Weyerhaeuser Co. (2,44%)Weyerhaeuser: Trumps 200-Milliarden-Wette auf den US-Häusermarkt - diese Aktie ist für mich ein Gewinner! Donald Trumps radikaler Vorstoß vom Abend des 08.01.2026, ca. 200 Milliarden USD in den Kauf von Hypothekenanleihen zu pumpen, könnte sich als der entscheidende Katalysator für den US-Immobilienmarkt erweisen. Durch das künstliche Drücken der Hypothekenzinsen soll der Traum vom Eigenheim für Millionen Amerikaner wieder erschwinglich werden. Wer von diesem staatlich verordneten Bauboom neben den Hausbauern am massivsten profitiert? Aus meiner Sicht der Holz-Gigant Weyerhaeuser. Als größter privater Waldbesitzer Nordamerikas sitzt das Unternehmen auf einem gigantischen Sachwert-Schatz von 10,4 Millionen Acres in den USA und lizenzierten 13 Millionen Acres in Kanada. Weyerhaeuser ist dabei weit mehr als ein passiver Landbesitzer. Durch die eigene Holzverarbeitung kontrolliert das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette. Wenn Amerika wieder baut, führt kein Weg an ihrem Holz vorbei. Die Aktie notiert derzeit deutlich unter ihrem fairen Wert. Ein neuer Aufschwung auf dem Häusermarkt würde die Nachfrage stimulieren und das Papier zügig in Richtung seines inneren Wertes von ca. 35 USD treiben. Fazit: Die Kombination aus Marktdominanz und politischem Rückenwind ist einmalig. Weyerhaeuser ist für mich ein Top-Value-Wert mit 3,6 % Dividendenrendite, um auf eine Erholung des US-Häusermarkts zu wetten.
Guardant Health Inc. (0,11%)Megamarkt Flüssigbiopsie: Guardant Health zeigt sich als Gewinneraktie! Guardant Health bespreche ich im Tenbagger-Forum bereits seit Anfang 2020 ausführlich. Damals noch zu Kursen um 20 USD. Die Aktie ist spekulativ, aber das Marktpotenzial riesig. Das Unternehmen ist ein Pionier im Bereich der Flüssigbiopsie, wobei innovative Bluttests zur Krebsdiagnostik, Therapieauswahl, Überwachung und Früherkennung eingesetzt werden. Im 3. Quartal verzeichnete Guardant einen echten Meilenstein: Das Unternehmen knackte erstmals die Jahresumsatzrate von über 1 Mrd. USD und übertraf die Erwartungen mit einem Umsatzanstieg von 39 % auf 265,2 Mio. USD. Das Wachstum beschleunigte sich dabei das 2. Quartal infolge. Guardant Health ist der Top-Performer aus dem Bereich Heathcare Services gewesen, mit einem Plus von 220 %, gefolgt von BrightSpring, die ich im Tenbagger ebenfalls immer wieder thematisiere. Ich gehe davon aus, dass das Unternehmen aufgrund der anziehenden Nachfrage nach seinen Tests auch in den kommenden Quartalen die Schätzungen schlagen dürfte. Die Aktie bildet eine Base. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 110 USD könnte man hier auf die Trendfolge setzen. (GH)
Joint Corp (The) (1,93%)The Joint Corp.: Insiderkäufe durch den Großinvestoren summieren sich auf 325.110 USD The Joint Corp. (JYNT) hat sich als Anbieter von chiropraktischen Dienstleistungen am Markt etabliert. Das Kernkonzept basiert auf der Demokratisierung des Zugangs zu Rücken- und Gelenkbehandlungen durch ein Modell, das auf Erschwinglichkeit und Bequemlichkeit setzt. Im Gegensatz zu traditionellen Praxen verzichtet der Konzern vollständig auf Versicherungsabrechnungen und langwierige Terminvereinbarungen. Stattdessen bietet The Joint seinen Kunden ein transparentes Preismodell mit Mitgliedschaften oder Behandlungspaketen an, die oft deutlich unter den branchenüblichen Selbstbeteiligungen liegen. Die Kliniken befinden sich strategisch in hochfrequentierten Einkaufszentren. Diese "Walk-in"-Lösung adressiert ein grundlegendes Bedürfnis in einem Markt, in dem ein Großteil der Bevölkerung unter chronischen Rückenschmerzen leidet, aber durch bürokratische Hürden im Gesundheitssystem abgeschreckt wird. Ein entscheidender Meilenstein war die Mitte Dezember 2025 unterzeichnete Vereinbarung zum Verkauf von 22 unternehmenseigenen Kliniken im Südosten der USA an erfahrene Franchisenehmer. Diese Maßnahme ist Teil einer größeren Initiative, das Risiko und die operativen Kosten von Eigenbetrieben zu reduzieren und sich stattdessen auf die Rolle als reiner Franchisegeber zu konzentrieren. Durch die Rückführung von Unternehmenskliniken in die Hände von Franchisenehmern stärkt The Joint seine Bilanz und fokussiert sich auf hochmargige Lizenz- und Werbegebühren, was langfristig die Rentabilität pro Standort steigern soll. Im Zeitraum zwischen dem 21. November 2025 und 06. Januar 2026 hat Großinvestor Charles E. Jobson Aktien zu Stückpreisen zwischen 8,41 USD und 8,89 USD für insgesamt 325.110 USD von The Joint Corp. gekauft. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 1.621.671 Aktien angestiegen. Dieser Vertrauensbeweis könnte dazu beitragen, dass die Aktie die eingeleitete, übergeordnete Trendwende ausweiten könnte.
Schlumberger Ltd. (SLB) (0,56%)SLB (SLB(i)) – Der globale Ölfelddienstleister als potenzieller Gewinner einer Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie! Die politischen Umwälzungen in Venezuela rücken das Land mit seinen enormen Ölreserven wieder ins Blickfeld internationaler Investoren. Während US-Präsident Donald Trump amerikanische Ölkonzerne öffentlich dazu aufruft, den Wiederaufbau der venezolanischen Energieinfrastruktur zu unterstützen, ist die Lage für klassische Förderunternehmen aus Anlegersicht heikel. Historische Erfahrungen mit staatlich dominierten Ölgesellschaften wie Saudi Aramco oder Petrobras zeigen, dass politischer Einfluss häufig zulasten der Aktionäre geht. Hinzu kommt ein schwieriges Marktumfeld: Der globale Ölmarkt gilt als gut versorgt, Trump strebt explizit Preise von rund 50 USD pro Barrel an, und notwendige Investitionen in Venezuela würden sich schnell auf zweistellige Mrd. USD summieren. Für Produzenten, die sich zuletzt bewusst von kapitalintensiven Projekten zurückgezogen und stattdessen Dividenden priorisiert haben, wäre ein solches Engagement mit erheblichen Risiken verbunden. Deutlich attraktiver erscheint die Situation aus Sicht von Dienstleistern – allen voran SLB (i). Der weltgrößte Anbieter von Ölfelddienstleistungen kann von neuen Projekten profitieren, ohne selbst Kapital in Förderanlagen oder Infrastruktur binden zu müssen. Marktbeobachter argumentieren, dass unabhängig davon, welcher Akteur letztlich den Wiederaufbau finanziert, spezialisierte Technologie- und Servicepartner unverzichtbar sind. SLB, früher unter dem Namen Schlumberger bekannt, ist eben kein Ölproduzent, sondern liefert Technologie, Ausrüstung und Software für Exploration, Bohrung und Förderung. Das Unternehmen profitiert damit indirekt von steigenden Investitionen der Branche, ohne direkt dem Ölpreisrisiko ausgesetzt zu sein – ein klassisches „Schaufelverkäufer“-Modell. Ein wesentlicher strategischer Vorteil liegt in der breiten internationalen Aufstellung: Rund 80 % der Umsätze erzielt SLB außerhalb Nordamerikas. Während das Wachstum im US-Permian-Becken nachlässt, verlagern viele Ölkonzerne ihre Investitionen verstärkt in internationale Offshore-Projekte, den Nahen Osten und potenziell auch zurück nach Venezuela. Da SLB dort bereits über Erfahrung und Strukturen verfügt, könnte der Konzern überproportional von dieser Verschiebung profitieren. Für Anleger eröffnet sich damit eine Möglichkeit, an einer geopolitisch getriebenen Neuordnung des Ölmarkts teilzuhaben – mit vergleichsweise geringerem politischem und bilanziellen Risiko als bei klassischen Ölproduzenten.
Opendoor Technologies Inc. (10,40%)Opendoor Technologies: KI-Effizienz trifft auf 200 Mrd. USD Hypothekenkäufe! Opendoor Technologies (OPEN) befindet sich als Onlinemarktplatz für Wohnimmobilien mit dem seit September amtierenden CEO Kaz Nejatian in einem Transformationsprozess. Als iBuyer werden Immobilien nach einer digitalen Bewertung angekauft und nach Reparaturen weiterverkauft. Mithilfe von über einem Dutzend KI-Tools sollen die Automatisierung und Transaktionsvolumina gesteigert und die Personalkosten massiv reduziert werden. KI-Hausbewertungen können dank KI zur Analyse von Fotos und Videos bereits von einem Tag auf 10 Minuten verkürzt werden. Während früher bis zu 11 Mitarbeiter in einen Kaufprozess involviert waren, muss heute meist nur noch eine Person die KI überwachen. Langfristig soll der Onlinekauf eines Hauses per Knopfdruck so einfach gemacht werden wie der Kauf eines Tesla, indem sämtliche Prozesse wie Haussuche, Finanzierung, Garantie und Versicherung direkt integriert werden. Am 9. Januar sorgt der von US-Präsident Trump geplante Kauf von Hypothekenanleihen im Umfang von 200 Mrd. USD für neuen Rückenwind, um Immobilienkäufe wieder erschwinglicher zu machen. Im jüngsten 3. Quartal zeigten in einem Übergangsquartal teilweise positive Tendenzen, indem der Ankauf in nur sechs Wochen bis Ende Oktober von 120 auf 230 wöchentliche Verträge fast verdoppelt werden konnte. Die Wiederbelebung des Direktvertriebskanals steigerte die Konversionsrate bereits um das Sechsfache im Vergleich zu bisherigen Kanälen. Die Aktie könnte nun den GD 50 zurückerobern und auch angesichts der Leerverkaufsquote von über 14 % erfolgreich aus der Konsolidierung ausbrechen.
Intellia Therapeutics Inc. (4,12%)Intellia Therapeutics: Aufsichtsrat nutzt den Kurseinbruch für einen 1,4 Mio. USD schweren Aktienkauf Intellia Therapeutics (NTLA) positioniert sich im Bereich der CRISPR/Cas9-Technologie, um Krankheiten direkt an ihrem genetischen Ursprung zu heilen. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung von sogenannten In-vivo-Therapien, bei denen das Gen-Editierungswerkzeug direkt in den Körper des Patienten injiziert wird, um dort dauerhafte Veränderungen am Erbgut vorzunehmen. Das Hauptziel ist es, eine „Single-Dose“-Lösung anzubieten – eine einmalige Behandlung, die lebenslange Medikamenteneinnahmen oder regelmäßige Infusionen überflüssig macht. Zu den zentralen Lösungen für Patienten gehören derzeit Nexiguran-Ziclumeran (Nex-z) zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose (ATTR) sowie Lonvoguran-Ziclumeran (Lonvo-z) zur Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Durch diese hochspezifischen Ansätze bietet Intellia den Patienten nicht nur eine Symptomlinderung, sondern das Potenzial für eine funktionelle Heilung schwerer, chronischer Leiden. Trotz der temporären Verzögerungen im ATTR-Programm blickt Intellia optimistisch in das Jahr 2026, wobei der Fokus verstärkt auf die Marktreife von Lonvo-z (HAE) rückt. Da die Rekrutierung für die entscheidende Phase-3-Studie HAELO bereits im September 2025 abgeschlossen wurde, plant das Management, bis Mitte 2026 die ersten Top-Line-Daten zu veröffentlichen. Das Unternehmen verfolgt das klare Ziel, in der 2. Jahreshälfte 2026 den Zulassungsantrag (BLA) bei der FDA einzureichen, was den Weg für eine geplante Markteinführung in den USA in der ersten Hälfte des Jahres 2027 ebnen soll. Angestrebet wird der Übergang von einem rein forschenden Biotech-Unternehmen zu einem kommerziellen Anbieter von Gen-Medizin. Am 07. Januar hat Aufsichtsrat Fred E. Cohen gemeldet, dass er am 05. Januar 150.000 Aktien zu je 9,35 USD für insgesamt 1,4 Mio. USD gekauft hat. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 207.453 USD gestiegen.
Globus Medical Inc. (7,26%)Globus Medical gewinnt Marktanteile im US-Wirbelsäulengeschäft – Umsatzwachstum überrascht mit fast 17 %! Der Medizintechnikkonzern Globus Medical (GMED) gilt als Spezialist für Behandlungen von Erkrankungen des Bewegungsapparates und wurde mit der Übernahme von NuVasive bereits zu einem weltweit führenden Anbieter. Insbesondere das US-Wirbelsäulengeschäft verzeichnete zuletzt eine anhaltende Wachstumsbeschleunigung, wo CEO Keith Pfeil auch auf Marktanteilsgewinne verweist. Die rasche Integration des Neuromodulationsspezialisten Nevro bietet mit Synergieeffekten für die Schmerzbehandlung eine zusätzliche 2,5 Mrd. USD große Marktchance. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützten Eingriffe durchgeführt werden. Hiermit positioniert sich Globus Medical als Pionier im Megatrend der robotergestützten Chirurgie. Mit einem starken Jahresabschluss mit „deutlichem Umsatzwachstum in allen Geschäftsbereichen“ zeigen die am 7. Januar präsentierten vorläufigen Ergebnisse für das 4. Quartal eine Umsatzüberraschung von 823,2 Mio. USD (Konsens: 778,3 Mio. USD) auf. Das Fiskaljahr 2025 dürfte mit einem Wachstum von 16,5 % ebenfalls über den Erwartungen liegen. Das Management hob den Ausblick für das laufende Fiskaljahr 2026 an. Der Umsatz soll zw. 3,18 und 3,22 Mrd. USD (Konsens: 3,12 Mrd. USD) betragen. Auch die Nettogewinnspanne wurde auf 4,30 bis 4,40 USD je Aktie (Konsens: 4,12 USD) angehoben. Die Aktie notiert vorbörslich rund 8 % höher und dürfte zum Handelsstart mit einem Gap-Up auf neue Höchststände ausbrechen.
Globus Medical Inc. (8,89%)Globus Medical ist meines Erachtens eine der spannendsten Robotorstorys aus dem OP-Saal! Am 7. Januar gab Globus Medical seine vorläufigen Zahlen für das 4. Quartal bekannt. Und wow, die bilden einen wirklich starken Abschluss des Jahres 2025! Der Umsatz liegt mit 823 Mio. USD deutlich über den erwarteten 778 Mio. USD. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 25,2 %. Für das Fiskaljahr 2026 wurde der Ausblick beim Umsatz und Gewinn deutlich angehoben. Das sagt mir, dass das Unternehmen, trotz starker Konkurrenz, einzigartig positioniert ist, um massiv vom Megatrend der robotergestützten Operationen zu profitieren. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützte Eingriffe durchgeführt werden. Aber es kommt noch besser: Mit dem neuen Excelsius XR Headset verschmilzt das Unternehmen Robotik mit Augmented Reality. Und das ist meines Erachtens die Zukunft der Chirurgie – schneller, präziser und effizienter als alles, was es vorher gab. Daneben sorgt für Fantasie, dass die Nevro-Übernahme bereits ein Jahr früher als geplant zur Profitabilität beiträgt. Die Erschließung des 2,5 Mrd. USD schweren Neuromodulationsmarktes transformiert Globus von einem Wirbelsäulenspezialisten zu einem breit aufgestellten Technologiekonzern. Wer auf die Zukunft der robotergestützten Chirurgie setzen will, kommt meines Erachtens an Globus Medical nicht vorbei. (GMED)
KSB SE & Co. KGaA (5,93%)Die Value-Aktie KSB (11er KGV) ist ein Gewinner vom Umbau der Weltwirtschaft! Während die Schlagzeilen von Softwaregiganten und Chipherstellern dominiert werden, operiert die KSB (i) im Maschinenraum der globalen Infrastruktur. Als weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen besetzt das Traditionsunternehmen eine kritische Schlüsselposition. In einer Welt, die zunehmend von komplexen Flüssigkeitskreisläufen abhängt, ist KSB kein bloßer Zulieferer, sondern ein unverzichtbarer Enabler technologischer Fortschritte. Entsprechend soll der Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro per 2030 wachsen. Beitragen dazu sollte auch ein Ausbau der Positionierung im fragmentierten Markt für Ventile. Denn dieser wird auf 89 Mrd. Euro geschätzt und KSB vereint erst 0,4 % auf sich. Profiteur vom Umbau der Weltwirtschaft: Von Kernenergie bis KI Die Neuausrichtung der Weltwirtschaft mit mehr Kernenergie, Rohstoffsicherung und dem KI-Wettrennen spielt KSB direkt in die Hände, da das Unternehmen für jeden Megatrend hochspezialisierte Lösungen bereithält. Der immense Energiebedarf moderner Rechenzentren für KI führt zu einer Renaissance der Kernenergie. Das ist ein Sektor, in dem KSB mit seinen Primärkühlmittelpumpen (wie der RUV-Serie) technologisch weltweit führt. Diese Aggregate müssen extremen Drücken und Temperaturen standhalten, um die Reaktorsicherheit zu garantieren. Gleichzeitig verlangt der Bau gigantischer Data Center nach massiven Kühlkapazitäten. Hier kommen KSB-Hocheffizienzpumpen der Etanorm- oder Etaline-Reihe zum Einsatz, die in geschlossenen Kühlkreisläufen für die notwendige Abwärmeabfuhr sorgen. Auch im Bergbau, getrieben durch den Hunger nach Kupfer und Lithium, ist KSB unverzichtbar. Unter der Marke GIW liefert das Unternehmen massive Pumpen, die Gesteinsgemische fördern können. Value-Perle mit 11er KGV und Margenpotenzial Finanziell präsentiert sich der Konzern als klassische Value-Aktie mit attraktivem Aufwärtspotenzial. Mit einem für 2026 geschätzten KGV von 11 ist das Unternehmen im Vergleich zur Qualität moderat bewertet. Das Management verfolgt dabei eine ambitionierte Strategie. Bis 2030 soll die EBIT-Marge von derzeit 8,2 % auf 10 % steigen. Der Hebel liegt hierbei im hochprofitablen Service- und Wartungsgeschäft. Da die installierte Basis in den neuen Wachstumsfeldern stetig wächst, generiert KSB langfristige, margenstarke Cashflows, die das zyklische Neugeschäft absichern. Charttechnisch bedeutet der Ausbruch aus der Base auf das 52-Wochenhoch ein neues Long-Signal.
Vistra Energy Corp. (-0,17%)Vistra Corp verstärkt sich mit Übernahme im Erdgas-Bereich — Aktie mit möglicher Bodenbildung! Erdgas spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Diesbezüglich ist interessant, dass der US-amerikanische Energieproduzent Vistra Energy am 5. Januar bekannt gegeben hat, Cogentrix Energy und dessen 10 Erdgas-Kraftwerke für rund 4 Mrd. USD zu übernehmen. Damit stärkt man massiv das Erdgas-Portfolio, wobei man durch die Übernahme das Portfolio um etwa 5,5 Gigawatt an gasbefeuerten Kraftwerken erweitern wird. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, nachdem im September 2025 ein Allzeithoch bei 220 USD markiert wurde. Auf dem aktuellen Niveau könnte ein Boden gefunden sein. Hier könnte man mit einer Absicherung bei etwa 160 USD auf einen Rebound setzen, was einem Risiko von 6 % entspricht. (VST)
SanDisk Corp (-1,86%)SanDisk (SNDK) – Kursexplosion dank NVIDIA-Rückenwind: Speicher-Aktien dominieren den KI-Handel, während der Chip-Gigant auf China-Lizenzen wartet! Die Dynamik im KI-Sektor verschiebt sich spürbar von den reinen Prozessorherstellern hin zu den Produzenten von Speicherlösungen, was am 6. Januar in einer historischen Rallye gipfelte. Die Aktie von SanDisk (SNDK) explodierte um über 27 % und verzeichnete damit den stärksten Tagesgewinn seit Februar des Vorjahres; im Sog dieses Aufwärtstrends kletterten auch die Papiere der ehemaligen Muttergesellschaft Western Digital (WDC) um fast 17 % sowie Seagate (STX) um 14 %. Auslöser für diesen massiven Kaufdruck war laut Marktbeobachtern die Keynote von NVIDIA-CEO Jensen Huang auf der CES. Huang betonte die kritische Rolle von Speicherhardware für die neue „Rubin“-Chiparchitektur und sogenannte „Agentic AI“-Anwendungen. Analysten von Morningstar und Mizuho leiten daraus ab, dass die Integration von zusätzlichen SSD-Kapazitäten in KI-Infrastrukturen das ohnehin knappe Angebot weiter verengen wird, was SanDisk eine enorme Preissetzungsmacht verleiht. Während William Kerwin von Morningstar warnt, dass sich diese Margen in drei Jahren normalisieren könnten, spielt der Markt derzeit das Szenario einer akuten Unterversorgung. Der „Run“ auf Speicherwerte ist dabei ein globales Phänomen, das durch bevorstehende Quartalszahlen aus Asien zusätzlich befeuert wird. Berichten des Korea Economic Daily zufolge planen die Branchenriesen Samsung und SK Hynix aggressive Preiserhöhungen für DRAM- und NAND-Chips, während der taiwanesische Anbieter Nanya Technology bereits einen Umsatzsprung von 445 % vermeldete. Paradoxerweise partizipiert der KI-Platzhirsch NVIDIA (NVDA) aktuell kaum an dieser Euphorie. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Investoren immer noch auf die finale Bestätigung der US-Regierung für den Export des H200-Chips nach China warten. CEO Huang zeigte sich zwar optimistisch, dass die Lizenzen erteilt werden, doch die Unsicherheit bremst. Ein potenzieller Katalysator für NVIDIA bleibt jedoch der Heimatmarkt: Das KI-Startup xAI von Elon Musk hat eine Finanzierungsrunde über 20 Mrd. USD abgeschlossen und plant den massiven Ausbau seines Rechenzentrums in Memphis, was neue Großaufträge für NVIDIA-GPUs verspricht.
Lenovo Group Ltd. (-2,05%)Lenovo (LHL) – Der PC-Weltmarktführer transformiert sich zum KI-Ökosystem: Schulterschluss mit Nvidia und Start des „Super-Agenten“ Qira! Lenovo nutzt die CES 2026 für eine massive strategische Neupositionierung, die weit über das traditionelle Hardware-Geschäft hinausgeht. Im Zentrum steht eine vertiefte Allianz mit dem US-Chipgiganten NVIDIA (NVDA), die in der Ankündigung einer „AI Cloud Gigafactory“ gipfelt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Bereitstellungszeiten für KI-Rechenzentren von Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen, indem Lenovos proprietäre „Neptune“-Flüssigkühlungstechnologie mit NVIDIAs modernster Blackwell-Ultra- und Rubin-Architektur kombiniert wird. Flankiert wird diese Infrastruktur-Offensive durch den Launch der Unternehmenslösungen „Agentic AI“ und „Lenovo xIQ“. Diese Software-Suiten sollen Firmenkunden ermöglichen, KI-Agenten ohne Programmieraufwand (No-Code) zu erstellen und den Zyklus vom Konzept bis zur Implementierung auf bis zu drei Monate zu drücken. Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß den Versuch, die Margen durch hochpreisige Server-Infrastruktur und B2B-Services jenseits des zyklischen PC-Marktes strukturell zu verbessern. Auf der Endgeräteseite präsentierte CEO Yang Yuanqing die Vision „One AI, multiple devices“, personifiziert durch den neuen KI-Super-Agenten „Qira“. Dieser soll als einheitliche Intelligenzschicht nahtlos über PCs, Tablets und Wearables hinweg agieren und Nutzer proaktiv unterstützen – ein direkter Angriff auf die fragmentierten Ökosysteme der Konkurrenz. Um diese Software zu tragen, erneuert Lenovo sein Hardware-Portfolio radikal: Neben neuen „Aura Edition“ KI-PCs, die in Kooperation mit Intel (INTC) entstanden, sticht vor allem die Tochter Motorola hervor. Mit dem „motorola razr fold“ (8,1-Zoll-Display) und dem „motorola signature“ (50-MP-Vierfachkamera) positioniert sich der Konzern im Premium-Segment. Zukunftsweisende Konzepte wie die KI-Brille, die in Konkurrenz zu Produkten von Samsung und Alibaba tritt, sowie das Wearable-Projekt „Maxwell“ unterstreichen den Anspruch, nicht nur Hardware-Lieferant, sondern Architekt der „Hybrid AI“-Ära zu sein.
Nokia Oyj (4,94%)Nokia: Analystensupport vor den Zahlen löst Kursanstieg über eine Widerstandslinie aus Nokia hat sich in den letzten Jahren grundlegend von einem Mobiltelefonhersteller zu einem führenden Anbieter von Netzwerktechnologien und Cloud-Infrastruktur gewandelt. Im Zentrum des heutigen Geschäftsmodells steht die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Bereich Network Infrastructure, der Lösungen für optische Netze und IP-Netzwerke umfasst. Der Konzern profitiert hierbei massiv vom KI-Boom, da Rechenzentren weltweit eine immer leistungsfähigere Vernetzung benötigen, um die riesigen Datenmengen für KI zu bewältigen. Die Übernahme von Infinera im Jahr 2025 hat die Position im Bereich der optischen Netzwerke weiter gestärkt und ermöglicht es dem Konzern, noch gezielter auf die Bedürfnisse von Webscale-Kunden wie Amazon oder Google einzugehen. Die Konzernführung verfolgt das ambitionierte Ziel, den vergleichbaren operativen Gewinn in den nächsten drei Jahren um bis zu 60 % zu steigern, unterstützt durch ein Effizienzprogramm und die Fokussierung auf margenstarke Software- und Lizenzgeschäfte. Die Sparte Nokia Technologies bleibt hierbei ein hochprofitabler Anker, der durch die Lizenzierung von Patenten für 5G- und Multimedia-Technologien regelmäßige Einnahmen generiert. Trotz makroökonomischer Unsicherheiten in Regionen wie China setzt Nokia auf Wachstumsmärkte in Indien und Nordamerika, um seine Marktführerschaft bei Cloud-nativen 5G-Kernnetzen und autonomen Industrielösungen weiter auszubauen. Am 07. Januar 2026 bricht die Aktie über eine Widerstandslinie aus einer Konsolidierung aus, wodurch ein Kaufsignal erzeugt wird. Support für weitere Kursanstiege gibt es auch durch einen Analysten. Kepler Cheuvreux hebt die Einschätzung für Nokia am 07. Januar von "Hold" auf "Buy" und das Ziel wird von 5,00 auf 6,84 Euro angepasst.
D-Wave Quantum Inc. (0,56%)D-Wave Quantum (QBTS(i)) – Technologischer Meilenstein treibt Aktie: Durchbruch bei der Chip-Steuerung läutet neue Skalierungs-Ära ein! Die Aktie des Quantencomputer-Pioniers D-Wave Quantum (i) legt zu, nachdem das Unternehmen einen entscheidenden Fortschritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung von Großrechnern gemeldet hatte. Im Kern geht es um die Lösung eines der größten physikalischen Probleme der Branche: die Steuerung der extrem empfindlichen Qubits ohne riesige externe Hardware. D-Wave gab bekannt, dass es gelungen sei, die kryogene Steuerung (Cryogenic Control) direkt auf dem Chip zu integrieren. Diese Innovation reduziert die notwendige Verkabelung drastisch, ohne die „Fidelity“ – also die Genauigkeit der Rechenoperationen – zu beeinträchtigen. Bislang benötigten Quantencomputer oft zimmergroße Kühlsysteme („Fridges“) und komplexe Kabelbäume, um die Qubits nahe dem absoluten Nullpunkt stabil zu halten. Trevor Lanting, Chief Development Officer bei D-Wave, bezeichnete die neue On-Chip-Architektur als fundamentalen Schritt hin zu skalierbaren Systemen mit deutlich geringerem physischem Fußabdruck. Strategisch positioniert sich D-Wave damit aggressiv gegen Tech-Giganten wie IBM und Google, die primär auf sogenannte Gate-basierte Modelle setzen. Interessanterweise zeigt der aktuelle Durchbruch, dass D-Waves Technologie aus dem Bereich der „Annealing“-Computer (wo das Unternehmen Marktführer ist) erfolgreich auf diese universelleren Gate-basierten Systeme übertragen werden kann. Analysten von Jefferies lobten diesen „zweigleisigen Ansatz“ bereits im Vorfeld und sehen darin ein Alleinstellungsmerkmal in einem überfüllten Markt. Während das Annealing-Verfahren bereits heute für Optimierungsaufgaben in Lieferketten kommerziell genutzt wird – und laut Schätzungen etwa 25 % des adressierbaren Marktes ausmacht –, öffnet die neue Gate-Technologie die Tür für komplexere Anwendungen in der Zukunft. Investoren warten nun gespannt auf die Konferenz „Qubits 2026“ Ende Januar, auf der das Management weitere Details zur Roadmap und zur Integration dieser neuen Chip-Generation präsentieren will.
API Group Corp. (3,80%)3 Gründe, warum der Sicherheitsspezialist APi Group vom Wiederaufbau Venezuelas profitieren würde! Die APi Group bespreche ich regelmäßig im Tenbagger-Bereich. Das Unternehmen ist ein Sicherheitsspezialist und bietet Produkte wie Brandlösch- und Überwachungssysteme an. Damit deckt die APi Group genau die Infrastrukturbereiche ab, die in Venezuela nach Jahren der Vernachlässigung und Sanktionen marode sind. Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, aber die Anlagen sind in kritischem Zustand. Dabei unterliegen Öl- und Gasanlagen extrem strengen Brandschutzvorschriften. APi ist Marktführer bei der Installation und Wartung von industriellen Löschsystemen. Ein Wiederaufbau würde massive Neuinstallationen und Zertifizierungen erfordern. Ein Wiederaufbau beschränkt sich aber nicht nur auf Öl. Krankenhäuser und Regierungsgebäude müssen modernisiert werden. Die Sparte „Safety Services“ profitiert von gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards. Da Venezuela seine Standards vermutlich an internationale (US-)Normen anpassen müsste, um westliche Investoren anzuziehen, entstünde hier ein riesiger Markt. Sollte eine US-geführte Übergangsverwaltung den Wiederaufbau leiten, haben US-Unternehmen wie die APi Group einen klaren Heimvorteil bei der Auftragsvergabe. Die. Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend und konnte am 5. Januar auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier könnte man auf die Trendfolge setzen. (APG)
NVIDIA Corp. (0,53%)NVIDIA (NVDA) – Der KI-Primus forciert „Physical AI“: Allianz mit Mercedes und neue Chip-Generation sollen Billionen-Märkte erschließen! NVIDIA nutzt die Bühne der CES, um eine strategische Neuausrichtung zu demonstrieren, die weit über das klassische Rechenzentrum hinausgeht: CEO Jensen Huang präsentiert unter dem Schlagwort „Physical AI“ eine massive Offensive im Bereich Robotik und autonomes Fahren. Im Zentrum steht die Partnerschaft mit Mercedes-Benz; die Produktion einer fahrerlosen Version des Modells CLA, die auf Nvidia-Technologie basiert, ist bereits angelaufen und soll in Kürze in den USA debütieren. Um die Dominanz von Tesla herauszufordern, stellt NVIDIA zudem das KI-Modell „Alpamayo“ als Open-Source-Lösung auf der Plattform Hugging Face zur Verfügung. Dieses Modell soll Fahrzeugen ermöglichen, komplexe Verkehrssituationen menschenähnlich zu analysieren und Entscheidungen transparent zu begründen – ein direkter Angriff auf die proprietären Systeme der Konkurrenz. Ergänzend kündigt das Management den Start eines eigenen Robotaxi-Dienstes im kommenden Jahr an, was laut Analysten der Citi den globalen Markt für autonome Mobilität befeuern dürfte; die Bank prognostiziert hier ein Marktvolumen von fast 189 Mrd. USD bis 2034, wovon auch chinesische Partner wie BYD oder Xiaomi profitieren könnten. Für langfristig orientierte Anleger ist aktuell jedoch die Bestätigung entscheidend, dass die nächste Chip-Generation „Rubin“ bereits in voller Produktion ist und in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. Laut Analysten verspricht diese Generation eine zehnfache Kostensenkung bei der Inferenz (der Anwendung von KI-Modellen) im Vergleich zur aktuellen Blackwell-Architektur – ein Schlüsselfaktor für die Margensicherung. Während der Markt kurzfristig skeptisch bleibt, ob Robotik bereits jetzt monetarisierbar ist, zeigen sich Analysten optimistisch: Dan Ives von Wedbush sieht in der Erschließung des Robotik- und Automobilmarktes den Treibstoff, der Nvidias Marktkapitalisierung auf 5 bis 6 Billionen USD hieven könnte. Das Risiko für Investoren verlagert sich damit zunehmend darauf, ob Nvidia die hohen Erwartungen nicht nur im Datacenter, sondern auch auf der Straße ("Edge AI") erfüllen kann.
Novo-Nordisk AS (ADRs) (4,78%)Novo Nordisk (NVO) – Der dänische Weltmarktführer für Diabetestherapien lanciert Preiskampf mit oraler Wegovy-Variante! Der Kampf um die Vorherrschaft im boomenden Markt für Abnehmpräparate tritt in eine neue, entscheidende Phase. Novo Nordisk hat am Montag (05.01.26) offiziell den Verkauf einer Tablettenversion seines Blockbusters Wegovy in den USA gestartet und setzt dabei auf eine aggressive Preisstrategie, um verlorene Marktanteile zurückzuerobern. Mit einem Einstiegspreis von 149 USD pro Monat für Selbstzahler (Cash-Pay) zielt das Unternehmen direkt auf preissensible Konsumenten und versucht, dem Hauptkonkurrenten Eli Lilly zuvorzukommen. Für Anleger ist dies ein kritisch wichtiger Moment: Nachdem die Aktie von Novo Nordisk seit Mitte 2024 um mehr als 60 % korrigiert haben, hofft das Management unter neuer Führung auf eine Trendwende. Analystenschätzungen, prognostizieren für die neue Pille bereits im laufenden Jahr einen Umsatz von 1 Mrd. USD, der bis 2027 auf 2,2 Mrd. USD ansteigen soll. Diese Zahlen verdeutlichen die Hoffnung, dass die orale Verfügbarkeit die Hürden für Patienten senkt, die Injektionen scheuen. Aus der Perspektive eines Finanzanalysten birgt die Strategie jedoch sowohl Chancen als auch strukturelle Risiken. Zwar sichert sich Novo Nordisk einen „First-Mover-Vorteil“, da das Konkurrenzprodukt von Eli Lilly (Orforglipron) noch auf die FDA-Zulassung wartet, doch die Anwendung der Wegovy-Pille ist komplexer. Sie muss nüchtern eingenommen werden, gefolgt von einer halbstündigen Karenzzeit bei Nahrung und Flüssigkeit – ein Nachteil gegenüber dem erwarteten Lilly-Produkt, das flexibel einnehmbar sein soll. Zudem wies Dave Moore, Executive Vice President für US-Operationen bei Novo, bereits im Oktober darauf hin, dass die Tablette „deutlich mehr“ Wirkstoff benötigt als die Spritze, was die Margen unter Druck setzen könnte. Preislich positioniert sich Novo jedoch attraktiv: Der Höchstpreis der Pille liegt bei 299 USD pro Monat für Selbstzahler und damit unter den 399 USD, die Lilly für sein kommendes Produkt in Aussicht gestellt hat. Investoren sollten beobachten, ob sich die Pille primär als „Lifestyle-Produkt“ für moderate Gewichtsabnahme oder als Erhaltungstherapie nach Injektionskuren etabliert, wie aktuelle Daten von Lilly nahelegen. Novo Nordisk ist ja ein global führendes Pharmaunternehmen mit Sitz in Dänemark, das sich seit Jahrzehnten auf die Behandlung chronischer Krankheiten spezialisiert hat. Der Kernkompetenzbereich liegt in der Diabetesversorgung, wobei das Unternehmen in jüngster Zeit durch seine GLP-1-Agonisten (Semaglutid) den Markt für Adipositas-Therapien revolutioniert hat. Das Unternehmen profitiert massiv vom globalen Megatrend der steigenden Adipositas-Raten und dem gesellschaftlichen Wandel, der Fettleibigkeit zunehmend als behandelbare chronische Krankheit anerkennt. Durch die stetige Weiterentwicklung von Injektionen hin zu oralen Darreichungsformen versucht Novo Nordisk, seine dominante Marktstellung gegen aufstrebende Konkurrenten zu verteidigen und neue Patientengruppen zu erschließen.
Douglas AG (-2,11%)Douglas AG: Großinvestor hat im Dezember Aktien für weitere 1,425 Mio. Euro gekauft! Die Douglas AG hat sich als führende europäische Plattform für Premium-Beauty etabliert und verfolgt ein Geschäftsmodell, das weit über den klassischen Einzelhandel hinausgeht. Das Unternehmen positioniert sich als "Beauty-Destination", die eine kuratierte Auswahl an Düften, Make-up, Hautpflege und zunehmend auch pharmazeutischen Beauty-Produkten anbietet. Der Kern der Strategie liegt in der nahtlosen Verknüpfung von über 1.800 stationären Filialen mit einem leistungsstarken E-Commerce-Sektor. Kunden profitieren hierbei von Lösungen wie "Click & Collect" oder der Beratung vor Ort, die durch digitale Datenanalysen in der Douglas-App ergänzt wird. Besonders profitabel erweist sich dabei das Retail-Media-Geschäft, bei dem Douglas Markenpartnern ermöglicht, durch gezielte Datennutzung Werbeplätze direkt auf der Plattform zu buchen, was dem Konzern zusätzliche hochmargige Einnahmequellen jenseits des reinen Produktverkaufs erschließt. Seit dem IPO im Jahr 2024 ist der Aktienkurs von Douglas eingebrochen. Die Anleger blicken dabei insbesondere auf die Verschuldung, welche sich als Belastungsfaktor erweist. Der Konzern strebt an, den Verschuldungsgrad kontinuierlich in Richtung des Zielkorridors von 2,0x bis 2,5x zu senken. Trotz eines volatilen Marktumfelds und einer gewissen Konsumzurückhaltung in Kernmärkten wie Frankreich konnte der Konzern seine Profitabilität zuletzt festigen und damit eine stabilere Basis für künftige Dividendenausschüttungen schaffen, sobald die Verschuldungsziele erreicht sind. Im Zeitraum vom 19. Dezember bis 29. Dezember hat Aufsichtsrat Dr. Henning Kreke wieder Insiderkäufe über die Lobelia Lux S.à r.l. getätigt. Zu Stückpreisen zwischen 11,729163 Euro und 11,994359 Euro kaufte er Douglas-Aktien für insgesamt 1.425.572,31 Euro.
Schlumberger Ltd. (SLB) (9,70%)Geopolitischer Gamechanger: Warum die Neuordnung Venezuelas einen Superzyklus für US-Energy auslösen wird! Die spektakuläre Festnahme von Nicolás Maduro und die aggressive Durchsetzung der „Monroe-Doktrin“ durch die US-Regierung markieren weit mehr als nur einen politischen Machtwechsel; sie sind der Startschuss für eine der fundamentalsten Reallokationen von Kapital im Energiesektor des letzten Jahrzehnts. Für Investoren liegt die eigentliche Story nicht im tagesaktuellen Ölpreis, der aufgrund des globalen Überangebots stabil bleibt, sondern in der Rückkehr des „Heavy Crude“. Die hochkomplexen Raffinerien an der US-Golfküste, die technisch auf schweres, schwefelhaltiges Öl spezialisiert sind, litten jahrelang unter einer künstlichen Knappheit dieses Rohstoffs. Die Aussicht, dass US-Konzerne nun unter politischem Schutz die Kontrolle über die größten Ölreserven der Welt übernehmen, beseitigt diesen strukturellen Engpass und verspricht eine massive Ausweitung der Raffinerie-Margen (Crack Spreads). In diesem neuen Szenario profitieren primär zwei Sektoren, noch bevor der erste Tropfen zusätzliches Öl auf den Weltmarkt gelangt Zuerst stehen die spezialisierten US-Raffinerien und integrierten Öl-Multis in der Pole Position, da sie den dringend benötigten Rohstoff künftig günstiger und direkter beziehen können. Namen wie Valero Energy, PBF Energy oder der strategisch bereits in Venezuela präsente Riese Chevron sind hier die logischen Nutznießer einer normalisierten Lieferkette. Sie gewinnen durch die bloße Option, teure Substitute durch günstigeres venezolanisches Schweröl zu ersetzen, was ihre Profitabilität strukturell hebelt, völlig unabhängig von der globalen Ölpreis-Rallye. Der zweite, vielleicht noch lukrativere Sektor betrifft den gigantischen Investitionsbedarf (Capex), der nötig ist, um die ruinierte Infrastruktur Venezuelas wiederzubeleben. Nach drei Jahrzehnten Misswirtschaft ist die Ölindustrie des Landes ein Sanierungsfall, der zweistellige Mrd.-USD-Investitionen erfordert. Hier schlägt die Stunde der großen Öldienstleister und Ausrüster. Unternehmen wie SLB (i), Halliburton und Baker Hughes werden als die „Ingenieure des Wiederaufbaus“ fungieren. Ihre Auftragsbücher dürften sich auf Jahre füllen, da sie für die technische Instandsetzung bezahlt werden, lange bevor die Förderung profitabel läuft. Top-Stocks to watch wären zunächst: SLB (i), EPD, VLO, CVX, PBF, HAL, BKR.
Coca-Cola FEMSA S.A.B. de C.V. (ADRs) (-0,31%)3 Gründe warum Coca-Cola FEMSA von der Entwicklung in Venezuela profitieren könnte — ich bin investiert! Bei Coca-Cola FEMSA, in das ich selbst langfristig investiert bin, handelt es sich um den weltweit größten Franchise-Abfüller von Coca-Cola-Produkten. Zwar ist das Unternehmen nach wie vor in Venezuela (KOF Venezuela) vertreten, operierte die letzten Jahre aber unter sehr schwierigen Bedingungen und hat das Venezuela-Geschäft bereits vor Jahren „dekonsolidiert“. 1. Sollte sich die Wirtschaft unter einer neuen Führung stabilisieren, könnte FEMSA seine venezolanischen Betriebe wieder in die Konzernbilanz aufnehmen. Dies würde den Umsatz und Gewinn der gesamten Gruppe schlagartig erhöhen, da Venezuela historisch gesehen einer der konsumfreudigsten Softdrink-Märkte Lateinamerikas war. 2. Trotz der Krise hat Venezuela eine junge, urbane Bevölkerung mit einer starken Markenaffinität zu Coca-Cola. In stabilen Zeiten gehörte das Land zu den profitabelsten Märkten in der Region. Ich denke, mit einer wirtschaftlichen Erholung und steigender Kaufkraft der Bürger würde die Nachfrage nach "erschwinglichem Luxus" wie Softdrinks rasant steigen. 3. In der Vergangenheit musste FEMSA die Produktion in Venezuela mehrfach einstellen, weil grundlegende Rohstoffe wie Zucker fehlten. Staatliche Preiskontrollen und der Niedergang der lokalen Landwirtschaft machten es fast unmöglich, verlässlich zu produzieren. Sollte es zu einer marktorientierten Regierung kommen, würde es die FEMSA ermöglichen, Rohstoffe wieder effizient zu beschaffen und die Fabriken voll auszulasten. Die Aktie konsolidierte zwei Jahre und könnte nun bereits sein, die Konsolidierung aufzubrechen. (KOF)
Heico Corp. (1,96%)Heico: Ein Gigant der Lüfte hebt nach den neusten Quartalszahlen ab. Das müssen Börsianer zum Unternehmen wissen! Während große Flugzeugbauer oft mit Schlagzeilen kämpfen, floriert im Hintergrund ein Hidden Champion der Luftfahrt: Heico. Das US-Unternehmen ist ein spezialisierter Zulieferer, der vor allem durch preiswertere, zertifizierte Alternativen zu Original-Ersatzteilen für Triebwerke und Flugzeugkomponenten bekannt ist. Über 19.000 FAA-Zulassungen hat man. Auf diesem Gebiet ist Heico der Weltmarktführer. Heico ist in nahezu jedem bedeutenden Luftfahrtprogramm vertreten, von der Boeing 737 bis zum Airbus A320. Das Geschäftsmodell ist krisenfest solange Flugzeuge fliegen und gewartet werden müssen, verdient Heico mit. Heico steigert das EPS um 35 % und zeigt Optimismus für 2026 Die jüngsten Ergebnisse zum 4. Quartal 2025 unterstreichen diese Dominanz. Heico meldete einen Rekordumsatz von 1,2 Milliarden USD, ein Plus von 19 % gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge fiel mit einer Verbesserung von 21,6 % auf 23,1 % sehr stark aus. Der Nettogewinn kletterte sogar um beeindruckende 35 % auf 1,33 USD bzw. 188,3 Millionen USD. Das Management spricht von einem robusten Marktumfeld, das durch die hohe Nachfrage nach Reparaturdienstleistungen und Avionik-Upgrades befeuert wird. Auch für 2026 herrscht ein Optimismus. Das Umsatzwachstum soll wegen der gestiegenen Nachfrage nach den Heico-Produkten sowie den getätigten Übernahmen weitergehen. M&As bleiben im Fokus. Profiteur einer alternden Jet-Flotte! Der Wachstumsmotor bleibt die M&A-Strategie und die Pipeline sei sehr stark, hieß es zuletzt vom Management. Fünf Akquisitionen wurden 2025 abgeschlossen, zwei weitere sind für 2026 bereits in der Pipeline. Trotz der Zukäufe bleibt die Bilanz mit einer moderaten Verschuldung solide. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management weiteres Wachstum in beiden Segmenten. Ein kleiner Wermutstropfen: Im Verteidigungssektor wird „nur“ ein einstelliges organisches Wachstum erwartet. Dennoch bleibt das Fazit positiv. Heico nutzt die Alterung der globalen Flotten geschickt aus, um seine margenstarken Ersatzteile zu platzieren.
Mirum Pharmaceuticals Inc. (0,12%)Im Jahr 2026 ist für Mirum Pharmaceuticals eine Neubewertung möglich — Aktie mit Ausbruch auf Allzeithoch! Mirum Pharmaceuticals habe ich im Jahr 2023 zum ersten Mal im Tenbagger-Forum zu Kursen von 28 USD vorstellt. Seither hat sich die Aktie prächtig entwickelt und notiert am Allzeithoch bei 80 USD. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für chronische Lebererkrankungen. Das Unternehmen überzeugt mit einem starken Umsatzwachstum, wobei der Haupttreiber Livmarli, das zuletzt YoY um 56 % wuchs. Es ist das einzige Medikament in den USA, das zur Behandlung von cholestatischem Juckreiz bei Patienten mit Alagille-Syndrom (ALGS) ab einem Alter von drei Monaten freigegeben ist. Im Jahr 2026 könnt es gleich zu vier Neuregistrierungen bei Medikamenten kommen, darunter zusätzliche Indikationen für Livmarli. Das könnte für die Aktie ein Neubewertungspotenzial im neuen Jahr schaffen. Die Aktie brach am 22. Dezember auf ein neues Allzeithoch aus und könnte die Trendfolge nun aufnehmen. (MIRM)
Woodward Inc. (0,08%)Woodward profitiert vom Wartungszyklus moderner Flugzeugtriebwerke – Aktie mit neuem Allzeithoch! Woodward (WWD) liefert Energieumwandlungs- und Steuerungslösungen für die Luft- und Raumfahrt sowie die Industrie. Eingesetzt werden diese in Flugzeugen, Propan-, Erdgas- oder Dieselmotoren in Gabelstaplern, Landwirtschafts- und Bergbaumaschinen, LKW, Bussen, Zügen und Schiffen. Neben einer starken Nachfrage im Verteidigungsbereich ist insbesondere das kommerzielle Dienstleistungsgeschäft für die Luftfahrt mit einem Umsatzplus von 40 % im letzten Quartal ein wichtiger Wachstumstreiber. Die im Juli abgeschlossene Übernahme des elektromechanischen Stellantriebs Geschäfts von Safran Electronics & Defense sorgt für den ersten direkten Liefervertrag mit Airbus. Neben Systemen für die Höhenrudertrimmung (HSTA) werden ab Ende 2028 auch Tragflächen-Spoiler für den Airbus A350 geliefert, wodurch der Komponentenanteil pro Flugzeug auf 550.000 USD steigt. Zudem gehen moderne LEAP- und GTF-Triebwerke zunehmend in intensivere Wartungsphasen über, wo die UBS-Analysten bis 2030 ein jährliches Aftermarket-Wachstum von 42 % p. a. erwarten. Mit einem Umsatzplus von über 16 % und einer Nettogewinnsteigerung von 48 % im 4. Quartal gab es bereits einen neuen Pivotal-News-Point. Zudem stützt ein neues 1,8 Mrd. USD-Aktienrückkaufprogramm für die nächsten drei Jahre. Im neuen Fiskaljahr 2026 sollen die Nettoerlöse um 7 bis 9 % höher ausfallen, angeführt von einem Wachstum von 9 bis 15 % im Aerospace-Segment. Die Deutsche Bank hob das Kursziel am 22. Dezember von 360 auf 400 USD (Buy) an und sorgte damit für den Trendfortsetzungsversuch.
Dycom Industries Inc. (0,01%)Die Aktie von Dycom Industries ist im S&P 400 angekommen — die Aktie dürfte das Allzeithoch anvisieren! Dycom Industries ist ein Anbieter von Spezialbau-Diensten für die Telekommunikations- und Energiewirtschaft in den USA. Das Unternehmen plant, baut und wartet Netzwerkinfrastrukturen wie Glasfaserleitungen, Mobilfunkmasten und Stromversorgungssysteme für Telekom-Anbieter, Energieversorger und Tech-Konzerne. Ab dem 22. Dezember wird das Unternehmen im S&P 400 vertreten sein, was die Aufmerksamkeit für die Aktie erhöhen dürfte. Im November hatte das Unternehmen mit einem starken 3. Quartal überzeugt. Dabei sage das Management, dass die Nachfrage nach Telekommunikations- und digitaler Infrastruktur noch nie so stark gewesen sie wie heute. Der Auftragsbestand erreichte mit 8,2 Mrd. USD einen Rekordwert. Infolge wurde die 2025er Umsatzprognose angehoben. Die Aktie ist ein Dauerläufer und hat zuletzt ein Allzeithoch im Bereich von 365 USD generiert. Bei einem Einstieg könnte man im Bereich von 320 USD absichern, was einem Risiko von 8 % entspricht. (DY)
Commscope Holding Co. Inc. (0,44%)Commscope fokussiert sich auf Breitbandausbau und Unternehmensnetzwerke – Analysten sehen 35 %-Chance! Commscope (COMM) will als führender Anbieter bei Netzwerkinfrastrukturen und Kommunikationslösungen die weltweit die fortschrittlichsten kabelgebundenen und drahtlosen Netzwerke bereitstellen. Mit dem Erlös von 10,5 Mrd. USD durch den Verkauf des Kabel- und Verbindungsgeschäfts an den direkten Mitbewerber Amphenol (APH) werden bestehende Schulden vollständig zurückgezahlt und profitable Wachstumsbereiche ausgebaut. Die sogenannte „RemainCo“ fokussiert sich mit den Access Network Solutions (ANS) auf den Ausbau der Breitbandnetze und 5G-Infrastruktur sowie mit Ruckus auf WiFi-7-Zugangspunkte und intelligente Netzwerklösungen für Unternehmen. Commscope sicherte im letzten Quartal nicht nur Glasfaseraufträge von einem führenden nordamerikanischen Kabelbetreiber, sondern profitiert auch vom DOCSIS 4.0-Upgrade-Zyklus, um auch mit verbreiteten Koaxialkabeln ohne hohe Infrastrukturkosten 10G-Dienste zu ermöglichen. Die Jahresprognose für das bereinigten EBITDA hob das Management von 1,15 bis 1,20 Mrd. auf 1,30 bis 1,35 Mrd. USD an. Der Gesamtumsatz stieg im 3. Quartal um 50,6 % auf 1,63 Mrd. USD (Konsens: 1,37 Mrd. USD). Das bereinigte EBITDA konnte mit einem Anstieg von 97 % auf 402 Mio. USD fast verdoppelt werden, wobei auch die Marge von 18,9 % auf 24,7 % zunahm. Die Experten von Northland sehen mit einem von 20 auf 25 USD (Outperform) angehobenen Kursziel derzeit ein Aufwärtspotenzial von rund 35 %. Der GD 50 könnte nun als Sprungbrett für einen neuen Anlauf in Richtung des Mehrjahreshochs sorgen.
Samsung Electronics Co. Ltd. (GDRs) (0,65%)DRAM-Mangel eskaliert: Samsung untersucht Bestechungsvorwürfe wegen Speicherknappheit! Die weltweite Knappheit an DRAM-Speicher hat offenbar ein neues Eskalationsniveau erreicht: Samsung untersucht derzeit Vorwürfe, wonach Mitarbeiter Bestechungsgelder angenommen haben sollen, um Speicherlieferungen gezielt umzuleiten. Laut einem Bericht von DigiTimes sollen Distributoren – insbesondere aus Taiwan – sogenannte Kickbacks gezahlt haben, um sich trotz extrem angespannter Kapazitäten bevorzugten Zugang zu DRAM zu sichern. Der koreanische Technologiekonzern führt demnach interne Befragungen an seinem Taiwan-Standort durch und signalisiert, dass personelle Konsequenzen möglich sind. Hintergrund ist eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Arbeitsspeicher, getrieben von KI-Rechenzentren, Cloud-Anbietern und der PC-Industrie, während das Angebot kurzfristig kaum ausweitbar ist. Selbst konzerninterne Anfragen, etwa aus Samsungs eigener Mobilfunksparte, wurden zuletzt wegen fehlender Kapazitäten abgelehnt. Für den Markt bedeutet dies anhaltenden Druck: Die Lieferketten bleiben angespannt, Preiserhöhungen bei Endprodukten setzen sich fort, und Anleger müssen sich darauf einstellen, dass der DRAM-Zyklus länger und volatiler ausfällt als ursprünglich erwartet.
Oracle Corp. (5,44%)TikTok findet US-Lösung – Oracle (ORCL) profitiert und Aktie versucht nun eine Rebound-Bewegung! TikTok schafft einen entscheidenden Schritt zur Absicherung seines US-Geschäfts und sorgt damit für Rückenwind bei Oracle: Die Videoplattform vereinbart mit dem chinesischen Mutterkonzern ByteDance sowie einem Investorenkonsortium um Oracle, Silver Lake und MGX die Gründung eines neuen US-Joint-Ventures. Das neue Unternehmen, TikTok USDS Joint Venture LLC, gehört zu 50 % den neuen Investoren, wobei Oracle, Silver Lake und MGX jeweils 15 % halten; ByteDance bleibt mit 19,9 % beteiligt, weitere Anteile liegen bei bestehenden Investoren. Das Gemeinschaftsunternehmen übernimmt künftig zentrale Aufgaben wie den Schutz von US-Nutzerdaten, die Sicherheit der Algorithmen, Content-Moderation und Software-Kontrollen und adressiert damit die seit Jahren bestehenden politischen und regulatorischen Bedenken in den USA. An der Börse kommt die Lösung gut an: Die Oracle-Aktie zieht nach Bekanntwerden der Vereinbarung spürbar an, da Anleger auf zusätzliche Erlöse, strategische Bedeutung im Cloud- und Sicherheitsbereich sowie eine langfristige Stabilisierung der TikTok-Beziehung setzen.
Nelnet (0,93%)Die Aktie des Spezialisten für Bildungsdarlehen verlässt die Base und bricht auf ein neues Allzeithoch aus! Nelnet betreibt eine Plattformen für die Kreditverwaltung und Zahlungsabwicklung. Bekannt ist es unter anderem für die Abwicklung von Bildungsdarlehen in den USA. Aktuell nutzt das Unternehmen sein gut laufendes traditionelles Kreditgeschäft, um neue Standbeine aufzubauen, etwa durch Investitionen in Softwarelösungen. Am 6. November überzeugte das Unternehmen mit starken Q3-Zahlen, die über den Erwartungen lagen. Der Umsatz lag bei 427 Mio. USD, während das EPS 2,95 USD betrug. Profitieren konnte man neben einem Vertragsupgrade mit der US-Bildungsbehörde auch von geringeren Rückstellungen im Kreditportfolio. Bei der Aktie kam die letzten Monte permanent recht hohes Volumen herein. Mit dem Ausbruch der den Widerstand bei 136 USD könnte nun die Trendfolge eingeleitet worden sein. (NNI)
Whitefiber Inc (17,15%)Whitefiber Inc.: Deal für den NC-1 Datencenter-Campus könnte die Trendwende für die Aktie auslösen! Whitefiber Inc. (WYFI) positioniert sich als ein spezialisierter Anbieter von Infrastrukturlösungen für HPC und KI. Der Kern des Geschäftsmodells liegt in der Bereitstellung von hochmodernen Rechenzentrumskapazitäten, die speziell auf die enormen Rechenanforderungen moderner KI-Workloads zugeschnitten sind. Einerseits bietet Whitefiber Colocation-Dienstleistungen an, bei denen Kunden ihre eigene Hardware in den optimierten Hallen des Konzerns unterbringen und von der spezialisierten Kühlung sowie der massiven Stromversorgung profitieren. Andererseits agiert das Unternehmen als Cloud-Provider für GPU-basierte Rechenleistung. Hierbei stellt Whitefiber seinen Kunden direkten Zugang zu Hochleistungsprozessoren über die Cloud bereit, was insbesondere für Entwickler von Machine-Learning-Modellen und generativen KI-Anwendungen eine flexible und leistungsstarke Lösung darstellt, ohne dass diese in eigene physische Hardware investieren müssen. Am 18. Dezember 2025 konnte ein Durchbruch gemeldet werden. Whitefiber hat eine langfristige Vereinbarung über 10 Jahre mit Nscale Global Holdings abgeschlossen, die ein Gesamtvolumen von rund 865 Mio. USD umfasst. Im Zentrum dieses Deals steht der NC-1 Datencenter-Campus, wo Whitefiber eine Kapazität von 40 MW zur Verfügung stellt. Dieser Vertrag ist für den Konzern ein transformativer Schritt, da er nicht nur eine langfristig planbare Umsatzquelle sichert, sondern auch die Validierung der eigenen technologischen Infrastruktur durch einen bedeutenden Akteur im KI-Markt darstellt. Der Konzern plant, die ersten 20 MW bereits im April 2026 in Betrieb zu nehmen, gefolgt von weiteren 20 MW im Mai desselben Jahres. Diese Vereinbarung fungiert als Ankerprojekt für die gesamte US-Colocation-Plattform des Unternehmens und demonstriert die Fähigkeit des Managements, großvolumige Kapazitäten in einem hart umkämpften Marktumfeld zu platzieren.
The RealReal Inc. (-0,74%)The RealReal: Luxusgüter so teuer wie nie – Wells Fargo sieht Wiederverkaufsplattform als „Favorite Long Idea“! The RealReal (REAL) profitiert als führender Online-Marktplatz für den Wiederverkauf von gebrauchten Luxusgütern von gestiegenen Einzelhandelspreisen, der steigende Gold- und Silberpreis sowie der US-Zollpolitik und Steuerreformen. Bedient wird in den USA ein 200 Mrd. USD großer Markt. Mit 47 % prüft fast die Hälfte der Käufer prüft heute vor der Anschaffung eines neuen Luxusartikels den potenziellen Wiederverkaufswert auf derartigen Plattformen. Zudem werden diese von Konsumenten zunehmend als Wertanlage betrachtet. Am 17. Dezember berichtete Bloomberg darüber, dass Luxusgüter so teuer sind wie nie zuvor.. Auch Oppenheimer sieht den „Wiederverkaufsmarkt als einen der größten aufstrebenden Trends im Einzelhandel“, wo The RealReal einer 14-jährigen Erfahrung mit Authentifizierungsverfahren auch tiefes Vertrauen gewonnen hat. Die Experten erwarten ein Gewinnwachstum von 40 % p. a. für die nächsten drei Jahre. Wells Fargo hob das Kursziel am 16. Dezember von 15 auf 20 USD (Overweight) an und betrachtet das Unternehmen als eine „Favorite Long Idea“. Als Treiber fungieren KI-Initiativen wie Athena AI, um Fälschen zu erkennen und Prozesse von der Annahme bis zur Listung der Artikel zu automatisieren. Dies soll den Weg zur Profitabilität beschleunigen, was im Geschäftsjahr 2027 gelingen dürfte. Zudem sollen Events in Filialen und zielgerichtete Social-Media-Werbekampagnen den Bekanntheitsgrad steigern. Das Umsatzwachstum beschleunigte sich im 3. Quartal von 14 % auf knapp 18 % und auch der Bruttowarenwert (GMV) erreichte mit einem Anstieg von 20 % auf 520 Mio. USD einen neuen Rekord. Die Aktie könnte nun mit einem Breakoutversuch neue Kaufsignale generieren.
Rational AG (5,08%)Qualitätsunternehmen Rational automatisiert die Profiküchen. Die UBS-Analysten werden zum Bullen mit Kursziel 785 Euro. Folgt der Chart-Breakout? Die Gastronomie steht vor einem technologischen Wendepunkt. Während in vielen Bereichen der Industrie die Automatisierung längst Standard ist, setzen 75 % der weltweiten Profiküchen noch auf traditionelles Equipment. Hier setzt der Weltmarktführer Rational an. Mit einem Marktanteil von 50 % dominiert das Unternehmen das Segment der thermischen Speisenzubereitung, sieht sich jedoch erst am Anfang einer globalen Transformation. Bei 20 Mio. potenziellen Küchen – von der Mensa bis zum Luxushotel – ist die Durchdringung mit Rational-Geräten noch gering. Bei Flaggschiffen wie dem iCombi, der rund 4,8 Mio. Küchen adressiert, liegt die Penetration gerade einmal bei 12 %. Beim iVario sind es sogar nur 2 %, wobei über 90 % der dort adressierten Küchen noch auf traditionelle Geräte setzen. Technologische Hebel gegen Ressourcenknappheit Die Strategie der Landsberger ist klar. Die Küche der Zukunft ist automatisiert. Angesichts des eklatanten Personalmangels und steigender Energiekosten versprechen Systeme wie der iCombi und der iVario signifikante Einsparungen bei Wasser, Rohstoffen und Arbeitszeit. Mit der Einführung des iHexagon erschließt Rational zudem das lukrative Fast-Food-Segment. Diese technologische Evolution sichert nicht nur die Marktführerschaft, sondern macht das Unternehmen auch zum Profiteur staatlicher Modernisierungswellen in Krankenhäusern, Bahnhöfen und im militärischen Sektor. Die UBS ruft ein 785 Euro-Ziel auf. Folgt der Ausbruch? Rational strebt eine EBIT-Marge von 25 bis 26 % in diesem Jahr an. Das KGV beträgt 28, aber liegt bei Rational traditionell hoch wegen der Marktführerschaft und starken Profitabilität. Die UBS ist positiv gestimmt. Am 18.12.2025 stufte sie von Neutral auf Kaufen. Das Ziel wurde von 750 Euro auf 785 Euro erhöht. Während in Europa eine gute Aussicht auf Ersatzgeschäft gesehen werde, dürfte in den USA das Wachstum durch wichtige Abnehmer gestützt werden. Damit könnte es endlich zum Ausbruch aus der Korrektur kommen, was Rational auf der Long-Seite attraktiv macht.
Vestis Corp. (0,76%)Vestis Corp.: Insiderkäufe im Umfang von knapp 8,0 Mio. USD signalisieren Vertrauen in strategische Neuausrichtung Die Vestis Corp. (VSTS) positioniert sich zum Ende des Jahres 2025 als ein Unternehmen im tiefgreifenden Wandel. In den offiziellen Mitteilungen vom Dezember betont die Konzernleitung, dass das 4. Quartal 2025 einen Wendepunkt markiert. Der Spezialist für Mietberufskleidung und Arbeitsplatzlösungen hat einen mehrjährigen strategischen Transformationsplan gestartet, der darauf abzielt, die operative Effizienz drastisch zu steigern. Anstatt reinem Umsatzwachstum nachzujagen, konzentriert sich Vestis nun verstärkt auf hochwertige und profitable Kundenbeziehungen. Der Konzern sieht sich selbst als unverzichtbaren Partner für die Infrastruktur seiner Kunden und will durch eine Verschlankung der internen Prozesse die Agilität erhöhen, um auf die volatilen Marktbedingungen in Nordamerika besser reagieren zu können. In der jüngsten Kommunikation mit den Anlegern Mitte Dezember 2025 verdeutlicht das Management, dass die Stabilisierung der Profitabilität oberste Priorität hat. Ein zentraler Bestandteil dieser Phase ist die personelle Neuaufstellung in der Führungsebene, um die nächste Phase der Transformation einzuleiten. Trotz kurzfristiger Herausforderungen und einer Anpassung der Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026 hält der Konzern an seinen langfristigen Finanzzielen fest. Vestis setzt dabei auf eine strikte Kostendisziplin und die Optimierung der Anlagennutzung. Im Zeitraum zwischen dem 03. Dezember und 17. Dezember wurden mehrere Insiderkäufe durch CEO James J. Barber und Aufsichtsräte William Goetz und Keith A. Meister gemeldet. Die drei Insider kauften in dieser Zeit zu Stückpreisen zwischen 6,34 und 7,42 USD Aktien für insgesamt 7.966.386 USD.
Gildan Activewear Inc. (0,27%)Gildan Activewear: Ein Leader-Stock am Modehimmel. Die Hanesbrands-Übernahme kreiert einen neuen Marktführer für Basics! In den letzten Tagen konsolidierten die US-Indizes. Wenn sich in einer solchen Phase Aktien auf neue 52-Wochenhochs schwingen, erregt das unsere Aufmerksamkeit. Oft stehen fundamentale Ursachen dahinter. Gildan Activewear ist ein solcher Titel, dem es mit Eigenleben gelingt, die Trendfolge zu starten. Mit einem 13,8er KGV wirkt die Bewertung auch nicht zu hoch. Gildan Activewear: Der Basics-Anbieter für den Massenmarkt Gildan Activewear (GIL) ist weit mehr als nur ein Hersteller einfacher T-Shirts. Das in Montreal ansässige Unternehmen hat sich im Bereich der Basic- und Activewear zu einem globalen Schwergewicht entwickelt. Es deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Baumwollfaser bis zum fertigen Kleidungsstück ab. Mit seiner vertikal integrierten Produktion und dem Fokus auf niedrige Kosten beliefert Gildan vor allem den Massenmarkt sowie den sogenannten Printwear-Sektor (bedruckbare Kleidung für Unternehmen und Events). Das Portfolio umfasst neben Freizeitkleidung auch Unterwäsche und Socken. Die Übernahme von Handesbrands kreiert einen neuen Marktführer Die per 01.12.2025 komplettierte Übernahme von Hanesbrands stellt einen strategischen Coup dar, der die Landschaft der Basisbekleidung neu ordnet und einen klaren Marktführer schafft. Während Gildan Stärke in der effizienten, kostengünstigen Fertigung hat, bringt Hanesbrands eine Reihe starker, etablierter Einzelhandelsmarken wie „Bali“ und „Maidenform“ eine tiefere Durchdringung des US- und globalen Einzelhandels mit. Der Zusammenschluss ist strategisch sinnvoll und generiert 200 Mio. USD an Kostensynergien. Darüber hinaus wird für die nächsten drei Jahre eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des bereinigten verwässerten EPS im niedrigen 20%-Bereich erwartet. Die Übernahme kombiniert Gildans überlegene Kostenstruktur mit Hanesbrands' Markenstärke und Vertriebsnetz. Die UBS ist bullisch und ruft 75%iges Kurspotenzial auf Die Analysten der UBS reagierten auf diese Marktkonsolidierung überaus positiv. Sie bestätigten das Buy-Rating für Gildan am 16.12.2025 und hoben das Kursziel signifikant von 80 USD auf 100 USD an. Die UBS sieht in der Übernahme den Schlüssel zu mehr Größe, kombiniert mit dem Potenzial, die Effizienz von Gildans Herstellung auf Hanesbrands' Marken anzuwenden. Ein kluger Schachzug ist zudem die Prüfung strategischer Alternativen für das australische Geschäft von Hanesbrands, dessen potenzieller Verkauf bis zum Geschäftsjahr 2026 zur Schuldenreduzierung beitragen und die Wiederaufnahme von Aktienrückkaufprogrammen unterstützen könnte. Trotz der anfänglichen Komplexität einer solchen Fusion scheint der Weg für Gildan, zum unangefochtenen König der Basic-Mode aufzusteigen, geebnet.
Tempur Sealy International Inc. (0,13%)Somnigroup International: KI-Betten und Synergien ermöglichen Rekorde im 120 Mrd. USD-Schlafmarkt! Die Somnigroup International (SGI), ehemals Tempur Sealy International (TPX), transformiert sich durch die strategische Übernahme der Mattress Firm Group zu einem weltweit führenden Akteur der 120 Mrd. USD großen Schlafindustrie. Mit der Akquisition des größten US-Matratzenhändlers konnte die weltweite Präsenz mit über 2.800 Filialen in über 100 Ländern ausgebaut werden. Aufgekauft wurde im Dezember nun auch der für die Federkernproduktion wichtige Zulieferer Leggett & Platt, um die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohstoffversorgung bis zum direkten Kundenkontakt zu stärken. Ein zentraler Wachstumspfeiler ist mit den TEMPUR Ergo Smart Bases die Ausrichtung auf technologiegetriebene Produkte und KI. Durch eine Beteiligung von 15,6 % an Fullpower-AI hat sich SGI erneut bis 2036 den exklusiven Zugriff auf die „Sleeptracker AI“-Technologie gesichert, die mittels kontaktloser Biosensorik direkt in der Matratze Vitaldaten analysiert, personalisierte Schlafempfehlungen liefert und Schnarchen reduzieren kann. Zudem werden über eine Partnerschaft mit Calm exklusive Schlafgeschichten, Klanglandschaften und geführte Meditationen in die Sleeptracker AI App integriert, um das Einschlafen zu erleichtern. Das 3. Quartal markierte mit einem Umsatzplus von über 63 % einen neuen Rekord, ebenso wie das bereinigte EBITDA, der Nettogewinn sowie der operative und Free Cashflow. Diese Erfolge basieren maßgeblich auf realisierten Synergieeffekten und der Modernisierung der Mattress-Firm-Filialen, in denen „Tempur Brand Walls“ die Verkäufe steigern. Bis 2028 soll der Nettogewinn um durchschnittlich 22 % p. a. auf 4,85 USD je Aktie kräftig steigen können. Das Management hob zunächst die Nettogewinnprognose für das Fiskaljahr 2025 von 2,40 bis 2,70 USD auf 2,60 bis 2,75 USD je Aktie an. Die Aktie notiert nur 4 % unter dem Allzeithoch.
Circle Internet Group Inc. (-0,23%)Visa (V) öffnet USDC-Abwicklung für US-Banken – Circle (CRCL) profitiert massiv vom Stablecoin-Durchbruch! Visa ermöglicht US-Banken ab sofort, Transaktionen mit dem Zahlungsnetzwerk über den Stablecoin USDC abzuwickeln, und setzt damit ein starkes Signal für die institutionelle Nutzung digitaler Währungen. Die Initiative ist Teil eines Pilotprogramms für Stablecoin-Abrechnungen und soll schnellere Geldbewegungen, eine Verfügbarkeit an sieben Tagen pro Woche sowie eine höhere operative Stabilität auch an Wochenenden und Feiertagen bieten. Während die Visa-Aktie leicht nachgibt, rückt Circle Internet Group als sehr wahrscheinlicher Gewinner in den Fokus der Anleger: Circle ist Emittent von USDC, dem weltweit zweitgrößten Stablecoin, und entwickelt zudem eine eigene Blockchain, wobei Visa als strategischer Designpartner auftritt. Die Circle-Aktie wäre somit in der Lage von einer wachsenden Fantasie rund um das Geschäftsmodell zu profitieren, zumal der Titel weiterhin deutlich unter früheren Höchstständen notiert. Erste Banken wie Cross River Bank und Lead Bank nutzen bereits USDC-Abrechnungen über die Solana-Blockchain, eine breitere Einführung in den USA ist bis 2026 geplant. Rückenwind erhält der Markt zusätzlich durch die zunehmende regulatorische Klarheit: Das im Juli verabschiedete Genius-Gesetz schafft einen verbindlichen Rahmen für Stablecoins und beschleunigt deren Akzeptanz im institutionellen Zahlungsverkehr. Für Investoren signalisiert der Schritt, dass Stablecoins den Sprung aus der Nische schaffen, wobei Circle als Infrastruktur- und Emittentenplattform strategisch besonders gut positioniert ist, während Visa seine Rolle als Innovationsmotor im globalen Zahlungsverkehr weiter ausbaut.
Twilio Inc. (0,19%)Die Aktie von Twilio könnte nach dem Gap-Close und Analstensupport die Trendfolge einleiten! Twilio sollte man im Blick haben. Das Unternehmen bietet Entwicklern die Möglichkeit Sprach-, Messaging- und Video-Funktionen über Programmierschnittstellen (APIs) in ihre eigenen Software-Anwendungen zu integrieren. Dabei zeigten die Zahlen zum 3. Quartal von Anfang November, dass der zunehmende Einsatz von KI-Agenten für Kundeninteraktionen in Verbindung mit Sprachfunktionen zu einem wichtigen Treiber. Die Anzahl der Kundenaccounts stieg um 23 % auf über 392.000 an, während die Sprachlösungen das höchste Wachstum seit über drei Jahren verzeichneten. Das Voice-AI-Geschäft beschleunigte sich auf knapp 60 % und Erlöse mit den 10 größten Voice-AI-Startups konnten mehr als verzehnfacht werden. Am 16. Dezember stuften die Analysten von BTIG auf Buy und einem Kursziel von 165 USD. Begründet wird dies damit, dass man für 2026 ein sich beschleunigendes Wachstum des adressierbaren Marktes sehe. Die Aktie hat nach starken Zahlen das Gap geschlossen, attackiert nun aber wieder den Widerstand bei 135 USD. Mit dem Überschreiten desselben kann hier auf die Trendfolge gesetzt werden. (TWLO)
Sartorius AG Vz. (0,33%)Sartorius AG Vz.: Start einer neuen Aufwärtswelle in Vorbereitung - Lobende Worte von Bernstein Research Sartorius hat sich klar darauf positioniert, den langwierigen, teuren und qualitätskritischen Prozess der Medikamentenentwicklung durch innovative Lösungen zu verbessern und effizienter zu gestalten. Insbesondere der Fokus auf komplette Prozesslösungen aus einer Hand macht das Unternehmen für seine Kunden attraktiv, da Sartorius nicht nur Einzelprodukte liefert, sondern auch bei der vorgelagerten Projektplanung, Prozessintegration und Validierung unterstützt. Die aktuellen Entwicklungen, wie die Erweiterung der Produktion wichtiger Komponenten für Zell- und Gentherapien, unterstreichen die strategische Ausrichtung auf Zukunftsmärkte der personalisierten Medizin. Darüber hinaus belegen jüngste Pressemitteilungen, wie jene vom November 2025 zur Auszeichnung der Newcomerin Naomi Weitzel mit dem LifeScienceXplained-Preis, das Engagement des Konzerns in der Förderung wissenschaftlicher Innovationen und der Diskussion um Zukunftsthemen wie autonome Labore und KI in der Wirkstoffforschung, welche die langfristige technologische Relevanz des Unternehmens sichern sollen. Die langfristige Perspektive von Sartorius ist eng an den strukturellen Wachstumstrend der Biopharmaindustrie gekoppelt, der durch eine alternde Weltbevölkerung und den medizinischen Fortschritt getrieben wird. Der Konzern blickt daher auch in einem sich normalisierenden Marktumfeld nach der Pandemie zuversichtlich nach vorn. Die Experten von Bernstein Research sind bereits überzeugt. Sie haben die Einschätzung am 16. Dezember auf "Outperform" bestätigt und das Kursziel von 273 auf 284 Euro angehoben. Analystin Susannah Ludwig bezeichnete die Vorzugsaktie von Sartorius neben Straumann in einem am Dienstag vorliegenden Branchenausblick auf 2026 zudem als "Top Pick". Beim Pharma- und Laborzulieferer Sartorius boome das Segment Biomanufacturing wieder, hob sie hervor und rechnet mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate für das Ergebnis je Aktie von 21 % im Zeitraum 2025 bis 2028.
Ford Motor Co. (1,24%)Ford (F) – US-Autokonzern zieht die Reißleine bei E-Autos, Milliardenabschreibung soll Profitabilität zurückbringen! Ford meldet einen tiefgreifenden Strategiewechsel und kündigt eine Abschreibung von rund 19,5 Mrd. USD auf sein Elektroauto-Geschäft an. Der Konzern stellt mehrere geplante reine Elektrofahrzeuge ein und reagiert damit auf nachlassende Nachfrage, hohe Kosten und veränderte regulatorische Rahmenbedingungen. Die Sonderbelastung soll überwiegend im vierten Quartal 2025 verbucht werden, weitere Effekte folgen bis 2027. An der Börse kommt der radikale Schnitt überraschend gut an: Die Aktie legt zu, Investoren werten den Schritt als überfällige Bereinigung eines defizitären Geschäftsbereichs. Laut TD Cowen bleibt die Einstufung zwar bei „Halten“, doch die Maßnahmen erhöhen aus Sicht der Analysten die Chancen, dass die verlustreiche EV-Sparte Model-e bis 2029 die Gewinnschwelle erreicht. Künftig setzt Ford stärker auf Hybrid- und Extended-Range-Konzepte statt auf große, margenarme Elektrofahrzeuge. So soll der F-150 Lightning in einer erweiterten Hybrid-Architektur angeboten werden, während reine E-Autos auf einer neuen Universal-EV-Plattform für kleinere und günstigere Modelle entstehen. Parallel hebt das Management die operative Gewinnprognose an: Der Vorsteuergewinn soll nun bei rund 7 Mrd. USD liegen, nach zuvor 6 bis 6,5 Mrd. USD. Zusätzlich plant Ford, bestehende Batteriewerke umzurüsten und in den Markt für stationäre Energiespeicher einzusteigen, der insbesondere durch den Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur stark wächst. Dieses Zusatzgeschäft eröffnet neue Erlösquellen, birgt jedoch Risiken, falls sich die Nachfrage langsamer entwickelt als erwartet.
ROCHE HLDG AG GEN. (0,42%)Roche Holding AG: Fokus auf Personalisierte Medizin zahlt sich aus Die Roche Holding AG ist der unangefochtene globale Marktführer in der Onkologie und ein Pionier der personalisierten Medizin. Das Lösungsangebot des Konzerns basiert auf einer einzigartigen Struktur, welche sich durch die enge Verzahnung der schlagkräftigen Pharma-Sparte mit der weltweit führenden Diagnostics-Division ergibt. Diese Symbiose ermöglicht es Roche, maßgeschneiderte therapeutische Wirkstoffe direkt mit den passenden Begleitdiagnostika zu koppeln, wodurch die Behandlungseffizienz für Patienten maximiert und unnötige Therapien vermieden werden. Ein zentraler Erfolg der Pharma-Sparte war am 10. Dezember die Bekanntgabe positiver Phase-III-Daten für Giredestrant, einem oralen selektiven Östrogenrezeptor-Degrader (SERD). Die Substanz konnte das Risiko eines invasiven Krankheitsrückfalls oder Todes bei Patientinnen mit Östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs im Frühstadium signifikant um 30 % senken, was das Potenzial für einen neuen Behandlungsstandard im weltweit wichtigsten Krebsbereich unterstreicht. Parallel dazu treibt die Diagnostik-Sparte ihre technologische Führung voran, wie die erweiterte CE-Kennzeichnung für das automatisierte Massenspektrometrie-Menü zur Überwachung von Antibiotika-Medikamenten, veröffentlicht am 11. Dezember, zeigt. Diese Erweiterung bietet Kunden im Gesundheitswesen das breiteste In-vitro-Diagnostik-Menü der Branche und verbessert die Präzision in der Behandlung. Die ganz aktuelle FDA-Zulassung für einen erweiterten Brustkrebs-Diagnosetest Mitte Dezember, der Patienten für die Behandlung mit einem Antikörpertherapeutikum identifiziert, bestätigt zusätzlich die Rolle von Roche als unverzichtbarer Enabler der personalisierten Onkologie.
Flex Ltd. (-0,74%)Flex: AI Infrastructure Platform beschleunigt die Bereitstellung von Rechenzentren um 30 %! Das Auftragsfertigungsunternehmen Flex (FLEX) gibt sich im Technologiesektor als neuer Bulle zu erkennen. Mit 100 Produktionsstandorten in über 30 Ländern werden Kunden in den Märkten Rechenzentren, Industrieautomation, Medizintechnik oder der Automobilindustrie bei der Konzeption bis zur Serienfertigung und darüber hinaus begleitet. Laut CEO Revathi Advaithi sorgt KI für einen „der größten Infrastrukturausbauten der modernen Geschichte“. Flex unterstützt seine Kunden bei der Beschleunigung der Rechenzentrumsimplementierung, indem modernste Stromversorgungs- und Kühltechnologien sowie skalierbare IT-Infrastrukturlösungen angeboten werden. Kooperiert wird mit mehreren Hyperscalern, Neo-Clouds und Colocation-Anbietern. Die Verbreitung kundenspezifischer Chips erhöht die Komplexität und sorgt für bessere Ergebnisse. Jensen Huang kritisierte zuletzt die langen Bauzeiten von bis zu 3 Jahren bei Rechenzentren mit einem Wettbewerbsnachteil ggü. China. In enger Zusammenarbeit mit NVIDIA integriert die neue Flex AI-Infrastrukturplattform für Gigawatt-Rechenzentren die Stromversorgung, Kühlung und Rechenleistung in vorkonfigurierte, modulare Designs, um die Bereitstellungszeit um 30 % zu beschleunigen. Flex sieht durch die Bereitstellung von Komplettlösungen eine OEM-ähnliche Kontrolle und erzielt hohe Margen, wobei die operative Marge nun vier Quartal in Folge über 6 % lag und dieses Ziel ein Jahr früher als geplant erreicht wurde. Im Fiskaljahr 2026 soll das Rechenzentrumsgeschäft erneut um mindestens 35 % auf 6,5 Mrd. USD wachsen. Die Argus-Analysten verwiesen auf das vierte aufeinanderfolgende Quartal mit steigenden Erlösen (+4 % im 2. Quartal) nach rückläufigen Ergebnissen seit 2023. Margenstarke Strom- und Cloud-Angebote sollen eine höhere Bewertung rechtfertigen, weshalb das Kursziel auf 85 USD (Buy) angehoben wurde. Die Aktie bricht auf ein neues Allzeithoch aus.
Wienerberger AG (3,01%)Wienerberger ist der Top-Breakout-Kandidat unter den Ukraine-Friedensprofiteuren! US-Präsident Trump geht davon aus, eine Einigung im Ukraine-Krieg ist näher als je zuvor. Auch Bundeskanzler Merz betonte jetzt die „echte Chance“ auf Frieden. An der Börse zeigt sich das auch daran, dass die Rüstungsaktien um Rheinmetall & Co. vorbörslich rund 4 % schwächer notieren. Im Gegenzug könnten am Markt die Profiteure vom Wiederaufbau der Ukraine gespielt werden. Der aktuelle Top-Breakout-Kandidat ist die österreichische Wienerberger. Das Unternehmen erzielt 26 % seiner Erlöse in Osteuropa und hatte bereit mitgeteilt, dass man auch am Wiederaufbau der Ukraine mitwirken will und die notwendigen Kapazitäten hat. „Die Werke in den Nachbarländern ermöglichen es dem Unternehmen, den Bedarf an Ziegeln, Dachziegeln, Flächenbefestigungsprodukten und Kunststoffrohren zu decken." Vor allem bei Dachziegeln wird eine führende Position eingenommen. Es wird geschätzt gut 175 Mrd. Euro sind allein für den Wohnungsbau notwendig in der Ukraine. Eine Sonderkonjunktur aus der Ukraine gepaart mit mehr Nachfrage aus Deutschland könnte dazu führen, dass auch das EPS des Unternehmens von 1,90 Euro auf 3,05 Euro bis 2027 erhöht. Die Aktie würde das mit einer neuen Aufwärtsbewegung quittieren! Die Wienerberger-Aktie ist kurzfristig für den Ausbruch um 30 Euro prädestiniert. Trader können die Aktie daher jetzt aufgreifen, zumal der Markt die Gewinner und Verlierer von einem hoffentlich eintretenden Frieden in der Ukraine spielen müsste.
Turning Point Brands Inc. (-0,35%)Mit Turning Point Brands kann auf den Cannabistrend gesetzt werden — die Aktie bricht auf ein Allzeithoch aus! Die US-Regierung plant die Neuklassifizierung von Marihuana auf Bundesebene. Damit werden die gesetzlichen Hürden für die Cannabisbranche deutlich gesenkt. Neben den kleinen spekulativen Werten kann man, wenn man diesen Trend nun spielen will, auch auf den Tabakkonzern Turning Point Brands setzen. Denn das Unternehmen bietet zahlreiche Accessoires für den Cannabis-Konsum an, wie u. a. die Zig-Zag-Rollpapers. Im 3. Quartal überzeugte das Unternehmen mit einem YoY-Umsatzanstieg von 31 % auf 119 Mio. USD. Ganz besonders gut kommen weiterhin die tabakfreien Nikotinbeutel unter dem Namen FR? an. Mit der Neueinführung von FR?-Watermelon handelt es sich um die „am schnellsten wachsende Fruchtsorte in der Kategorie Nikotinbeutel,“ so das Management. Die Aktie befindet sich in einem soliden Aufwärtstrend und ist die letzten Monate langsam aber stetig nach oben gelaufen. Am 15. Dezember brach sie aus einer Base auf ein neues Allzeithoch aus. Hier kann man auf die Trendfolge setzen. (TPB)
Hamilton Insurance Group Ltd. (1,94%)Hamilton Insurance profitierte zuletzt von einer ruhigen Hurrikansaison — Aktie mit Ausbruch auf Allzeithoch! Hamilton Insurance ist ein Spezialversicherer, der sich auf komplexe Risiken spezialisiert hat. Grundsätzlich ist das Unternehmen in einem nachhaltig wachsenden Markt tätig, weil Naturkatastrophen, politische Risiken und Cyber-Gefahren Unternehmen dazu zwingen, mehr Versicherungen abzuschließen. Dies treibt das Prämienwachstum. In den letzten Quartalen hat das Unternehmen von einer ruhigen Hurrikansaison profitiert, wobei die Nettoprämien im 3. Quartal um 16 % auf 523 Mio. USD angestiegen sind. Aufgrund der guten Geschäfte wurden im letzten Quartal Aktien im Wert von 40 Mio USD zurückgekauft. Dank Rückkäufen ist die Aktienzahl im Vergleich zum Vorjahr um etwas mehr als 3% gesunken. Zuletzt hat das Unternehmen eine Erhöhung seiner Aktienrückkaufgenehmigung um 150 Mio. USD angekündigt, was die Aktie stützen dürfte. Die Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend und konnte am 12. Dezember eine Base verlassen und auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier kann auf die Trendfolge spekuliert werden.
JPMorgan Chase & Co. (0,58%)JPMorgan Chase (JPM) – Der US-Bankenriese bringt Geldmarktfonds auf die Blockchain und setzt auf Tokenisierung als nächsten Wachstumstreiber! JPMorgan Chase treibt die Verschmelzung von klassischem Asset Management und Blockchain-Technologie weiter voran. Wie das Wall Street Journal berichtet, startet die Vermögensverwaltung des Konzerns ihren ersten tokenisierten Geldmarktfonds auf der Ethereum-Blockchain. Der Fonds mit dem Namen „My OnChain Net Yield Fund“ (MONY) wird zunächst mit 100 Mio. USD Eigenkapital von JPMorgan ausgestattet und anschließend für externe qualifizierte Investoren geöffnet. Zugang erhalten vermögende Privatkunden sowie institutionelle Anleger, wobei eine Mindestanlage von 1 Mio. USD gilt. Für Anleger signalisiert dieser Schritt, dass Tokenisierung zunehmend den Sprung aus dem Experimentierstadium in regulierte Kernprodukte der Finanzindustrie schafft. Der strategische Hintergrund ist klar: Nach der Verabschiedung des sogenannten Genius Act, der in den USA erstmals einen regulatorischen Rahmen für tokenisierte Dollar und Stablecoins definiert, beschleunigt sich die Entwicklung rasant. Laut JPMorgan-Manager John Donohue besteht eine „massive Nachfrage“ seitens der Kunden nach tokenisierten Anlageformen. Der neue Fonds investiert – wie klassische Geldmarktfonds – in kurzfristige, als sicher geltende Schuldpapiere, schüttet Erträge täglich aus und kann sowohl mit Bargeld als auch mit dem Stablecoin USDC gezeichnet und zurückgegeben werden. Für Anleger entsteht damit ein hybrides Produkt: die Sicherheit und Renditestruktur eines Geldmarktfonds kombiniert mit der Flexibilität der Blockchain. Risiken liegen vor allem in der noch jungen Marktstruktur, technologischen Abhängigkeiten sowie möglichen regulatorischen Anpassungen, sollten Aufsichtsbehörden künftig strengere Vorgaben machen.
Clear Secure Inc (0,66%)Clear Secure: CMS-Vertrag für Identitätssicherheit im Gesundheitswesen – Aktie markiert neues Mehrjahreshoch! Clear Secure (YOU) fokussiert sich als Spezialist für biometrische Identitätssicherheitslösungen bisher auf ein abonnementbasiertes Geschäftsmodell, um CLEAR+-Mitgliedern für 209 USD im Jahr schnellere Sicherheitskontrollen an Flughäfen zu ermöglichen. Neu ist ein Pilotprogramm mit vollautomatisierten eGate-Terminals an bisher 10 US-Flughäfen für die Fußball Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika, bei denen sich Abonnenten in nur 5 Sekunden verifizieren und innerhalb von 30 Sekunden direkt zur physischen Sicherheitskontrolle gelangen können. Eine Ausweitung auf 30 Flughäfen ist bis Ende 2026 geplant. Zusätzliche Wachstumschancen ergeben sich im B2B-Geschäft, wo die CLEAR1-Identitätsplattform im letzten Quartal eine Rekordzahl an Unternehmen erreichen konnte. Ein Highlight ist ein neure Vertrag mit dem Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS), um für Medicare-Leistungsempfänger CLEAR1 für die Kontoerstellung, Kontowiederherstellung und den Zugriff auf Gesundheitsinformationen in das Online-Portal Medicare.gov zu integrieren. Eine breitere „Health Tech Ecosystem Initiative“ soll einen sicheren Ökosystem-Standard für den Datenaustausch und die Interoperabilität im US-Gesundheitswesen schaffen. Über 60 Unternehmen haben die CMS-Initiative bereits unterzeichnet und es gibt CLEAR1-Verträge mit 20 % der teilnehmenden Unternehmen. Im 3. Quartal nahm die Anzahl der CLEAR+-Abonnenten um 7,5 % auf 7,7 Mio. zu. Preiserhöhungen und Zusatzdienstleistungen erhöhen den Umsatz pro Abonnenten. Das Buchungswachstum soll sich im laufenden 4. Quartal von 14,3 % auf 16,8 % bzw. auf 265 bis 270 Mio. USD beschleunigen. Die Analyten von JPMorgan hoben das Kursziel am 12. Dezember von 35 auf 42 USD (Overweight) an und rechnen auch mit einer Erneuerung der American Express-Partnerschaft zu günstigeren Konditionen. Nun liefern die höchsten Kurse seit dem Jahr 2021 ein neues Kaufsignal.
SmartRent Inc (1,72%)SmartRent Inc.: Insiderkäufe innerhalb eines Monats summieren sich bereits auf rund 1,25 Mio. USD! SmartRent Inc. (SMRT) positioniert sich als Technologieanbieter für die Mietwohnungsbranche. Der Konzern zielt dabei auf große Eigentümer, Betreiber und Entwickler von Mehrfamilienhäusern ab. Das Geschäftsmodell basiert auf der Bereitstellung eines umfassenden End-to-End-Ökosystems, das Smart-Community-Lösungen und Smart-Operations-Lösungen vereint. Die Kernlösung ist eine nahtlose Konnektivitätsplattform, die eigens entwickelte Software mit kompatibler Hardware integriert. Für Immobilieneigentümer liegt der Fokus auf der Automatisierung von Abläufen, dem Schutz von Vermögenswerten, der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Steigerung des Netto-Betriebsergebnisses. Mieter profitieren von Smart-Home-Geräten wie intelligenten Schlössern, Thermostaten und Beleuchtungssystemen, die sie über eine zentrale App steuern können, wobei Umfragen zeigen, dass Mieter zunehmend Wert auf energieeffiziente und kostensparende Technologien legen. Zu den spezifischen Dienstleistungen gehören Access Control (cloudbasierte Zugangskontrolle), Self-Guided Tours zur Automatisierung von Vermietungsprozessen, Work Management zur Verbesserung der Effizienz von Wartungsteams durch eine mobile Plattform sowie die jüngst erweiterte KI-gestützte Smart Operations Suite, die Zentralisierung und Skalierbarkeit für Immobilienbetreiber fördert. SmartRent bedient 15 der Top 20 Mehrfamilienhausbetreiber in den Vereinigten Staaten, was die starke Marktposition und die Relevanz der Lösungen unterstreicht. Im Zeitraum zwischen dem 20. November und 12. Dezember hat CEO Frank Martell mehrere Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 1,44 USD und 2,07 USD durchgeführt. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 2.063.796 Aktien angestiegen. Außerdem hat Aufsichtsrat Thomas N. Bohjalian am 02. Dezember 50.000 Aktien zu je 1,68 USD für insgesamt 84.165 USD durchgeführt. In Summe haben die beiden Insider vom 20. November bis 12. Dezember kumuliert 1.249.931 USD in Aktien von SmartRent investiert.
Warby Parker Inc (2,20%)Warby Parker profitiert von der Einführung der ersten KI-Brillen mit Alphabet — Aktie mit Ausbruch über Widerstand! Warby Parker ist einen Blick wert. Es handelt sich um einen Online-Händler für Brillen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Brillenmarkt zu verändern. Das Unternehmen setzt auf ein vertikal integriertes Modell, das von Design bis zum Verkauf alles aus einer Hand anbietet. Am 8. Dezember hat Alphabet auf der Veranstaltung The Android Show angekündigt, dass man die ersten KI-Brillen, die im Rahmen der Partnerschaft zwischen Alphabet und Warby Parker entwickelt werden, bereits im Jahr 2026 auf den Markt kommen werden. Interessant finde ich, dass Alphabet diese Woche noch einmal herausgestellt haben, dass die Produktpartnerschaft als eine langfristige Zusammenarbeiten mit einer Reihe von Produkten und nicht nur mit einem einzigen Gerät gesehen wird. Das könnte das Wachstum von Warby Parker im nächsten Jahre weiter antreiben und die Aktie auf ganz neue Höhen katapultieren. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 30 USD kann hier auf die Trendfolge gesetzt werden. (WRBY)
Amazon.com Inc. (-0,11%)Amazon (AMZN) – Der US-E-Commerce-Gigant verschärft den Kampf um den Lebensmittelmarkt mit massiver Ausweitung von Expressdiensten! Amazon setzt im US-Lebensmittelhandel neue Maßstäbe: Der Konzern erweitert sein Same-Day-Lieferangebot für frische Waren wie Milch, Fleisch und Gemüse nun auf mehr als 2.300 Städte, wie Reuters berichtet. Damit verdoppelt das Unternehmen seine bisherige Reichweite – ein Schritt, der Investoren optimistisch stimmt und am Markt spürbare Reaktionen auslöst. Branchenbeobachter erwarten, dass Amazon damit noch stärker am mehr als 1 Bio. USD schweren US-Lebensmittelmarkt partizipiert. Parallel dazu arbeitet der Konzern laut Business Insider an einem neuen „Rush“-Abholservice, der ab 2026 das Abholen kombinierter Online- und Store-Bestellungen innerhalb einer Stunde ermöglichen soll. Gleichzeitig testet Amazon in mehreren Städten mit „Amazon Now“ Lieferzeiten von nur 30 Minuten, ein Tempo, mit dem klassische Zustellplattformen schwer mithalten können. Zwar investieren Händler wie Walmart, Target und Kroger massiv in eigene E-Commerce-Strukturen und Kooperationen, doch deren Abhängigkeit von Lieferdiensten verschärft den Margendruck. Plattformen wie Instacart und DoorDash reagieren mit strategischen Neuausrichtungen – etwa durch Softwareangebote oder internationale Expansion – doch die zentrale Frage bleibt: Wer kann im Jahr 2026 ultraschnelle Liefermodelle profitabel betreiben, während Amazon den Takt vorgibt?
innoscripta SE (-0,21%)Innoscripta SE: Insiderkäufe in Höhe von knapp 3,1 Mio. Euro, weitere Käufe könnten folgen! Innoscripta (i.) bietet mit der SaaS-Plattform "Clusterix" eine 360°-End-to-End-Lösung zur Digitalisierung und Automatisierung der Beantragung und revisionssicheren Dokumentation der steuerlichen Forschungszulage. Die Software reduziert die Komplexität länderspezifischer Förderlogiken und setzt Ressourcen in Unternehmen frei. Die strategische Vision ist die Schaffung einer internationalen Plattform, welche Förderlogiken weltweit vereint. Unterstützt wird diese Perspektive durch die neuen Forschungszulage-Regeln für 2026, die im Dezember 2025 bekannt gegeben wurden. Mit einem 20%igen Gemeinkostenzuschuss und einer erhöhten Bemessungsgrundlage steigern diese Weichenstellungen die Attraktivität der Förderung, was direkt die Nachfrage nach den automatisierten Dokumentationslösungen von Innoscripta erhöht. Die Zahlen für das 3. Quartal bestätigen die starke Wachstumsdynamik und Rentabilität. Der Konzernumsatz wuchs signifikant um 80,3 % auf 70,7 Mio. Euro (Q3/2024: 39,2 Mio. Euro), während das Konzern-EBIT um 96,3 % auf 40,8 Mio. Euro (Q3/2024: 20,8 Mio. Euro) zulegte. Die resultierende EBIT-Marge von 57,8 % (Q3/2024: 53,1 %) unterstreicht die Skalierbarkeit des SaaS-Modells. Das Wachstum wird durch die Optimierung digitaler Prozesse und die Weiterentwicklung der Clusterix-Plattform getragen. Diese Zahlen belegen die erfolgreiche strategische Ausrichtung. Das Vertrauen des Managements in die Zukunft des Unternehmens wird durch signifikante Insiderkäufe untermauert. Nach Käufen in Höhe von 168.610 Euro im Juni und 1.664.460 Euro im August folgten weitere Käufe vom 8. bis 10. Dezember im Gesamtwert von 3.096.645 Euro. Die im Juni angekündigte Investition von insgesamt 12 Mio. Euro durch zwei Führungskräfte ist damit noch nicht vollständig ausgeschöpft, was ein starkes Signal an den Markt sendet.
Alpha Metallurgical Resources (0,22%)Alpha Metallurgical Resources: Nach einem 16 Mio. USD Investment im September hat der Direktor nun für weitere 6,3 Mio. USD Aktien gekauft! Alpha Metallurgical Resources (AMR) positioniert sich als ein führender US-amerikanischer Lieferant von metallurgischen Produkten für die Stahlindustrie. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist die Gewinnung und Verarbeitung von Kokskohle (Metallurgical Coal), die ein essenzieller Rohstoff für die Produktion von Roheisen im Hochofenprozess und somit für die Herstellung von Stahl ist. Im Gegensatz zu Thermalkohle, die hauptsächlich zur Stromerzeugung dient und einem stärkeren strukturellen Nachfragerückgang ausgesetzt ist, spielt die hochwertige Kokskohle von AMR eine unverzichtbare Rolle in der traditionellen Stahlproduktion. Die strategische Relevanz des Konzerns für seine Kunden liegt in der zuverlässigen Versorgung mit qualitativ hochwertigen Kokskohle-Qualitäten. AMR betreibt Unter- und Übertagebau-Minen in den zentralen Appalachen und verfügt über beträchtliche Hafenkapazitäten. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden weltweit zu bedienen, wobei ein signifikanter Anteil der Produktion, Schätzungen zufolge rund 70 Prozent, in den Export geht – hauptsächlich nach Asien, wo die Nachfrage nach Stahl in Schwellenländern wie Indien robust ist. Die angebotene Lösung für Stahlhersteller ist somit die Sicherstellung eines kritischen Inputfaktors für ihre Produktion, gestützt durch eine starke Logistik und eine breite Palette an Kohlequalitäten. Bemerkenswert sind auch die Insiderkäufe der letzten Monate durch Direktor Kenneth S. Courtis. Er hat bereits vom 12. September bis 15. September insgesamt 108.000 Aktien zu Stückpreisen zwischen 142,64 USD und 154,68 USD für insgesamt rund 16,0 Mio. USD gekauft. Am 08. Dezember hat der Direktor wiederum zu deutlich höheren Stückpreisen von 175,26 USD weitere 36.000 Anteile für insgesamt rund 6,3 Mio. USD erworben. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 770.537 Aktien gestiegen.