie der Core Ultra X9 und X7 bieten dabei bis zu 16 CPU-Kerne und eine integrierte NPU (Neural Processing Unit) mit 50 TOPS für lokale KI-Anwendungen. Erreicht werden Akkulaufzeiten von bis zu 27 Stunden, 60 % höhere Multithread-Leistung und eine 77 % schnelleren Grafikperformance im Vergleich zur Vorgängergeneration (Lunar Lake). Unterstützt werden 200 PC-Designs und zusätzliche Edge-Systeme. Auch für Rechenzentren soll Clearwater Forest (Xeon 6+) als erster Serverprozessor auf 18A-Basis 18A im 1. Halbjahr 2026 folgen. Die Experten von Melius Research stuften die Aktie zudem mit einem Kursziel von 50 USD von „Hold“ auf „Buy“ und sehen Apple und NVIDIA ab 2028 bzw. 2029 als potenzielle Intel Foundry-Kunden mit 14A, wo das Management zuletzt von „enormen Fortschritten“ sprach. Am 23. Januar könnten die Ergebnisse für das 4. Quartal neue Impulse liefern. Mit einem Ausbruch aus der Konsolidierung erhalten Trader neue Kaufsignale.

09. Januar 2026
Jörg Meyer
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Weyerhaeuser Co. (2,44%)

Weyerhaeuser: Trumps 200-Milliarden-Wette auf den US-Häusermarkt - diese Aktie ist für mich ein Gewinner!

Weyerhaeuser Co. (2,44%)

Donald Trumps radikaler Vorstoß vom Abend des 08.01.2026, ca. 200 Milliarden USD in den Kauf von Hypothekenanleihen zu pumpen, könnte sich als der entscheidende Katalysator für den US-Immobilienmarkt erweisen. Durch das künstliche Drücken der Hypothekenzinsen soll der Traum vom Eigenheim für Millionen Amerikaner wieder erschwinglich werden. Wer von diesem staatlich verordneten Bauboom neben den Hausbauern am massivsten profitiert? Aus meiner Sicht der Holz-Gigant Weyerhaeuser. Als größter privater Waldbesitzer Nordamerikas sitzt das Unternehmen auf einem gigantischen Sachwert-Schatz von 10,4 Millionen Acres in den USA und lizenzierten 13 Millionen Acres in Kanada. Weyerhaeuser ist dabei weit mehr als ein passiver Landbesitzer. Durch die eigene Holzverarbeitung kontrolliert das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette. Wenn Amerika wieder baut, führt kein Weg an ihrem Holz vorbei. Die Aktie notiert derzeit deutlich unter ihrem fairen Wert. Ein neuer Aufschwung auf dem Häusermarkt würde die Nachfrage stimulieren und das Papier zügig in Richtung seines inneren Wertes von ca. 35 USD treiben. Fazit: Die Kombination aus Marktdominanz und politischem Rückenwind ist einmalig. Weyerhaeuser ist für mich ein Top-Value-Wert mit 3,6 % Dividendenrendite, um auf eine Erholung des US-Häusermarkts zu wetten.

09. Januar 2026
Andreas H
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Guardant Health Inc. (0,11%)

Megamarkt Flüssigbiopsie: Guardant Health zeigt sich als Gewinneraktie!

Guardant Health Inc. (0,11%)

Guardant Health bespreche ich im Tenbagger-Forum bereits seit Anfang 2020 ausführlich. Damals noch zu Kursen um 20 USD. Die Aktie ist spekulativ, aber das Marktpotenzial riesig. Das Unternehmen ist ein Pionier im Bereich der Flüssigbiopsie, wobei innovative Bluttests zur Krebsdiagnostik, Therapieauswahl, Überwachung und Früherkennung eingesetzt werden. Im 3. Quartal verzeichnete Guardant einen echten Meilenstein: Das Unternehmen knackte erstmals die Jahresumsatzrate von über 1 Mrd. USD und übertraf die Erwartungen mit einem Umsatzanstieg von 39 % auf 265,2 Mio. USD. Das Wachstum beschleunigte sich dabei das 2. Quartal infolge. Guardant Health ist der Top-Performer aus dem Bereich Heathcare Services gewesen, mit einem Plus von 220 %, gefolgt von BrightSpring, die ich im Tenbagger ebenfalls immer wieder thematisiere. Ich gehe davon aus, dass das Unternehmen aufgrund der anziehenden Nachfrage nach seinen Tests auch in den kommenden Quartalen die Schätzungen schlagen dürfte. Die Aktie bildet eine Base. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 110 USD könnte man hier auf die Trendfolge setzen. (GH)

09. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Joint Corp (The) (1,93%)

The Joint Corp.: Insiderkäufe durch den Großinvestoren summieren sich auf 325.110 USD

Joint Corp (The) (1,93%)

The Joint Corp. (JYNT) hat sich als Anbieter von chiropraktischen Dienstleistungen am Markt etabliert. Das Kernkonzept basiert auf der Demokratisierung des Zugangs zu Rücken- und Gelenkbehandlungen durch ein Modell, das auf Erschwinglichkeit und Bequemlichkeit setzt. Im Gegensatz zu traditionellen Praxen verzichtet der Konzern vollständig auf Versicherungsabrechnungen und langwierige Terminvereinbarungen. Stattdessen bietet The Joint seinen Kunden ein transparentes Preismodell mit Mitgliedschaften oder Behandlungspaketen an, die oft deutlich unter den branchenüblichen Selbstbeteiligungen liegen. Die Kliniken befinden sich strategisch in hochfrequentierten Einkaufszentren. Diese "Walk-in"-Lösung adressiert ein grundlegendes Bedürfnis in einem Markt, in dem ein Großteil der Bevölkerung unter chronischen Rückenschmerzen leidet, aber durch bürokratische Hürden im Gesundheitssystem abgeschreckt wird. Ein entscheidender Meilenstein war die Mitte Dezember 2025 unterzeichnete Vereinbarung zum Verkauf von 22 unternehmenseigenen Kliniken im Südosten der USA an erfahrene Franchisenehmer. Diese Maßnahme ist Teil einer größeren Initiative, das Risiko und die operativen Kosten von Eigenbetrieben zu reduzieren und sich stattdessen auf die Rolle als reiner Franchisegeber zu konzentrieren. Durch die Rückführung von Unternehmenskliniken in die Hände von Franchisenehmern stärkt The Joint seine Bilanz und fokussiert sich auf hochmargige Lizenz- und Werbegebühren, was langfristig die Rentabilität pro Standort steigern soll. Im Zeitraum zwischen dem 21. November 2025 und 06. Januar 2026 hat Großinvestor Charles E. Jobson Aktien zu Stückpreisen zwischen 8,41 USD und 8,89 USD für insgesamt 325.110 USD von The Joint Corp. gekauft. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 1.621.671 Aktien angestiegen. Dieser Vertrauensbeweis könnte dazu beitragen, dass die Aktie die eingeleitete, übergeordnete Trendwende ausweiten könnte.

09. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Schlumberger Ltd. (SLB) (0,56%)

SLB (SLB(i)) – Der globale Ölfelddienstleister als potenzieller Gewinner einer Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie!

Schlumberger Ltd. (SLB) (0,56%)

Die politischen Umwälzungen in Venezuela rücken das Land mit seinen enormen Ölreserven wieder ins Blickfeld internationaler Investoren. Während US-Präsident Donald Trump amerikanische Ölkonzerne öffentlich dazu aufruft, den Wiederaufbau der venezolanischen Energieinfrastruktur zu unterstützen, ist die Lage für klassische Förderunternehmen aus Anlegersicht heikel. Historische Erfahrungen mit staatlich dominierten Ölgesellschaften wie Saudi Aramco oder Petrobras zeigen, dass politischer Einfluss häufig zulasten der Aktionäre geht. Hinzu kommt ein schwieriges Marktumfeld: Der globale Ölmarkt gilt als gut versorgt, Trump strebt explizit Preise von rund 50 USD pro Barrel an, und notwendige Investitionen in Venezuela würden sich schnell auf zweistellige Mrd. USD summieren. Für Produzenten, die sich zuletzt bewusst von kapitalintensiven Projekten zurückgezogen und stattdessen Dividenden priorisiert haben, wäre ein solches Engagement mit erheblichen Risiken verbunden. Deutlich attraktiver erscheint die Situation aus Sicht von Dienstleistern – allen voran SLB (i). Der weltgrößte Anbieter von Ölfelddienstleistungen kann von neuen Projekten profitieren, ohne selbst Kapital in Förderanlagen oder Infrastruktur binden zu müssen. Marktbeobachter argumentieren, dass unabhängig davon, welcher Akteur letztlich den Wiederaufbau finanziert, spezialisierte Technologie- und Servicepartner unverzichtbar sind. SLB, früher unter dem Namen Schlumberger bekannt, ist eben kein Ölproduzent, sondern liefert Technologie, Ausrüstung und Software für Exploration, Bohrung und Förderung. Das Unternehmen profitiert damit indirekt von steigenden Investitionen der Branche, ohne direkt dem Ölpreisrisiko ausgesetzt zu sein – ein klassisches „Schaufelverkäufer“-Modell. Ein wesentlicher strategischer Vorteil liegt in der breiten internationalen Aufstellung: Rund 80 % der Umsätze erzielt SLB außerhalb Nordamerikas. Während das Wachstum im US-Permian-Becken nachlässt, verlagern viele Ölkonzerne ihre Investitionen verstärkt in internationale Offshore-Projekte, den Nahen Osten und potenziell auch zurück nach Venezuela. Da SLB dort bereits über Erfahrung und Strukturen verfügt, könnte der Konzern überproportional von dieser Verschiebung profitieren. Für Anleger eröffnet sich damit eine Möglichkeit, an einer geopolitisch getriebenen Neuordnung des Ölmarkts teilzuhaben – mit vergleichsweise geringerem politischem und bilanziellen Risiko als bei klassischen Ölproduzenten.

09. Januar 2026
AndreasZ
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Opendoor Technologies Inc. (10,40%)

Opendoor Technologies: KI-Effizienz trifft auf 200 Mrd. USD Hypothekenkäufe!

Opendoor Technologies Inc. (10,40%)

Opendoor Technologies (OPEN) befindet sich als Onlinemarktplatz für Wohnimmobilien mit dem seit September amtierenden CEO Kaz Nejatian in einem Transformationsprozess. Als iBuyer werden Immobilien nach einer digitalen Bewertung angekauft und nach Reparaturen weiterverkauft. Mithilfe von über einem Dutzend KI-Tools sollen die Automatisierung und Transaktionsvolumina gesteigert und die Personalkosten massiv reduziert werden. KI-Hausbewertungen können dank KI zur Analyse von Fotos und Videos bereits von einem Tag auf 10 Minuten verkürzt werden. Während früher bis zu 11 Mitarbeiter in einen Kaufprozess involviert waren, muss heute meist nur noch eine Person die KI überwachen. Langfristig soll der Onlinekauf eines Hauses per Knopfdruck so einfach gemacht werden wie der Kauf eines Tesla, indem sämtliche Prozesse wie Haussuche, Finanzierung, Garantie und Versicherung direkt integriert werden. Am 9. Januar sorgt der von US-Präsident Trump geplante Kauf von Hypothekenanleihen im Umfang von 200 Mrd. USD für neuen Rückenwind, um Immobilienkäufe wieder erschwinglicher zu machen. Im jüngsten 3. Quartal zeigten in einem Übergangsquartal teilweise positive Tendenzen, indem der Ankauf in nur sechs Wochen bis Ende Oktober von 120 auf 230 wöchentliche Verträge fast verdoppelt werden konnte. Die Wiederbelebung des Direktvertriebskanals steigerte die Konversionsrate bereits um das Sechsfache im Vergleich zu bisherigen Kanälen. Die Aktie könnte nun den GD 50 zurückerobern und auch angesichts der Leerverkaufsquote von über 14 % erfolgreich aus der Konsolidierung ausbrechen.

08. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Intellia Therapeutics Inc. (4,12%)

Intellia Therapeutics: Aufsichtsrat nutzt den Kurseinbruch für einen 1,4 Mio. USD schweren Aktienkauf

Intellia Therapeutics Inc. (4,12%)

Intellia Therapeutics (NTLA) positioniert sich im Bereich der CRISPR/Cas9-Technologie, um Krankheiten direkt an ihrem genetischen Ursprung zu heilen. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung von sogenannten In-vivo-Therapien, bei denen das Gen-Editierungswerkzeug direkt in den Körper des Patienten injiziert wird, um dort dauerhafte Veränderungen am Erbgut vorzunehmen. Das Hauptziel ist es, eine „Single-Dose“-Lösung anzubieten – eine einmalige Behandlung, die lebenslange Medikamenteneinnahmen oder regelmäßige Infusionen überflüssig macht. Zu den zentralen Lösungen für Patienten gehören derzeit Nexiguran-Ziclumeran (Nex-z) zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose (ATTR) sowie Lonvoguran-Ziclumeran (Lonvo-z) zur Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Durch diese hochspezifischen Ansätze bietet Intellia den Patienten nicht nur eine Symptomlinderung, sondern das Potenzial für eine funktionelle Heilung schwerer, chronischer Leiden. Trotz der temporären Verzögerungen im ATTR-Programm blickt Intellia optimistisch in das Jahr 2026, wobei der Fokus verstärkt auf die Marktreife von Lonvo-z (HAE) rückt. Da die Rekrutierung für die entscheidende Phase-3-Studie HAELO bereits im September 2025 abgeschlossen wurde, plant das Management, bis Mitte 2026 die ersten Top-Line-Daten zu veröffentlichen. Das Unternehmen verfolgt das klare Ziel, in der 2. Jahreshälfte 2026 den Zulassungsantrag (BLA) bei der FDA einzureichen, was den Weg für eine geplante Markteinführung in den USA in der ersten Hälfte des Jahres 2027 ebnen soll. Angestrebet wird der Übergang von einem rein forschenden Biotech-Unternehmen zu einem kommerziellen Anbieter von Gen-Medizin. Am 07. Januar hat Aufsichtsrat Fred E. Cohen gemeldet, dass er am 05. Januar 150.000 Aktien zu je 9,35 USD für insgesamt 1,4 Mio. USD gekauft hat. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 207.453 USD gestiegen.

08. Januar 2026
AndreasZ
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Globus Medical Inc. (7,26%)

Globus Medical gewinnt Marktanteile im US-Wirbelsäulengeschäft – Umsatzwachstum überrascht mit fast 17 %!

Globus Medical Inc. (7,26%)

Der Medizintechnikkonzern Globus Medical (GMED) gilt als Spezialist für Behandlungen von Erkrankungen des Bewegungsapparates und wurde mit der Übernahme von NuVasive bereits zu einem weltweit führenden Anbieter. Insbesondere das US-Wirbelsäulengeschäft verzeichnete zuletzt eine anhaltende Wachstumsbeschleunigung, wo CEO Keith Pfeil auch auf Marktanteilsgewinne verweist. Die rasche Integration des Neuromodulationsspezialisten Nevro bietet mit Synergieeffekten für die Schmerzbehandlung eine zusätzliche 2,5 Mrd. USD große Marktchance. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützten Eingriffe durchgeführt werden. Hiermit positioniert sich Globus Medical als Pionier im Megatrend der robotergestützten Chirurgie. Mit einem starken Jahresabschluss mit „deutlichem Umsatzwachstum in allen Geschäftsbereichen“ zeigen die am 7. Januar präsentierten vorläufigen Ergebnisse für das 4. Quartal eine Umsatzüberraschung von 823,2 Mio. USD (Konsens: 778,3 Mio. USD) auf. Das Fiskaljahr 2025 dürfte mit einem Wachstum von 16,5 % ebenfalls über den Erwartungen liegen. Das Management hob den Ausblick für das laufende Fiskaljahr 2026 an. Der Umsatz soll zw. 3,18 und 3,22 Mrd. USD (Konsens: 3,12 Mrd. USD) betragen. Auch die Nettogewinnspanne wurde auf 4,30 bis 4,40 USD je Aktie (Konsens: 4,12 USD) angehoben. Die Aktie notiert vorbörslich rund 8 % höher und dürfte zum Handelsstart mit einem Gap-Up auf neue Höchststände ausbrechen.

08. Januar 2026
Andreas H
Chart
Globus Medical Inc. (8,89%)

Globus Medical ist meines Erachtens eine der spannendsten Robotorstorys aus dem OP-Saal!

Globus Medical Inc. (8,89%)

Am 7. Januar gab Globus Medical seine vorläufigen Zahlen für das 4. Quartal bekannt. Und wow, die bilden einen wirklich starken Abschluss des Jahres 2025! Der Umsatz liegt mit 823 Mio. USD deutlich über den erwarteten 778 Mio. USD. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 25,2 %. Für das Fiskaljahr 2026 wurde der Ausblick beim Umsatz und Gewinn deutlich angehoben. Das sagt mir, dass das Unternehmen, trotz starker Konkurrenz, einzigartig positioniert ist, um massiv vom Megatrend der robotergestützten Operationen zu profitieren. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützte Eingriffe durchgeführt werden. Aber es kommt noch besser: Mit dem neuen Excelsius XR Headset verschmilzt das Unternehmen Robotik mit Augmented Reality. Und das ist meines Erachtens die Zukunft der Chirurgie – schneller, präziser und effizienter als alles, was es vorher gab. Daneben sorgt für Fantasie, dass die Nevro-Übernahme bereits ein Jahr früher als geplant zur Profitabilität beiträgt. Die Erschließung des 2,5 Mrd. USD schweren Neuromodulationsmarktes transformiert Globus von einem Wirbelsäulenspezialisten zu einem breit aufgestellten Technologiekonzern. Wer auf die Zukunft der robotergestützten Chirurgie setzen will, kommt meines Erachtens an Globus Medical nicht vorbei. (GMED)

07. Januar 2026
Jörg Meyer
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KSB SE & Co. KGaA (5,93%)

Die Value-Aktie KSB (11er KGV) ist ein Gewinner vom Umbau der Weltwirtschaft!

KSB SE & Co. KGaA (5,93%)

Während die Schlagzeilen von Softwaregiganten und Chipherstellern dominiert werden, operiert die KSB (i) im Maschinenraum der globalen Infrastruktur. Als weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen besetzt das Traditionsunternehmen eine kritische Schlüsselposition. In einer Welt, die zunehmend von komplexen Flüssigkeitskreisläufen abhängt, ist KSB kein bloßer Zulieferer, sondern ein unverzichtbarer Enabler technologischer Fortschritte. Entsprechend soll der Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro per 2030 wachsen. Beitragen dazu sollte auch ein Ausbau der Positionierung im fragmentierten Markt für Ventile. Denn dieser wird auf 89 Mrd. Euro geschätzt und KSB vereint erst 0,4 % auf sich. Profiteur vom Umbau der Weltwirtschaft: Von Kernenergie bis KI Die Neuausrichtung der Weltwirtschaft mit mehr Kernenergie, Rohstoffsicherung und dem KI-Wettrennen spielt KSB direkt in die Hände, da das Unternehmen für jeden Megatrend hochspezialisierte Lösungen bereithält. Der immense Energiebedarf moderner Rechenzentren für KI führt zu einer Renaissance der Kernenergie. Das ist ein Sektor, in dem KSB mit seinen Primärkühlmittelpumpen (wie der RUV-Serie) technologisch weltweit führt. Diese Aggregate müssen extremen Drücken und Temperaturen standhalten, um die Reaktorsicherheit zu garantieren. Gleichzeitig verlangt der Bau gigantischer Data Center nach massiven Kühlkapazitäten. Hier kommen KSB-Hocheffizienzpumpen der Etanorm- oder Etaline-Reihe zum Einsatz, die in geschlossenen Kühlkreisläufen für die notwendige Abwärmeabfuhr sorgen. Auch im Bergbau, getrieben durch den Hunger nach Kupfer und Lithium, ist KSB unverzichtbar. Unter der Marke GIW liefert das Unternehmen massive Pumpen, die Gesteinsgemische fördern können. Value-Perle mit 11er KGV und Margenpotenzial Finanziell präsentiert sich der Konzern als klassische Value-Aktie mit attraktivem Aufwärtspotenzial. Mit einem für 2026 geschätzten KGV von 11 ist das Unternehmen im Vergleich zur Qualität moderat bewertet. Das Management verfolgt dabei eine ambitionierte Strategie. Bis 2030 soll die EBIT-Marge von derzeit 8,2 % auf 10 % steigen. Der Hebel liegt hierbei im hochprofitablen Service- und Wartungsgeschäft. Da die installierte Basis in den neuen Wachstumsfeldern stetig wächst, generiert KSB langfristige, margenstarke Cashflows, die das zyklische Neugeschäft absichern. Charttechnisch bedeutet der Ausbruch aus der Base auf das 52-Wochenhoch ein neues Long-Signal.

07. Januar 2026
Andreas H
Chart
Vistra Energy Corp. (-0,17%)

Vistra Corp verstärkt sich mit Übernahme im Erdgas-Bereich — Aktie mit möglicher Bodenbildung!

Vistra Energy Corp. (-0,17%)

Erdgas spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Diesbezüglich ist interessant, dass der US-amerikanische Energieproduzent Vistra Energy am 5. Januar bekannt gegeben hat, Cogentrix Energy und dessen 10 Erdgas-Kraftwerke für rund 4 Mrd. USD zu übernehmen. Damit stärkt man massiv das Erdgas-Portfolio, wobei man durch die Übernahme das Portfolio um etwa 5,5 Gigawatt an gasbefeuerten Kraftwerken erweitern wird. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, nachdem im September 2025 ein Allzeithoch bei 220 USD markiert wurde. Auf dem aktuellen Niveau könnte ein Boden gefunden sein. Hier könnte man mit einer Absicherung bei etwa 160 USD auf einen Rebound setzen, was einem Risiko von 6 % entspricht. (VST)

07. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
SanDisk Corp (-1,86%)

SanDisk (SNDK) – Kursexplosion dank NVIDIA-Rückenwind: Speicher-Aktien dominieren den KI-Handel, während der Chip-Gigant auf China-Lizenzen wartet!

SanDisk Corp (-1,86%)

Die Dynamik im KI-Sektor verschiebt sich spürbar von den reinen Prozessorherstellern hin zu den Produzenten von Speicherlösungen, was am 6. Januar in einer historischen Rallye gipfelte. Die Aktie von SanDisk (SNDK) explodierte um über 27 % und verzeichnete damit den stärksten Tagesgewinn seit Februar des Vorjahres; im Sog dieses Aufwärtstrends kletterten auch die Papiere der ehemaligen Muttergesellschaft Western Digital (WDC) um fast 17 % sowie Seagate (STX) um 14 %. Auslöser für diesen massiven Kaufdruck war laut Marktbeobachtern die Keynote von NVIDIA-CEO Jensen Huang auf der CES. Huang betonte die kritische Rolle von Speicherhardware für die neue „Rubin“-Chiparchitektur und sogenannte „Agentic AI“-Anwendungen. Analysten von Morningstar und Mizuho leiten daraus ab, dass die Integration von zusätzlichen SSD-Kapazitäten in KI-Infrastrukturen das ohnehin knappe Angebot weiter verengen wird, was SanDisk eine enorme Preissetzungsmacht verleiht. Während William Kerwin von Morningstar warnt, dass sich diese Margen in drei Jahren normalisieren könnten, spielt der Markt derzeit das Szenario einer akuten Unterversorgung. Der „Run“ auf Speicherwerte ist dabei ein globales Phänomen, das durch bevorstehende Quartalszahlen aus Asien zusätzlich befeuert wird. Berichten des Korea Economic Daily zufolge planen die Branchenriesen Samsung und SK Hynix aggressive Preiserhöhungen für DRAM- und NAND-Chips, während der taiwanesische Anbieter Nanya Technology bereits einen Umsatzsprung von 445 % vermeldete. Paradoxerweise partizipiert der KI-Platzhirsch NVIDIA (NVDA) aktuell kaum an dieser Euphorie. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Investoren immer noch auf die finale Bestätigung der US-Regierung für den Export des H200-Chips nach China warten. CEO Huang zeigte sich zwar optimistisch, dass die Lizenzen erteilt werden, doch die Unsicherheit bremst. Ein potenzieller Katalysator für NVIDIA bleibt jedoch der Heimatmarkt: Das KI-Startup xAI von Elon Musk hat eine Finanzierungsrunde über 20 Mrd. USD abgeschlossen und plant den massiven Ausbau seines Rechenzentrums in Memphis, was neue Großaufträge für NVIDIA-GPUs verspricht.

07. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Lenovo Group Ltd. (-2,05%)

Lenovo (LHL) – Der PC-Weltmarktführer transformiert sich zum KI-Ökosystem: Schulterschluss mit Nvidia und Start des „Super-Agenten“ Qira!

Lenovo Group Ltd. (-2,05%)

Lenovo nutzt die CES 2026 für eine massive strategische Neupositionierung, die weit über das traditionelle Hardware-Geschäft hinausgeht. Im Zentrum steht eine vertiefte Allianz mit dem US-Chipgiganten NVIDIA (NVDA), die in der Ankündigung einer „AI Cloud Gigafactory“ gipfelt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Bereitstellungszeiten für KI-Rechenzentren von Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen, indem Lenovos proprietäre „Neptune“-Flüssigkühlungstechnologie mit NVIDIAs modernster Blackwell-Ultra- und Rubin-Architektur kombiniert wird. Flankiert wird diese Infrastruktur-Offensive durch den Launch der Unternehmenslösungen „Agentic AI“ und „Lenovo xIQ“. Diese Software-Suiten sollen Firmenkunden ermöglichen, KI-Agenten ohne Programmieraufwand (No-Code) zu erstellen und den Zyklus vom Konzept bis zur Implementierung auf bis zu drei Monate zu drücken. Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß den Versuch, die Margen durch hochpreisige Server-Infrastruktur und B2B-Services jenseits des zyklischen PC-Marktes strukturell zu verbessern. Auf der Endgeräteseite präsentierte CEO Yang Yuanqing die Vision „One AI, multiple devices“, personifiziert durch den neuen KI-Super-Agenten „Qira“. Dieser soll als einheitliche Intelligenzschicht nahtlos über PCs, Tablets und Wearables hinweg agieren und Nutzer proaktiv unterstützen – ein direkter Angriff auf die fragmentierten Ökosysteme der Konkurrenz. Um diese Software zu tragen, erneuert Lenovo sein Hardware-Portfolio radikal: Neben neuen „Aura Edition“ KI-PCs, die in Kooperation mit Intel (INTC) entstanden, sticht vor allem die Tochter Motorola hervor. Mit dem „motorola razr fold“ (8,1-Zoll-Display) und dem „motorola signature“ (50-MP-Vierfachkamera) positioniert sich der Konzern im Premium-Segment. Zukunftsweisende Konzepte wie die KI-Brille, die in Konkurrenz zu Produkten von Samsung und Alibaba tritt, sowie das Wearable-Projekt „Maxwell“ unterstreichen den Anspruch, nicht nur Hardware-Lieferant, sondern Architekt der „Hybrid AI“-Ära zu sein.

07. Januar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Nokia Oyj (4,94%)

Nokia: Analystensupport vor den Zahlen löst Kursanstieg über eine Widerstandslinie aus

Nokia Oyj (4,94%)

Nokia hat sich in den letzten Jahren grundlegend von einem Mobiltelefonhersteller zu einem führenden Anbieter von Netzwerktechnologien und Cloud-Infrastruktur gewandelt. Im Zentrum des heutigen Geschäftsmodells steht die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Bereich Network Infrastructure, der Lösungen für optische Netze und IP-Netzwerke umfasst. Der Konzern profitiert hierbei massiv vom KI-Boom, da Rechenzentren weltweit eine immer leistungsfähigere Vernetzung benötigen, um die riesigen Datenmengen für KI zu bewältigen. Die Übernahme von Infinera im Jahr 2025 hat die Position im Bereich der optischen Netzwerke weiter gestärkt und ermöglicht es dem Konzern, noch gezielter auf die Bedürfnisse von Webscale-Kunden wie Amazon oder Google einzugehen. Die Konzernführung verfolgt das ambitionierte Ziel, den vergleichbaren operativen Gewinn in den nächsten drei Jahren um bis zu 60 % zu steigern, unterstützt durch ein Effizienzprogramm und die Fokussierung auf margenstarke Software- und Lizenzgeschäfte. Die Sparte Nokia Technologies bleibt hierbei ein hochprofitabler Anker, der durch die Lizenzierung von Patenten für 5G- und Multimedia-Technologien regelmäßige Einnahmen generiert. Trotz makroökonomischer Unsicherheiten in Regionen wie China setzt Nokia auf Wachstumsmärkte in Indien und Nordamerika, um seine Marktführerschaft bei Cloud-nativen 5G-Kernnetzen und autonomen Industrielösungen weiter auszubauen. Am 07. Januar 2026 bricht die Aktie über eine Widerstandslinie aus einer Konsolidierung aus, wodurch ein Kaufsignal erzeugt wird. Support für weitere Kursanstiege gibt es auch durch einen Analysten. Kepler Cheuvreux hebt die Einschätzung für Nokia am 07. Januar von "Hold" auf "Buy" und das Ziel wird von 5,00 auf 6,84 Euro angepasst.

06. Januar 2026
Leonid Kulikov
Chart
D-Wave Quantum Inc. (0,56%)

D-Wave Quantum (QBTS(i)) – Technologischer Meilenstein treibt Aktie: Durchbruch bei der Chip-Steuerung läutet neue Skalierungs-Ära ein!

D-Wave Quantum Inc. (0,56%)

Die Aktie des Quantencomputer-Pioniers D-Wave Quantum (i) legt zu, nachdem das Unternehmen einen entscheidenden Fortschritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung von Großrechnern gemeldet hatte. Im Kern geht es um die Lösung eines der größten physikalischen Probleme der Branche: die Steuerung der extrem empfindlichen Qubits ohne riesige externe Hardware. D-Wave gab bekannt, dass es gelungen sei, die kryogene Steuerung (Cryogenic Control) direkt auf dem Chip zu integrieren. Diese Innovation reduziert die notwendige Verkabelung drastisch, ohne die „Fidelity“ – also die Genauigkeit der Rechenoperationen – zu beeinträchtigen. Bislang benötigten Quantencomputer oft zimmergroße Kühlsysteme („Fridges“) und komplexe Kabelbäume, um die Qubits nahe dem absoluten Nullpunkt stabil zu halten. Trevor Lanting, Chief Development Officer bei D-Wave, bezeichnete die neue On-Chip-Architektur als fundamentalen Schritt hin zu skalierbaren Systemen mit deutlich geringerem physischem Fußabdruck. Strategisch positioniert sich D-Wave damit aggressiv gegen Tech-Giganten wie IBM und Google, die primär auf sogenannte Gate-basierte Modelle setzen. Interessanterweise zeigt der aktuelle Durchbruch, dass D-Waves Technologie aus dem Bereich der „Annealing“-Computer (wo das Unternehmen Marktführer ist) erfolgreich auf diese universelleren Gate-basierten Systeme übertragen werden kann. Analysten von Jefferies lobten diesen „zweigleisigen Ansatz“ bereits im Vorfeld und sehen darin ein Alleinstellungsmerkmal in einem überfüllten Markt. Während das Annealing-Verfahren bereits heute für Optimierungsaufgaben in Lieferketten kommerziell genutzt wird – und laut Schätzungen etwa 25 % des adressierbaren Marktes ausmacht –, öffnet die neue Gate-Technologie die Tür für komplexere Anwendungen in der Zukunft. Investoren warten nun gespannt auf die Konferenz „Qubits 2026“ Ende Januar, auf der das Management weitere Details zur Roadmap und zur Integration dieser neuen Chip-Generation präsentieren will.

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