Colgate-Palmolive Co. (0,08%)Darum könnte der Boden bei Colgate-Palmolive meiner Meinung nach jetzt gefunden sein! Colgate-Palmolive ist ein Dividendenkönig mit 63 aufeinanderfolgenden Jahren Dividendenerhöhungen. Das Unternehmen verfügt über einen starken Burggraben aufgrund seiner starken Marken und der strukturellen Synergien. Sehr viele der Produkte basieren auf denselben chemischen Grundbausteinen wie Tensiden, was es den Fabriken ermöglicht, die Produktion ohne große Unterbrechungen flexibel umzustellen und Kosten zu senken. Am 30. Januar hat das Unternehmen seine Zahlen für das 4. Quartal vorgelegt und dabei die Erwartungen sowohl beim Umsatz als ach dem Gewinn übertroffen. Besonders wichtig ist, dass sich das organische Wachstum beschleunigt hat und zwar auf 2,2 %. In fast allen Regionen (außer Nordamerika) liefen die Geschäfte im 4. Quartal besser als im 3. Quartal. Das Unternehmen gewinnt also an Fahrt, genau wie es die neue Strategiephase für 2030 vorsieht. Ein großes Risiko bei Konsumgütern ist oft, dass Kunden bei Preiserhöhungen abspringen. Colgate beweist das Gegenteil. So konnten die Preise um 2,7 % angehoben werden, während das Absatzvolumen stabil blieb. Die Kunden bleiben der Marke also treu. Für das laufende Jahr 2026 stellt das Management eine Ausweitung der Bruttomarge in Aussicht. Und das ist ein starkes Signal für die Profitabilität, da es bedeutet, dass Colgate die Inflation nicht nur weitergibt, sondern effizienter wird. In den letzten Monaten kam die Aktie deutlich von 110 auf 75 USD zurück. Nun könnte auf dem aktuellen Niveau ein Boden gefunden sein. Mit dem Ausbruch über die Marke von 87 USD könnte die Aktie nun schnell in den dreistelligen Bereich laufen. Bei einem Einstieg würde ich das Risiko im Bereich von 87 USD begrenzen. (CL)
Modine Manufacturing Co. (2,13%)Modine Manufactoring will das Motorengeschäft verkaufen - Aktie mit neuem Allzeithoch! Modine Manufactoring hat am 29. Januar angekündigt, seinen Geschäftsbereich Performance Technologies (Motorengeschäft) an Gentherm für rund 1 Mrd. USD zu verkaufen. Die Aktionäre von Modine werden voraussichtlich 40 % des fusionierten Unternehmens besitzen, während die Aktionäre von Gentherm voraussichtlich 60 % besitzen werden. Nach dieser Bekanntgabe sprang die Aktie von Modine um gut 20 % nach oben. Dennoch könnte die Aktie jetzt noch weiter steigen. Denn letztlich fokussiert man sich zukünftig mit dem Verkauf auf die Rechenzentrumskühlung. Damit könnte der Markt die Aktie als KI-Infrastruktur-Anbieter neu bewerten. Die Aktie konnte nach den News über den Widerstand bei 167 USD auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier kann man auf die Trendfolge spekulieren, wobei ich die Position unterhalb der Unterstützung bei etwa 165 USD absichern würde. (MOD)
SanDisk Corp (20,90%)SanDisk (SNDK) – Speicherchip-Spezialist profitiert massiv vom AI-Datenboom – Rekordausblick lässt Aktie explodieren! Die Aktie von SanDisk schießt massiv nach oben, nachdem der Speicherchip-Hersteller mit seinen Quartalszahlen und vor allem mit dem Ausblick die Erwartungen der Wall Street deutlich hinter sich lässt. Für das laufende dritte Geschäftsquartal stellt SanDisk einen Umsatz von rund 4,6 Mrd. USD in Aussicht – etwa 60 % mehr als von Analysten erwartet. Noch deutlicher fällt die Prognose auf der Ergebnisseite aus: Der bereinigte Gewinn soll mit etwa 14 USD je Aktie mehr als 150 % über den bisherigen Marktschätzungen liegen. Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll die außergewöhnliche Dynamik des Geschäfts, das durch den globalen Ausbau von AI-Rechenzentren befeuert wird. CEO David Goeckeler führt die Entwicklung auf eine verbesserte Produktstruktur, beschleunigte Auslieferungen von Enterprise-SSDs und eine stark angespannte Angebotslage zurück. Gegenüber Reuters betonte er, dass Kunden derzeit Versorgungssicherheit klar höher bewerten als Preise. Gleichzeitig sicherte sich SanDisk langfristige Produktionskapazitäten durch die Verlängerung des Joint Ventures mit Kioxia in Japan bis 2034 – ein strategisch wichtiger Schritt in einem Markt, in dem die Nachfrage das Angebot auch 2026 voraussichtlich übersteigen wird. Analysten sehen darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, da Engpässe bei NAND-Speicher die Preissetzungsmacht der Anbieter erhöhen.
Inmode Ltd. (5,22%)InMode: Den Dollar für 50 Cent? Warum Steel Partners bei InMode zuschlagen will! Bei InMode Ltd. (INMD) (i.) hat sich Steel Partners am 29. Januar dazu geäußert, warum man bereit ist, einen saftigen Kursaufschlag für eine 51 % Beteiligung am Unternehmen zu zahlen. Sie hatten 18 USD je Aktie geboten. Zur Begründung wurde u.a. darauf verwiesen, dass der Konzern auf einem riesigen Berg an Barmitteln (ca. 532 Mio. USD, fast keine Schulden). Da die Marktkapitalisierung vor dem Angebot ca. 1 Mrd. USD lag, machte das Bargeld rund die Hälfte des Börsenwerts aus. Steel Partners kauft also effektiv den Dollar für rund 50 Cent (bezogen auf das operative Geschäft). Die InMode-Aktie hat in den letzten Jahren massiv an Wert verloren (über 50 % in 3 Jahren). Steel Partners argumentiert, dass der Markt das Vertrauen in das Management verloren hat. Steel Partners wirft der Führung von InMode außerdem vor, das Kapital schlecht zu verwalten. Anstatt das viele Geld für aggressive Aktienrückkäufe oder Dividenden zu nutzen, wurde es gehortet, während der Aktienkurs fiel. Zudem wurde die Prognose mehrfach gesenkt. Durch den Erwerb von 51 % (Mehrheitsbeteiligung) möchte Steel Partners die volle Kontrolle übernehmen, um vermutlich das Bargeld auszuschütten, das Management auszutauschen oder das Unternehmen umzustrukturieren, ohne es komplett von der Börse nehmen zu müssen. Steel Partners hat gute Argumente und obwohl InMode hohe Margen erzielt, auf einem Cash-Berg sitzt und die Aussichten für steigende Konsumausgaben für Schönheitsbehandlungen sowie sinkende Kreditzinsen positiv sind, spiegelt sich das nicht in dem aktuellen Aktienkurs wider. Das bietet wiederum Aufwärtspotenzial für die Aktie. Der Markt scheint die Basis ebenfalls positiv zu sehen, da am 29. Januar knapp 2,8 Mio. Aktien in den USA gehandelt wurden. Das ist knapp das Vierfache des durchschnittlichen Tagesvolumens auf Sicht von 100 Handelstagen. Charttechnisch ist durch den Ausbruch über eine Widerstandslinie ein frisches Kaufsignal ausgelöst worden.
Allegro MicroSystems Inc. (-2,61%)Allegro MicroSystems: Umsatzrekord mit Rechenzentren – KI-Racks sorgen für höheren Komponentenanteil! Allegro MicroSystems (ALGM) gilt als Marktführer im Bereich der Magnetsensorik, um eine präzise Strommessungen oder auch die Bestimmung von Geschwindigkeiten, Drehzahlen oder Positionen von Objekten zu unterstützen. Laut CEO Michael Doogue betrachten Kunden die führenden TMR-Sensoren als „Schlüsselfaktor für Plattformen der nächsten Generation“. Hinzukommen auch Leistungs-ICs, um elektrische Energie effizient steuern und umwandeln zu können. Insgesamt werden über 10.000 Kunden bedient, wobei das Automobilgeschäft 72 % der Erlöse ausmacht. Ein wichtiger Treiber ist auch das Rechenzentrumsgeschäft, das bereits 10 % sämtlicher Erlöse ausmacht. Hier gab es im 3. Quartal einen Umsatzrekord mit einem sequenziellen Wachstum von 31 %. Gefragt sind Lüftertreiber und Stromversorgungslösungen, wobei trotz der Verbreitung der Flüssigkeitskühlung der Komponentenanteil in KI-Racks aufgrund der zunehmenden Dichte von derzeit 150 auf 450 USD steigen soll. Zudem könnten humanoide Roboter mit bis zu 150 Sensor-ICs und 50 Power-ICs in den nächsten zwei bis drei Jahren für einen bedeutenden Umsatzsprung sorgen. Es laufen bereits Pilotprojekten mit Marktführern in einem Markt, der laut Morgan Stanley bis 2050 auf 5 Bio. USD anwachsen könnte. Insgesamt wuchs das Geschäft im letzten Quartal um knapp 29 %, wobei auch der Nettogewinn mehr als verdoppelt werden konnte. Aufträge und Auftragsbestand erreichen ein Mehrquartalshoch und die Design-Wins verzeichnen im bisherigen Jahresverlauf einen deutlichen Anstieg. Die Story könnte weiter an Fahrt gewinnen, denn trotz des Wachstums liegen die aktuellen Liefermengen noch etwa 20 % unter den historischen Höchstständen. Das Management hob die Umsatzprognose für das 4. Quartal auf 230 bis 240 Mio. USD (Konsens: 227 Mio. USD) an. Ein Breakoutversuch würde ein neues prozyklisches Kausignal erzeugen.
Nextera Energy Inc. (1,14%)Nextera Energy versorgt das KI-Zeitalter mit Energie. Bis 2035 wächst das EPS um jährlich 8 %. Big Picture-Breakout! Nachdem die Stromnachfrage über Jahrzehnte nahezu stagnierte, prognostizieren Experten für die kommenden zwei Dekaden ein Nachfragewachstum, das sechsmal höher liegt als im vorangegangenen Vergleichszeitraum. Der Boom der Künstlichen Intelligenz ist der stärkste Faktor. Der Stromverbrauch von Rechenzentren soll sich bis 2030 mehr als verdoppeln und könnte dann rund 9 % bis 12 % der gesamten US-Stromlast ausmachen. Wir setzen jetzt wegen dem Big Picture-Breakout und dem neuen Ausblick bis 2035 auf Nextera Energy als Profiteur. Nextera Energy: Der Baumeister für Amerikas Energieversorgung In diesem Marktumfeld positioniert sich Nextera Energy nicht nur als Versorger, sondern als der führende nationale Energie-Infrastrukturentwickler. Den Kern bildet die Tochtergesellschaft Florida Power & Light (FPL), die die größte und effizienteste Erdgaskraftwerksflotte der USA betreibt. Gemeinsam mit der Kernkraft deckt Erdgas rund 90 % des Energiemixes von FPL ab und sorgt für eine stabile Grundlast. Ergänzt wird dies durch die Sparte Nextera Energy Resources, den weltweit größten Player für Wind- und Solarenergie sowie Batteriespeicher. Mithilfe von KI-gestützten Systemen wie „REWIRE“ optimiert das Unternehmen zudem die Einspeisung und Wartung in Echtzeit, um die Betriebskosten weit unter dem Branchenschnitt zu halten. Rechenzentren bieten eine Wachstumschance Nextera hat das Ziel ausgegeben, bis 2035 mindestens 15 GW an neuer Erzeugungskapazität speziell für sogenannte „Data Center Hubs“ in Betrieb zu nehmen. Das Management sieht hierbei ein Potenzial auf bis zu 30 GW. Diese Hubs sind skalierbare Energiekomplexe, die Hyperscalern wie Google oder Meta eine schnelle Markteinführung ermöglichen. Ein prominentes Beispiel ist die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Duane Arnold, das durch einen 25-jährigen Liefervertrag mit Google exklusiv für deren Rechenzentren reaktiviert wird. Um die Bezahlbarkeit für reguläre Privatkunden nicht zu gefährden, finanzieren Tech-Giganten ihre Energieinfrastruktur zunehmend selbst. Nextera fungiert hierbei als Partner, der die Projekte entwickelt, baut und betreibt. Das EPS wächst um mindestens 8 % p.a. bis 2035. Big Picture-Breakout! Das Management gab am 27.01.2026 eine EPS-Prognose mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 8 % bis 2032 ab und visiert denselben Zielkorridor sogar bis 2035 an. Diese zehnjährige Visibilität ist im Versorgungssektor eine Seltenheit. Dieser neue Ausblick kam bei Investoren sehr gut an. Die Nextera Energy-Aktie brach aus der 4-jährigen Korrektur aus und generierte ein bedeutsames Long-Signal. Als Profiteur vom KI-Zeitalter mit einer klaren Perspektive für ein anhaltendes Gewinnwachstum müsste der Weg für höhere Kurse geebnet sein.
Viavi Solutions Inc. (9,03%)Viavi Solutions übertrifft die Erwartungen und gibt einen sehr optimistischen Ausblick — Aktie mit Up-Gap! Viavi Solutions ist ein Spezialist für Netzwerktest- und Sicherheitstechnologien und profitiert aktuell von den dynamische Entwicklungen im Bereich Rechenzentren sowie einer wachsende Nachfrage aus der Verteidigungs- und Raumfahrtbranche. Am 29. Januar überzeugte das Unternehmen mit starken Quartalszahlen, wobei sowohl der Umsatz mit 369,3 Mio. USD (Wachstums: 36,4 %) als auch der Gewinn je Aktie mit 0,22 über den Erwartungen lag. Dabei soll das Wachstum weitergehen. Für das aktuell laufende Quartal wird mit einem Umsatz zwischen 386 und 400 Mio. USD gerechnet. Das Management betonte besonders die hohe Nachfrage im Bereich Rechenzentren, wobei der Ausbau von KI-Infrastruktur massive Test- und Messkapazitäten für neue Hochgeschwindigkeitsnetze (z.B. 800G/1.6T Ethernet) erfordert. Viavi ist hier ein wichtiger Zulieferer. Der CEO sprach davon, dass sich die Vorhersehbarkeit der Aufträge von früher 1 bis 1,5 Quartalen auf jetzt bis zu 3 Quartale verlängert hat. Die Aktie wird nach den Q2-Zahlen mit einem Up-Gap eröffnen. Der Stärke kann man nun folgen. (VIAV)
DWS Group GmbH & Co. KGaA (9,96%)DWS Group: Anhebung der Mittelfristziele und Ausbruch auf ein Allzeithoch! Die DWS Group positioniert sich als einer der führenden Vermögensverwalter weltweit und agiert als eigenständige Säule im Deutsche-Bank-Konzern, wobei sie eine breite Palette an Investmentlösungen abdeckt, die von klassischen aktiven Fonds bis hin zu passiven Instrumenten reicht. Am 28. Januar konnte der Konzern nachbörslich das Kaufinteresse der Investoren auf sich ziehen. So seien die mittelfristigen Ziele vorzeitig übertroffen worden, was sich in einem Rekordgewinn je Aktie von 4,64 Euro und einer verbesserten Aufwand-Ertrag-Relation von 58 Prozent widerspiegelt. Aus Sicht der Unternehmensführung ist dies der Beweis, dass die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen und die Fokussierung auf skalierbare Produkte Früchte tragen. Als direkte Reaktion auf diesen Erfolg hat die DWS ihre Prognose bis 2028 angehoben und stellt nun ein jährliches Gewinnwachstum von 10 bis 15 Prozent in Aussicht. Besonders attraktiv für Investoren ist die Ankündigung einer erhöhten Dividende von 3,00 Euro je Aktie für das abgelaufene Jahr sowie die konkrete Aussicht auf eine Sonderdividende im Jahr 2027. Diese Maßnahmen unterstreichen das Bestreben des Konzerns, die Aktionäre direkt am operativen Erfolg zu beteiligen und gleichzeitig genügend Kapital für weiteres organisches Wachstum bereitzuhalten. Ein zentraler Wachstumsmotor bleibt der anhaltende Trend zu passiven Investments, da immer mehr privates und institutionelles Kapital in ETFs fließt, wovon die Sparte Xtrackers überproportional profitiert. Diese Aussichten führen die Aktie am 29. Januar auf ein neues Allzeithoch!
C3.ai Inc. (17,28%)C3 AI (AI) – Übernahmefantasie treibt Aktie an: Gespräche über Zusammenschluss mit Automation Anywhere sorgen für Kursplus! Die Aktie des Unternehmenssoftware- und KI-Spezialisten C3 AI legt deutlich zu, nachdem Medienberichte auf laufende Fusionsgespräche mit dem Automatisierungssoftware-Anbieter Automation Anywhere hinweisen. Laut dem Branchenportal The Information befindet sich C3 AI derzeit in Verhandlungen über einen Zusammenschluss, bei dem Automation Anywhere das Unternehmen übernehmen und im Zuge der Transaktion selbst an die Börse gehen könnte. Im Handel springt der Kurs zeitweise um rund 17 % an, was die spekulative Fantasie der Anleger widerspiegelt. Offizielle Stellungnahmen der beteiligten Unternehmen liegen bislang nicht vor; auch Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig bestätigen. Bereits im Vorjahr hatte Reuters exklusiv berichtet, dass C3 AI nach dem Rücktritt von Gründer Thomas Siebel als CEO strategische Optionen inklusive eines möglichen Verkaufs prüft. Für Investoren eröffnet die neue Übernahmefantasie kurzfristige Chancen, gleichzeitig bleibt das Risiko hoch: Die Aktie hat im Jahr 2025 mehr als 60 % an Wert verloren, was die angespannte Ausgangslage und die Unsicherheit über den langfristigen strategischen Kurs des Unternehmens unterstreicht.
Nextracker (13,36%)Nextpower: Solar-Komplettanbieter überzeugt mit 3. Quartal und 2,25 GW-Auftrag aus Saudi-Arabien! Nextpower (NXT) war bis November 2025 unter dem Namen Nextracker bekannt und gilt bis heute als führender Anbieter von Solartrackern zur Steigerung des Energieertrags großer Solarparks. Die Namensänderung verdeutlicht den Wandel hin zu einem umfassenden Spezialisten für komplette intelligente Energiesysteme. Ein 552-MW-Auftrag im letzten Quartal unterstreicht den Erfolg mit einem gebündelten Verkauf von Trackern (Hail Pro), Fundamenten (NX Earth Truss), Verkabelung (eBOS) und Software (TrueCapture). Auch Robotik-Firmen für autonome Branderkennung, Wartung und Reinigung wurden bereits übernommen. Gründer und CEO Dan Shugar betont, dass sich die Welt in einem „Strom-Superzyklus“ befindet und Solarenergie der Haupttreiber ist. Prognosen von SEIA/Wood Mackenzie erwarten für 2025 mit fast 50 GW an neuer Utility-Scale-Kapazität ein Rekordjahr. Das neue Joint Venture „Nextpower Arabia“ sicherte am 27. Januar einen 2,25 GW-Auftrag für einen der weltweit größten Solarparks in Saudi-Arabien. Mit geplanten lokalen Fertigungskapazitäten von 12 GW pro Jahr soll das Installationsziel von Saudi-Arabien mit 130 GW erneuerbarer Energien bis 2030 unterstützt werden. Das 3. Quartal überzeugte mit einem Umsatzplus von knapp 34 %. Der Auftragsbestand von 5 Mrd. USD sorgt mit einem neuen Höchststand für gute Wachstumsaussichten. Zollbelastungen können mit diversifizierten Lieferketten und US-Steuergutschriften gut bewältigt werden, was auch eine Anhebung der Jahresprognose ermöglichte. Zudem wurde ein 500 Mio. USD-Aktienrückkaufprogramm über drei Jahre angekündigt. Die Aktie bereitet mit einem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch die Trendfortsetzung vor.
OCEANEERING INTERNATIONAL INC. (0,14%)4 Gründe, die meines Erachtens genau jetzt für den Einstieg bei Oceaneering International sprechen! Oceaneering International ist ein führender Anbieter von ferngesteuerten Unterwasserrobotern (ROVs), die zur Durchführung von Aufgaben und zur Datenerfassung in Tiefen von 300 bis 6.000 Metern eingesetzt werden. Die Aktie ist gerade jetzt interessant weil: -das Unternehmen lange Zeit fast ausschließlich als Öl-Dienstleister wahrgenommen wurde, dies sich gerade aber ändert. So expandiert man erfolgreich in die Bereiche Aerospace and Defense. Als Partner der NASA für Raumanzüge und Robotik nutzt das Unternehmen sein Tiefsee-Know-how für extreme Umgebungen. -Oceaneering hat die Jahre der Stagnation hinter sich gelassen. Die jüngsten Q3-Zahlen mit einem EPS von 0,71 USD anstatt der erwarteten 0,43 USD belegen dies. Zudem lag das Umsatzwachstum bei 9 % und dürfte weiter anziehen. Denn am 5. Januar meldete das Unternehmen einen massiven Anstieg des Auftragsbestands im Bereich der ROVs. -Oceaneering hält einen Marktanteil von über 60 % bei Arbeitsklassen-ROVs und profitiert direkt von der Renaissance der Offshore-Ölförderung sowie dem beschleunigten Ausbau von Unterwasser-Infrastrukturen für Offshore-Windparks. Da die Verfügbarkeit von hochwertigen ROVs weltweit knapp ist, kann Oceaneering aktuell höhere Preise durchsetzen. Dies führt zu verbesserten Margen, die sich voraussichtlich in den kommenden Quartalsberichten, der im Februar ansteht, niederschlagen werden. -Die Aktie ist stark unterwegs und bricht nun über den Widerstand bei 31 USD aus. Damit ergibt sich ein prozyklisches Einstiegssignal. ((OII)
Porr AG (-0,29%)Porr AG: Infrastruktur-Boom führt die Aktie auf neue Höchststände! Die Porr AG (i.) ist mit bemerkenswerter Dynamik in das neue Geschäftsjahr gestartet. Beflügelt durch den Aufstieg in den österreichischen Leitindex ATX im Herbst 2025, kletterte die Aktie auf ein neues Allzeithoch. Operativ setzte der Konzern wiederum ein starkes Zeichen. So meldete das Unternehmen am 24. Januar das „Bergfest“ beim Großprojekt ElbX, einem technisch anspruchsvollen Tunnelbau für die SuedLink-Stromtrasse. Diese operativen Erfolge sowie die jüngste Auszeichnung als „Innovativste Aktie Österreichs“ untermauern das wachsende Vertrauen internationaler Investoren in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Wachstumstreiber Nummer eins ist der massive Ausbau der europäischen Infrastruktur. Porr profitiert derzeit überproportional von den staatlichen Investitionen in die Mobilitäts- und Energiewende. Besonders im Bahnbau in Polen, Rumänien und der DACH-Region sichert sich der Konzern dank technologisch führender Lösungen (z.B. Feste Fahrbahn) kontinuierlich Großaufträge. Parallel dazu etabliert sich Porr als Schlüsselspieler bei der Energiewende, sei es durch den Bau von Pumpspeicherkraftwerken oder Stromtrassen, und kompensiert so die anhaltende Schwäche im klassischen Wohnbau fast vollständig. Die Auftragsentwicklung deutet auf weiteres Wachstumspotenzial hin. Der Auftragseingang wurde demnach im 3. Quartal um 26,7 % gesteigert und der Auftragsbestand erreichte ein All-Time-High mit 9,6 Mrd. Euro! Dies untermauert die Wachstumsambitionen weit über das Jahr 2026 hinaus. Neben dem Kerngeschäft Tiefbau erschließt das Management gezielt neue Nischen wie den Bau von Rechenzentren, getrieben durch den KI-Boom in Europa. Die konzerneigene Strategie „Green and Lean“ zeigt Wirkung und verbessert schrittweise die Margenqualität. Porr hat sich damit erfolgreich vom reinen Bauunternehmen zum integrierten Infrastruktur-Dienstleister gewandelt.
Infineon Technologies AG (5,35%)Infineon: Wettbewerber Texas ist zuversichtlich für das Automotive-Geschäft. Drei weitere Gründe, die für den deutschen Chipwert sprechen! Texas Instruments berichtet ein 6%iges Wachstum im Bereich Automotive und geht von weiterem Wachstum aus. Kommentar vom Management: „Wir haben in der zweiten Jahreshälfte eine Stärke im Automobilbereich festgestellt. Ich denke, dass das langfristige Wachstum in absehbarer Zukunft anhalten wird.“ Das ist auch gut für Infineon, die daher ihren Big Picture-Breakout ausweiten. Ich sehe zudem folgende Gründe bei der Aktie, weshalb sie weiter durchziehen müsste: 1. Die Energie der KI: Während Nvidia das „Gehirn“ liefert, stellt Infineon das „Herz-Kreislauf-System“. Für hocheffiziente Stromversorgungen in Rechenzentren erwartet der Konzern im Geschäftsjahr 2026 eine Umsatzverdopplung auf 1,5 Mrd. Euro. Da die Nachfrage das Angebot übersteigt, ist dieser Bereich ein massiver Wachstumstreiber, der vom Markt bisher kaum eingepreist wurde. 2. Edge AI – Intelligenz vor Ort: Der KI-Trend wandert von der Cloud direkt ins Endgerät. Infineon besetzt diesen Markt mit spezialisierten Mikrocontrollern, die KI-Prozesse lokal verarbeiten. Das sichert Datenschutz sowie Geschwindigkeit und bietet enormes Potenzial für künftig steigende Konsensschätzungen der Analysten. 3. Der Automotive-Turbo: In autonomen Fahrzeugen steigt der Chip-Anteil pro Fahrzeug exponentiell. Marktstudien prognostizieren, dass sich der Halbleiterwert pro PKW bis 2029 auf rund 1.000 US-Dollar fast verdoppelt - bei Level-4/5-Systemen liegt der Bedarf sogar acht- bis zehnmal höher als bei Basismodellen. Trotz zyklischer Schwankungen bleibt Infineon hier der lachende Dritte, da diese Komplexität massive Rechenleistung und Sensorik aus München verlangt.
Graco Inc. (2,51%)Graco: Spezialist für Flüssigkeitsmanagement mit Rekordumsatz im 4. Quartal – Aktie startet die Trendwende! Graco (GGG) gilt als ein führender Technologieanbieter für das Flüssigkeitsmanagement und bedient damit eine Nische, die mit missionskritischen Lösungen für viele Industrien für eine gewisse Preissetzungsmacht sorgt. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Systemen zum Pumpen, Mischen, Dosieren und Sprühen von Flüssigkeiten und Pulvermaterialien. Kunden sind über das Baugewerbe professionelle und ambitionierte Heimwerker sowie die Industrie für Maschinen in großen Produktionslinien. In den letzten 20 Jahren konnte das organische Umsatzwachstum währungsbereinigt um durchschnittlich 20 % p. a. gesteigert werden, worauf ein niedriger einstelliger Zuwachs im neuen Fiskaljahr 2026 folgen soll. Etwa 40 % des Gesamtumsatzes werden durch Ersatzteile und Zubehör generiert, wodurch wiederkehrende und oft höhermargigere Einnahmen generiert werden können. Ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie sind Übernahmen, wie zuletzt der Kauf der Red Devil Equipment Company für Farbmisch- und Schüttelmaschinen für den Einsatz in Baumärkten. Das 4. Quartal lieferte mit einem Wachstum von 8,1 % einen neuen Umsatzrekord und die operative Marge konnte dank Preiserhöhungen und Effizienzsteigerungen im Rahmen von „One Graco“ 23,7 % auf 26,7 % gesteigert werden. Bereits Anfang Dezember wurde das Aktienrückkaufprogramm um 15 Mio. zusätzliche Aktien aufgestockt, um insgesamt rund 14 % der ausstehenden Aktien zurückzukaufen. Die Aktie könnte im Big-Picture den Trendwendeversuch einleiten.
CoreWeave Inc. (6,25%)CoreWeave (CRWV (I)) – Der KI-Cloud-Spezialist rückt mit Milliarden-Investment von NVIDIA ins Rampenlicht der Anleger! Die Aktie von CoreWeave (i) verzeichnete am 26. Januar einen kräftigen Kursschub, nachdem NVIDIA seine strategische Beteiligung an dem Cloud-Infrastrukturanbieter deutlich ausgeweitet hat. Der Chipkonzern investiert 2 Mrd. USD in CoreWeave-Aktien zu einem Preis von 87,20 USD je Anteilsschein und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung des Partners im globalen KI-Ökosystem. Laut Reuters steigt NVIDIA damit zum zweitgrößten Aktionär auf und hält künftig rund 6,3 % der Anteile. Für den Markt ist das mehr als ein reines Finanzinvestment: Die vertiefte Kooperation zielt darauf ab, den Ausbau leistungsfähiger KI-Rechenzentren zu beschleunigen. Diese sollen künftige Generationen von NVIDIA-Systemen nutzen, darunter die kommende Rubin-Plattform sowie Vera-CPUs und BlueField-Speicherlösungen. Entsprechend positiv fiel die Reaktion der Anleger aus. Auch von Analystenseite erhält CoreWeave Rückenwind. Evercore-ISI-Analyst Amit Daryanani räumte zwar ein, dass die Transaktion erneut Diskussionen über eine mögliche „Zirkelfinanzierung“ im KI-Sektor anheizt, sieht jedoch per saldo eine Stärkung der Bilanz und strategische Vorteile gegenüber Wettbewerbern. Ein früher Zugang zu NVIDIAs Rubin-Architektur könnte CoreWeave laut Daryanani einen Vorsprung gegenüber anderen sogenannten Neocloud-Anbietern verschaffen. Zusätzlich bestätigten die Experten von Jefferies mit einem zwar gesenkten Kursziel von 150 USD auf 120 USD dennoch ihre Kaufempfehlung und verwiesen auf ein Aufwärtspotenzial von rund 20 %. Sie argumentieren, dass das NVIDIA-Investment Risiken reduziert und die Basis für hochmargiges Wachstum legt. Dennoch bleiben aus Anlegersicht Risiken bestehen: Die hohe Kapitalintensität, eine relevante Verschuldung und die Abhängigkeit von Großkunden wie OpenAI machen die weitere Kursentwicklung sensibel für Zinsniveau, Projektverzögerungen und Finanzierungsbedingungen.
Douglas Dynamics Inc. (-0,20%)Douglas Dynamics ist die klassische „Winterwetter-Wette“ — Aktie vor Ausbruch aus Base! In den USA gilt aktuell in mehr als 20 Bundesstaaten der Notstand. Der Wintersturm ist heftig und bringt viel Schnee. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ein Unternehmen, das davon profitiert, ist der US-nordamerikanische Marktführer für Schneepflüge und Streugeräte Douglas Dynamics. Das Geschäft ist direkt von der Intensität des Winters abhängig. Wenn ein harter Winter mit viel Schneefall eintritt, wie aktuell, dann verschleißen die Geräte der professionellen Dienstleister schneller. Dies führt zu kurzfristigen Nachbestellungen von Ersatzteilen und neuen Pflügen. Und das ist genau das margenstärkste Geschäft für Douglas Dynamics. Nach eher milden Wintern in den Vorjahren ist der Ersatzzyklus für Geräte überfällig. Der aktuelle harte Winter trifft also auf eine veraltete Flotte bei den Räumdiensten. Dabei baut sich bei der Aktie aktuell Momentum auf, das weiter zunehmen könnte, wenn der Winter in den USA weitergeht. Mit dem Ausbruch bei 38 USD kann hier auf die Trendfolge gesetzt werden. (PLOW)
Exasol AG (5,40%)Exasol AG: Analystensupport und zwei charttechnische Kaufsignale! Exasol positioniert sich als Spezialist für Hochgeschwindigkeits-Analytics am Markt. Der Kern des Geschäftsmodells ist eine In-Memory-Datenbanktechnologie, die darauf ausgelegt ist, komplexe Datenabfragen extrem schnell zu verarbeiten. Für Kunden löst Exasol das weitverbreitete Problem langsamer Business-Intelligence-Dashboards. Ein zentraler Baustein des aktuellen Portfolios ist dabei "Exasol Espresso". Diese Lösung fungiert als Beschleuniger (Plug-and-Play) für bestehende BI-Tools wie Tableau oder Microsoft Power BI, ohne dass Kunden ihre gesamte bestehende Dateninfrastruktur austauschen müssen. Dieser Ansatz senkt die Eintrittsbarrieren für Neukunden erheblich, da er keine kostspieligen "Rip-and-Replace"-Projekte erfordert, sondern sich nahtlos in bestehende Cloud- oder On-Premise-Architekturen integriert. Am 26. Januar hat Montega AG die Aktie mit "Kaufen" und einem Kursziel von 3,60 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Experten haben bei der Einschätzung unter anderem darauf verwiesen, dass Exasol seit 2019 ein jährliches Umsatzwachstum von 12,9 % ausweisen kann. Nach einer Übergangsphase könnte wiederum der profitable und besser planbare Wachstumspfad wieder beschritten werden. In der Analyse heißt es: "Zukünftig dürfte das erwartete Umsatzwachstum (CAGR 2024-2031e: 7,9%) durch die starke Skalierung der Kostenbasis bei hohen Grenzmargen zu einem ausgeprägten Ergebniswachstum führen (EBITDA CAGR 2024-2031e: 29,0%). Gemäß unserem DCF-Modell ergibt sich aus diesen Annahmen ein fairer Wert von 3,60 EUR pro Aktie. Das aktuelle EV/EBITDA von 13,0 (2025e) reflektiert u.E. das starke Ergebniswachstum bei hoher Cash Conversion durch negatives Working Capital und minimalem CAPEX-Bedarf nicht." Charttechnisch gab es mit dem Ausbruch über den GD 20 und eine Widerstandslinie am 26. Januar bereits zwei prozyklische Kaufsignale.
RLI Corp. (1,42%)RLI Corp.: Steigender Buchwert aber abgestrafter Aktienkurs - Insiderkäufe summieren sich auf 403.230 USD Die RLI Corp. (RLI) sieht sich als hochspezialisierter Versicherungskonzern, der dort Lösungen anbietet, wo der Standardmarkt an seine Grenzen stößt. Das Geschäftsmodell basiert auf der Identifikation und Zeichnung einzigartiger Risiken in den drei Kernsegmenten Haftpflicht, Sachversicherung und Kautionsversicherung. Aus der Perspektive des Managements liegt die Stärke des Unternehmens darin, komplexe Szenarien wie spezielle Transportrisiken, Umweltschäden oder gewerbliche Dachversicherungen durch tiefgreifende Expertise profitabel zu kalkulieren. Anstatt auf Massengeschäft setzt RLI konsequent auf Qualität und technisches Underwriting, wobei die Mitarbeiter durch ein ausgeprägtes Ownership-Modell direkt am Erfolg beteiligt sind. Dies fördert eine Unternehmenskultur, die Disziplin bei der Risikoauswahl über das bloße Volumenwachstum stellt und Kunden maßgeschneiderte Deckungskonzepte bietet, die bei größeren, weniger agilen Wettbewerbern oft nicht verfügbar sind. Die jüngsten Zahlen zum 4. Quartal verdeutlichen dies mit einer Combined Ratio von 82,6 %, was bedeutet, dass der Konzern nach Abzug aller Schäden und Kosten eine beachtliche Marge aus dem reinen Versicherungsgeschäft generiert. Trotz eines leichten Rückgangs der Bruttoprämien um 2 % im letzten Quartal konnte das versicherungstechnische Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr massiv auf 70,9 Mio. USD gesteigert werden. Der Konzern betont hierbei, dass insbesondere die Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren sowie ein deutlicher Anstieg der Netto-Kapitalerträge um 9 % die finanzielle Basis weiter gestärkt haben. Diese Stabilität ermöglichte es RLI zudem, durch Sonderdividenden und ein Wachstum des Buchwerts pro Aktie um 33 % innerhalb eines Jahres signifikanten Wert für die Aktionäre zu schaffen. Am 23. Januar haben COO Jennifer L. Klobnak und CEO Craig W. Kliethermes Aktien zu Stückpreisen von 57,45 USD bis 57,99 USD für insgesamt 403.230 USD gekauft.
Usa Rare Earth Inc (37,06%)USA Rare Earth (USAR) – Politischer Rückenwind treibt Aktie: Washington plant Milliardeninvestment in strategische Rohstoffe! Die Aktie von USA Rare Earth explodiert zum Wochenauftakt und legt zeitweise um rund 40 % zu, nachdem Medienberichte über ein mögliches staatliches Engagement der US-Regierung für neue Fantasie sorgen. Laut Financial Times verhandelt die Regierung von Präsident Donald Trump über ein Investment von rund 1,6 Mrd. USD, das dem Staat eine Beteiligung von etwa 10 % an dem Unternehmen sichern würde. Demnach soll Washington 16,1 Mio. Aktien sowie Optionsrechte auf weitere 17,6 Mio. Papiere zu einem Preis von 17,17 USD je Aktie erhalten. Der Kurs reagiert prompt und steigt vorbörslich auf über 34 USD. Für Anleger ist dies ein starkes Signal, denn die Förderung seltener Erden gilt als strategische Priorität der US-Regierung, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Die Rohstoffe sind essenziell für Hochleistungsmagnete in Smartphones, Elektrofahrzeugen und militärischen Systemen wie dem F-35-Kampfjet. Der Kurssprung strahlt auch auf den Sektor aus: Titel wie MP Materials und Ramaco Resources verzeichnen ebenfalls deutliche Zugewinne. Aus Investorensicht eröffnet das potenzielle Staatsinvestment erhebliche Chancen durch langfristige Abnahmegarantien und politische Unterstützung, zugleich steigt jedoch die Abhängigkeit von staatlichen Entscheidungen – ein Risiko, das bei der Bewertung der Aktie nicht ausgeblendet werden sollte.
CACI International Inc. (0,33%)CACI International: nationale Sicherheit ist eine 300 Mrd. USD-Chance – Dauerläuferaktie markiert neues Allzeithoch! CACI International (CACI) hat sich in den letzten Jahren erfolgreich von einem reinen Beratungsunternehmen und IT-Dienstleister zu einem hochspezialisierten Technologiepartner für nationale Sicherheitsbehörden gewandelt. 90 % der Erlöse stammen von Kunden aus dem Bereich nationale Sicherheit, wobei fast 60 % des Umsatzmixes über das hochmargige Technologiesegment generiert werden. Insbesondere in den Bereichen agile Softwareentwicklung, Netzwerkmodernisierung und elektronische Kriegsführung betrachtet sich CACI als führend und als direkter Profiteur der steigenden Verteidigungsbudgets. Im Dezember gab es neue Verträge für die Modernisierung der Basis-Netzwerkinfrastruktur der Space Force sowie die Weiterentwicklung für den Schutz der U.S. Army gegen elektronische Bedrohungen. Ein Meilenstein war die Übernahme der ARKA Group für rund 2,6 Mrd. USD, wodurch die Position bei weltraumgestützter Aufklärung und Sensorik gestärkt werden konnte. Streitkräfte sollen rascher mit handlungsrelevanten Informationen versorgt werden, wobei ARKA Schlüsseltechnologien liefert, die fest in den Bauplänen des Pentagons bis ins Jahr 2040 verankert sind. Die Aktie belegt derzeit den 2. Rang unter den zuverlässigen Dauerläuferaktien. Truist sieht hier den Favoriten im Regierungssektor und hob das Kursziel auf 800 USD (Buy) an. Der US-Regierungsshutdown sorgte im 2. Quartal für verfehlte Umsatzziele. Dennoch wuchs der Auftragsbestand um 3 % auf fast 33 Mrd. USD an. Die Pipeline ist 6 Mrd. USD groß und soll in den nächsten zwei Quartalen um 20 Mrd. USD ausgeweitet werden. Die Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2026 wurde auf 8 bis 10 % angehoben und auch der Nettogewinn dürfte statt 27,13 bis 28,03 USD nun 28,25 bis 28,92 USD je Aktie betragen. Beim Free Cashflow werden mindestens 725 Mio. USD angepeilt, wobei das 3-Jahresziel von 1,6 Mrd. USD übertroffen werden dürfte.
Sidus Space Inc (13,07%)4 Gründe, die meiner Meinung nach für einen spekulativen Einstieg bei Sidus Space sprechen! Ein Einstieg bei Sidus Space ist derzeit eine heiße Wette auf den technologischen Wendepunkt eines Micro-Caps, mit einer Marktkapitalisierung von gerade einmal 300 Mio. USD, im Space-Bereich. Warum gefällt mir die Aktie jetzt? -Das „Golden Dome“-Ticket: Das Unternehmen wurde in den 151 Mrd. USD schweren SHIELD-Vertragspool der Missile Defense Agency aufgenommen. Auch wenn es sich um einen Rahmenvertrag handelt, der keine direkten Umsätze garantiert, katapultiert er Sidus in den exklusiven Kreis derer, die an der vordersten Front der nationalen Sicherheit mitbieten dürfen. Für ein Unternehmen dieser Größe ist der Zugang zu solchen Budget-Töpfen ein existenzieller Wachstumskatalysator, der die langfristige Auftragspipeline stabilisiert. -Margen-Hebel durch vertikale Integration: Dabei liegt meines Erachtens der Schlüssel zur Neubewertung in der Marge. Sidus wandelt sich gerade vom reinen Fertigungsdienstleister zum „Space-as-a-Service“-Anbieter. Durch die eigene LizzieSat-Konstellation und die Inhouse-Produktion (3D-Druck, Integration in Florida) kontrolliert Sidus die gesamte Wertschöpfungskette. Anstatt nur Hardware zu verkaufen, generiert das Unternehmen durch KI-gestützte Datenanalysen (DaaS) wiederkehrende Umsätze. Da die Grenzkosten für den Datenverkauf nach dem Satellitenstart minimal sind, bietet dieses Modell enormes Skalierungspotenzial für die Bruttomarge. -Technologische Reife und Kommerzialisierung: Mit dem erfolgreichen Start und Betrieb der ersten LizzieSats hat Sidus die „Flight Heritage“ – den wohl wichtigsten Vertrauensbeweis in der Raumfahrt – erbracht. Der Fokus verschiebt sich nun von teuren Entwicklungsausgaben hin zur Kommerzialisierung. In Kombination mit dem hohen strategischen Interesse an Small-Sat-Lösungen für militärische Zwecke könnte die aktuelle Marktkapitalisierung das künftige Ertragspotenzial deutlich unterschätzen, sofern die operative Umsetzung der Datenstrategie im Jahr 2026 Fahrt aufnimmt. -Explosives Chartbild: Die Aktie hat in den letzten Wochen mehr als 300 % zugelegt und konsolidiert nun in einer engen Range bei 4,20 USD. Mit dem Ausbruch aus der Base könnte die Aktie schnell in den zweistelligen Bereich explodieren. (SIDU)
Intuitive Surgical Inc. (3,58%)Intuitive Surgical (ISRG) – Der Robotik-Pionier überzeugt mit starkem Quartal, doch das Wachstumstempo normalisiert sich! Die Aktie von Intuitive Surgical reagiert positiv auf die Zahlen zum vierten Quartal 2025 und legt im vorbörslichen Handel deutlich zu. Der Medizintechnikkonzern übertrifft sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz die Erwartungen des Marktes. Nach Angaben des Unternehmens ist diese Entwicklung vor allem auf ein kräftiges Plus bei der Anzahl robotergestützter Eingriffe sowie auf zusätzliche Installationen der da-Vinci-Systeme zurückzuführen. Weltweit nimmt die Zahl der mit den Systemen durchgeführten Operationen im Schlussquartal um etwa 18 % zu. Für Anleger ist dies ein weiteres Signal für die anhaltend hohe Nachfrage nach minimalinvasiven chirurgischen Lösungen, auch wenn das extrem hohe Wachstumstempo der Vorjahre perspektivisch etwas nachlässt. Mit Blick nach vorn schlägt das Management einen realistischen Ton an. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Intuitive Surgical ein Wachstum der da-Vinci-gestützten Eingriffe von 13 % bis 15 % weltweit – weniger als die rund 18 % im Jahr 2025, aber weiterhin auf einem strukturell attraktiven Niveau. Gleichzeitig stellt das Unternehmen eine bereinigte Bruttomarge von 67 % bis 68 % in Aussicht. Darin enthalten sind laut Unternehmensangaben auch Belastungen durch Zölle in Höhe von rund 1,2 % des Umsatzes. Für Investoren ergibt sich daraus ein gemischtes Bild: Auf der einen Seite stehen hohe Margen, starke Marktposition und planbares Wachstum, auf der anderen Seite deuten die Prognosen auf eine graduelle Normalisierung der Dynamik hin. Bewertungsseitig bleibt die Aktie anspruchsvoll, was sie anfällig für Enttäuschungen machen könnte, falls sich das Wachstum stärker abschwächt als derzeit erwartet. Intuitive Surgical ist einer der weltweit führenden Anbieter von robotergestützten Operationssystemen und gilt als Pionier der minimalinvasiven Chirurgie. Das Kernprodukt ist das da-Vinci-System, das unter anderem bei urologischen, gynäkologischen, kardiothorakalen und bariatrischen Eingriffen eingesetzt wird. Ergänzt wird das Portfolio durch das Ion-System, das vor allem in der minimalinvasiven Lungen¬diagnostik Anwendung findet. Das Geschäftsmodell profitiert von mehreren langfristigen Trends: der alternden Weltbevölkerung, dem steigenden Bedarf an schonenden Operationsmethoden sowie der zunehmenden Standardisierung robotischer Assistenzsysteme in Krankenhäusern. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Intuitive Surgical damit ein Qualitätswert im Medizintechniksektor – mit soliden Perspektiven, aber auch mit dem Risiko, dass hohe Erwartungen bereits einen Großteil der positiven Entwicklung vorwegnehmen.
The Pennant Group Inc. (2,38%)Die Aktie der Pennant Group bricht unter erhöhtem Volumen über den mehrmonatigen Widerstand aus! Die Pennant Group ist ein Gesundheitsdienstleister, der sich auf die Versorgung älterer Menschen spezialisiert hat. Sie betreibt hierfür Dienstleistungen für Heimpflege sowie Wohn- und Hospiz-Einrichtungen. Ausgerichtet ist das Modell auf die wertorientierte Versorgung. Bei den Q3-Zahlen im November hatte das Management die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Durch die Übername mehrerer Gebäude „in begehrten Märkten“ von Amedisys im Oktober hat die Pennant Group nun die Gelegenheit, weiter zu wachsen und das Geschäft auszubauen. Wells Fargo hat zuletzt das Kursziel von 31 auf 38 USD angehoben und sieht das Unternehmen am Besten aufgestellt im Bereich der Managed-Care-Organisationen. Die Aktie konnte unter erhöhtem Volumen am 22. Januar über den Widerstand bei 31 USD ausbrechen. Hier könnte man nun auf die Trendfolge setzen. (PNTG)
Gamestop Corp. (-0,73%)GameStop: Insiderkäufe summieren sich auf über 21,8 Mio. USD - Interne Umstrukturierungen könnten sich auszahlen GameStop Corp. (GME) befindet sich in einer tiefgreifenden Metamorphose, bei der sich das Unternehmen vom reinen Verkäufer neuer Videospiele und Hardware wegbewegt und sich als vertrauenswürdige Drehscheibe für den Sekundärmarkt und Sammlerstücke positioniert. Die zentrale Lösung, die der Konzern seinen Kunden heute bietet, ist Sicherheit und Liquidität in oft undurchsichtigen Märkten. Durch Partnerschaften mit Authentifizierungsdiensten wie PSA können Kunden ihre Sammelkarten direkt in den Filialen zur Bewertung abgeben oder bereits zertifizierte, werthaltige Karten („Graded Cards“) kaufen und verkaufen. Dieses Angebot adressiert das wachsende Bedürfnis nach Echtheitsgarantien im Retro-Gaming- und Trading-Card-Bereich, womit GameStop höhere Margen erzielt als im klassischen Neugeschäft mit Konsolen. Parallel dazu baut das Unternehmen sein „GameStop Retro“-Konzept aus, das gezielt die Nostalgie der Millennials bedient, indem es eine kuratierte Auswahl an älteren Konsolen und Spielen anbietet, die physisch in den Läden verfügbar sind – ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber rein digitalen Vertriebsplattformen. Interessant ist aktuell das Vertrauen der Insider. CEO Ryan Cohen hat demnach am 20. Januar und 21. Januar Aktien für über 21,3 Mio. USD gekauft und Aufsichtsratsmitglied Alain Attal hat im selben Zeitraum ebenfalls für 510.375 USD Anteile von GameStop gekauft. In Summe haben die beiden Insider an den beiden Tagen Aktien für insgesamt 21.869.575 USD zu Stückpreisen zwischen 20,90 USD und 21,63 USD gekauft. Für Anleger ist dies ein starkes Signal, dass die interne Umstrukturierung – die auch im Januar 2026 weiter vorangetrieben wurde, etwa durch die konsequente Schließung unrentabler Filialen zur Optimierung des Portfolios – nach Ansicht des Managements nun Früchte tragen wird.
Life360 Inc. (24,49%)Life360: App für die Familiensicherheit erreicht 50 Mio. US-Nutzer – Umsatzplus von 32 % überzeugt! Life360 (LIF) baut über ein Freemium-Modell mit Ortungsdiensten eine führende Sicherheits-App für Familien auf. Über die angebotene Smartphone-App und an Gegenständen anbringbaren Tile-Trackern können Mitglieder mit Menschen, Haustieren und für sie wichtigen Dingen wie Schlüsseln oder Rucksäcken jederzeit in Verbindung bleiben. 2,8 Mio. Familienverbände erhalten mit Abonnements weitere Zusatzfunktionen. Ein Treiber ist das zunehmende Sicherheitsbedürfnis, insbesondere auch bei Eltern. Neue Chancen bietet jedoch das im Oktober vorgestellte Life360 Pet GPS, das erstmals auch Mobilfunk und GPS für eine Echtzeit-Standortanzeige nutzt. Benötigt wird zudem mindestens das Gold-Abonnement, was den Umsatz pro Nutzer deutlich steigern könnte. Adressiert wird ein insgesamt 83 Mrd. USD großer Markt. Erst im Januar gab es mit der abgeschlossenen Übernahme von Nativo zur Monetarisierung des Werbegeschäfts und erreichten 50 Mio. monatlich aktiven US-Nutzern (MAUs) wichtige Meilensteine. Life360 vergleicht seine Reichweite mit Netflix, Spotify und Pinterest und stellt aus erster Hand für Werbetreibende relevante Daten zu den Alltagsgewohnheiten der Nutzer bereit, um diese auf dem Weg zum regionalen Supermarkt oder Café personalisiert zu erreichen. Am 22. Januar sorgen die vorläufigen Ergebnisse für das 4. Quartal mit einem Rekord-Nutzerzuwachs von 20 % auf weltweit 95,8 Mio. MAUs für eine Überraschung. Der Umsatz soll im Fiskaljahr 2025 mit 31 bis 32 % stärker zulegen als erwartet. Im neuen Geschäftsjahr 2026 soll es ein MAU-Wachstum von 20 % geben. Am 2. März werden nachbörslich die endgültigen Ergebnisse erwartet. Die Aktie könnte mit einem zweistelligen Gap-Up eine neue Aufwärtsbewegung einleiten.
Cabaletta Bio (7,31%)Cabaletta Bio: Acht Insider kaufen nach der Verkündigung der strategischen Prioritäten Aktien des Biotechs! Cabaletta Bio (CABA) hat sich auf die Revolutionierung der Autoimmunbehandlung durch Zelltherapie spezialisiert. Das Unternehmen verfolgt mit seiner CARTA-Strategie (Chimeric Antigen Receptor T cells for Autoimmunity) einen potenziell heilenden Ansatz. Das Kernstück des Portfolios ist Rese-cel (ehemals CABA-201), eine CD19-CAR-T-Zelltherapie. Durch eine einmalige Infusion körpereigener, genetisch modifizierter T-Zellen werden die krankheitsverursachenden B-Zellen im Körper tiefgreifend und transient eliminiert. Dies ermöglicht dem Immunsystem einen „Neustart“, bei dem gesunde B-Zellen nachwachsen, ohne das pathologische Gedächtnis der Krankheit wiederherzustellen. Für Patienten mit schweren Erkrankungen wie Myositis, systemischem Lupus erythematodes (SLE) oder systemischer Sklerose bietet dies die Aussicht auf eine lang anhaltende Remission ohne die Notwendigkeit einer dauerhaften medikamentösen Therapie. Am 12. Januar hat das Unternehmen strategische Prioritäten präsentiert, wobei insbesondere die aktive Rekrutierung für die pivotale Myositis-Studie im Fokus steht. Ein entscheidender Aspekt für Investoren ist hierbei die erklärte Absicht, bereits 2027 den Zulassungsantrag (BLA) einzureichen. Gleichzeitig adressiert Cabaletta proaktiv eines der größten Hindernisse der CAR-T-Therapie: die Skalierbarkeit. Durch die FDA-Genehmigung zur Nutzung der automatisierten Cellares-Plattform positioniert sich das Unternehmen technologisch so, dass Produktionskosten gesenkt und Kapazitäten für den Massenmarkt gesichert werden können. Das Vertrauen in diese Strategie wird durch massive Insider-Käufe unterstrichen. Am 21. Januar haben acht Insider Aktien zu Stückpreisen zwischen 2,19 USD und 2,28 USD für kumuliert 296.188 USD gekauft. Die Insider könnten dabei auf die veröffentlichten strategischen Prioritäten sowie die interne Zuversicht in die bevorstehenden Daten-Readouts gewertet werden.
Entegris Inc. (0,49%)Entegris: unverzichtbarer Schaufelverkäufer der Chip-Branche – Needham bestätigt mit „Strong Buy“ die Trendwende! Entegris (ENTG) hat sich als Spezialist für die Kontaminationskontrolle als unverzichtbarer Partner innerhalb der Halbleiterindustrie positioniert. Geliefert werden hochreine Materialien, Spezialchemikalien und Komponenten bereit, mit denen sich selbst winzige Verunreinigungen verhindern lassen, die Chips unbrauchbar machen könnten. Kunden sind führende Halbleiterhersteller wie TSMC, Intel und Micron bis hin zu Ausrüstungs- und Materialzulieferer wie Applied Materials oder Lam Research. Der Übergang von zu Sub-5- Sub-2-Nanometer-Technologien steigert mit der zunehmenden Komplexität auch die Reinheitsanforderungen. Der seit August 2025 neu amtierende CEO Dave Reeder will Entegris daher tiefer in das Ökosystem integrieren und nicht nur in Chipfabriken, sondern bereits Die Integration in das Ökosystem soll unter dem seit August 2025 neu amtierenden CEO Dave Reeder ausgeweitet werden, um schon beim Transport für reinere Ausgangsmaterialien in Chipfabriken zu sorgen. Damit entstehen neue Umsatzchancen mit Zulieferern. Neue Fabriken in Colorado und Taiwan werden hochgefahren. Auch China ist mit einem sequenziellen Wachstum von 8 % im letzten Quartal eine wichtige Stütze, wo die lokale Fertigung zur Umgehung von US-Exportbeschränkungen im Jahr 2026 auf über 90 % ausgebaut werden soll. Advanced-Logic-Chips und HBM-Speicher für KI-Anwendungen sind wichtige Treiber, wobei auch 3D-NAND und Advanced Packaging neue Chancen bieten. Needham hob das Kursziel mit einer Nachfrageverbesserung in den letzten 90 Tagen von 100 auf 150 USD (Strong Buy) an. Entegris bestätigte nach der bereits eingeleiteten Trendwende am 21. Januar die Prognose für das 4. Quartal. Auch die UBS ist optimistisch und rechnet mit einem Gewinn von über 5 USD je Aktie (Konsens: 3,98 USD) bis 2027. Die Aktie könnte nun wieder zum Mehrjahreshoch tendieren.
Coda Octopus Group (6,49%)Darum habe ich jetzt Coda Octupus für einen Einstieg auf der Watchlist! Coda Octupus bietet proprietäre 4D-Sonar- und DAVD-Technologien an und positioniert sich damit als wichtiger Wegbereiter für autonome Unterwasser- und Verteidigungsanwendungen. Mit einer Marktkapitalisierung von nur 120 Mio. USD handelt es sich um einen Micro-Cap. Die EchoScope- und DAVD-Plattformen von Coda, die durch über 70 Patente geschützt sind, dürften ein margenstarkes Wachstum vorantreiben. Im 3. Quartal wuchs der Umsatz um 29,1 % auf 7,1 Mio. USD. Ich denke wir werden hier eine Umsatzbeschleunigung in den kommenden Quartalen sehen, da neue Produkte an Zugkraft gewinnen. So wurde mit der PIPE NANO GEN Series im September ein hochauflösendes Echtzeit-3D-Sonar in kompakter Form eingeführt. Daneben skaliert die DAVD-Plattform massiv. Neben den kabelgebundenen Systemen werden 16 neue unabhängige Systeme für Spezialkräfte und Minenräumteams zur Auslieferung vorbereitet. Auch die Übernahme von Precision Acoustics Limited dürfte zukünftig zum Wachstum beitragen. Damit wurde ein völlig neues Segment für akustische Sensoren und Materialien geschaffen, das zuletzt schon rund 1,3 Mio. USD zum Umsatz beisteuerte. Am 29. Januar stehen die Q4-Zahlen an. Kommt es hier zu einem Up-gap nach starken Zahlen, dann kann ich mir hier einen Einstieg vorstellen. (CODA)
Netflix Inc. (-6,59%)Netflix (NFLX) - Aktie unter Druck: Solide Quartalszahlen, schwächerer Margen- und Cashflow-Ausblick sowie Unsicherheit durch Warner-Deal! Die Aktie von Netflix gibt deutlich nach, obwohl der Streaminganbieter solide Quartalsergebnisse vorlegt. Belastend wirkt vor allem der Ausblick: Netflix stellt für 2026 eine operative Marge von 31,5 % in Aussicht und liegt damit unter den Markterwartungen von rund 32,7 %, zudem bleibt die Prognose für den freien Cashflow mit etwa 11 Mrd. USD hinter den Analystenschätzungen zurück. Auch das erwartete Umsatzwachstum verlangsamt sich nach 16 % im Vorjahr auf rund 13 %, was die Sorgen der Investoren verstärkt, zumal die Aktie nach dem Erreichen eines Rekordhochs im Sommer bereits deutlich korrigiert hat. Parallel dazu sorgt die strategische Neuausrichtung im Zuge der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery für Unsicherheit. Netflix passt die Transaktion auf eine reine Barzahlung an, was die Wettbewerbsposition gegenüber anderen Bietern stärkt, jedoch regulatorische Hürden und politische Einflussfaktoren mit sich bringt. Gleichzeitig steigen die Kosten für Inhalte, insbesondere durch den Einstieg in teure Bereiche wie Live-Sport, während der Wettbewerb im Streamingmarkt intensiver wird und der Marktanteil in den USA sinkt. Insgesamt zeigt Netflix zwar ein weiterhin robustes Kerngeschäft, steht jedoch vor der Herausforderung, Wachstum, Profitabilität und strategische Expansion in Einklang zu bringen.
Interdigital Inc. (0,23%)InterDigital lizenziert fundamentale Technologien – neuer LG Electronics-Deal und Prognoseanhebung! InterDigital (IDCC) konzentriert sich auf die Grundlagenforschung in den Bereichen drahtlose Kommunikation sowie Video- und KI-Technologien, um hierdurch entstehende Patente global an Gerätehersteller, Automobilkonzerne und Plattformanbieter zu lizenzieren. Der Übergang zu 6G, Connected Cars und vernetzte Elektroladestationen bieten neue Wachstumschancen. Auch das Streaming in 4K-Qualität lässt dürfte mobilen Datenverkehr mit Videos bis 2027 auf über 280 Exabyte pro Monat mehr als verdreifachen. InterDigital sichert sich mit der Übernahme des KI-Startups Deep Render innovative Technologien für die KI-Videokomprimierung. Am 20. Januar wurde im Zuge eines mit Sony laufenden Lizenzprogramms eine neue Patentlizenzierungsvereinbarung mit LG Electronics verkündet. Diese richtet sich mit ATSC 3.0 (moderner Standard für terrestrisches Fernsehen), Wi-Fi-Technologien und Video-Codecs (Kompressionsverfahren für Videodaten) gezielt an digitale Fernsehgeräte und Computermonitore. Zudem wurde die Umsatzprognose für 2026 auf 675 bis 775 Mio. USD (Konsens: 649,6 Mio. USD) angehoben. Der Nettogewinn könnte mit 8,74 bis 11,84 USD je Aktie (Konsens: 10,11 USD) ebenfalls deutlich höher ausfallen. Die Analysten von Roth Capital bestätigten ihre Kaufeinschätzung und rechnen mit einer Umsatzüberraschung im laufenden 1. Quartal. Dazu trägt eine Vertragsverlängerung mit einem chinesischen Smartphone-OEM bei, wobei InterDigital mit 8 der 10 größten Hersteller bereits 85 % des Marktes abdeckt. Die jährlich wiederkehrenden Erlöse (ARR) konnten 2025 um 49 % auf fast 590 Mio. USD gesteigert werden. Bis 2030 wird ein Anstieg auf 1 Mrd. USD erwartet. Die Aktie generiert ein neues Kaufsignal.
TKMS AG & Co. KGaA (2,50%)TKMS: Winkt ein 10 Mrd. Euro-Auftrag aus Kanada? Von den deutschen Verteidigungsaktien macht TKMS derzeit den charttechnisch besten Eindruck. Der Wert klebt an der psychologisch wichtigen 100 Euro-Marke, hat Eigenleben aufgebaut und könnte kurzfristig ausbrechen. U-Boote haben im aktuellen Geopolitikumfeld an strategischer Bedeutsamkeit zur (nuklearen) Abschreckung gewonnen. Das eröffnet TKMS die Chance auf ein stärkeres internationales Geschäft. Exakt danach sieht es aus. Das hohe 45er KGV, welches auf 28 per 2028 sinkt, rückt dabei in den Hintergrund. Stealth-Technologie: Das unsichtbare Rückgrat der Marine TKMS festigt seine Position als globaler Technologieführer im konventionellen U-Boot-Bau. Das Herzstück des Portfolios, insbesondere die Klasse 212CD, setzt neue Maßstäbe in der Stealth-Technologie. Durch innovative Rumpfdesigns und hocheffiziente Brennstoffzellen-Antriebe gelingt es den Kielern, Schiffe zu bauen, die für feindliche Sonarsysteme nahezu unsichtbar bleiben. Diese technologische Exzellenz „Made in Germany“ ist das stärkste Pfund im globalen Wettbewerb, um vom Wachstum des adressierten Marktes von 31 Mrd. Euro auf 61 Mrd. Euro bis 2033 zu profitieren. Der 10 Mrd. Euro-Jackpot in Kanada? Besondere Aufmerksamkeit verdient derzeit das kanadische „Canadian Patrol Submarine Project“. TKMS befindet sich im Rennen um einen Auftrag mit einem Volumen von über 10 Mrd. Euro. Für die Kanadier geht es um die Modernisierung ihrer maritimen Verteidigungsfähigkeit. Ein Zuschlag wäre für TKMS nicht nur ein finanzieller Triumph, sondern auch ein strategischer Durchbruch im nordamerikanischen Markt. Auch in Indien winkt ein 8 Mrd. Euro-Auftrag! Parallel dazu richtet sich der Blick auf den indopazifischen Raum. In Indien winkt ein 8 Mrd. Euro-Auftrag für den Bau von sechs modernen U-Booten. In einer Zeit geopolitischer Verschiebungen sucht Indien nach zuverlässigen Partnern jenseits russischer Abhängigkeiten. TKMS punktet hier mit bewährter Technik.
Aehr Test Systems (1,24%)Aehr Test Systems überzeugt mit schnell steigenden Auftragsbestand - Aktie vor Ausbruch aus Base! Aehr Test Systems gilt als Spezialist für Test- und Einbrennsysteme, die in der Halbleiterfertigung unverzichtbar sind. Mit seinen Lösungen werden Chips auf Wafer- und Bauteilebene geprüft, stabilisiert und auf Zuverlässigkeit getestet. Mit einer Marktkapitalisierung von 890 Mio. USD handelt es sich noch um ein kleines Unternehmen, das zuletzt mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen hatte, weil der KI-Bereich die schwachen E-Auto-Aufträge nicht ausgleichen konnte. Das dürfte sich aber ändern. So hat das Unternehmen am 8. Januar einen starken Ausblick für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2026 gegeben mit Umsätzen zwischen 25 und 30 Mio. USD. Viel wichtiger aber ist meines Erachtens, dass der Auftragsbestand von 11,8 Mio. USD zu Ende November auf aktuell 18,3 Mio. USD angestiegen ist. CEO Gayn Erickson erwartet zudem für das zweite Halbjahr Aufträge „im Wert von 60 bis 80 Mio. USD. Das wird wohl die Voraussetzungen für ein sehr starkes Geschäftsjahr 2027 schaffen, das am 30. Mai 2026 beginnt. Die Aktie hat über die letzten Monate eine schöne Base geformt. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 30 USD könnte nun schnell das Jahreshoch bei 35 USD fallen. (AEHR)
innoscripta SE (0,12%)Innoscripta SE: Insiderkauf und Ausweitung der steuerlichen Forschungszulage in Deutschland Die Innoscripta SE (i.) positioniert sich als spezialisierter Softwareanbieter, der die oft bürokratischen Prozesse rund um staatliche Forschungs- und Entwicklungsförderung (F&E) radikal vereinfacht. Anstatt sich auf manuelle Beratungsdienstleistungen zu beschränken, digitalisiert der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette von der Identifikation förderfähiger Projekte über die rechtssichere Dokumentation bis hin zur Antragstellung bei den Behörden. Sowohl CEO Michael Hohenester als auch Co-CEO Alexander Meyer nutzten über ihre Beteiligungsgesellschaften die Kursschwankungen nach dem IPO im Mai 2025, um massiv eigene Aktien zuzukaufen. Am Abend des 20. Januar wurde nachbörslich ein neuer Insiderkauf durch Vorstand Michael Georg Hohenester über die Hohenester Beteiligungs-UG (haftungsbeschränkt) gemeldet. Konkret hat er dabei am 15. Januar zu Stückpreisen von durchschnittlich 84,88 Euro über XETRA Aktien von Innoscripta im Umfang von 118.752,20 Euro gekauft. Ein entscheidender Wachstumstreiber ist die ab Januar 2026 greifende Ausweitung der steuerlichen Forschungszulage in Deutschland. Die neuen Regeln, die unter anderem eine Pauschalierung der Gemeinkosten von 20 % und eine erhöhte Bemessungsgrundlage vorsehen, machen die Förderung für Unternehmen attraktiver und dürften die Nachfrage nach der Innoscripta-Software als „Enabler“ dieser Gelder sprunghaft ansteigen lassen. Da die Plattformstruktur von Innoscripta hohe Fixkostendegressionseffekte erlaubt, dürfte jeder zusätzliche Euro Umsatz überproportional zum Gewinn beitragen. Hinzu kommt das Potenzial einer weiteren Internationalisierung sowie die Erschließung des riesigen, bisher kaum durchdrungenen KMU-Marktes, der durch die vereinfachten Förderbedingungen nun verstärkt in den Fokus rückt.
Ondas Holdings Inc. (2,11%)H.C. Wainwright sieht beim Anbieter für automatisierte Drohnenlösungen Ondas gut 100 % Kurspotenzial! Ondas bespreche ich im Tenbagger-Forum seit einem Kurs von etwa 2 USD. Zuletzt ist die Aktie auf ein neues Jahreshoch bei 16 UDD ausgebrochen, könnte aber nach einem Rücksetzer jetzt wieder interessant werden. Das Unternehmen hat sich auf automatisierte Drohnenlösungen spezialisiert. Bekannt ist es u. a. für seine patentierte Software Defined Radio-Plattform für missionskritische IoT-Anwendungen und die Iron Drone Plattform. Am 16. Januar hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 von 140 Mio. USD auf 170 bis 180 Mio. USD erhöht. Darauf hat H.C. Wainwright das Kursziel für die Aktie am 20. Januar von 12 auf 25 USD angehoben. Das entspricht einem Potenzial von mehr als 100 %. Die Aktie hat die letzten Tage vom Jahreshoch korrigiert. Sollte hier zeitnah wieder Stärke in die Aktie kommen, kann spekulativ mitgegangen werden, wobei man im Bereich um 11 USD das Risiko begrenzen könnte. (ONDS)
International Business Machines Corp. (-0,27%)IBM (IBM) – Der US-KI- und Cloud-Spezialist treibt agentische KI in Unternehmen voran: Strategische Allianz mit e& setzt neuen Standard für Governance und Compliance! IBM stärkt seine Position im wachsenden Markt für Unternehmens-KI mit einer strategischen Partnerschaft mit dem globalen Technologiekonzern e&. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kündigten beide Unternehmen den Einsatz einer unternehmensweiten, sogenannten agentischen KI an, die zunächst in den Bereichen Governance, Risiko- und Compliance-Management eingeführt wird. Laut einer gemeinsamen Mitteilung basiert die Lösung auf IBM watsonx Orchestrate und ist tief in bestehende Kontroll- und Compliance-Systeme integriert. Ziel ist es, KI nicht mehr nur als unterstützendes Analysewerkzeug einzusetzen, sondern als aktiv handelnden, nachvollziehbaren und regulierten Bestandteil zentraler Geschäftsprozesse. Ein gemeinsamer Praxistest von IBM, Gulf Business Machines und e& wurde innerhalb von acht Wochen umgesetzt und zeigte, dass die Technologie bereits heute im Unternehmensmaßstab einsatzfähig ist. Aus Anlegersicht ist die Kooperation ein wichtiges Signal für IBMs langfristige KI-Strategie. Während viele Unternehmen noch mit isolierten KI-Pilotprojekten experimentieren, demonstriert IBM den Schritt hin zu produktionsreifen, regulierungskonformen Anwendungen. Die agentische KI ermöglicht laut IBM eine schnellere Bearbeitung komplexer Compliance-Anfragen, einen 24/7-Self-Service-Zugang für Mitarbeiter sowie transparente, prüfbare Entscheidungsgrundlagen durch die Anbindung an watsonx.governance und OpenPages. IBM-Managerin Ana Paula Assis betonte, dass mit zunehmender Integration von KI in den operativen Kern von Unternehmen Fragen der Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung entscheidend werden. Für Investoren erhöht dies die Visibilität künftiger KI-Umsätze, da genau diese regulierten Einsatzfelder – etwa in Finanzdienstleistungen, Telekommunikation oder dem öffentlichen Sektor – hohe Eintrittsbarrieren und stabile Budgets aufweisen.
Virbac S.A. (5,44%)Virbac: Zweistellige Wachstumsraten im Kleintiersegment - Ausbruch auf ein 52-Wochenhoch im Visier Virbac hebt sich im Pharmasektor dadurch ab, dass sich das Unternehmen exklusiv der Tiergesundheit widmet und damit eine reinrassige "Pure-Play"-Investition in diesen Nischenmarkt darstellt. Das Kerngeschäft des französischen Konzerns konzentriert sich auf zwei Hauptsäulen: die medizinische Versorgung von Haustieren (Kleintiere wie Hunde und Katzen) sowie die Nutztierhaltung. Der Konzern bietet dabei integrierte Gesundheitslösungen an, die von der Prävention durch Impfstoffe bis hin zur Behandlung komplexer Pathologien reichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf innovativen Nischen, wie der dermatologischen Versorgung von Tieren, dentalen Lösungen und neuerdings verstärkt auf der Behandlung chronischer Alterserkrankungen bei Haustieren. Ein konkretes Beispiel für diese lösungsorientierte Strategie ist die jüngste Integration von Produkten wie „Thyronorm“ zur Behandlung von Schilddrüsenüberfunktionen bei Katzen, womit Virbac gezielt das wachsende Segment der geriatrischen Kleintiermedizin adressiert und Tierärzten sowie Haltern präzise Dosierungsmöglichkeiten bietet. Am 19. Januar konnte der Konzern mit einem Umsatzanstieg für 2025 um 7,9 % auf 1,465 Mrd. Euro bei konstanten Wechselkursen auf sich aufmerksam machen. Dabei wurde das Wachstum durch zweistellige Wachstumsraten im Kleintiersegment und einer Erholung im Nutztierbereich getragen. Regionale Treiber waren insbesondere die USA und Europa, wo Virbac Marktanteile durch neue Produkteinführungen und eine verbesserte Lieferkette gewinnen konnte. Für 2026 ist das Management mit einem weiteren Umsatzwachstum zwischen 5,5 % und 7,5 % bei konstanten Wechselkursen und einer EBIT-Marge von rund 17 % weiterhin zuversichtlich.
Preformed Line Products Co. (-0,78%)Preformed Line Products sorgt für stabile Strom- und Breitbandnetze – Aktie startet die Trendfortsetzung! Preformed Line Products (PLPC) konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von Hardwarekomponenten, die für die Stabilität von Energieversorgungs- und Kommunikationsnetzen unverzichtbar sind. Das Sortiment umfasst Produkte zur Befestigung, Verankerung und zum Schutz von Kabeln in Oberleitungen als auch in unterirdischen Systemen bis hin zu Steckverbindern für Umspannwerke und Solarmontagesysteme. Profitieren dürfte das Unternehmen von den laut Wood Mackenzie zw. 2025 und 2030 um rund 23 % steigenden Investitionen in Übertragungsnetze. Auch das US-Energieministerium prognostiziert, dass die USA das Stromübertragungsnetz bis 3035 um etwa 57 % ausbauen müssen, damit das Energiesystem zuverlässig funktioniert. Hinzukommt im Kommunikationssegment auch das BEAD-Förderungsprogramm (Broadband Equity Access and Deployment) mit rund 42,5 Mrd. USD für den Ausbau des Hochgeschwindigkeits-Internetzugangs in ländlichen und unterversorgten Gebieten. Hierfür werden mitunter Gehäuse für den Schutz von Glasfaserkabeln angeboten. Im 3. Quartal wuchs das Geschäft getragen von sämtlichen Segmenten und Regionen um über 21 %. Die Internationalisierung wird mit der Übernahme der brasilianischen JAP Telecom sowie neuen Werken in Polen und Spanien vorangetrieben. Der Analystenkonsens rechnet im laufenden Fiskaljahr 2026 mit einem Umsatzwachstum von knapp 30 % auf 770 Mio. USD, ehe dann 2027 eine Steigerung auf 829 Mio. USD gelingen dürfte. Zudem wurde Anfang Dezember die vierteljährliche Dividende um 5 % auf 0,21 USD je Aktie angehoben. Trader erhalten mit einem Breakoutversuch auf ein neues Allzeithoch ein neues Kaufsignal.
Newtek Business Services Corp. (-0,94%)NewtekOne Inc.: Insiderkäufe seit Dezember summieren sich auf 145.512 USD! NewtekOne Inc. (NEWT) positioniert sich als technologiegetriebene Finanzholding. Der Kern des Geschäftsmodells liegt in der ganzheitlichen Betreuung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU). Anstatt lediglich Kredite zu vergeben, bietet der Konzern über seine Tochtergesellschaft, die Newtek Bank N.A., und weitere spezialisierte Einheiten ein umfassendes Ökosystem an. Dazu gehören neben der klassischen Kreditvergabe (insbesondere SBA-Kredite) auch Zahlungsabwicklung, Gehaltsabrechnungen (Payroll), Versicherungslösungen und IT-Dienstleistungen. Diese digitale Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden kosteneffizient ohne ein teures Filialnetz zu gewinnen und Cross-Selling-Potenziale aggressiver zu nutzen als traditionelle Bankhäuser. Der Januar 2026 war für NewtekOne ein strategisch wichtiger Monat, der insbesondere durch den „Analyst and Investor Day“ am 8. Januar geprägt wurde. In diesem Rahmen veröffentlichte das Management um CEO Barry Sloane eine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026, die ein EPS in der Spanne von 2,15 bis 2,55 USD in Aussicht stellt. Diese Prognose unterstreicht das Vertrauen der Führungsebene in die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass die Finanzergebnisse für das 4. Quartal 2025 am 29. Januar 2026 veröffentlicht werden. Parallel dazu trieb der Konzern seine Kapitalstruktur-Optimierung voran, indem er ein Umtauschangebot für seine 2026 fälligen Anleihen verlängerte, um diese in neue, länger laufende Papiere bis 2031 umzuschichten. Auch für Einkommensinvestoren blieb die Aktie relevant, da Anfang Januar eine Bardividende von 0,19 USD je Aktie ausgezahlt wurde, was die Kontinuität der Ausschüttungen bestätigt. Im Zeitraum zwischen dem 05. Dezember 2025 und 14. Januar 2026 gab es mehrere Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 11,28 USD und 13,91 USD. Die Käufe summieren sich dabei auf 145.512 USD.
Marex Group PLC (1,33%)3 Gründe, warum ich gerade jetzt die Handelsplattform Marex für einen Einstieg interessant finde! Die Marex Group, mit Sitz in London, bietet über ihre Handelsplattform einfachen Zugang für Unternehmen, die auf den Rohstoff- und Finanzmärkten handeln wollen. Im Tenbagger-Depot habe ich die Aktie zu 27 USD vor gut einem Jahr besprochen. Nach einem Run auf 50 USD hat sie die letzten Monate über konsolidiert und bietet sich genau jetzt zum Einstieg an. Warum? 1. Charttechnisches Kaufsignal: Die Aktie hat am 16. Januar ein neues Kaufsignal generiert, nachdem die Analysten von TD Cowen und Piper Sandler ihre Kursziele auf 55 bzw. 61 USD erhöht haben. Mit dem Ausbruch bei 40 USD kann auf die Trendfolge gesetzt werden. 2. Wachstumsbeschleunigung: Marex beschleunigt seine Wachstumsraten, wobei im letzten Quartal das EPS um 23 % bis 25 % im Jahresvergleich. Noch wichtiger: Für das Gesamtjahr 2025 liegt das Gewinnwachstum bei über 40 %. Daneben wuchs der Umsatz im Q3 um 24 % auf 485 Mio. USD. Das KGV liegt allerdings nur bei 11. Damit handelt es sich bei Marex um ein klassisches „Growth at a Reasonable Price“-Setup, das oft in massiven Kurssprüngen endet, wenn die breite Masse der Anleger die Story versteht. 3.Mehrere Wachstumstreiber: Marex gewinnt massiv Marktanteile von größeren Banken, die sich aus dem Nischengeschäft für Rohstoff- und Energie-Clearing zurückziehen. Das ist ein "sticky business" – einmal gewonnene Kunden bleiben. Daneben sind die „Prime Services“ der neue Wachstumsmotor. Marex bietet jetzt Dienstleistungen für Hedgefonds an, die früher nur bei Goldman Sachs oder JP Morgan waren. Dieses Segment wuchs zuletzt um über 50 %. (MRX)
International Business Machines Corp. (-2,14%)IBM (IBM) – Der US-IT- und KI-Veteran sieht Künstliche Intelligenz als zentralen Wachstumsmotor bis 2030 – große Chancen, aber auch strategische Risiken für Anleger! Künstliche Intelligenz entwickelt sich nach Einschätzung von IBM vom Effizienzwerkzeug zum entscheidenden Innovationstreiber der globalen Wirtschaft. Eine neue Studie des IBM Institute for Business Value, für die 2.007 Top-Führungskräfte weltweit befragt wurden, zeigt einen tiefgreifenden Wandel: Während heute rund 40 % der Unternehmen KI bereits spürbar zum Umsatz beitragen sehen, erwarten bis 2030 fast 79 % der Entscheider einen signifikanten Erlösbeitrag. Gleichzeitig prognostizieren die Befragten einen Anstieg der KI-Investitionen um rund 150 % bis zum Ende des Jahrzehnts. Besonders bemerkenswert ist der geplante Strategiewechsel: Laut Studie sollen künftig etwa 62 % der KI-Ausgaben in Innovation fließen, nachdem aktuell noch fast die Hälfte auf reine Effizienzsteigerung entfällt. Für Investoren zeichnet sich damit ein attraktives, aber anspruchsvolles Bild. Einerseits erwartet IBM bis 2030 einen durchschnittlichen Produktivitätszuwachs von 42 %, der laut 70 % der Befragten direkt wieder in Wachstum investiert werden soll. Unternehmen, die KI breit skalieren und dabei verstärkt auf kleinere, maßgeschneiderte Modelle setzen, rechnen laut Studie mit bis zu 24 % höherer Produktivität und rund 55 % besseren operativen Margen. Andererseits offenbart die Untersuchung erhebliche Umsetzungsrisiken: Nur 24 % der Führungskräfte geben an, klar zu wissen, woher künftige KI-Umsätze stammen sollen, und 68 % fürchten ein Scheitern ihrer KI-Strategien durch mangelhafte Integration in das Kerngeschäft. Auch beim Zukunftsthema Quantencomputing klafft eine Lücke zwischen Erwartung und Realität – zwar rechnen 59 % mit einem disruptiven Einfluss quantengestützter KI, doch nur 27 % planen deren Einsatz bis 2030. IBM positioniert sich selbst als einer der großen Profiteure dieses strukturellen Wandels.
Westwing Group SE (21,58%)Westwing ist mit der Westwing Collection auf Wachstumskurs. Noch 60%iges Kurspotenzial nach der Prognoseanhebung! Westwing stürmt auf das 52-Wochenhoch. Das Unternehmen, welches in der Corona-Pandemie als Online-Händler für Möbel einen Boom erlebte, feiert ein Comeback an der Börse. Die Kursstärke übertrifft andere Online-Händler bei Weitem, sodass auf die Gründe geschaut werden muss. Mit der Westwing Collection zum Erfolg! Westwing hat sich längst vom reinen Shopping-Club zum kuratierten Home-&-Living-Ökosystem gewandelt. Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Massenmarkt ist die „Westwing Collection“. Das Portfolio reicht dabei von zeitlosen Polstermöbeln wie dem ikonischen Sofa „Sofia“ über minimalistische Beistelltische bis hin zu Textilien und hochwertigen Beleuchtungsserien. Durch diese Eigenmarkenstrategie emanzipiert sich das Unternehmen von der bloßen Vermittlerrolle. Die Kollektion ermöglicht nicht nur eine exklusive Ästhetik, sondern sorgt durch den Entfall von Zwischenhändlern für signifikant höhere Margen und eine stärkere Kundenbindung im Premium-Segment. Aktuell entfallen 63 % des Bruttowarenwertes auf die Westing Collection. Anhebung der 2025er Prognose und 35 % der Kapitalisierung sind Nettocash! Am 16.01.2026 konkretisierte das Management seine Erwartungen für das abgelaufene Jahr. Das bereinigte EBITDA wird in einer Spanne von 42 bis 45 Mio. Euro erwartet (vorher 25 bis 32 Mio. Euro). Beim Umsatz steuert das Unternehmen auf das obere Ende der Spanne von 425 bis 455 Mio. Euro zu. Diese Entwicklung wird von einem starken Cash Flow gestützt, der den Nettocash von 69 Mio. Euro per Ende 2024 auf 94 Mio. Euro per Ende 2025 steigert. Gut 35 % der Marktkapitalisierung sind damit unterfüttert. Ausschlaggebend für die neue Prognose war ein fulminantes Jahresendgeschäft, getrieben durch eine rekordverdächtige Performance während der Black Week. Ein optimiertes Produktsortiment und strikte Kostenkontrolle führen zu einer spürbaren Ausweitung der operativen Marge. NuWays sieht 60 % Kurspotenzial Die Analysten von NuWays reagierten prompt und erhöhten am 19.01.2026 das Ziel von 22 Euro 23,50 Euro. Die Expansion in zehn neue europäische Märkte im Jahr 2025 zeigt bereits erste Erfolge. Kritische Investoren blicken nun gespannt auf den geplanten Markteintritt im Vereinigten Königreich. Gelingt Westwing dort die Replikation des bisherigen Erfolgsmodells, wäre dies der finale Beweis für die Skalierbarkeit über die EU hinaus. Bei einem aktuellen Kurspotenzial von rund 60 % bleibt die Aktie trotz der zyklischen Risiken im Konsumgütersektor eine hochspannende Story für wachstumsorientierte Anleger. Immerhin könnte das EPS von ca. 0,94 Euro in 2025 auf 1,54 Euro bis 2027 steigen. Das KGV wäre dann einstellig!
Blade Air Mobility (4,19%)Strata Critital Medical: Wandel zum Komplettanbieter für Transplantationsorgane bietet 2 Mrd. USD-Chance! Strata Critical Medical (SRTA) war ehemals unter dem Namen Blade Air Mobility (BLDE) bekannt und benannte sich nach dem Verkauf des Flugtaxigeschäfts an Joby Aviation im August 2025 um. Joby wurde zugleich ein wichtiger Partner für medizinische eVTOL-Transporte. Ein weiterer Meilenstein war die Übernahme von Keystone Perfusion, wodurch sich Strata zu einem End-to-End-Dienstleister für Transplantationsorgane entwickelt. 84 % der Erlöse sind direkt mit transplantationsbezogen Dienstleistungen verbunden. Dazu zählen über 30 eigene Flugzeuge, mehr als 50 Bodenfahrzeuge und klinische Transplantationsservices mit über 20 Chirurgen und mehr als 35 Spezialisten für die NRP-Perfusion. In den USA befinden sich 107.000 Menschen auf der Warteliste für eine Organtransplantation. Strata unterstützt die Organvermittlung, chirurgische Organentnahme bis hin zur Transportlogistik. Dank Keystone werden auch NRP-Dienste (Normotherme Regionale Perfusion) verstärkt integriert, wobei Organe vor der Entnahme im Körper des Verstorbenen mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden. Die NRP-Marktdurchdringung nahm seit 2020 von 0 % auf 46 % zu und könnte bis 2028 auf 55 % steigen. Bis dahin soll auch das gesamte adressierbare Marktpotenzial von 1,5 Mrd. auf 2 Mrd. USD steigen. Das organische Wachstum konnte im 3. Quartal von 4 % auf 29 % beschleunigt werden und betrug inklusive Keystone sogar fast 37 %. Die höhere Nachfrage und der zunehmende Einsatz eigener Flugzeuge führten auch ohne Keystone mit einem Wachstum von über 80 % zu einem Rekord-EBITDA und einer Margensteigerung von 10,8 % auf 15,1 %. 2026 wird mit 0,11 USD je Aktie die nachhaltige Nettoprofitabilität erwartet. Die Aktie notiert unmittelbar im Bereich des Mehrjahreshochs und könnte nun zeitnah die Trendfortsetzung einleiten.
AXT Inc. (-0,52%)Der Chipzulieferer ATX überzeugt mit stark anziehendem Wachstum — Aktie auf Mehrjahreshoch! ATX, mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,4 Mrd. USD, ist ein Zulieferer für „nicht-Silizium“-Chips. Er fertigt Substratwafer aus Indiumphosphid (InP), Galliumarsenid (GaAs) und Germanium (Ge) – Materialien, die dort eingesetzt werden, wo Silizium die Anforderungen (z. B. bei Hochfrequenz/Opto) nicht erfüllt. Im 3. Quartal überzeugte das Unternehmen mit einem stark anziehenden Wachstum gegenüber dem 2. Quartal von 18 auf 28 Mio. USD. Das Management betont, dass die Nachfrage kein kurzfristiger Lageraufbau sei, sondern ein mehrjähriger Zyklus durch KI bei Hyperscalern. Die Aktie hat einen starken Lauf hinter sich und notiert am Mehrjahreshoch bei 26 USD. Mit dem Ausbruch aus der Base könnte die Trendfolge zeitnah starten. (AXTI)
Keysight Technologies Inc. (0,43%)Keysight Technologies (KEYS) – Der US-Messtechnik- und EDA-Spezialist beschleunigt Chipentwicklung mit KI und stärkt seine Position im Halbleiterzyklus! Keysight Technologies treibt die Automatisierung in der Halbleiterentwicklung weiter voran und adressiert damit einen der größten Engpässe der Branche: die aufwendige Modellierung moderner Bauelemente. Mit der neuen Machine-Learning-Erweiterung innerhalb der aktuellen Device-Modeling-Software verkürzt der Konzern laut eigener Angaben Entwicklungs- und Extraktionsprozesse von bislang mehreren Wochen auf wenige Stunden. Für Chipentwickler bedeutet das schnellere Process Design Kits (PDKs) und effizientere Design-Technology-Co-Optimization-Prozesse – ein klarer Produktivitätsgewinn in einer Phase, in der Zeit-to-Market über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet. Aus Anlegersicht unterstreicht dieser Schritt die strategische Ausrichtung von Keysight auf margenstarke Softwarelösungen mit wiederkehrenden Umsätzen. Der technologische Hintergrund ist komplex, aber für Investoren relevant: Neue Chiparchitekturen wie Gate-All-Around-Transistoren, Wide-Bandgap-Materialien wie GaN und SiC sowie 3D-Integration erhöhen den Modellierungsaufwand drastisch. Klassische, physikbasierte Ansätze stoßen hier zunehmend an Grenzen. Keysight setzt deshalb auf KI-gestützte Optimierungsverfahren, die hunderte manuelle Abstimmungsschritte auf wenige automatisierte Prozesse reduzieren. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dabei mehr als 80 Modellparameter in einem einzigen Optimierungslauf erfassen – inklusive Temperatureffekten und dynamischem Verhalten. Nilesh Kamdar, General Manager der EDA-Sparte, erklärt laut Unternehmensmitteilung, dass KI-Methoden die Qualität und Vorhersagekraft der Modelle deutlich erhöhen und Entwicklungsrisiken reduzieren. Für Anleger eröffnet sich damit die Perspektive, dass Keysight von steigenden F&E-Budgets der Halbleiterindustrie überproportional profitieren könnte. Risiken bleiben konjunkturelle Schwankungen im Chipmarkt und der zunehmende Wettbewerb im EDA-Segment, insbesondere durch spezialisierte Softwareanbieter.
Micron Technology Inc. (4,64%)Micron Technology: Insiderkäufe im Bereich des Allzeithochs in Höhe von 7,8 Mio. USD durch den Aufsichtsrat! Micron Technology (MU) hat sich vom klassischen Speicherhersteller zum unverzichtbaren Infrastruktur-Anbieter für das KI-Zeitalter gewandelt. Neben DRAM und NAND-Flash liegt der Fokus auf Hochleistungslösungen wie High Bandwidth Memory (HBM). Insbesondere die HBM3E- und die kommende HBM4-Generation sind essenziell für KI-Beschleuniger, etwa von NVIDIA, um die Datenmengen großer Sprachmodelle zu bewältigen. Ergänzt wird dies durch schnelle SSDs für Rechenzentren und effizienten Speicher für den wachsenden "Edge AI"-Markt. Die dominante Marktposition belegen die Zahlen vom 17. Dezember 2025: Im 1. Quartal des Fiskaljahres 2026 erzielte Micron einen Rekordumsatz von über 13,6 Mrd. USD, wobei das Rechenzentrum-Segment bereits mehr als die Hälfte beisteuerte. Für Anleger besonders relevant ist die Nachricht, dass die gesamte HBM-Produktionskapazität für das Kalenderjahr 2026 bereits vertraglich zu festen Preisen ausverkauft ist. Dies garantiert dem Konzern eine ungewöhnlich hohe Planungssicherheit und Margenstabilität. Wachstumsmotor bleibt der enorme Bedarf an Speicherbandbreite in KI-Datenzentren. Parallel gewinnt "AI at the Edge" an Bedeutung: KI-fähige PCs und Smartphones erfordern deutlich höhere Arbeitsspeicher-Kapazitäten (mindestens 12–16 GB DRAM), was die Nachfrage strukturell treibt. Auch der Automobilsektor entwickelt sich durch autonomes Fahren und komplexe Infotainment-Systeme zunehmend zu einem wichtigen Absatzmarkt, in dem Micron führend positioniert ist. Während die Aktie charttechnisch in der Nähe ihrer Allzeithochs konsolidiert, setzen Insider auf weiteres Potenzial. Direktor Teyjin M. Liu kaufte am 13. und 14. Januar insgesamt 23.200 Aktien zu Kursen um 337 USD. Mit diesem massiven Investment von rund 7,8 Mio. USD hat er seinen Bestand auf 25.910 Aktien aufgestockt und setzt damit ein starkes Vertrauenssignal für eine mögliche Trendfortsetzung.
MYR Group Inc. (-0,14%)MYR Group: „Pure Play“ für den US-Energieboom markiert neues Allzeithoch! Die MYR Group (MYRG) zählt seit 29 aufeinanderfolgenden Jahren zu den führenden fünf US-Spezialbetrieben für Elektroinstallationen. Während das Segment Transmission & Distribution (T&D) als Kerngeschäft den Bau und die Wartung von Hochspannungsleitungen, Umspannwerken und Verteilersystemen übernimmt, werden über Commercial & Industrial (C&I) komplexe elektrische Installationen in gewerblichen Gebäuden, Industrieanlagen und Rechenzentren durchgeführt. Laut CEO Rick Swartz sind Versorger sind über die Machbarkeit von Projekten besorgt, was zu frühen Vertragsbindungen und derzeit in der Planungsphase befindlichen großen Übertragungsprojekten mit Baubeginn ab 2027 führt. Der US-Strombedarf der Rechenzentren laut dem US-Energieministerium von 4,4 % im Jahr 2023 bis 2028 auf bis zu 12 % fast verdreifachen soll und die Ausgaben für den Bau von Rechenzentren laut FMI nach 32 % im Jahr 2025 um weitere vier Jahre anhalten dürften, gibt es eine gute Auftragslage. Der Auftragsbestand wuchs zuletzt um 2,5 % auf rund 2,66 Mrd. USD. Im Fiskaljahr 2026 soll das Geschäft erneut um etwa 10 % wachsen. Die Margenziele für C&I wurden von 4 bis 6 % auf 5 bis 7,5 % angehoben. 2027 könnte es mit erwarteten Megaprojekten dann auch im T&D-Segment spürbare Verbesserungen geben. Die Clear Street Analysten sehen beim „Pure Play“ für Stromübertragungs- und -verteilungsnetze zur Verbesserung des US-Stromnetzes derzeit ein Kursziel von 295 USD (Buy). Die Aktie bietet mit dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch eine neue Einstiegsgelegenheit.
Siltronic AG (4,90%)Siltronic: Ein neuer Chart-Breakout bahnt sich an. Sind die TSMC-Pläne auch gut für den Waferhersteller? Siltronic gehört zu den Vertretern der Chipbranche, die bisher nicht großartig ins Laufen kamen. Die Nachfrage nach Wafern hängt nicht nur am Bedarf im Bereich Server ab, sondern eben auch von Märkten wie Smartphones, PCs und Fahrzeugen. Doch die Bedeutsamkeit der KI-Nachfrage wächst und könnte damit das Business von Siltronic endlich anschieben. TSMCs 56-Milliarden-Signal an den Markt Am 15.01.2026 erschütterte TSMC die Branche mit einer massiven Prognoseanhebung. Der Capex für 2026 sollen auf 52 bis 56 Mrd. USD steigen, was ein Sprung von rund 32 % gegenüber dem Vorjahr ist. Dieser aggressive Ausbau der Kapazitäten zielt primär auf die Befriedigung der globalen KI-Nachfrage ab. Für den Waferhersteller Siltronic ist dies ein fundamentales Signal. Wo neue Fertigungslinien entstehen, steigt unmittelbar der Bedarf an der physischen Basis jedes Chips - dem hochreinen Silizium-Wafer. Der 300-mm-Multiplikator durch KI und HBM Siltronic profitiert überproportional vom Trend zu High-End-Anwendungen. KI-Server benötigen nicht nur mehr Rechenleistung, sondern auch eine deutlich größere Siliziumfläche. Schätzungen gehen von bis zu achtmal mehr Fläche im Vergleich zu Standard-Servern aus. Besonders die Nachfrage nach 300-mm-Wafern für modernste Logik-Chips und HBM spielt Siltronic in die Hände. Da TSMC seine führenden Prozesse 2nm und darunter massiv skaliert, ist die Nachfrage nach Siltronics hyperreinen Substraten strukturell abgesichert. Ein entscheidender Hebel für Siltronic ist die neue 300 mm-Mega-Fabrik in Singapur. Pünktlich zum aktuellen Investitionszyklus von TSMC läuft die Produktion dort hoch. Die Kehrseite: Zyklik und Preisdruck Trotz des enthusiastischen Ausblicks bleibt eine kritische Einordnung notwendig. Als Hersteller am Anfang der Wertschöpfungskette ist Siltronic stark von der Auslastung der Kunden abhängig und spürt Preisdruck sowie schwankende Rohmaterialkosten direkter als Software- oder Design-Unternehmen. Während 2022 das EPS bei über 13 Euro lag, dürfte es 2025 bei -2,61 Euro gelegen haben. Während TSMC mit dem Capex-Schub voranschreitet, muss Siltronic beweisen, dass die Margen trotz hoher Abschreibungen auf die neue Singapur-Fab stabil bleiben. Für Börsianer ist Siltronic eine hochzyklische Wette auf den globalen Chip-Boom, weshalb bevorzugt Trader neuen prozyklischen Long-Signalen folgen.
Greenwich LifeSciences (-0,07%)Greenwich Lifesciences: Vorstand erhöht seine Beteiligung auf 5,6 Mio. Aktien! Greenwich Lifesciences (GLSI) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, das sich exklusiv auf GP2 (GLSI-100) konzentriert. Dabei handelt es sich um eine Immuntherapie zur Verhinderung von Brustkrebsrezidiven bei Patientinnen, die ihre primäre Behandlung bereits abgeschlossen haben. Als verträgliche „Erhaltungstherapie“ nutzt GP2 ein HER2/neu-Peptid in Kombination mit einem Immunstimulans, um das Immunsystem darauf zu trainieren, verbleibende Krebszellen frühzeitig zu erkennen und zu zerstören. Vorläufige Daten der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie „Flamingo-01“ zeigten im Dezember 2025 eine Reduktion der Rezidivrate um ca. 80 %. Diese Ergebnisse wurden auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) bestätigt und legten die Basis für weitere Studienexpansionen. Als starkes Vertrauenssignal verlängerte das Management die Haltefrist (Lock-up) für Aktien von Führungskräften bis zum 30. September 2026. Die Aktie reagierte darauf bereits mit neuen Jahreshöchstständen. CEO Snehal Patel unterstrich seine Zuversicht mit einem weiteren Insiderkauf. Laut Meldung vom 14. Januar erwarb er am 12. Januar 2.900 Aktien zu je 27,54 USD (Gesamtinvestition: 79.866 USD). Sein Bestand ist damit auf über 5,6 Millionen Aktien angewachsen.
HeartFlow Inc (8,95%)Darum habe ich die Aktie von HeartFlow jetzt ganz oben auf meiner Watchlist! Heartflow mit einer Marktkapitalisierung von 3 Mrd. USD ist erst seit Mitte letzten Jahres an der Börse notiert, scheint nun aber die Infrastruktur für eine massive Skalierung geschaffen zu haben. Es handelt sich um ein Medizintechnikunternehmen, das mithilfe von KI aus herkömmlichen CT-Scans personalisierte 3D-Modelle des Herzens erstellt, um Durchblutungsstörungen und Plaque-Ablagerungen nicht-invasiv zu analysieren und so präzisere Behandlungsentscheidungen zu ermöglichen. Profitabilität im Blick: Am 13. Januar fand die J.P. Morgan Healthcare Conference statt. Das Unternehmen zeigte auf, dass der Fokus auf KI zu einer starken operative Hebelwirkung führt. Während man im letzten Jahr noch einen Verlust von 0,93 USD je Aktie erzielte, will man bis zum Jahr 2028 profitabel arbeiten. Daten-Burggraben: Mit über 160 Millionen CT-Bildern verfügt das Unternehmen über die weltweit größte Datenbank seiner Art, was es Wettbewerbern extrem erschwert, die Genauigkeit der HeartFlow-KI einzuholen. Dabei profitiert HeartFlow von einem "Lock-in-Effekt". Einmal im Krankenhaus installiert, werden alle CT-Daten über die HeartFlow-Cloud geleitet. Neue Funktionen wie der "PCI Navigator" oder die "Plaque-Tracking-Analyse" (geplant für 2027) können per Mausklick aktiviert werden, was das Upselling-Potenzial bei bestehenden Kunden massiv erhöht. Verdoppelung des Marktpotenzials: Aktuell bewegt sich Herabflog noch in einem Markt für symptomatische Patienten mit einem geschätzten Volumen von 5 Mrd. USD. Das Unternehmen bereitet jedoch den Sprung in den Markt der Früherkennung vor, was ein zusätzliches Marktpotenzial von 6 Mrd. USD schafft. Die Aktie bildet einen Boden aus und könnte nun bereit sein, die Base nach oben zu verlassen. (HTFL)
Liquidia Technologies Inc. (0,32%)Liquidia Technologies gewinnt Marktanteile mit YUTREPIA – Umsatz steigt im Quartalsvergleich um 74 %! Liquidia Technologies (LQDA) wandelt sich gerade erfolgreich von einem reinen Entwicklungsunternehmen zu einem kommerziellen Biopharma-Akteur, der mit YUTREPIA (Treprostinil) bisher ein zugelassenes Inhalationspulver zur Behandlung von schweren Lungenerkrankungen verkauft. In nur 7 Monaten konnten seit der FDA-Zulassung 2.800 Verschreibungen erreicht werden, während das seit 15-Jahren verfügbare Konkurrenzprodukt TYVASO derzeit 10.000 Patienten erreicht. Mit YUTREPIA können Patienten zudem 3- bis 4-mal so viel Wirkstoff in die Lunge bekommen als mit der Standard-Dosis von TYVASO. Mit den aktuellen Indikationen zur Behandlung von PAH und PH-ILD wird ein 7 Mrd. USD großer Markt adressiert, der mit künftigen Erweiterungen um zusätzlich 11 Mrd. USD ausgedehnt werden soll. Hierfür werden 2026 Studien für IPF und PPF gestartet. Zudem befindet sich mit L606 ein Vernebler mit 2-mal täglicher statt 4-mal täglicher Anwendung in der Pipeline, wo nun die Phase-3 der globalen Re-Spire Studie in über 20 Ländern anläuft. Am 9. Januar überraschte das Unternehmen mit den vorläufigen Ergebnissen für das 4. Quartal mit einem sequenziellen von 74 % auf 90,1 Mio. USD (Konsens: 80,7 Mio. USD). Einen Wendepunkt signalisiert auch der erstmals positive operative Cashflow mit 30 Mio. USD. Die Produktionskapazität soll mit einer neuen Anlage verdoppelt werden. Die Analysten von Jeffries sehen mit einem Kursziel von 55 USD (Buy) immer noch ein Aufwärtspotenzial von knapp 40 %. Mit dem Big-Picture-Breakout auf ein neues Allzeithoch entsteht ein neues Kaufsignal.