ACS, Actividades de Construccion y Servicios S.A. (3,10%)

ACS: Jefferies hebt die Einschätzung und das Kursziel wird verdoppelt!

Chart-Tweets Marvin Herzberger

Die ACS sieht sich als integrierter Entwickler und Betreiber von „Next-Generation“-Infrastruktur. Im Kern des Geschäftsmodells steht die Fähigkeit, die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden, die von der Planung und Finanzierung über den Bau bis hin zum langfristigen Betrieb und der Instandhaltung reicht. Diese Strategie zielt darauf ab, die Volatilität des reinen Baugeschäfts durch stabile, wiederkehrende Cashflows aus Konzessionen und Services zu glätten. Der Konzern hat seine Struktur vereinfacht und konzentriert sich auf Nordamerika (insbesondere durch die Tochter Turner), den asiatisch-pazifischen Raum (durch CIMIC) und Europa (durch HOCHTIEF und Dragados). ACS expandiert gezielt in wachstumsstarke Nischen wie digitale Infrastruktur, Energiewende und High-Tech-Gebäude, anstatt nur klassische Tiefbauprojekte zu verfolgen.

Der Konzern bietet seinen Klienten keine Standardbauten, sondern fungiert als Partner für kritische Infrastruktur. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die im Februar 2026 bekannt gegebene Beteiligung der Tochter Turner am Bau eines 10 Mrd. USD schweren Rechenzentrum-Campus für Meta in Indiana.

Die Aktie befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend und notiert am Allzeithoch. Support gibt es am 16. Februar durch die Experten. Jefferies hat die Einschätzung von "Hold" auf "Buy" und das Ziel von 53,10 auf 116,00 Euro angehoben. Der Analyst Graham Hunt verweist als Haupttreiber auf die Data Center Pipeline. Da der Bedarf durch KI-Anwendungen massiv steigt (das Management erwartet bis 2035 eine Kapazitätssteigerung um das 15-fache), wird hier enormes Wachstumspotenzial gesehen. Es gibt auch wachsende Chancen bei sogenannten „Express Lane“-Entwicklungen in den USA, einem Kernmarkt für ACS.
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