AXT Inc. (-0,52%)Der Chipzulieferer ATX überzeugt mit stark anziehendem Wachstum — Aktie auf Mehrjahreshoch! ATX, mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,4 Mrd. USD, ist ein Zulieferer für „nicht-Silizium“-Chips. Er fertigt Substratwafer aus Indiumphosphid (InP), Galliumarsenid (GaAs) und Germanium (Ge) – Materialien, die dort eingesetzt werden, wo Silizium die Anforderungen (z. B. bei Hochfrequenz/Opto) nicht erfüllt. Im 3. Quartal überzeugte das Unternehmen mit einem stark anziehenden Wachstum gegenüber dem 2. Quartal von 18 auf 28 Mio. USD. Das Management betont, dass die Nachfrage kein kurzfristiger Lageraufbau sei, sondern ein mehrjähriger Zyklus durch KI bei Hyperscalern. Die Aktie hat einen starken Lauf hinter sich und notiert am Mehrjahreshoch bei 26 USD. Mit dem Ausbruch aus der Base könnte die Trendfolge zeitnah starten. (AXTI)
Keysight Technologies Inc. (0,43%)Keysight Technologies (KEYS) – Der US-Messtechnik- und EDA-Spezialist beschleunigt Chipentwicklung mit KI und stärkt seine Position im Halbleiterzyklus! Keysight Technologies treibt die Automatisierung in der Halbleiterentwicklung weiter voran und adressiert damit einen der größten Engpässe der Branche: die aufwendige Modellierung moderner Bauelemente. Mit der neuen Machine-Learning-Erweiterung innerhalb der aktuellen Device-Modeling-Software verkürzt der Konzern laut eigener Angaben Entwicklungs- und Extraktionsprozesse von bislang mehreren Wochen auf wenige Stunden. Für Chipentwickler bedeutet das schnellere Process Design Kits (PDKs) und effizientere Design-Technology-Co-Optimization-Prozesse – ein klarer Produktivitätsgewinn in einer Phase, in der Zeit-to-Market über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet. Aus Anlegersicht unterstreicht dieser Schritt die strategische Ausrichtung von Keysight auf margenstarke Softwarelösungen mit wiederkehrenden Umsätzen. Der technologische Hintergrund ist komplex, aber für Investoren relevant: Neue Chiparchitekturen wie Gate-All-Around-Transistoren, Wide-Bandgap-Materialien wie GaN und SiC sowie 3D-Integration erhöhen den Modellierungsaufwand drastisch. Klassische, physikbasierte Ansätze stoßen hier zunehmend an Grenzen. Keysight setzt deshalb auf KI-gestützte Optimierungsverfahren, die hunderte manuelle Abstimmungsschritte auf wenige automatisierte Prozesse reduzieren. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dabei mehr als 80 Modellparameter in einem einzigen Optimierungslauf erfassen – inklusive Temperatureffekten und dynamischem Verhalten. Nilesh Kamdar, General Manager der EDA-Sparte, erklärt laut Unternehmensmitteilung, dass KI-Methoden die Qualität und Vorhersagekraft der Modelle deutlich erhöhen und Entwicklungsrisiken reduzieren. Für Anleger eröffnet sich damit die Perspektive, dass Keysight von steigenden F&E-Budgets der Halbleiterindustrie überproportional profitieren könnte. Risiken bleiben konjunkturelle Schwankungen im Chipmarkt und der zunehmende Wettbewerb im EDA-Segment, insbesondere durch spezialisierte Softwareanbieter.
Micron Technology Inc. (4,64%)Micron Technology: Insiderkäufe im Bereich des Allzeithochs in Höhe von 7,8 Mio. USD durch den Aufsichtsrat! Micron Technology (MU) hat sich vom klassischen Speicherhersteller zum unverzichtbaren Infrastruktur-Anbieter für das KI-Zeitalter gewandelt. Neben DRAM und NAND-Flash liegt der Fokus auf Hochleistungslösungen wie High Bandwidth Memory (HBM). Insbesondere die HBM3E- und die kommende HBM4-Generation sind essenziell für KI-Beschleuniger, etwa von NVIDIA, um die Datenmengen großer Sprachmodelle zu bewältigen. Ergänzt wird dies durch schnelle SSDs für Rechenzentren und effizienten Speicher für den wachsenden "Edge AI"-Markt. Die dominante Marktposition belegen die Zahlen vom 17. Dezember 2025: Im 1. Quartal des Fiskaljahres 2026 erzielte Micron einen Rekordumsatz von über 13,6 Mrd. USD, wobei das Rechenzentrum-Segment bereits mehr als die Hälfte beisteuerte. Für Anleger besonders relevant ist die Nachricht, dass die gesamte HBM-Produktionskapazität für das Kalenderjahr 2026 bereits vertraglich zu festen Preisen ausverkauft ist. Dies garantiert dem Konzern eine ungewöhnlich hohe Planungssicherheit und Margenstabilität. Wachstumsmotor bleibt der enorme Bedarf an Speicherbandbreite in KI-Datenzentren. Parallel gewinnt "AI at the Edge" an Bedeutung: KI-fähige PCs und Smartphones erfordern deutlich höhere Arbeitsspeicher-Kapazitäten (mindestens 12–16 GB DRAM), was die Nachfrage strukturell treibt. Auch der Automobilsektor entwickelt sich durch autonomes Fahren und komplexe Infotainment-Systeme zunehmend zu einem wichtigen Absatzmarkt, in dem Micron führend positioniert ist. Während die Aktie charttechnisch in der Nähe ihrer Allzeithochs konsolidiert, setzen Insider auf weiteres Potenzial. Direktor Teyjin M. Liu kaufte am 13. und 14. Januar insgesamt 23.200 Aktien zu Kursen um 337 USD. Mit diesem massiven Investment von rund 7,8 Mio. USD hat er seinen Bestand auf 25.910 Aktien aufgestockt und setzt damit ein starkes Vertrauenssignal für eine mögliche Trendfortsetzung.
MYR Group Inc. (-0,14%)MYR Group: „Pure Play“ für den US-Energieboom markiert neues Allzeithoch! Die MYR Group (MYRG) zählt seit 29 aufeinanderfolgenden Jahren zu den führenden fünf US-Spezialbetrieben für Elektroinstallationen. Während das Segment Transmission & Distribution (T&D) als Kerngeschäft den Bau und die Wartung von Hochspannungsleitungen, Umspannwerken und Verteilersystemen übernimmt, werden über Commercial & Industrial (C&I) komplexe elektrische Installationen in gewerblichen Gebäuden, Industrieanlagen und Rechenzentren durchgeführt. Laut CEO Rick Swartz sind Versorger sind über die Machbarkeit von Projekten besorgt, was zu frühen Vertragsbindungen und derzeit in der Planungsphase befindlichen großen Übertragungsprojekten mit Baubeginn ab 2027 führt. Der US-Strombedarf der Rechenzentren laut dem US-Energieministerium von 4,4 % im Jahr 2023 bis 2028 auf bis zu 12 % fast verdreifachen soll und die Ausgaben für den Bau von Rechenzentren laut FMI nach 32 % im Jahr 2025 um weitere vier Jahre anhalten dürften, gibt es eine gute Auftragslage. Der Auftragsbestand wuchs zuletzt um 2,5 % auf rund 2,66 Mrd. USD. Im Fiskaljahr 2026 soll das Geschäft erneut um etwa 10 % wachsen. Die Margenziele für C&I wurden von 4 bis 6 % auf 5 bis 7,5 % angehoben. 2027 könnte es mit erwarteten Megaprojekten dann auch im T&D-Segment spürbare Verbesserungen geben. Die Clear Street Analysten sehen beim „Pure Play“ für Stromübertragungs- und -verteilungsnetze zur Verbesserung des US-Stromnetzes derzeit ein Kursziel von 295 USD (Buy). Die Aktie bietet mit dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch eine neue Einstiegsgelegenheit.
Siltronic AG (4,90%)Siltronic: Ein neuer Chart-Breakout bahnt sich an. Sind die TSMC-Pläne auch gut für den Waferhersteller? Siltronic gehört zu den Vertretern der Chipbranche, die bisher nicht großartig ins Laufen kamen. Die Nachfrage nach Wafern hängt nicht nur am Bedarf im Bereich Server ab, sondern eben auch von Märkten wie Smartphones, PCs und Fahrzeugen. Doch die Bedeutsamkeit der KI-Nachfrage wächst und könnte damit das Business von Siltronic endlich anschieben. TSMCs 56-Milliarden-Signal an den Markt Am 15.01.2026 erschütterte TSMC die Branche mit einer massiven Prognoseanhebung. Der Capex für 2026 sollen auf 52 bis 56 Mrd. USD steigen, was ein Sprung von rund 32 % gegenüber dem Vorjahr ist. Dieser aggressive Ausbau der Kapazitäten zielt primär auf die Befriedigung der globalen KI-Nachfrage ab. Für den Waferhersteller Siltronic ist dies ein fundamentales Signal. Wo neue Fertigungslinien entstehen, steigt unmittelbar der Bedarf an der physischen Basis jedes Chips - dem hochreinen Silizium-Wafer. Der 300-mm-Multiplikator durch KI und HBM Siltronic profitiert überproportional vom Trend zu High-End-Anwendungen. KI-Server benötigen nicht nur mehr Rechenleistung, sondern auch eine deutlich größere Siliziumfläche. Schätzungen gehen von bis zu achtmal mehr Fläche im Vergleich zu Standard-Servern aus. Besonders die Nachfrage nach 300-mm-Wafern für modernste Logik-Chips und HBM spielt Siltronic in die Hände. Da TSMC seine führenden Prozesse 2nm und darunter massiv skaliert, ist die Nachfrage nach Siltronics hyperreinen Substraten strukturell abgesichert. Ein entscheidender Hebel für Siltronic ist die neue 300 mm-Mega-Fabrik in Singapur. Pünktlich zum aktuellen Investitionszyklus von TSMC läuft die Produktion dort hoch. Die Kehrseite: Zyklik und Preisdruck Trotz des enthusiastischen Ausblicks bleibt eine kritische Einordnung notwendig. Als Hersteller am Anfang der Wertschöpfungskette ist Siltronic stark von der Auslastung der Kunden abhängig und spürt Preisdruck sowie schwankende Rohmaterialkosten direkter als Software- oder Design-Unternehmen. Während 2022 das EPS bei über 13 Euro lag, dürfte es 2025 bei -2,61 Euro gelegen haben. Während TSMC mit dem Capex-Schub voranschreitet, muss Siltronic beweisen, dass die Margen trotz hoher Abschreibungen auf die neue Singapur-Fab stabil bleiben. Für Börsianer ist Siltronic eine hochzyklische Wette auf den globalen Chip-Boom, weshalb bevorzugt Trader neuen prozyklischen Long-Signalen folgen.
Greenwich LifeSciences (-0,07%)Greenwich Lifesciences: Vorstand erhöht seine Beteiligung auf 5,6 Mio. Aktien! Greenwich Lifesciences (GLSI) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, das sich exklusiv auf GP2 (GLSI-100) konzentriert. Dabei handelt es sich um eine Immuntherapie zur Verhinderung von Brustkrebsrezidiven bei Patientinnen, die ihre primäre Behandlung bereits abgeschlossen haben. Als verträgliche „Erhaltungstherapie“ nutzt GP2 ein HER2/neu-Peptid in Kombination mit einem Immunstimulans, um das Immunsystem darauf zu trainieren, verbleibende Krebszellen frühzeitig zu erkennen und zu zerstören. Vorläufige Daten der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie „Flamingo-01“ zeigten im Dezember 2025 eine Reduktion der Rezidivrate um ca. 80 %. Diese Ergebnisse wurden auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) bestätigt und legten die Basis für weitere Studienexpansionen. Als starkes Vertrauenssignal verlängerte das Management die Haltefrist (Lock-up) für Aktien von Führungskräften bis zum 30. September 2026. Die Aktie reagierte darauf bereits mit neuen Jahreshöchstständen. CEO Snehal Patel unterstrich seine Zuversicht mit einem weiteren Insiderkauf. Laut Meldung vom 14. Januar erwarb er am 12. Januar 2.900 Aktien zu je 27,54 USD (Gesamtinvestition: 79.866 USD). Sein Bestand ist damit auf über 5,6 Millionen Aktien angewachsen.
HeartFlow Inc (8,95%)Darum habe ich die Aktie von HeartFlow jetzt ganz oben auf meiner Watchlist! Heartflow mit einer Marktkapitalisierung von 3 Mrd. USD ist erst seit Mitte letzten Jahres an der Börse notiert, scheint nun aber die Infrastruktur für eine massive Skalierung geschaffen zu haben. Es handelt sich um ein Medizintechnikunternehmen, das mithilfe von KI aus herkömmlichen CT-Scans personalisierte 3D-Modelle des Herzens erstellt, um Durchblutungsstörungen und Plaque-Ablagerungen nicht-invasiv zu analysieren und so präzisere Behandlungsentscheidungen zu ermöglichen. Profitabilität im Blick: Am 13. Januar fand die J.P. Morgan Healthcare Conference statt. Das Unternehmen zeigte auf, dass der Fokus auf KI zu einer starken operative Hebelwirkung führt. Während man im letzten Jahr noch einen Verlust von 0,93 USD je Aktie erzielte, will man bis zum Jahr 2028 profitabel arbeiten. Daten-Burggraben: Mit über 160 Millionen CT-Bildern verfügt das Unternehmen über die weltweit größte Datenbank seiner Art, was es Wettbewerbern extrem erschwert, die Genauigkeit der HeartFlow-KI einzuholen. Dabei profitiert HeartFlow von einem "Lock-in-Effekt". Einmal im Krankenhaus installiert, werden alle CT-Daten über die HeartFlow-Cloud geleitet. Neue Funktionen wie der "PCI Navigator" oder die "Plaque-Tracking-Analyse" (geplant für 2027) können per Mausklick aktiviert werden, was das Upselling-Potenzial bei bestehenden Kunden massiv erhöht. Verdoppelung des Marktpotenzials: Aktuell bewegt sich Herabflog noch in einem Markt für symptomatische Patienten mit einem geschätzten Volumen von 5 Mrd. USD. Das Unternehmen bereitet jedoch den Sprung in den Markt der Früherkennung vor, was ein zusätzliches Marktpotenzial von 6 Mrd. USD schafft. Die Aktie bildet einen Boden aus und könnte nun bereit sein, die Base nach oben zu verlassen. (HTFL)
Liquidia Technologies Inc. (0,32%)Liquidia Technologies gewinnt Marktanteile mit YUTREPIA – Umsatz steigt im Quartalsvergleich um 74 %! Liquidia Technologies (LQDA) wandelt sich gerade erfolgreich von einem reinen Entwicklungsunternehmen zu einem kommerziellen Biopharma-Akteur, der mit YUTREPIA (Treprostinil) bisher ein zugelassenes Inhalationspulver zur Behandlung von schweren Lungenerkrankungen verkauft. In nur 7 Monaten konnten seit der FDA-Zulassung 2.800 Verschreibungen erreicht werden, während das seit 15-Jahren verfügbare Konkurrenzprodukt TYVASO derzeit 10.000 Patienten erreicht. Mit YUTREPIA können Patienten zudem 3- bis 4-mal so viel Wirkstoff in die Lunge bekommen als mit der Standard-Dosis von TYVASO. Mit den aktuellen Indikationen zur Behandlung von PAH und PH-ILD wird ein 7 Mrd. USD großer Markt adressiert, der mit künftigen Erweiterungen um zusätzlich 11 Mrd. USD ausgedehnt werden soll. Hierfür werden 2026 Studien für IPF und PPF gestartet. Zudem befindet sich mit L606 ein Vernebler mit 2-mal täglicher statt 4-mal täglicher Anwendung in der Pipeline, wo nun die Phase-3 der globalen Re-Spire Studie in über 20 Ländern anläuft. Am 9. Januar überraschte das Unternehmen mit den vorläufigen Ergebnissen für das 4. Quartal mit einem sequenziellen von 74 % auf 90,1 Mio. USD (Konsens: 80,7 Mio. USD). Einen Wendepunkt signalisiert auch der erstmals positive operative Cashflow mit 30 Mio. USD. Die Produktionskapazität soll mit einer neuen Anlage verdoppelt werden. Die Analysten von Jeffries sehen mit einem Kursziel von 55 USD (Buy) immer noch ein Aufwärtspotenzial von knapp 40 %. Mit dem Big-Picture-Breakout auf ein neues Allzeithoch entsteht ein neues Kaufsignal.
Moderna Inc. (-1,49%)Warum der Einstieg bei Moderna meines Erachtens zum jetzigen Zeitpunkt eine vielversprechende Chance für risikobereite Anleger darstellt! Die Aktie von Moderna befindet sich in einem mehrjährigen Abwärtstrend und könnte nun eine Bodenbildung vollziehen, nachdem das Unternehmen am 12. Januar auf der J.P. Morgan Healthcare Conference seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 nach oben korrigiert hat. Wachstum wird meiner Meinung nach in diesem Jahr durch die Onkologie-Pipeline kommen. Diese steht nämlich vor entscheidenden Durchbrüchen. Besonders der personalisierte Krebsimpfstoff V940 (Intismeran) in Kombination mit Keytruda könnte die Krebsbehandlung revolutionieren. Die für dieses Jahr erwarteten Phase-III-Ergebnisse und 5-Jahres-Daten zum Melanom sind massive Katalysatoren. Sollten diese die bisherigen Erfolge bestätigen – etwa die Senkung des Rückfallrisikos um 49 % –, würde Moderna den Zugang zu einem extrem wachstumsstarken Milliardenmarkt festigen und seine Bewertung massiv steigern. Daneben überzeugt mich die erfolgreiche Diversifizierung weg vom reinen COVID-Image. Mit dem zugelassenen RSV-Impfstoff mRESVIA und der für 2026 erwarteten Zulassung des Kombi-Präparats gegen Grippe und COVID (mRNA-1083) stellt sich das Unternehmen breit auf. Moderna prognostiziert für 2026 bereits wieder ein Umsatzwachstum von 10 %. Schließlich bietet das aktuelle Bewertungsniveau einen attraktiven Einstiegspunkt für eine langfristige Erholungsstory. Moderna hat bewiesen, dass es zu finanzieller Disziplin fähig ist: Die Betriebskosten wurden bereits um 30 % gesenkt, mit dem klaren Ziel, bis 2028 den Cash-Break-even zu erreichen. Da die Aktie nach den Verlusten der Vorjahre noch unter Druck steht, bietet sich jetzt die Gelegenheit, vor dem potenziellen Eintreten positiver klinischer Daten einzusteigen. (MRNA)
Basler AG (5,69%)Basler AG: Insiderkäufe summieren sich auf 275.872 Euro Die Basler AG hat sich fundamental von einem reinen Komponentenhersteller für Industriekameras zu einem umfassenden Lösungsanbieter im Bereich Computer Vision gewandelt. Während das Kerngeschäft traditionell in der Fertigung robuster Kameras für die Fabrikautomation lag, adressiert der Konzern heute die gesamte Wertschöpfungskette der Bildverarbeitung. Ein zentrales Element der Wertschöpfung ist mittlerweile die Softwarekompetenz, insbesondere durch die "pylon Camera Software Suite", die eine nahtlose Integration der Hardware in Kundenanwendungen ermöglicht. Statt Einzelteile mühsam zu integrieren, erhalten Kunden aus Sektoren wie Medizin, Logistik oder Robotik aufeinander abgestimmte Komplettsysteme, was die Kundenbindung stärkt und die Margen langfristig gegen den reinen Preiskampf bei Hardwarekomponenten absichert. Der Jahreswechsel 2025/2026 markiert für die Basler AG eine historische Zäsur in der Unternehmensführung. Zum 1. Januar 2026 hat Hardy Mehl den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dietmar Ley abgelöst, der das Unternehmen über 25 Jahre prägte. Gleichzeitig trat Dr. Kai Jens Ströder als neuer CTO an, um die Innovationskraft in den Bereichen Produktentstehung und technologische Entwicklung zu sichern. Diese planmäßige Stabübergabe wird von den Kapitalmärkten als Signal der Kontinuität bei gleichzeitiger strategischer Erneuerung gewertet. Sowohl der scheidende CEO als auch der neue Vorstandsvorsitzende Hardy Mehl tätigten mehrfach Aktienkäufe. Im Zeitraum zwischen dem 18. Dezember 2025 und 13. Januar 2026 wurden Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 13,70 Euro und 14,53 Euro je Aktie für insgesamt 275.872 Euro gemeldet. Diese Insiderkäufe senden ein starkes Signal an die Aktionäre, dass das Management trotz eines weiterhin verhaltenen Marktumfelds von der inneren Stärke und der künftigen Wertentwicklung des Unternehmens überzeugt ist. KI und die fortschreitende Automatisierung außerhalb der klassischen Fabrikhallen dürften Wachstumstreiber bleiben.
NVIDIA Corp. (-0,68%)NVIDIA (NVDA) – Der US-KI-Chipchampion zwischen geopolitischer Chance und China-Risiko! NVIDIA erhält grünes Licht aus Washington, doch die entscheidende Hürde liegt nun in Peking. Die US-Regierung hat den Export der leistungsstarken H200-KI-Chips nach China offiziell genehmigt – allerdings unter strengen Auflagen. Laut dem Bureau of Industry and Security des US-Handelsministeriums muss NVIDIA eine ausreichende Versorgung des heimischen Marktes sicherstellen, zudem sind umfassende Sicherheitsnachweise der Abnehmer erforderlich. Investoren warten jedoch auf klare Signale aus China. Denn ohne Zustimmung der chinesischen Behörden bleibt das Exportpotenzial reine Theorie – trotz der hohen wirtschaftlichen Bedeutung für den Konzern. Und genau hier spitzt sich die Lage zu: Nach Informationen von Reuters untersagen chinesische Zollbehörden aktuell die Einfuhr der H200-Chips, während Regierungsvertreter heimische Technologieunternehmen angewiesen haben sollen, auf Käufe weitgehend zu verzichten. Ob es sich um ein formales Verbot oder eine temporäre Maßnahme handelt, ist bislang unklar. Analysten sehen darin vor allem geopolitisches Kalkül. Reva Goujon vom Analysehaus Rhodium Group interpretiert das Vorgehen als Versuch Pekings, Druck auf Washington auszuüben, um Zugeständnisse bei den US-Technologiekontrollen zu erzwingen. Aus Anlegersicht ist das Chancen-Risiko-Profil damit extrem: Laut KeyBanc-Analyst John Vinh könnten chinesische Kunden rund 1,5 Mio. H200-Chips nachfragen – ein Umsatzpotenzial von etwa 30 Mrd. USD. Allerdings müsste NVIDIA davon 25 % an die US-Regierung abführen. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass politische Blockaden den Markteintritt erneut vollständig verhindern, wie bereits zuvor beim schwächeren H20-Chip. Unabhängig vom China-Poker bleibt NVIDIA strukturell exzellent positioniert. Das Unternehmen ist der weltweit führende Anbieter von Grafikprozessoren und KI-Beschleunigern, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle unverzichtbar sind. Neben Rechenzentren beliefert NVIDIA auch die Gaming-Industrie, den Automotive-Sektor sowie High-Performance-Computing-Anwendungen. Der Konzern profitiert massiv von den Megatrends Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Automatisierung. Für langfristig orientierte Anleger bleibt NVIDIA damit ein Schlüsselwert der globalen KI-Ökonomie – allerdings mit zunehmendem geopolitischem Risiko, das kurzfristig für Volatilität sorgen kann und bei der Bewertung nicht ignoriert werden darf.
SharkNinja Inc (1,93%)SharkNinja: Internationalisierung und Softwaregeschäft bieten Chancen – Oppenheimer sieht „Top Pick“! SharkNinja (SN) konzentriert sich darauf, Alltagsprobleme durch disruptive Innovationen zu lösen. Mit den Hauptmarken Shark (Haushalt) und Ninja (Küche) werden Staubsauger und Saugroboter, Beauty-Tech mit Haartrocknern und Stylern sowie auch Heißluftfritteusen, Mixer, Eismaschinen, Kaffeemaschinen bis hin zu Outdoor-Grills angeboten. Das China-Risiko ist mit einer Produktionsverlagerung nach Südostasien deutlich reduziert, wobei die dadurch entstandene Verzögerung nun 2026 mehr als die üblichen 25 Produkteinführungen zu Folge hat. Der Ninja Fireside soll als Outdoor-Heizstrahler im Jahr 2026 allein einen Umsatz von 75 bis 100 Mio. USD generieren. Bis Ende 2026 soll zudem verstärkt auf Software gesetzt werden, um mit intelligenten Apps die Nutzerbindung zu verbessern und Billig-Nachbauten abzuwehren. Darüber hinaus sollen Treueprogramme und Abos folgen. Oppenheimer sieht einen „Top Pick“ und hob das Kursziel nach einem Treffen mit dem Management am 13. Januar auf 140 USD (Buy) an. Das Management verwies zudem auf ein „sehr starkes“ Weihnachtsgeschäft. Canaccord verwies auf eine starke Nachfrage nach Ninja CREAMi-Produkten bei Target und ausverkaufte Shark Beauty-Bestände bei Ulta Beauty. Das internationale Geschäft beschleunigte sich zuletzt von 20 % auf knapp 26 %. Im laufenden 4. Quartal soll Mexiko dreistellige Wachstumsraten erreicht haben und auch neue europäische Märkte „boomen“ laut dem CEO. Schon vor dem geplanten Marktstart in Südafrika gibt es dank der starken Social Media-Präsenz eine enorme Nachfrage. Geplant sind für 2026 erstmals 24-Stunden-Live-Streams auf TikTok. Das Management hob die Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2025 von 13 bis 15 % auf 15 bis 15,5 % an. Auch der Nettogewinn soll statt 5,00 bis 5,10 USD nun 5,05 bis 5,15 USD je Aktie betragen. Nun könnte die Trendfortsetzung starten.
EssilorLuxottica S.A. (2,77%)EssilorLuxottica: Meta will die KI-Brillenproduktion auf mindestens 20 Mio. Einheiten verdoppeln. Die Ära der Wearables verlässt die Nische! Nachdem letzte Woche die News kursierten, dass die Ray-Ban Display sehr stark nachgefragt ist, konkretisiert sich das steigende Interesse nun in einer geplanten Produktionssteigerung bei KI-Brillen. EssilorLuxottica: Wenn Stil auf KI trifft EssilorLuxottica hat sich erfolgreich als unverzichtbarer Hardware-Partner im KI-Zeitalter positioniert. Aktuell dominieren die Ray-Ban Meta Smart Glasses der zweiten Generation das Portfolio – ein Hybrid aus ikonischem Design und smarter Technik, der Fotos, Videos und KI-Interaktion ermöglicht. Doch die Ambitionen gehen weiter. Mit Modellen wie der neuen Ray-Ban Meta Display, die Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert, und der Integration von KI in Marken wie Oakley (z. B. das Projekt „Vanguard“) wird die Brille zum primären digitalen Interface ausgebaut. Meta-CEO Zuckerberg ist überzeugt, KI-Brillen sind die wichtigste KI-Technologieplattform für den Alltag. Produktions-Turbo: Die 20-Millionen-Marke im Visier Die Nachfrage nach den intelligenten Sehhilfen übersteigt derzeit das Angebot, was Meta dazu veranlasst hat, die Expansion in einige internationale Märkte vorerst zu pausieren. Um diesen Engpass zu beheben, planen die Partner laut Medienberichten eine massive Ausweitung. Die Produktionskapazität soll bis Ende dieses Jahres auf 20 Millionen Einheiten verdoppelt werden. Sollte der Markt die Erwartungen halten, stünde sogar eine Skalierung auf über 30 Millionen Stück im Raum. Ein deutliches Signal, dass die Ära der Wearables die Nische verlassen hat. HSBC hebt Kursziel auf 340 Euro an Diese operative Stärke schlägt sich nun auch in den Analystenbewertungen nieder. Die HSBC hat die Aktie von EssilorLuxottica von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel deutlich von 300 auf 340 Euro angehoben. Die Größe des adressierten Marktes für KI-Brillen wurde um ein Drittel auf 200 Milliarden USD bis 2040 erhöht. Laut der HSBC könnten smarte Brillen mittel- bis langfristig sogar Smartphones verdrängen, wenn sich die Ergonomie, Technologie und gesellschaftliche Akzeptanz verbessern. Trader können darauf setzen, dass bei EssilorLuxottica die Korrektur beendet ist!
ANI Pharmaceuticals Inc. (0,36%)ANI Pharmaceuticals überzeugt mit einem starken Umsatzausblick für das Jahr 2026 — Aktie vor Ende der Konsolidierung! Im Biotechnologie-Bereich gibt es aktuell einige spannende Aktien, die mit schönem Momentum überzeugen. Eine Aktie, die vor einer neuen Aufwärtswelle stehen könnte, ist ANI Pharmaceuticals. Das Unternehmen hat sich auf Markenmedikamente und Generika zur Behandlung von entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen spezialisiert. Langfristiges Potenzial bietet vor allem das Purified Cortrophin Gel als Hauptprodukt, das seit Anfang 2022 als verschreibungspflichtiges Arzneimittel verfügbar ist und als sterile Gelatinelösung unter die Haut oder in den Muskel injiziert wird. Am 12. Januar hat das Unternehmen eine Prognose für das Jahr 2026 herausgegeben. Demnach wird man einen Umsatz von 1,055 bis 1,115 Mrd. USD erzielen, was deutlich über dem Konsens der Analsten von 950 Mio. USD liegt. Allein mit dem Cortrophin Gel wird man etwa 560 Mio. USD einnehmen. Was mir gefällt ist, dass das Unternehmen die Erweiterung des Bereichs für seltene Krankheiten um etwa 90 Mitarbeiter anstrebt, um die Chance für Cortrophin bei akuten Gichtanfällen zu nutzen. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, könnte nun aber wieder schnell an das Jahreshoch bei 100 USD heranlaufen. (ANIP)
LS - Öl (Brent) (1,35%)Rohöl (BRENT/WTI) – Das „Schwarze Gold“ im geopolitischen Aufwind – Trumps Zoll-Keule gegen Iran-Partner beflügelt die Kurse! Die internationalen Ölmärkte verzeichnen derzeit deutliche Aufschläge, getrieben durch eine massive Zuspitzung der geopolitischen Rhetorik: Nachdem US-Präsident Donald Trump via Truth Social angekündigt hat, Strafzölle in Höhe von 25 % auf Waren aus Ländern zu erheben, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran tätigen, kletterten die Notierungen für die Nordseesorte Brent auf 64,19 USD und für die US-Sorte WTI auf 59,81 USD je Barrel – die höchsten Stände seit November. Diese Drohung, die vor dem Hintergrund tödlicher Proteste im Iran und einer US-Intervention in Venezuela erfolgt, hat laut Soojin Kim, Stratege bei der MUFG, die bisherigen Sorgen vor einem globalen Überangebot durch konkrete Ängste vor physischen Angebotsausfällen verdrängt, wobei insbesondere die Handelsbeziehungen zu China als weltweit größtem Abnehmer iranischen Öls (ca. 90 % der Exporte) unter Druck geraten könnten. Während die Rohölpreise im Jahr 2026 damit bereits um gut 4 % zugelegt haben und eine Trendwende nach den massiven Vorjahresverlusten von rund 24 % einleiten, mahnt Jim Reid von der Deutschen Bank allerdings zur Nüchternheit, da die Märkte den Social-Media-Vorstoß bislang noch ohne panikartige Ausschläge verarbeiten, solange keine offiziellen Exekutiverlasse zur Umsetzung vorliegen. Dieses verschärfte Angebotsumfeld dürfte insbesondere die Aktienkurse integrierter Branchenschwergewichte wie Exxon Mobil (XOM) oder Chevron (CVX) beflügeln, da die anziehenden Notierungen direkt deren Margen ausweiten und die zuletzt gedämpften Gewinnerwartungen revidieren lassen.
Agree Realty Corp. (0,20%)Agree Realty Corp.: Net-Lease-Strategie und Omni-Channel-Resilienz Agree Realty agiert als strategischer Partner für Einzelhändler mit Fokus auf das Net-Lease-Modell. Durch Sale-Leaseback-Transaktionen kauft der Konzern Immobilien operativer Unternehmen und vermietet sie langfristig zurück, wodurch Mieter Kapital für ihr Kerngeschäft freisetzen. ADC konzentriert sich dabei strikt auf omni-channel-kritische Mieter wie Lebensmittelhändler oder Baumärkte, die sowohl im E-Commerce als auch physisch unverzichtbar sind. Da die Mieter bei diesen Net-Lease-Verträgen Instandhaltung, Versicherung und Steuern tragen, ist der Cashflow für Anleger besonders planbar und resistent gegen inflationäre Kostenschübe. Laut Meldungen vom Januar 2026 schloss der Konzern das Jahr 2025 mit einem Investitionsvolumen von rund 1,55 Mrd. USD ab. Dabei wurde die Portfolioqualität weiter geschärft: Fast 67 % der Mieten stammen nun von Mietern mit Investment-Grade-Rating. Für 2026 prognostiziert das Management Investitionen zwischen 1,25 Mrd. und 1,5 Mrd. USD. Eine Schlüsselrolle spielt die robuste Bilanz mit über 2 Mrd. USD Liquidität zum Jahreswechsel. Wachstum entsteht nicht nur durch Akquisen, sondern zunehmend durch die "Developer Funding Platform" (DFP). ADC finanziert Bauprojekte für Entwickler und sichert sich so frühzeitig attraktive Standorte, noch bevor diese auf den offenen Markt kommen. Damit wird der Konzern zum integralen Teil der Expansionsstrategie seiner Mieter. Ergänzend treiben vertragliche Mietsteigerungen und aktives Kapitalrecycling das interne Wachstum voran. Dieser Mix aus Akquisition, Entwicklung und Partner-Finanzierung soll auch 2026 den AFFO je Aktie steigern und die monatliche Dividende sichern. Im Zeitraum zwischen dem 24. Dezember 2025 und 09. Januar 2026 haben Direktor John. Rakolta Jr. und Vorstandsvorsitzender Richard Agree Aktien zu Stückpreisen zwischen 70,67 USD und 72,18 USD für insgesamt 2.778.780 USD gekauft.
MACOM Technology Solutions Holdings Inc. (0,12%)MACOM Technology: Hochleistungs-Halbleiter für KI und Defense sorgen für Rekordauftragsbestand! MACOM Technology Solutions (MTSI) bedient als führender Anbieter von analogen Hochleistungs-Halbleitern für die Märkte Telekommunikation, Rechenzentren sowie Industrie & Verteidigung einen 5 Mrd. USD großen Markt. Geplant ist für das Fiskaljahr 2026 der Meilenstein mit einem Umsatz von über 1 Mrd. USD, wozu die am 12. Januar verkündete Aufnahme von Bryan Ingram in den Vorstand beitragen soll. Ingram verwaltete als ehemaliger Leiter der Wireless-Sparte von Broadcom bereits ein Geschäft mit 4 Mrd. USD. Ein Highlight stellten die im vergangenen November gesicherten exklusiven Rechte am T3L-Prozess von HRL Laboratories dar. Diese 40-Nanometer-GaN-on-SiC-Technologie ermöglicht Chips mit extremer Leistungsdichte für militärische Radare und LEO-Satellitenkonstellationen. Der zunehmende Einsatz kommerzieller Daten-, Sprach- und Videokommunikation per Satellit sowie militärische Aufklärungs- und Funktionsfunktionen werden zum Wachstumstreiber. Allein das LEO-Geschäft soll mit bereitgestellten Chips und ganzen Subsystemen laut CEO Stephen Daly in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf potenziell mehrere hundert Millionen US-Dollar anwachsen. Das 4. Quartal sorgte mit einem Umsatzplus von über 30 % für neue Rekorde und auch der Auftragsbestand notiert auf dem höchsten Stand der Firmengeschichte. Im boomenden Rechenzentrumsgeschäft, das im Gesamtjahr um 50 % wuchs, liefert MACOM unverzichtbare Komponenten für 800G- und 1.6T-Netzwerke. Auch das GaN-bezogene Verteidigungsgeschäft wuchs um über 50 %. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum von mindestens 15 % sowie dank höherer Produktionsmengen eine Verbesserung der Bruttomarge von 25 bis 50 Basispunkten pro Quartal. Die Aktie generiert mit einem Allzeithoch ein neues Kaufsignal.
ServiceTitan Inc (5,03%)Der Top-Pick von Wells Fargo für das Jahr 2026 ist ServiceTitan — die Aktie steht kurz davor aus der Base auszubrechen! ServiceTitan hat sich mit seiner cloudbasierten All-in-One-Plattform als einer der führenden Player im Bereich der Handwerksbranche etabliert. Jedes Jahr werden in den USA etwa 1,5 Mio. USD für Dienstleistungen von Handwerkern ausgegeben und es gibt etwa 6 Mio. Beschäftigte. Wells Fargo hat das Unternehmen im Bereich Software zu seinem Top-Pic ernannt. Es wird erwartet, dass ServiceTitan an einem entscheidenden Wendepunkt steht, an dem sich mehrere Wachstumstreiber gleichzeitig entfalten. Wells Fargo sieht in ServiceTitan nicht nur eine Software, sondern den Vorreiter für die branchenspezifische KI. Dabei rollt ServiceTitan mit KI-Funktionen den Handwerkermarkt komplett neu auf. Da Handwerksbetriebe oft unter Personalmangel im Büro leiden, ist dies ein massiver Mehrwert, für den Kunden bereit sind, extra zu zahlen. Die Aktie hat die letzten Wochen konsolidiert und könnte nun bereit sein, mit dem Ausbruch bei 110 USD auf neues Hochs zu ziehen. (TTAN)
Walmart Inc. (3,19%)Walmart (WMT) und Google (GOOG) setzen auf KI-Shopping – Gemini integriert Handel, Personalisierung und Expresslieferung! Walmart und Google haben eine strategische Partnerschaft vorgestellt, mit der sie das Einkaufserlebnis durch künstliche Intelligenz grundlegend verändern wollen. Kern der Zusammenarbeit ist die direkte Integration von Walmarts und Sam’s Clubs Sortiment in Googles KI-System Gemini über das sogenannte Universal Commerce Protocol. Kunden erhalten dadurch während natürlicher Dialoge mit Gemini automatisch passende Produktempfehlungen aus dem stationären und Online-Angebot von Walmart – inklusive wettbewerbsfähiger Preise. Ziel ist es, Produktsuche, Inspiration und Kaufentscheidung nahtlos miteinander zu verbinden und den klassischen Wechsel zwischen App, Websuche und Online-Shop zu ersetzen. Der Start ist zunächst in den USA geplant, eine internationale Ausweitung soll folgen. Für Verbraucher steht dabei vor allem Komfort im Vordergrund: Verknüpfen Nutzer ihre Konten, profitieren sie von personalisierten Empfehlungen auf Basis früherer Einkäufe, können bestehende Warenkörbe ergänzen und Vorteile aus Walmart+ oder Sam’s Club Mitgliedschaften nutzen. Ein zentrales Element ist zudem die schnelle Lieferung: Lokal verfügbare Produkte sollen innerhalb von weniger als drei Stunden, teilweise sogar in nur 30 Minuten, zugestellt werden können. Aus Anlegersicht unterstreicht die Initiative Walmarts Ambition, sich als technologiegetriebener Omnichannel-Händler zu positionieren, während Google mit Gemini einen weiteren Schritt in Richtung sogenanntes „agentenbasiertes Commerce“ macht – ein Trend, der die Art, wie Konsumenten einkaufen, nachhaltig verändern könnte.
Zenas BioPharma Inc (4,23%)Zenas Biopharma: 56 % Wirksamkeit in der Phase-3-Studie INDIGO waren nicht genug - CEO nutzt Verkaufspanik für ein 1,6-Mio.-USD-Investment Zenas BioPharma (ZBIO) entwickelt neuartige Autoimmuntherapien. Kernprodukt ist Obexelimab, ein bifunktionaler Antikörper, der B-Zellen hemmt, statt sie zu zerstören (nicht-zytolytischer Ansatz). Dieser Mechanismus soll eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig verringertem Infektionsrisiko bieten. Der Fokus liegt auf der IgG4-assoziierten Erkrankung (IgG4-RD), Multipler Sklerose (MS) und Lupus (SLE). Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil ist die Möglichkeit der subkutanen Selbstinjektion durch den Patienten. Anfang Januar 2026 verlor die Aktie rund 50 % an Wert. Auslöser waren die Daten der Phase-3-Studie INDIGO (IgG4-RD). Zwar wurde das Schubrisiko signifikant um 56 % gesenkt, doch der Markt hatte höhere Erwartungen. Der Markt interpretierte die Ergebnisse als „gut, aber nicht gut genug“, um eine dominante Marktführerschaft gegenüber etablierten oder kommenden Konkurrenten zu garantieren. Investoren zogen Vergleiche zum Konkurrenzprodukt Uplizna von Amgen, das als potenziell wirksamer wahrgenommen wurde. Diese Enttäuschung führte zu Herabstufungen durch Analysten. Die fundamentalen Chancen bleiben intakt. Zenas plant den FDA-Antrag für das 2. Quartal 2026 und den EMA-Antrag für die 2. Jahreshälfte. Sollten diese Zulassungen erfolgen, stünde Zenas ein First-Mover-Vorteil in Europa und eine starke Alternative in den USA offen, insbesondere für Patienten, die eine Selbstinjektion bevorzugen. Darüber hinaus bietet die Pipeline weiteres Kurspotenzial jenseits der IgG4-RD. So werden für das 4. Quartal 2026 wichtige Phase-2-Daten zu SLE erwartet. Gelingt es Zenas, in diesen volumenstarken Indikationen zu überzeugen, könnte der aktuelle Kursrücksetzer rückblickend als Überreaktion des Marktes und attraktive Einstiegschance gewertet werden, sofern die Liquidität bis zur Kommerzialisierung gesichert bleibt. Ein starkes Vertrauenssignal setzte CEO Leon O. Moulder Jr.: Er nutzte den Kursrutsch zwischen dem 7. und 9. Januar für Insiderkäufe im Wert von rund 1,64 Mio. USD (Kaufkurse: 16,30–16,55 USD) und erhöhte seinen Bestand auf 366.155 Aktien.
BE Semiconductor Industries N.V. (8,24%)BE Semiconductor: Glänzendes Trading-Update zum Q4! Dank dem Data Center-Boom verdoppelte sich der Auftragseingang auf 250 Mio. Euro! Unter den europäischen Chipunternehmen sticht heute der Vorstoß auf das 52-Wochenhoch sowie der Big Picture-Breakout bei BE Semiconductor heraus. Für Trader ist die Aktie wegen der Kombination guter News und charttechnischer Bedeutsamkeit interessant. Für Investoren ist der Wert wegen dem 33er KGV weniger lukrativ. Was steckt dahinter dem heutigen Aufschwung? Präzisionsarchitektur im Backend: Die Kunst der Chip-Vollendung BE Semiconductor ist der unangefochtene Spezialist für Assembly-Equipment. Wenn der Silizium-Wafer fertig belichtet ist, beginnt BE Semiconductors Arbeit. Das Unternehmen liefert die Maschinen, die winzige Chips mit höchster Präzision trennen, platzieren und verbinden. In einer Welt, in der klassische Skalierung an physikalische Grenzen stößt, wird dieses „Backend“-Packaging zum entscheidenden Flaschenhals für die Leistungsfähigkeit moderner Hardware. Die Brücke zur Künstlichen Intelligenz Warum ist BE Semiconductor ein KI-Profiteur? Das Stichwort lautet „Hybrid Bonding“. Um die enorme Rechenpower für Anwendungen wie ChatGPT zu ermöglichen, müssen Grafikprozessoren und Speicherchips extrem eng und effizient miteinander kommunizieren. BE Semiconductors Technologie ermöglicht es, Chips ohne klassische Lötkugeln direkt zu verbinden. Dies reduziert den Stromverbrauch drastisch und steigert die Datengeschwindigkeit. Das ist unverzichtbar für die Rechenzentren der Zukunft. Die KI-Dynamik verdoppelt den Auftragseingang Das heute veröffentlichte Trading-Update zum 4. Quartal 2025 übertrifft die Erwartungen deutlich. BE Semiconductor meldete einen vorläufigen Auftragseingang von rund 250 Mio. Euro. Dies entspricht einem Plus von 105 % zum Vorjahr. Haupttreiber ist die ungebrochene Nachfrage asiatischer Subkontraktoren nach 2.5D-Lösungen für Data Center sowie erste signifikante Aufträge für Hybrid-Bonding-Systeme. Umsatz und Bruttomarge für das Abschlussquartal werden laut Unternehmen am „vorteilhaften Ende“ der bisherigen Prognosen liegen (erwartet wurde ein Umsatzplus von 15–25 % und eine Marge zwischen 61 % und 63 %).
Intel Corp. (-1,33%)Comeback-Chance: Intel startet 18A-Fertigung und erhält Rückendeckung von Trump! Intel (INTC) könnte 2026 eine der Comeback-Storys werden. Intel profitiert im Chipgeschäft von der Verbreitung der KI und unterstützt mit Intel Foundry auch die US-Halbleiterproduktion. Der US-Präsident Donald Trump sprach am 8. Januar von einem „großartigen Meeting“ mit dem neuen und „äußerst erfolgreichen“ CEO Lip-Bu Tan, was den Schulterschluss mit der US-Regierung als größten Anteilseigner verdeutlicht. Investitionen von der US-Regierung, NVIDIA und Softbank brachten in Verbindung mit Veräußerungen von Altera und Mobileye zusätzliche Barmittel von 20 Mrd. USD ein. Die CES 2026 markierte mit Intels Core Ultra Series 3 (Panther Lake) einen technologischen Meilenstein – die erste massenproduzierte Plattform im 18A-Prozess (1,8 nm). High-End-Modelle wie der Core Ultra X9 und X7 bieten dabei bis zu 16 CPU-Kerne und eine integrierte NPU (Neural Processing Unit) mit 50 TOPS für lokale KI-Anwendungen. Erreicht werden Akkulaufzeiten von bis zu 27 Stunden, 60 % höhere Multithread-Leistung und eine 77 % schnelleren Grafikperformance im Vergleich zur Vorgängergeneration (Lunar Lake). Unterstützt werden 200 PC-Designs und zusätzliche Edge-Systeme. Auch für Rechenzentren soll Clearwater Forest (Xeon 6+) als erster Serverprozessor auf 18A-Basis 18A im 1. Halbjahr 2026 folgen. Die Experten von Melius Research stuften die Aktie zudem mit einem Kursziel von 50 USD von „Hold“ auf „Buy“ und sehen Apple und NVIDIA ab 2028 bzw. 2029 als potenzielle Intel Foundry-Kunden mit 14A, wo das Management zuletzt von „enormen Fortschritten“ sprach. Am 23. Januar könnten die Ergebnisse für das 4. Quartal neue Impulse liefern. Mit einem Ausbruch aus der Konsolidierung erhalten Trader neue Kaufsignale.
Weyerhaeuser Co. (2,44%)Weyerhaeuser: Trumps 200-Milliarden-Wette auf den US-Häusermarkt - diese Aktie ist für mich ein Gewinner! Donald Trumps radikaler Vorstoß vom Abend des 08.01.2026, ca. 200 Milliarden USD in den Kauf von Hypothekenanleihen zu pumpen, könnte sich als der entscheidende Katalysator für den US-Immobilienmarkt erweisen. Durch das künstliche Drücken der Hypothekenzinsen soll der Traum vom Eigenheim für Millionen Amerikaner wieder erschwinglich werden. Wer von diesem staatlich verordneten Bauboom neben den Hausbauern am massivsten profitiert? Aus meiner Sicht der Holz-Gigant Weyerhaeuser. Als größter privater Waldbesitzer Nordamerikas sitzt das Unternehmen auf einem gigantischen Sachwert-Schatz von 10,4 Millionen Acres in den USA und lizenzierten 13 Millionen Acres in Kanada. Weyerhaeuser ist dabei weit mehr als ein passiver Landbesitzer. Durch die eigene Holzverarbeitung kontrolliert das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette. Wenn Amerika wieder baut, führt kein Weg an ihrem Holz vorbei. Die Aktie notiert derzeit deutlich unter ihrem fairen Wert. Ein neuer Aufschwung auf dem Häusermarkt würde die Nachfrage stimulieren und das Papier zügig in Richtung seines inneren Wertes von ca. 35 USD treiben. Fazit: Die Kombination aus Marktdominanz und politischem Rückenwind ist einmalig. Weyerhaeuser ist für mich ein Top-Value-Wert mit 3,6 % Dividendenrendite, um auf eine Erholung des US-Häusermarkts zu wetten.
Guardant Health Inc. (0,11%)Megamarkt Flüssigbiopsie: Guardant Health zeigt sich als Gewinneraktie! Guardant Health bespreche ich im Tenbagger-Forum bereits seit Anfang 2020 ausführlich. Damals noch zu Kursen um 20 USD. Die Aktie ist spekulativ, aber das Marktpotenzial riesig. Das Unternehmen ist ein Pionier im Bereich der Flüssigbiopsie, wobei innovative Bluttests zur Krebsdiagnostik, Therapieauswahl, Überwachung und Früherkennung eingesetzt werden. Im 3. Quartal verzeichnete Guardant einen echten Meilenstein: Das Unternehmen knackte erstmals die Jahresumsatzrate von über 1 Mrd. USD und übertraf die Erwartungen mit einem Umsatzanstieg von 39 % auf 265,2 Mio. USD. Das Wachstum beschleunigte sich dabei das 2. Quartal infolge. Guardant Health ist der Top-Performer aus dem Bereich Heathcare Services gewesen, mit einem Plus von 220 %, gefolgt von BrightSpring, die ich im Tenbagger ebenfalls immer wieder thematisiere. Ich gehe davon aus, dass das Unternehmen aufgrund der anziehenden Nachfrage nach seinen Tests auch in den kommenden Quartalen die Schätzungen schlagen dürfte. Die Aktie bildet eine Base. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 110 USD könnte man hier auf die Trendfolge setzen. (GH)
Joint Corp (The) (1,93%)The Joint Corp.: Insiderkäufe durch den Großinvestoren summieren sich auf 325.110 USD The Joint Corp. (JYNT) hat sich als Anbieter von chiropraktischen Dienstleistungen am Markt etabliert. Das Kernkonzept basiert auf der Demokratisierung des Zugangs zu Rücken- und Gelenkbehandlungen durch ein Modell, das auf Erschwinglichkeit und Bequemlichkeit setzt. Im Gegensatz zu traditionellen Praxen verzichtet der Konzern vollständig auf Versicherungsabrechnungen und langwierige Terminvereinbarungen. Stattdessen bietet The Joint seinen Kunden ein transparentes Preismodell mit Mitgliedschaften oder Behandlungspaketen an, die oft deutlich unter den branchenüblichen Selbstbeteiligungen liegen. Die Kliniken befinden sich strategisch in hochfrequentierten Einkaufszentren. Diese "Walk-in"-Lösung adressiert ein grundlegendes Bedürfnis in einem Markt, in dem ein Großteil der Bevölkerung unter chronischen Rückenschmerzen leidet, aber durch bürokratische Hürden im Gesundheitssystem abgeschreckt wird. Ein entscheidender Meilenstein war die Mitte Dezember 2025 unterzeichnete Vereinbarung zum Verkauf von 22 unternehmenseigenen Kliniken im Südosten der USA an erfahrene Franchisenehmer. Diese Maßnahme ist Teil einer größeren Initiative, das Risiko und die operativen Kosten von Eigenbetrieben zu reduzieren und sich stattdessen auf die Rolle als reiner Franchisegeber zu konzentrieren. Durch die Rückführung von Unternehmenskliniken in die Hände von Franchisenehmern stärkt The Joint seine Bilanz und fokussiert sich auf hochmargige Lizenz- und Werbegebühren, was langfristig die Rentabilität pro Standort steigern soll. Im Zeitraum zwischen dem 21. November 2025 und 06. Januar 2026 hat Großinvestor Charles E. Jobson Aktien zu Stückpreisen zwischen 8,41 USD und 8,89 USD für insgesamt 325.110 USD von The Joint Corp. gekauft. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 1.621.671 Aktien angestiegen. Dieser Vertrauensbeweis könnte dazu beitragen, dass die Aktie die eingeleitete, übergeordnete Trendwende ausweiten könnte.
Schlumberger Ltd. (SLB) (0,56%)SLB (SLB(i)) – Der globale Ölfelddienstleister als potenzieller Gewinner einer Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie! Die politischen Umwälzungen in Venezuela rücken das Land mit seinen enormen Ölreserven wieder ins Blickfeld internationaler Investoren. Während US-Präsident Donald Trump amerikanische Ölkonzerne öffentlich dazu aufruft, den Wiederaufbau der venezolanischen Energieinfrastruktur zu unterstützen, ist die Lage für klassische Förderunternehmen aus Anlegersicht heikel. Historische Erfahrungen mit staatlich dominierten Ölgesellschaften wie Saudi Aramco oder Petrobras zeigen, dass politischer Einfluss häufig zulasten der Aktionäre geht. Hinzu kommt ein schwieriges Marktumfeld: Der globale Ölmarkt gilt als gut versorgt, Trump strebt explizit Preise von rund 50 USD pro Barrel an, und notwendige Investitionen in Venezuela würden sich schnell auf zweistellige Mrd. USD summieren. Für Produzenten, die sich zuletzt bewusst von kapitalintensiven Projekten zurückgezogen und stattdessen Dividenden priorisiert haben, wäre ein solches Engagement mit erheblichen Risiken verbunden. Deutlich attraktiver erscheint die Situation aus Sicht von Dienstleistern – allen voran SLB (i). Der weltgrößte Anbieter von Ölfelddienstleistungen kann von neuen Projekten profitieren, ohne selbst Kapital in Förderanlagen oder Infrastruktur binden zu müssen. Marktbeobachter argumentieren, dass unabhängig davon, welcher Akteur letztlich den Wiederaufbau finanziert, spezialisierte Technologie- und Servicepartner unverzichtbar sind. SLB, früher unter dem Namen Schlumberger bekannt, ist eben kein Ölproduzent, sondern liefert Technologie, Ausrüstung und Software für Exploration, Bohrung und Förderung. Das Unternehmen profitiert damit indirekt von steigenden Investitionen der Branche, ohne direkt dem Ölpreisrisiko ausgesetzt zu sein – ein klassisches „Schaufelverkäufer“-Modell. Ein wesentlicher strategischer Vorteil liegt in der breiten internationalen Aufstellung: Rund 80 % der Umsätze erzielt SLB außerhalb Nordamerikas. Während das Wachstum im US-Permian-Becken nachlässt, verlagern viele Ölkonzerne ihre Investitionen verstärkt in internationale Offshore-Projekte, den Nahen Osten und potenziell auch zurück nach Venezuela. Da SLB dort bereits über Erfahrung und Strukturen verfügt, könnte der Konzern überproportional von dieser Verschiebung profitieren. Für Anleger eröffnet sich damit eine Möglichkeit, an einer geopolitisch getriebenen Neuordnung des Ölmarkts teilzuhaben – mit vergleichsweise geringerem politischem und bilanziellen Risiko als bei klassischen Ölproduzenten.
Opendoor Technologies Inc. (10,40%)Opendoor Technologies: KI-Effizienz trifft auf 200 Mrd. USD Hypothekenkäufe! Opendoor Technologies (OPEN) befindet sich als Onlinemarktplatz für Wohnimmobilien mit dem seit September amtierenden CEO Kaz Nejatian in einem Transformationsprozess. Als iBuyer werden Immobilien nach einer digitalen Bewertung angekauft und nach Reparaturen weiterverkauft. Mithilfe von über einem Dutzend KI-Tools sollen die Automatisierung und Transaktionsvolumina gesteigert und die Personalkosten massiv reduziert werden. KI-Hausbewertungen können dank KI zur Analyse von Fotos und Videos bereits von einem Tag auf 10 Minuten verkürzt werden. Während früher bis zu 11 Mitarbeiter in einen Kaufprozess involviert waren, muss heute meist nur noch eine Person die KI überwachen. Langfristig soll der Onlinekauf eines Hauses per Knopfdruck so einfach gemacht werden wie der Kauf eines Tesla, indem sämtliche Prozesse wie Haussuche, Finanzierung, Garantie und Versicherung direkt integriert werden. Am 9. Januar sorgt der von US-Präsident Trump geplante Kauf von Hypothekenanleihen im Umfang von 200 Mrd. USD für neuen Rückenwind, um Immobilienkäufe wieder erschwinglicher zu machen. Im jüngsten 3. Quartal zeigten in einem Übergangsquartal teilweise positive Tendenzen, indem der Ankauf in nur sechs Wochen bis Ende Oktober von 120 auf 230 wöchentliche Verträge fast verdoppelt werden konnte. Die Wiederbelebung des Direktvertriebskanals steigerte die Konversionsrate bereits um das Sechsfache im Vergleich zu bisherigen Kanälen. Die Aktie könnte nun den GD 50 zurückerobern und auch angesichts der Leerverkaufsquote von über 14 % erfolgreich aus der Konsolidierung ausbrechen.
Intellia Therapeutics Inc. (4,12%)Intellia Therapeutics: Aufsichtsrat nutzt den Kurseinbruch für einen 1,4 Mio. USD schweren Aktienkauf Intellia Therapeutics (NTLA) positioniert sich im Bereich der CRISPR/Cas9-Technologie, um Krankheiten direkt an ihrem genetischen Ursprung zu heilen. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung von sogenannten In-vivo-Therapien, bei denen das Gen-Editierungswerkzeug direkt in den Körper des Patienten injiziert wird, um dort dauerhafte Veränderungen am Erbgut vorzunehmen. Das Hauptziel ist es, eine „Single-Dose“-Lösung anzubieten – eine einmalige Behandlung, die lebenslange Medikamenteneinnahmen oder regelmäßige Infusionen überflüssig macht. Zu den zentralen Lösungen für Patienten gehören derzeit Nexiguran-Ziclumeran (Nex-z) zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose (ATTR) sowie Lonvoguran-Ziclumeran (Lonvo-z) zur Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Durch diese hochspezifischen Ansätze bietet Intellia den Patienten nicht nur eine Symptomlinderung, sondern das Potenzial für eine funktionelle Heilung schwerer, chronischer Leiden. Trotz der temporären Verzögerungen im ATTR-Programm blickt Intellia optimistisch in das Jahr 2026, wobei der Fokus verstärkt auf die Marktreife von Lonvo-z (HAE) rückt. Da die Rekrutierung für die entscheidende Phase-3-Studie HAELO bereits im September 2025 abgeschlossen wurde, plant das Management, bis Mitte 2026 die ersten Top-Line-Daten zu veröffentlichen. Das Unternehmen verfolgt das klare Ziel, in der 2. Jahreshälfte 2026 den Zulassungsantrag (BLA) bei der FDA einzureichen, was den Weg für eine geplante Markteinführung in den USA in der ersten Hälfte des Jahres 2027 ebnen soll. Angestrebet wird der Übergang von einem rein forschenden Biotech-Unternehmen zu einem kommerziellen Anbieter von Gen-Medizin. Am 07. Januar hat Aufsichtsrat Fred E. Cohen gemeldet, dass er am 05. Januar 150.000 Aktien zu je 9,35 USD für insgesamt 1,4 Mio. USD gekauft hat. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 207.453 USD gestiegen.
Globus Medical Inc. (7,26%)Globus Medical gewinnt Marktanteile im US-Wirbelsäulengeschäft – Umsatzwachstum überrascht mit fast 17 %! Der Medizintechnikkonzern Globus Medical (GMED) gilt als Spezialist für Behandlungen von Erkrankungen des Bewegungsapparates und wurde mit der Übernahme von NuVasive bereits zu einem weltweit führenden Anbieter. Insbesondere das US-Wirbelsäulengeschäft verzeichnete zuletzt eine anhaltende Wachstumsbeschleunigung, wo CEO Keith Pfeil auch auf Marktanteilsgewinne verweist. Die rasche Integration des Neuromodulationsspezialisten Nevro bietet mit Synergieeffekten für die Schmerzbehandlung eine zusätzliche 2,5 Mrd. USD große Marktchance. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützten Eingriffe durchgeführt werden. Hiermit positioniert sich Globus Medical als Pionier im Megatrend der robotergestützten Chirurgie. Mit einem starken Jahresabschluss mit „deutlichem Umsatzwachstum in allen Geschäftsbereichen“ zeigen die am 7. Januar präsentierten vorläufigen Ergebnisse für das 4. Quartal eine Umsatzüberraschung von 823,2 Mio. USD (Konsens: 778,3 Mio. USD) auf. Das Fiskaljahr 2025 dürfte mit einem Wachstum von 16,5 % ebenfalls über den Erwartungen liegen. Das Management hob den Ausblick für das laufende Fiskaljahr 2026 an. Der Umsatz soll zw. 3,18 und 3,22 Mrd. USD (Konsens: 3,12 Mrd. USD) betragen. Auch die Nettogewinnspanne wurde auf 4,30 bis 4,40 USD je Aktie (Konsens: 4,12 USD) angehoben. Die Aktie notiert vorbörslich rund 8 % höher und dürfte zum Handelsstart mit einem Gap-Up auf neue Höchststände ausbrechen.
Globus Medical Inc. (8,89%)Globus Medical ist meines Erachtens eine der spannendsten Robotorstorys aus dem OP-Saal! Am 7. Januar gab Globus Medical seine vorläufigen Zahlen für das 4. Quartal bekannt. Und wow, die bilden einen wirklich starken Abschluss des Jahres 2025! Der Umsatz liegt mit 823 Mio. USD deutlich über den erwarteten 778 Mio. USD. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 25,2 %. Für das Fiskaljahr 2026 wurde der Ausblick beim Umsatz und Gewinn deutlich angehoben. Das sagt mir, dass das Unternehmen, trotz starker Konkurrenz, einzigartig positioniert ist, um massiv vom Megatrend der robotergestützten Operationen zu profitieren. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützte Eingriffe durchgeführt werden. Aber es kommt noch besser: Mit dem neuen Excelsius XR Headset verschmilzt das Unternehmen Robotik mit Augmented Reality. Und das ist meines Erachtens die Zukunft der Chirurgie – schneller, präziser und effizienter als alles, was es vorher gab. Daneben sorgt für Fantasie, dass die Nevro-Übernahme bereits ein Jahr früher als geplant zur Profitabilität beiträgt. Die Erschließung des 2,5 Mrd. USD schweren Neuromodulationsmarktes transformiert Globus von einem Wirbelsäulenspezialisten zu einem breit aufgestellten Technologiekonzern. Wer auf die Zukunft der robotergestützten Chirurgie setzen will, kommt meines Erachtens an Globus Medical nicht vorbei. (GMED)
KSB SE & Co. KGaA (5,93%)Die Value-Aktie KSB (11er KGV) ist ein Gewinner vom Umbau der Weltwirtschaft! Während die Schlagzeilen von Softwaregiganten und Chipherstellern dominiert werden, operiert die KSB (i) im Maschinenraum der globalen Infrastruktur. Als weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen besetzt das Traditionsunternehmen eine kritische Schlüsselposition. In einer Welt, die zunehmend von komplexen Flüssigkeitskreisläufen abhängt, ist KSB kein bloßer Zulieferer, sondern ein unverzichtbarer Enabler technologischer Fortschritte. Entsprechend soll der Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro per 2030 wachsen. Beitragen dazu sollte auch ein Ausbau der Positionierung im fragmentierten Markt für Ventile. Denn dieser wird auf 89 Mrd. Euro geschätzt und KSB vereint erst 0,4 % auf sich. Profiteur vom Umbau der Weltwirtschaft: Von Kernenergie bis KI Die Neuausrichtung der Weltwirtschaft mit mehr Kernenergie, Rohstoffsicherung und dem KI-Wettrennen spielt KSB direkt in die Hände, da das Unternehmen für jeden Megatrend hochspezialisierte Lösungen bereithält. Der immense Energiebedarf moderner Rechenzentren für KI führt zu einer Renaissance der Kernenergie. Das ist ein Sektor, in dem KSB mit seinen Primärkühlmittelpumpen (wie der RUV-Serie) technologisch weltweit führt. Diese Aggregate müssen extremen Drücken und Temperaturen standhalten, um die Reaktorsicherheit zu garantieren. Gleichzeitig verlangt der Bau gigantischer Data Center nach massiven Kühlkapazitäten. Hier kommen KSB-Hocheffizienzpumpen der Etanorm- oder Etaline-Reihe zum Einsatz, die in geschlossenen Kühlkreisläufen für die notwendige Abwärmeabfuhr sorgen. Auch im Bergbau, getrieben durch den Hunger nach Kupfer und Lithium, ist KSB unverzichtbar. Unter der Marke GIW liefert das Unternehmen massive Pumpen, die Gesteinsgemische fördern können. Value-Perle mit 11er KGV und Margenpotenzial Finanziell präsentiert sich der Konzern als klassische Value-Aktie mit attraktivem Aufwärtspotenzial. Mit einem für 2026 geschätzten KGV von 11 ist das Unternehmen im Vergleich zur Qualität moderat bewertet. Das Management verfolgt dabei eine ambitionierte Strategie. Bis 2030 soll die EBIT-Marge von derzeit 8,2 % auf 10 % steigen. Der Hebel liegt hierbei im hochprofitablen Service- und Wartungsgeschäft. Da die installierte Basis in den neuen Wachstumsfeldern stetig wächst, generiert KSB langfristige, margenstarke Cashflows, die das zyklische Neugeschäft absichern. Charttechnisch bedeutet der Ausbruch aus der Base auf das 52-Wochenhoch ein neues Long-Signal.
Vistra Energy Corp. (-0,17%)Vistra Corp verstärkt sich mit Übernahme im Erdgas-Bereich — Aktie mit möglicher Bodenbildung! Erdgas spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Diesbezüglich ist interessant, dass der US-amerikanische Energieproduzent Vistra Energy am 5. Januar bekannt gegeben hat, Cogentrix Energy und dessen 10 Erdgas-Kraftwerke für rund 4 Mrd. USD zu übernehmen. Damit stärkt man massiv das Erdgas-Portfolio, wobei man durch die Übernahme das Portfolio um etwa 5,5 Gigawatt an gasbefeuerten Kraftwerken erweitern wird. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, nachdem im September 2025 ein Allzeithoch bei 220 USD markiert wurde. Auf dem aktuellen Niveau könnte ein Boden gefunden sein. Hier könnte man mit einer Absicherung bei etwa 160 USD auf einen Rebound setzen, was einem Risiko von 6 % entspricht. (VST)
SanDisk Corp (-1,86%)SanDisk (SNDK) – Kursexplosion dank NVIDIA-Rückenwind: Speicher-Aktien dominieren den KI-Handel, während der Chip-Gigant auf China-Lizenzen wartet! Die Dynamik im KI-Sektor verschiebt sich spürbar von den reinen Prozessorherstellern hin zu den Produzenten von Speicherlösungen, was am 6. Januar in einer historischen Rallye gipfelte. Die Aktie von SanDisk (SNDK) explodierte um über 27 % und verzeichnete damit den stärksten Tagesgewinn seit Februar des Vorjahres; im Sog dieses Aufwärtstrends kletterten auch die Papiere der ehemaligen Muttergesellschaft Western Digital (WDC) um fast 17 % sowie Seagate (STX) um 14 %. Auslöser für diesen massiven Kaufdruck war laut Marktbeobachtern die Keynote von NVIDIA-CEO Jensen Huang auf der CES. Huang betonte die kritische Rolle von Speicherhardware für die neue „Rubin“-Chiparchitektur und sogenannte „Agentic AI“-Anwendungen. Analysten von Morningstar und Mizuho leiten daraus ab, dass die Integration von zusätzlichen SSD-Kapazitäten in KI-Infrastrukturen das ohnehin knappe Angebot weiter verengen wird, was SanDisk eine enorme Preissetzungsmacht verleiht. Während William Kerwin von Morningstar warnt, dass sich diese Margen in drei Jahren normalisieren könnten, spielt der Markt derzeit das Szenario einer akuten Unterversorgung. Der „Run“ auf Speicherwerte ist dabei ein globales Phänomen, das durch bevorstehende Quartalszahlen aus Asien zusätzlich befeuert wird. Berichten des Korea Economic Daily zufolge planen die Branchenriesen Samsung und SK Hynix aggressive Preiserhöhungen für DRAM- und NAND-Chips, während der taiwanesische Anbieter Nanya Technology bereits einen Umsatzsprung von 445 % vermeldete. Paradoxerweise partizipiert der KI-Platzhirsch NVIDIA (NVDA) aktuell kaum an dieser Euphorie. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Investoren immer noch auf die finale Bestätigung der US-Regierung für den Export des H200-Chips nach China warten. CEO Huang zeigte sich zwar optimistisch, dass die Lizenzen erteilt werden, doch die Unsicherheit bremst. Ein potenzieller Katalysator für NVIDIA bleibt jedoch der Heimatmarkt: Das KI-Startup xAI von Elon Musk hat eine Finanzierungsrunde über 20 Mrd. USD abgeschlossen und plant den massiven Ausbau seines Rechenzentrums in Memphis, was neue Großaufträge für NVIDIA-GPUs verspricht.
Lenovo Group Ltd. (-2,05%)Lenovo (LHL) – Der PC-Weltmarktführer transformiert sich zum KI-Ökosystem: Schulterschluss mit Nvidia und Start des „Super-Agenten“ Qira! Lenovo nutzt die CES 2026 für eine massive strategische Neupositionierung, die weit über das traditionelle Hardware-Geschäft hinausgeht. Im Zentrum steht eine vertiefte Allianz mit dem US-Chipgiganten NVIDIA (NVDA), die in der Ankündigung einer „AI Cloud Gigafactory“ gipfelt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Bereitstellungszeiten für KI-Rechenzentren von Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen, indem Lenovos proprietäre „Neptune“-Flüssigkühlungstechnologie mit NVIDIAs modernster Blackwell-Ultra- und Rubin-Architektur kombiniert wird. Flankiert wird diese Infrastruktur-Offensive durch den Launch der Unternehmenslösungen „Agentic AI“ und „Lenovo xIQ“. Diese Software-Suiten sollen Firmenkunden ermöglichen, KI-Agenten ohne Programmieraufwand (No-Code) zu erstellen und den Zyklus vom Konzept bis zur Implementierung auf bis zu drei Monate zu drücken. Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß den Versuch, die Margen durch hochpreisige Server-Infrastruktur und B2B-Services jenseits des zyklischen PC-Marktes strukturell zu verbessern. Auf der Endgeräteseite präsentierte CEO Yang Yuanqing die Vision „One AI, multiple devices“, personifiziert durch den neuen KI-Super-Agenten „Qira“. Dieser soll als einheitliche Intelligenzschicht nahtlos über PCs, Tablets und Wearables hinweg agieren und Nutzer proaktiv unterstützen – ein direkter Angriff auf die fragmentierten Ökosysteme der Konkurrenz. Um diese Software zu tragen, erneuert Lenovo sein Hardware-Portfolio radikal: Neben neuen „Aura Edition“ KI-PCs, die in Kooperation mit Intel (INTC) entstanden, sticht vor allem die Tochter Motorola hervor. Mit dem „motorola razr fold“ (8,1-Zoll-Display) und dem „motorola signature“ (50-MP-Vierfachkamera) positioniert sich der Konzern im Premium-Segment. Zukunftsweisende Konzepte wie die KI-Brille, die in Konkurrenz zu Produkten von Samsung und Alibaba tritt, sowie das Wearable-Projekt „Maxwell“ unterstreichen den Anspruch, nicht nur Hardware-Lieferant, sondern Architekt der „Hybrid AI“-Ära zu sein.
Nokia Oyj (4,94%)Nokia: Analystensupport vor den Zahlen löst Kursanstieg über eine Widerstandslinie aus Nokia hat sich in den letzten Jahren grundlegend von einem Mobiltelefonhersteller zu einem führenden Anbieter von Netzwerktechnologien und Cloud-Infrastruktur gewandelt. Im Zentrum des heutigen Geschäftsmodells steht die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Bereich Network Infrastructure, der Lösungen für optische Netze und IP-Netzwerke umfasst. Der Konzern profitiert hierbei massiv vom KI-Boom, da Rechenzentren weltweit eine immer leistungsfähigere Vernetzung benötigen, um die riesigen Datenmengen für KI zu bewältigen. Die Übernahme von Infinera im Jahr 2025 hat die Position im Bereich der optischen Netzwerke weiter gestärkt und ermöglicht es dem Konzern, noch gezielter auf die Bedürfnisse von Webscale-Kunden wie Amazon oder Google einzugehen. Die Konzernführung verfolgt das ambitionierte Ziel, den vergleichbaren operativen Gewinn in den nächsten drei Jahren um bis zu 60 % zu steigern, unterstützt durch ein Effizienzprogramm und die Fokussierung auf margenstarke Software- und Lizenzgeschäfte. Die Sparte Nokia Technologies bleibt hierbei ein hochprofitabler Anker, der durch die Lizenzierung von Patenten für 5G- und Multimedia-Technologien regelmäßige Einnahmen generiert. Trotz makroökonomischer Unsicherheiten in Regionen wie China setzt Nokia auf Wachstumsmärkte in Indien und Nordamerika, um seine Marktführerschaft bei Cloud-nativen 5G-Kernnetzen und autonomen Industrielösungen weiter auszubauen. Am 07. Januar 2026 bricht die Aktie über eine Widerstandslinie aus einer Konsolidierung aus, wodurch ein Kaufsignal erzeugt wird. Support für weitere Kursanstiege gibt es auch durch einen Analysten. Kepler Cheuvreux hebt die Einschätzung für Nokia am 07. Januar von "Hold" auf "Buy" und das Ziel wird von 5,00 auf 6,84 Euro angepasst.
D-Wave Quantum Inc. (0,56%)D-Wave Quantum (QBTS(i)) – Technologischer Meilenstein treibt Aktie: Durchbruch bei der Chip-Steuerung läutet neue Skalierungs-Ära ein! Die Aktie des Quantencomputer-Pioniers D-Wave Quantum (i) legt zu, nachdem das Unternehmen einen entscheidenden Fortschritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung von Großrechnern gemeldet hatte. Im Kern geht es um die Lösung eines der größten physikalischen Probleme der Branche: die Steuerung der extrem empfindlichen Qubits ohne riesige externe Hardware. D-Wave gab bekannt, dass es gelungen sei, die kryogene Steuerung (Cryogenic Control) direkt auf dem Chip zu integrieren. Diese Innovation reduziert die notwendige Verkabelung drastisch, ohne die „Fidelity“ – also die Genauigkeit der Rechenoperationen – zu beeinträchtigen. Bislang benötigten Quantencomputer oft zimmergroße Kühlsysteme („Fridges“) und komplexe Kabelbäume, um die Qubits nahe dem absoluten Nullpunkt stabil zu halten. Trevor Lanting, Chief Development Officer bei D-Wave, bezeichnete die neue On-Chip-Architektur als fundamentalen Schritt hin zu skalierbaren Systemen mit deutlich geringerem physischem Fußabdruck. Strategisch positioniert sich D-Wave damit aggressiv gegen Tech-Giganten wie IBM und Google, die primär auf sogenannte Gate-basierte Modelle setzen. Interessanterweise zeigt der aktuelle Durchbruch, dass D-Waves Technologie aus dem Bereich der „Annealing“-Computer (wo das Unternehmen Marktführer ist) erfolgreich auf diese universelleren Gate-basierten Systeme übertragen werden kann. Analysten von Jefferies lobten diesen „zweigleisigen Ansatz“ bereits im Vorfeld und sehen darin ein Alleinstellungsmerkmal in einem überfüllten Markt. Während das Annealing-Verfahren bereits heute für Optimierungsaufgaben in Lieferketten kommerziell genutzt wird – und laut Schätzungen etwa 25 % des adressierbaren Marktes ausmacht –, öffnet die neue Gate-Technologie die Tür für komplexere Anwendungen in der Zukunft. Investoren warten nun gespannt auf die Konferenz „Qubits 2026“ Ende Januar, auf der das Management weitere Details zur Roadmap und zur Integration dieser neuen Chip-Generation präsentieren will.
API Group Corp. (3,80%)3 Gründe, warum der Sicherheitsspezialist APi Group vom Wiederaufbau Venezuelas profitieren würde! Die APi Group bespreche ich regelmäßig im Tenbagger-Bereich. Das Unternehmen ist ein Sicherheitsspezialist und bietet Produkte wie Brandlösch- und Überwachungssysteme an. Damit deckt die APi Group genau die Infrastrukturbereiche ab, die in Venezuela nach Jahren der Vernachlässigung und Sanktionen marode sind. Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, aber die Anlagen sind in kritischem Zustand. Dabei unterliegen Öl- und Gasanlagen extrem strengen Brandschutzvorschriften. APi ist Marktführer bei der Installation und Wartung von industriellen Löschsystemen. Ein Wiederaufbau würde massive Neuinstallationen und Zertifizierungen erfordern. Ein Wiederaufbau beschränkt sich aber nicht nur auf Öl. Krankenhäuser und Regierungsgebäude müssen modernisiert werden. Die Sparte „Safety Services“ profitiert von gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards. Da Venezuela seine Standards vermutlich an internationale (US-)Normen anpassen müsste, um westliche Investoren anzuziehen, entstünde hier ein riesiger Markt. Sollte eine US-geführte Übergangsverwaltung den Wiederaufbau leiten, haben US-Unternehmen wie die APi Group einen klaren Heimvorteil bei der Auftragsvergabe. Die. Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend und konnte am 5. Januar auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier könnte man auf die Trendfolge setzen. (APG)
NVIDIA Corp. (0,53%)NVIDIA (NVDA) – Der KI-Primus forciert „Physical AI“: Allianz mit Mercedes und neue Chip-Generation sollen Billionen-Märkte erschließen! NVIDIA nutzt die Bühne der CES, um eine strategische Neuausrichtung zu demonstrieren, die weit über das klassische Rechenzentrum hinausgeht: CEO Jensen Huang präsentiert unter dem Schlagwort „Physical AI“ eine massive Offensive im Bereich Robotik und autonomes Fahren. Im Zentrum steht die Partnerschaft mit Mercedes-Benz; die Produktion einer fahrerlosen Version des Modells CLA, die auf Nvidia-Technologie basiert, ist bereits angelaufen und soll in Kürze in den USA debütieren. Um die Dominanz von Tesla herauszufordern, stellt NVIDIA zudem das KI-Modell „Alpamayo“ als Open-Source-Lösung auf der Plattform Hugging Face zur Verfügung. Dieses Modell soll Fahrzeugen ermöglichen, komplexe Verkehrssituationen menschenähnlich zu analysieren und Entscheidungen transparent zu begründen – ein direkter Angriff auf die proprietären Systeme der Konkurrenz. Ergänzend kündigt das Management den Start eines eigenen Robotaxi-Dienstes im kommenden Jahr an, was laut Analysten der Citi den globalen Markt für autonome Mobilität befeuern dürfte; die Bank prognostiziert hier ein Marktvolumen von fast 189 Mrd. USD bis 2034, wovon auch chinesische Partner wie BYD oder Xiaomi profitieren könnten. Für langfristig orientierte Anleger ist aktuell jedoch die Bestätigung entscheidend, dass die nächste Chip-Generation „Rubin“ bereits in voller Produktion ist und in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. Laut Analysten verspricht diese Generation eine zehnfache Kostensenkung bei der Inferenz (der Anwendung von KI-Modellen) im Vergleich zur aktuellen Blackwell-Architektur – ein Schlüsselfaktor für die Margensicherung. Während der Markt kurzfristig skeptisch bleibt, ob Robotik bereits jetzt monetarisierbar ist, zeigen sich Analysten optimistisch: Dan Ives von Wedbush sieht in der Erschließung des Robotik- und Automobilmarktes den Treibstoff, der Nvidias Marktkapitalisierung auf 5 bis 6 Billionen USD hieven könnte. Das Risiko für Investoren verlagert sich damit zunehmend darauf, ob Nvidia die hohen Erwartungen nicht nur im Datacenter, sondern auch auf der Straße ("Edge AI") erfüllen kann.
Novo-Nordisk AS (ADRs) (4,78%)Novo Nordisk (NVO) – Der dänische Weltmarktführer für Diabetestherapien lanciert Preiskampf mit oraler Wegovy-Variante! Der Kampf um die Vorherrschaft im boomenden Markt für Abnehmpräparate tritt in eine neue, entscheidende Phase. Novo Nordisk hat am Montag (05.01.26) offiziell den Verkauf einer Tablettenversion seines Blockbusters Wegovy in den USA gestartet und setzt dabei auf eine aggressive Preisstrategie, um verlorene Marktanteile zurückzuerobern. Mit einem Einstiegspreis von 149 USD pro Monat für Selbstzahler (Cash-Pay) zielt das Unternehmen direkt auf preissensible Konsumenten und versucht, dem Hauptkonkurrenten Eli Lilly zuvorzukommen. Für Anleger ist dies ein kritisch wichtiger Moment: Nachdem die Aktie von Novo Nordisk seit Mitte 2024 um mehr als 60 % korrigiert haben, hofft das Management unter neuer Führung auf eine Trendwende. Analystenschätzungen, prognostizieren für die neue Pille bereits im laufenden Jahr einen Umsatz von 1 Mrd. USD, der bis 2027 auf 2,2 Mrd. USD ansteigen soll. Diese Zahlen verdeutlichen die Hoffnung, dass die orale Verfügbarkeit die Hürden für Patienten senkt, die Injektionen scheuen. Aus der Perspektive eines Finanzanalysten birgt die Strategie jedoch sowohl Chancen als auch strukturelle Risiken. Zwar sichert sich Novo Nordisk einen „First-Mover-Vorteil“, da das Konkurrenzprodukt von Eli Lilly (Orforglipron) noch auf die FDA-Zulassung wartet, doch die Anwendung der Wegovy-Pille ist komplexer. Sie muss nüchtern eingenommen werden, gefolgt von einer halbstündigen Karenzzeit bei Nahrung und Flüssigkeit – ein Nachteil gegenüber dem erwarteten Lilly-Produkt, das flexibel einnehmbar sein soll. Zudem wies Dave Moore, Executive Vice President für US-Operationen bei Novo, bereits im Oktober darauf hin, dass die Tablette „deutlich mehr“ Wirkstoff benötigt als die Spritze, was die Margen unter Druck setzen könnte. Preislich positioniert sich Novo jedoch attraktiv: Der Höchstpreis der Pille liegt bei 299 USD pro Monat für Selbstzahler und damit unter den 399 USD, die Lilly für sein kommendes Produkt in Aussicht gestellt hat. Investoren sollten beobachten, ob sich die Pille primär als „Lifestyle-Produkt“ für moderate Gewichtsabnahme oder als Erhaltungstherapie nach Injektionskuren etabliert, wie aktuelle Daten von Lilly nahelegen. Novo Nordisk ist ja ein global führendes Pharmaunternehmen mit Sitz in Dänemark, das sich seit Jahrzehnten auf die Behandlung chronischer Krankheiten spezialisiert hat. Der Kernkompetenzbereich liegt in der Diabetesversorgung, wobei das Unternehmen in jüngster Zeit durch seine GLP-1-Agonisten (Semaglutid) den Markt für Adipositas-Therapien revolutioniert hat. Das Unternehmen profitiert massiv vom globalen Megatrend der steigenden Adipositas-Raten und dem gesellschaftlichen Wandel, der Fettleibigkeit zunehmend als behandelbare chronische Krankheit anerkennt. Durch die stetige Weiterentwicklung von Injektionen hin zu oralen Darreichungsformen versucht Novo Nordisk, seine dominante Marktstellung gegen aufstrebende Konkurrenten zu verteidigen und neue Patientengruppen zu erschließen.
Douglas AG (-2,11%)Douglas AG: Großinvestor hat im Dezember Aktien für weitere 1,425 Mio. Euro gekauft! Die Douglas AG hat sich als führende europäische Plattform für Premium-Beauty etabliert und verfolgt ein Geschäftsmodell, das weit über den klassischen Einzelhandel hinausgeht. Das Unternehmen positioniert sich als "Beauty-Destination", die eine kuratierte Auswahl an Düften, Make-up, Hautpflege und zunehmend auch pharmazeutischen Beauty-Produkten anbietet. Der Kern der Strategie liegt in der nahtlosen Verknüpfung von über 1.800 stationären Filialen mit einem leistungsstarken E-Commerce-Sektor. Kunden profitieren hierbei von Lösungen wie "Click & Collect" oder der Beratung vor Ort, die durch digitale Datenanalysen in der Douglas-App ergänzt wird. Besonders profitabel erweist sich dabei das Retail-Media-Geschäft, bei dem Douglas Markenpartnern ermöglicht, durch gezielte Datennutzung Werbeplätze direkt auf der Plattform zu buchen, was dem Konzern zusätzliche hochmargige Einnahmequellen jenseits des reinen Produktverkaufs erschließt. Seit dem IPO im Jahr 2024 ist der Aktienkurs von Douglas eingebrochen. Die Anleger blicken dabei insbesondere auf die Verschuldung, welche sich als Belastungsfaktor erweist. Der Konzern strebt an, den Verschuldungsgrad kontinuierlich in Richtung des Zielkorridors von 2,0x bis 2,5x zu senken. Trotz eines volatilen Marktumfelds und einer gewissen Konsumzurückhaltung in Kernmärkten wie Frankreich konnte der Konzern seine Profitabilität zuletzt festigen und damit eine stabilere Basis für künftige Dividendenausschüttungen schaffen, sobald die Verschuldungsziele erreicht sind. Im Zeitraum vom 19. Dezember bis 29. Dezember hat Aufsichtsrat Dr. Henning Kreke wieder Insiderkäufe über die Lobelia Lux S.à r.l. getätigt. Zu Stückpreisen zwischen 11,729163 Euro und 11,994359 Euro kaufte er Douglas-Aktien für insgesamt 1.425.572,31 Euro.
Schlumberger Ltd. (SLB) (9,70%)Geopolitischer Gamechanger: Warum die Neuordnung Venezuelas einen Superzyklus für US-Energy auslösen wird! Die spektakuläre Festnahme von Nicolás Maduro und die aggressive Durchsetzung der „Monroe-Doktrin“ durch die US-Regierung markieren weit mehr als nur einen politischen Machtwechsel; sie sind der Startschuss für eine der fundamentalsten Reallokationen von Kapital im Energiesektor des letzten Jahrzehnts. Für Investoren liegt die eigentliche Story nicht im tagesaktuellen Ölpreis, der aufgrund des globalen Überangebots stabil bleibt, sondern in der Rückkehr des „Heavy Crude“. Die hochkomplexen Raffinerien an der US-Golfküste, die technisch auf schweres, schwefelhaltiges Öl spezialisiert sind, litten jahrelang unter einer künstlichen Knappheit dieses Rohstoffs. Die Aussicht, dass US-Konzerne nun unter politischem Schutz die Kontrolle über die größten Ölreserven der Welt übernehmen, beseitigt diesen strukturellen Engpass und verspricht eine massive Ausweitung der Raffinerie-Margen (Crack Spreads). In diesem neuen Szenario profitieren primär zwei Sektoren, noch bevor der erste Tropfen zusätzliches Öl auf den Weltmarkt gelangt Zuerst stehen die spezialisierten US-Raffinerien und integrierten Öl-Multis in der Pole Position, da sie den dringend benötigten Rohstoff künftig günstiger und direkter beziehen können. Namen wie Valero Energy, PBF Energy oder der strategisch bereits in Venezuela präsente Riese Chevron sind hier die logischen Nutznießer einer normalisierten Lieferkette. Sie gewinnen durch die bloße Option, teure Substitute durch günstigeres venezolanisches Schweröl zu ersetzen, was ihre Profitabilität strukturell hebelt, völlig unabhängig von der globalen Ölpreis-Rallye. Der zweite, vielleicht noch lukrativere Sektor betrifft den gigantischen Investitionsbedarf (Capex), der nötig ist, um die ruinierte Infrastruktur Venezuelas wiederzubeleben. Nach drei Jahrzehnten Misswirtschaft ist die Ölindustrie des Landes ein Sanierungsfall, der zweistellige Mrd.-USD-Investitionen erfordert. Hier schlägt die Stunde der großen Öldienstleister und Ausrüster. Unternehmen wie SLB (i), Halliburton und Baker Hughes werden als die „Ingenieure des Wiederaufbaus“ fungieren. Ihre Auftragsbücher dürften sich auf Jahre füllen, da sie für die technische Instandsetzung bezahlt werden, lange bevor die Förderung profitabel läuft. Top-Stocks to watch wären zunächst: SLB (i), EPD, VLO, CVX, PBF, HAL, BKR.
Coca-Cola FEMSA S.A.B. de C.V. (ADRs) (-0,31%)3 Gründe warum Coca-Cola FEMSA von der Entwicklung in Venezuela profitieren könnte — ich bin investiert! Bei Coca-Cola FEMSA, in das ich selbst langfristig investiert bin, handelt es sich um den weltweit größten Franchise-Abfüller von Coca-Cola-Produkten. Zwar ist das Unternehmen nach wie vor in Venezuela (KOF Venezuela) vertreten, operierte die letzten Jahre aber unter sehr schwierigen Bedingungen und hat das Venezuela-Geschäft bereits vor Jahren „dekonsolidiert“. 1. Sollte sich die Wirtschaft unter einer neuen Führung stabilisieren, könnte FEMSA seine venezolanischen Betriebe wieder in die Konzernbilanz aufnehmen. Dies würde den Umsatz und Gewinn der gesamten Gruppe schlagartig erhöhen, da Venezuela historisch gesehen einer der konsumfreudigsten Softdrink-Märkte Lateinamerikas war. 2. Trotz der Krise hat Venezuela eine junge, urbane Bevölkerung mit einer starken Markenaffinität zu Coca-Cola. In stabilen Zeiten gehörte das Land zu den profitabelsten Märkten in der Region. Ich denke, mit einer wirtschaftlichen Erholung und steigender Kaufkraft der Bürger würde die Nachfrage nach "erschwinglichem Luxus" wie Softdrinks rasant steigen. 3. In der Vergangenheit musste FEMSA die Produktion in Venezuela mehrfach einstellen, weil grundlegende Rohstoffe wie Zucker fehlten. Staatliche Preiskontrollen und der Niedergang der lokalen Landwirtschaft machten es fast unmöglich, verlässlich zu produzieren. Sollte es zu einer marktorientierten Regierung kommen, würde es die FEMSA ermöglichen, Rohstoffe wieder effizient zu beschaffen und die Fabriken voll auszulasten. Die Aktie konsolidierte zwei Jahre und könnte nun bereits sein, die Konsolidierung aufzubrechen. (KOF)
Heico Corp. (1,96%)Heico: Ein Gigant der Lüfte hebt nach den neusten Quartalszahlen ab. Das müssen Börsianer zum Unternehmen wissen! Während große Flugzeugbauer oft mit Schlagzeilen kämpfen, floriert im Hintergrund ein Hidden Champion der Luftfahrt: Heico. Das US-Unternehmen ist ein spezialisierter Zulieferer, der vor allem durch preiswertere, zertifizierte Alternativen zu Original-Ersatzteilen für Triebwerke und Flugzeugkomponenten bekannt ist. Über 19.000 FAA-Zulassungen hat man. Auf diesem Gebiet ist Heico der Weltmarktführer. Heico ist in nahezu jedem bedeutenden Luftfahrtprogramm vertreten, von der Boeing 737 bis zum Airbus A320. Das Geschäftsmodell ist krisenfest solange Flugzeuge fliegen und gewartet werden müssen, verdient Heico mit. Heico steigert das EPS um 35 % und zeigt Optimismus für 2026 Die jüngsten Ergebnisse zum 4. Quartal 2025 unterstreichen diese Dominanz. Heico meldete einen Rekordumsatz von 1,2 Milliarden USD, ein Plus von 19 % gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge fiel mit einer Verbesserung von 21,6 % auf 23,1 % sehr stark aus. Der Nettogewinn kletterte sogar um beeindruckende 35 % auf 1,33 USD bzw. 188,3 Millionen USD. Das Management spricht von einem robusten Marktumfeld, das durch die hohe Nachfrage nach Reparaturdienstleistungen und Avionik-Upgrades befeuert wird. Auch für 2026 herrscht ein Optimismus. Das Umsatzwachstum soll wegen der gestiegenen Nachfrage nach den Heico-Produkten sowie den getätigten Übernahmen weitergehen. M&As bleiben im Fokus. Profiteur einer alternden Jet-Flotte! Der Wachstumsmotor bleibt die M&A-Strategie und die Pipeline sei sehr stark, hieß es zuletzt vom Management. Fünf Akquisitionen wurden 2025 abgeschlossen, zwei weitere sind für 2026 bereits in der Pipeline. Trotz der Zukäufe bleibt die Bilanz mit einer moderaten Verschuldung solide. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management weiteres Wachstum in beiden Segmenten. Ein kleiner Wermutstropfen: Im Verteidigungssektor wird „nur“ ein einstelliges organisches Wachstum erwartet. Dennoch bleibt das Fazit positiv. Heico nutzt die Alterung der globalen Flotten geschickt aus, um seine margenstarken Ersatzteile zu platzieren.
Mirum Pharmaceuticals Inc. (0,12%)Im Jahr 2026 ist für Mirum Pharmaceuticals eine Neubewertung möglich — Aktie mit Ausbruch auf Allzeithoch! Mirum Pharmaceuticals habe ich im Jahr 2023 zum ersten Mal im Tenbagger-Forum zu Kursen von 28 USD vorstellt. Seither hat sich die Aktie prächtig entwickelt und notiert am Allzeithoch bei 80 USD. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für chronische Lebererkrankungen. Das Unternehmen überzeugt mit einem starken Umsatzwachstum, wobei der Haupttreiber Livmarli, das zuletzt YoY um 56 % wuchs. Es ist das einzige Medikament in den USA, das zur Behandlung von cholestatischem Juckreiz bei Patienten mit Alagille-Syndrom (ALGS) ab einem Alter von drei Monaten freigegeben ist. Im Jahr 2026 könnt es gleich zu vier Neuregistrierungen bei Medikamenten kommen, darunter zusätzliche Indikationen für Livmarli. Das könnte für die Aktie ein Neubewertungspotenzial im neuen Jahr schaffen. Die Aktie brach am 22. Dezember auf ein neues Allzeithoch aus und könnte die Trendfolge nun aufnehmen. (MIRM)
Woodward Inc. (0,08%)Woodward profitiert vom Wartungszyklus moderner Flugzeugtriebwerke – Aktie mit neuem Allzeithoch! Woodward (WWD) liefert Energieumwandlungs- und Steuerungslösungen für die Luft- und Raumfahrt sowie die Industrie. Eingesetzt werden diese in Flugzeugen, Propan-, Erdgas- oder Dieselmotoren in Gabelstaplern, Landwirtschafts- und Bergbaumaschinen, LKW, Bussen, Zügen und Schiffen. Neben einer starken Nachfrage im Verteidigungsbereich ist insbesondere das kommerzielle Dienstleistungsgeschäft für die Luftfahrt mit einem Umsatzplus von 40 % im letzten Quartal ein wichtiger Wachstumstreiber. Die im Juli abgeschlossene Übernahme des elektromechanischen Stellantriebs Geschäfts von Safran Electronics & Defense sorgt für den ersten direkten Liefervertrag mit Airbus. Neben Systemen für die Höhenrudertrimmung (HSTA) werden ab Ende 2028 auch Tragflächen-Spoiler für den Airbus A350 geliefert, wodurch der Komponentenanteil pro Flugzeug auf 550.000 USD steigt. Zudem gehen moderne LEAP- und GTF-Triebwerke zunehmend in intensivere Wartungsphasen über, wo die UBS-Analysten bis 2030 ein jährliches Aftermarket-Wachstum von 42 % p. a. erwarten. Mit einem Umsatzplus von über 16 % und einer Nettogewinnsteigerung von 48 % im 4. Quartal gab es bereits einen neuen Pivotal-News-Point. Zudem stützt ein neues 1,8 Mrd. USD-Aktienrückkaufprogramm für die nächsten drei Jahre. Im neuen Fiskaljahr 2026 sollen die Nettoerlöse um 7 bis 9 % höher ausfallen, angeführt von einem Wachstum von 9 bis 15 % im Aerospace-Segment. Die Deutsche Bank hob das Kursziel am 22. Dezember von 360 auf 400 USD (Buy) an und sorgte damit für den Trendfortsetzungsversuch.
Dycom Industries Inc. (0,01%)Die Aktie von Dycom Industries ist im S&P 400 angekommen — die Aktie dürfte das Allzeithoch anvisieren! Dycom Industries ist ein Anbieter von Spezialbau-Diensten für die Telekommunikations- und Energiewirtschaft in den USA. Das Unternehmen plant, baut und wartet Netzwerkinfrastrukturen wie Glasfaserleitungen, Mobilfunkmasten und Stromversorgungssysteme für Telekom-Anbieter, Energieversorger und Tech-Konzerne. Ab dem 22. Dezember wird das Unternehmen im S&P 400 vertreten sein, was die Aufmerksamkeit für die Aktie erhöhen dürfte. Im November hatte das Unternehmen mit einem starken 3. Quartal überzeugt. Dabei sage das Management, dass die Nachfrage nach Telekommunikations- und digitaler Infrastruktur noch nie so stark gewesen sie wie heute. Der Auftragsbestand erreichte mit 8,2 Mrd. USD einen Rekordwert. Infolge wurde die 2025er Umsatzprognose angehoben. Die Aktie ist ein Dauerläufer und hat zuletzt ein Allzeithoch im Bereich von 365 USD generiert. Bei einem Einstieg könnte man im Bereich von 320 USD absichern, was einem Risiko von 8 % entspricht. (DY)
Commscope Holding Co. Inc. (0,44%)Commscope fokussiert sich auf Breitbandausbau und Unternehmensnetzwerke – Analysten sehen 35 %-Chance! Commscope (COMM) will als führender Anbieter bei Netzwerkinfrastrukturen und Kommunikationslösungen die weltweit die fortschrittlichsten kabelgebundenen und drahtlosen Netzwerke bereitstellen. Mit dem Erlös von 10,5 Mrd. USD durch den Verkauf des Kabel- und Verbindungsgeschäfts an den direkten Mitbewerber Amphenol (APH) werden bestehende Schulden vollständig zurückgezahlt und profitable Wachstumsbereiche ausgebaut. Die sogenannte „RemainCo“ fokussiert sich mit den Access Network Solutions (ANS) auf den Ausbau der Breitbandnetze und 5G-Infrastruktur sowie mit Ruckus auf WiFi-7-Zugangspunkte und intelligente Netzwerklösungen für Unternehmen. Commscope sicherte im letzten Quartal nicht nur Glasfaseraufträge von einem führenden nordamerikanischen Kabelbetreiber, sondern profitiert auch vom DOCSIS 4.0-Upgrade-Zyklus, um auch mit verbreiteten Koaxialkabeln ohne hohe Infrastrukturkosten 10G-Dienste zu ermöglichen. Die Jahresprognose für das bereinigten EBITDA hob das Management von 1,15 bis 1,20 Mrd. auf 1,30 bis 1,35 Mrd. USD an. Der Gesamtumsatz stieg im 3. Quartal um 50,6 % auf 1,63 Mrd. USD (Konsens: 1,37 Mrd. USD). Das bereinigte EBITDA konnte mit einem Anstieg von 97 % auf 402 Mio. USD fast verdoppelt werden, wobei auch die Marge von 18,9 % auf 24,7 % zunahm. Die Experten von Northland sehen mit einem von 20 auf 25 USD (Outperform) angehobenen Kursziel derzeit ein Aufwärtspotenzial von rund 35 %. Der GD 50 könnte nun als Sprungbrett für einen neuen Anlauf in Richtung des Mehrjahreshochs sorgen.
Samsung Electronics Co. Ltd. (GDRs) (0,65%)DRAM-Mangel eskaliert: Samsung untersucht Bestechungsvorwürfe wegen Speicherknappheit! Die weltweite Knappheit an DRAM-Speicher hat offenbar ein neues Eskalationsniveau erreicht: Samsung untersucht derzeit Vorwürfe, wonach Mitarbeiter Bestechungsgelder angenommen haben sollen, um Speicherlieferungen gezielt umzuleiten. Laut einem Bericht von DigiTimes sollen Distributoren – insbesondere aus Taiwan – sogenannte Kickbacks gezahlt haben, um sich trotz extrem angespannter Kapazitäten bevorzugten Zugang zu DRAM zu sichern. Der koreanische Technologiekonzern führt demnach interne Befragungen an seinem Taiwan-Standort durch und signalisiert, dass personelle Konsequenzen möglich sind. Hintergrund ist eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Arbeitsspeicher, getrieben von KI-Rechenzentren, Cloud-Anbietern und der PC-Industrie, während das Angebot kurzfristig kaum ausweitbar ist. Selbst konzerninterne Anfragen, etwa aus Samsungs eigener Mobilfunksparte, wurden zuletzt wegen fehlender Kapazitäten abgelehnt. Für den Markt bedeutet dies anhaltenden Druck: Die Lieferketten bleiben angespannt, Preiserhöhungen bei Endprodukten setzen sich fort, und Anleger müssen sich darauf einstellen, dass der DRAM-Zyklus länger und volatiler ausfällt als ursprünglich erwartet.
Oracle Corp. (5,44%)TikTok findet US-Lösung – Oracle (ORCL) profitiert und Aktie versucht nun eine Rebound-Bewegung! TikTok schafft einen entscheidenden Schritt zur Absicherung seines US-Geschäfts und sorgt damit für Rückenwind bei Oracle: Die Videoplattform vereinbart mit dem chinesischen Mutterkonzern ByteDance sowie einem Investorenkonsortium um Oracle, Silver Lake und MGX die Gründung eines neuen US-Joint-Ventures. Das neue Unternehmen, TikTok USDS Joint Venture LLC, gehört zu 50 % den neuen Investoren, wobei Oracle, Silver Lake und MGX jeweils 15 % halten; ByteDance bleibt mit 19,9 % beteiligt, weitere Anteile liegen bei bestehenden Investoren. Das Gemeinschaftsunternehmen übernimmt künftig zentrale Aufgaben wie den Schutz von US-Nutzerdaten, die Sicherheit der Algorithmen, Content-Moderation und Software-Kontrollen und adressiert damit die seit Jahren bestehenden politischen und regulatorischen Bedenken in den USA. An der Börse kommt die Lösung gut an: Die Oracle-Aktie zieht nach Bekanntwerden der Vereinbarung spürbar an, da Anleger auf zusätzliche Erlöse, strategische Bedeutung im Cloud- und Sicherheitsbereich sowie eine langfristige Stabilisierung der TikTok-Beziehung setzen.
Nelnet (0,93%)Die Aktie des Spezialisten für Bildungsdarlehen verlässt die Base und bricht auf ein neues Allzeithoch aus! Nelnet betreibt eine Plattformen für die Kreditverwaltung und Zahlungsabwicklung. Bekannt ist es unter anderem für die Abwicklung von Bildungsdarlehen in den USA. Aktuell nutzt das Unternehmen sein gut laufendes traditionelles Kreditgeschäft, um neue Standbeine aufzubauen, etwa durch Investitionen in Softwarelösungen. Am 6. November überzeugte das Unternehmen mit starken Q3-Zahlen, die über den Erwartungen lagen. Der Umsatz lag bei 427 Mio. USD, während das EPS 2,95 USD betrug. Profitieren konnte man neben einem Vertragsupgrade mit der US-Bildungsbehörde auch von geringeren Rückstellungen im Kreditportfolio. Bei der Aktie kam die letzten Monte permanent recht hohes Volumen herein. Mit dem Ausbruch der den Widerstand bei 136 USD könnte nun die Trendfolge eingeleitet worden sein. (NNI)