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vor 4 Stunden
Andreas H
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Infleqtion Inc (3,54%)

Die Zusammenarbeit mit NVIDIA dürfte der Befreiungsschlag für das Quanten-Unternehmen Infleqtion sein!

Infleqtion Inc (3,54%)

Infleqtion ist ein IPO aus dem Bereich der Quanten-Computer. Zeitnah werde ich im Tenbagger-Magazin einen ausführlichen Artikel darüber schreiben. Was das Unternehmen spannend macht ist, dass es die sogenannte "Neutralatom-Technologie" anstelle von fehleranfälligeren, supraleitenden Systemen nutzt. Da neutrale Atome nicht geladen sind, lassen sie sich in 3D-Strukturen extrem dicht packen, was die Systeme sehr gut skalierbar macht. Das hat das Interesse großer Namen geweckt: Es gibt bereits einen Vertrag über 20 Mio. USD mit der NASA, um den weltweit ersten Quanten-Gravitationssensor ins All zu befördern. Infleqtion generiert im Gegensatz zu vielen reinen Forschungs-Startups im Quantenbereich bereits echte Umsätze. Etwa zwei Drittel der Verkäufe stammen aus Präzisionssensoren und Atomuhren, nur ein Drittel aus den eigentlichen Quantencomputern. Für das Jahr 2026 geht das Unternehmen von 40 Millionen USD Umsatz aus. Die Citigroup hat Infleqtion am 14. April mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 20 USD bewertet. Kürzlich ist das Unternehmen eine Kooperation mit NVIDIA eingegangen. Das Analystenhaus sieht darin die Bestätigung für die Softwarelösungen von Infleqtion – insbesondere dafür, dass diese bereits für aktuelle und zukünftige KI-Anwendungsfälle bestens positioniert sind. Die Aktie dürfte mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 12,50 USD die Bodenbildung vollendet haben. (INFQ)

vor 4 Stunden
Jörg Meyer
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First Solar Inc. (4,89%)

First Solar: China will die US-Solarkonkurrenz mit neuen Exportregeln schachmatt setzen. Doch dieses Solarunternehmen ist der lachende Dritte!

First Solar Inc. (4,89%)

Ein aktueller Bericht von „Reuters“ signalisiert eine Zäsur in der globalen Energiewende. Peking erwägt Exportbeschränkungen für hochentwickelte Produktionsanlagen zur Herstellung von Solarzellen. Im Visier stehen insbesondere Maschinen für die Heterojunction-Technologie (HJT) und TOPCon-Verfahren - das technologische Rückgrat der nächsten Generation von Silizium-Solarmodulen. Während diese Nachricht US-Projektentwickler, junge Fabrikinitiativen aber auch Tesla in Bedrängnis bringt, festigt sie die Ausnahmestellung eines Unternehmens: First Solar (FSLR) Pekings Griff nach der Lieferkette China kontrolliert derzeit rund 80 % der weltweiten Solar-Lieferkette. Die geplanten Beschränkungen sind eine direkte Antwort auf die US-Bemühungen, mittels des Inflation Reduction Act (IRA) eine autarke Solarindustrie aufzubauen. Indem China den Export von High-End-Equipment limitiert, erhöht es die Eintrittsbarrieren für neue Akteure im Westen drastisch. US-Unternehmen, die auf kristallines Silizium setzen, stehen vor einem Dilemma. Sie müssen entweder auf weniger effiziente Maschinen ausweichen oder massive Verzögerungen bei der Inbetriebnahme ihrer Kapazitäten in Kauf nehmen. First Solar: Der „Dünnschicht“-Burggraben Hier trennt sich für Investoren die Spreu vom Weizen. First Solar ist kein gewöhnliches Solarunternehmen, es ist das einzige große Unternehmen weltweit, das im industriellen Maßstab auf die Dünnschicht-Technologie (Cadmium-Tellurid, CdTe) setzt. Für First Solar bedeuten Chinas möglicher Exportstopps keine operative Gefahr, sondern einen strategischen Wettbewerbsvorteil aus drei Gründen: 1. Technologische Autarkie: Da First Solar kein kristallines Silizium verwendet, benötigt das Unternehmen die nun sanktionierten HJT-Maschinen nicht. Ihre Produktionslinien basieren auf einer proprietären Architektur, die weitgehend unabhängig von chinesischem Spezial-Equipment funktioniert. 2. Relative Kostenführerschaft: Während Konkurrenten wie Tesla oder Start-ups mit steigenden Kosten für Ausrüstung und Ersatzteile aus Drittstaaten kämpfen, bleibt die Kostenstruktur von First Solar stabil. In einem Markt mit steigenden Modulpreisen weitet dies die Bruttomargen signifikant aus. 3. Maximale IRA-Profite: First Solar ist der primäre Profiteur der US-Subventionen. Da sie ihre Lieferkette bereits tief in den USA verwurzelt haben, erfüllen sie die „Domestic Content“-Anforderungen spielend, während die Konkurrenz ohne chinesische Maschinen Schwierigkeiten haben wird, ihre Fabriken überhaupt planmäßig hochzufahren. Fazit In einem Umfeld, in dem Solartechnik als nationale Sicherheitsfrage behandelt wird, fungiert First Solar als ultimativer geopolitischer Hedge. Während der Rest der Branche versucht, sich mühsam von Chinas Silizium-Dominanz zu emanzipieren, hat First Solar dieses Problem bereits technologisch gelöst. Zudem ist First Solar ein Profiteur vom Energiehunger, der durch das KI-Zeitalter entsteht. Das KGV26e beträgt nur 12 und sinkt per 2027 laut Factset-Konsens sogar auf 9. Nach der 25%igen Korrektur seit Anfang 2026 dürfte First Solar jetzt wieder ins Laufen kommen. Long-Chance!

vor 4 Stunden
Leonid Kulikov
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Oklo Inc. (5,45%)

Oklo (OKLO) & Co. – Nuklear-Start-ups im Höhenflug: Mondreaktor-Pläne der US-Regierung entfachen neue Fantasie!

Oklo Inc. (5,45%)

Die Aktien von Nuklear- und SMR-Spezialisten erleben eine kräftige Rally, nachdem die US-Regierung konkrete Schritte für den Einsatz von Kernreaktoren im Weltraum und auf dem Mond vorgestellt hat. Hintergrund ist eine Initiative von Donald Trump, die vorsieht, bereits ab 2028 erste Reaktoren im Orbit zu stationieren und bis 2030 auch auf dem Mond einzusetzen. Die neue Leitlinie der Behörden setzt gezielt auf Kooperationen mit der Privatwirtschaft und öffnet den Markt für mehrere Anbieter. Anleger reagieren prompt: Die Aktie von Oklo steigt um rund 7–8 %, während auch Nano Nuclear Energy und NuScale Power deutlich zulegen. Die strategische Stoßrichtung ist klar: Die USA wollen sich technologisch im Bereich nuklearer Energieversorgung im All positionieren – ein potenziell milliardenschwerer Zukunftsmarkt. Besonders gefragt sind dabei sogenannte Small Modular Reactors (SMR), die kompakt, effizient und flexibel einsetzbar sind. Auch etablierte Player wie BWX Technologies profitieren von der Entwicklung und gewinnen moderat hinzu, da sie bereits eng mit Militär und Raumfahrtorganisationen wie NASA zusammenarbeiten. Im Rahmen der Initiative sollen unter anderem Design-Wettbewerbe gestartet und Lieferketten überprüft werden. Das US-Energieministerium soll zudem prüfen, ob innerhalb von fünf Jahren bis zu vier Weltraumreaktoren produziert werden können – inklusive Brennstoffversorgung, falls kommerzielle Quellen nicht ausreichen. Für Anleger eröffnet sich damit ein hochspekulatives, aber chancenreiches Investmentfeld an der Schnittstelle von Raumfahrt, Energie und Verteidigung. Unternehmen wie Oklo stehen noch am Anfang ihrer kommerziellen Entwicklung, könnten jedoch überproportional profitieren, sollte sich dieser Markt tatsächlich etablieren. Gleichzeitig bleiben erhebliche Risiken: regulatorische Hürden, technologische Unsicherheiten und lange Entwicklungszyklen könnten den Fortschritt verzögern. Oklo und seine Wettbewerber entwickeln innovative Kernreaktorlösungen, die ursprünglich für die Energieversorgung auf der Erde konzipiert wurden, nun aber zunehmend auch für extreme Einsatzgebiete wie den Weltraum adaptiert werden – ein Trend, der das langfristige Wachstumspotenzial der Branche erheblich erweitert.

vor 7 Stunden
Marvin Herzberger
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Oscar Health Inc. (-0,54%)

Oscar Health: Mitgliederbasis steigt auf Rekordwert - CEO investiert daraufhin knapp 12 Mio. USD!

Oscar Health Inc. (-0,54%)

Oscar Health (OSCR) agiert als technologiegetriebener Innovator, der den US-Gesundheitsmarkt aus Patientenperspektive revolutioniert. Der Konzern bietet Krankenversicherungen an, die in eine digitale Plattform mit KI und Telemedizin integriert sind. Ein nahtloses Nutzererlebnis gilt als wichtigster Wettbewerbsvorteil zur Kundenbindung. Zusätzlich vermarktet das Unternehmen seine Infrastruktur als B2B-Lösung "+Oscar" an andere Branchenakteure. Aus Sicht des Managements bricht diese technologische Durchdringung ineffiziente Strukturen der Branche auf. Aktuelle Entwicklungen untermauern diesen Ansatz, denn der Konzern hat 2026 offiziell zum Jahr der Profitabilität erklärt. Oscar Health meldete bis Februar 2026 eine Rekordbasis von rund 3,4 Mio. Mitgliedern. Für CEO Mark Bertolini beweist dieses Wachstum, dass Verbraucher den technologischen Mehrwert honorieren. Entsprechend selbstbewusst fällt der Ausblick für 2026 aus: Das Management rechnet mit einem Umsatz von über 18 Mrd. USD sowie einem positiven operativen Ergebnis und will die Skalierung in nachhaltige Gewinne ummünzen. Das Vertrauen der Führungsebene in diesen Turnaround wird durch eine hochaktuelle Transaktion bestätigt. In der ersten Aprilwoche 2026 erwarb CEO Bertolini auf dem freien Markt eine Million Aktien zu je 11,92 USD. Durch dieses private Investment von knapp 12 Mio. USD stockte er seinen Bestand massiv auf, was zu einem unmittelbaren Kurssprung führte. Für Anleger ist dieser Insiderkauf ein extrem starkes Signal, welches die Überzeugung demonstriert, dass das Potenzial im aktuellen Aktienkurs noch nicht eingepreist ist.

vor 7 Stunden
AndreasZ
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Photronics Inc. (0,30%)

Photronics: 30 % Marktanteil im Photomaskenmarkt trifft auf KI-Boom!

Photronics Inc. (0,30%)

Photronics (PLAB) gilt als einer der weltweit führenden Hersteller von Fotomasken, die als hochpräzise Schablonen für die Produktion von integrierten Schaltkreisen (IC) und Flachbildschirmen (FPD) unverzichtbar sind. Photronics positioniert sich als essenzielle Brücke zw. dem Chipdesign und der eigentlichen Wafer-Fertigung sowie als kritischer Zulieferer für große Halbleiterhersteller, Foundries und Display-Produzenten weltweit. Laut einer Auswertung von Mordor Intelligence beläuft sich das Marktvolumen auf knapp 6,4 Mrd. USD, das bis 2031 auf über 7,9 Mrd. USD anwachsen dürfte. Lake Street-Analysten verweisen auf einen Marktanteil von über 30 % und betrachten das Unternehmen als einen der „Hauptprofiteure von KI am Edge“. Das zweite Quartal in Folge gab es einen Rekordumsatz bei High-End ICs, zuletzt mit einem Umsatzplus von 19 % auf 71 Mio. USD. Neue KI-Chips verbreiten sich in Smartphones, Fahrzeugsensoren und IoT-Geräten, was die Anzahl neuer Chipdesigns erhöht, die komplexe Photomasken benötigen. Hier profitiert Photronics auch von steigenden Margen. Ausgebaut wird auch die Marktposition bei AMOLED-Fotomasken mit der laufenden Installation der weltweit fortschrittlichsten Maskenschreibmaschine für den Flachbildschirmmarkt (FPD) im Werk in Südkorea. Die Investitionsausgaben belaufen sich im gesamten Fiskaljahr 2026 auf rund 330 Mio. USD, um die hohe Nachfrage bedienen zu können. Im 1. Quartal wuchs das gesamte Geschäft im Jahresvergleich um 6 % und sequenziell um 4 %. Der operative Cashflow erreichte mit 97 Mio. USD den zweithöchsten Wert der Firmengeschichte. Mit einem KUV von 3 und einem KGV von 20,4 scheint die Bewertung nicht übertrieben hoch. Die Aktie erreicht nun mit einem Ausbruch auf das Allzeithoch die höchsten Kurse seit dem Jahr 2000.

Gestern
Jörg Meyer
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Robinhood Markets Inc. (7,62%)

Robinhood: Arbeitet an einem Boden nach der Kurshalbierung. Warum die Bernstein-Analysten ein 80%iges Potenzial aufrufen!

Robinhood Markets Inc. (7,62%)

Aktuell arbeitet die ROBINHOOD-Aktie an einer Bodenbildung sowie einem Swing Low im Kontext des langfristigen Aufwärtstrends seit 2024. Die Story von Robinhood ist intakt – die Transformation zur Hausbank der Generation Z und zur Super-Finanz-App. Banking-Durchbruch und operative Hebel Das Team um CEO Vlad Tenev liefert derzeit operativ ab, wie man jüngst meldete. Ein zentraler Meilenstein ist der Durchbruch im Banking-Sektor. Die Einlagen von fast 100.000 zahlenden Kunden überschritten jüngst die Marke von 1,5 Mrd. USD. Besonders beeindruckend ist die Dynamik – allein in den letzten drei Wochen stiegen die Einlagen um rund 50 %. Tenev kommentierte den Fortschritt gewohnt enthusiastisch: „Das Team liefert auf Hochtouren ab“. Mit der „Gold Card“ (3 % Cashback) und frühem Gehaltszugriff schafft Robinhood einen „Lock-in-Effekt“, der das Ziel eines jährlichen Wachstums der Nettodepots von über 20 % untermauert. Parallel dazu schützt eine Effizienzsteigerung durch KI – 75 % der Service-Tickets werden automatisiert bearbeitet – die operativen Margen, während neue Assetklassen wie Prognosemärkte und Private Markets zusätzliche Erlösströme öffnen. Warum Bernstein ein Potenzial von 80 % aufruft! Die Analysten von Bernstein untermauern diesen Optimismus mit einer klaren „Outperform“-Einstufung und einem Kursziel von 130 USD. Das Fundament dieser bullischen These ist ein erwartetes Wachstum, das deutlich über den Markterwartungen liegt. Bernstein liegt bei den EPS-Schätzungen für 2026 rund 16 % über dem Konsens, getrieben durch eine Erholung im Krypto-Segment (+31 % vs. Konsens) und den Erfolg der Prognosemärkte (+30 % vs. Konsens). Trotz des jüngsten Drawdowns von über 50 % seit dem vierten Quartal 2025 bleibt das strukturelle Bild intakt. Robinhood steigert seinen Anteil am Retail-Trading-Umsatz (14 % in 2025 vs. 11 % in 2024) und besitzt bei einem aktuellen Marktanteil von nur 4 % am gesamten Brokerage-TAM einen gewaltigen Wachstumskorridor. Bewertung und Ausblick Mit einem KGV27e von 28 hat sich die Bewertung nach der jüngsten Korrektur deutlich normalisiert. Der Markt scheint die schwachen Q1-Zahlen bereits eingepreist zu haben, was den Blick auf die ab Q2 erwartete Erholung der Handelsvolumina freimacht. Wenn Robinhood die Dynamik im Banking beibehält und gleichzeitig die operative Skalierung durch KI vorantreibt, ist das aktuelle Niveau für langfristig orientierte Anleger ein attraktiver Einstiegspunkt in eine Wachstumsstory, die mittelfristig weitergehen wird.

Gestern
Leonid Kulikov
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Bloom Energy Corp. (14,58%)

Bloom Energy (BE) – Wasserstoff- und Brennstoffzellenspezialist profitiert vom KI-Boom: Mega-Deal mit Oracle treibt Aktie auf Rekordniveau!

Bloom Energy Corp. (14,58%)

Die Aktie von Bloom Energy reagiert mit einem kräftigen Kurssprung auf eine ausgeweitete Partnerschaft mit Oracle. Nachbörslich legt das Papier um rund 14 % zu und erreicht erstmals die Marke von über 200 USD. Auslöser ist ein milliardenschwerer Auftrag: Oracle plant, künftig bis zu 2,8 Gigawatt an Brennstoffzellensystemen von Bloom Energy zu beziehen, um den massiven Ausbau seiner KI- und Cloud-Infrastruktur zu unterstützen. Bereits jetzt sind 1,2 Gigawatt vertraglich fixiert, deren Umsetzung läuft und sich bis ins kommende Jahr erstrecken soll. Auch Oracle-Aktien profitieren leicht, was die Hoffnung auf eine charttechnische Rebound-bewegung zusätzlich stärkt. Strategisch unterstreicht der Deal die wachsende Bedeutung alternativer Energiequellen für datenintensive Anwendungen wie künstliche Intelligenz. Bloom Energy positioniert seine Technologie gezielt als Lösung für die steigenden Anforderungen moderner Rechenzentren, die eine stabile und schnell skalierbare Stromversorgung benötigen. Laut Unternehmensangaben bieten die modularen Brennstoffzellensysteme entscheidende Vorteile gegenüber klassischen Stromnetzen, insbesondere bei der schnellen Bereitstellung und der Fähigkeit, Lastspitzen effizient zu bewältigen. Für Investoren ist dies ein klares Signal: Der KI-Boom entwickelt sich zunehmend zu einem Treiber für Infrastrukturinvestitionen – nicht nur im Software-, sondern auch im Energiesektor. Die enge Partnerschaft mit Oracle stärkt zudem die Visibilität künftiger Umsätze und könnte als Blaupause für weitere Großaufträge dienen. Gleichzeitig eröffnet der Trend zu dezentraler Energieversorgung und KI-getriebener Nachfrage langfristig erhebliche Wachstumschancen.

Gestern
Marvin Herzberger
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Eckert & Ziegler SE (7,04%)

Eckert & Ziegler: Metzler lobt die Rekordmargen und niedrige Bewertung!

Eckert & Ziegler SE (7,04%)

Die Eckert & Ziegler SE (i.) ist ein hochspezialisiertes und global führendes Unternehmen der Isotopentechnik. Im Kerngeschäft entwickelt der Konzern radioaktive Komponenten für die Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Industrie und Wissenschaft. Die Lösungen umfassen maßgeschneiderte Radiopharmazeutika, Kalibrierstandards und spezialisierte Strahlenquellen, die eine zielgerichtete Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen, etwa durch Brachytherapie, ermöglichen. Damit positioniert sich das Unternehmen nicht nur als reiner Lieferant, sondern als essenzieller Plattformpartner für Kliniken und die Pharmaindustrie bei der präzisen Bekämpfung von Krebs. Diese starke Marktposition spiegelt sich in aktuellen Entwicklungen wider. Am 14. April hat das Bankhaus Metzler die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 21 Euro in die Bewertung aufgenommen. Dies passt zu jüngsten operativen Erfolgen: Am 10. April erhielt Eckert & Ziegler die wichtige EU-MDR-Zertifizierung für ihre Ruthenium-106-Augenapplikatoren. Als weltweit einziger Anbieter dieser Plaketten zur Behandlung von bösartigen Augentumoren schützt der Konzern damit einen hochmargigen, etablierten Umsatzbringer nachhaltig vor regulatorischen Hürden und sichert die Patientenversorgung in Europa. Strategisch fokussiert sich das Management nun auf die weitere Skalierung und die Erschließung neuer Wertschöpfungsstufen. Nach einem starken Geschäftsjahr 2025 mit über 310 Mio. Euro Umsatz wird der Ausbau der Kapazitäten für stark nachgefragte Isotope wie Actinium-225 massiv vorangetrieben. Zudem zeigt die im Frühjahr 2026 gestartete Forschungs- und Entwicklungskooperation mit Molecular Partners zur Entwicklung neuartiger Radio-Therapeutika, wohin die Reise langfristig geht: Eckert & Ziegler will sich konsequent über die Rolle des Komponentenlieferanten hinaus als strategischer Entwicklungspartner für die nächste Generation von Radiopharmazeutika etablieren.

Gestern
Andreas H
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United States Antimony Corp (10,77%)

United States Antimony nimmt die Produktion in Montana wieder auf — Aktie vor Ausbruch aus Konsolidierung?

United States Antimony Corp (10,77%)

United States Antimony habe ich bereits ausführlich im Tenbagger-Forum vorgestellt. Das Unternehmen betreibt die einzige signifikante Antimon-Schmelze in den USA (Montana) und reaktiviert zusätzlich die Madero-Schmelze in Mexiko, die nach über einem Jahr Stillstand 2025 wieder hochgefahren wurde. Aufgrund des Wetters wurde die Produktion in Montana über den Winter gestoppt. Am 2. April ging es nun wieder los, und zwar deutlich früher als bislang gedacht. Das "Nadelöhr" im Antimon-Markt ist die Verarbeitung. United States Antimony plant eine massive Kapazitätserweiterung: Die Raffineriekapazität soll von derzeit 100 auf bis zu 500 Tonnen pro Monat gesteigert werden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass China über 90 % des weltweiten Antimon-Angebots kontrolliert. Jede weitere geopolitische Zuspitzung oder eine Unterbrechung chinesischer Exporte wirkt wie ein Katalysator für die Bewertung des Unternehmens. Die Aktie hat über die letzten Monate ihre Handelsspanne stark verengt. Hier kann man mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 9,30 USD darauf setzen, dass das letzte Hoch bei 12,40 USD in den kommenden Wochen angelaufen wird. (UAMY)

Gestern
AndreasZ
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Credo Technology Group Holding Ltd (14,21%)

Credo Technology wird mit DustPhotonics zum End-to-End-Anbieter für KI-Konnektivität!

Credo Technology Group Holding Ltd (14,21%)

Credo Technology (CRDO) gilt als ein führender Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen, mit denen Datenübertragungsengpässe in modernen KI-Rechenzentren überwunden werden können. Getrieben von Produktinnovationen wie ZeroFlap-Optiken, ALCs und OmniConnect wächst das adressierbare Marktpotenzial bereits auf über 10 Mrd. USD an. Der Übergang von 100G auf 200G/1.6T treibt das Geschäft zusätzlich an und aktive elektrische Kupferkabel (AECs) bleiben mit bis zu 1.000-fach höherer Zuverlässigkeit bei etwa halbem Stromverbrauch im Vergleich bei kurzen Verbindungen innerhalb von Racks eine gefragte Alternative zu optischen Verbindungen. Mit der am 13. April verkündeten Übernahme von DustPhotonics werden Silizium-Photonik-Technologien (SiPho PICs) für Bandbreiten von 400G bis zu 3.2T in das Produktportfolio integriert. Dadurch reduziert das Unternehmen nicht nur die Abhängigkeit von externen Zulieferern für seine ZeroFlap-Transceiver, sondern beschleunigt auch Entwicklungszyklen und verbessert die Kostenstruktur. LightCounting und Credo selbst gehen davon aus, dass der SiPho-PIC-Markt bis 2030 ein Volumen von rund 6 Mrd. USD erreichen wird. Durch die Bündelung der Technologien prognostiziert für das Geschäftsjahr 2027 allein im optischen Segment einen Umsatz von über 500 Mio. USD. Anfang März verkündete Credo das bisher stärkste Quartal der Firmengeschichte mit einem Rekordnettogewinn und einem Umsatzwachstum von über 200 % im Jahresvergleich. Auch sequenziell betrug das Wachstum im 3. Quartal rund 52 %, das insbesondere von insgesamt fünf Hyperscaler-Kunden getragen wird. Im kommenden Geschäftsjahr 2027 wird erneut ein Umsatzwachstum von über 50 % erwartet. Die Jefferies-Analysten sehen mit einem Kursziel von 175 USD (Buy) einen „Premium-Wachstumswert zu einer deutlich reduzierten Bewertung“. ZeroFlap bietet laut den Experten ein jährliches Umsatzpotenzial von über 300 Mio. USD, wobei allein 225 Mio. USD im Jahr 2027 von Oracle stammen könnten.

vor 2 Tagen
Jörg Meyer
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LPKF Laser & Electronics SE (21,97%)

LPKF Laser: Co-Packaged Optics als Joker - wie Laser-Glas die Rechenzentren effizienter macht. Die Fantasie treibt die Aktie auf das 52-Wochenhoch!

LPKF Laser & Electronics SE (21,97%)

Bei den Aktien am 52-Wochenhoch sticht das Momentum von LPKF Laser heraus. Das Unternehmen liefert Präzisionswerkzeuge für die Elektronikfertigung, die Strukturierung von Solarzellen und das Laserschweißen von Kunststoffen. Während das Kerngeschäft 2025 mit einem Umsatz von 115,3 Mio. Euro (-6,2%) und einer bereinigten EBIT-Marge von 0,0% operativ stagnierte, verschiebt sich der Investment-Fokus in Richtung Halbleiter-Backend. Die LIDE-Technologie: Enabler für den KI-Boom? Im Zentrum der neuen Wachstumsstory steht die LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching). Diese ermöglicht die rissfreie Bearbeitung von Glassubstraten, die in der Chip-Industrie zunehmend organische Materialien ersetzen. Da die Miniaturisierung nach Moore’s Law an physikalische Grenzen stößt, gewinnen „Advanced Packaging“ und Chiplet-Architekturen an Bedeutung. Hier positioniert sich LPKF als strategischer Partner. Glas bietet überlegene elektrische und thermische Eigenschaften, die für Hochleistungschips in KI-Rechenzentren essenziell sind. Besonderes Potenzial bietet das Feld der Co-Packaged Optics (CPO), das als entscheidender Hebel gilt, um den sogenannten „I/O-Flaschenhals“ in KI-Clustern zu überwinden. Vereinfacht gesagt: Während moderne KI-Chips extrem schnell arbeiten, ist der Datentransport zu ihnen oft zu langsam – vergleichbar mit einem Formel-1-Motor, der durch eine zu dünne Kraftstoffleitung ausgebremst wird. Dieser Stau beim Datenaustausch („Input/Output“) verhindert, dass KI-Systeme ihre volle Leistung entfalten. Hier setzt CPO an. Optische Verbindungen werden direkt in das Chipgehäuse integriert, um die herkömmlichen, langsamen und hitzeanfälligen elektrischen Leitungen durch Lichtleiter zu ersetzen. Glas ist hierfür das Material der Wahl, da es als verlustarmer Wellenleiter fungieren kann. LPKF besetzt hier eine Schlüsselrolle. Mit LIDE lassen sich nicht nur präzise Durchkontaktierungen realisieren, sondern auch komplexe Kavitäten für photonische integrierte Schaltkreise. Durch die Erweiterung des Portfolios um das „Singulation“ (Trennen) und das laserbasierte Bonden von Multilayer-Glas-Stacks dringt LPKF tief in die Wertschöpfungskette vor – ein strategischer Schritt, um den gesamten Fertigungsprozess des photonischen Packagings zu dominieren. Der „North Star“ Plan soll die Margenschwäche beseitigen! Um die chronische Ertragsschwäche zu überwinden, hat das Management das Transformationsprogramm „North Star“ gestartet. Trotz eines berichteten EBIT-Verlusts von 13,5 Mio. Euro im Jahr 2025 (belastet durch Abschreibungen und Restrukturierung) bleibt das mittelfristige Ziel ambitioniert. CEO Dr. Klaus Fiedler betont: „Die Zeichen für einen Durchbruch für Glas im Advanced Packaging werden immer deutlicher – die Frage ist nicht mehr, ob dieser Wandel stattfindet, sondern nur noch wann.“ Bis zum Jahr 2028 strebt LPKF eine zweistellige EBIT-Marge an. Die Finanzierung ist durch einen neuen Konsortialkredit bis 2028 gesichert. Sollte der Markthochlauf bei den Glas-Substraten wie erwartet erfolgen, könnte die aktuelle Phase der Restrukturierung rückblickend als das Fundament für eine Skalierung gewertet werden. Bisher ist LPKF Laser nur eine Wette, die durch konkrete Aufträge und ein wieder wachsendes Business untermauert werden muss. Eine erste Position kann dennoch stehen, da die Aktie nun entdeckt wird.

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
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Nike Inc. (-0,49%)

Nike: Neue Innovationswelle und ein 670.000-Dollar-Vertrauensbeweis der Insider!

Nike Inc. (-0,49%)

Nike Inc. (NKE) ist der weltweit führende Anbieter von Sportschuhen, Bekleidung und Ausrüstung. Der Konzern unterstützt Athleten durch kontinuierliche Innovationen in Kernsegmenten wie Running, Basketball und Fußball. Neben der Ausrüstung prägen starke Lifestyle-Marken wie Jordan und Converse den Alltag der Kunden. Durch die Verknüpfung digitaler Fitness-Apps mit direkten Vertriebswegen über eigene Stores und E-Commerce bietet Nike ein Ökosystem, das Kunden beim Kauf und bei ihrem sportlichen Werdegang motiviert und begleitet. Aktuell fokussiert sich das Management auf die Erholung des Portfolios und langfristiges Markenwachstum. Nach der Bekanntgabe stabiler Quartalsumsätze von 11,3 Mrd. USD Ende März 2026, bei denen Zuwächse im nordamerikanischen Großhandel Rückgänge im direkten Endkundengeschäft abfederten, setzt Nike verstärkt auf frische Innovationen. Pressemitteilungen aus dem April 2026 unterstreichen diese Dynamik: Mit neuen MLB City Connect Uniforms, der Sabrina 4 Signature Collection im Basketball und Neuauflagen von Fußballschuhen im Air Max 90 Style will der Konzern die globale Nachfrage gezielt ankurbeln. Das Vertrauen in diese Strategie zeigt sich deutlich im Verhalten der Führungsriege. Anfang April 2026 nutzten zwei Direktoren die Marktlage, um ihre Positionen signifikant auszubauen. Am 7. April erwarb Robert Holmes Swan 11.781 Aktien zu 42,44 USD, und am 9. April kaufte John W. Rogers Jr. weitere 4.000 Anteile zu 43,34 USD. Insgesamt investierten beide Insider innerhalb von zwei Tagen 673.362 USD in 15.781 Nike-Aktien. Für Anleger ist dieses finanzielle Engagement ein klares, positives Signal für das Vertrauen des Managements in künftige Erfolge und eine mögliche Unterbewertung der Aktie. Allerdings befindet sich die Aktie noch in einem Abwärtstrend.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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SanDisk Corp (1,82%)

SanDisk (SNDK) – Der Speicher-Champion im KI-Boom: Nasdaq-100-Aufstieg trifft auf strukturelle Nachfrageexplosion!

SanDisk Corp (1,82%)

Die Aktie von SanDisk erhält einen neuen Kurstreiber: Der Flash-Speicherspezialist wird ab dem 20. April in den renommierten Nasdaq-100-Index aufgenommen. Die Börse reagiert prompt – das Papier legt zu, gestützt durch die Aussicht auf zusätzliche Nachfrage von Indexfonds und ETFs, die den Index nachbilden. Gleichzeitig muss der Softwareanbieter Atlassian seinen Platz räumen, nachdem dessen Aktie im laufenden Jahr um rund 65 % eingebrochen ist. Die Umschichtung unterstreicht die aktuelle Marktrotation: Kapital fließt zunehmend aus klassischen Softwarewerten ab und in Unternehmen, die direkt vom KI-Infrastrukturboom profitieren. SanDisk selbst erlebt derzeit eine beispiellose Rally: Die Aktie steigt seit Jahresbeginn um rund 260 % und hat sich auf Jahressicht sogar um mehr als 2.400 % verteuert. Haupttreiber ist die explodierende Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Rechenzentren. Analysten zeigen sich entsprechend optimistisch: Jefferies hebt das Kursziel auf 1.000 USD an und verweist auf eine „unaufhaltsame KI-Nachfrage“ sowie steigende NAND-Preise. Bernstein geht noch weiter und sieht mit einem Ziel von 1.250 USD zusätzliches Potenzial von rund 47 %. Parallel arbeitet das Unternehmen an neuen Technologien wie High Bandwidth Flash (HBF), die speziell für datenintensive KI-Anwendungen entwickelt werden und sowohl Kapazität als auch Geschwindigkeit deutlich erhöhen sollen. Für Anleger entsteht damit ein klassisches Momentum-Szenario – allerdings mit entsprechend hohem Bewertungsniveau und steigender Volatilität.

vor 2 Tagen
Andreas H
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Gatx Corp. (-0,51%)

Abseits des KI-Hypes: 4 Gründe, die jetzt für einen Einstieg bei GATX sprechen!

Gatx Corp. (-0,51%)

Abseits der KI-Aktien gibt es einige spannende Unternehmen, die vor einen Einstieg sprechen. Dazu gehört mit GATX, einer der weltweit größten Leasing-Spezialisten für Schienenfahrzeuge und Flugzeugtriebwerke. Folgende Gründe sehe ich, welche die Aktie nun weiter nach oben treiben könnten: GATX hat im Februar 2026 hervorragende Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und die Analystenerwartungen deutlich geschlagen. Das Unternehmen verzeichnete 2025 ein Gewinnwachstum von 11 % und gab gleichzeitig einen sehr optimistischen Ausblick: Das Management rechnet für das laufende Jahr 2026 mit einem weiteren EPS-Wachstum von rund 10 % auf 9,50 bis 10,10 US-Dollar je Aktie) Die Anfang Januar abgeflossene Übernahme des "Wells Fargo Rail"-Portfolios war die größte Akquisition in der Geschichte von GATX. Durch die Übernahme wird man zum Flottenmanager für über 100.000 zusätzliche Waggons aus dem Deal. Die Skalierung bringt GATX in den kommenden Jahren verlässliche Gebühreneinnahmen, während die Auslastung der eigenen Nordamerikanischen Flotte ohnehin bei nahezu perfekten 99 % liegt. Am 8. April stufte die Citi GATX von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch und hob das Kursziel auf 211 USD an. Das Unternehmen sieht bei den aktuellen Aktienkursen eine attraktive Bewertung bei einem KGV von 19. Die Aktie bildet eine Base am Allzeithoch und zeigt sich enorm stark. Im Bereich 180 USD könnte man die Position absichern, was einem Risiko von gut 5 % entspricht. (GATX)

vor 2 Tagen
AndreasZ
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LeMaitre Vascular Inc. (-0,41%)

LeMaitre Vascular: Nischen-König der Gefäßchirurgie glänzt mit hoher Preissetzungsmacht!

LeMaitre Vascular Inc. (-0,41%)

Das Medizintechnikunternehmen LeMaitre Vascular (LMAT) hat sich auf die Behandlung peripherer Gefäßerkrankungen spezialisiert. Das Sortiment umfasst Katheter, Stents, temporäre Schläuche während der Operation (Shunts), künstliche und biologische Implantate (Grafts), biologische Gewebe-Patches (XenoSure) sowie diverse medizinische Instrumente. In ganzen 9 von 12 Nischenmärkten ist das Unternehmen Marktführer oder zumindest auf dem 2. Platz. Dies sorgt für eine hohe Preissetzungsmacht. Anfang 2026 gab es in den USA erneut eine durchschnittliche Preiserhöhung von 8 % über das gesamte Portfolio hinweg, die von Krankenhäusern reibungsloser als in den vergangenen Jahren akzeptiert wurde. Ein wichtiger Treiber ist derzeit das internationale Geschäft mit einem Wachstum von 29 % in der EMEA-Region im jüngsten 4. Quartal. Bedeutend ist hier die besser als erwartet voranschreitende Markteinführung von Artegraft außerhalb der USA, wobei das Produkt nun in 52 Ländern zugelassen ist. Hierbei handelt es sich um ein biologisches Gefäßimplantat aus Rinderarterien, das als Ersatzgefäß bei Dialyse-Zugängen und Gefäßbypässen implantiert wird, um den Blutfluss langfristig zu verbessern. Das Management hob die interne Prognose für das europäische adressierbare Marktpotenzial von 8 Mio. auf 30 Mio. USD an. Für das Fiskaljahr 2026 sollen die Erlöse um rund 12 % steigen und der Nettogewinn könnte mit 2,81 bis 3,01 USD je Aktie (Vorjahr 2,52 USD) ebenfalls kräftig zulegen. Mit 359 Mio. USD an Barmitteln sind derzeit 22 Übernahmeziele im Visier des Managements. Neben einem neuen 100 Mio. USD schweren Aktienrückkaufprogramm wurde auch die Quartalsdividende das 15. Jahr in Folge um 25 % auf 0,25 USD pro Aktie erhöht. Charttechnisch gibt es für Trader durch den Breakout aus der seit Ende Februar laufenden Konsolidierung neue Kaufsignale.

10. April 2026
Jörg Meyer
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STMicroelectronics N.V. (3,69%)

STMicro: Warum der Amazon-Aktionärsbrief bullisch für diesen AWS-Zulieferer ist!

STMicroelectronics N.V. (3,69%)

Die Aktie von STMICRO gehört zu den neuen Leader-Stocks unter den europäischen Chipwerten. Der neue Aktionärsbrief von Amazon-CEO (i) Jassy Andy ist ein Katalysator für den Aktienkurs des AWS-Zulieferers! Die Entlarvung des KI-Skeptizismus Der jüngste Aktionärsbrief von Amazon-CEO Andy Jassy hat die Märkte elektrisiert und eine 5%ige Rallye ausgelöst. Jassy adressierte die grassierenden Sorgen über eine potenzielle KI-Blase mit einer für einen Blue-Chip-Chef ungewöhnlichen Deutlichkeit. Er bezeichnete die Debatte um Überbewertung und mangelnde Rentabilität als unbegründet. „Ich habe die öffentliche Debatte darüber verfolgt, ob diese Technologie überbewertet ist, ob wir uns in einer ‚Blase‘ befinden und ob die Margen und die Kapitalrendite (ROIC) attraktiv sein werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Antworten – zumindest was Amazon betrifft – ‚nein‘, ‚nein‘ und ‚ja‘ lauten“, so Jassy zur Frage nach Blase und Renditepotenzial. Für das Jahr 2026 plant Amazon Investitionsausgaben (Capex) in der astronomischen Höhe von ca. 200 Mrd. USD. Entscheidend für Anleger: Dieser massive Kapitalabfluss ist kein „Schuss ins Blaue“, sondern durch milliardenschwere Verträge mit Schwergewichten wie OpenAI und Anthropic (dessen Run-Rates auf 30 Mrd. USD zusteuert) bereits weitgehend abgesichert. Der Milliarden-Deal: STMicro im Herzen von AWS Unser Musterdepotwert STMicro sicherte sich durch einen strategischen Milliarden-Deal vom Februar 2026 eine Schlüsselrolle in der AWS-Infrastruktur. STMicro agiert künftig als strategischer Hauptlieferant für die physische Compute-Ebene von AWS. Die Zusammenarbeit ist technologisch tief verwurzelt. Der Halbleiterhersteller liefert spezialisierte Lösungen für High-Bandwidth-Connectivity und hochperformante Mixed-Signal-Verarbeitung. In einer Welt, in der AWS seine Kapazität bis Ende 2027 verdoppeln will, wird die Energieeffizienz zur kritischen Währung. Hier punktet STMicro mit proprietären Analog- und Power-ICs, die essenziell für das thermische Management und die Stromversorgung der riesigen Serverfarmen sind. Damit könnten die KI-Erlöse von STMicro unterschätzt sein, die von rund 500 Mio. USD in 2026 auf gut 1 Mrd. USD in 2027 klettern sollten. Fazit: Inferenz-Wachstum als Kurstreiber Die Kursrallye der letzten Tage zeigt, dass die Capex-Sorgen einem neuen Realismus weichen: Die Nachfrage nach Inferenz – also der Anwendung von KI-Modellen – explodiert. Jassys Bestätigung, dass AWS-Kapazitäten so schnell monetarisiert werden, wie sie installiert werden können, macht STMicro zum direkten Profiteur dieser Expansion. Als Zulieferer für die intelligente Steuerung der physischen Infrastruktur sitzt das Unternehmen an einer Engstelle der globalen Cloud-Aufrüstung. Mit der abnehmenden Skepsis gegenüber den Investitionshöhen der Hyperscaler und der tiefen Integration in die AWS-Roadmap ist STMicro hervorragend positioniert, um seine Rolle als systemkritischer Halbleiterpartner in Kursgewinne umzumünzen.

10. April 2026
Leonid Kulikov
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Coherent Corp. (2,92%)

Coherent (COHR) – Der Photonik-Spezialist treibt KI-Infrastruktur voran: Fortschritte bei Siliziumkarbid eröffnen Milliardenmarkt für Hochvolt-Anwendungen!

Coherent Corp. (2,92%)

Der US-Technologiekonzern Coherent meldet einen wichtigen technologischen Durchbruch im Bereich Siliziumkarbid (SiC) und rückt damit stärker in den Fokus von Investoren, die auf den KI-Infrastrukturboom setzen. Konkret gelingt es dem Unternehmen, sogenannte „Thick Epitaxy“-Verfahren weiterzuentwickeln, wodurch Leistungshalbleiter mit Spannungen von bis zu 10 kV produziert werden können – mit Perspektive auf noch höhere Werte. Diese Innovation adressiert vor allem den wachsenden Bedarf an energieeffizienten Stromversorgungssystemen für KI-Rechenzentren sowie industrielle Hochleistungsanwendungen. Laut Unternehmensangaben ermöglichen die neuen 150-mm- und 200-mm-Plattformen eine höhere Leistungsdichte und Effizienz, was insbesondere bei energieintensiven Anwendungen entscheidend ist. Strategisch trifft Coherent damit einen Nerv des Marktes: Der rasante Ausbau von KI-Anwendungen führt zu einem massiven Anstieg des Energiebedarfs in Rechenzentren, während gleichzeitig Effizienz und Kostenoptimierung immer wichtiger werden. In einer Mitteilung betont Senior Vice President Gary Ruland, dass moderne Rechenzentrumsarchitekturen und industrielle Hochvoltsysteme zentrale Treiber für die zunehmende Nutzung von Siliziumkarbid seien. Die neue Technologie ermögliche es Kunden, kompaktere und leistungsfähigere Systeme für Anwendungen wie unterbrechungsfreie Stromversorgungen, Energienetze oder Schnellladeinfrastruktur zu entwickeln. Für Anleger ergibt sich daraus eine interessante Perspektive: Coherent positioniert sich entlang mehrerer Megatrends gleichzeitig – darunter KI, Elektrifizierung und erneuerbare Energien. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell sich diese technologischen Fortschritte in konkrete Umsätze und Margensteigerungen übersetzen lassen.

09. April 2026
AndreasZ
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POWELL INDUSTRIES INC. (-0,87%)

Powell Industries: Spezialist für Strominfrastruktur dank KI und LNG mit Rekordauftragsbestand!

POWELL INDUSTRIES INC. (-0,87%)

Powell Industries (POWL) entwickelt, konstruiert und fertigt maßgeschneiderte Lösungen für die Verteilung und Steuerung von elektrischer Energie. Neben den Komplettlösungen und schlüsselfertigen integrierten Umspannwerken werden auch einzelne Schaltanlagen, Leistungsschalter, Gleichrichter, Bussysteme, Motorensteuerungen oder intelligente thermische Überwachungslösungen angeboten. Als Wachstumstreiber fungiert nicht nur der gigantische Energiebedarf neuer KI-Rechenzentren mit einem Anteil von rund 15 % am Auftragsbestand, sondern auch die Modernisierung veralteter Stromnetze und die Wiederbelebung des Ausbaus von US-Flüssiggas-Infrastruktur (LNG). Die Auftragslage ist mit einem Book-to-Bill-Verhältnis von 1,7 weiterhin gut und der Rekordauftragsbestand von 1,6 Mrd. USD liefert Planungssicherheit. Der Auftragseingang konnte im letzten Quartal um 63 % auf 439 Mio. USD gesteigert werden. Zum höchsten vierteljährlichen Auftragseingang seit über zwei Jahren trugen insbesondere ein Großauftrag von rund 75 Mio. USD zur Elektrifizierung von Rechenzentren und ein LNG-Projekt an der US-Golfküste mit über 100 Mio. USD bei. Analysten von Texas Capital rechnen bis 2027 mit einer durchschnittlichen Umsatzwachstumsrate von 10 %. Das Unternehmen ist schuldenfrei und verfügt über Barmittel und kurzfristige Anlagen i.H.v. 501 Mio. USD. Mit einem Trendfortsetzungsversuch entsteht ein neues Kaufsignal.

09. April 2026
Jörg Meyer
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Regal Rexnord Corp (-0,60%)

Regal Rexnord mischt bei Data Centern sowie Robotik mit. Humanoide bieten schon jetzt eine 100 Mio. USD-Auftragspipeline.

Regal Rexnord Corp (-0,60%)

REGAL REXNORD ist hochspannend, weil man mit dem Unternehmen nicht nur den Ausbau der KI-Infrastruktur abbilden kann, sondern auch einen Fuß bei Humanoiden in der Tür hat. Dort erhielt Regal Rexnord bereits konkrete Aufträge und spricht in diesem frühen Stadium der Marktpenetration schon von einer 100 Mio. USD-Auftragspipeline! Data Center als Wachstumstreiber Lange Zeit wurde Regal Rexnord als traditioneller Industriewert wahrgenommen, doch die Transformation zum Systemanbieter trägt nun Früchte im lukrativsten Sektor der Gegenwart: Rechenzentren. Während das angestammte Geschäft mit Schaltanlagen eine beeindruckende Wachstumsrate von 30 % p.a. verzeichnet und 2026 die Marke von 190 Millionen USD erreichen soll, liegt die eigentliche Story in den sogenannten „ePODs“. Diese modularen Energielösungen haben Regal Rexnord einen Auftragsbestand von 735 Millionen USD beschert. Da etwa 50 % der Wertschöpfung in diesen Modulen aus dem eigenen Haus stammt, positioniert sich das Unternehmen nicht mehr nur als Teilelieferant, sondern als unverzichtbarer Infrastruktur-Partner der großen Tech-Giganten. Die Skalierung in Texas und Kanada sichert zudem ab, dass die Auslieferungen ab 2027 reibungslos erfolgen können. Gelenke für die Zukunft: Der Durchbruch bei Humanoiden In der Robotik vollzieht Regal Rexnord einen ebenso radikalen Wandel. Weg von einfachen Motoren, hin zu hochkomplexen „Joint Solutions“. Das Unternehmen bietet heute vollständige Gelenksysteme für humanoide Roboter an – von der Schulter bis zum Knie. Mit einem aktuellen Projekttrichter von 200 Millionen USD, wovon die Hälfte rein auf Humanoide entfällt, ist Regal Rexnord ein „Pure Play“ auf die physische Umsetzung von KI. Dass bereits 40 Millionen USD an Aufträgen für Prototypen von führenden nordamerikanischen OEMs vorliegen, unterstreicht die technologische Reife. Durch die Erfahrung mit Miniatur-Antrieben, wie sie in „da Vinci“-Chirurgierobotern zum Einsatz kommen, besitzt Regal Rexnord einen wettbewerbsentscheidenden Vorsprung bei Präzision und Skalierbarkeit, den reine Komponentenhersteller kaum einholen können. Fazit: Eine neue Ertragsdynamik startet – KGV27e von nur 14,4! Während das Jahr 2026 durch ein leichtes Wachstum und Investitionen in das Working Capital geprägt ist, um den Data Center-Hochlauf vorzufinanzieren, wird 2027 zum Jahr der Ernte. Die aktuelle Bewertung mit einem KGV von 18,3 für 2026 reflektiert noch die Übergangsphase. Angesichts der neuen Ertragsdynamik und der Margenausweitung Richtung 40 % sinkt das KGV auf Basis der 2027er-Schätzungen auf attraktive 14,4. Regal Rexnord ist damit eine der spannenden Möglichkeiten, um gleichzeitig vom Ausbau der KI-Infrastruktur und humanoider Roboter zu profitieren. Der Breakout aus der Konsolidierung stellt ein frisches Long-Signal dar.

08. April 2026
Leonid Kulikov
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LS - Öl (Brent) (-12,21%)

Geopolitische Kehrtwende – Waffenruhe zwischen USA und Iran lässt Ölpreise abstürzen, Aktienmärkte explodieren und Bitcoin erholen!

LS - Öl (Brent) (-12,21%)

Die Finanzmärkte vollziehen innerhalb weniger Stunden eine dramatische Trendwende: Nach wochenlanger Eskalation im Nahostkonflikt sorgt eine überraschende Annäherung zwischen den USA und dem Iran für eine regelrechte Neubewertung der Risiken. Auslöser ist ein kurzfristig verkündeter Waffenstillstand durch Donald Trump – nur wenige Stunden vor Ablauf eines Ultimatums zur Öffnung der strategisch entscheidenden Straße von Hormus. In der Folge brechen die Ölpreise massiv ein: Brent verliert zeitweise rund 14 % und fällt unter die Marke von 100 USD je Barrel, während US-Öl ebenfalls deutlich nachgibt. Parallel dazu erholen sich Risikoanlagen: Bitcoin steigt wieder in Richtung 70.000 USD, und globale Aktienmärkte starten eine kräftige Rally mit Zugewinnen von bis zu 4 % in Europa und über 3 % bei US-Futures. Für Anleger zeigt sich einmal mehr die extreme Abhängigkeit der Märkte von geopolitischen Entwicklungen. Noch kurz zuvor hatten Befürchtungen über eine mögliche Blockade wichtiger Handelsrouten und Angriffe auf Energieinfrastruktur die Ölpreise über 115 USD getrieben. Mit der Aussicht auf eine Deeskalation werden diese Risikoaufschläge nun abrupt ausgepreist. Besonders deutlich wird dies im Energiesektor: Aktien großer Ölkonzerne wie Exxon Mobil und Chevron geraten vorbörslich massiv unter Druck und verlieren bis zu 5–8 %. Zuvor hatten sie stark von steigenden Preisen profitiert und im ersten Quartal deutliche Kursgewinne erzielt. Marktstrategen sprechen bereits von einer Rückkehr des sogenannten „TACO-Trades“ („Trump Always Chickens Out“), also der Erwartung, dass aggressive politische Drohungen letztlich nicht umgesetzt werden. Trotz der aktuellen Entspannung bleibt die Lage fragil. Die vereinbarte Waffenruhe ist zunächst auf zwei Wochen begrenzt und an Bedingungen wie die sichere Passage durch die Straße von Hormus geknüpft. Experten warnen, dass strukturelle Schäden an der Energieinfrastruktur sowie geopolitische Spannungen die Ölpreise mittelfristig auf erhöhtem Niveau halten könnten. Für Investoren bedeutet dies ein komplexes Umfeld: Während kurzfristig Chancen in zyklischen und wachstumsorientierten Sektoren entstehen, bleibt die Unsicherheit hoch. Eine nachhaltige Marktberuhigung dürfte erst dann eintreten, wenn sich aus der temporären Waffenruhe eine dauerhafte politische Lösung entwickelt.

08. April 2026
AndreasZ
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Cirrus Logic Inc. (2,87%)

Cirrus Logic erweitert Apple-Partnerschaft im American Manufacturing Program!

Cirrus Logic Inc. (2,87%)

Das Halbleiterunternehmen Cirrus Logic hat sich auf Analog- und Mixed-Signal-Datenkonverter sowie auch Audioprozessoren spezialisiert, um bisher insbesondere in Smartphones für eine gute Sprach- und Tonqualität zu sorgen. Der Großkunde Apple ist für rund 94 % der Erlöse verantwortlich und plant über das American Manufacturing Program (AMP) bereits 600?Mrd. USD über vier Jahre in die US-Wirtschaft zu investieren. Am 26. März wurde Cirrus Logic in einer Teilinvestition von 400 Mio. USD als einer der neuen Partner ausgewählt, um wichtige Materialien und Komponenten in den USA zu produzieren. Im Zuge dieser Initiative arbeitet Cirrus Logic auch mit dem Auftragsfertiger GlobalFoundries zusammen, um neue Halbleiterprozesstechnologien in der Fabrik in Malta (Bundesstaat New York) zu etablieren. Ein völlig neuer Mixed-Signal-Chips für Face ID-Systeme könnte den Umsatzanteil pro iPhone im Jahr 2027 um 1 USD steigern, wobei ab 2028 nennenswerte Beiträge erwartet werden. Die Aktie bereitet nun mit einem Ausbruchsversuch auf ein neues Allzeithoch den Big-Picture-Breakoutversuch vor. Rückenwind kommt von den KeyBanc-Analysten mit einer Kurszielanhebung von 150 auf 175 USD (Overweight), da neben der robusten iPhone-Nachfrage auch das PC-Geschäft mit dem neuen SoundWire-Standard künftig bis zu 10 % am Umsatzmix erreichen könnte. Cirrus plant hier für 2026 bereits eine Umsatzverdoppelung. Das Gesamtumsatzwachstum könnte sich im laufenden Quartal von zuletzt rund 5 % auf fast 11 % beschleunigen.

07. April 2026
Leonid Kulikov
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Intuitive Machines Inc. (1,00%)

Artemis II hebt ab – Neue Mondmission treibt Raumfahrt-Aktien an und entfacht Anlegerfantasie!

Intuitive Machines Inc. (1,00%)

Die Raumfahrt erlebt einen historischen Moment: Die Mission Artemis II steht kurz davor, einen neuen Distanzrekord für bemannte Flüge aufzustellen. Vier Astronauten entfernen sich dabei weiter von der Erde als jemals zuvor – und übertreffen damit den bisherigen Rekord der Apollo 13. Ziel des Artemis-Programms ist es, nach Jahrzehnten erstmals wieder Menschen zum Mond zu bringen und langfristig eine dauerhafte Präsenz aufzubauen. Für Investoren ist dies mehr als ein symbolischer Meilenstein: Die Mission unterstreicht die wachsende strategische Bedeutung der Raumfahrtindustrie und dient als Katalysator für zahlreiche börsennotierte Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Besonders deutlich zeigt sich dies an der Kursentwicklung ausgewählter Raumfahrtwerte. Unternehmen wie Rocket Lab, AST SpaceMobile, Intuitive Machines oder Redwire profitieren spürbar von der gestiegenen Aufmerksamkeit. Anleger erkennen zunehmend, dass staatliche Programme wie Artemis als Anschubfinanzierung für eine kommerzielle Raumfahrtökonomie fungieren. Gleichzeitig sorgt die Perspektive eines möglichen Börsengangs von SpaceX für zusätzliche Dynamik im Sektor: Marktbeobachter sprechen von einem „Rising Tide“-Effekt, bei dem die Bewertung des Branchenführers auch kleinere Unternehmen nach oben zieht. Die beteiligten Unternehmen decken dabei unterschiedliche Segmente der Raumfahrtindustrie ab – von Trägerraketen über Satellitenkommunikation bis hin zu Mondlandesystemen. Intuitive Machines etwa spezialisiert sich auf Landetechnologien und Infrastruktur auf der Mondoberfläche, während AST SpaceMobile globale Kommunikationslösungen via Satellit entwickelt. Redwire liefert essenzielle Komponenten für Raumfahrtmissionen, und Rocket Lab positioniert sich als flexibler Startdienstleister. Diese Spezialisierung entlang der sogenannten „Space Value Chain“ eröffnet Investoren vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in einen Zukunftsmarkt, der von Trends wie zunehmender staatlicher Förderung, wachsendem kommerziellem Interesse und technologischen Fortschritten geprägt ist. Gleichzeitig bleibt das Investment hochspekulativ: Viele Geschäftsmodelle befinden sich noch in der Skalierungsphase und sind stark von staatlichen Aufträgen abhängig.

07. April 2026
AndreasZ
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Seagate Technology Holdings PLC (0,14%)

Seagate Technology: HDD-Engpass dürfte bis 2028 anhalten – Morgan Stanley sieht neuen Top Pick!

Seagate Technology Holdings PLC (0,14%)

Seagate Technology (STX) hat sich auf hochleistungsfähige HDD-Festplatten spezialisiert, die mit einem Anteil von etwa 90 % immer noch das mit Abstand wichtigste Speichermedium in Rechenzentren darstellen. Mit der HAMR-Technologie lassen sich deutlich höhere Datendichten erreichen. Am 3. März startete die Auslieferung großer Stückzahlen der neuen Mozaic 4+ Plattform mit bis zu 44 TB an zwei der weltweit größten Hyperscale-Cloud-Anbieter. Im Vergleich zu den 30 TB-Festplatten können die Gesamtbetriebskosten durch geringeren Platzbedarf und Stromverbrauch um 47 % gesenkt werden. Neue Auswertungen von Morgan Stanley zeigen auf, dass die HDD-Engpässe bis ins Jahr 2028 anhalten dürften. Die Experten betrachten die Aktie mit einem Kursziel von 582 USD (Overweight) als Ersatz von Western Digital (WDC) als neuen „Top Pick“. Im Bull Case liegt das KGV27e bei nur 10 und die Gewinnerwartungen der Analysten notieren für 2027 um 25 bis 30 % und für 2028 sogar um 45 bis 50 % über den Konsensschätzungen. Bei Verhandlungen für die Jahre 2027 und 2028 rücken Preise von fast 20 USD pro Terabyte in den Fokus. Das liegt rund 30 % über den bisherigen Schätzungen von 13 bis 15 USD. Auch JPMorgan geht zudem mittelfristig von jährlichen Wachstumsraten von 25 % beim Umsatz und 50 % beim operativen Gewinn aus. Im laufenden 3. Quartal soll sich das Umsatzwachstum laut Managementprognosen von 22 % auf 34 % beschleunigen. Mit einem Ausbruchsversuch auf ein neues Allzeithoch generiert die Aktie ein Kaufsignal.

02. April 2026
Leonid Kulikov
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GlobalStar Inc. (11,99%)

Amazon (AMZN) – E-Commerce-Gigant greift nach Satellitenanbieter Globalstar (GSAT) und fordert SpaceX heraus – doch Apple wird zum strategischen Stolperstein!

GlobalStar Inc. (11,99%)

Amazon treibt seine Ambitionen im lukrativen Markt für satellitengestütztes Internet offenbar mit Hochdruck voran und verhandelt laut einem Bericht der Financial Times über eine Übernahme von Globalstar. Aus Investorensicht erscheint eine mögliche Übernahme für Amazon finanziell gut stemmbar – bei einer Marktkapitalisierung von rund 8,8 Mrd. USD wäre der Deal überschaubar, strategisch jedoch von erheblicher Bedeutung. Denn Amazon würde damit seine Position im Wettbewerb mit Elon Musks Starlink deutlich stärken, einem der derzeit dominierenden Anbieter im Bereich satellitenbasierter Breitbanddienste. Allerdings gestaltet sich die Transaktion komplexer als ein klassischer Zukauf. Ein zentraler Faktor ist Apple, das rund 20 % an Globalstar hält und zuvor bis zu 1,5 Mrd. USD in den Ausbau der Infrastruktur investiert hat. Der iPhone-Hersteller nutzt die Satellitenkapazitäten bereits für eigene Dienste wie Notfallkommunikation und SMS-Versand außerhalb von Mobilfunknetzen. Branchenkreisen zufolge führt Amazon daher parallel Gespräche mit beiden Parteien, um Interessenkonflikte zu lösen. Für Anleger ergibt sich daraus eine interessante Gemengelage: Einerseits könnte eine Übernahme Amazons Satellitenstrategie erheblich beschleunigen, andererseits birgt die Abhängigkeit von Apples Zustimmung ein nicht zu unterschätzendes Transaktionsrisiko. Gleichzeitig unterstreicht die Entwicklung die zunehmende strategische Bedeutung von Low-Earth-Orbit-Satelliten als Alternative zu terrestrischer Internetinfrastruktur – insbesondere für abgelegene Regionen.

02. April 2026
Andreas H
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GlobalStar Inc. (12,89%)

Bei GlobalStar kann man auf die Übernahme durch Amazon setzen - treibt Apple den Kurs weiter nach oben?

GlobalStar Inc. (12,89%)

GlobalStar betreibt ein weltweites Satellitennetzwerk, das mobile Sprach- und Datenkommunikation auch dort ermöglicht, wo herkömmliche Mobilfunknetze keine Abdeckung bieten. Neben klassischen Sprach- und Datendiensten baut das Unternehmen zunehmend auf das Internet der Dinge (IoT). Für das 4. Quartal 2025 meldete der US-Satellitenanbieter Ende Februar einen Umsatz von 71,95 Mio. USD, was einem YoY-Wachstum von 17,6 % entspricht. Der Verlust file mit 0,11 USD deutlich größter als erwartet (-0,04 USD) aus. Am 1. April wurde bekannt, dass Amazon eine Übernahmen GlobalStar in Erwägung zieht. Die Aktie zog daraufhin deutlich an und liegt jetzt bei einer Marktkapitalisierung von 9,9 Mrd. USD. Amazon will rund 9 Mrd. USD zahlen. Der Deal würde Amazons Ambitionen im Bereich der Satelliten in de erdnahen Umlaufbahn, dem „Project Kuiper“ oder auch „Leo“ genannten Projekt, stärken und dem Unternehmen helfen, mit dem Starlink-Netzwerk von SpaceX zu konkurrieren. Was interessant ist: Apple hält einen Anteil von rund 20 % an Globalstar. Und das bedeutet, dass jeder Übernahmeversuch Verhandlungen mit Apple erfordern würde. Und genau dies könnte die Aktie nun durchaus weiter in den nächsten Tagen nach oben treiben. (GSAT)

02. April 2026
AndreasZ
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PENGUIN SOLUTIONS INC.DEL (14,43%)

Penguin Solutions profitiert vom durch KI-Inferenz zunehmenden Speicherbedarf – Umsatztempo verdoppelt sich auf 12 %!

PENGUIN SOLUTIONS INC.DEL (14,43%)

Penguin Solutions (ehem. SMART Global Holdings) fokussiert sich im Zuge einer Transformationsstrategie voll und ganz auf die Wachstumsmärkte Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing (HPC). Unternehmen, Regierungen und Neocloud-Anbieter erhalten maßgeschneiderte "KI-Fabriken" und die dazugehörige skalierbare Recheninfrastruktur. Dabei werden die eigenen Komponenten mit Chips von Partnern wie NVIDIA, AMD oder Dell zu einem Gesamtsystem verschmolzen, das unter der Marke „OriginAI Factory“ vermarktet wird. Hier ist die Datensouveränität mit dem Aufbau von On-Premise-KI-Fabriken ein direkter Treiber. CEO Kash Shaikh verweist durch den Übergang vom KI-Modelltraining hin zur KI-Inferenz klar sichtbaren Nachfragewechsel von Rechenleistung hin zum höheren Speicherbedarf. Das entsprechende Integrated Memory-Geschäft konnte im jüngsten 2. Quartal um 63 % wachsen, das mit einer vorteilhaften Preisentwicklung bereits für die Hälfte am gesamten Umsatzmix verantwortlich ist. Insbesondere CXL-Speichermodule sowie CXL-basierte Cache-Server sind gefragt, mit denen Speicher dynamisch zwischen GPUs und CPUs aufgeteilt (Pooling) werden kann. Der Gesamtumsatz fiel um rund 6 % auf 343 Mio. USD (Konsens: 339 Mio. USD), was primär auf anhaltende Lieferengpässe und der Abkehr von Hyperscaler und dem Auslauf des Edge-Geschäfts im Segment Advanced Computing (Hochleistungsrechner & KI-Infrastruktur) zurückzuführen ist. Die Auftragseingänge und Pipeline sind jedoch stark. Etwa wuchs das wichtige Nicht-Hyperscaler-KI/HPC-Geschäft im 1. Halbjahr um 50 % und es konnten im letzten Quartal fünf neue Großkunden aus den Bereichen Finanzen, biomedizinische Forschung und Energie gewonnen werden. Nun soll sich das Umsatzwachstum im laufenden Fiskaljahr 2026 von bisher 6 % auf 12 % beschleunigen. Der Nettogewinn soll statt 1,75 bis 2,25 USD nun 2,00 bis 2,30 USD je Aktie betragen. Mit einem KGV von unter 9 startet der Trendwende-Versuch.

01. April 2026
AndreasZ
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Guardian Pharmacy Services Inc (-1,33%)

Guardian Pharmacy Services: Apothekendienstleister profitiert von alternder Boomer-Generation!

Guardian Pharmacy Services Inc (-1,33%)

Guardian Pharmacy Services (GRDN) hat sich mit einem Netzwerk von 54 lokalen Apotheken auf die pharmazeutische Versorgung von Bewohnern in Langzeitpflegeeinrichtungen (LTC) spezialisiert. Kombiniert werden dabei Lieferservices und Technologien für das Medikationsmanagement, um die Pflegekosten zu senken. In einem rund 7 Mrd. USD großen Markt für die betreute Wohnformen (Assisted Living Facilities) und Demenzpflege (Memory Care) gibt es mit über 1.200 unabhängigen Apotheken hohe Konsolidierungschancen. Die eigenen US-Marktanteile konnten bereits auf 13 % ausgebaut werden. Derzeit werden Langzeitpflegeeinrichtungen mit mehr als 205.000 Bewohnern betreut, wobei das Marktpotenzial von über 1 Mio. potenziell erreichbaren Menschen noch lange nicht ausgeschöpft erscheint. CEO Fred Burke sieht auch den sogenannten "Silver Tsunami" als große Wachstumschance, da 2026 die erste große Kohorte der Babyboomer das 80. Lebensjahr erreicht. Bewohner dieser Kohorte erhalten im Durchschnitt 12 bis 14 verschreibungspflichtige Medikamente pro Tag und sind häufigen Medikationsänderungen ausgesetzt sind. Das Verschreibungsvolumen stieg im vergangenen Geschäftsjahr 2025 um 14 % an. Im 4. Quartal überzeugten in Umsatzplus von 17 % sowie eine Nettogewinnsteigerung von 53 %. Die Jefferies-Analysten riefen am 30. März ein Kursziel von 44 USD (Buy) aus und erwarten mit stabilen Wachstumstrends im Bereich Seniorenwohnheime und Langzeitpflege sowie Marktanteilsgewinnen und Übernahmen ein jährliches EBITDA-Wachstum von 12 bis 16 %. Negativ-Effekte mit sinkenden Medikamentenpreisen durch den Inflation Reduction Act (IRA) können durch höhere Volumina und Effizienzsteigerungen vollständig ausgeglichen werden. Das Management hob die bereinigte EBITDA-Prognose für 2026 von 115 bis 118 Mio. auf 120 bis 124 Mio. USD an. Mit dem Trendfortsetzungsversuch entsteht für Trader ein neues Kaufsignal.

01. April 2026
Jörg Meyer
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Leonardo S.p.A. (4,47%)

Leonardo: Warum Trumps NATO-Skepsis den Italienern Milliarden in die Kassen spült

Leonardo S.p.A. (4,47%)

Während die geopolitischen Spannungen zunehmen, positioniert sich der italienische Verteidigungskonzern Leonardo als einer der profiliertesten Gewinner einer neuen Ära der Aufrüstung. Die jüngste Drohung von Donald Trump gegenüber dem “Telegraph”, die USA aufgrund mangelnder Unterstützung im Iran-Konflikt aus der NATO zurückzuziehen, fungiert paradoxerweise als zweifacher Katalysator für die Aktie. Die Citi-Analysten sehen die Aktie auch positiv und stuften sie am 01. April 2026 von Neutral auf Kaufen mit Ziel 69 Euro. Der US-Turbo: Leonardo DRS Leonardo ist längst kein rein europäischer Player mehr. Rund 25 % des Umsatzes werden in den USA generiert, primär durch die Tochter Leonardo DRS. Mit einem prognostizierten US-Verteidigungsbudget von 1.500 Mrd. USD ab 2027 zur Modernisierung der Bestände („Golden Fleet“, „Golden Dome“) sitzt Leonardo an der Quelle. Besonders in den Nischen Sensorik und Elektronik gilt der Konzern für das Pentagon als unverzichtbar. Europas Antwort auf das Machtvakuum Sollten sich die USA tatsächlich teilweise aus der Ukraine-Absicherung oder der NATO zurückziehen, entsteht in Europa ein massives Vakuum. Leonardo liefert hier die kritische Infrastruktur: Von Radarsystemen bis hin zur Drohnenabwehr. Der Konzern profitiert direkt von der notwendigen technologischen Unabhängigkeit des Kontinents. Finanzielle Ambitionen bis 2030 Die Transformation zur multinationalen „One Company“ ist laut Management abgeschlossen. Die Ziele für 2030 sind ehrgeizig: Der Umsatz soll von 19,5 Mrd. Euro auf 30 Mrd. Euro steigen, während sich das EBITA auf 3,59 Mrd. Euro nahezu verdoppeln soll. Der Auftragseingang wird bei 32 Mrd. Euro p.a. erwartet. CEO Roberto Cingolani betont: „Wir haben die Transformation zur multinationalen 'One Company' abgeschlossen und verfügen nun über einen Wettbewerbsvorteil, den nur wenige andere besitzen.“ Das „versteckte“ Asset: Space Oft vom Markt unterschätzt, dominiert Leonardo über die „Space Alliance“ mit Thales den europäischen Orbit. Ob hochpräzise Radar-Erdbeobachtung via COSMO-SkyMed oder die Beteiligung am Artemis-Programm der NASA – Leonardo sichert sich die Lufthoheit in einem Bereich, der für die moderne, vernetzte Kriegsführung („Michelangelo Dome“) essenziell ist.

01. April 2026
Andreas H
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Erasca (8,30%)

Das Biotechnologie-Unternehmen Erasca überrascht mit guten News am laufenden Band — Aktie vor Ausbruch aus Base!

Erasca (8,30%)

Erasca, aus den USA, ist auf die Entwicklung von Präzisionsonkologie-Therapien spezialisiert, die den sogenannten RAS/MAPK-Signalweg bei Krebszellen blockieren sollen. Analysten bezeichnen 2026 als das bisher wichtigste und katalysatorreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Am 18. März hob JPMorgan das Kursziel für die Aktie von 24 auf 25 USD an, was trotz der fulminanten Rallye der letzten Monate immer noch ein Potenzial von mehr als 50 % ergibt. Anfang Januar 2026 gab es wichtige Fortschritte bei einem erweiterten Patentschutz für ERAS-0015, einem sogenannten Pan-RAS "Molecular Glue". Zudem wurde Ende Februar ein wichtiges US-Patent für den Pan-KRAS-Inhibitor ERAS-4001 erteilt. Dabei war der März sowieso vollgepackt mit wichtigen strategischen Meilensteinen. Am 10. März zog Erasca eine Option, um sich die weltweiten Rechte für ERAS-0015 zu sichern – das schließt nun auch die riesigen Märkte China, Hongkong und Macau mit ein. Nur wenige Tage zuvor, am 5. März, verkündete das Unternehmen eine spannende klinische Kooperation mit Tango Therapeutics, um ERAS-0015 in Kombination mit Vopimetostat zu evaluieren. Erasca ist noch nicht profitabel und verbrennt Geld. Diesbezüglich gab es aber Ende Januar gute News. So hat Erasca Ende Januar, um die teuren Studienjahre 2026 und 2027 abzusichern, eine stark überzeichnete Kapitalerhöhung von über 150 Mio. USD erfolgreich abgeschlossen. Die Aktie konsolidierte die letzten Wochen und könnte nun bereit sein, die enge Base nach oben zu verlassen. Bei 16,50 USD habe ich mir einen Alarm gesetzt. (ERAS)

31. März 2026
Leonid Kulikov
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LS - Öl (Brent) (-0,25%)

Ölmarkt unter Druck – Energiepreise bleiben Risiko: Trotz möglichem Iran-Waffenstillstand droht Börsen-Gegenwind!

LS - Öl (Brent) (-0,25%)

Die Energiemärkte senden ein klares Warnsignal an Anleger: Trotz Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Konflikts bleiben die Risiken für Ölpreise und damit auch für die Aktienmärkte erheblich. In den USA klettern die Benzinpreise erstmals seit August 2022 wieder über die Marke von 4 USD pro Gallone, während sich die Rohölpreise mit rund 107 USD je Barrel (Brent) und etwa 102 USD (WTI) auf hohem Niveau stabilisieren. Auffällig ist, dass die Märkte kaum auf Deeskalationssignale reagieren – ein Hinweis darauf, dass strukturelle Angebotsrisiken weiterhin dominieren. Im Fokus steht dabei die Straße von Hormus, durch die vor dem Konflikt rund 20 % der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert wurden. Selbst wenn ein militärisches Ende des Konflikts erreicht wird, könnte eine anhaltende oder teilweise Blockade dieser zentralen Handelsroute die Preise dauerhaft hochhalten. Für Investoren bedeutet das ein potenziell belastendes Szenario: Hohe Energiepreise wirken wie eine versteckte Steuer auf die globale Wirtschaft, drücken auf Konsum und Unternehmensmargen und könnten die Inflation erneut anheizen. Besonders kritisch ist die Lage in Asien, wo viele Volkswirtschaften stark von Energieimporten abhängig sind und bereits mit Gegenmaßnahmen wie Energieeinsparungen reagieren. Die vergleichsweise geringe Reaktion der Ölpreise auf politische Entspannungssignale deutet darauf hin, dass der Markt kurzfristig eher von Angebotsengpässen als von geopolitischer Hoffnung getrieben wird. Sollte die Straße von Hormus nicht vollständig geöffnet werden, könnten Ölpreise dauerhaft im dreistelligen Bereich verharren – ein Umfeld, das Aktienmärkte historisch eher belastet als unterstützt. Damit bleibt der Ölmarkt ein zentraler Risikofaktor für die weitere Börsenentwicklung. Während Energieunternehmen kurzfristig profitieren könnten, geraten insbesondere konjunktursensitive Sektoren unter Druck. Für Anleger ist die Situation ein Balanceakt: Einerseits bieten Rohstoffwerte Chancen, andererseits steigt die Wahrscheinlichkeit makroökonomischer Gegenwinde. Entscheidend wird sein, ob und wie schnell die globalen Lieferketten im Energiesektor wieder vollständig stabilisiert werden können.

31. März 2026
Andreas H
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Spire Inc. (0,05%)

Die Aktie des Erdgasunternehmens Spire steht vor dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch!

Spire Inc. (0,05%)

Spire ist eines der größten börsennotierten Erdgasunternehmen der USA. Es versorgt jeden Tag 1,7 Mio. Haushalte und Firmen mit Energie und erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 2,48 Mrd. USD. Letztlich handelt es sich bei dem Unternehmen um ein sehr defensives Investment, das für seine soliden Dividenden und die beständigen Cashflows bekannt ist. In dem aktuellen kriegerischen Umfeld, könnte aber eine Aktie wie Spione durchaus das Richtige Wahl sein, wenn man unbedingt handeln will. Denn viele Großinvestoren schlichten ihr Kapital aktuell vermehrt in defensive Aktien um. Dabei betreibt Spire, neben seinem regulierten Gasgeschäft, das an feste Tarife gebunden ist, auch nicht-regulierte Geschäftsbereiche, darunter das Gasspeicher-Geschäft. Wenn ein Krieg wie aktuell im Iran die Gaspreise steigen lässt, dann kann Spire seine Gasspeicher enorm gewinnbringend nutzen und günstig eingespeichertes Gas zu Höchstpreisen verkaufen, wodurch die Margen im Gashandel deutlich anziehen dürften. Die Aktie bildet eine flache Base am Allzeithoch aus. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 92 USD kann man hier darauf setzen, dass die Aktie in den kommenden Wochen Richtung 100 USD zieht. (SR)

31. März 2026
AndreasZ
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United Therapeutics Corp. (0,52%)

United Therapeutics: TETON-1-Studie für idiopathische Lungenfibrose bietet Umsatzchance von 3,3 Mrd. USD!

United Therapeutics Corp. (0,52%)

United Therapeutics (UTHR) hat sich mit dem Kernprodukt Tyvaso (Treprostinil) auf die Behandlung seltener Lungenerkrankungen spezialisiert. Zulassungen gibt es bereits für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) und pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit interstitieller Lungenerkrankung (PH-ILD). Die am 30. März veröffentlichten Phase-3-Studienergebnisse (TETON-1) zur Zulassungserweiterung für idiopathische Lungenfibrose (IPF) konnten die Ergebnisse der internationalen TETON-2-Studie erneut deutlich übertreffen. Mit einer bis zum Sommerende geplanten FDA-Zulassungsentscheidung könnten weitere 100.000 Patienten in den USA erreicht werden. Die Jefferies-Analysten bestätigen das Kursziel von 668 USD (Buy) und auch RBC Capital rechnet mit einer beschleunigten Zulassung und sieht einen hohen Maßstab für Wettbewerber. Demnach könnte allein IPF bis 2035 konservativ betrachtet einen zusätzlichen Umsatz von 3,3 Mrd. USD herbeiführen. Oppenheimer sprach bereits von einem potenziellen zusätzlichen IPF-Umsatz von 5,4 Mrd. USD bis 2033. Wachstumsfantasie liefert auch der orale Wirkstoff Ralinepag zur einmal täglichen Einnahme bei PAH-Patienten nach der positiven Phase-3-ADVANCE OUTCOMES-Studie und einem geplanten FDA-Zulassungsantrag in der 2. Jahreshälfte 2026. Hinzukommt auch TreSMI mit einer geplanten Markteinführung für 2027 als neuartige Formulierung mit Soft-Mist-Inhalatoren, die den Reizhusten der bisherigen Trockenpulverinhalatoren um 90 % reduziert. Ausgehend vom Umsatzmeilenstein mit 3 Mrd. USD soll bis Ende 2027 eine jährliche Umsatzrate von 4 Mrd. USD erreicht werden. Verkündet wurde zudem am 9. März ein neues 2 Mrd. USD schweres Aktienrückkaufprogramm über das nächste Jahr. Die Aktie überzeugt beim Wachstums-Check mit 14 von 15 möglichen Punkten und erreicht beim Qualitäts-Check die Höchstpunktzahl.

31. März 2026
Jörg Meyer
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Südzucker AG (11,53%)

Warum jetzt die Aktie von Südzucker durchstartet – Preise für Ethanol und Zucker steigen!

Südzucker AG (11,53%)

Mit Verbio hatten wir zum Start des Iran-Krieg den „Top-Profiteur“ in den Live-Trading-Sektionen sowie der Trader-Zeitung herausgearbeitet. Seither stieg die Aktie um nahezu 100 %. Jetzt beginnt sich mit SÜDZUCKER ein weiterer Wert in Bewegung zu setzen, der zumindest von den gestiegenen Preisen für Ethanol profitiert. So haben sich die Preise für pflanzliches Ethanol mit einer Treibhausgaseinsparung von 75 % seit Ende Februar um über 15 % erhöht. Der Ethanol-Turbo und der Iran-Faktor Der globale Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs hat die Energiemärkte in Aufruhr versetzt – und Südzucker sitzt als einer der größten Bioethanol-Produzenten (via CropEnergies) in der ersten Reihe. Steigende Ethanolpreise verbessern nicht nur direkt die Margen im Kraftstoffsegment, sondern wirken auch als indirekter Preistreiber für Zucker. In Regionen wie Brasilien wird bei hohen Energiepreisen vermehrt Zuckerrohr zur Ethanolproduktion umgeleitet, was das globale Zuckerangebot verknappt. MWB stufte auf Kaufen mit Ziel 15 Euro Die Analysten von MWB hatten am Montag ihr Kursziel von 9,00 Euro auf 15,00 Euro angehoben. Trotz erwarteter Sonderabschreibungen von bis zu 550 Mio. Euro im Segment Zucker für das Geschäftsjahr 2026, sieht das Analysehaus klare Anzeichen für eine Marktwende. Direkt profitiert der Konzern durch deutlich höhere Deckungsbeiträge in der Bioethanol-Sparte. Indirekt führt der energetische Preisdruck dazu, dass globale Wettbewerber – insbesondere in Südamerika – ihre Produktion massiv in Richtung Biokraftstoffe verschieben. Dies entzieht dem Weltmarkt signifikante Zuckermengen, was die Notierungen stützt. In den letzten Wochen stiegen die Zuckerpreise bereits um über 10%. Barclays: Von „Untergewichten“ direkt auf „Übergewichten“ Besonders bemerkenswert ist die radikale Neubewertung durch Barclays. Die britische Bank übersprang die „Halten“-Stufe und stufte das Papier gleich um zwei Stufen hoch. Die Analysten betonnen, dass die aktuellen Ethanol-Preissprünge die Gewinne der kommenden zwei Jahre „klar steigern“ und operative Risiken drastisch reduzieren dürften. Trotz der jüngsten Kursgewinne notiert die Aktie immer noch rund 35 % unter ihren Höchstständen von 2023, was ein attraktives Bewertungsfenster öffnet. Fazit: Die klassische Nachzügler-Wette Südzucker ist eine Nachzügler-Chance. Der Markt könnte wegen den gestiegenen Preisen nun eine bessere Ertragsentwicklung spielen, zumal die USA auch eine Reduktion des Iran-Kriegs erwägen und das ohne die Öffnung der Straße von Hormus.

30. März 2026
Jörg Meyer
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Alcoa Corp. (9,25%)

Alcoa: Krieg im Nahen Osten gefährdet 9 % der globalen Aluproduktion. Alupreis-Rally macht den führenden US-Konzern zum Gewinner!

Alcoa Corp. (9,25%)

Der globale Aluminiummarkt steht unter Schock, und Alcoa positioniert sich als einer der größten Gewinner. Während geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Infrastruktur der Wettbewerber treffen, schoss der Preis für das Leichtmetall heute um 5 % auf 3446,5 USD je Tonne nach oben - ein neues 3-Jahreshoch. Für den US-Aluminiumriesen ALCOA bedeutet dieses Umfeld nicht nur höhere Umsätze, sondern eine signifikante Margenausweitung und die Chance auf ein neues 52-Wochenhoch. Geopolitische Risiken treffen 9 % der Weltproduktion Auslöser der Preisrally waren Kriegsschäden an den Anlagen von Emirates Global Aluminium und Aluminium Bahrain. Berichte über Raketen- und Drohnenangriffe haben die Exportkapazitäten in der Region eingeschränkt. Analysten schätzen, dass zwischen 4 Mio. USD und 5 Mio. USD Tonnen an Aluminiumexporten gefährdet sind. Das entspricht rund 9 % der weltweiten Produktion. In einem Markt, der ohnehin durch knappe Lagerbestände und eine robuste Nachfrage in den Bereichen Luftfahrt und erneuerbare Energien gekennzeichnet ist, wirkt dieser Ausfall wie ein Brandbeschleuniger. Alcoa: Operative Stärke in turbulenten Zeiten In diesem Szenario rückt Alcoa in den Fokus institutioneller Investoren. Als vertikal integrierter Produzent mit starker Präsenz in Nordamerika und Australien ist der Konzern weit weniger von den Störungen im Nahen Osten betroffen als die globale Konkurrenz. Im Gegenteil, Alcoa könnte von stärkeren Margen und erneutem Investoreninteresse im Zusammenhang mit Lieferengpässen profitieren. Das für 2026 erwartet EPS von 6,03 USD könnte angesichts der verbesserten Preise höher ausfallen, sodass das KGV in den einstelligen Prozentbereich abrutscht. Fazit Die Aktie von Alcoa peilt aktuell den Ausbruch auf das 52-Wochenhoch an. Sollte der Aluminiumpreis sein hohes Niveau halten oder weiter steigen, ist der Weg für eine nachhaltigen Trendfortsetzung frei. Trader setzen darauf, dass die höheren Realisierungspreise die kommenden Quartalsergebnisse stützen werden.

30. März 2026
AndreasZ
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Insmed Inc. (3,60%)

Insmed dominiert den Atemwegsmarkt – Umsatz soll 2026 mehr als verdoppelt werden!

Insmed Inc. (3,60%)

Insmed (INSM) hat sich als biopharmazeutisches Unternehmen auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für schwere, seltene und bislang unzureichend behandelte Atemwegs- und Entzündungskrankheiten spezialisiert. Mit ARIKAYCE und BRINSUPRI sollen die Erlöse im Jahr 2026 mehr als verdoppelt werden. Die Experten von Morgan Stanley heben das Kursziel am 30. März von 166 auf 212 USD an und stufen zugleich von „Equal Weight“ auf „Overweight“. Allein die BRINSUPRI-Verkäufe sollen 2026 bei 1,2 Mrd. USD liegen. Mit den am 23. März veröffentlichten positiven Ergebnissen der Phase 3b ENCORE-Studie könnte ARIKAYCE künftig alle MAC-Lungenerkrankungspatienten (nicht nur refraktär) versorgen, was das Patientenpotenzial von bisher 30.000 auf über 200.000 vervielfachen könnte. Zulassungsanträge sind für die 2. Jahreshälfte 2026 bei der FDA und japanischen PMDA geplant. BRINSUPRI (Brensocatib) gilt als bisher einziges in den USA und der EU zugelassenes Medikament zur Behandlung von nicht-zystischer Fibrose-Bronchiektasie (NCFB). Im 4. Quartal gab es Rekord-Therapiestarts, wobei erst weniger als 5 % des Marktpotenzials ausgeschöpft sind. Das Management bestätigte erneut das Spitzenumsatzpotenzial von über 5 Mrd. USD allein mit dieser Erstindikation. Nur 15 Arzneimittel in der Geschichte konnten in den Quartalen 2 bis 5 nach dem Marktstart die Milliarden-Marke knacken, wobei jedes einzelne davon später zu Marktwerten von über 70 Mrd. USD führte. Hinzukommen Wachstumschancen mit einer geplanten Phase-3-Studie bei TPIP (Treprostinil Palmitil Inhalation Powder) zur Behandlung pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH), womit Marktanteile von Tyvaso DPI gewonnen werden könnten. Im 4. Quartal konnten die Erlöse um 152,6 % auf 263,8 Mio. USD (Konsens: 221,9 Mio. USD) gesteigert werden. Mit 1,4 Mrd. USD an liquiden Mitteln soll ohne weitere Kapitalbeschaffung ein positiver Cashflow erreicht werden. Die Aktie könnte mit dem neuen Analystensupport im Rücken den GD 200 zurückerobern und dadurch aus dem Abwärtstrend ausbrechen. Für Trader entstehen dadurch neue Kaufsignale.

30. März 2026
Leonid Kulikov
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McDonald's Corp. (0,45%)

McDonald’s (MCD) – Der Fast-Food-Gigant setzt auf K-Pop-Hype: Netflix-Hit als Umsatztreiber im Wettbewerb um Erlebnis-Konsum!

McDonald's Corp. (0,45%)

McDonald’s nutzt gezielt den globalen Hype rund um den Netflix-Erfolg KPop Demon Hunters, um seine Wachstumsstrategie im margenstarken Aktionsgeschäft weiter voranzutreiben. Mit neuen, zeitlich begrenzten Menüangeboten, die auf Figuren und Musik des Films basieren, will der Konzern insbesondere jüngere Zielgruppen und Fans der Popkultur ansprechen. Die Aktion umfasst speziell designte Frühstücks- und Hauptmahlzeiten inklusive thematischer Produkte und digitaler Zusatzinhalte. Branchenexperten sehen darin erhebliches Potenzial: Laut Restaurantanalyst Mark Kalinowski könnten die Verkäufe in den ersten Tagen bis zu 100 Mio. USD erreichen – ein Beleg für die enorme Zugkraft des Franchises, das bereits über 500 Mio. Streams verzeichnet und kürzlich mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. Strategisch setzt McDonald’s damit auf einen klaren Trend: Erlebnisorientierte Marketingkampagnen schlagen klassische Rabattaktionen zunehmend in ihrer Wirkung. Daten von Placer.ai zeigen, dass frühere Promotions mit Popkultur-Bezug – etwa limitierte Themen-Menüs – deutlich stärkere Besucherzuwächse generierten als preisbasierte Angebote. Während klassische Rabattaktionen nur minimale Frequenzsteigerungen brachten, führten kreative Kampagnen zu zweistelligen Zuwächsen beim Kundenaufkommen. Diese Entwicklung bestätigt die Aussagen des Managements um CEO Chris Kempczinski, der neben Preisstrategien verstärkt auf Markenbindung und Kundenerlebnis setzt. Für Investoren ist das entscheidend: In einem zunehmend gesättigten Marktumfeld wird Differenzierung über Emotion und Markenkooperationen zu einem zentralen Wachstumstreiber.

30. März 2026
Andreas H
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Marex Group PLC (5,94%)

Die Handelsplattform Marex überzeugt mit starken vorläufigen Q1-Zahlen und nimmt das Allzeithoch in Angriff!

Marex Group PLC (5,94%)

Die Marex Group, mit Sitz in London, bietet über ihre Handelsplattform einfachen Zugang für Unternehmen, die auf den Rohstoff- und Finanzmärkten handeln wollen. Im Tenbagger-Depot habe ich die Aktie zu 27 USD nach dem IPO besprochen. Am 27. März hat das Unternehmen ihr vorläufiges Ergebnis für das 1. Quartal 2026 veröffentlicht, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Marex erwartet für das 1. Quartal einen Umsatz zwischen 667 Mio. USD und 697 Mio. USD nach 467 Mio. USD im Vorjahresquartal. Der bereinigte Vorsteuergewinn soll um etwa 45 % bis 55 % auf bis zu 150 Mio. USD steigen. Besonders beeindruckend finde ich die Margenausweitung auf geschätzte 21 % bis 22 %, was zeigt, dass das Unternehmen seine Kosten hervorragend im Griff hat. Das KGV liegt nur bei 9 für das laufende Jahr und ist im Vergleich zur Peer-Group sehr attraktiv bewertet – insbesondere, wenn man die Eigenkapitalrendite von über 27 % berücksichtigt. TD Cowen hat am 27. März das Kursziel von 61 auf 67 USD angehoben und geht davon aus, dass die Bewertung sich ausdehnen wird, weil sich das Unternehmen erfolgreich zu einer diversifizierten Plattform für Trading, Clearing und Prime Services entwickelt. Mit dem Ausbruch über den Widerstand ei 45 USD sollte zeitnah das Allzeithoch fallen. (MRX)

27. März 2026
Leonid Kulikov
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Argan Inc. (10,53%)

Argan (AGX) – Der US-Energieinfrastruktur-Spezialist glänzt mit Rekordzahlen und prall gefülltem Auftragsbuch!

Argan Inc. (10,53%)

Argan liefert eindrucksvoll ab: Der US-Konzern meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr sowie das vierte Quartal neue Bestmarken bei Umsatz und Gewinn – getragen von einer starken Nachfrage nach großvolumigen Energieprojekten. Besonders hervor sticht der Auftragsbestand, der auf ein Rekordniveau von 2,9 Mrd. USD klettert und damit eine solide Grundlage für die kommenden Jahre schafft. Im Gesamtjahr steigen die Erlöse um 8,1 % auf 944,6 Mio. USD, während der Nettogewinn überproportional um 61,2 % auf 137,8 Mio. USD zulegt. Die operative Marge verbessert sich deutlich, was laut Unternehmen vor allem auf einen profitableren Projektmix und eine effizientere Umsetzung zurückzuführen ist. Parallel stärkt Argan seine Bilanz und erhöht die Kapitalrückflüsse an Aktionäre durch Dividenden und Aktienrückkäufe – ein klares Signal finanzieller Stabilität. Auch im Quartalsvergleich zeigt sich die Dynamik: Mit einem Gewinn je Aktie von 3,47 USD übertrifft Argan die Analystenerwartungen von durchschnittlich 2,05 USD deutlich. Der Umsatz steigt im gleichen Zeitraum um 12,7 % auf 262,05 Mio. USD und liegt damit nur leicht unter den Prognosen. Argan ist ein spezialisierter Anbieter von Bau- und Ingenieurdienstleistungen mit Fokus auf Energieinfrastruktur, insbesondere im Bereich großer Kraftwerksprojekte. Der Schwerpunkt liegt auf sogenannten EPC-Projekten (Engineering, Procurement, Construction), vor allem bei gasbefeuerten Anlagen sowie zunehmend im Bereich erneuerbarer Energien wie Solarparks und Biokraftstoffe. Rund 80 % des Geschäfts entfallen auf das Segment „Power“, das aktuell vom global steigenden Energiebedarf, der Transformation hin zu saubereren Energiequellen sowie dem Ausbau der Strominfrastruktur profitiert. Für Investoren bleibt entscheidend, ob Argan die hohe Profitabilität auch bei wachsendem Wettbewerb und potenziell schwankenden Projektzyklen nachhaltig sichern kann.

27. März 2026
AndreasZ
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Unity Software Inc. (14,50%)

Unity Software hebt die Prognose an – strategische Grow Sparte soll um 48 % wachsen!

Unity Software Inc. (14,50%)

Unity Software (U) bietet die weltweit führende Entwicklungsplattform für die Erstellung und das Wachstum von interaktiven Echtzeit-3D-Inhalten. Die Aktie korrigierte seit Jahresbeginn um über 60 %, nachdem KI-Ängste und eine schwächere Prognose für das 1. Quartal belasteten. CEO CEO Matt Bromberg macht jedoch erneut klar, dass generative KI und "World Models" als ergänzende Tools für die Asset-Produktion die Unity Game-Engine für deterministische Spielphysik, komplexe Logik oder Live-Service-Monetarisierung nicht ersetzen können. Am 27. März startet nach der Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal ein neuer Erholungsversuch. Als neuer Wachstumstreiber für das Werbegeschäft fungiert die KI-Engine Unity Vector, die seit der Markteinführung in den ersten drei Quartalen bereits um 53 % wachsen konnte. Geplant ist bis Ende 2026 ein Jahresumsatz von über 1 Mrd. USD, wobei es nun im 1. Quartal ein sequenzielles Wachstum von 15 % geben soll. Im 2. Quartal werden über einfache Klick-Analysen hinaus auch Runtime-Engine-Daten in Vector integriert, wodurch die KI mit einer umfassenden Verhaltensanalyse lernt, wie Spieler mit der Spielwelt interagieren. Von dem ironSource Ads Network und dem Supersonic-Publishing-Geschäft für Spiele trennt sich das Unternehmen. Im 1. Quartal soll der verbleibende „strategische Grow-Umsatz“, welcher Beiträge dieser Altlasten bereits ausschließt, im Jahresvergleich voraussichtlich um 48 % wachsen. Damit ist die Wachstumsrate doppelt so hoch wie im gesamten Grow-Segment. Der Gesamtumsatz soll statt 480 bis 490 nun 505 bis 508 Mio. USD (Konsens: 489 Mio. USD) betragen. Auch die Ziele beim bereinigten EBITDA wurden von bisher 105 bis 110 auf 130 bis 135 Mio. USD angehoben. Unity verfügt über einen Cash-Bestand von über 2 Mrd. USD, was rund 27 % der aktuellen Marktkapitalisierung entspricht. Mit einem nachbörslichen Kursanstieg von rund 10 % könnte nun die Bodenbildung beendet werden.

26. März 2026
Marvin Herzberger
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Navan Inc. (19,49%)

Navan: Zündet der KI-Turbo jetzt die nächste Rallye?

Navan Inc. (19,49%)

Navan Inc. (NAVN) ist Vorreiter im Bereich Geschäftsreisen und Spesenmanagement mit einer KI-gestützten All-in-One-Plattform. Aus Konzernsicht löst man das fragmentierte Erlebnis von Firmenreisen durch die nahtlose Integration von Buchungen, Zahlungen und Abrechnungen in einer Software. Kunden nutzen smarte Corporate Cards für Echtzeit-Abgleiche und erhalten tiefe Kontrollmechanismen über Ausgaben. Durch KI-Tools wie den Assistenten Ava automatisiert Navan die Verwaltung, was Unternehmen deutlich Kosten spart und die Nutzererfahrung sowie Mitarbeiterzufriedenheit stark erhöht. Der Quartalsbericht vom 25. März 2026 untermauert diesen Erfolg eindrucksvoll: Im vierten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 35 % auf 178 Mio. USD. Haupttreiber war das Bruttobuchungsvolumen, das durch starke Zuwächse im Enterprise-Segment um 42 % auf 2,3 Mrd. USD kletterte. Zudem erreichte der Konzern einen historischen Meilenstein: Navan verbuchte erstmals ein positives operatives Non-GAAP-Einkommen und einen Gewinn von 0,02 USD pro Aktie, womit die Prognosen klar übertroffen wurden. Der erste positive freie Cashflow der Unternehmensgeschichte und eine Bruttomarge von 72 % belegen die hohe Skalierbarkeit. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 866 und 874 Mio. USD, was einem weiteren Wachstum von rund 24 % entspricht. Ein zentraler Treiber ist die globale Expansion, durch die Navan bereits über 40 % der Erlöse außerhalb der USA erwirtschaftet. Zudem dient die KI-Weiterentwicklung als massiver Hebel, um die operativen Margen auszubauen und die hohe Netto-Umsatzbindungsrate von über 110 % zu halten. Mit dieser Technologie positioniert sich Navan optimal, um im auf 185 Mrd. USD geschätzten Gesamtmarkt signifikante Marktanteile zu erobern.

26. März 2026
AndreasZ
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BWX Technologies Inc. (-0,96%)

BWX Technologies überzeugt mit 7,3 Mrd. USD-Auftragsbestand – BofA stuft auf 250 USD (Buy)!

BWX Technologies Inc. (-0,96%)

BWX Technologies (BWXT) gilt als wichtiger Zulieferer im Kernenergiemarkt. Das Unternehmen ist technologieunabhängig und verfügt mit der einzigen großen nuklearzertifizierten Komponentenfertigungskapazität in Nordamerika über Wettbewerbsvorteile. Bedient werden nuklearbetriebene U-Boote und Flugzeugträger bis hin zu kommerziellen AP1000-Reaktoren von Westinghouse und innovativen Small Modular Reactors (SMR)s. Auch das Geschäft der Nuklearmedizin verzeichnete mit der Herstellung von medizinischen Isotopen zur Krebsdiagnostik und -behandlung mit 100 Mio. USD im letzten Jahr einen Umsatzmeilenstein. Die BofA-Analysten sorgen angesichts der guten Chancen in den Bereichen Marine, Verteidigung und kommerzielle Nukleartechnik mit einer Kurszielanhebung von 230 auf 250 USD (Buy) am 25. März für neuen Rückenwind. Auch TD Cowen rechnet mit stabilen Cashflows und sieht enorme Chancen für eine Steigerung des Unternehmenswertes um mehr als 10 Mrd. USD. Etwa ist das Unternehmen mit einem 1,6 Mrd. USD-Vertrag über 10 Jahre ein Schlüsselakteur für die inländische Urananreicherung für Verteidigungszwecke und es gibt Fortschritte für 10 neue Reaktoren bis 2030 in den USA. Als Basis für das erwartete Umsatzwachstum von 17 % im laufenden Fiskaljahr dient der zuletzt um 50 % gesteigerte Auftragsbestand von 7,3 Mrd. USD. Der Nettogewinn soll von 3,58 USD auf 4,55 bis 4,70 USD je Aktie zulegen. Mit einem Ausbruchsversuch auf ein neues Allzeithoch gibt es für Trader ein neues Kaufsignal.

26. März 2026
Andreas H
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ESCO Technologies Inc. (0,04%)

3 Gründe, warum ich genau jetzt die Aktie von ESCO für einen Kauf halte!

ESCO Technologies Inc. (0,04%)

ESCO ist ein weltweit agierendes Industrieunternehmen, das hochspezialisierte technische Komponenten und Lösungen für die Luft- und Raumfahrt, aber auch für Versorgungsunternehmen entwickelt und herstellt, darunter zum Beispiel Filtrations- und Flüssigkeitskontrollsystemen für U-Boote oder Diagnoselösungen für Stromnetze. Die Aktie befindet sich in einer Base direkt am Allzeithoch, brach am 25. März aus und dürfte zeitnah weiter durchziehen. Warum? -Am 25. März hat die Deutsche Bank für ESCO eine Kaufempfehlung ausgesprochen, mit einem Kursziel von 350 USD. Das entspricht einen Potenzial von gut 20 %. Laut der Bank gibt es mehrere Faktoren, die zu einem weiteren Margenanstieg beitragen dürften, darunter die Hebelwirkung eines hohen Absatzvolumens. -ESCO profitiert von seiner Ausrichtung auf hochspezialisierte Nischen. Das Marine-Segment ist hierbei ein entscheidender Faktor. Dieses Segment verleiht ESCO eine sehr widerstandsfähige Erlösbasis. In Zeiten makroökonomischer Unsicherheiten sind staatliche Rüstungsprogramme verlässliche Einnahmequellen. ESCO baut seine Präsenz in der Marine und der Luftfahrt strategisch weiter aus, was direkt in den Zahlen sichtbar wird. -Im Februar hat das Unternehmen starke Zahlen für das 1. Quartal geliefert und daraufhin die Prognose für den Gewinn pro Aktie für das Gesamtjahr 2026 deutlich angehoben. Der Grund liegt darin, dass ESCO einen regelrechten Boom bei den Neubestellungen verzeichnet. Der Auftragseingang ist im Vergleich zum Vorjahr um 143 % explodiert. Gleichzeitig wuchs der Auftragsbestand um 71 % auf ein neues Rekordniveau. (ESE)

25. März 2026
Leonid Kulikov
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Baker Hughes Co. (0,47%)

Baker Hughes (BKR) – Der Energietechnologie-Spezialist setzt auf KI für Rechenzentren und positioniert sich zugleich für den Wiederaufbau-Boom im Nahen Osten!

Baker Hughes Co. (0,47%)

Der US-Energietechnologiekonzern Baker Hughes verstärkt seine strategische Ausrichtung auf Zukunftsmärkte und kooperiert künftig mit Google Cloud, um KI-gestützte Lösungen für die Energieoptimierung von Rechenzentren zu entwickeln. Ziel der Partnerschaft ist es, den rasant steigenden Strombedarf durch KI-Anwendungen effizienter zu steuern – ein Engpass, der sich zunehmend zum limitierenden Faktor für das Wachstum globaler Cloud- und Dateninfrastrukturen entwickelt. Laut Unternehmensangaben sollen durch die Kombination aus industrieller Energieexpertise und fortschrittlicher Datenanalyse neue Ansätze entstehen, um Stromerzeugung, -verteilung und -verbrauch intelligenter zu orchestrieren. CEO Lorenzo Simonelli betonte, dass die Energieversorgung künftig eine „zentrale Voraussetzung für das Wachstum von KI und Cloud Computing“ darstellt. Für Anleger eröffnet sich damit eine doppelte Investmentstory: Einerseits adressiert Baker Hughes mit der KI-Offensive einen strukturellen Megatrend – den globalen Ausbau von Rechenzentren. Andererseits könnte das Unternehmen von einem ganz anderen Katalysator profitieren: dem potenziellen Wiederaufbau der massiv beschädigten Energieinfrastruktur im Nahen Osten. Laut Einschätzungen der Internationalen Energieagentur wurden mehr als 40 Energieanlagen in der Region schwer beschädigt. Branchenexperten sehen Unternehmen wie Baker Hughes, Halliburton oder SLB in einer guten Ausgangsposition, um von milliardenschweren Wiederaufträgen zu profitieren. Allerdings bleibt die Vergabe solcher Projekte stark politisch geprägt, was für Investoren ein nicht zu unterschätzendes Risiko darstellt.

25. März 2026
Andreas H
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Fabrinet Co. Ltd. (1,73%)

Darum sehe ich bei Fabrinet mittelfristig weiteres Potenzial!

Fabrinet Co. Ltd. (1,73%)

Am 24. März sagte Jensen Huang, der CEO von NVIDIA im Lex-Fridman-Podcast: „Ich glaube, jetzt ist es so weit. Ich glaube, wir haben AGI erreicht.“ In Bezug auf dieses Szenario finde ich Fabrinet spannend. Wenn wir Huangs Ausblick als Grundlage nehmen, dann sehe ich 3 Gründe, warum sich ein Einstieg bei der Aktie von Fabrinet genau jetzt anbietet: Autonome KI-Agenten und die von Huang skizzierte Zukunft erfordern riesige GPU-Cluster. Das absolute Nadelöhr dieser Rechenzentren ist mittlerweile nicht mehr nur der Chip selbst, sondern die Kommunikation der zehntausenden GPUs untereinander. Fabrinet ist der unangefochtene Weltmarktführer in der hochpräzisen Fertigung von optischen Transceivern und Kommunikationskomponenten. Ohne die von Fabrinet gefertigten optischen Verbindungen können die Datenströme, die für AGI-ähnliche Workloads nötig sind, schlichtweg nicht transportiert werden. Huang prognostizierte im Zuge seiner AGI-Aussagen eine Chip-Nachfrage von 1 Billion USD bis 2027. Fabrinet ist ein primärer Auftragsfertiger für die optischen Netzwerklösungen von NVIDIA, allerdings mit einer deutlich moderateren Bewertung als viele Chip-Designer. Für das Geschäftsjahr 2027 liegt das KUV bei 4,1 und das KGV bei 37. Mit der rasant steigenden Rechenleistung geraten herkömmliche Kabel in Rechenzentren endgültig an ihre physikalischen Grenzen. Die Zukunft gehört die Silizium-Photonik und Co-Packaged Optics, bei denen Licht zur Datenübertragung direkt auf oder extrem nah an den Chip gebracht wird. Das Packaging dieser Bauteile erfordert eine unfassbare Präzision auf mikroskopischer Ebene. Fabrinet hat sich über Jahre einen großen technologischen Burggraben in dieser hochkomplexen Nische aufgebaut. Das bindet Kunden langfristig. Die Aktie notiert am Allzeithoch und könnte nun zeitnah aus der Base ausbrechen. (FN)

25. März 2026
AndreasZ
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Blade Air Mobility (-0,69%)

Strata Critical Medical: End-to-End-Organtransplantationslogistik mit Verdoppelungspotenzial!

Blade Air Mobility (-0,69%)

Strata Critical Medical (SRTA) vollzog im Jahr 2025 mit dem Verkauf des Passagiergeschäfts und der Namensänderung von Blade Air Mobility (BLDE) einen strategischen Wandel, um sich künftig voll und ganz auf den Medizinmarkt zu konzentrieren. Bereits heute gilt das Unternehmen in den USA als einzige End-to-End-Plattform im Bereich der Organtransplantationslogistik. Dies veranlasst am 25. März auch die Experten von B. Riley mit mehreren langfristigen Rückenwindfaktoren zur Bekanntgabe eines Kursziels von 8 USD (Buy), was einem Aufwärtspotenzial von rund 85 % entspricht. Die Übernahme von Keystone Perfusion war bereits entscheidend, um das Logistikgeschäft mit klinischen Dienstleistungen in Form von Chirurgen und der NRP-Perfusion zu erweitern. Behörden schaffen für Transplantationszentren zunehmend finanzielle Anreize zur Nutzung komplexer Organe von Spendern nach Herzstillstand (DCD), wo NRP seine Vorteile ausspielt. Die NRP-Akzeptanz nahm zw. 2020 und 2025 bereits vom niedrigen einstelligen Prozentbereich auf fast 41 % zu. Im 4. Quartal überzeugte ein Umsatzplus von fast 84 %. Mit weiteren Übernahmen soll das Wachstum des bereinigten EBITDA in den kommenden Jahren auf mindestens 30 % jährlich beschleunigt werden. Hohe Treibstoffkosten können ohne Margenrisiko gut an Kunden weitergereicht werden. Das Management hob die Umsatzziele für das Fiskaljahr 2026 von 255 bis 270 Mio. auf 260 bis 275 Mio. USD an. Auch das bereinigte EBITDA soll statt 28 bis 32 Mio. nun 29 bis 33 Mio. USD betragen. Die Aktie scheint mit einem KUV von 1,4 attraktiv bewertet und könnte im Handelsverlauf neue relative Stärke entwickeln.

25. März 2026
Marvin Herzberger
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Sibanye Stillwater Ltd. (ADRs) (5,49%)

Sibanye Stillwater: Mit Rekordgewinnen und massiven Insiderkäufen zum globalen Vorreiter der Energiewende

Sibanye Stillwater Ltd. (ADRs) (5,49%)

Sibanye Stillwater Limited (SBSW) positioniert sich als ein weltweit führender, multinationaler Bergbau- und Metallverarbeitungskonzern, dessen Portfolio sich über fünf Kontinente erstreckt. Aus der Perspektive des Unternehmens liegt der Fokus darauf, nicht nur einer der größten Primärproduzenten von Platin, Palladium und Rhodium sowie ein erstklassiger Goldproduzent zu sein, sondern auch eine treibende Kraft in der globalen Energiewende darzustellen. Den Kunden, die vornehmlich aus der Automobilindustrie, der Technologiebranche und dem Sektor für erneuerbare Energien stammen, bietet der Konzern essenzielle Rohstoffe für Abgaskatalysatoren, Elektronik und Energiespeicher. Um zukunftsfähige Lösungen anzubieten, hat das Unternehmen sein Angebot in den letzten Jahren strategisch auf den Abbau und die Verarbeitung von Batteriemetallen wie Lithium erweitert. Ende Februar 2026 konnte Sibanye-Stillwater robuste Jahresergebnisse für 2025 präsentieren, bei denen der bereinigte Gewinn um 281 % in die Höhe schoss. Diese finanzielle Stärke ermöglichte es dem Unternehmen, zur Freude der Anleger erstmals seit drei Jahren wieder eine Dividende in Höhe von 3,7 Mrd. südafrikanischen Rand auszuschütten. Zudem profitiert der Konzern massiv von geopolitischen Entscheidungen im Handel: Mitte März 2026 begrüßte das Unternehmen in einer offiziellen Meldung die Entscheidung der US-Behörden, hohe Ausgleichszölle auf russische Palladiumimporte zu verhängen, was die Wettbewerbsposition von Sibanye-Stillwater auf dem Weltmarkt signifikant stärkt. Hierauf aufbauend haben Direktor Thabane Vincent Maphai und CFO Charl Keyter am 16. März respektive 20. März kumuliert 160.819 Aktien erworben und dafür in Summe 1.890.845 USD investiert. Dieser Vertrauensbeweis könnte eine Erholungsbewegung der Aktie begünstigen.

25. März 2026
Jörg Meyer
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2G energy AG (4,45%)

2G Energy: Der nächste Profiteur des KI-Infrastruktur-Booms? Das Management kündigt Data Center-Aufträge in Kürze an!

2G energy AG (4,45%)

Mit der zunehmenden Inferenz (KI-Agenten, Allgemeine KI) – NVIDIA-CEO rief das Inferenzzeitalter bei KI aus - rückt die physische Begrenzung der KI-Revolution in den Fokus: die Stromversorgung. 2G ENERGY (i) positioniert sich hierbei als kritischer Enabler. Nach einem soliden Geschäftsjahr 2025, in dem der Umsatz punktgenau am oberen Ende der Prognose von 380 bis 400 Mio. Euro mit 398 Mio. Euro (+6%) landete, schaltet das Unternehmen nun beim Thema Rechenzentren in den nächsten Gang. Data Center-Aufträge sollen in Kürze gemeldet werden Die entscheidende Nachricht liegt in der Pipeline. 2G Energy steht unmittelbar vor dem Abschluss substanzieller Aufträge für US-Rechenzentren, wie es heute heißt. Hier geht es nicht um Kleinanlagen, sondern um Projekte im hohen zweistelligen bis dreistelligen Megawattbereich. Ein Megawatt entspricht dabei rund 1 Mio. Euro an Umsatz. Das Management erwartet bereits im zweiten Quartal 2026 „signifikante Anzahlungen“, während die Auslieferung und Fakturierung bereits in der zweiten Jahreshälfte starten sollen. Während die hohen Gaspreise in Europa zuletzt das Sentiment belasteten, bietet der US-Markt mit seinem Hunger nach dezentraler, grundlastfähiger Energie massives Skalenpotenzial. Das Auslandsgeschäft wuchs bereits 2025 um 19% auf 198 Mio. Euro und ist nun erstmals so groß wie der Inlandsmarkt. Wachstumschance durch Gas-Reservekraftwerke und wieder mehr Service Trotz einer holprigen ERP-Umstellung im zweiten Halbjahr 2025, die das Servicegeschäft kurzzeitig ausbremste, blieb der Umsatz in diesem margenstarken Segment mit 169 Mio. Euro auf Rekordniveau stabil. Mit dem nun greifenden IT-System und einer wachsenden installierten Basis ist der Service-Pfad für 2026 geebnet. Zusätzlich fungiert die deutsche Kraftwerksstrategie mit ihren 12 Gigawatt als zweiter Wachstumstreiber. Als Anbieter von wasserstofffähigen (H2-ready) Lösungen ist 2G in die Planung großer Versorgungsunternehmen für Gas-Reservekraftwerke eingebunden. Erste Beauftragungen werden hier ab 2027 erwartet. Fazit Mit einer bestätigten Umsatzprognose von 440 bis 490 Mio. Euro für 2026 signalisiert der Vorstand ein mögliches Wachstum von bis zu 23%. Die Aktie, die zuletzt unter den Energiekosten-Sorgen litt, dürfte die anstehenden Data Center-News als Katalysator für einen neuen Aufschwung nutzen. Das macht die Aktie jetzt auf der Long-Seite aussichtsreich.

24. März 2026
Marvin Herzberger
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Indus Holding AG (4,11%)

INDUS Holding AG: Rekordaufträge und höhere Dividende – Wie das Netzwerk der Hidden Champions auf Wachstumskurs bleibt

Indus Holding AG (4,11%)

Die INDUS Holding AG investiert nach dem „Buy, Hold & Develop“-Prinzip in technologisch führende mittelständische Familienunternehmen. Das Portfolio umfasst über 40 „Hidden Champions“ der Bereiche Engineering, Infrastructure und Materials Solutions. Sie liefern B2B-Kunden hochspezialisierte Lösungen von komplexer Industrieautomation bis zur Reinraumtechnik. Die Töchter behalten ihre Identität, nutzen aber das Netzwerk und die Finanzkraft der börsennotierten Muttergesellschaft, um globale Megatrends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit erfolgreich zu bedienen. Die Widerstandsfähigkeit dieses Modells untermauert die Pressemitteilung vom 24. März. Demnach stieg der Umsatz auf 1,74 Mrd. Euro, während das Ergebnis je Aktie von 2,07 auf 2,77 Euro kletterte. Ein starker Vertrauensbeweis der Kunden ist der um 15,1 % auf 1,854 Mrd. Euro gewachsene Auftragseingang. Der Auftragsbestand legte dadurch auf 705,9 Mio. Euro zu. Eine bereinigte EBITA-Marge von 8,5 Prozent und 124 Millionen Euro Free Cashflow belegen das hervorragende Kostenmanagement. Anleger sollen an diesem Erfolg durch eine auf 1,30 Euro erhöhte Dividende beteiligt werden. Mit diesem robusten Auftragspolster blickt der Konzern optimistisch in die Zukunft und erwartet im laufenden Jahr 1,80 bis 1,95 Mrd. Euro Umsatz sowie ein bereinigtes EBITA von 150 Mio. bis 170 Mio. Euro. Strategisch setzt INDUS seinen Kurs gezielter Zukäufe konsequent fort, um das Portfolio auch international zu stärken. Da die solide Bilanz eine eigenfinanzierte Expansion ermöglicht, bleibt der Konzern für Investoren ein verlässlicher Wert, der exzellent positioniert ist, um von künftigen Marktbelebungen zu profitieren.

24. März 2026
Andreas H
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Universal Technical Institute (0,13%)

Der Bildungsanbieter Universal Technical Institute baut seine Standorte weiter aus — Aktie mit Ausbruch auf neues Jahreshoch!

Universal Technical Institute (0,13%)

Universal Technical Institute ist ein Anbieter von Workforce-Lösungen in den Bereichen Transportwesen, Handwerk und Gesundheitswesen. Im Kern agiert das Unternehmen als eine Konstellation von Berufsschulen. Ursprünglich war es spezialisiert auf die Ausbildung von Kfz-Mechanikern und hat Partnerschaften mit vielen der größten Automobil-Unternehmen. Die Vermittlungsquote ist hoch: Schon 2020 und 2021 konnten rund 80 % der Studierenden, die ihr Studium abgeschlossen haben, innerhalb eines Jahres einen Arbeitsplatz finden. Am 4. Februar überzeugte das Unternehmen mit guten Quartalszahlen, wobei die Prognose für das Jahr 2026 stark ist und das Management mit einem Umsatz zwischen 905 und 915 Mio. USD rechnet. Bis 2029 soll der Umsatz auf 1,2 Mrd. USD und steigen, bei einem EBITDA von 220 Mio. USD. Gelingen soll dies, indem man eine ganze Reihe neuer Standorte aufbaut, darunter in Houston und Atlanta. Zudem wird der Campus in Dallas stark ausgebaut. Ich denke, der Markt spielt dem Unternehmen strategisch perfekt in die Karten. Es gibt in den USA eine historisch hohe Nachfrage nach handwerklichen, technischen und pflegerischen Fachkräften. Gleichzeitig suchen immer mehr junge Menschen nach bezahlbaren und kürzeren Alternativen zum klassischen Studium. Die Aktie konnte seit den Quartalszahlen Anfang Februar stark zulegen und hat über die letzten Wochen eine schöne Base gebildet. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 38 USD kann man auf die Trendfolge setzen. (UTI)

24. März 2026
AndreasZ
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Ecolab Inc. (1,38%)

Ecolab betritt mit CoolIT Systems den Markt für Flüssigkeitskühlung in KI-Rechenzentren!

Ecolab Inc. (1,38%)

Ecolab (ECL) gilt als ein weltweit führender Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Infektionsprävention, die tief in die betrieblichen Abläufe der Kunden integriert werden. Das Unternehmen nutzt einen End-to-End-Service-Ansatz, der eigens entwickelte Chemikalien, vernetzte digitale Technologien wie die 3D TRASAR-Plattform und ein riesiges globales Netzwerk an Servicetechnikern kombiniert. Zum Kundenstamm zählen in einem 165 Mrd. USD großen Markt etwa die Hotellerie, Gesundheitswesen, Lebensmittelverarbeitung und Industrie. Verdoppelt werden kann nun das adressierbare Marktpotenzial auf 10 Mrd. USD in vielversprechenden High Tech-Märkten. Im Dezember 2025 wurde bereits Ovivo für Reinstwasser für Fertigungsprozesse der Elektronik- und Halbleiterindustrie aufgekauft. Hinzukommt nun mit CoolIT Systems ein Marktführer für Flüssigkeitskühlungen in Rechenzentren, wobei dieser Markt bis 2035 um 30 % p. a. auf 50 Mrd. USD wachsen dürfte. Aufrechterhalten soll damit der Anteil von 90 % mit wiederkehrenden Erlösen und mit Cross-Selling-Chancen bei über 1.000 bestehenden Rechenzentren könnte der Umsatz pro Kunde um das 3- bis 5-fache zunehmen. JPMorgan bestätigt am 24. März aufgrund des robusten Geschäftsmodells das Kursziel von 295 USD und stuft die Aktie von „Neutral“ auf „Overweight“, nachdem die Aktie seit dem 27. Februar infolge der wachsenden Spannungen im Nahen Osten um 15 % gefallen ist. Das Management bestätigte die Jahresprognose für 2026 und rechnet bis 2027 mit einer Beschleunigung des organischen Umsatzwachstums auf 5 bis 7 % und einer operativen Marge von über 20 % (derzeit 18 %).

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