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vor 33 Minuten
Leonid Kulikov
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NVIDIA Corp. (0,66%)

NVIDIA (NVDA) – Der KI-Chipgigant liefert Rekordzahlen, doch die Börse reagiert überraschend verhalten!

NVIDIA Corp. (0,66%)

NVIDIA legt ein weiteres Quartal mit Rekordumsätzen und stark steigenden Gewinnen vor – dennoch fällt die Kursreaktion an der Börse überraschend moderat aus. Die Aktie gewinnt nur leicht, obwohl Analysten die Ergebnisse überwiegend als deutlich besser als erwartet bewerten. Laut einer Einschätzung des Investmenthauses D.A. Davidson übertreffen die Zahlen die Prognosen klar, und auch KeyBanc Capital Markets hebt hervor, dass der Ausblick die Erwartungen „solide“ übertroffen habe. Besonders stark entwickelt sich das Rechenzentrumsgeschäft mit einem Umsatzsprung von 75 %. Dennoch bleibt die Rally aus – ein Zeichen dafür, dass die Messlatte für KI-Aktien inzwischen extrem hoch liegt. Nach Einschätzung von Morningstar beschleunigt sich das Umsatzwachstum vor allem wegen der massiv steigenden KI-Investitionen großer Cloudanbieter, dennoch erscheine die Aktie weiterhin unterbewertet. Die Analysten sehen einen fairen Wert von rund 240 USD und damit erhebliches Aufwärtspotenzial. Die verhaltene Marktreaktion spiegelt weniger operative Schwäche als vielmehr ein nervöses Gesamtumfeld wider. Investoren hinterfragen zunehmend, ob die enormen Ausgaben für künstliche Intelligenz langfristig tragfähig sind und wie stark Branchen wie Software dadurch unter Druck geraten könnten. So meldet etwa Salesforce zwar ebenfalls solide Geschäftszahlen, doch die Aktie gerät trotzdem unter Druck – ein Hinweis auf die hohe Sensibilität der Märkte gegenüber KI-Disruptionsrisiken. Gleichzeitig bleibt die geopolitische und makroökonomische Lage ein Unsicherheitsfaktor: Die Aufhebung weitreichender Zölle durch den Supreme Court of the United States im Zusammenhang mit Maßnahmen von Donald Trump sorgt zusätzlich für Marktbewegungen. Neue Impulse erwarten Anleger von weiteren Quartalsberichten großer Technologiekonzerne wie Dell Technologies, Intuit und CoreWeave sowie aus der Medienbranche mit Warner Bros. Discovery, Paramount Global und Netflix. Für Anleger bedeutet das: Selbst starke Fundamentaldaten reichen derzeit nicht automatisch für Kursfeuerwerke – entscheidend ist die Gesamtstimmung gegenüber KI-Investitionen.

vor 1 Stunde
Andreas H
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Constellium SE (2,29%)

Steigende Nachfrage nach Aluminium lässt die Aktie von Constellium SE auf ein neues Allzeithoch ausbrechen!

Constellium SE (2,29%)

Constellium SE ist ein weltweit führender Hersteller von hochwertigen Aluminiumprodukten. Das Unternehmen "schmilzt" nicht einfach nur Aluminium, sondern veredelt es zu hochspezialisierten Komponenten für Branchen, in denen Leichtbau und Stabilität entscheidend sind, darunter in den Bereichen Aerospace und Automotive. Am 18. Februar hat das Unternehmen starke Quartalszahlen vorgelegt, wobei das Unternehmen unter anderem vom steigenden Aluminiumpreis profitiert. Da China als größter Produzent seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat und die weltweite Nachfrage – getrieben durch die Elektromobilität und erneuerbare Energien – steigt, wird für 2026 ein Angebotsdefizit erwartet. Constellium profitiert hier doppelt: Einerseits durch den "Metal Price Lag" (positive Bewertungseffekte bei steigenden Preisen), andererseits durch die hohe Nachfrage nach Leichtbau-Lösungen, um die Reichweite von E-Autos zu erhöhen. Trotzdem die Aktie sich am Allzeithoch befindet, ist sie im Branchenvergleich mit einem KGV von 11 recht bescheiden bewertet, was für einen Einstieg spricht. Der kurze Rücksetzer nach den Zahlen wurde am 26. Februar aufgefangen. Bei einem Einstieg kann man die Position am EMA 20 absichern, was einem Risiko von 7 % entspricht. (3OK)

vor 2 Stunden
AndreasZ
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Sterling Construction Co. Inc. (8,09%)

Sterling Infrastructure: Spezialdienstleister für Rechenzentren steigert Auftragsbestand um 81 %!

Sterling Construction Co. Inc. (8,09%)

Sterling Infrastructure (STRL) wandelte sich in den letzten Jahren erfolgreich vom regionalen Bauunternehmen zu einem hochprofitablen Anbieter spezialisierter Infrastrukturlösungen. Durch diese strategische Neuausrichtung werden Megatrends wie KI, Digitalisierung und die Rückverlagerung von Produktionsstätten in die USA zu direkten Wachstumstreibern. Hinzukommen positive Auswirkungen auf die Marge durch die zunehmende Größe und Komplexität der einzelnen Projekte. Die Bruttomarge erreichte mit 23 % auf Jahresbasis den bisher höchsten Wert der Firmengeschichte. CEO Joe Cutillo rechnet nun mit einem weiteren „hervorragenden Jahr 2026“. Der Gesamtauftragsbestand stieg im 4. Quartal um 81 % auf über 3 Mrd. USD an. Als wichtiger Treiber fungiert das Umsatzwachstum von 123 % im Bereich der E-Infrastructure Solutions rund um Rechenzentren, Halbleiterfabriken und E-Commerce-Zentren. Konzentriert hat sich Sterling bisher vor allem auf Bodenarbeiten und die unterirdische Infrastruktur. Mit der Übernahme der im Juni 2025 für 505 Mio. USD verkündeten Übernahme der CEC Facilities Group wurde das Segment im Bereich der Elektroinstallationen gestärkt, was zusätzliche Cross Selling-Chancen bietet. Insgesamt wuchs das Geschäft im 4. Quartal um 51,5 % auf 755,6 Mio. USD (Konsens: 639,4 Mio. USD). Der Nettogewinn lag mit 3,08 USD je Aktie (Konsens: 2,63 USD) ebenfalls über den Analystenschätzungen. Bereits im November wurde ein neues 400 Mio. USD schweres Aktienrückkaufprogramm gestartet. Sterling kann als sogenannte Dauerläuferaktie in den letzten 10 Jahren bereits eine durchschnittliche jährliche Performance von 59,8 % p. a. vorweisen. Nun könnte erneut die Trendfortsetzung eingeleitet werden.

vor 2 Stunden
Jörg Meyer
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Schneider Electric SE (2,77%)

Schneider Electric: Der Data Center-Boom sowie drei Megatrends sorgen für Optimismus bis 2030!

Schneider Electric SE (2,77%)

Schneider Electric ist eines der Unternehmen, welches nicht von KI disruptiert wird, sondern ein wichtiger Helfer beim Aufbau der KI- sowie Energie-Infrastruktur ist. Das untermauern die heutigen Zahlen inklusive des optimistischen Ausblicks. Damit könnte der Titel zum Ausbruch auf das Mehrjahreshoch ansetzen, was ihn für Trader attraktiv macht. Ein Rekordjahr der Superlative Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 überschritt Schneider Electric erstmals die Umsatzmarke von 40 Milliarden Euro – ein organisches Plus von 9 %. Besonders beeindruckend zeigt sich die Profitabilität. Das bereinigte EBITA stieg organisch um über 12 % auf 7,5 Milliarden Euro, was einer Marge von 18,7 % entspricht. Mit einem Rekord-Free-Cashflow von 4,6 Milliarden Euro (+10 %) und einer vorgeschlagenen Dividende von 4,20 Euro unterstreicht das Management seine operative Stärke und die hohe Cash-Generierung des Geschäftsmodells. Der KI-Turbo: Rechenzentren als Wachstumsmotor Laut CEO Olivier Blum beschleunigte sich die Nachfrage im Bereich Data Center & Netzwerk im vierten Quartal dramatisch, insbesondere im Bereich der Rechenzentren. Hier meldet das Unternehmen für das reine Datacenter-Segment ein dreistelliges Nachfragewachstum im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts des KI-Booms investieren Hyperscale- und Colocation-Anbieter in die Infrastruktur. Am kräftigsten war die Nachfrage in Nordamerika, aber auch in Frankreich und Nordeuropa zieht der Bedarf an. Schneider Electric liefert hierfür die kritischen Komponenten von der Mittelspannung über die unterbrechungsfreie Stromversorgung bis hin zu innovativen Flüssigkühlsystemen. Die Transformation hin zu „Energy Tech“ trägt Früchte. Software und digitale Services machen bereits 19 % des Umsatzes aus, mit dem Ziel, diesen Anteil bis 2030 auf 25 % zu steigern. Optimistischer Ausblick auf 2026 bis 2030 Für das Jahr 2026 setzt sich Schneider ehrgeizige Ziele. Ein organisches EBITA-Wachstum zwischen 10 % und 15 % wird angestrebt. Das Fundament hierfür bildet ein Rekord-Auftragsbestand von über 25 Milliarden Euro. Langfristig (2026–2030) plant der Konzern eine organische Umsatzsteigerung von jährlich 7 % bis 10 % sowie eine kumulierte Margenausweitung um 250 Basispunkte. Der Optimismus speist sich aus strukturellen Megatrends. Die fortschreitende Elektrifizierung, die Alterung der Stromnetze und die Notwendigkeit industrieller Intelligenz machen Schneiders Portfolio zur gefragten Lösung für eine dekarbonisierte und digitalisierte Welt.

Gestern
Jörg Meyer
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Nordex SE (17,95%)

Nordex: Überraschend optimistischer Ausblick auf die Profitabilität - EBITDA-Marge soll auf bis zu 12 % steigen!

Nordex SE (17,95%)

Von den Aktien am 52-Wochenhoch sollte heute die Nordex ihren neusten Ausbruch festigen. Hintergrund ist eine sehr optimistische Prognose für die mittelfristige EBITDA-Marge. Windkraft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz Nordex ist ein führender Anbieter von Offshore-Windkraftanlagen. Ein neuer Wachstumstreiber rückt zunehmend in den Fokus. Der immense Hunger von Rechenzentren nach stabilen und grünen Stromquellen. Im Zuge der KI-Revolution fordern Technologiegiganten CO2-neutrale Energielösungen im Gigawatt-Maßstab. Nordex bedient diesen Bedarf mit hocheffizienten Turbinen der Delta4000-Serie. Das Ergebnis dieser Dynamik ist ein Rekord-Auftragseingang im Bereich Projekte von über 9,3 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2025, was die strategische Relevanz der Onshore-Windkraft unterstreicht. Der Orderbestand summiert sich auf 10,1 Milliarden Euro. Bilanz 2025: Ein Quantensprung bei der Profitabilität Die heute vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 belegen einen beeindruckenden operativen Durchbruch. Nordex steigerte den Konzernumsatz auf rund 7,55 Milliarden Euro. Während das Umsatzwachstum mit 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr moderat ausfiel, explodierte die Profitabilität regelrecht. Das EBITDA verdoppelte sich mehr als deutlich auf 631,0 Millionen Euro (Vorjahr: 296,4 Mio. Euro), was einer Jahresmarge von 8,4 Prozent entspricht. Das Konzernergebnis sprang von 8,8 Millionen Euro im Vorjahr auf beachtliche 274,3 Millionen Euro. Zudem erreichte der freie Cashflow mit 863,3 Millionen Euro einen Rekordwert. Die Nettocashposition liegt um 1,6 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert das Management einen weiteren Umsatzsprung auf 8,2 bis 9,0 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge zwischen 8 und 11 Prozent. Das eigentliche Ausrufezeichen setzte der Vorstand jedoch mit dem neuen Mittelfristziel einer EBITDA-Marge von 10 bis 12 Prozent. Technischer Befreiungsschlag: Ausbruch auf das 52-Wochenhoch Nordex gehörte schon in den letzten Wochen zu den führenden Aktien und brach am Dienstag aus. Vor allem der starke Ausblick für die Marge sowie die Fähigkeit ordentliche Free Cash Flows zu generieren, müssten die Aktie antreiben. Zudem sitzt man dank 1,6 Milliarden Euro an Nettocash auf einem guten Polster, um das weitere Wachstum zu finanzieren.

Gestern
AndreasZ
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Cava Group Inc (10,03%)

Cava Group: mediterrane Restaurantkette knackt die Umsatzmilliarde – TD Cowen sieht 30?% Kurspotenzial!

Cava Group Inc (10,03%)

Die Cava Group (CAVA) wird als Fast-Casual-Restaurantkette oftmals als Chipotle Mexican Grill (CMG) der mediterranen Küche bezeichnet. Verkauft werden über die Restaurants und Lieferdienste verschiedene Bowls, Salate und Pitas, die individuell zusammengestellt werden können, die eine große kulturelle Vielfalt und verschiedene Altersgruppen ansprechen. Nach einem Rekordumsatz im Jahr 2025 mit erstmals über 1 Mrd. USD, könnte nun die große Trendwende eingeleitet werden. Die Analysten von TD Cowen heben das Kursziel aufgrund der besser als erwarteten Entwicklung und der Aussicht auf einfachere Vergleichszahlen vorbörslich von 85 auf 90 USD (Buy) an, was einem Aufwärtspotenzial von über 30 % entspricht. Zu Jahresbeginn wurden die Preise exkl. der Basis-Bowls wegen steigender Kosten um 1,4 % angehoben. Mitgründer und CEO Brett Schulman betont jedoch: „In den letzten Jahren haben wir unsere Preise um weniger als die Hälfte im Vergleich zu unseren Branchenkollegen erhöht und blieben dabei über 10 % unter der allgemeinen Inflationsrate.“ Im letzten Quartal konnte die Präsenz mit netto 24 Neueröffnungen auf insgesamt 439 Filialen in 28 US-Bundesstaaten vergrößert werden. Das langfristige Ziel liegt bei 1.000 Restaurants bis 2032. Geplant ist zudem für 2027 ein B2B-Catering. Die von 55 % auf 62 % gesteigerte Markenbekanntheit sorgt in neuen Filialen für deutlich höhere Umsätze als noch zum Börsengang im Jahr 2023. Das Treueprogramm, neue Store-Konzepte, Öfen und digitale Küchensysteme liefern Rückenwind. Mit einem Umsatzplus von 21 % im 4. Quartal konnten die Erwartungen übertroffen werden. Für das Geschäftsjahr 2026 plant das Management nun die Eröffnung von 74 bis 76 neuen Standorten und rechnet mit einem anhaltenden flächenbereinigten Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Die Aktie könnte nun die große Trendwende einleiten.

Gestern
Andreas H
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Forum Energy Technologies Inc. (1,41%)

Forum Energy Technologies überzeugt mit einem starken Ausblick — Aktie nimmt an Fahrt auf!

Forum Energy Technologies Inc. (1,41%)

Forum Energy Technologies entwickelt und produziert hochspezialisierte Anlagen für die Öl- und Erdgasindustrie, angefangen von der Bohrung über die Produktion bis hin zur Unterwasser-Infrastruktur. Am 19. Februar hat das Unternehmen starke Zahlen zum 4. Quartal vorgelegt, wobei man mit einem massiven Auftragsbestand von 312 Mio. USD in das Jahr 2026 geht. Das ist der höchste Stand seit 11 Jahren und entspricht einem Wachstum von 46 % gegenüber dem Vorjahr. Obwohl das Geschäft für Bohrausrüstung in den USA zuletzt stagnierte, wächst Forum Energy durch internationale Expansion und Marktanteilsgewinne spürbar. Für 2026 rechnet das Management mit einem Umsatzplus von 6 % auf 800 bis 880 Mio. USD. Viel wichtiger ist jedoch, dass das bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum überproportional um 16 % auf 90 bis 110 Mio. USD steigen soll, was durch eine starke Nachfrage im internationalen Geschäft unterstützt wird. Die Aktie beginnt seit den Quartalszahlen ihr Momentum zu beschleunigen. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 63 USD kann hier kurzfristig auf eine weitere Beschleunigung Richtung 75 USD gesetzt werden. (FET)

Gestern
Marvin Herzberger
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Uber Technologies Inc. (0,75%)

Uber Technologies Inc.: CFO nutzt die Kursschwäche, um rund 1,6 Mio. USD zu investieren!

Uber Technologies Inc. (0,75%)

Uber Technologies hat am 04. Februar einen robusten Bericht für das 4. Quartal präsentiert. Die Bruttobuchungen stiegen im Jahresvergleich um 22 % auf 54,1 Mrd. USD, während der Umsatz um 20 % auf 14,4 Mrd. USD anwuchs. Besonders bemerkenswert ist die gestiegene Profitabilität. So ist das bereinigte EBITDA um 35 % auf einen Rekordwert von 2,5 Mrd. USD gestiegen. Zwar wurde der unbereinigte GAAP-Nettogewinn durch einen Gegenwind in Höhe von 1,6 Mrd. USD aus der Neubewertung von Kapitalanlagen belastet, was zu einem GAAP-Ergebnis je Aktie von 0,14 USD führte, doch das aussagekräftigere Non-GAAP-Ergebnis je Aktie stieg auf 0,71 USD. Begleitet wurden diese finanziellen Erfolge von einer massiven operativen Auslastung, die sich in 41 Mio. Fahrten pro Tag und einer Rekordzahl von 202 Mio. monatlich aktiven Nutzern widerspiegelt. Die Experten hatten derweil für das 4. Quartal mit einem Umsatz in Höhe von 14,32 Mrd. USD und EPS in Höhe von 0,80 USD gerechnet. Neben einem äußerst robusten Weihnachtsgeschäft, das insbesondere den Lieferdienst-Sektor weltweit beflügelte, sorgten vor allem strategische Übernahmen und technologische Partnerschaften für anhaltendes Momentum. Uber kündigte beispielsweise die Übernahme des Liefergeschäfts von Getir in der Türkei an und erweiterte sein Mobilitätsangebot durch die geplante Akquisition der Parkplatz-App SpotHero. Ein noch größerer Fokus liegt jedoch auf der rasanten Skalierung im Bereich des autonomen Fahrens. Mit der Vorstellung der neuen Sparte „Uber Autonomous Solutions“ sowie frischen Partnerschaften mit WeRide für 1.200 Robotaxis im Nahen Osten und einer Kooperation mit Baidus Apollo Go in Dubai baut Uber seine globale Infrastruktur konsequent aus. Am 24. Februar hat CFO Balaaji Krishnamurthy 22.453 Aktien zu je 71,25 USD für insgesamt 1.599.780 USD gekauft. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 28.742 Aktien gestiegen.

vor 2 Tagen
Andreas H
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Once Upon a Farm PBC (-0,37%)

Wachstum im Kühlregal: Warum das IPO Once Upon a Farm jetzt spannend ist!

Once Upon a Farm PBC (-0,37%)

Once Upon a Farm ist erst seit Anfang Februar an der Börse notiert. Der IPO Preis lag bei 18 USD. Seither hat die Aktie stark zugelegt und schoß auf 27 USD innerhalb der letzten Tage. Nun geht sie in eine Konsolidierung über, die ich als Einstiegschance betrachte. Warum? Das Unternehmen stellt Bio-Nahrungsmittel für Kinder und Babys her und legt seinen Schwerpunkt auf Frische. Mit der Schauspielerin Jennifer Garner als Mitgründerin hat die Marke eine enorme organische Sichtbarkeit und einen großen Vertrauensvorschuss bei modernen, gesundheitsbewussten Eltern, die Wert auf Bio-Qualität legen. Noch wichtiger dürfte die operative Führung durch Mitgründer John Foraker sein. E war der CEO von Annie's Homegrown und hat das Unternehmen erfolgreich skaliert und schließlich für 820 Mio. USD verkauft. Was mir gefällt, ist, dass das Unternehmen zuletzt ein rasantes Umsatzwachstum von rund 60 % im Jahresvergleich auf knapp 157 Mio. USD in 2024 an den Tag legte. Normalerweise hat die Branche das Problem, dass Babys nach etwa 18 Monaten aus den Produkten herauswachsen. Mit dem frischen IPO-Kapital treibt das Unternehmen aktuell die Expansion in neue Kategorien voran, darunter milchfreie Smoothies und gekühlte Protein- und Haferriegel für ältere Kinder. Dadurch verlängert das Unternehmen die Kundenbindung potenziell vom Kleinkindalter bis in die Schulzeit und erschließt sich völlig neue Einnahmequellen. Die Aktie erreichte zuletzt ein Rekordhoch bei 27 USD. Nun konsolidiert sie, wobei man auf dem aktuellen Niveau auf einen baldigen Ausbruch aus der Base spekulieren kann. (OFRM)

vor 2 Tagen
AndreasZ
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Super Group (SGHC) Ltd (12,81%)

Super Group profitiert von hoher Glückspiel-Nachfrage in Afrika – Umsatzprognose deutlich angehoben!

Super Group (SGHC) Ltd (12,81%)

Die Super Group (SGHC) zog sich als globale Holdinggesellschaft für führende digitale Glücksspielmarken in den letzten beiden Jahren bewusst aus dem stark umkämpften US-Markt zurück, um den Fokus auf andere wachstumsstarke Märtke in Afrika, Europa und Amerika zu richten. Derzeit gibt es Lizenzen in über 20 Ländern mit dem Sportwettenanbieter Betway und dem Multi-Marken-Online-Casino Spin. Afrika ist für 42 % der Gesamterlöse verantwortlich, wo das Spielvolumen bei Casinospielen und Sportwetten im letzten Quartal um 32 % bzw. 31 % zunahm. Außerhalb Afrikas war Apricot wichtiger und langjähriger Softwarepartner und Lizenzgeber für die Sportwetten-Technologie von Betway, die nun nach der abgeschlossenen Akquisition für rund 140 Mio. Euro vollständig in Eigenbesitz übernommen wurde. In Neuseeland wird derzeit auf den lokalen Regulierungsrahmen gewartet, der im 2. Quartal in Alberta (Kanada) gesichert werden dürfte. Zudem werden im 1. Halbjahr 2026 auch Online-Slots (virtuelle Spielautomaten) in Deutschland eingeführt. CEO Neal Menashe verweist nun auf ein herausragendes Jahr 2025, in dem diese Strategie mit einem Rekordwachstum bei den Kundenzahlen für dauerhafte Vorteile sorgen soll. Im 4. Quartal stieg die Anzahl der durchschnittlich monatlich aktiven Kunden um 16 % auf 6,1 Mio. an. Für das Fiskaljahr 2026 hob das Management die Umsatzziele auf mindestens 2,55 Mrd. USD (Konsens: 2,09 Mrd. USD) an. Auch das bereinigte EBITDA soll die Marke von über 680 Mio. USD überschreiten, nachdem es im Geschäftsjahr 2025 einen Anstieg von 57 % auf 560 Mio. USD gab. Die Aktie könnte mit einem attraktiven KGV von 13,6 den Breakoutversuch in Richtung Allzeithoch starten.

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
Chart
Hycroft Mining Holding Corp (-2,11%)

Hycroft Mining Holding Corporation: Großinvestor kauft für weitere 30,4 Mio. USD Anteile und baut seine Beteiligung auf über 40 % aus!

Hycroft Mining Holding Corp (-2,11%)

Die Hycroft Mining Holding Corporation (HYMC) kontrolliert mit der Hycroft-Mine in Nevada eines der größten Gold- und Silbervorkommen Nordamerikas. Das Unternehmen konnte jüngsten Daten zufolge ein massives Wachstum seiner gemessenen und angezeigten Mineralressourcen um 55 % auf nunmehr 16,4 Mio. Unzen Gold und 562,6 Mio. Unzen Silber vermelden. Im Januar und Februar hat der bekannte Rohstoffmilliardär und Großaktionär Eric Sprott seine Position bei Hycroft Mining signifikant und wiederholt ausgebaut. Sprott investierte im Zeitraum zwischen dem 08. Januar und 20. Februar zu Stückpreisen zwischen 26,08 USD und 49,96 USD je Aktie insgesamt 30,4 Mio. USD (exakt: 30.427.750 USD). Durch diese fortlaufenden, hochvolumigen Zukäufe über seine Beteiligungsgesellschaften hat er seinen Anteilsbesitz mittlerweile auf rund 40 % ausgeweitet. Die strategische Neuausrichtung und die neu entdeckten hochgradigen Silbervorkommen sind fundamental enorm wertvoll, was das Management in seinem Kurs bestärkt, die Mine trotz der volatilen Marktbedingungen konsequent weiterzuentwickeln. Der Konzern profitiert laut eigenen Angaben derzeit von einer extrem soliden Finanzlage mit Barreserven in Höhe von fast 200 Mio. USD und einer völligen Schuldenfreiheit. Besonders im Fokus steht dabei das sogenannte Vortex-System, in dem der Konzern zuletzt immer wieder rekordverdächtige Silbergehalte nachweisen konnte. Aus strategischer Sicht arbeitet Hycroft Mining aktuell mit Hochdruck auf eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung hin, ein sogenanntes PEA, welches im 1. Quartal erwartet wird. Dieses Dokument wird vom Konzern als entscheidender Katalysator und Meilenstein betrachtet, um dem Markt die tatsächliche Rentabilität und das zukünftige Produktionsprofil detailliert aufzuzeigen.

23. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Koninklijke Ahold Delhaize N.V. (1,42%)

Koninklijke Ahold Delhaize: Dividendenanhebung, Aktienrückkaufprogramm und zuversichtlicher Ausblick

Koninklijke Ahold Delhaize N.V. (1,42%)

Koninklijke Ahold Delhaize N.V. versteht sich als einer der weltweit führenden Lebensmitteleinzelhändler mit einer massiven Präsenz in den USA und Europa. Anstatt einer starren, globalen Einheitsmarke operiert das Unternehmen mit starken, lokal verwurzelten Marken wie Albert Heijn, Food Lion, Stop & Shop oder Delhaize. Am 11. Februar konnte der Konzern die Investoren mit den veröffentlichten Quartalszahlen überzeugen. Ahold Delhaize blickt auf ein sehr erfolgreiches Schlussquartal 2025 zurück, in dem der Nettoumsatz um 6,1 % auf starke 23,49 Mrd. Euro gesteigert werden konnte. Besonders stolz ist das Unternehmen auf das rasante Wachstum der Online-Umsätze, die weltweit um knapp 13 % zulegten. Mit einer bereinigten operativen Marge von 4,2 % hat der Konzern die Markterwartungen deutlich übertroffen und beweist aus eigener Sicht eine enorme operative Exzellenz. Für das Geschäftsjahr 2026 gibt sich das Management äußerst zuversichtlich und prognostiziert eine anhaltend stabile operative Marge von rund 4 % sowie ein solides Gewinnwachstum. Um die Anleger an dieser anhaltenden Ertragsstärke direkt teilhaben zu lassen, unterstreicht Ahold Delhaize seine aktionärsfreundliche Ausrichtung durch eine Dividendenerhöhung um 6 % und den Start eines neuen Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 1,0 Mrd. Euro. Die Aktionäre honorieren die Entwicklungen dadurch, dass sie die Aktie auf ein 52-Wochenhoch steigen lassen.

23. Februar 2026
Andreas H
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Sprott Inc. (0,71%)

Gold, Silber und Uran: Darum finde ich die Aktie von Sprott jetzt kaufenswert!

Sprott Inc. (0,71%)

Sprott sollte man jetzt im Blick haben. Es handelt sich um einen Vermögensverwalter, der sich fast ausschließlich auf Edelmetalle wie Gold und kritische Rohstoffe wie Uran spezialisiert hat. Die Flaggschiffprodukte sind geschlossene Fonds, die physische Metalle (z. B. Goldbarren oder Uran-Oxid) in Tresoren lagern. Anleger können so in Rohstoffe investieren, ohne sie selbst lagern zu müssen. Daneben vergibt Sprott Kredite an Bergbauunternehmen oder beteiligt sich direkt an Projekten – oft mit sehr hohen Renditechancen. Was kann die Aktie weiter antreiben? Am 19. Februar hat das Unternehmen seine Q4-Zahlen vorgelegt, die äußerst stark waren. Dabei lagen die "Assets Under Management" (AUM), die wichtigste Kennzahl für Sprott zum Jahresende bei 59,6 Mrd. USD. Aber: Allein bis zum 13. Februar 2026 sind diese auf 70,1 Mrd. USD hochgeschnellt – ein Zuwachs von fast 18 % in nur sechs Wochen. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,11 USD deutlich über der Prognose von 0,71 USD. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um satte 146 %. Dabei ist das Geschäftsmodell hochgradig skalierbar. Wenn die Rohstoffpreise steigen, wachsen die "Assets Under Management" und damit die Gebühr, ohne dass Sprott nennenswert mehr Personal oder Infrastruktur benötigt. Die operative Marge liegt bereits bei beeindruckenden 37 %. Sprott ist perfekt positioniert, um von den aktuellen Makro-Trends zu profitieren: In den aktuell unsicheren Zeiten bleibt Gold weiter gefragt. Daneben hält sich der Uranpreis stabil über 100 USD/lb, und Sprott ist mit seinem Physical Uranium Trust der wichtigste Player für Investoren. Durch Produkte für Kupfer, Lithium und Nickel profitiert Sprott zudem vom Ausbau der Stromnetze und der E-Mobilität. Da viele institutionelle Anleger erst jetzt in diese Nischen umschichten, dürfte der Zufluss in Sprott-Produkte anhalten. Die Aktie ist mit einem KGV von 50 nicht günstig, doch sie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend und nach den Zahlen steht jetzt der Ausbruch aus der Base an! (SII)

23. Februar 2026
AndreasZ
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Tandem Diabetes Care Inc. (0,09%)

Tandem Diabetes Care vor dem Turnaround - Apotheken-Strategie soll Wachstum ab 2027 beschleunigen!

Tandem Diabetes Care Inc. (0,09%)

Das Medizintechnikunternehmen Tandem Diabetes Care (TNDM) liefert mit der t:slim X2 und der kleineren über das Smartphone gesteuerten Tandem Mobi bereits zwei führende Insulinpumpen für Typ-1-Diabetiker ab 2 Jahren. Die zugehörige Control-IQ+-Technologie unterstützt mit Algorithmen das automatisierte Insulinmanagement (AID). Bedient werden bereits über 500.000 Nutzer in 25 Ländern. Nun soll ein Transformationsprozess hin zu einem stärker forcierten Vertrieb über den Apothekenkanal ab 2027 für eine Beschleunigung beim Umsatz und der Profitabilität sorgen. Das Medizintechnikunternehmen Tandem Diabetes Care (TNDM) liefert mit der t:slim X2 und der kleineren über das Smartphone gesteuerten Tandem Mobi bereits zwei führende Insulinpumpen für Typ-1-Diabetiker ab 2 Jahren. Die zugehörige Control-IQ+-Technologie unterstützt mit Algorithmen das automatisierte Insulinmanagement (AID). Bedient werden bereits über 500.000 Nutzer in 25 Ländern. Nun soll ein Transformationsprozess hin zu einem stärker forcierten Vertrieb über den Apothekenkanal ab 2027 für eine Beschleunigung beim Umsatz und der Profitabilität sorgen. Über den klassischen DME-Vertrieb (Durable Medical Equipment) sind Pumpenverkäufe für Versicherer und Verbraucher mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden. Das neue über den Apothekenkanal geplante „Pay-as-you-go“-Modell (PayGo) liefert planbare monatliche Zahlungen von etwa 350 USD pro Kunde, während Patienten nur eine monatliche Zuzahlung von unter 50 USD leisten müssen. Damit wird insbesondere Insulinpen-Nutzern (MDI) der Pumpeneinstieg erleichtert. Der Umstieg soll zwar im Jahr 2026 zu einem kurzfristigen Umsatz-Gegenwind von 70 bis 80 Mio. USD führen, aber den Lifetime Value (LTV) eines Kunden nahezu verdoppeln. 2025 lieferte einen Meilenstein mit einem Umsatzrekord von erstmals über 1 Mrd. USD. 2026 soll mit der Umstellung auf PayGo und den internationalen Direktvertrieb ein Übergangsjahr darstellen, jedoch bereits zur schrittweisen Verbesserung der Bruttomarge von 54 % auf 60 % bis zum Jahresende führen. Für das 2. Quartal 2026 plant Tandem Diabetes nun eine Produktoffensive mit dem internationalen Verkaufsstart der kompakten Mobi-Pumpe sowie die globale Integration des neuen 15-Tage-Blutzuckermesssensores von Dexcom. Geplant ist zudem der FDA-Zulassungsantrag für die schlauchlose Mobi Tubeless-Pumpe. Die Aktie legt unter erhöhtem Handelsvolumen um über 30 % zu und bricht aus dem übergeordneten Abwärtstrend aus. Mit einem KUV von 1,6 erscheint die Bewertung attraktiv. 2025 lieferte einen Meilenstein mit einem Umsatzrekord von erstmals über 1 Mrd. USD. 2026 soll mit der Umstellung auf PayGo und den internationalen Direktvertrieb ein Übergangsjahr darstellen, jedoch bereits zur schrittweisen Verbesserung der Bruttomarge von 54 % auf 60 % bis zum Jahresende führen. Für das 2. Quartal 2026 plant Tandem Diabetes nun eine Produktoffensive mit dem internationalen Verkaufsstart der kompakten Mobi-Pumpe sowie die globale Integration des neuen 15-Tage-Blutzuckermesssensores von Dexcom. Geplant ist zudem der FDA-Zulassungsantrag für die schlauchlose Mobi Tubeless-Pumpe. Die Aktie legt unter erhöhtem Handelsvolumen um über 30 % zu und bricht aus dem übergeordneten Abwärtstrend aus. Mit einem KUV von 1,6 erscheint die Bewertung attraktiv.

20. Februar 2026
Andreas H
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Littelfuse Inc. (0,04%)

Littelfuse profitiert von KI und der Energiewende — Aktie bricht auf Allzeithoch aus!

Littelfuse Inc. (0,04%)

Littelfuse baut Komponenten für den Schutz und die Steuerung von Stromkreisen. Genau das wird in Zeiten von KI und Energiewende dringender gebraucht denn je. Das Unternehmen hat seine sogenannten "Design-Wins" im Rechenzentrum-Bereich 2025 mehr als verdoppelt und profitiert enorm vom Ausbau der KI-Infrastruktur. Durch die kürzlich erfolgreich abgeschlossene Übernahme von Basler Electric haben sie zudem ihre Marktposition im margenstarken Industriesektor für Hochleistungsanwendungen zementiert. Am 28. Januar überzeugte das Unternehmen mit starken Quartalszahlen, die deutliche über den Erwartungen der Analysten lagen. Der Umsatzausblick für das 1. Quartal von 625 bis 645 Mio. USD liegt darüber hinaus über den Schätzungen von 621 Mio. USD. Am 19. Februar hat das Unternehmen offiziell seinen SEC 10-K Report veröffentlicht, der noch einmal schwarz auf weiß die hervorragende operative Entwicklung des Unternehmens bestätigte. Die Analysten von Oppenheimer haben zuletzt das Ziel für die Aktie auf 380 USD nach oben geschraubt. Mit dem Ausbruch über das ehemalige Allzeithoch bei 345 USD wird nun eine große Base verlassen und die Aktie könnte zeitnah weiter nach oben tendieren. Bei einem Einstieg könnte man das Risiko im Bereich von 340 USD begrenzen, was etwa 5 % Abstand vom aktuellen Kurs entspricht. (LFUS)

20. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Walmart Inc. (-0,07%)

Walmart (WMT) – Der US-Einzelhandelsgigant im Tech-Wandel stellt bewusst niedrige Erwartungen – kommt demnächst die nächste Gewinnüberraschung?

Walmart Inc. (-0,07%)

Der weltgrößte Einzelhändler Walmart sorgt mit vorsichtigen Prognosen für gemischte Reaktionen an der Börse – und gleichzeitig für steigende Erwartungen an mögliche positive Überraschungen. Zwar fallen die Jahresprognosen unter den Markterwartungen aus, doch insgesamt interpretiert man dies als strategisch konservative Planung unter dem neuen CEO John Furner. Die jüngsten Quartalszahlen sprechen jedenfalls für operative Stärke. Gleichzeitig kündigt Walmart ein Aktienrückkaufprogramm über 30 Mrd. USD an. Die aktuelle Unsicherheit dreht sich vor allem um den US-Konsumenten: Laut Furner bleibt die Nachfrage zwar stabil, doch Haushalte mit niedrigem Einkommen stehen weiterhin unter finanziellem Druck, während wohlhabendere Kunden zunehmend bei Walmart einkaufen und Marktanteile treiben. Die Konsumentenlage ist also zwar widerstandsfähig, aber stark auf preisbewusste Ausgaben fokussiert. Walmart entwickelt sich zudem zunehmend vom klassischen Handelsriesen zum technologiegetriebenen Plattformunternehmen. Neben dem Kerngeschäft mit Lebensmitteln und Konsumgütern wächst vor allem das margenstärkere Geschäft mit Werbung, Mitgliedschaften und digitalen Services. Die Online-Sparte profitiert stark von schnellen Lieferoptionen und einer wachsenden Kundengruppe mit höherem Einkommen. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in Automatisierung, Datenanalyse und KI-gestützte Logistik. Für Anleger ergibt sich damit ein spannendes Profil: ein defensives Konsumunternehmen mit enormer Skalierung, das gleichzeitig strukturelle Wachstumschancen im E-Commerce, in datengetriebenen Werbemodellen und im KI-gestützten Einzelhandel nutzt. Risiken bleiben jedoch bestehen – insbesondere die Konsumlaune einkommensschwächerer Haushalte sowie die Frage, ob die konservativen Prognosen tatsächlich taktisch motiviert sind oder eine breitere Abschwächung signalisieren.

20. Februar 2026
Marvin Herzberger
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McGraw Hill Inc (0,29%)

McGraw Hill Inc.: Insiderkauf im Umfang von 794.600 USD liefert einen Vertrauensbeweis!

McGraw Hill Inc (0,29%)

Am 11. Februar hat McGraw Hill Inc. (MH) nachbörslich den Bericht für das 3. Quartal veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,2 % auf 434,2 Mio. USD gestiegen und beim EPS konnten 0,29 USD ausgewiesen werden. Positiv hat sich dabei die erfolgreiche Geschäftsumstellung auf ein digitales Erlösmodell ausgezahlt. Der digitale Umsatz macht nun beachtliche 84 % der Gesamterlöse aus. Die Profitabilität verbesserte sich deutlich, da die Bruttomarge um fast 100 Basispunkte auf 85,3 % kletterte und das bereinigte EBITDA um 7,7 % auf 135,9 Mio. USD anstieg. Die Analysten hatten derweil für 3. Quartal mit einem Umsatz in Höhe von 410,82 Mio. USD und EPS in Höhe von 0,10 USD gerechnet. Die Prognose für den Jahresumsatz wurde auf eine Bandbreite von 2,067 Mrd. bis 2,087 Mrd. USD angehoben und beim bereinigten EBITDA wird eine Spanne zwischen 729 Mio. und 739 Mio. USD in Aussicht gestellt. Der strategische Fokus liegt klar auf der Verteidigung der starken Marktposition im Hochschulbereich durch institutionelle Partnerschaften und dem Ausbau der KI-gestützten Lerninhalte, die eine hohe Wechselbarriere für Kunden schaffen. Trotz der zyklischen Schwäche im K-12-Markt deutet die hohe Quote an wiederkehrenden Einnahmen auf eine deutlich verringerte Risikostruktur hin. Vor dem Hintergrund der fundamentalen Bewertung und des Kursrückgangs setzte Direktor Steven Reinemund ein starkes Zeichen. Am 17. Februar erwarb der erfahrene Manager über den von ihm kontrollierten Gail T. Reinemund Irrevocable Trust 58.000 Aktien. Bei einem gewichteten Durchschnittspreis von 13,70 USD pro Aktie entsprach dies einem Investitionsvolumen von 794.600 USD. Durch diesen Zukauf erhöhte sich der Bestand des Trusts auf 73.710 Anteile, während Reinemund zusätzlich noch fast 11.000 Aktien in seinem direkten Besitz hält.

20. Februar 2026
AndreasZ
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Opendoor Technologies Inc. (15,18%)

Opendoor Technologies: Immobilienmarktplatz verdreifacht Reichweite mit KI – Profitabilität rückt näher!

Opendoor Technologies Inc. (15,18%)

Opendoor Technologies (OPEN) betreibt einen digitalen Marktplatz für Wohnimmobilien, der den traditionell trägen Kauf- und Verkaufsprozess durch algorithmusbasierte Sofortangebote beschleunigen soll. Unter CEO Kaz Nejatian zeigt die „Opendoor 2.0“-Strategie Wirkung. Es dauerte 10 Jahre, um ein Drittel der US-Haushalte zu erreichen, wobei die Präsenz dank KI in den letzten 10 Wochen verdreifacht werden konnte. Der Verzicht auf Drittanbieter-Tools mit hausinternen KI-Modellen sorgt mitunter dafür, dass neben Kosteneinsparungen die Ankaufsgeschwindigkeit seit September um 300 % gesteigert werden konnte. Der Oktober dürfte mit stabilen Margen für die profitabelste Kohorte der Unternehmensgeschichte gesorgt haben. Für die Bearbeitung von 100.000 Einträgen werden 4 statt bisher 34 Stunden benötigt. Zudem erfolgte im Januar die Hälfte der Bewertungen ohne menschlichen Mitarbeiter. Darüber hinaus wurde „Opendoor Checkout“ in 40 Bundesstaaten mit virtueller Besichtigung inklusive Vorabgenehmigung für Hypotheken, Garantien und freier Stornierung eingeführt. Der starke Umsatzeinbruch um 31,9 % auf 736 Mio. USD (Konsens: 596,4 Mio. USD) wird bewusst in Kauf genommen, um das Immobilienportfolio zu bereinigen. Bis Ende 2026 peilt das Management 6.000 Hauskäufe pro Quartal sowie den Break-even beim bereinigten Nettoergebnis an, wobei die operative EBITDA-Profitabilität bereits ab dem zweiten Quartal 2026 erwartet wird.

20. Februar 2026
Jörg Meyer
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Facc AG (3,73%)

FACC: Ist das ein künftiger Profiteur von Drohnen? Breakout-Chance am 52-Wochenhoch!

Facc AG (3,73%)

Die Aktie von FACC rückt als Breakout-Kandidat in den Fokus, nachdem die Analysten von Oddo BHF von Neutral auf Outperform hochstuften. Zugleich steigerten sie das Ziel von 10 Euro auf 15,50 Euro. Was spricht noch für FACC, die per 2026 auf ein 12,5er KGV kommen dürften, welches 2027 laut Factset-Konsens auf 9,8 sinkt? Das Rückgrat der modernen Luftfahrt FACC aus Österreich hat sich als Tier-1-Systemlieferant für die weltweite Luftfahrtindustrie etabliert. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Leichtbaukomponenten aus Verbundwerkstoffen. Ob Aerostructures wie Tragflächenteile, hocheffiziente Triebwerkskomponenten oder luxuriöse Kabinenausstattungen – kaum ein modernes Verkehrsflugzeug von Giganten wie Airbus, Boeing oder Embraer hebt heute ohne Technologie der FACC ab. Besonders die für die nächsten Jahre prognostizierte Ausweitung der Produktionsraten der Airbus A320-Familie wirkt hierbei als starker Wachstumstreiber und sichert dem Unternehmen eine Grundauslastung. Urban Air Mobility: Die Drohnen- und Flugtaxi-Zukunft hat bereits begonnen FACC blickt weit über den klassischen Flugzeugbau hinaus. Ein zentrales Wachstumsfeld ist die Urban Air Mobility. Als strategischer Partner des Flugtaxi-Pioniers EHang profitiert FACC von der Serienproduktion autonomer Luftfahrzeuge. Das Engagement umfasst dabei auch den Bereich der Logistik-Drohnen. Mit Modellen wie der EHang 216L und der Entwicklung eigener „Heavy Lift“-Systeme zielt FACC auf Nutzlasten von bis zu 200 Kilogramm ab. Dank der Kernkompetenz im Leichtbau wird die Effizienz batteriebetriebener Drohnen maximiert, was ihren Einsatz im Katastrophenschutz, bei der Offshore-Versorgung oder im medizinischen Transport ermöglicht. Zusammen mit Projekten in der Raumfahrt (Ariane 6) sichert sich FACC so frühzeitig lukrative Zukunftsmärkte. Kurs auf das Milliardenziel beim Umsatz Die Ergebnisse zum dritten Quartal 2025 unterstreichen den dynamischen Wachstumspfad. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres konnte FACC den Umsatz um beeindruckende 8,6 % auf 697,6 Millionen Euro steigern. Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei soliden 21,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2025 peilt das Management einen Rekordumsatz von rund einer Milliarde Euro an. Die Ergebnisse für das letzte Jahr folgen bald.

19. Februar 2026
AndreasZ
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eBay Inc. (7,73%)

eBay: Depop-Übernahme stärkt die C2C-Strategie – Needham sieht Kaufchance mit fast 50 %-Potenzial!

eBay Inc. (7,73%)

eBay (EBAY) bleibt mit 135 Mio. aktiven Käufern einer der führenden Online-Marktplätze. Mit Gebrauchtwaren, Fokuskategorien und der C2C-Strategie setzt das Management auf drei strategische Eckpfeiler, die bereits über zwei Drittel des Bruttowarenvolumens ausmachen. eBay zudem die Smartphone-Kamera zum KI-Agenten und ermöglicht mit „Magical Listing“ die automatische Erstellung von Titel, Kategorie, Artikelmerkmale und intelligenten Preisempfehlungen allein aus Fotos und Echtzeit-Transaktionsdaten. eBay nutzt dabei mit dem „Product Knowledge Graph“ seine in den letzten rund 30 Jahren gesammelten Transaktionsdaten. In der Beta-Phase befinden sich zudem ein KI-gestützter Scanner für Sammelkarten und ein proaktiver Verkaufsassistent mit Dialogfunktion. Ein Highlight ist die Übernahme von Depop für 1,2 Mrd. USD von Etsy, um die C2C-Strategie auszubauen. Depop gilt als dominierende Plattform für die Generation Z im Bereich Vintage-Mode und adressiert mehrheitlich Nutzer unter 34 Jahren. Depop konnte im Jahr 2025 seinen Bruttowarenwert in den USA um fast 60 % auf rund 1 Mrd. USD steigern. Nun werden wird die eBay-Infrastruktur rund um Echtheitsprüfung, internationale Versandlösungen und Finanzdienstleistungen integriert. Die Needham-Analyten heben das Kursziel nach den Ergebnissen für das 4. Quartal von 115 auf 122 USD (Buy) an und sehen damit ein Aufwärtspotenzial von knapp 50 %. Im 4. Quartal konnte der Umsatz um 13 % auf 2,97 Mrd. USD (Konsens: 2,87 Mrd. USD) gesteigert werden. Das Bruttowarenvolumen konnte um über 8 % auf 21,2 Mrd. USD gesteigert werden. Genehmigt wurde zudem ein 2 Mrd. USD schweres Aktienrückkaufprogramm, während zudem die vierteljährliche Dividende von 0,29 auf 0,31 USD je Aktie angehoben wurde. Das KGV erscheint mit 15,2 ausbaufähig.

19. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Microsoft Corp. (0,55%)

Microsoft: Warum der Kursrutsch beim KI-Giganten jetzt eine Kaufgelegenheit bieten könnte

Microsoft Corp. (0,55%)

Rekordinvestitionen in Milliardenhöhe haben die Microsoft-Aktie zuletzt auf Talfahrt geschickt und viele Anleger zunächst verunsichert. Doch während die Börse nervös auf die kurzfristigen Kosten schaut, zündet der Konzern mit neuen, eigenständigen KI-Agenten bereits die nächste Stufe der technologischen Revolution. Aus der Konzernperspektive war der Februar geprägt von der Verarbeitung der jüngsten Quartalszahlen, die zwar starke Umsätze zeigten, aber auch offenbarten, dass die Ausgaben für KI-Infrastruktur – also Rechenzentren und Chips – auf ein Rekordhoch von rund 37,5 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Die Börse reagierte nervös auf diese hohen Kosten, da kurzfristige Gewinne dadurch geschmälert werden. Für Anleger ist es jedoch entscheidend zu verstehen, dass das Management diese Ausgaben als notwendiges Fundament betrachtet, um die dominante Marktposition im Cloud-Computing langfristig zu sichern, ähnlich wie ein Fabrikbesitzer, der erst teure Maschinen kaufen muss, bevor er die Produktion hochfahren kann. Für Investoren, die nicht auf das schnelle Geld, sondern auf langfristiges Wachstum setzen, könnte das aktuelle Kursniveau nach der Korrektur eine klassische "Buy the Dip"-Gelegenheit darstellen. Durch den Kursrückgang ist die Aktie bewertungstechnisch wieder attraktiver geworden, da das Verhältnis von Aktienkurs zum erwarteten Gewinn (KGV) gesunken ist und nun unter dem 5-Jahres-Durchschnitt liegt. Am 18. Februar hat Direktor John W. Stanton dieses Szenario ebenfalls genutzt, um 5.000 Aktien zu je 397,35 USD für insgesamt rund 1,99 Mio. USD (exakt: 1.986.750 USD) zu kaufen. Sein Aktienbestand hat sich dadurch auf 83.905 Aktien vergrößert.

19. Februar 2026
Andreas H
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BrightSpring Health Services Inc (6,97%)

Darum gehe ich davon aus, dass die Aktie von Brightspring noch viel Potenzial nach oben hat!

BrightSpring Health Services Inc (6,97%)

Brightspring ging vor zwei Jahren an die Börse und bietet Gesundheitsdienstleistungen für Menschen mit komplexen und chronischen Erkrankungen an, deren Behandlung in der Regel kostenintensiv ist. Es gibt mehrere Wachstumstreiber. 1. So steht die Übername von 127 Heimpflege-Standorten von Amedisys bevor. Diese Übernahme dürfte sich bereits in diesem Jahr positiv in den Kennzahlen bemerkbar machen, da sie sofort wertsteigernd wirkt. 2. BrightSpring verfügt über eine hervorragend positionierte Spezialapotheke (Onco360), die in den letzten 10 Jahren ihre internen Prozesse so weit optimiert hat, dass sie heute branchenführende Dienstleistungen anbietet. Bis 2032 werden neue Onkologie-Medikamente im Wert von rund 90 Mrd. USD auf den Markt kommen, wobei sich BrightSpring davon etwa 15 Mrd. USD sichern könnte. Dies garantiert dem Unternehmen auf viele Jahre hinaus ein signifikantes Umsatzwachstum. 3. Während die teuren Spezialmedikamente den reinen Umsatz antreiben, liegt der Schlüssel zur tatsächlichen Profitabilität in Generika. Die Umstellung im Jahr 2026 auf Generika dürfte dabei einen großen Rückenwind für die Profitabilität bedeuten. 4. Ende Oktober erhöhte Brightspring die Prognose für das Gesamtjahr 2025, mit einem Umsatzwachstum von etwa 26 %. Das KUV liegt für das kommende Jahr bei 0,5, das KGV bei 30, was angesichts des Wachstums nicht zu teuer erscheint. Am 27. Februar stehen die Quartalszahlen an, die meines Erachtens positiv überraschen dürften. Mit dem Ausbruch aus der Base bei 41 USD könnte nun die Trendfolge eingeleitet werden. (BTSG)

18. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Rush Street Interactive (20,37%)

Rush Street Interactive (RSI) – Der US-Online-Gaminganbieter wächst rasant, doch Gewinnentwicklung bleibt hinter Erwartungen!

Rush Street Interactive (20,37%)

Der Online-Casino- und Sportwettenanbieter Rush Street Interactive legt ein insgesamt starkes Zahlenwerk vor und übertrifft vor allem beim Umsatz klar die Markterwartungen. Die Erlöse steigen im vierten Quartal um 27,8 % auf 324,9 Mio. USD und liegen damit laut Analystenkonsens deutlich über den prognostizierten rund 305 Mio. USD. Auch der operative Gewinn verbessert sich sichtbar: Die operative Marge klettert auf 8,8 % nach 4,8 % im Vorjahr. Gleichzeitig meldet das Unternehmen für 2026 eine ambitionierte Prognose mit Umsätzen von 1,38 bis 1,43 Mrd. USD sowie einem erwarteten EBITDA von bis zu 230 Mio. USD – beides über den bisherigen Marktschätzungen. Dennoch bleibt ein Wermutstropfen: Der bereinigte Gewinn je Aktie erreicht lediglich 0,08 USD und verfehlt damit die Erwartungen der Analysten. Anleger reagieren dennoch positiv auf die starke Umsatzdynamik und den optimistischen Ausblick, die Aktie legt nach Veröffentlichung der Zahlen deutlich zu. Aus Investorensicht zeigt sich ein klassisches Wachstumsprofil mit steigender operativer Effizienz, aber weiterhin schwankender Gewinnqualität. Besonders die stark wachsende Nutzerbasis treibt das Geschäft – in den USA und Kanada steigt die Zahl monatlich aktiver Spieler im Jahresvergleich um 37 % auf über 278.000. Konzernchef Richard Schwartz spricht laut Unternehmensangaben von einer „außergewöhnlichen Entwicklung“ mit breiter Stärke über Regionen und Produktkategorien hinweg. Gleichzeitig signalisiert der Ausblick eine verlangsamte, aber weiterhin überdurchschnittliche Expansion: Analysten rechnen laut Marktschätzungen mit rund 16,9 % Umsatzwachstum im kommenden Jahr. Chancen ergeben sich aus der geografischen Expansion und steigenden Skaleneffekten, während regulatorische Risiken, volatile Margen und der intensiver werdende Wettbewerb im Online-Glücksspielmarkt zentrale Unsicherheitsfaktoren bleiben.

18. Februar 2026
AndreasZ
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Rush Street Interactive (20,37%)

Rush Street Interactive: Casino-Spiele sorgen für Rekordjahr – Wachstum beschleunigt sich auf bis zu 26 %!

Rush Street Interactive (20,37%)

Rush Street Interactive (RSI) setzt klar auf eine „Casino-Frist“-Strategie und eine Bibliothek mit über 5.000 Online Casino Spielen aus mehr als 70 Spielestudios an. Abgerundet wird das Angebot auch mit Sportwetten. Durch die starke Präsenz in den USA, Kanada und Lateinamerika kann ein 164 Mrd. USD großer Markt adressiert werden. In den Vereinigten Staaten ist der iCasino-Markt gemessen an den Bruttospielerträgen der letzten 12 Monate mit 9,96 Mrd. USD fast 3,6-mal so groß wie der Sportwettenmarkt. Hinzukommt, dass der durchschnittliche Casino-Spieler branchenweit durch einen höheren Bruttospielertrag 5,6-mal wertvoller als ein reiner Sportwetten-Nutzer. Ein Unterscheidungsmerkmal bietet das noch junge Online-Poker-Angebot, das Spieler bald über 5 US-Bundesstaaten hinweg für große Turniere verbindet. Derzeit gibt es 278.000 monatlich aktive Nutzer (MAUs) in Nordamerika, zu denen 493.000 MAUs aus Lateinamerika hinzukommen. Insgesamt gab es bei Casino-Spielen in Nordamerika mit einem MAU-Wachstum von 51 % im 2. Quartal den zweithöchsten Anstieg in 4,5 Jahren. Zudem dürfte eine kurzfristige Steuerbelastung auf Einzahlungen in Kolumbien im Jahr 2026 beseitigt werden. Geplant ist bis zum Quartalsende außerdem der Marktstart in Alberta (Kanada). Die Experten von Citizens stufen die Aktie nach den gerade verkündeten Rekordzahlen mit einem Kursziel von 24 USD von „Market Perform“ auf „Outperform“ hoch und spricht von einem der widerstandsfähigsten Geschäftsmodelle im Online-Gaming-Bereich mit einem vorteilhaften Produktmix und einer breiten geografischen Präsenz. Gemessen am Gesamtumsatz ist das Unternehmen einer der „größten Profiteure einer Legalisierung von Online-Glücksspielen“. Needham ist mit einer Anhebung von 23 auf 25 USD (Buy) sogar noch optimistischer. Nach einem Rekordjahr mit einem Umsatzplus von 23 % soll sich das Wachstum im Fiskaljahr 2026 auf 21 bis 26 % beschleunigen.

18. Februar 2026
Andreas H
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Lincoln Educational Services Corp (4,33%)

Lincoln Educational Services eröffnet einen neuen Campus in Houston - Aktie mit neuem Allzeithoch!

Lincoln Educational Services Corp (4,33%)

Lincoln Educational Services bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für High-School-Absolventen und berufstätige Erwachsene in den Vereinigten Staaten an, darunter Fachhandwerksprogramme zum Elektriker oder KFZ-Mechaniker. Dabei wird das Wachstum durch den Arbeitskräftemangel und den Bedarf an Nachwuchs im Handwerk getrieben. Mit der Eröffnung eines neuen Campus am 18. Februar 2026 in Houston und der Expansion nach Levittown in Pennsylvania bringt man in wirtschaftlich starke, aber im Bereich der Fachausbildung unterversorgte Metropolregionen ein, was dem Unternehmen neue, langfristige Einnahmequellen bringt. Am 17. Februar hat das Unternehmen angekündigt, die Zahlen für das 4. Quartal am 23. Februar veröffentlichen zu wollen. Die Analysten rechnen hier mit einem Gewinn pro Aktie von 0,42 USD. Das würde einem starken Wachstum von über 35 % im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprechen. Auch beim Umsatz wird dank der wachsenden Schülerzahlen ein solides, zweistelliges Plus erwartet. In Erwartung, dass die Zahlen extrem stark sein werden, kann hier auf einen weiteren Updrift über die nächsten Tage Richtung 35 USD spekuliert werden. (LINC)

18. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Tactile Systems Technology Inc. (22,47%)

Tactile Systems Technology: Mit Rekordzahlen und 3D-Innovation soll die Patientenversorgung revolutioniert werden!

Tactile Systems Technology Inc. (22,47%)

Tactile Systems Technology (TCMD) hat sich als Medizintechnikanbieter mit dem Kernkompetenzfeld auf Entwicklung und Vertrieb von Heimtherapiesystemen für Patienten mit Lymphödemen, Lipödemen sowie chronisch venösen Insuffizienzen, spezialisiert. Interessant ist dabei, dass das Geschäftsmodell darauf ausgelegt ist, die klinische Versorgung aus dem Krankenhaus in das häusliche Umfeld zu verlagern, was sowohl die Lebensqualität der Patienten steigert als auch Kosten im Gesundheitssystem senkt. Am 17. Februar hat der Konzern den Bericht für das 4. Quartal präsentiert. Nachdem im 3. Quartal noch ein Umsatzwachstum um 17,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausgewiesen werden konnte, hat sich das Wachstum im 4. Quartal auf 21 % beschleunigt. Hierdurch wurde der Umsatz auf 103,595 Mio. USD gesteigert und beim EPS gab es einen Anstieg um 15 % auf 0,46 USD. Besonders hervorzuheben ist hierbei die starke Performance sowohl im Lymphödem-Segment als auch im Bereich der Atemwegstherapien, wobei letzterer ein überproportionales Wachstum verzeichnete. Die Analysten hatten für das 4. Quartal derweil nur mit einem Umsatz in Höhe von 93,80 Mio. USD und EPS in Höhe von 0,44 USD gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2026 wurde eine klare Wachstumsstrategie veröffentlicht, welche allerdings auch regulatorische Vorgaben berücksichtigt. So soll ein Gesamtumsatz in der Spanne von 357 Mio. bis 365 Mio. USD erreicht werden, was einem organischen Wachstum von etwa 8 % bis 11 % entspricht. Das bereinigte EBITDA wird zwischen 49 Mio. und 51 Mio. USD erwartet, was eine fortgesetzte operative Hebelwirkung signalisiert. Aus Unternehmensperspektive ist hierbei besonders der Umgang mit den neuen Medicare-Anforderungen zur Vorabgenehmigung (Prior Authorization) relevant, die ab April 2026 greifen. Das Management hat diese potenzielle administrative Hürde proaktiv in die Prognose eingepreist.

17. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Tripadvisor Inc. (-0,62%)

Tripadvisor (TRIP) – Die Online-Reiseplattform gerät unter Druck: Aktivist Starboard fordert radikalen Umbau nach schwachen Zahlen!

Tripadvisor Inc. (-0,62%)

Beim US-Reiseportal Tripadvisor spitzt sich die Lage zu: Der aktivistische Investor Starboard Value baut laut Berichten eine Beteiligung von mehr als 9 % auf und drängt nun auf einen umfassenden Umbau des Verwaltungsrats. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf ein Schreiben des Investors berichtet, bereitet Starboard sogar vor, eine Mehrheitsliste eigener Kandidaten für das Board zu nominieren. Der Vorstoß gilt als deutliches Zeichen wachsender Ungeduld: Seit dem Einstieg im Sommer 2025 hat sich die Aktie nach anfänglichem Kursschub nahezu halbiert. Belastet wird die Bewertung unter anderem durch schwache Geschäftszahlen und die zunehmende Sorge, dass KI-gestützte Such- und Buchungslösungen den Website-Traffic unter Druck setzen könnten. Starboard argumentiert zudem, das Unternehmen werde im Vergleich zu Wettbewerbern wie Airbnb, Expedia oder Booking deutlich niedriger bewertet und sollte daher strategische Optionen prüfen – darunter einen Verkauf der Restaurantplattform TheFork oder sogar eine vollständige Veräußerung des Konzerns. Die operative Entwicklung liefert zusätzlichen Zündstoff für den Konflikt. Im vierten Quartal 2025 stagniert der Umsatz bei 411 Mio. USD und signalisiert eine deutliche Wachstumsabkühlung. Gleichzeitig verschlechtert sich die Profitabilität erheblich. Besonders kritisch sehen Anleger den negativen operativen Cashflow von 103 Mio. USD sowie einen Free-Cashflow von minus 122 Mio. USD. Zwar wächst das Segment „Erlebnisse“ zweistellig und entwickelt sich zum wichtigsten Ergebnistreiber, doch das klassische Hotelgeschäft schrumpft deutlich. Parallel reagiert das Management mit Kostensenkungen und Stellenabbau sowie einer strategischen Neuausrichtung auf ein stärker KI-getriebenes Geschäftsmodell. Dennoch bleibt die Visibilität gering – ein konkreter Ausblick für das laufende Geschäftsjahr fehlt. Für Investoren entsteht damit eine klassische Sondersituation: Aktivistischer Druck kann Wert freisetzen, gleichzeitig erhöht sich die strategische Unsicherheit erheblich.

17. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Genmab AS (1,85%)

Genmab A/S: Analysten reagieren positiv auf den Abschluss der Merus-Übernahme

Genmab AS (1,85%)

Genmab A/S ist ein Pharmaunternehmen, welches als hochspezialisierte Innovationsschmiede für Antikörpertherapien agiert, die das menschliche Immunsystem gezielt gegen Krebs mobilisieren. Der Kern des Geschäftsmodells basiert auf proprietären Technologieplattformen wie "DuoBody" und "HexaBody", die es ermöglichen, bispezifische Antikörper zu entwickeln, die gleichzeitig an zwei verschiedene Zielmoleküle binden können. Der Konzern wandelt sich von einem Forschungslabor, das seine Erfindungen frühzeitig auslizenziert und von Lizenzgebühren lebt, hin zu einem vollintegrierten Biotechnologiekonzern, der seine Medikamente selbst vermarktet. Diese Transformation zielt darauf ab, die volle Wertschöpfungskette im Haus zu behalten und somit langfristig deutlich höhere Margen zu erzielen. Der Jahresbeginn 2026 steht ganz im Zeichen der aggressiven Portfolio-Erweiterung, die durch die nun abgeschlossene Übernahme des niederländischen Biotech-Unternehmens Merus N.V. definiert wird. In den jüngsten Pressemitteilungen kristallisierte sich heraus, dass die Integration dieser 8-Milliarden-Dollar-Akquisition schneller und reibungsloser verläuft als ursprünglich vom Markt erwartet. Mit diesem Zukauf hat Genmab sein Lösungsangebot für Patienten massiv erweitert, insbesondere durch das Krebsmedikament Petosemtamab. Dieses Präparat adressiert Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, eine Indikation mit hohem medizinischen Bedarf, und ergänzt das bestehende Portfolio um das eigene Lymphom-Medikament Epkinly (Tepkinly in Europa) perfekt. Für den Kunden bietet Genmab nun ein breiteres Arsenal an präzisen Immuntherapien für sowohl flüssige als auch feste Tumore an, was die Abhängigkeit von einzelnen Produkten drastisch reduziert. Jefferies hat hierauf reagiert, indem die Einschätzung am 17. Februar auf "Buy" mit einem Kursziel von 2.650 DKK wieder aufgenommen wurde.

17. Februar 2026
AndreasZ
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Digi International Inc. (-0,39%)

Digi International: IIoT-Spezialist beschleunigt Wachstum auf 18 % - Particle verstärkt Edge-to-Cloud!

Digi International Inc. (-0,39%)

Digi International (DGII) hat sich im Wachstumsmarkt Industrial Internet of Things (IIoT) als ein führender Anbieter für die Vernetzung kritischer Infrastrukturen positioniert. Das Geschäftsmodell befasst sich mit der intelligenten Verknüpfung von Industrieanlagen, medizinische Geräten und Transportnetzwerken. Geliefert werden mitunter Hardwareprodukte wie Router, Gateways, Funkmodule bis hin zu Konsolenservern für die Steuerung von Servern in Rechenzentren im Falle eines Netzwerkausfalls. Immer stärker wird der Fokus jedoch auf hochmargige Softwarelösungen und verwaltete Dienste gerichtet. Mit SmartSense ONE können Kunden im Lebensmittel- oder Pharmabereich ein IoT Sensing-as-a-Service-Modell nutzen, um Kühlketten mit Sensoren und Softwarelösungen zu überwachen. Die Übernahme von Particle Industries liefert nun neue Embedded-as-a-Service-Lösungen, über die sich Digi International vom reinen Hardwareverkäufer zum Komplettanbieter wandelt. Particle liefert KI-Prozessoren und eine Edge-to-Cloud-Plattform, um vernetzte Geräte einfacher und schneller zu skalieren. Die jährlich wiederkehrenden Einnahmen (ARR) sollen durch den Kauf im entsprechenden Segment „IoT Products and Services“ sofort um über 60 % bzw. rund 20 Mio. USD steigen. Im 1. Quartal beschleunigte sich das Gesamtumsatzwachstum von knapp 9 % auf fast 18 %. Die jährlich wiederkehrenden Einnahmen stiegen getrieben von beiden Segmenten um 31 % auf einen neuen Höchststand von 157 Mio. USD an, womit es nun fünf Quartale in Folge zweistellige Wachstumsraten gab. Bis 2028 soll ein ARR-Anstieg auf 200 Mio. USD gelingen. Ebenso hoch soll dann das bereinigte EBITDA ausfallen, das ebenfalls Quartalsrekord verzeichnete. Die Aktie startet nun den Breakoutversuch auf ein neues Allzeithoch.

16. Februar 2026
Andreas H
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CME GROUP INC. (0,45%)

Warum ich mir bei der CME Group einen Kursrücksetzer wünsche!

CME GROUP INC. (0,45%)

Die CME Group ist meiner Meinung nach eines der qualitativ hochwertigsten Unternehmen im Finanzsektor, weshalb ich die Aktie auch in meinem Depot halte. Das Unternehmen ist der weltweit größte Marktplatz für Derivate. Im Börsengeschäft ist Liquidität alles. Händler gehen dorthin, wo die meisten anderen Händler sind, um die besten Preise zu bekommen. Dabei dominiert CME verschiedene Nischen, darunter Zins-Futures oder Agrar-Rohstoffe, fast vollständig. Und so ist es für Wettbewerber extrem schwer, dieses Volumen an sich zu reißen. Selbst wenn eine andere Börse günstigere Gebühren anbietet, bleiben die Kunden bei der CME, weil dort die Liquidität und damit die Ausführungssicherheit am höchsten ist. Das macht das Geschäftsmodell sehr stabil. Die guten Nachrichten reißen bei CME aktuell nicht ab. Am 27. Januar wurde über neue Rekorde bei gehandelten Kontrakten auf Edelmetalle berichtet. Am 11. Februar wurde berichtet, dass man an einem neuen Terminkontrakt im Bereich Seltene Erden arbeitet, während am 13. Februar die Nachricht kam, dass man bei Event-Kontrakten seit Einführung im Dezember einen neuen Meilenstein von 100 Millionen gehandelten Kontrakten erreicht habe. Ich würde die Aktie gerne immer weiter nachkaufen. Leider liegt die Bewertung beim KGV, KUV oder KBV aktuell recht weit über dem Durchschnitt. Da ein großer Teil der Attraktivität der CME Group in der jährlichen Sonderdividende liegt, bestimmt der Einstiegskurs massiv die persönliche Rendite. Im März wird eine Spezialdividende von 6,15 USD ausgeschüttet. Damit dürfte die gesamte Dividende im laufenden Jahr auf 11,35 USD ansteigen. Beim aktuellen Kurs von 303 USD beträgt die Dividendenrendite 3,7 %. Aber Rücksetzer wird es wieder geben, zum Beispiel wenn an den Märken die Volatilität wieder nachlässt. Dann kann die Dividendenrendite sehr schnell wieder auf 4,5 % steigen. Und das ist dann der ideale Zeitpunkt, um CME günstig einzusammeln.

16. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Palantir Technologies Inc. (0,62%)

Palantir Technologies (PLTR) – US-Datenanalyse- und KI-Spezialist trotzt Burry-Skepsis: Analysten bleiben trotz Kursschwankungen optimistisch!

Palantir Technologies Inc. (0,62%)

Die Aktie von Palantir Technologies gerät kurzfristig unter Druck, nachdem Starinvestor Michael Burry mit einer vagen formulierten kritischen Einschätzung für Nervosität am Markt sorgt. Sein Hinweis auf eine laufende Analyse des Unternehmens löst Spekulationen über Bewertung, Vertragsrisiken oder mögliche strategische Schritte aus – konkrete Details nennt er jedoch nicht. Die Unsicherheit reicht aus, um die Aktie zeitweise deutlich zu belasten, obwohl das Unternehmen parallel operative Fortschritte meldet, darunter erweiterte Sicherheitsfreigaben der Defense Information Systems Agency für Cloud- und Edge-Implementierungen seiner Plattformen. Diese Genehmigungen erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Technologie im Regierungsumfeld erheblich. Mehrere Analysten zeigen sich dennoch unbeeindruckt von der neuen Skepsis. Experten von D.A. Davidson erklären, die vorgebrachten Argumente lieferten keinen Anlass, ihre positive Einschätzung zu revidieren. Zwar befinde sich der KI-Markt insgesamt noch in einer frühen Entwicklungsphase und müsse seinen wirtschaftlichen Mehrwert erst breiter unter Beweis stellen – Palantir gehöre jedoch zu den wenigen Softwareanbietern, die bereits messbare Ergebnisse in geschäftskritischen Anwendungen liefern. Für Anleger entsteht damit ein gemischtes Bild: kurzfristige Volatilität durch prominente Kritik einerseits, strukturelle Wachstumschancen durch wachsende Nachfrage nach einsatzbereiter KI andererseits. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält das Unternehmen durch seine Rolle in sicherheitsrelevanten Projekten und Kooperationen mit KI-Anbietern wie Anthropic im Umfeld von Anwendungen des U.S. Department of Defense – ein Feld mit großem Auftragsvolumen, aber auch politischen und regulatorischen Risiken. Laut einem Bericht des The Wall Street Journal wurde das KI-Modell Claude des Unternehmens Anthropic bei einer US-Militäroperation zur Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eingesetzt. Mit der Mission verbundene Luftangriffe auf Ziele in Caracas sollen im vergangenen Monat erfolgt sein, wobei Claude über die Partnerschaft mit Palantir Technologies in den operativen Kontext gelangt sein soll.

16. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
ACS, Actividades de Construccion y Servicios S.A. (3,10%)

ACS: Jefferies hebt die Einschätzung und das Kursziel wird verdoppelt!

ACS, Actividades de Construccion y Servicios S.A. (3,10%)

Die ACS sieht sich als integrierter Entwickler und Betreiber von „Next-Generation“-Infrastruktur. Im Kern des Geschäftsmodells steht die Fähigkeit, die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden, die von der Planung und Finanzierung über den Bau bis hin zum langfristigen Betrieb und der Instandhaltung reicht. Diese Strategie zielt darauf ab, die Volatilität des reinen Baugeschäfts durch stabile, wiederkehrende Cashflows aus Konzessionen und Services zu glätten. Der Konzern hat seine Struktur vereinfacht und konzentriert sich auf Nordamerika (insbesondere durch die Tochter Turner), den asiatisch-pazifischen Raum (durch CIMIC) und Europa (durch HOCHTIEF und Dragados). ACS expandiert gezielt in wachstumsstarke Nischen wie digitale Infrastruktur, Energiewende und High-Tech-Gebäude, anstatt nur klassische Tiefbauprojekte zu verfolgen. Der Konzern bietet seinen Klienten keine Standardbauten, sondern fungiert als Partner für kritische Infrastruktur. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die im Februar 2026 bekannt gegebene Beteiligung der Tochter Turner am Bau eines 10 Mrd. USD schweren Rechenzentrum-Campus für Meta in Indiana. Die Aktie befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend und notiert am Allzeithoch. Support gibt es am 16. Februar durch die Experten. Jefferies hat die Einschätzung von "Hold" auf "Buy" und das Ziel von 53,10 auf 116,00 Euro angehoben. Der Analyst Graham Hunt verweist als Haupttreiber auf die Data Center Pipeline. Da der Bedarf durch KI-Anwendungen massiv steigt (das Management erwartet bis 2035 eine Kapazitätssteigerung um das 15-fache), wird hier enormes Wachstumspotenzial gesehen. Es gibt auch wachsende Chancen bei sogenannten „Express Lane“-Entwicklungen in den USA, einem Kernmarkt für ACS.

16. Februar 2026
AndreasZ
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Motorola Solutions Inc. (0,39%)

Motorola Solutions: Rekordauftragsbestand und neue KI-Funktionen für den gesamten Notruf-Workflow!

Motorola Solutions Inc. (0,39%)

Motorola Solutions (MSI) ist als Sicherheitsanbieter bekannt für Funkgeräte, Funknetze, Körperkameras bis hin zu KI-Videoüberwachung und Zutrittskontrollsystemen. APX NEXT ist das Flaggschiff-Funkgerät, das bereits 200.000 Abonnenten für smarte Funktionen erreicht. 300.000 Abonnenten sollen es bis Ende 2026 sein. In Kombination dazu liefert SVX mit bereits über 15.000 verkauften Einheiten in etwa 10 Monaten ein All-in-One-Gerät mit integrierter Bodycam, externem Lautsprechermikrofon und KI-Funktionen. Am 28. Januar neu vorgestellte „Assist Suites“ können die Berichterstellung nach dem Einsatz von 1 Stunde auf 15 Minuten verkürzen oder die Schwärzungszeit von mobilen Videoaufnahmen von 35 Stunden auf eine Stunde reduzieren. Mit 99 USD im Monat pro Nutzer sind die Angebote günstiger als bei vielen Mitbewerbern. Auch zwei Drittel sämtlicher US-Einsatzzentralen nutzen bereits die angebotenen Softwarelösungen, wo die neue „Dispatcher Assist Suite“ mit zusätzlichen KI-Features für wertvolle Zeiteinsparungen sorgen kann. Ein wichtiger strategischer Schachzug ist auch die im August 2025 abgeschlossene Übernahme von Silvius Technologies für den Verteidigungsmarkt. Es gibt eine hohe Nachfrage nach softwaredefinierten Mobile-Ad-hoc-Netzwerken (MANET), die ohne feste Infrastruktur funktionieren und sich selbstständig zu stabilen Mesh-Netzwerken verbinden. Damit können etwa unbemannte Drohnen in gestörten Umgebungen sicher kommunizieren. Der Silvius-Umsatzbeitrag soll im Jahr 2026 mit 675 Mio. USD um 75 Mio. USD höher ausfallen als bisher geplant. Die Dauerläuferaktie lieferte in den letzten 10 Jahren eine durchschnittliche Jahresperformance von rund knapp 21 %. Die seit November 2024 laufende Konsolidierung könnte nun mit Rekorden beim Umsatz in beiden Segmenten, Nettogewinn, Cashflow sowie 15,7 Mrd. USD großen Auftragsbestand beendet sein.

13. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Roku Inc. (14,97%)

Roku (ROKU) – Der Streaming-Plattformbetreiber überzeugt mit Gewinnsprung und steigenden Kurszielen der Analysten!

Roku Inc. (14,97%)

Die Aktie von Roku legt nach der Vorlage starker Quartalszahlen deutlich zu und rückt für viele Analysten wieder stärker in den Fokus. An der Wall Street wächst entsprechend die Zuversicht. Das Analysehaus Seaport Research Partners hebt sein Kursziel laut Medienberichten auf 130 USD an und begründet dies mit einer überraschend starken Prognose für das laufende Jahr. Rückenwind erwarten Beobachter vor allem durch steigende Werbeausgaben sowie die wachsende Bedeutung von Live-Sportübertragungen im Streaming-Geschäft – etwa rund um Großereignisse wie die Olympische Spiele oder die FIFA World Cup. Auch Analysten von William Blair sehen Fortschritte, insbesondere beim Ausbau der Abonnements und der Verbreitung der Geräteplattform. Für Anleger eröffnet sich damit eine klare Wachstumsstory – allerdings bleibt das Geschäftsmodell stark von Werbekonjunktur und Nutzerwachstum abhängig, während der Wettbewerb im Streaming-Ökosystem intensiv bleibt. Roku positioniert sich als zentrale Schnittstelle zwischen Zuschauern, Inhalteanbietern und Werbetreibenden. Das Unternehmen produziert Streaming-Hardware und lizenziert sein Betriebssystem an TV-Hersteller, wodurch Nutzer Zugang zu Diensten wie Netflix oder Angeboten von Comcast erhalten. Den größten Teil seiner Einnahmen erzielt Roku über die Plattform selbst – etwa durch Werbung, Umsatzbeteiligungen an Abonnements und Streaming-Distribution. Profiteur ist das Unternehmen vor allem vom strukturellen Wandel weg vom klassischen linearen Fernsehen hin zu internetbasierten Angeboten. Steigende Streaming-Nutzungszeiten, wachsende Werbebudgets im Connected-TV-Segment und die zunehmende Monetarisierung von Live-Inhalten bilden dabei zentrale Wachstumstreiber – gleichzeitig bleibt entscheidend, ob Roku seine starke Plattformposition langfristig gegen große Technologie- und Medienkonzerne verteidigen kann.

13. Februar 2026
Andreas H
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US Foods Holding Corp. (-0,86%)

US Foods Holdings überzeugt mit starken Quartalszahlen— Aktie mit neuem Allzeithoch!

US Foods Holding Corp. (-0,86%)

US Foods Holdings ist ein US-Lebensmittelhändler, der sich auf die Distribution von Lebensmitteln und Non-Food-Produkten an Foodservice-Kunden spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet eine umfassende Palette von E-Commerce-, Technologie- und Geschäftslösungen an. Am 12. Januar hatte das Unternehmen die zuletzt nach oben angepasste Jahresprognose bestätigt, wobei man hier von einem EPS von 3,91 bis 3,97 USD (zuvor: 3,76 bis 3,88 USD) ausging. Am 12. Februar folgten dann die Zahlen zum 4. Quartal, die äußerst stark waren. Besonders gut gefällt mir, dass durch Effizienzmaßnahmen wie das KI-basierte Routingsystem „Descartes“ Einsparungen im Wareneinkauf von über 150 Mio. USD erzielte wurden, wodurch die EBITDA-Marge um 35 Basispunkte auf 5,0 % gesteigert wurde. Für 2026 erwartet das Management ein EBITDA-Wachstum von 9% bis 13%, was deutlich über dem erwarteten Umsatzwachstum von 4 % bis 6 % liegt. Dies liegt auch daran, dass das Unternehmen besonders stark dort wächst, wo die Margen am höchsten sind: bei unabhängigen Restaurants. Die Aktie konnte nach den Zahlen auf ein neues Allzeithoch ausbrechen, wobei man nun hier auf die Trendfolge mit Ziel von 110 USD spekulieren kann. (USFD)

13. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Reddit Inc. (0,87%)

Reddit: KI-Sorgen belasten den Aktienkurs - Direktorin nutzt die Kursschwäche für ein Investment im Umfang von 7,48 Mio. USD

Reddit Inc. (0,87%)

Reddit Inc. (RDDT) monetarisiert die Aufmerksamkeit der Nutzer u.a. durch kontextbezogene Werbung. Mit der Einführung von KI-gestützten Werbetools wie "Reddit Max" und "Conversation Ads" hat der Konzern seine Lösungen für Geschäftskunden massiv erweitert. Diese Tools nutzen maschinelles Lernen, um Anzeigen automatisiert in den relevantesten Konversationen zu platzieren, was die Effizienz für Werbetreibende, insbesondere im unteren Bereich des Verkaufstrichters (Lower Funnel), deutlich gesteigert hat. Neben dem Werbegeschäft hat sich die Datenlizenzierung als zweites Standbein etabliert. Hierbei verkauft Reddit den Zugriff auf seine gewaltige Datenbank an authentischen menschlichen Konversationen an KI-Unternehmen wie Google und OpenAI, um deren Sprachmodelle zu trainieren, was die Plattform zu einem zentralen Akteur in der KI-Infrastruktur macht. Der Bericht zum 4. Quartal war jüngst besser ausgefallen, als von den Analysten erwartet. Ein wesentlicher Treiber des Wachstums war die Zunahme der täglich aktiven Nutzer (DAUq) um 19 % auf 121,4 Millionen, wobei internationale Märkte durch neue KI-Übersetzungsfunktionen überproportional zum Wachstum beitrugen. Trotz der starken Zahlen reagierte der Markt zunächst volatil, da das Unternehmen ankündigte, künftig nicht mehr detailliert zwischen eingeloggten und nicht-eingeloggten Nutzern zu unterscheiden, was kurzfristig Fragen zur Datentransparenz aufwarf, die fundamentale Stärke der Zahlen jedoch nicht schmälert. Das Management hat mit einem Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1 Mrd. USD ein starkes Signal der Zuversicht an die Anleger gesendet. Direktorin Sarah E. Farrell scheint ebenfalls von den Perspektiven überzeugt zu sein. Sie kaufte am 10. Februar und 11. Februar Aktien zu Stückpreisen zwischen 139,27 USD und 149,52 USD für insgesamt 7.482.139 USD. Ihr Aktienbestand ist dadurch auf 50.500 Aktien angestiegen.

13. Februar 2026
Jörg Meyer
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Safran S.A. (6,92%)

Safran begeistert mit dem 2026er Ausblick und erhöht die Guidance bis 2028. Die Aktie hebt zur Trendfolge ab!

Safran S.A. (6,92%)

Die Aktie von Safran hat sehr gute Chancen die Trendfolge einzuleiten und auf das 52-Wochenhoch auszubrechen. Neben einem guten Ausblick auf das neue Geschäftsjahr wurde die mittelfristige Prognose bis 2028 erhöht! Ein Champion der Lüfte: Das Fundament von Safran Safran ist ein technologisches Rückgrat der globalen Luftfahrt. Als weltweit führender Akteur in den Bereichen Antrieb, Ausstattung und Verteidigung ist Safran in nahezu jedem bedeutenden Flugzeugprogramm vertreten. Besonders hervorzuheben ist das LEAP-Triebwerk (produziert im Joint Venture CFM International), das die Kurz- und Mittelstreckenflotten von Airbus und Boeing antreibt. Doch auch im Verteidigungssektor glänzt Safran, insbesondere durch die Triebwerke und Systeme für den Kampfflieger Rafale, der international eine enorme Nachfrage erfährt. Rekordjahr 2025 und glänzende Aussichten Das Geschäftsjahr 2025 markiert einen Meilenstein in der Konzerngeschichte. Mit einem Umsatzplus von 15 % auf rund 31,3 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von 5,2 Milliarden Euro (+26 %) demonstriert Safran eine beeindruckende Skalierbarkeit. Die operative Marge kletterte auf starke 16,6 %. CEO Olivier Andriès spricht zu Recht von einem „herausragenden Jahr“, getragen von einem boomenden Aftermarket-Geschäft und einer erstarkten Verteidigungssparte. Der Ausblick ist ebenso euphorisch. Für 2026 visiert der Konzern einen operativen Gewinn zwischen 6,1 und 6,2 Milliarden Euro an, während die langfristigen Ziele für 2028 aufgrund der starken Dynamik bereits nach oben korrigiert wurden. Im Zeitraum 2024 bis 2028 soll der Umsatz um 10 % (vorher Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich) expandieren. Der operative Gewinn soll nun auf 7 bis 7,5 Milliarden Euro (vorher 6 bis 6,5 Milliarden Euro) klettern. JPMorgan sieht Raum bis 375 Euro Die US-Bank JPMorgan hat ihre Einstufung für Safran auf Übergewichten belassen und sieht ein Kursziel von 375 Euro. Analyst David Perry betont in seiner jüngsten Studie, dass Safran nach diesem soliden Bericht und dem optimistischen Ausblick weiter steigen dürfte. Für die Aktie ist damit die Chance zur Trendfolge gegeben auch, wenn die Bewertung mit einem 30er KGV nicht günstig ist. Doch derzeit sind Old Economy-Werte gefragt.

13. Februar 2026
AndreasZ
Chart
Arista Networks Inc. (12,42%)

Arista Networks hebt Wachstumsprognose auf 25 % an – KI-Erlöse sollen sich 2026 mehr als verdoppeln!

Arista Networks Inc. (12,42%)

Arista Networks (ANET) will mit offenen Ethernet-Technologien den Goldstandard für die Vernetzung von KI-Clustern in Rechenzentren setzen. Mit über 150 Mio. ausgelieferten Ports und erstmals einem Quartals-Nettogewinn von über 1 Mrd. USD verweist CEO auf bedeutende Meilensteine. Die Großkunden Meta und Microsoft sind allein für 42 % sämtlicher Erlöse verantwortlich, wo sich massive Anhebungen der KI-Investitionsausgaben positiv bemerkbar machen. Die Kundenkonzentration soll sich 2026 mit ein bis zwei neuen Kunden mit einem Umsatzanteil von über 10 % verbessern. Die Umsatzprognose im gesamten KI-Rechenzentrums-Netzwerkgeschäft wurde für das Jahr 2026 nun von 2,75 Mrd. auf 3,25 Mrd. USD angehoben, was ggü. dem Vorjahr mehr als einer Verdoppelung entspricht. Auch das Umsatzziel mit Campus-Kunden von 1,25 Mrd. USD wurde bestätigt, wo die VeloCloud-Übernahme die Wachstumschancen verbessert. Ab 2027 könnten dann auch erste Produktverkäufe im Zuge der ESUN-Initiative (Ethernet for Scale-Up Networks) für die Hochgeschwindigkeits-Kommunikation zwischen GPUs innerhalb eines Racks für erste Erlöse sorgen. Hier greift Arista den proprietären NVLink-Standard von NVIDIA an. Eine von ursprünglich 20 % auf 25 % angehobene Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2026 mit 11,25 Mrd. USD (Konsens: 10,9 Mrd. USD) zeigt auf, dass eine oft befürchtete Wachstumsverlangsamung nicht in Sicht ist. Die Aktie notiert vorbörslich über 10 % höher und könnte nun wieder das Allzeithoch ansteuern.

12. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Commerzbank AG (3,59%)

Commerzbank AG: Insider greifen nach der Präsentation der vorläufigen Zahlen für 2025 zu - Käufe summieren sich auf 1,13 Mio. Euro

Commerzbank AG (3,59%)

Die Commerzbank hat sich unter der Führung von CEO Bettina Orlopp und ihrer Strategie „Momentum“ als hochprofitabler, eigenständiger Akteur im deutschen Bankenmarkt etabliert. Die jüngst veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 belegen, dass die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Ertragsoptimierung ihre Wirkung entfalten. Mit einem operativen Ergebnis von rund 4,5 Mrd. Euro erzielte der Konzern das beste operative Resultat seiner Geschichte. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 gibt sich der Konzernvorstand äußerst zuversichtlich und hat die Gewinnprognose angehoben: Man erwartet nun ein Konzernergebnis, das deutlich über dem ursprünglichen Ziel von 3,2 Mrd. Euro liegt. Aufgrund der starken Bilanzqualität und des soliden Nettogewinns von über 2,6 Mrd. Euro im abgelaufenen Jahr plant der Vorstand eine signifikante Erhöhung der Dividende auf 1,10 Euro je Aktie. Ergänzend dazu wurde auch ein weiteres Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 540 Mio. Euro beschlossen, das bis Ende März 2026 abgeschlossen sein soll. Insgesamt summieren sich die Ausschüttungen für das Jahr 2025 auf rund 2,7 Mrd. Euro, was einer Ausschüttungsquote von praktisch 100 % des bereinigten Ergebnisses entspricht. Diese aggressive Capital-Return-Politik unterstreicht den Anspruch des Managements, den Unternehmenswert konsequent zu steigern und Investoren direkt am operativen Erfolg teilhaben zu lassen. Neben der Präsentation der Zahlen wurden am 11. Februar zahlreiche Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 33,48 und 35,86 Euro gemeldet, welche sich auf über 1,13 Mio. Euro summieren. Diese Käufe stellen ein starkes Vertrauenssignal der Führungsriege des Konzerns dar.

12. Februar 2026
Andreas H
Chart
Peabody Energy Corp. (4,22%)

Darum denke ich, dass man jetzt auf die Aktie von Peabody Energy setzen kann!

Peabody Energy Corp. (4,22%)

Peabody Energy betreibt Kohleminen in den USA und Australien und hat sich auf den Abbau von thermischer Kohle für die Stromerzeugung sowie metallurgischer Kohle für die Stahlherstellung fokussiert. Dabei steht das Unternehmen aktuell im Zentrum einer massiven industriepolitischen Kehrtwende in den USA. Am 11. Februar hat US-Präsident Trump eine Verordnung unterzeichnet, die darauf abzielt, die US-Kohleindustrie anzukurbeln, und verpflichtete die Bundesregierung, langfristige Vereinbarungen zum Kauf von mit Kohle erzeugtem Strom zu treffen. Trump kündigte außerdem an, dass das Energieministerium sechs Kohlekraftwerke in Kentucky, North Carolina, Ohio, Virginia und West Virginia mit insgesamt 175 Mio. USD für die Modernisierung ihrer Anlagen unterstützen wird. Für Produzenten wie Peabody bedeutet das eine stabile, staatlich garantierte Grundlastnachfrage und planbare Cashflows. Da Trump gleichzeitig das Energieministerium angewiesen hat, die Stilllegung von Kohlekraftwerken zu stoppen, dürfte die Abnehmerstruktur für Peabodys thermische Kohle nun sogar ausgebaut werden. Die Verordnung sieht zudem vor, Kohle verstärkt für energieintensive KI-Rechenzentren zu nutzen – ein Wachstumsmarkt, den man zuvor eher im Bereich der Erneuerbaren sah. Übrigens hat Peabody gerade erst solide Quartalszahlen vorgelegt und die Gewinnprognosen mit einem EPS von 0,08 USD übertroffen. Mit Peabody Energy kann man jetzt auf die energiepolitische Renaissance der USA unter Trump setzen. Die Aktie könnte mit dem Ausbruch aus der Base bei 39 USD die Trendfolge wieder aufnehmen. (BTU)

12. Februar 2026
AndreasZ
Chart
Cognex Corp. (19,95%)

Cognex mit KI-Offensive für industrielle Bildverarbeitung – 4. Quartal sorgt für Kurssprung von 20 %!

Cognex Corp. (19,95%)

Cognex (CGNX) soll laut CEO Matthew Moschner zum „führenden Anbieter von KI-Technologie für industrielle Bildverarbeitungsanwendungen werden“. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung und dem Verkauf von Hardware und Software, die in der Fertigungs- und Logistikautomatisierung eingesetzt werden, um Teile zu prüfen, zu identifizieren und Roboter zu führen. Die Integration von Software und KI sorgt für hohe Margen. Allein im Jahr 2025 wurden 9.000 neue Kunden gewonnen. Die Cloudplattform OneVision kann die Entwicklung von Bildverarbeitungsanwendungen von Monaten auf Minuten verkürzen. Neu ist seit Oktober auch die „Solutions Experience"-Produktlinie (SLX) mit anwendungsspezifischen Komplettlösungen für die Logistikbranche, die Barcode-Reading mit KI-gestützten Bildverarbeitungsaufgaben in einem Gerät vereint. Das 4. Quartal überzeugte mit einem Umsatzplus von 10 % und einer Nettogewinnsteigerung von 35 %. Als nächster Meilenstein wird bis Ende 2026 eine bereinigte EBITDA-Marge von 25 % angestrebt, nachdem die Marge von über 20 % mit einem Anstieg von 360 Basispunkten auf 20,7 % früher als geplant erreicht wurde. Deutlich besser als erwartet fällt nun die Umsatzprognose für das 1. Quartal mit 235 bis 255 Mio. USD (Konsens: 228,4 Mio. USD) aus. Zudem soll der Nettogewinn zw. 0,22 und 0,26 USD je Aktie (Konsens: 0,19 USD) betragen. Das Aktienrückkaufprogramm wurde um 500 Mio. USD aufgestockt. Die Akite könnte den Breakoutversuch auf ein neues Jahreshoch starten.

11. Februar 2026
Jörg Meyer
Chart
Aehr Test Systems (15,41%)

Aehr Test Systems sichert sich Hyperscaler-Großauftrag. Folgt der Chart-Ausbruch?

Aehr Test Systems (15,41%)

In der Welt der Halbleiter entscheidet oft nicht nur die Rechenleistung, sondern die Zuverlässigkeit über Erfolg oder Milliardenverluste. Aehr Test Systems hat sich auf Test and Burn-in-Lösungen spezialisiert. Dabei werden Chips unter extremen thermischen und elektrischen Bedingungen künstlich gealtert, um Produktionsfehler auszuselektieren, bevor sie in teuren Endgeräten verbaut werden. Neuer Fokus: Vom Elektroauto zum KI-Rechenzentrum CEO Gayn Erickson betonte zuletzt mehrfach, dass die Explosion der KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur der primäre Treiber für das zukünftige Geschäft ist. Ein technologischer Schlüsselaspekt ist hier das Wafer-Level Burn-in für KI-Prozessoren. Bei modernen, hochpreisigen KI-Modulen, die Prozessoren mit HBM kombinieren, ist es wirtschaftlich essenziell, Fehler bereits auf Wafer-Ebene zu identifizieren. Nur so lässt sich verhindern, dass defekte Chips in kostspielige Substrate verbaut werden. Diese strategische Relevanz spiegelt sich in einer starken Prognose wider. Für das zweite Halbjahr 2026 erwartet Aehr Auftragseingänge zwischen 60 und 80 Millionen US-Dollar, wobei der Großteil auf KI-Prozessoren entfällt. Das Sonoma-System etabliert sich dabei zunehmend als Industriestandard für die Qualifizierung von KI-Chips. Da führende Kunden bereits Kapazitäten für die großflächige Produktion von AI ASICs angefragt haben, stehen Aehr möglicherweise Rekordaufträge ins Haus, was die Visibilität für das Geschäftsjahr 2027 massiv erhöht. Der strategische Ritterschlag durch einen Hyperscaler Wie valide diese Wachstumsversprechen sind, zeigt der heute vermeldete Großauftrag. Ein weltweit führender Hyperscaler, der eigene KI-Beschleuniger entwickelt, hat Aehr mit den Produktionstests der nächsten Chipgeneration beauftragt. Der Auftrag umfasst mehrere „Sonoma“-Systeme sowie die dazugehörigen Testmodule. Sie sind für Prozessoren mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 2.000 Watt ausgelegt und bieten eine präzise thermische Steuerung in mehreren Zonen pro Chip während des Burn-in-Prozesses. Dass der Kunde bereits für die zweite Jahreshälfte 2026 eine signifikante Ausweitung der Kapazitäten prognostiziert, unterstreicht die Marktstellung von Aehr. Folglich sollte die Aktie aus der Konsolidierung ausbrechen!

11. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Cloudflare Inc. (13,44%)

Cloudflare (NET) – Der KI-Infrastruktur-Pionier hebt Umsatzprognosen an und profitiert vom Boom des Agentic Internet!

Cloudflare Inc. (13,44%)

Cloudflare sorgt mit starken Geschäftszahlen und einem optimistischen Ausblick für deutliche Kursgewinne. Mehrere Brokerhäuser reagieren mit angehobenen Kurszielen, während der Analystenkonsens weiterhin überwiegend auf Kaufen lautet – mit einem Median-Kursziel von 245 USD. Treiber der Dynamik ist vor allem der rasant steigende Bedarf an Cloud-Infrastruktur durch Künstliche Intelligenz. CEO Matthew Prince spricht von einer grundlegenden „Neuplattformierung des Internets“, die die Nachfrage über sämtliche Cloudflare-Dienste hinweg antreibt. Besonders stark wächst laut Management der Datenverkehr durch autonome Software-Agenten, deren Nutzung im Januar allein mehr als verdoppelt hat. Diese Entwicklung verstärkt laut Prince einen positiven Netzwerkeffekt: Mehr KI-Agenten führen zu mehr Code auf der Cloudflare-Plattform, was wiederum zusätzliche Nachfrage nach Sicherheits-, Performance- und Netzwerklösungen generiert. Für Anleger ist entscheidend, dass das Unternehmen trotz kräftigen Wachstums weiterhin in einem hochkompetitiven Cloud-Umfeld agiert. Zudem liegen die Aktien nach dem starken Kursanstieg von über 83 % im Jahr 2025 bislang rund 8 % im Minus im laufenden Jahr – ein Zeichen dafür, dass die Erwartungen bereits hoch sind. Dennoch könnten steigende KI-Workloads, große Vertragsabschlüsse und strukturell wachsender Internetverkehr die Investmentstory weiter stützen. Cloudflare betreibt eine globale Cloud- und Netzwerkplattform, die Websites, Anwendungen und digitale Dienste beschleunigt, schützt und miteinander verbindet.

11. Februar 2026
AndreasZ
Chart
Lattice Semiconductor Corp. (11,77%)

Lattice Semiconductor liefert unverzichtbare „Begleit-Chips“ für KI-Rechenzenten und Physical AI!

Lattice Semiconductor Corp. (11,77%)

Lattice Semiconductor (LSCC) gilt gemessen am Auslieferungsvolumen als der weltweit führende Anbieter von energieeffizienten, programmierbaren Logikbausteinen (Low-Power-FPGAs), die nach der Fertigung für den spezifischen Einsatzzweck konfiguriert werden können. Mit geringem Energie- und Platzbedarf werden Chips für kritische Steuerungs-, Verbindungs- und Sicherheitsfunktionen bereitgestellt. Das Management spricht von wichtigen „Companion Chips“ für die Megatrends KI-Rechenzentren und Physical AI. Neue Wachstumschancen bieten etwa Robotik, Humanoide Roboter, Industrieautomatisierung und Robotaxis. Ein wichtiger Wachstumsmotor sind die Produktinnovationen rund um die Nexus- und Avant-Serie, die mit einem Rekord bei neuen Designgewinnen im Gesamtjahr 2025 um 70 % wachsen konnten. Das Kernsegment Communications & Computing konnte im letzten Quartal um 60 % wachsen. Auf Jahresbasis erreichten die Serververkäufe mit +85 % einen neuen Umsatzrekord. Positiv ist hier, dass in einem Serverrack bis zu über 50 FPGAs eingesetzt werden. Die Chip-Anzahl pro Server hat sich seit dem Jahr 2024 auf 3 verdoppelt und auch der durchschnittliche Verkaufspreis nahm von 3 auf 4 USD zu. Für 2026 ist das Segment so gut wie ausgebucht. Das Umsatzwachstum soll sich im 1. Quartal von rund 24 % auf massiv 37 % beschleunigen. Im neuen Fiskaljahr 2026 soll das Umsatzwachstum mindestens 20 % betragen, wobei neue Produkte durch den massiven Ausbau des Portfolios einen Umsatzanteil im mittleren 20 %-Bereich erreichen dürften. Die Aktie könnte nun auf ein neues Allzeithoch ausbrechen.

11. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Atoss Software SE (0,00%)

ATOSS Software: Nach Insiderkäufen vor wenigen Monaten in Höhe von über 9,4 Mio. Euro legt der Gründer und CEO nun mit weiteren Käufen in Höhe von über 7,15 Mio. Euro nach!

Atoss Software SE (0,00%)

Die ATOSS Software SE ist ein führender Anbieter von Technologie- und Beratungslösungen für professionelles Workforce Management und den bedarfsoptimierten Personaleinsatz. Das Portfolio reicht von der klassischen Arbeitszeiterfassung über die komplexe Personaleinsatzplanung bis hin zur strategischen Kapazitätsplanung. Dabei legt der Konzern seinen Fokus zunehmend auf zukunftssichere Cloud- und Subskriptionsmodelle. Durch den Einsatz dieser intelligenten Systeme hilft das Unternehmen seinen Kunden maßgeblich dabei, die Produktivität zu steigern, Personalkosten zu optimieren und gleichzeitig durch faire, transparente Dienstpläne die Zufriedenheit der gesamten Belegschaft zu erhöhen. Fundamental war der Konzern gemäß der am 30. Januar präsentierten Zahlen im Jahr 2025 solide unterwegs und auch der Ausblick wirkt konstruktiv. Dennoch haben zwischenzeitliche Befürchtungen über eine Bedrohung des Geschäftsmodells durch neue KI-Akteure den Aktienkurs jüngst belastet, wenngleich die Markteintrittsbarrieren für regulatorisch anspruchsvolle Personalsoftware extrem hoch sind und ATOSS weiterhin mit herausragender Visibilität glänzt. Bereits vor wenigen Monaten wurden Millionen-Investments beobachtet. Gründer und CEO Andreas F. J. Obereder hatte gemeldet, dass er über die AOB Invest GmbH im Zeitraum vom 27. November bis 2. Dezember zu durchschnittlichen Stückpreisen zwischen 110,00 und 115,00 Euro Aktien von ATOSS Software für insgesamt 9.425.090,90 Euro gekauft hat. Wie am 10. Februar veröffentlicht wurde, hat er auch am 5. Februar und 6. Februar über die AOB Invest GmbH wieder Aktien zu Stückpreisen zwischen durchschnittlich 86,12 Euro und 86,56 Euro gekauft. In Summe beläuft sich das neue Investment auf rund 7,15 Mio. Euro (exakt: 7.155.925,91 Euro).

10. Februar 2026
Andreas H
Chart
Ultra Clean Holdings Inc. (6,68%)

Profiteur des Wachstums bei KI-Beschleunigern: Die Aktie von Ultra Clean Holdings bricht aus enger Base aus!

Ultra Clean Holdings Inc. (6,68%)

Ultra Clean Holdings entwickelt kritische Subsysteme für die Halbleiterfertigung, darunter hochreine Reinigungslösungen. Das Unternehmen profitiert massiv vom Bau neuer Chipfabriken. Am 15. Januar hat das Unternehmen eine positive Prognose zur Kapazitätsauslastung bekannt gegeben. Da die Produktion von KI-Beschleunigern und Next-Gen-Speichern extreme Reinheitsgrade erfordert, steigt der Bedarf an UCTTs spezialisierten Komponenten überproportional an. Ultra Clean profitiert auf zweifache Weise. Einerseits zwingt der KI-Boom Chiphersteller dazu, ihre Anlagen mit präziseren Gas- und Flüssigkeitssystemen auszustatten, was die Margen von Ultra Clean stützt. Andererseits sorgt die globale Diversifizierung der Lieferketten für volle Auftragsbücher in den Servicezentren. Die Aktie konnte am 9. Februar die mehrwöchige Base nach oben verlassen. Hier bietet es sich nun an, auf die Trendfolge zu setzen. (UCTT)

10. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (3,00%)

Taiwan Semiconductor (TSM) – Der dominierende Auftragsfertiger profitiert vom KI-Boom und möglicher US-Zollentspannung!

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (3,00%)

Taiwan Semiconductor Manufacturing setzt seinen beeindruckenden Wachstumskurs fort und liefert Anlegern neue Argumente für den anhaltenden Optimismus. Der weltgrößte Chipauftragsfertiger meldet für Januar einen Umsatz von rund 401,6 Mrd. Neuen Taiwan-Dollar, was etwa 12,7 Mrd. USD entspricht. Das bedeutet ein Plus von 37 % gegenüber dem Vorjahr und rund 20 % im Vergleich zum Vorquartal. Damit liegt die Entwicklung klar über den eigenen Jahreszielen. Zwar kommentiert das Unternehmen seine Monatszahlen traditionell nicht, doch die Dynamik signalisiert eine weiterhin sehr hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten – ein zentrales Signal für Investoren, die zuletzt vereinzelt eine Abschwächung der Nachfrage im KI-Sektor befürchtet hatten. Zusätzliche Fantasie erhält die Aktie durch geopolitische und industriepolitische Entwicklungen. Laut einem Bericht der Financial Times könnten große US-Technologiekonzerne von geplanten US-Zöllen auf Halbleiter ausgenommen werden. Diese Sonderregelung stehe im Zusammenhang mit der Zusage von Taiwan Semiconductor, insgesamt 165 Mrd. USD in den Ausbau von Produktionskapazitäten in den USA zu investieren. Für Anleger wäre dies gleich doppelt relevant: Zum einen sinkt das Risiko von Margenbelastungen durch Zölle, zum anderen wird die strategische Bedeutung des Konzerns in der westlichen Lieferkette weiter gestärkt. Parallel treibt das Unternehmen seine Investitionen massiv voran. Für 2026 plant das Management 52 bis 56 Mrd. USD an Investitionen, rund 30 % mehr als im Vorjahr, und signalisiert auch für die kommenden Jahre ein hohes Investitionsniveau, um die enorme Nachfrage nach KI-Chips bedienen zu.

10. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Koninklijke Philips N.V. (6,14%)

Philips: Probleme im Bereich der Schlafmedizin wurden verarbeitet, Ausblick für 2026 sieht Umsatzanstieg und Margenverbesserung vor!

Koninklijke Philips N.V. (6,14%)

Koninklijke Philips N.V. hat sich in den letzten Jahren vollständig von einem breit aufgestellten Mischkonzern zu einem reinen Gesundheitstechnologieunternehmen gewandelt, dessen Geschäftsmodell tief in der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitsversorgung verankert ist. In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass Philips nicht mehr primär Unterhaltungselektronik verkauft, sondern hochkomplexe Systeme für Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen sowie Gesundheitsprodukte für Endverbraucher anbietet. Am 10. Februar wurden Fundamentaldaten präsentiert. Diese zeigen, dass Philips die operativen Herausforderungen der Vergangenheit, insbesondere im Bereich der Schlafmedizin, zunehmend hinter sich lässt und auf einen profitablen Wachstumspfad zurückgekehrt ist. Der Konzern meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Konzernumsatz von 17,8 Mrd. Euro, was einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 2 % entspricht, wobei das 4. Quartal mit einem starken Anstieg von 7 % eine deutliche Beschleunigung zeigte. Besonders positiv ist die verbesserte Profitabilität. Die bereinigte EBITA-Marge stieg im Jahresvergleich um 80 Basispunkte auf 12,3 %, getrieben durch erfolgreiche Produktivitätsmaßnahmen und eine starke Preisgestaltung. Angesichts dieser soliden Entwicklung und eines Free Cashflows von 512 Mio. Euro im Jahr 2025 schlägt das Management eine Dividende von 0,85 Euro je Aktie vor. Der Ausblick bleibt optimistisch, da der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen 3 und 4,5 % sowie eine weitere Margenverbesserung auf 12,5 bis 13,0 % prognostiziert, was das Vertrauen in die langfristige Wertschöpfung unterstreicht.

10. Februar 2026
AndreasZ
Chart
Amkor Technology Inc. (1,67%)

Amkor Technology: Spezialist für fortschrittliche Chip-Verpackung beschleunigt Umsatzwachstum auf 25 %!

Amkor Technology Inc. (1,67%)

Amkor Technology (AMKR) gilt in den USA als führender Anbieter für Outsourced Semiconductor Assembly and Test (OSAT) und übernimmt innerhalb der Halbleiterwertschöpfungskette anspruchsvollere Aufgaben wie fortschrittliche Verpackungsprozesse (Advanced Packaging) und Halbleitertests. Der neue CEO Kevin Engel verfolgt mit dem Ausbau der Technologieführerschaft, geografischen Expansion und vertieften strategischen Partnerschaften in Fokusmärkten drei konkrete Ziele. Innovative Verfahren wie HDFO (High-Density Fan-Out), Flip Chip und SiP (System-in-Package) werden als „unerlässlich“ für KI der nächsten Generation und High-Performance Computing (HPC) betrachtet. In Arizona wird mit einer bereits im Vorjahr verkündeten Investitionsanhebung von 2 Mrd. auf 7 Mrd. USD bis Mitte 2027 die erste hochvolumige Anlage für fortschrittliche Verpackungen in den USA fertiggestellt. In Verbindung mit einer Absichtserklärung mit TSMC stehen Apple und NVIDIA stehen mit einem geplanten Produktionsstart im Jahr 2028 als Kunden in den Startlöchern. Das Kommunikationsgeschäft ist fast für die Hälfte am Umsatzmix verantwortlich und konnte dank einer hohen Android- und iOS-Nachfrage im 4. Quartal um 28 % wachsen. Auf Jahresbasis sorgte das Computing-Geschäft mit Rechenpower für KI mit +16 % für ein Rekordjahr 2025. Das Segmentwachstum soll sich auf über 20 % beschleunigen, insbesondere auch dank einer knappen Umsatzverdreifachung bei 2,5D- und HDFO-Plattformen. Das Gesamtumsatzwachstum soll sich im 1. Quartal von 16 % auf 25 % beschleunigen. Ein Ausbruch auf ein neues Allzeithoch könnte die Trendfortsetzung einleiten.

09. Februar 2026
Andreas H
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Dorian LPG Ltd. (7,62%)

3 Gründe, warum ich jetzt Dorian LPG für einen Kauf halte!

Dorian LPG Ltd. (7,62%)

Dorian LPG ist eine Flüssiggas-Reederei und ein führender Eigner von modernen Gastankern ("VLGCs"). Die Gründungsmanager verwalten seit 2002 Schiffe auf dem LPG-Schifffahrtsmarkt. Die Flotte besteht derzeit aus 25 modernen VLGCs. Am 25. Februar hat das Unternehmen seine Zahlen zum 3. Quartal vorgelegt. Zwar wurden die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Zahlen sind aber wie ich finde dennoch stark mit einem Wachstum beim Umsatz von YoY 48,7 % auf 120 Mio. USD und einer Verdoppelung des Gewinns im Vergleich zum Vorjahr mit 1,11 USD je Aktie. Daneben spricht meines Erachtens für einen Einstieg, dass das Unternehmen einen sehr starken Cash Flow von 294,5 Mio. USD präsentiert hat. Das ist ein Anstieg zum Vorquartal von 25 Mio. USD. Die Mittel werden nicht nur für Dividenden genutzt, sondern auch zum Schuldenabbau. Ein niedrig verschuldetes Schifffahrtsunternehmen ist in einem zyklischen Markt ein sichererer Hafen als hoch verschuldete Konkurrenten. Die Rahmenbedingungen für den Transport von Flüssiggas sind weiterhin sehr solide, mit TCE-Raten, also was das Schiff pro Tag verdient, von über 50.000 USD. Da die Nachfrage nach US-Exporten von LPG weiter enorm hoch ist und die Flotte von Dorian gut positioniert ist, auch um von Umweltauflagen zu profitieren, dürfte dies die Aktie in den kommenden Monaten weiter antreiben. Bei einem Einstieg könnte man die Position im Bereich von 30 USD absichern, was einem Risiko von etwa 7 % entspricht. (LPG)

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